Dr. Lanka ein Betrüger vom System gezielt eingesetzt!!!


 

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Quelle: http://universitatsandefjord.com/files/2014-04-14%20Dr%20Hamer%20an%20Dr%20Lanka.pdf

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…danke an Denise

Gruß an die Entlarver

TA KI

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CIA und FBI beraten Regierung in Kiew ;- Warum bedankt sich ein Bundeswehrsoldat bei seinem Geiselnehmer?


 

Die US-Geheimdienste sind offenbar sehr aktiv bei der Unterstützung der Regierung in Kiew. Nun berichten auch Amerika-freundliche Medien von der Einflussnahme aus den Vereinigten Staaten.

CIA FBI Ukranie

Die ukrainische Übergangsregierung in Kiew wird von Dutzenden Spezialisten des US-Geheimdienstes CIA und der US-Bundespolizei FBI beraten. Die Beamten sollten im Auftrag der US-Regierung dabei helfen, die Unruhen im Osten des Landes zu beenden und eine funktionsfähige Sicherheitsstruktur aufzubauen, berichtete die Zeitung Bild unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.

Die Agenten seien aber nicht direkt an den Kämpfen mit den pro-russischen Milizen in der Ost-Ukraine beteiligt. Ihre Tätigkeit beschränke sich auf die Hauptstadt Kiew. Die FBI-Agenten sollten der Übergangsregierung zudem dabei helfen, die organisierte Kriminalität im Lande zu bekämpfen.

Die Tatsache, dass die Bild-Zeitung diese Meldung bringt und dass diese unbestätigte Meldung von der Nachrichtenagentur Reuters verbreitet wird, könnte auf eine gewisse Distanzierung der Amerika-freundlichen Medien von der Regierung in Kiew hindeuten.

Mitte April hatte der Besuch von CIA-Direktor John Brennan in der Ukraine für Aufsehen gesorgt (mehr hier).

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Warum bedankt sich ein Bundeswehrsoldat bei seinem Geiselnehmer?

Oberst Axel Schneider

Mit der blutigsten Eskalation seit Monaten hat sich die Ukraine-Krise am Wochenende dramatisch verschärft: Bei einer Militäroffensive gegen Separatisten im Osten des Landes und einem provozierten Hausbrand in Odessa gab es Dutzende Tote.

Zu einer kurzen Kampfpause kam es, um den freigelassenen OSZE-Militärbeobachtern nach acht Tagen in der Gewalt pro-russischer Milizen die Ausreise nach Berlin zu ermöglichen.

Scharfe Kritik an dem Einsatz der OSZE-Militärbeobachter kam von CSU-Vizechef Peter Gauweiler. Über die Pressekonferenz vor einer Woche, bei der Milizenchef Wjatscheslaw Ponomarew (49) in Slawjansk die Geiseln zur Schau gestellt hatte, sagte Gauweiler dem „Spiegel“: „ Warum zum Beispiel bedankt sich ein deutscher Offizier bei seinem Geiselnehmer in einer öffentlichen Pressekonferenz? Der ganze Vorgang macht auch für die Bundeswehr einen unguten Eindruck.“

Der deutsche Delegationsleiter, Oberst Axel Schneider (54), hatte bei der bizarren PR-Show des Rebellenführers gesagt: „Wir sind Gäste von Ponomarew. Wir sind keine Kriegsgefangenen.“

(…)

Gauweiler weiter: „Dass die Revolutionsregierung in Kiew, deren Legitimität man mit gutem Grund anzweifeln kann, Interesse hat, Soldaten der Bundeswehr in das Konfliktgebiet ,einzuladen‘, verstehe ich schon. Ich verstehe aber nicht, dass es unser Interesse sein soll, uns in dieser plumpen Weise noch tiefer in den Konflikt hineinziehen zu lassen.“ Gauweiler forderte, dass die Bundesregierung Klarheit über den Einsatz schafft.

Nach seiner Freilassung hatte Schneider zu BILD gesagt: „Ponomarew hat uns beschützt, wir konnten uns auf seine Worte verlassen. Er gab uns die Sicherheit, dass uns nicht passiert. Er hat sein Versprechen gehalten.“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte über die heikle Mission der nun freigelassenen OSZE-Beobachter im ZDF-„heute journal“. „Die Entführung der Inspektoren ist ja der Anfang der Eskalation in der Region gewesen“. Die Delegation war am 25. April in Slawjansk festgesetzt worden. Allerdings hatte es bereits am 13. April in der Stadt einen sogenannten Anti-Terror-Einsatz gegen Separatisten mit Toten und Verletzten gegeben.

Am Sonntagmorgen setzte die Übergangsregierung in Kiew ihren „Anti-Terror-Einsatz“ gegen Separatisten in der Ost-Ukraine fort.

(…)

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/die-lage-in-der-ukraine-im-live-ticker-35810540.bild.html

 

Gruß an die NAZI-NATO
TA KI

Die Rolle des deutschen Journalismus bei der gezielten Inszenierung des äußerst profitablen “Vierten Weltkrieges” durch die globale Elite.


 

Die aktuelle Print-Ausgabe (18/2014) des “Spiegel” stellt die Frage nach einem Krieg in Europa. Auf dem Umschlagbild sehen wir einen Soldaten, der auf uns – die Leser – zielt.  Man braucht ihn nicht zu kaufen, das Geld wäre bei WSWS besser angelegt: die haben ihn für uns gelesen und – leider ohne korrekte Seitenangabe – die zentrale Stelle herausgearbeitet, siehe WSWS.org.

