Heinrich Schirmbeck und der Untergang der Zivilisation: ketzerische Gedanken zu Karfreitag.


 

Heute ist Karfreitag. Heute vor über zweitausend Jahren starb der Sohn Gottes an einem Kreuz, hingerichtet vom römischen Imperium. Die Legende sagt: er starb, um unsere Sünden zu tilgen – eine Botschaft, deren Wichtigkeit man erst versteht, wenn man sich anschaut, welche Lasten die Religionen der Welt den Menschen sonst aufbürdeten, um sich von ihren Sünden (oder Schwächen) zu befreien, um Erleuchtung oder Erlösung zu finden. Deshalb nennt man die Legende von Christus ja die “Frohe Botschaft”. Was man von ihr allerdings in Kirchen und an öffentlichen Plätzen sehen kann, ist etwas anderes: ein Leichnam, hingerichtet von den Mächten und Gewalten der damaligen Gegenwart – nicht das geschickteste Symbol für eine “frohe Botschaft”, möchte man meinen.

Die frohe Botschaft? Ja – durch den Kreuzestod Jesu wurde – der Legende nach – die Menschheit befreit von der Herrschaft der “Mächte und Gewalten”.

“Mächte und Gewalten”? Zweitausend Jahre nach dem Kreuzestod wissen wir so gut wie gar nicht mehr, was damit gemeint war. Die Zeitgenossen Christi wussten das noch sehr gut. Sie repräsentieren die gefallene Seite der Schöpfung, zwar auch von Gott geschaffen, aber nicht gerade freundlich zu Menschen. Sie bringen Tod, Hass und Angst in das Leben der Menschen, Sünde, Tod und Teufel sind ihre Manifestationen. Sie gleichen jenen falschen Göttern, vor denen Gott selbst einst das Volk Israel gerettet hatte. Auch das war nichts Neues: die älteste menschliche Existenzweise ist die der nomadischen Stammesgesellschaften – und die hatten nur einen Gott, der im Himmel wohnte und sie behütete. Mit den Städten begann dann die Vielgötterei, es gab Götter für jede Gelegenheit, Mächte und Gewalten, die sich in alle Bereiche des menschlichen Lebens einmischten. Der Legende nach waren es – von Griechenland über Rom bis nach Germanien – vor allem die jungen, hübschen Töchter der Menschen, nach denen ihnen der Sinn stand: der Feudalstaat schuf sich so ein Abbild im Himmel.

Ja – der heutige Tag sollte eine große Befreiung mit sich bringen – schon vor zweitausend Jahren. Hat er ja auch. Niemand fürchtet sich mehr davor, dass ein blitzwütiger Odin die eigenen Töchter schändet, dass ein hintertriebener Loki die Ernte misslingen läßt oder ein wütender Thor das Gehöft mit seinem Hammer in Stücke schlägt. Was muss das für ein Leben gewesen sein, damals. Überall versteckten sich mächtige Götter, die übermächtigen, unsichtbaren, allgegenwärtigen Königen gleich über das ganze Erdenrund herrschten, unten auf der Erde hingegen der kleine, hilflose Bauer, gefesselt an die Scholle, jeden Launen seiner göttlichen Herren hilflos ausgeliefert.

Ich denke, man muss das mal erlebt und gelebt haben, um so ein Lebensgefühl nachvollziehen zu können.

Wir modernen Menschen können das gar nicht mehr. Wir sind vollkommen Herren über unser eigenes Schicksal, keine Mächte und Gewalten dirigieren unser Verhalten in unserem Leben, wir gestalten unseren Alltag ganz nach unserem eigenen, freien Willen: wie sollen wir nachempfinden können, wie es ist, das Niederste vom Niedersten zu sein, Gewürm unter den Stiefeln der mächtigen Germanengötter?

Nun – einer konnte das. Heinrich Schirmbeck war sein Name. Starb neunzigjährig im Jahre 2005 – am amerikanischen Unabhängigkeitstag. Auf der Internetseite der Heinrich Schirmbeck Gesellschaft findet man ein Zitat von ihm:

„Und wie dem Schöpfer seine Schöpfung, nämlich der Mensch, durch die Hybris der Erkenntnis gewissermaßen entglitt, so begann dem Menschen seine Schöpfung zu entgleiten, nämlich die Gesellschafts-, die Staaten-, die Institutionen- und Apparatenwelt. Wie Gott des Menschen nicht mehr Herr zu werden scheint, so wird der Mensch seiner Schöpfung nicht mehr Herr: sie entwickelt eine Eigengesetzlichkeit, die ihn in seiner Freiheit und Existenz bedroht”.

Eine Schöpfung, die uns in unserer Freiheit und Existenz bedroht? Unglaublich, oder?

Sie als moderner, aufgeklärter Mensch stehen dieser angedeuteten Rückkehr der alttestamentarischen “Mächte und Gewalten” selbstverständlich skeptisch gegenüber. Wir leben in einer aufgeklärten Demokratie, haben seit bald siebzig Jahre Frieden und sind frei wie nie ein Mensch zuvor!

