CIA und FBI beraten Regierung in Kiew ;- Warum bedankt sich ein Bundeswehrsoldat bei seinem Geiselnehmer?


 

Die US-Geheimdienste sind offenbar sehr aktiv bei der Unterstützung der Regierung in Kiew. Nun berichten auch Amerika-freundliche Medien von der Einflussnahme aus den Vereinigten Staaten.

CIA FBI Ukranie

Die ukrainische Übergangsregierung in Kiew wird von Dutzenden Spezialisten des US-Geheimdienstes CIA und der US-Bundespolizei FBI beraten. Die Beamten sollten im Auftrag der US-Regierung dabei helfen, die Unruhen im Osten des Landes zu beenden und eine funktionsfähige Sicherheitsstruktur aufzubauen, berichtete die Zeitung Bild unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.

Die Agenten seien aber nicht direkt an den Kämpfen mit den pro-russischen Milizen in der Ost-Ukraine beteiligt. Ihre Tätigkeit beschränke sich auf die Hauptstadt Kiew. Die FBI-Agenten sollten der Übergangsregierung zudem dabei helfen, die organisierte Kriminalität im Lande zu bekämpfen.

Die Tatsache, dass die Bild-Zeitung diese Meldung bringt und dass diese unbestätigte Meldung von der Nachrichtenagentur Reuters verbreitet wird, könnte auf eine gewisse Distanzierung der Amerika-freundlichen Medien von der Regierung in Kiew hindeuten.

Mitte April hatte der Besuch von CIA-Direktor John Brennan in der Ukraine für Aufsehen gesorgt (mehr hier).

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Warum bedankt sich ein Bundeswehrsoldat bei seinem Geiselnehmer?

Oberst Axel Schneider

Mit der blutigsten Eskalation seit Monaten hat sich die Ukraine-Krise am Wochenende dramatisch verschärft: Bei einer Militäroffensive gegen Separatisten im Osten des Landes und einem provozierten Hausbrand in Odessa gab es Dutzende Tote.

Zu einer kurzen Kampfpause kam es, um den freigelassenen OSZE-Militärbeobachtern nach acht Tagen in der Gewalt pro-russischer Milizen die Ausreise nach Berlin zu ermöglichen.

Scharfe Kritik an dem Einsatz der OSZE-Militärbeobachter kam von CSU-Vizechef Peter Gauweiler. Über die Pressekonferenz vor einer Woche, bei der Milizenchef Wjatscheslaw Ponomarew (49) in Slawjansk die Geiseln zur Schau gestellt hatte, sagte Gauweiler dem „Spiegel“: „ Warum zum Beispiel bedankt sich ein deutscher Offizier bei seinem Geiselnehmer in einer öffentlichen Pressekonferenz? Der ganze Vorgang macht auch für die Bundeswehr einen unguten Eindruck.“

Der deutsche Delegationsleiter, Oberst Axel Schneider (54), hatte bei der bizarren PR-Show des Rebellenführers gesagt: „Wir sind Gäste von Ponomarew. Wir sind keine Kriegsgefangenen.“

(…)

Gauweiler weiter: „Dass die Revolutionsregierung in Kiew, deren Legitimität man mit gutem Grund anzweifeln kann, Interesse hat, Soldaten der Bundeswehr in das Konfliktgebiet ,einzuladen‘, verstehe ich schon. Ich verstehe aber nicht, dass es unser Interesse sein soll, uns in dieser plumpen Weise noch tiefer in den Konflikt hineinziehen zu lassen.“ Gauweiler forderte, dass die Bundesregierung Klarheit über den Einsatz schafft.

Nach seiner Freilassung hatte Schneider zu BILD gesagt: „Ponomarew hat uns beschützt, wir konnten uns auf seine Worte verlassen. Er gab uns die Sicherheit, dass uns nicht passiert. Er hat sein Versprechen gehalten.“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte über die heikle Mission der nun freigelassenen OSZE-Beobachter im ZDF-„heute journal“. „Die Entführung der Inspektoren ist ja der Anfang der Eskalation in der Region gewesen“. Die Delegation war am 25. April in Slawjansk festgesetzt worden. Allerdings hatte es bereits am 13. April in der Stadt einen sogenannten Anti-Terror-Einsatz gegen Separatisten mit Toten und Verletzten gegeben.

Am Sonntagmorgen setzte die Übergangsregierung in Kiew ihren „Anti-Terror-Einsatz“ gegen Separatisten in der Ost-Ukraine fort.

(…)

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/die-lage-in-der-ukraine-im-live-ticker-35810540.bild.html

 

Gruß an die NAZI-NATO
TA KI
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2 Kommentare zu “CIA und FBI beraten Regierung in Kiew ;- Warum bedankt sich ein Bundeswehrsoldat bei seinem Geiselnehmer?

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