„Drei Viertel der Deutschen sind gegen ein militärisches Eingreifen der Nato. Ein Drittel zeigt Verständnis für Putins Annexion der Krim. Auch in diese Zahlen fließt die Angst vor dem Krieg hinein.“

Die Spiegel-Autoren bezeichnen diese Haltung nicht nur als falsch, sondern auch als moralisch bedenklich. „Die Ukraine rutscht in einen Bürgerkrieg, den Russland befeuert. Der Westen wird mit Wirtschaftssanktionen antworten, mehr nicht“, schreiben sie. „Das ist für die Westeuropäer nicht so schlimm wie ein Krieg, den sie am eigenen Leib erfahren müssen. Es sterben dann die anderen. Aber es ist auch eine unerträgliche Situation, dem Töten auf dem eigenen Kontinent zuzusehen. Moralisch steht man nicht besser da, als wenn man zu den Waffen griffe.“

An anderer Stelle berufen sie sich auf den Politikwissenschaftler Herfried Münkler, der zwischen „heroischen“ und „postheroischen“ Gesellschaften unterscheidet. Der „Postheroismus“, fasst der Spiegel Münklers Standpunkt zusammen, sei „auch ein Ausdruck von Wohlstand“: „Wer viel hat, möchte das nicht aufs Spiel setzen. In ärmeren Gesellschaften würden Männer ihren Stolz dagegen auch aus heroischen Idealen beziehen und wären daher leichter für einen Krieg zu begeistern.“ Mit den „heroischen“ Gesellschaften kann nur eines gemeint sein: die Glorifizierung des Heldentods durch die Nazis.

Neun Spiegelautoren  haben den dreiseitigen Artikel unterschrieben, um zu demonstrieren, wie einig man sich in dieser Sache ist: in der moralischen Verurteilung des Pazifismus in Deutschland. Der Spiegel ist nun kein kleines Provinzblatt, sondern das führende Nachrichtenmagazin in Deutschland. Früher durch Konrad Adenauer persönlich verspottet als “Bildzeitung für DOKTOR Lieschen Müller“, ist es heute das Informations- und Identifikationsportal der deutschen “Elite” – genauer gesagt: der Funktionselite.

Nähern wir uns dem Thema vorsichtig – und wissenschaftlich. Wer sind diese “Eliten”?

Nun – Hören wir dazu einen Wissenschaftlier, hier aus der Sendung Markt vom 28.4.2014:

“Eliten sind diejenigen Personen, die qua Amt oder qua Eigentum die wesentlichen Entscheidungen in diesem Land treffen. Das sind hohe Bundesrichter, hohe Ministerialbeamte in Berlin, das sind Spitzenmanager großer Unternehmen, die Intendanten, die Chefredakteure von wichtigen Medien und Spitzenpolitiker, vor allem die der Bundesregierung in Berlin. Diese Eliten stammen zu fast zweidrittel aus den oberen dreieinhalb Prozent der Bevölkerung, sind also sozial sehr geschlossen”, sagt Eliteforscher Michael Hartmann.

Eine sozial sehr geschlossene Schicht – in einer Demokratie? Undenkbar. Und doch – bestimmen sie in all´ ihren Funktionen unser Leben: wie und wie lange wir arbeiten, wieviel Nahrung, Kleidung und Energie wir zugeteilt bekommen (über Lohn und Sozialleistungen), wie wir zu denken, fühlen, leben und zu lieben haben. Einfach mal einen kritischen Blick durch die Werbung streifen lassen (oder durch die Welt der Illustrierten): man erfährt hier sehr detalliert, wie MAN zu leben hat. Tagaus tagein, in 20 000 Werbespots pro Jahr, die zum Beispiel einen US-Amerikaner in seiner ganzen Anschauungswelt formen. Nur selten liegt die Elite mal daneben – und dann tritt sie gleich sehr geschlossen auf.

Beim Krieg in der Ukraine – ich denke, nach dem Einsatz von Panzern und Hubschraubern gegen Zivilisten kann man doch jetzt endlich auch offiziell von “Krieg” reden – lag man daneben. Der Friedenswillen des deutschen Volkes war noch nicht gebrochen, man roch – gerade beim kommenden Jahrestag des ersten Weltkrieges – das wieder Blei in der Luft lag. Das Volk tobte in Kommentaren, siehe Heise:

Zwei Machtblöcke prallen in der Ukraine derzeit aufeinander. Zugleich tobt in den deutschen Medien ein Kampf um die Deutung des Konflikts. Der Graben scheint dabei weniger zwischen einzelnen Zeitungen oder Sendern zu verlaufen, als vielmehr zwischen den Journalisten der Leitmedien insgesamt und ihren Lesern bzw. Zuschauern.

Diese Front im Informationskrieg war neu. Natürlich wurde sofort gekontert: in einer Weise, die in Deutschland immer zieht: Spiegel-Online zehrte eine Verschwörungstheorie aus den Archiven, nachdem das ganze deutsche Volk von einer rechtsradikalen Facebookgruppe kontrolliert wird, die sich einen “Anonymus-Account” gekapert hat. Diese Verschwörungstheorie zeigt auch auf, wer der neue Feind ist: Esoteriker, Verschwörungstheoretiker und – zieht immer – Antisemiten. Das es sich hierbei auch nur um eine Verschwörungstheorie handelt, interessiert im Moment nicht, man hat seine Arbeit zu tun.

Seine Arbeit? Will ich jetzt etwa dem Spiegel unterstellen, er würde im Auftrag handeln?