Schauen wir mal genauer hin. Schon mal überlegt, wo Ihr Essen herkommt?

Klar – aus dem Supermarkt. Wir alle bekommen es aus dem Supermarkt.

Wer füllt die Märkte? Wissen Sie das überhaupt noch?

Fünf – bis sechs “Konzerne”. Mehr nicht. Gigantische Institutionen mit unglaublicher Macht, reicher als die meisten Staaten, liefern Ihnen das Essen – jenes Essen, das früher von ganz allein im Wald und auf den Feldern wuchs – umsonst. Der “freie” Mensch wurde so zu dem einzigen Wesen, das für seine Existenzs auf Erden bezahlen muss – als ob er ein fremdartiger Eindringling ist, der bloß geduldet wird.  Egal wie reich Sie nun sind, wie reich Sie sich fühlen: in Ihrer ganzen Existenz sind sie auf Gedeih und Verderb diesen Konzernen ausgeliefert.  Haben die Konzerne mal keine Lust mehr, ihre Arbeit zu machen (was SOFORT geschieht, wenn die Rendite zu niedrig ist), dann stellen sie ihre Arbeit ein, die Regale bleiben leer und Sie verhungern. Wer kontrolliert diese Gebilde, die uns auch mit Öl, Baustoffen, Waffen, Automobilen und enorm viel Unterhaltung versorgen?

Theoretisch: Menschen. Praktisch: Niemand. Diese Kapitalballungen haben ein Eigenleben. In dem kanadischen Film “Corporation” wurde dies im Detail beschrieben, hier bei Facebook:

The Corporation ist ein kanadischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003. Der Film analysiert das Verhalten von Großunternehmen im Geschäftsleben. Er kommt dabei zu dem Schluss, dass solche Unternehmen in der Regel alle Kriterien für einen Psychopathen erfüllten, wenn Bewertungsmaßstäbe für menschliches Verhalten angelegt würden. Zudem wird dargelegt, dass solch ein Vergleich durchaus seine Berechtigung habe – weil Unternehmen als juristische Personen rechtlich größtenteils mit Menschen (Natürliche Personen) gleichgestellt seien. Einer der wesentlichen Aspekte des Films ist, dass Großunternehmen nur die eigenen Interessen verfolgen und dabei prinzipiell keinerlei Interessen anderer Personen – insbesondere von Menschen – berücksichtigen. Der Film wurde vom Rechtswissenschaftler Joel Bakan geschrieben und von Mark Achbar und Jennifer Abbott produziert.

Sie haben einen einzigen Zweck: soviel Geld wie nur irgend möglich aus dem Markt zu pressen – ohne Rücksicht auf Verluste. Selbst verantwortungsbewusste Geschäftsleiter scheitern an den Automatismen dieser künstlichen Konstrukte, die durch Verträge und Gesetze geschaffen wurden.

Gewaltige Psychopathen, mit gottähnlicher Macht ausgestattet – das hatten wir schon mal. Die Menschen hatten sie damals Odin, Zeus und Jupiter genannt.

Gehen wir weiter zu Ihrem politischen Leben. Sie haben ja mal einen Staat geschaffen, um vor solchen geistlos plündernden unmenschlichen Horden geschützt zu werden. Die Kräfte der Menschen sollten geeint werden, um selbst eine Macht zu bilden, die größer ist als das Schicksal selbst. Hungersnöte, Armut, willkürliche Not, Folter, Krieg – all das sollte für immer der Vergangenheit angehören. Zur Jahrhundertwende (1899) war man auch der Meinung, das Kriege in Europa völlig ausgeschlossen sind – man sei zu zivilisiert, um sich solcher Barbarei zuzuwenden.

Zwei Weltkriege später steht das inzwischen durch und durch demokratische Europa wieder am Abgrund eines Krieges, Truppen werden an die Ostfront verlegt, ein weiterer Krieg mit Russland steht bevor, federführend hier: die NATO und die STAATEN, weitere von Menschen geschaffene Mächte und Gewalten. Klar – die Nato und Deutschland: das sind WIR. WIR wählen unsere Abgeordneten, die wählen die Bundeskanzlerin und die schützt uns mit der Gewalt des Staates vor Not und Elend – und erst recht vor Krieg. So dachten wir jedenfalls, bis wir merkten: die Kanzlerin ist ja völlig hilflos – so hilflos wie der germanische Bauer angesichts der Allmacht seiner Götter. Das hat sie selbst zugegeben … und deshalb wurde “alternativlos” zum Unwort des Jahres 2010 (siehe Spiegel). Sind Entscheidungen alternativlos, ist der Mensch hilflos … fremden Gewalten ausgeliefert. Momentan müssen wir hoffen, dass der Krieg gegen Russland nicht auch alternativlos ist.

