Phänomen Vorahnungen


Drei Beiträge, Leserzusendung von R.C., Kerstin Göbel und Frank Klare

 

Phänomen Vorahnungen I

Leserzusendung von R.C.

In einem Zeitraum von cirka 5 Jahren konnte ich Vorhersagen über bevorstehende Unglücke machen, seien es Schiffsuntergänge, Flugzeugabstürze in vielen Ländern, Eisenbahn-Zugzusammenstöße in Norddeutschland oder Bergwerks-Unglücke in Deutschland oder China. Ich wusste immer, welcher Art das nächste Unglück war, konnte aber nicht den Ort nennen.

Es war wie ein Hineinfühlen in einen Tunnel, dann entstand ein Bild vor meinen Augen, bei Bergwerksunglücken und Erdbeben, ob noch Menschen leben, bei Hauseinstürzen konnte ich oft sagen, ob noch Leute lebend unter den Trümmern liegen und wie viele es sind. Ich spürte genau, ob noch Leben da oder alles still und tot war.

Natürlich erschrickt man dann, wenn es wirklich passiert. Mir wurde die ganze Sache dann doch ziemlich unheimlich, sodass ich es bis heute nicht mehr probiert habe. Ich möchte einige Beispiele nennen.

Flugzeugabsturz in Holland

In unserem früheren Wohnort befinden sich zwei gegenüberliegende große hohe Häuser. Die Einflugsschneise für den Flughafen ist ebenfalls dort und geht über die gesamte Stadt. Als ich gesehen hatte, wie die Flugzeuge so tief zwischen den beiden Häusern flogen, wusste ich sofort, „oh Gott, das wird das nächste Unglück sein, ganz furchtbar, aber nicht hier, sondern es findet irgend woanders statt!“ 

Kurze Zeit später passierte es. Es war die israelische Maschine, die zwischen den Häusern in Holland (ich glaube es war Amsterdam) abstürzte.

Die überlebende Katze

Bei Hauseinstürzen spüre ich ganz genau, ob in dem Steinhaufen noch Leben ist. Das ist ein eigenartiges Gefühl, man kann es nicht beschreiben. Einmal war ein Hauseinsturz hier in Deutschland durch Erdgas verursacht worden. Ich spürte sozusagen in die Steine hinein (ich hatte die Einsturzstelle im Fernsehen gesehen). Man wusste noch nicht, wie viele Leute verschüttet sind. Ich wusste, es sind keine Menschen mehr drin, aber irgend etwas kleines ist dort noch am Leben, irgend ein Tier, ein Hund oder eine Katze.

Ein paar Stunden später sah ich im Fernsehen, dass ein Feuerwehrmann in den Trümmern noch eine Katze lebend gefunden hat.

Eine rechtzeitige Vorahnung

Wir hatten vor vielen Jahren in der anderen Wohnung, dort, wo auch die Einflugsschneise war, noch Ölheizung. Insgesamt dreimal in Abständen von einigen Tagen erschien vor meinem inneren Auge immer das gleiche Bild als Warnung sozusagen:

Es loderten in der Küche, genau dort, wo der Ölofen stand, 1,50-2,00 Meter hohe Flammen. Nun lodern ja bekanntlich in einem Ofen sowieso Flammen, aber die sind nicht so hoch. Ich sprach mit meinem Mann darüber.

Da er ja meine Wahrnehmungen immer ernst nimmt, hat er eines Tages, als ich nicht zu Hause war, den Ofen untersucht, als nicht geheizt wurde. Er stellte fest, dass er mit einem Stab und leichtem Druck den unteren Metallboden durchstoßen konnte. Es hätte nicht mehr lange gedauert, dann wäre eines Tages das Feuer auf dem Fußboden durchgebrochen, die Wohnung hätte gebrannt, womöglich noch der bis obenhin aufgefüllte Öltank im Ofen.

6 vergessene Kumpel

Am 1. Juni 1988 zerstörte eine Explosion die Braunkohle-Grube Stolzenbach in Borken (Hessen). 57 Männer wurden in 150 Meter Tiefe verschüttet. Ich verfolgte alles im Fernsehen. Man versuchte vieles, um die Kumpel zu retten. Auch Fernsehteams waren angereist und berichteten ständig darüber. Nach einigen Tagen gab man die Hoffnung auf, noch Lebende zu retten. Man sollte nie zu schnell die Hoffnung aufgeben, denn es geschehen oft Wunder. Es waren schon viele Tote geborgen, man nahm an, die restlichen Menschen seien auch tot.