Na – was sollte ich sonst tun? Ich kann gar nicht anders – ich habe die Befehlsketten der neuen Weltordnung wahrgenommen – nicht aus kruden Verschwörungsorganen im Internet, sondern aus der “Reichtumsforschung” der Uni Münster. Hier erfährt man, dass die “Elite” nicht aufgrund ihrer Leistung in ihre Positionen kommt, sondern aufgrund ihres Engagements der Beförderung einer neuen Weltordnung, in deren Mitte die Hege und Pflege der Kapitalmassen des Superreichtums steht (siehe: UniMünster).

Es gibt hier ein Ringmodell, das sich auswendig zu lernen lohnt, wenn man die Absichten von Informationen und ihren Sendern verstehen möchte. Kern dieses Models – die “Herrschaftsschicht” – sind die Superreichen, die “Plutokraten”, die einen Apparat geschaffen haben, der ihnen quasi göttliche Allmacht zuteilt:

Theoretisch gesprochen verkörpert die Geldelite – ultra-high-net-worth-individuals (UHNWIs) – im gegenwärtigen Zyklus finanzieller Expansion also die Befreiung großer Geldmengen aus der Warenform und die direkte Umwandlung von Reichtum in die Machtform. Nicht nur wird Politik, Herrschaft, Macht monetarisiert, sondern die Geldelite ist in der Lage, Geldwerte auf vielfältigste Weise zu vermachten. Das ist im Grunde ein uralter Prozess auf der Grundlage der Tatsache, dass man mit Geld nicht nur mehr Geld, sondern eben ‚alles’ machen kann.

Um diese Macht praktisch umzusetzen – ohne idealistische Gegenkräfte wie Religion, Humanismus oder Kommunismus aufzuwecken – bedarf es einer Funktionselite, die sich hierarchisch um die neuen Machthaber schart. In erster Linie haben wir dort … die Verwertungselite, d.h. die Kaste der Manager oder CEO, eine Gruppe, die Günter Ogger in seinem Werk “Nieten in Nadelstreifen” für Deutschland auf 400 Personen beziffert. Sie bestimmen, wer in Deutschland wieviel Geld wofür bekommt, sofern er unter direkter Kontrolle der “Wirtschaft” ist – also durch Arbeitsverträge zu einem gewissen Sozialverhalten (und auch Wahlverhalten) angeleitet werden kann.

Sie haben nicht unbedingt ein einheitliches strategisches Bewusstsein (wie man es traditionellerweise etwa der ‚Kapitalistenklasse’ zuschrieb). Was sie verbindet, ist die Maxime der kurzfristigen Gewinnsteigerung auf der Basis der neoliberalen Ideologie.

Die nächste, untergeordnete Führungsschicht ist die Kaste der Politiker, die “Verteilungselite”. Sie steuern per Ressourcenzuteilung (Rente, Subventionen, Sozialleistungen) die Handlungsmacht des Volkes. Hat das Volk viel Geld, ist es frei, hat es wenig Geld, ist es unfrei.

Alle Parlamente, alle Regierungen haben aus der Sicht des Geldmachtapparats die Funktion der Verteilung des Reichtums von ‚unten’ nach ‚oben’. Anders ausgedrückt: der Geldmachtapparat wirkt durch Lobbyismus und Korruption in dieses Feld der politischen Eliten hinein, das dadurch hochgradig differenziert und konfliktualisiert wird.

Diese Umverteilung von unten nach oben erleben wir in allen Ländern, deren Politiker unter der Regierungsgewalt der Plutokratie stehen und die sich durch regelmäßige Teilnahme an den “Außendiensttagungen” des Geldmachtapparates auszeichnen, Tagungen, auf denen – wie in Davos oder Bilderberg – nur die Loyalität des Personals geprüft wird. Irgendwelche geheimen, verschwörerischen Aktivitäten braucht man dort gar nicht, denn alle haben schon längst ihre Befehle in der Tasche. Die sind auch ganz offiziell nachzulesen – und jeder kann die Bestätigung dazu JEDERZEIT in ALLEN MEDIEN einholen:

Das die Welt beherrschende US-amerikanische Kapitalismusmodell hat seit den Siebzigern zwei Veränderungen erfahren. Erstens wurde der mit dem New Deal eingeführte, staatlich regulierte stakeholder-Kapitalismus durch ein neues Modell konzerngesteuerter Zielsetzungen und Verantwortungen ersetzt. In diesem Modell ging es zweitens nicht mehr um das Wohlergehen der Beschäftigten und die Wohlfahrt der Kommunen, sondern darum, für die shareholder kurzfristig den Wert der Aktien und die Dividendenauszahlungen zu steigern. Die praktischen Folgen sind ein stetiger Druck, die Löhne und sonstigen Ansprüche der Beschäftigten zu kürzen (was in manchen Fällen zum Diebstahl der Pensionen und zu anderen Verbrechen führte) sowie politische Propaganda und Lobbyismus zugunsten der Senkung von Unternehmenssteuern, mit denen staatliche und öffentliche Aufgaben finanziert werden könnten.

Diesen Befehl der obersten Heeresleitung kennen wir doch – er wird gerade weltweit durchgesetzt … und darum werden immer mehr Kriege mit immer mehr Ländern (und Religionen) geführt, die dem großen Ziel im Wege stehen.

Dabei hilft die letzte Kaste der Funktionselite – die einzige, die mit uns direkt in Kontakt tritt und hauptverantwortlich für die Kontrolle unseres Denkens ist:

Den Außenring schließlich bilden die bereits erwähnten, für die Entstehung und Expansion des Geldmachtapparats unentbehrlichen Technokraten und Experten aller Art, kurz: die Wissenseliten.