Heinrich Schirmbeck übrigens hat diese “Alternativlosigkeit” angesichts der Mächte und Gewalten schon früher kennenlernen dürfen. Als Gründungsmitglied der Grünen und Mitglied der Friedensbewegung durfte er eine ganz besondere Erfahrung machen – er, der 1991 noch eine umfangreiche Studie zum Völkerrechtsbruch durch die USA und die Vereinten Nationen im ersten Irakkrieg an alle wichtigen Politiker verschickte, erlebte, wie die einst so friedliebenden Grünen “alternativlos” den ersten Einsatz deutscher Kampfbomber im Ausland seit 1945 befahlen – und bejubelten.

Die Sorge, dass die gleichen Automatismen einen weiteren Weltkrieg ins Leben rufen werden, scheint begründet – erst recht, seitdem die Politik auch ihre Hilflosigkeit gegen die agierenden Mächte und Gewalten eingestanden hat … ohne jedoch auch nur im Geringsten den Versuch zu unternehmen, sich die politische Macht zurück zu erobern: gegen Götter kämpfen halt selbst Könige vergebens.

Ja – sie sind wieder da, die Götter. Der Kreuzestod Christi scheint sinnlos, ja, das Symbol des Gottessohnes am Kreuz scheint ein höhnisches Symbol des Triumphes von Menschen geschaffener Imperien über Gott selbst geworden zu sein, Imperien, die sich selbst ganz offen als Gott ausgeben … oder haben Sie etwa noch nie von den “Märkten” gehört, die mit “unsichtbarer Hand” Ihr Leben dirigieren, ihren Arbeitsplatz nach China verlegen, ihren Sozialstaat vernichten (wobei das “Soziale” der einzige legitime Grund für den Schutzbund “Staat” ist), die Krümmung ihrer Banane vorschreiben oder die Art der Beleuchtung in ihrem Schlafzimmer bestimmen?

Die Herausforderung der Menschheit des 21. Jahrhundert erinnert an die Herausforderung vorchristlicher (und vorjüdischer) Zeiten. Auch damals war der Normalbürger unsichtbaren Mächten und Gewalten ausgeliefert, die ihn wie Spielzeug hin- und herschubsten. Wenn der Kriegsgott zur Feier rief, gab es keine Diskussionen mehr … jedenfalls so lange nicht, bis sich der alte Gott der Nomadenvölker mit seinen zehn Geboten durchsetzte, jener Gott, der letztlich vor 3000 Jahren die biblische Geschichte inspirierte und ein für allemal dem idiotischen Treiben der Mächte und Gewalten ein Ende setzte: es gab nur ein einen Gott – und der war lieb und gerecht und verbot das Töten.

Heute sind sie wieder da, die Mächte und Gewalten. Anders als Zeus und Ares haben sie jedoch reale Macht – Supermacht, sozusagen.

Als Staatenbünde, Wirtschaftskonzerne, Regierungsorganisationen, Parteien, die den Menschen seiner Freiheit berauben und in seiner Existenz bedrohen – doch anders als der Götterterror der Vergangenheit verfügen diese Mächte und Gewalten über reale Macht: Atomwaffen (die schon in den nächsten Wochen in Europa zum Einsatz kommen könnten), gentechnisch veränderte Nahrungsmittel (die von der Kanzlerin gegen den erklärten und erkannten Willen des Volkes eingeführt werden – alternativlos), chemisch und biologisch bis auf zelluläre Ebene hinab verseuchte Umwelt (man denke nur an … Plastik): die Bilanz unserer Zivilisation ist vernichtend – ihr Untergang scheint unausweichlich, so jedenfalls erklärt uns dies aktuell eine Studie der Nasa (siehe    N 24):

Fünf Risiko-Faktoren für den Kollaps der menschlichen Zivilisation haben der Mathematiker Safa Motesharrei und sein Team ausgemacht. Die Analyse der Entwicklung von Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserversorgung, Landwirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch gibt Rückschlüsse auf die Stabilität unseres Wohlstandes.

Wenn diese fünf Faktoren so zusammenwirken, dass zwei bestimmte Entwicklungen einsetzen, ist der Kollaps unausweichlich. Diese beiden Entwicklungen sehen die Forscher als bereits eingetreten an: die Überlastung der Ökosysteme durch zu hohen Verbrauch der globalen Ressourcen bei gleichzeitiger Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und den armen Rest. Beim Untergang aller großen Hochkulturen in den letzten fünftausend Jahren haben diese beiden Dynamiken eine zentrale Rolle gespielt.

Das ist die Erfahrung der Menschheit in den letzen siebentausend Jahren: Hochkulturen rotten sich selber aus. So sind wir bei ein paar Überlegungen zu Karfreitag mitten in den laufenden, alternativlosen Untergang unserer Hochkultur geraten.

Wie wir sehen, können wir eigentlich doch ganz gut nachempfinden, wie sich der kleine Bauer vor Ort gefühlt haben muss, in seiner Existenz ständig bedroht von großen, unsichtbaren Mächten und Gewalten.

Der Unterschied zu uns?

Er brauchte nicht von Konzernen durchgefüttert zu werden, durfte noch von dem leben, was das Land hergab. Und seine Götter hatten keine Nuklearwaffen, produzierten keine künstlichen Seuchen, verwüsteten ganze Landstriche oder rotteten in nie dagewesenem Maße Pflanzen und Tiere der natürlichen Umwelt des Menschen aus.

