Timoschenko lehnt Wahlallianzen ab; Nato ändert Kurs; Manöver der Nato nahe russischer Grenzen begonnen


Militärmanöver der Nato nahe russischer Grenzen begonnenFrühlingssturm

Die Nato hat am gestrigen Montag ihr Manöver namens „Frühlingssturm“ in Estland und in der Nähe der russischen Grenzen unter der Beteiligung ihrer Militäreinheiten begonnen.
An diesem Manöver, das zu den größten der Nato in Estland seit dem Zerfall der UdSSR gehört nehmen 6000 Soldaten teil. Beteiligt  sind unter anderem 150 Fallschirmjäger aus der Luftlandedivision 173 der USA, 90 englische Infanteristen, und die Militäreinheiten Frankreichs, Hollands, Belgiens, Polens, Litauens und Lettlands. Das Jahresmanöver „Frühlingssturm“ wird zum 12. Mal  abgehalten und  am 23. Mai zu Ende gehen.Die Nato hat ihr Manöver begonnen, während  die Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und der USA  mit Russland bezüglich der Entwicklungen in der Ukraine nach wie vor fortdauern. Der Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen warnte am Sonntag Russland, es begehe durch die Fortführung seines Vorgehens zur Destabilisierung der Ukraine einen historischen Fehler und  dies könne diverse Folgen für die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben.

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Nato ändert Kurs: Russland wird nicht in Ukraine einmarschieren

Die Nato erwartet keine russische Invasion der Ukraine. Stattdessen mache Putin die Führung in Kiew unglaubwürdig und unterstütze die Separatisten, so der militärische Führer der Nato Breedlove. Der Verzicht Russlands auf eine Invasion sei ärgerlich für die Nato, da nun viele zum Alltag in den Beziehungen zurückkehren wollten.

Nato-Führer Breedlove

Die Nato hat ihre offizielle Version der Ukraine-Krise korrigiert. Ihr militärischer Führer sagte, dass Russland nicht in die Ukraine einmarschieren wird, sondern dort eine Rebellion anzettelt. Zudem stelle der Ukraine-Konflikt einen Paradigmen-Wechsel im Umgang mit Russland dar.

„Heute möchte ich Ihnen sagen, dass ich dies [eine Invasion] nicht für die wahrscheinlichste Entwicklung halte“, zitiert EUobserver den militärischen Chef des Militärbündnisses, Philip Breedlove. Russlands Präsident Wladimir Putin könne seine Ziele in der östlichen Ukraine erreichen, ohne die Grenze mit Truppen zu überqueren.

„Das Wahrscheinlichste ist, dass er [Putin] weiter machen wird wie bisher. Er wird die Regierung [in Kiew] unglaubwürdig machen und auf diese Weise Unruhen herstellen und versuchen, der Separatisten-Bewegung den Weg zu bereiten.“

Breedlove sagte, dass russische Spezialeinheiten wahrscheinlich in der östlichen und südlichen Ukraine operierten. „Denken Sie daran, dass Putin deren Anwesenheit bestritten hat, und jetzt hat er ihre Anwesenheit auf der Krim zugegeben. Dasselbe wird mit der Zeit auch in der Ukraine kommen.“

Im Hinblick darauf, dass die USA und die EU keine wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland verhängen wollen, außer im Falle einer Invasion, sagte Breedlove: „Ich denke das ist ärgerlich für die Nato, denn wenn die [russischen] Truppen nicht über die Grenze kommen, werden wohl viele zum Alltag zurückkehren wollen.“

Zudem sagte Breedlove auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kanadischen Premier Stephen Harper: „Russlands Aggression in der Ukraine hat einen Paradigmen-Wechsel ausgelöst.“ Harper bezeichnete die Ereignisse in der Ukraine als eine „langsame Invasion durch das Putin-Regime“.

Breedlove:

„Wenn es zuvor irgendeinen Zweifel an der Wichtigkeit der Nato und an der Stärke der trans-atlantischen Verbindung gegeben hat, dann haben die letzten paar Wochen das aufgeklärt und die Notwendigkeit unserer gemeinsamen Aufgabe bekräftigt.“

Am Montag sind Nato-Fallschirmspringer aus den USA, Kanada und Polen über unbewohntem Gebiet in Polen abgesprungen. Die Manöver sollen der Ukraine zeigen, dass das Militärbündnis einsatzfähig ist (mehr hier). „Wir müssen Truppen aufstellen, die unsere Verbündeten beruhigen, aber die Russen nicht provozieren“, so Breedlove.

Anfang April hatte Breedlove noch vor einer russischen Invasion in der Ukraine gewarnt. Russland sei in der Lage, die Ukraine in drei bis fünf Tagen zu überrennen. Die Regierung in Moskau hatte der Nato im Gegenzug vorgeworfen, zur Sprache des Kalten Krieges zurückzukehren. (mehr hier).

Seitdem ist die Lage in der Ukraine weiter eskaliert. Die Bundesregierung hat deutschen Staatsbürgern zur Ausreise aus der Ost- und Süd-Ukraine geraten. Die Lage sei sehr gefährlich. Auf der Krim könne Deutschland keinen konsularischen Schutz gewähren (mehr hier).

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Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/06/nato-aendert-kurs-russland-wird-nicht-in-ukraine-einmarschieren/

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Ukraine: Präsidentschaftskandidatin Timoschenko lehnt Wahlallianzen ab

Пресс-конференция Ю.Тимошенко в Киеве

Die ukrainische Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko wird sich laut ihren eigenen Worten im Vorfeld der für den 25. Mai angesetzten Präsidentschaftswahlen mit keinem anderen Kandidaten zusammenschließen.

Das erklärte sie laut der Nachrichtenagentur UNN im ukrainischen Fernsehsender ICTV.

Wie die Ex-Regierungschefin betonte, hat sie „völlig unterschiedliche ideologische Positionen“ mit den Kandidaten Michail Dobkin und Pjotr Poroschenko.

Großunternehmer und Parlamentsabgeordneter Poroschenko ist laut Umfragen der Favorit des Wahlrennens in der Ukraine: Laut einer April-Umfrage wären 32,9 Prozent der Befragten und 48,4 Prozent derjenigen, die am 25. Mai wählen gehen wollen, bereit, für ihn zu stimmen. Timoschenko kam laut dieser Umfrage auf jeweils 9,5 und 14 Prozent und der Ex-Gouverneur von Charkow, Michail Dobkin, auf 4,2 und sechs Prozent.

Dobkin erklärte seinerseits, er wäre bereit, im Interesse von Stabilität und Ruhe in der Ukraine „selbst mit dem Teufel oder einer Hexe zu paktieren“.

Insgesamt gehen 21 Präsidentschaftskandidaten an den Start des Wahlrennens. Vom 9. bis 23. Mai sind Fernsehduelle der Kandidaten vorgesehen.


Quelle: http://german.ruvr.ru/news/2014_05_06/Ukraine-Prasidentschaftskandidatin-Timoschenko-lehnt-Wahlallianzen-ab-4246/

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Gruß an den Beginn der Freiheit der Völker

TA KI

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