Hier … haben wir die Jungs vom Spiegel. Jene Journalisten, die so gut betucht sind, dass sie sich eine eigene Pferdezucht leisten können, deren Kostendruck dazu führt, dass sie auch weiterhin mit aller Macht am großen Ziel arbeiten – ausführender Arm der Plutokratie zu sein. Wer nicht mitmacht, wird entlassen.

Wer sich nun fragt: was hat das alles mit der Ukraine zu tun?

Nun – sie ist nur ein weiterer Punkt der weltweiten Säuberung, die seit Jahrzehnten läuft – so wie der Krieg gegen den Irak, siehe UniMünster:

Der Krieg gegen den Irak ist zum klarsten Beispiel für den Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes geworden, vor dem Präsident Dwight Eisenhower in seiner Abschiedsrede 1961 so eloquent warnte. Dieses eherne Beziehungsgeflecht zwischen mächtigen Individuen innerhalb und außerhalb der Regierung operiert weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ist von Interessenkonflikten durchtränkt. – Die Ziele dieser Gruppe mögen oder mögen nicht mit den besten Interessen des amerikanischen Volkes zusammenfallen. Denken wir, zum Beispiel, an die Interessen der einfachen Soldaten, die in diesem Krieg gekämpft, Sand gefressen und ihr Blut in der Wüste vergossen haben, und an die ganz anderen Interessen jener Händler der Macht, die wie verrückt für die Realisierung dieses Krieges kämpften und in jeder Phase an ihm profitieren.

Die Leute kämpfen immer noch wie verrückt um die Realisierung von Kriegen, weil man in jeder Phase von ihm profitieren kann – und all ihre Funktionseliten kämpfen auf jeder ihrer Positionen genau dafür. Wo das endet – wissen wir schon – siehe Krysmanski in einem Artikel über die Mobilmachung der Geldeliten aus dem Jahre 2003,  wieder UniMünster:

Inzwischen zum Berater des Verteidigungsministeriums aufgestiegen, sieht Barnett »die Mission des amerikanischen Militärs heute darin, die Kluft zwischen den an die internationalen Finaströme angeschlossenen Ländern und dem Rest zu schließen. Alle Regionen, die nicht mit der von der amerikanischen Wirtschaft dominierten Globalisierung verbunden sind … stellten also eindeutiges Sicherheitsrisiko und mithin einen Fall für ›unsere Streitkräfte‹ dar.

Nach dem Irak kam Lybien. Nach Lybien nun Russland. Alle Regionen, die nicht mit der von der amerikanischen Wirtschaft dominierten Globalisierung verbunden sind, stellen ein Sicherheitsrisiko dar und werden eliminiert – was selbst ein Riesengeschäft ist:

Der Vierte Weltkrieg wird die größte »business opportunity« aller Zeiten. Frühere Spitzenpolitiker, Washingtoner Insider usw bereichern sich ungebremst am Krieg gegen den Terrorismus.

Das sind Darstellungen, die sich im akademischen Bereich finden. Die vom globalisierten Kapital abhängigen (und gezielt gesteuerten) Medien erfüllen so – wie die oben genannten Spiegelredakteure – ihren Auftrag, alles zu unternehmen, was dazu führen kann, dass die Völker Europas und der USA sich gegen die “Sicherheitsrisiken” der Philosophie der kurfristigen Wertsteigerungen zu einer “business opportunity” mobiliseren lassen …. einem Krieg in Europa, den die “Herren der Welt” auf einsamen Inseln fernab jeden Getöses hinter sich bringen werden.

So erklärt sich die unheimliche Gleichschaltung der Medien in Deutschland sowie der Aufstand der Bürger dagegen. Es ist nur ein weiteres Kapitel im großen Feldzug der Vernichtung der Sicherheitsrisiken einer neuen Weltordnung – die eigentlich nur eine neue, kapitalertragsmaximierende Wirtschaftsordnung ist. 3,5 % der Deutschen dienen dieser Wirtschaftsordnung, verdienen ordentlich daran und sorgen permanent dafür, dass alle Machtpositionen aus ihren Reihen besetzt werden, sorgen für permanenten Sozialabbau, Verarmung der Gemeinden, Privatisierung des Gemeinschaftseigentums und gezielte Desinformation der Bevölkerung.

Ein abschließendes Beispiel dazu? Ich zitiere nochmal WSWS dazu:

Der Stanford-Historiker Ian Morris geht noch einen Schritt weiter. Er kann der Schlächterei des Ersten und Zweiten Weltkriegs Positives abgewinnen. In der Washington Post veröffentlichte er am 25. April einen Artikel mit dem Titel „Langfristig bringen uns Kriege mehr Sicherheit und Reichtum“.

Darin rechnet er vor, dass im Steinzeitalter 10 bis 20 Prozent aller Menschen durch andere Leute umgebracht wurden. Die 100 bis 200 Millionen Opfer der beiden Weltkriege machten dagegen nur ein bis zwei Prozent der 10 Milliarden Menschen aus, die im Laufe des Jahrhunderts auf der Erde lebten. „Es kann gut sein, dass Krieg der schlechteste Weg ist, den man sich vorstellen kann, um größere, friedlichere Gesellschaften zu schaffen, aber die deprimierende Tatsache ist, dass er so ziemlich der einzige Weg ist“, folgert er.

Krieg ist alternativlos – predigt uns die dritte Klasse der Funktionselite der Plutokratie. 200 Millionen Tote sind durchaus aktzeptabel, wenn es um Sicherheit für Reichtum geht – aber unsere Feinde sind Verschwörungstheoretiker, Esoteriker und Antisemiten?