Letztendlich bleibt nicht viel übrig von unserem kulturellen Überlegensheitsgefühl, oder? Wir gleichen eher den Luxuspassagieren einer sinkenden Titanic, die noch Musik und Tanz pflegten, als die ersten Menschen in den weniger gut versorgten Gebieten des Schiffes schon ertranken.

Hören wir nochmal Heinrich Schirmbeck dazu, hier aus einer Rede zu seinem 90. Geburtstag auf Literaturkritik:

“In unserer Zeit vollzieht sich ein Vorgang, der wesentlich mehr zu sein scheint als die Bereicherung des Wirklichen um einen neuen Aspekt: es ist der Einbruch der Naturwissenschaften in unser Leben. Dieser Einbruch zeigt sich einmal in der Überflutung unseres Alltags mit technischen Geräten, in der Beschleunigung aller materiellen und informativen Prozesse. Er zeigt sich aber noch viel unheimlicher in der Entsinnlichung aller traditionellen Lebensverhältnisse. Es ist, als werde ihnen die Substanz zunehmend entzogen, so daß nur ein abstraktes Skelett von Funktionen übrigbleibt.”

Das schrieb er 1964.

Da gab es noch keine Handys, kein Privatfernsehen und keine Alternativlosigkeit in politischen Entscheidungen.

Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/04/18/heinrich-schirmbeck-und-der-untergang-der-zivilisation-ketzerische-gedanken-zu-karfreitag/

Gruß an die „halben Wahrheiten“

TA KI

Archäologie- Irak: Hybride aus Menschen und Reptilien??


Hybrid? Forscher entdeckten im Irak seltsame Figuren aus vorchristlicher Zeit

Hybrid-Forscher-entdeckten-im-Irak-seltsame-Figuren-aus-vorchristlicher-Zeit_1085937

Archäologen haben im Irak bereits vor eingiger Zeit mehrere Figuren aus der Ubaid-Periode (Jahre 5900 bis 4000 vor Christus) ausgegraben, die sie bis heute noch vor ein Rätsel stellen.

Die Figuren zeigen eigenartige Wesen, die wie ein Hybrid aus einem Menschen und einem Reptil aussehen.

Die Figuren haben längliche Köpfe, mandelförmige Augen und eine reptilientypische Nase. Was die Figuren einst dargestellt haben könnten, ist immer noch unklar.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1085937/hybrid-forscher-entdeckten-im-irak-seltsame-figuren-aus-vorchristlicher-zeit

Gruß an die Reptos

TA KI

D-(N)-och kein Krieg gegen Russland??!!


Obama: Keine militärische Lösung der Ukraine-Krise

obimbo

Washington erwägt laut US-Präsident Barack Obama keine militärische Lösung der Ukraine-Krise und ist der Auffassung, dass die Situation militärisch nicht geregelt werden kann.

„Ich möchte klar zu verstehen geben: Eine militärische Lösung gibt es nicht unter den Varianten“, sagte Obama am Donnerstagabend Journalisten.

Man müsste Bedingungen schaffen, bei denen die nicht regulären Einheiten ihre Waffen niederlegen und die besetzten Gebäude räumen würden.

„Nötig ist ein nationaler Dialog zwischen den Ukrainern – nicht mit den Russen oder den Amerikanern, sondern eben den Ukrainern. Für ihr Vorwärtskommen werden Reformen, die den Interessen diverser Gruppen innerhalb der Ukraine entsprechen,  sowie Wahlen und die Herstellung der Ordnung in der Wirtschaft sorgen. Gerade auf diesem Weg wird das Problem gelöst.“

Am Vortag hatte US-Verteidigungsminister Chuck Hagel mitgeteilt, dass Obama für die ukrainischen Streitkräfte eine zusätzliche militärische Hilfe im Bereich Militärtechnik, „darunter auch Medikamente und Lebenserhaltungssysteme“, genehmigt habe. Es handle sich unter anderem um Zelte und Wasserreinigungssysteme.

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140418/268307508.html

Gruß an den Frieden

TA KI

Der Wetterkrieg, Teil 1: Kriegswaffe Wetter


weathermadetoorderÜber Ostern widmen wir uns wieder einem Thema, das als Verschwörungstheorie gilt, obwohl es vor unseren Augen stattfindet. Es geht um den Wetterkrieg, der seit einigen Jahren über unseren Köpfen tobt. Es geht um Chemtrails, HAARP und ähnliche Wettermanipulierende Technologien, aber auch geophysikalische Waffen, die zum Beispiel die grossen Waldbrände in Russland ausgelöst haben sollen.

Lange galt es als Verschwörungstheorie, doch immer mehr Leute sind überzeugt: Das Wetter wird nicht nur als Kriegswaffe eingesetzt, sondern auch gegen die zivile Bevölkerung mit sogenannten Chemtrails. Mit der zunehmenden Menge an Katastrophen, stellen sich viele die Frage, in wie weit Programme zur Wettermanipulation eine Rolle spielten bei Ereignissen wie den Tsunamikatastrophen in Sumatra oder Japan.

Niemand weiss genau, ob das, was wir als natürliche Naturkatastrophe erleben, von Menschenhand gemacht sein könnte. Denn „das Beste“ daran ist, dass bei Naturkatastrophen vordergründig niemand schuld ist. Oder doch? Denn alle grösseren Erdeben der letzten 10 Jahre fanden auffälligerweise alle in 10 Kilometer Tiefe statt. Nur Zufall?

Sehen Sie dazu die N-TV Doku über die Kriegswaffe Wetter.

Quelle: http://www.seite3.ch/Der+Wetterkrieg+Teil+1+Kriegswaffe+Wetter+/489076/detail.html

Gruß an die „Regenmacher“ 🙂

TA KI

Germanische und keltische Feste


 

 

Die Fruchtbarkeit und die Jahreszeiten spielten dabei eine zentrale Rolle

 

Januar = Hartung – Perchtenfest
Das neue Jahr wird mit einem Umzug begrüßt. Dabei ziehen 12 hässliche (das alte Jahr) und 12 schöne (das neue Jahr) Perchten mit. Die christliche Ausgabe davon sind die drei Königsumzüge. Diese sind allerdings auch rein heidnisch, denn damit sind die drei Schöpfungsgötter Odin, Hönir und Loki gemeint.
Mittwinteropferfest: Zu Ehren Thors – Mitte Januar; Thor kämpfte zu dieser Jahreszeit mit den Eis/Frostriesen (Eisheiligen).

Januar = Hartung – Fröblot
Dieses Fest ist hauptsächlich Frey, dem Licht und Fruchtbarkeitsgott gewidmet. Bei diesem Fest wird eine Puppe aus Stroh oder Heu auf einem Berg angezündet. Sie symbolisiert den Winter. Das Vieh wird mit Hasel und Birkenzweigen berührt, um fruchtbarer zu werden.  
Fastnacht:
Vollmond nach dem 03.01. – hier wird das Ende des Eises gefeiert. Es war im Allgemeinen üblich, sich zu diesem Fest mit einer Tiermaske zu verkleiden.

Februar = Hornung
Disenopfertag: Vor allem in Schweden – Verehrung der Ahnen & Naturgottheiten (höhere Wesen) und ihrer Herrscherin Freyja in der ersten Februarwoche.
Frühlings Tag und Nacht gleiche: 20.2.

März = Lenzing – Sigrblot
Dieses Fest wurde rund drei Tage gefeiert. Es ist gleich mit dem christlichen Ostern. Die Tage sind nun länger als die Nächte.
Feier der Jugend: Göttin Iduna wurde gegen der 3. Märzwoche ein Fest veranstaltet.
Frühlingsbeginn: Im März (Tag ungenau) findet die Verehrung der Fruchtbarkeitsgöttin Nerthus statt. Ihr zuliebe gab es auch einen Umzug (Karneval), der mit einem geschmückten Wagen, sowie einem Abbild Ihrer stattfand. Dieses Fest zu Ehren Nerthus sollte für eine ertragreiche Ernte im nächsten Jahr sorgen.
Ostern: Zum 20.03. hin wurde Ostara, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit verschiedenen Opferritualen verehrt. Als Fruchtbarkeitssymbole zu diesem Fest, galten insbesondere Eier und Kaninchen. Die Eier wurden oftmals bemalt und vergraben. Das Wiederauffinden dieser, durch nahestehende Personen, sollte für einen reichen Kindersegen im folgendem Jahr sorgen. Die Kaninchen wurde verbrannt oder verspeist. Im 19. Jahrhundert kam der Brauch zum heutigen Ostern wieder auf.

April = Wandelmond
Dieses Fest hängt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mit dem vorausgegangenen Sigrblot zusammen. An diesem Tag war es üblich, mit anderen Scherze zu treiben.
Begrüßung des Sommers: In der ersten Aprilhälfte wurden besonders der Alben und ihrem Herrscher Frey gedacht.
Walpurgisnacht: 30.04. (Beltane), den Namen Walpurgisnacht verdankt das keltische Beltane eigentlich der germanischen Göttin Walpurga, der Großen Göttin, für die es viele Bezeichnungen gibt. Die Hexen feierten in der Nacht zum 1. Mai traditionell die Heilige Hochzeit zwischen der Großen Göttin und ihrem Gefährten, die dadurch für fruchtbare Felder, Kindersegen und reichlich Jungvieh sorgten.

Mai = Hohe Maien – blota i moti sumri
Gefeiert wird hier die Vereinigung von Odin mit der Göttin Frigg. Es ist das Fruchtbarkeitsfest. Es fanden Jungfernversteigerungen statt, wo sich die jungen Männer ihre Braut ersteigern konnten. Natürlich mussten die Mädchen nicht teilnehmen – alles auf freiwilliger Basis. Junge Paare wälzten sich nackt im Tau auf der Wiese, um die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen.