Das solte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man die aktuelle geopolitische Entwicklung beurteilen will.

Wer das macht, versteht auch, warum die journalistische und politische Funktionselite so gegen die Volksabstimmung aus der Schweiz geschossen und dem Land offiziell deshalb mit Sanktionen gedroht hat wie jetzt Russland (siehe Spiegel).

Und man versteht, warum der amerikanische Russlandexperte Stephen F. Cohen aktuell in der TAZ vor einem Krieg mit Russland warnt … der genau genommen schon alternativlos ist. Cohen sieht die gezielte Kriegstreiberei schon seit geraumer Zeit (siehe Wikipedia) – wenn auch aus anderer Perspektive als die Reichtumsforscher.

Wollen wir die “Power” der Superreichen mal in Zahlen ausdrücken? Hier Krysmanski im Managermagazin:

Nur eine Information zur allgemeinen Steuermoral dieser Schicht: Nach einer Untersuchung des seriösen Tax Justice Network haben die Reichen der Welt Finanzvermögen von 21 bis 32 Billionen Dollar in Steueroasen gebunkert. Das entspricht mehr als dem gesamten Bruttoinlandsprodukt der USA.

Die stellen selbst die größte Supermacht auf Erden mit ihren Möglichkeiten in den Schatten. Warum erfahren wir davon nichts? Nun – das haben wir in Deutschland den Journalisten zu verdanken:

In Deutschland dagegen werden selbst diejenigen aber, die im Jahr pro Familie 600 Millionen Euro Dividende einstreichen, als ein harmloses, teils spießiges, teils irgendwelchen Luxushobbies wie Pferdesport oder Oldtimer-Sammeln frönendes Völkchen verkauft.

Und – nur um keine Irrtümer aufkommen zu lassen: die “Steueroasen” sind der kleinste gemeinsame Nenner der Superreichen (zu denen auch die Mafia gehört). “Juden” stellen nur einen winzigsten Bruchteil jener Clique dar, die sich gegen die ganze Weltbevölkerung stellt – aber sie werden gerne als Opferlämmer geschlachtet. Das lenkt immer super von den eigentlichen Tätern ab. Funktioniert immer.

Währenddessen werden – ganz öffentlich – die Pläne für den Vierten Weltkrieg ausgearbeitet. Im September, siehe Spiegel:

Hintergrund ist die Nato-interne Debatte um eine strategische Neuausrichtung des Bündnisses, die sich an einer anhaltenden, auch militärischen Konfrontation der Nato mit Russland orientieren soll. Sie wird, so verlautet es aus diplomatischen Kreisen, anders als bislang geplant im Zentrum des Nato-Gipfels der Staats- und Regierungschefs im September stehen.

Wir haben jetzt Mai.

Sie sehen: Putin (oder Russland) – kann machen, was er will: der Kriegskurs der Nato wird im September von der Funktionselite beschlossen. Merkt man aber nur, wenn man die Hintergründe kennt.

Die findet man bei der Uni Münster.

Noch. Bald wird die klassische “Power Strukture Research” sicher auch “Verschwörungstheorie” sein oder Antisemitisch.  “Esoterisch” … also nur einer kleinen, ausgewählten Gruppe zugänglich – ist sie eigentlich jetzt schon.

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Quelle:http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/05/03/die-rolle-des-deutschen-journalismus-bei-der-gezielten-inszenierung-des-aeusserst-profitablen-vierten-weltkrieges-durch-die-globale-elite/

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Gruß an die Eliten

TA KI

Trojaner?! Soldaten in ukrainischer Armeeuniform- sprechen fließend Italienisch….


 

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Bild: Youtube

NATO-Truppen in ukrainischer Uniform?

Offenbar ist die NATO in der Ukraine deutlich aktiver, als es offiziell zugegeben wird. In einem bei Kramatorsk aufgenommenen Video sieht man, wie sich Soldaten in ukrainischen Armeeuniformen fließend in italienischer Sprache unterhalten. Hinzu kommen weitere Ungereimtheiten.

Von Marco Maier

Dass Italienisch in der Ukraine eine weit verbreitete Sprache ist, davon kann eigentlich nicht ausgegangen werden. Umso erstaunlicher wirkt eine Aufnahme die offenbar bei Kramatorsk gemacht wurde. Darin unterhalten sich Männer in ukrainischen Uniformen sehr flüssig in italienischer Sprache.

Doch das ist nicht alles. Auf dem folgenden Video, welches bei Jasnogorka aufgenommen wurde, fahren im ukrainischen Militärkonvoi zwischen den Uralt-LKW auch neue (und teure) Hummer-Militärfahrzeuge aus US-Produktion mit. Hier stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um Fahrzeuge handelt, die von den „investierten“ US-Milliarden gekauft wurden, oder ob sich darin Greystone/Blackwater-Söldner befinden.

Während Russland ohne Beweise zu haben ständig vorgeworfen wird, dass dessen Soldaten ohne Kennzeichnung im Osten und Süden der Ukraine agieren würden, mehren sich damit die Indizien einer aktiven NATO-Intervention.

Quelle: http://www.contra-magazin.com/2014/05/nato-truppen-ukrainischer-uniform/

Gruß an die Trojaner

TA KI

Kein heiliger Rock


Warum Protestanten nicht zum »Heiligen Rock« nach Trier pilgern sollten

Kommentar von Helmut Frank

Viele Protestanten in Deutschland dürfte das irritieren: Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hat die evangelischen Christen zur Teilnahme an der Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier zwischen 13. April und 13. Mai ermutigt. Seine Begründung: Auch unter Protestanten gewinne Pilgern an Bedeutung.