Juni = Brachet – blota at midhjum sumri
Sommersonnenwende: Zum Mittsommer am 21.06. wurden Sunna und Baldur im Juni zu den Feierlichkeiten der Tag- und Nachtgleiche geehrt. Die Sonne (Baldr) befindet sich auf ihrem Höhepunkt, um danach zu „sterben“. Er wird von Loki, dem Gott der Lügen und des Feuers, mit einer Mistel umgebracht. Es wurden Teiche und Brunnen geschmückt, zu Ehren der Göttin des Wassers und der Weisheit, Saga.

Juli = Heuert
Leinenernte: 2. Vollmond nach Mittsommer (12. Ernting), hier wird der Erfolg der begonnenen Ernte gefeiert.
Getreide Feste: Zu Ehren Freys, Sif und Thors wurden zum August hin Feste an den Abenden zur Getreideernte ausgelegt.

August = Ernting – Hörmeitidr
Thor wird gerufen, um gutes Wetter zu bekommen, damit die Ernte nicht vernichtet wird.

September = Scheiding – Haustblot
Herbstopferfest (Tag und Nacht gleiche): Es wurde ursprünglich der Beginn der Jagd gefeiert (23.09).
Erntedankfest: Eines der wenigen germanischen Feste, dessen Bedeutung bis in unsere Zeit noch nicht verloren ist. Es findet im September (30.09.) nach dem Einholen der Ernte statt. Verehrung von Thor, Sif und Frey. Wird 3 Tage lang gefeiert. Den Göttern wird dabei für die Ernte gedankt. Baldr sinkt in die Unterwelt Hel (die Tage werden kürzer). Als Opfer wird der letzte Apfel am Baum hängen gelassen. Außerdem wird ein Eber geopfert und Wodelsbier gebraut. Aus den letzten Korngarben auf dem Feld wird ein Kranz geflochten.

Oktober = Gilbart
Samhain / Halloween: Samhain findet in der Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November statt. Es ist ein Totenfest, an dem man den Ahnen gedenkt. Zu Samhain öffnet sich die Unterwelt und die Geister der Ahnen erwachen.
Zweites Disenopferfest: 14.-15. Oktober. Zu diesem Herbstfest wird den Wesen der Natur, den Elfen und Disen für eine erfolgreich Ernte im nächstem Jahr, Kinderwunsch und ein friedliches Jahr geopfert. Der 14.10. galt besonders den eigenen Ahnen.

November = Neblung – blota i moti vetri
Allerheiligen: 01.11.(Samhain / Halloween)
Winteranfang. Die Germanen dachten damals, dass die Natur stirbt. Deshalb wird den Ahnen, Göttern und den Toten gedacht, indem sie Opfer brachten. Sie schmückten die Gräber mit Getreide, Nüssen und anderen Sachen. Es wurden keine menschlichen Opfer gebracht, hingegen aller Behauptungen. Die Krieger in Walhalla wurden gerufen, um in der bevorstehenden Götterdämmerung (Kampf der Götter mit den Riesen) auf Seiten der Götter zu kämpfen. Walhalla war so eine Art Himmel für die nordischen Kulturen (besonders der Kelten), in die alle im Kampf gefallenen Krieger kamen. „Normal“ gestorbene Männer kamen in die Hel.

Dezember = Julmond – Sonarblot
Zu diesem Zeitpunkt muss alle Arbeit für dieses Jahr getan sein. Anschließend werden 12 Nächte durchgefeiert, wobei jede Nacht für einen Monat steht. Im Kampf gegen die Riesen verlieren außer Vidar und Vali alle Götter ihr Leben. Diese rächen ihren Vater (Odin) und zeugen einen neuen Gott, der als Reinkarnation von Odin bzw. Baldr angesehen wird. Das Licht siegt über die Dunkelheit und neues Leben wird entstehen.

Julfest /Wintersonnenwende: Ende Dezember (21.- 22.12.) / erste Januar Woche. Jul bedeutet soviel wie Sonnenrad / Besprechung mit den Toten. Einige im Norden gepflegte Weihnachtsbräuche haben ihren Ursprung in dem Julfest – z.B. das Verbrennen des Julblockes am Herdfeuer oder das zauberkräftige Julbrot. In Schweden gibt es heute noch den Julklapp, ein Geschenk das heimlich vorbereitet und anschließend mit einem lautem Schrei in die Stube geworfen wird. Während der Jultage wurden auch die Juleide ( Eidsbruderschaften, Gemeinschaftsbindungen und Militärische Bündnisse) neu geschworen, damit sie auch im neuen Jahr Bestand hatten. Im Allgemeinen wurden Frey und Odin sehr verehrt. Der letzte Tag des Julfestes jedoch war der Frigg oder Freyja gewidmet.

Diese beiden wichtigen Daten im Jahr geht man seit Ur-Zeiten mit den sogenannten Sonnenwendfeiern an. Die Sonnenwendfeier gilt heute vor allem als altgermanisches Volksfest, da sie in Mitteleuropa bis zur Neuzeit sehr beliebt war. Neben den Germanen gelten auch die Kelten und Slawen als eifrige Sonnenwendfeierer. Im Laufe der Christianisierung Europas wurden die Kulte um die Sonnenwende von kirchlicher Seite bekämpft und verboten.