Wer gerne auf dem Jakobsweg wandert, muss sich nun also angesprochen fühlen und ist vom EKD-Chef eingeladen, dem heiligen Rock zu huldigen, einer katholischen Reliquie, deren Echtheit höchst fraglich ist. Zumal der Trierer Kult keinen Anspruch auf Exklusivität erheben kann: Rom, Jerusalem, Moskau, Santiago, Oviedo, Gent, London, Mainz, Köln, Frankfurt, Bremen und Loccum haben zu irgendeinem Zeitpunkt einmal behauptet, sie besäßen den Leibrock Christi. »Bescheyßerei zu Trier« hatte Luther die Wallfahrt noch genannt, den »Teufelsmarkt zu Trier« ein »verführlich, lügenhaft und schändlich Narrenspiel«.

Nach dem Johannesevangelium wurde ein Teil der Gewänder Jesu nach dessen Kreuzigung verteilt. Der Leibrock jedoch wurde unter den Soldaten verlost, da er für eine Zerteilung zu kostbar erschien, denn er war »ohne Naht«. Einer Legende nach soll Helena, die Mutter Konstantins des Großen, den Heiligen Rock nach Trier gebracht haben. Genaues weiß man nicht, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1196, als Erzbischof Johann I. den Hochaltar im damals neu errichteten Ostchor des Trierer Domes weihte und die Reliquie darin einschloss. Die Urkunde ist immerhin etwas älter als die der Sandalen Christi, welche sich im Besitz der nahen Abtei Prüm befinden.

Die öffentliche Rock-Schau begann im Jahr 1512, zu Luthers Zeiten wurde der Rock alle sieben Jahre gezeigt. Der letzte Trierer Kurfürst Clemens Wenzeslaus nahm die Reliquie mit nach Augsburg, sie kehrte erst 1810 wieder nach Trier zurück. Danach erreichte die Verehrung einen Höhepunkt. Im Jahr 1810 wurde der Heilige Rock anlässlich seiner Rückführung aus Augsburg 18 Tage lang ausgestellt und von über 220.000 Pilgern besichtigt. Zur Trierer Wallfahrt von 1844 kamen über eine Million Pilger. Es gab aber auch eine Gegenbewegung. Otto von Corvin schrieb sein antiklerikales Buch Pfaffenspiegel, der Priester Johannes Ronge prangerte in einem Protestbrief an den Bischof von Trier den »Götzendienst« an. Ronge wurde exkommuniziert. 1996 waren es rund 700.000, seither gibt es jährlich »Heilig-Rock-Tage«.

Ökumene kann nicht darin bestehen, dass man nun religiöse Praktiken empfiehlt, die von den Reformatoren zu Recht verworfen wurden. Wer nach Trier fährt, sollte dies nicht als Pilger tun, denn Christus hat sich gewiss nicht in einem Stück Textil verewigt.

Mehr Sinn macht die nun bereits vielfach ausgesprochene Einladung, das Reformationsjubiläum 2017 zusammen mit der römisch-katholischen Kirche zu feiern und sich die reformatorischen Erkenntnisse zu vergegenwärtigen. Aber da steht eine Antwort immer noch aus.

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Quelle: http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2012_04_03_01.htm?PHPSESSID=b1684bc69aa0cafea3c630c2b8d9118f

 

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Geschichte

Erinnerung an die Wallfahrten 1844 und 1891, Darstellung von 1891

Urkundlich erwähnt wurde der Heilige Rock erstmals am 1. Mai 1196, als Erzbischof Johann I. den Hochaltar im neu errichteten Ostchor des Trierer Domes weihte und die Reliquie darin einschloss. Das Bistum Trier übertrumpfte mit diesem Fund die konkurrierende Abtei Prüm, die im Zusammenhang mit der Pippinschen Schenkung seit 752 im Besitz der Sandalen Christi war.[4] Eine frühe literarische Erwähnung findet sich im Versepos Orendel (um 1190 entstanden).

Als Kaiser Maximilian I. anlässlich des Reichstags 1512 nach Trier kam, verlangte er, den Heiligen Rock zu sehen. Erzbischof Richard von Greiffenklau ließ in Anwesenheit des Kaisers sowie vieler Bischöfe und Prälaten den Altar öffnen. Nach einem Gedächtnisgottesdienst für die verstorbene Gemahlin Kaiser Maximilians I. forderten die Bürger lauthals, dass ihnen der Rock gezeigt werde. Das Domkapitel ließ – so zeigen es zeitgenössische Holzschnitte – an der Westapsis des Domes eine Loggia errichten, von der aus ab dem 30. Juni mehrere sogenannte „Zeigungen“ stattfanden. Bis 1517 fanden dann jährlich Wallfahrten zum „Heiligen Rock“ nach Trier statt. Auf Anweisung Papst Leos X. sollten die Wallfahrten danach in Abstimmung mit den Aachener Heiligtumsfahrten erfolgen. So wurden die nächsten Termine im Sieben-Jahres-Rhythmus festgelegt: 1524; 1531; 1538 und 1545. Wegen kriegerischer Auseinandersetzungen und reformationsbedinger Unruhen wurde der Rhythmus zunächst ausgesetzt, dann eingestellt.

Der Heilige Rock wurde von 1628 bis 1794 mit einigen Unterbrechungen für insgesamt mehr als 140 Jahre auf der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz aufbewahrt. Dort stellte ihn am 4. Mai 1765 Bischof Johann IX. Philipp von Walderdorff feierlich aus und veranlasste eine Wallfahrt.[5] Der letzte Trierer Kurfürst Clemens Wenzeslaus nahm die Reliquie mit nach Augsburg, sie kehrte erst 1810 wieder nach Trier zurück.

Protestantische Kritik

Die Reformation übte massive Kritik an Reliquienverehrung und Wallfahrten, insbesondere auch an den Wallfahrten zum Heiligen Rock in Trier. Martin Luther äußerte sich in seiner Schrift „Warnung an die lieben Deutschen“ aus dem Jahre 1546 im Rückblick auf die Wallfahrt des Jahres 1545: „Wie ist man gelaufen zu den Wallfahrten! […] Was thät allein die neue Bescheißerei zu Trier, mit Christus Rock? Was hat hie der Teufel großen Jahrmarkt gehalten in aller Welt, und so unzählige falsche Wunderzeichen verkauft? […] Und das noch das Allerärgest ist, daß sie die Leute hiemit verführet und von Christo gezogen haben, auf solche Lügen zu trauen und bauen…“ Der Genfer Reformator Johannes Calvin nannte die Reliquienverehrung „Götzendienst“.

Material

Der Zustand der Reliquie ist heute nur schwer zu bestimmen. Das eigentliche Gewebe ist mit verschiedenen Stoffschichten umgeben worden, da man sich anlässlich von Zeigungen zu Ausbesserungen und Schutzmaßnahmen gezwungen sah. Die Stoffe sind unterschiedlichen Alters und teilweise beschädigt, fragmentiert oder zusammengeklebt. Den Kern bildet ein lückenhafter Faserstoff, über dessen Form und Zusammensetzung Unklarheit besteht.

Eine kirchliche Untersuchungskommission, an der als Experten die Kleriker Alexander Schnütgen und Stephan Beißel teilnahmen, hielt 1890 das bräunliche Material für „Linnen oder Baumwolle“.[6]

Das Bistum Trier beschreibt den Zustand der Reliquie unter Berufung auf die Expertise von Mechthild Flury-Lemberg, Textilhistorikerin aus Bern, auf seiner Webseite 2012 wie folgt:

„Die durchgehenden Stofflagen des Vorderteils der Tunika bestehen heute, von innen nach außen gesehen, aus rotbraunem Seidensatin, aus bräunlichem Tüll und aus grünlichem Taft. Dieser Taft verfügt über eine Auflage von alten Stofffragmenten, die durch Gummitragant verbunden sind. Der Rückenteil besteht aus rotbraunem Seidensatin, bräunlichem Tüll, feiner Seidengaze, einer Filzschicht, grünlicher Taftseide, einer weiteren Filzschicht und Seidengaze. Es ist davon auszugehen, daß die Wollfasern, die heute einen teils zusammenhängenden, teils zerbröckelnden Filz bilden, das Kerngewebe darstellen. Dessen Alter kann nicht mehr genau bestimmt werden. Insgesamt hat das Gewand seine textile Oberfläche vollkommen verloren.“[7]

Wallfahrten

Logo der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

20 PfSondermarke der Deutschen Bundespost (1959) zur Ausstellung 1959

Wallfahrten zum ausgestellten Heiligen Rock fanden bisher in den Jahren 1512, 1513, 1514, 1515, 1516, 1517, 1524, 1531, 1538, 1545, 1655, 1765 (Koblenz), 1810, 1844, 1891, 1933, 1959, 1996 und 2012 statt.

Im Jahre 1810 wurde der Heilige Rock anlässlich seiner Rückführung aus Augsburg 18 Tage lang ausgestellt und von über 220.000 Pilgern verehrt. Zur Trierer Wallfahrt von 1844 kamen in den sieben Wochen über eine Million Pilger. Diese Zeigung führte zu heftigen öffentlichen Debatten. Sie war Auslöser für Otto von Corvins antiklerikales Buch Pfaffenspiegel und Rudolf Löwensteins Spottgedicht Freifrau von Droste-Vischering zum heil’gen Rock nach Trier ging im Kladderadatsch. Der Priester Johannes Ronge mokierte sich in einem Protestbrief an den Bischof von Trier darüber, dass die meisten Pilger nur einfache Leute seien: „aus den niedern Volksklassen, ohnehin in großer Armut, gedrückt, unwissend, stumpf, abergläubisch und zum Theil entartet“.[8] Die Wallfahrt zu der Reliquie prangerte er als „Götzendienst“ an. Das führte zu seiner Exkommunikation und zur Gründung der Deutschkatholischen Kirche.

Im Jahre 1891 wurde in Pressemeldungen in Rom, Paris, London und Kairo über die Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt, die Bischof Michael Felix Korum ausrief, geschrieben. Die Wallfahrt war zu einem kirchlichen Ereignis internationalen Ranges geworden. Es kamen fast zwei Millionen Pilger.[9]

1933 fand anlässlich des Heiligen Jahres die Ausstellung, die unter der baulichen Leitung des Dombaumeisters Julius Wirtz stand, des Heiligen Rocks unmittelbar nach Abschluss des Reichskonkordats vom 23. Juli bis zum 8. September statt. Über zwei Millionen Pilger sahen die Reliquie. Als vom 19. Juli bis zum 20. September 1959 der Heilige Rock ausgestellt wurde, sahen ihn 1,8 Millionen Pilger. 1996 brachte die Wallfahrt unter dem Motto „Mit Jesus Christus auf dem Weg“ rund 700.000 Pilger nach Trier.