Doch der Sonnenwendkult war im Bewusstsein der Menschen so stark verankert, dass man ihn nicht auslöschen konnte. Deshalb drückte die Kirche der Sonnenwendfeier einen christlichen Stempel auf. Ab dem 12./13. Jahrhundert wurde das Fest Johannis des Täufers auf die Sommersonnenwende gelegt und in das Johannisfest umbenannt.
Der mit der Sommersonnenwende verbundene Brauch des Sonnenfeuers wurde zum Johannisfeuer. Auch für die Wintersonnenwende wusste die Kirche ein Ersatz zu finden. So wurde aus dem germanischen Julfest das christliche Weihnachtsfest mit dem kleinen Jesus in der Krippe. Diese Idee kam den Kirchenfürsten um das 4. Jahrhundert.
Das germanische Jul war also am Tag der Wintersonnenwende.
Rauhenächte 
Darauf folgten die 12 Rauhenächte. Mit dem Julfest haben die Germanen das vollendete Sonnenjahr gefeiert. Das Sonnenjahr geht von Wintersonnenwende zu Wintersonnenwende und dauert exakt 365,25 Tage. Doch das Mondjahr hatte bei den Germanen auch eine große Bedeutung. Ein Mondjahr beinhaltet 12 Mondmonate die jeweils von Neumond zu Neumond gehen. Diese 12 Mondphasen dauern jeweils ca. 29,5 Tage. Dies ergibt für die Länge des Mondjahres genau 354 Tage. So ergab sich für die Germanen eine Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr von 11 Tagen und 12 Nächten – die 12 Rauhenächte. Diese 12 Rauhenächte liegen somit sprichwörtlich „zwischen den Jahren“ und sind gewissermaßen zeitlos.

Für die Germanen hatten die 12 Rauhenächte große Bedeutung. Hier sollten die Geschehnisse jeder einzelnen Nacht, symbolisch für einen Monat des folgenden Jahres stehen. So sollen z.B. die Träume in diesen Nächten Aufschluss darüber geben, was passieren wird. Es wurden in diesen Nächten auch Orakel befragt, die Auskunft über die Zukunft geben sollten. Dieser Brauch hat sich im Bleigießen zu Silvester erhalten. Es heißt, dass in den Rauhenächten die Seelen der Verstorbenen als wilde Horde, angeführt von Odin, durch die Luft brausen. Mit dem zu Jul entzündeten Räucherwerk wollte man die verstorbenen Seelen vom Heim fernhalten. Es wird allgemein angenommen, dass vom Rauch dieses Räucherwerkes der Name Rauhenächte abgeleitet wurde.

Frau Holle, ist wahrscheinlich mit die germanischen Freyja, manche vermuten Hel, gleichzusetzen, sie gilt als Schutzpatronin in diesen Tagen. Frau Holle mag es nicht, wenn jemand faul und unnütz in den Tag hinein lebt, doch in diesen 11 Tagen und 12 Nächten möchte sie, dass der Mensch sich ausruht und sich auf sein inneres Wesen besinnt. Zu Jul soll er deshalb alle Gedanken und Verhaltensweisen, die nicht zu ihm gehören, fallen lassen. Symbolisch heißt es, dass diese fremden Eigenschaften von Odins wildem Geisterheer der 12 Rauhenächte aufgenommen und für immer fortgetragen werden. Des weiteren sollen die Menschen in diesen Tagen Rückschau auf das vergangene Jahr halten und sich auf das Folgende vorbereiten und sich für dieses auch gute Vorsätze machen.
Die Kirche hat die 12 germanischen Rauhenächte in ihrem Weihnachtsfest übernommen. Daher folgt auf die 12 Nächte nach dem ersten christlichen Weihnachtstag am 25. Dezember, der 6.Januar als Dreikönigstag. Dieser ist nach den drei Magiern aus dem Morgenland benannt, welche dem Stern von Bethlehem folgten und so das Jesuskind fanden. Die Kirche verlegte also das Fest drei Tage nach vorne. Da der Beginn der 12 Rauhenächte seit Ur-Zeiten immer die erste Nacht nach der Wintersonnenwende war, hatten neben den Germanen auch Völker, wie die Inder, Iraner, Griechen und Römer dieses alte Datum.

Thing: Im Februar, zu Beginn des Frühjahres, hauptsächlich aber im Sommer abgehaltenes Gericht während des Julis. In Island wurde es auch schon im Juni, vor oder nach Einholen der Ernte, abgehalten. Tyr wird in dieser Zeit sehr verehrt.

Wochentage

Montag:       Tag des Mondes – Mani (Mond).
Dienstag:     (Schwedisch Tisdag – English Tiwesdeag) – Tag des Tyr.
Mittwoch:     (Schwedisch Onsdag – English Wednesday) – Tag des Wodan / Odin.
Donnerstag: Thor/Donarstag – English Thursday – Tag des Thor.
Freitag:         (English Friday ) – Tag von Freyja oder Frigg.
Samstag:      dän.:Lördag, altnordisch/Norwegisch:Laugadag bedeutet „Laugentag“= Badetag
Sonntag:       Tag der Sunna/Sol (Sonne).