Seit 1996 veranstaltet das Bistum Trier zudem jährlich „Heilig-Rock-Tage“, zehntägige Veranstaltungen in der Art eines regionalen Katholikentags. Der Heilige Rock wird dabei nicht ausgestellt, jedoch können Besucher des Trierer Domes während der Heilig-Rock-Tage die Heiligtumskammer begehen, in deren Mitte sich der Schrein mit der durch mehrere Schichten Glas und Holz gesicherten Reliquie befindet. 2011 entfielen die Heilig-Rock-Tage. Stattdessen begann ab dem 6. Mai 2011 das Jahr der geistlichen Vorbereitung für die Wallfahrt im Jahr 2012.

Anlässlich des 500. Jahrestages der ersten Zeigung des Heiligen Rockes auf dem Reichstag zu Trier 1512 fand vom 13. April bis 13. Mai 2012 die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 statt, die unter dem Motto „Und führe zusammen, was getrennt ist“ zahlreiche Pilger nach Trier einlud. Das Motto der Wallfahrt war dem „kleinen Pilgergebet“ entnommen, das seit 1959 fester Bestandteil des Gebetsgutes der Trierischen Kirche ist.

Am Nachmittag des 13. April wurde während eines Pontifikalamtes im Hohen Dom zu Trier unter Leitung des päpstlichen Gesandten Kurienkardinal Marc Ouellet, der eine Botschaft Papst Benedikts XVI. überbrachte,[10][11] der Schrein des Heiligen Rocks feierlich enthüllt, der bis zum Abend des 13. Mai öffentlich zugänglich war. Bis zum Ende der Wallfahrt fanden etwa 550.000 Pilger den Weg nach Trier.[12] Wann die nächste Heilig-Rock-Wallfahrt stattfinden wird, ist ungewiss. Spekuliert werden kann über 2033, das 2000. Jahr der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi.

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Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Rock

Gruß an den“heiligen Bimbam“

TA KI

Einsatz von Körperkameras bei Polizisten ausgeweitet


 

videokontrolle polizei

Künftig werden in Hessen mehr Polizeibeamte auf Streife Schulterkameras tragen – zu ihrem eigenen Schutz. Innenminister Beuth weitet den bundesweit ersten Modellversuch in Frankfurt nun auf Wiesbaden und Offenbach aus.

Nach dem erfolgreichen Modellversuch in Frankfurt sollen Streifenpolizisten auch in anderen Städten Hessens mit Körperkameras vor Angriffen geschützt werden. Die Zahl der Übergriffe auf die Polizeibeamten hat sich in der Bankenmetropole nach Angaben des Innenministeriums durch die Videotechnik reduziert. Deshalb weitet das Land den Einsatz der sogenannten Body-Cams auch auf Wiesbaden und Offenbach aus. „Dort halten wir es für lohnenswert“, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Freitag in Wiesbaden. „Wir hoffen, dass die Body-Cam ein wegweisendes Einsatzmittel ist, das die hessische Polizei entwickelt hat.“

Hessen ist dem Ministerium zufolge das erste Bundesland, das die Technik benutzt. Das Interesse daran sei im ganzen Bundesgebiet und auch im europäischen Ausland groß, sagte Beuth. Andere Polizeibehörden prüften entsprechende Vorhaben. Bayern hat sich bereits dafür entschieden, Body-Cams zu testen.

Viele Übergriffe in Offenbach und Wiesbaden

In Hessen gab es laut Innenministerium im vergangenen Jahr insgesamt 1710 Strafanzeigen aufgrund von Angriffen gegen Polizeibeamte, davon 258 in Wiesbaden und 117 in Offenbach. Die beiden Städte seien unter anderem wegen der hohen Zahl von Übergriffen gut geeignet für einen Testeinsatz der Kameras, sagte Jürgen Diehl, der Inspekteur der hessischen Polizei. Je drei mobile Videoeinheiten werde es in Wiesbaden und Offenbach geben, wie auch schon in den Frankfurter Versuchsgebieten Alt-Sachsenhausen und Zeil.

In Frankfurt sank die Zahl der Angriffe auf Ordnungshüter in den Probegebieten und während des bisherigen Tests von 27 auf 20, sagte der Innenminister. In Wiesbaden sollen die Kameras vor allem auf Streife in der Fußgängerzone getragen werden, aber auch am Hauptbahnhof und in einigen weiteren Gebieten. Bei Veranstaltungen, bei denen mit größeren Gruppen von Betrunkenen zu rechnen sei, sollen sie ebenfalls zum Einsatz kommen. Bei Blockupy-Aktionen oder anderen Demonstrationen werde die Videotechnik dagegen nicht benutzt, sagte Beuth.

Die Landtagsfraktionen der Grünen sieht in der Ausweitung des Pilotprojekts einen richtigen Schritt. Das Landesamt für Datenschutz hat ebenfalls keine Einwände: „Unser Haus war beteiligt an der Entwicklung“, sagte eine Sprecherin. Die Behörde habe keine Anhaltspunkte für Verstöße gegen die Auflagen für die Polizei. Dazu gehört zum Beispiel, dass es Indizien für einen möglichen Angriff auf die Beamten geben muss. Auch muss es für Bürger erkennbar sein, dass eine Kamera die Situation aufzeichne. Es darf bei dem Einsatz nur das Bild, aber kein Ton aufgenommen werden. (dpa) / (anw)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hessen-weitet-Modellversuch-mit-Body-Cams-fuer-Polizisten-aus-2181623.html

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Gruß an die Filmer

TA KI