Quellen:
http://www.sagengestalten.de/lex/germ_A.html   von A – Z
http://www.odinownsyouall.de
http://home.freiepresse.de/freis/feste.htm
http://www.berserks.de/Wikinger/wikingerkalender.htm
Germanische Göttersagen – Reclam Verlag – Reiner Tetzner
Die Enzyklopädie der Mythologie – Edition XXL GmbH – Arthur Cotterell
Bildatlas der Weltkulturen “ Die Wikinger“ – Bechtermünz Verlag – J. Graham- Campbell
Mythen der Welt “ Mythologie der Wikinger“ – Athenaion Verlag – Morgan J. Roberts
Runen-Welten – Schirner Verlag – Igor Warneck
Die Edda – Bechtermünz Verlag – Manfred Stange
Die Edda – Eugen Diederichs Verlag – Manfred Günther

Quelle: http://www.berel-am-ries.de/seiten/Chronik/Forschungen-bis-808-nChr/germanische-feste.htm

Gruß an die Ahnen

TA KI

Honig ist wirksame Alternative zu Antibiotika


US-Wissenschaftler bestätigen, dass Honig anti-baktierielle Wirkungen hat. Er greift die Bakterien auf verschiedenen Wegen an und verhindert so die Bildung von Resistenzen. Jährlich erkranken etwa zwei Millionen US-Bürger an Antibiotika-resistenten Keimen.

Honig

 

Amerikanische Wissenschaftler haben in einer Studie bestätigt, dass naturbelassener Honig eine gesunde und wirksame Alternative zu Antibiotika darstellt. Honig verfügt über viele positive Eigenschaften und greift Bakterien auf verschiedenen Wegen an. Das erschwert den Bakterien die Bildung von Resistenzen.

In ihrer Studie untersuchten Forscher der Salve Regina Universität in Newport die antibakteriellen Eigenschaften des natürlichen Honigs.

„Die besondere Eigenschaft des Honigs liegt in der Fähigkeit, Infektionen auf verschiedenen Ebenen zu bekämpfen, sodass Bakterien schlechter Resistenzen entwickeln können“, sagte Dr. Susan Meschwitz, die leitende Wissenschaftlerin der Studie, auf einer Konferenz amerikanischer Chemiker.

Antibiotika-resistente Keime sind ein weltweit verstärkt auftretendes Problem für die Medizin. Die flächendeckende Verabreichung von Antibiotika hat die Entstehung dieser resistenten Keime enorm begünstigt. Jedes Jahr erkranken allein in den USA etwa zwei Millionen Menschen an einer Infektion mit resistenten Keimen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control and Prevention) hat 20 antibiotika-resistente Bakterienstämme entdeckt und stellt einen direkten Zusammenhang zur Gabe von Antibiotika her. CDC-Daten zufolge kamen im Jahr 2010 auf 833 Antibiotika-Verschreibungen auf 1000 US-Bürger.

Der Honig bedient sich einer Reihe verschiedener Waffen, um die bakteriellen Keime anzugreifen, unter anderem Wasserstoff-Peroxid, Säure, der osmotische Effekt durch eine hohe Zucker-Konzentration und Polyphenole. Alle diese Faktoren greifen die Bakterien gezielt an, so Meschwitz. Der osmotische Effekt tritt durch die hohe Zuckerkonzentration auf und entzieht den Bakterien Wasser, was zur Dehydrierung und schließlich zum Tod der Keime führt.

Darüber hinaus hätten Studien gezeigt, dass Honig die Bildung von sogenannten Biofilmen verhindert. Dabei handelt es sich um Ansammlungen krankmachender Bakterien. Der Honig unterbricht die Übertragungswege zwischen den Bakterien und schwächt ihre Funktionsfähigkeit. Sie sind dann nicht mehr in Lage ihre krankheitserregenden Toxine auszuschütten und werden dadurch anfälliger für konventionelle Antibiotika.

Honig sei auch deshalb so effektiv, weil er voller gesunder Antioxidantien in Form von Polyphenol-Verbindungen ist, so die Autoren der Studie.

„Verschiedene Studien haben gezeigt, dass es eine Korrelation zwischen der anti-mikrobiellen und anti-oxidativen Wirkung des Honigs und der Anwesenheit von Phenolverbindungen im Honig gibt“, so Meschwitz weiter.

Die Studie der amerikanischen Forscher könnte dazu beitragen, dass ein Umdenken bei der Verschreibung von Antibiotika einsetzt. Honig kann viele der Aufgaben der verschriebenen anti-bakteriellen Medikamente übernehmen und eine spätere Verabreichung von Antibiotika positiv begleiten. Antibiotika hingegen sollten nur im schlimmsten Fall eingesetzt werden.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/18/studie-honig-ist-wirksame-alternative-zu-antibiotka/

.

Gruß an das „Alte Wissen“

TA KI