Ich „fühlte“ wieder in den Berg hinein und merkte ganz deutlich, dass dort noch 5-6 Personen leben. Sie sind in einem großen Hohlraum gefangen, der Eingang ist verschüttet, aber es gibt Wasser und Luft. Wie sich später herausstellte, haben die Kumpel immer geklopft, ein Türke hat sehr oft gebetet, niemand hörte das Klopfen.

Als es hieß, keine Hoffnung mehr, die Rettung wird eingestellt, bekam ich Panik. Ich wollte unbedingt in Borken beim Bürgermeister anrufen, aber mein Mann sagte: „Die hören sowieso nicht auf dich, die halten dich für verrückt.“

Wie schon erwähnt, waren dort viele Journalisten vor Ort. Am gleichen Abend hatte einer eine Idee: Er ließ ein Mikrofon mit einem langen Kabel hinunter in die Grube und konnte so feststellen, ob Klopfzeichen zu hören sind. Er hatte Erfolg, die Rettungsaktion lief wieder an. Am nächsten Tag sahen wir im Fernsehen, wie 6 Kumpel aus der Grube gerettet wurden.

Ungeplante Rast mit schrecklichen Folgen

Als mein Mann und ich vor einigen Jahren auf der Autobahn fuhren, hatten wir eine Rast auf einem Parkplatz gemacht, kurz die Beine vertreten, etwas von zu Hause mitgebrachtes gegessen und getrunken, dann ging es weiter.

Nur ein paar Kilometer weiter wurde mir so komisch und ich sagte zu meinem Mann: „Halte an, fahre gleich beim nächsten Parkplatz raus!“ Mein Mann: „Warum denn? Wir haben doch gerade erst angehalten.“ Ich: Fahre schnell hier raus!“

Er hielt auf dem nächsten Parkplatz an, wir stiegen aus und schon hörten wir es vorne auf der Autobahn krachen! Es waren 70 Fahrzeuge aufeinandergefahren mit einigen Toten und wir wären mittendrin gewesen.

Besuch bei Professor Havemann

Der Professor Havemann war damals in der DDR hochgeschätzt von den Menschen als aufrichtiger Mann gegen die Willkür der Staatsführung. Als er gestorben war, pilgerten viele Leute heimlich auf dem Waldfriedhof in Ost-Berlin, der etwas außerhalb lag. Wir fuhren im Urlaub in die Nähe von Berlin und als sich der Trubel eines Tages gelegt hatte, wollten wir auch das Grab besuchen.

Was wir nicht sahen, aber vermuteten, es trieb sich die Stasi dort immer noch im Wald herum. Einzelheiten möchte ich hier weg lassen. Wir gingen zuerst einen ziemlich langen Weg durch den lichten Wald, plötzlich wurde mir wieder so komisch. Ich sagte noch schnell: „Komm schnell hier weg, wir sind hier falsch, wir müssen auf die Straße vor.“

Das schafften wir gerade noch schnellen Schrittes. Plötzlich kamen vier Stasi-Kerle aus dem Wald, zwei vor uns und zwei hinter uns. Auf der belebten Straße waren wir in Sicherheit.

Aber bis zum Grab haben wir es dann doch noch geschafft.

Und noch eine erfreuliche Vision einer Kollegin

Eine frühere Arbeitskollegin von mir und ihr Mann haben damals, cirka 1984, einen Antrag auf Ausreise aus der DDR gestellt. Im Verlaufe dazu haben beide etwas falsch gemacht, was ich jetzt nicht näher erläutern möchte. Sie sind beide daraufhin eingesperrt worden, sie im Frauengefängnis Hoheneck, er in Brandenburg.

Wie meine frühere Kollegin mir später erzählte, waren cirka 10 Frauen in einem Raum eingesperrt. Eines Tages war dort auch eine medial begabte Frau dabei und man begann heimlich mit dem Gläserrücken. Diese Frau sagte dann zu ihr, ohne es beim Gläserrücken gesehen zu haben, dass sie und ihr Mann bald freikommen werden, obwohl im Bezug auf das Strafmaß überhaupt noch nicht daran zu denken war. „Ein blonder Mann und eine dunkle Frau werden euch hier herausholen.“ 

Meine Kollegin wusste nicht, wer das sein soll. Wir hatten über die Regierung in Bonn von der Bundesrepublik aus veranlasst, die beiden freizukaufen.

Nach vielen nervlichen Strapazen und Schikanen im Gefängnis wurden sie dann tatsächlich in die Bundesrepublik entlassen und bekamen im Aufnahmelager Gießen unsere Telefonnummer. Wir – der blonde Mann und die dunkelhaarige Frau – haben uns später dann mit ihnen an ihrem neuen Wohnort getroffen und uns über alles unterhalten.              

Phänomen Vorahnungen II

von Kerstin Göbel

Ich selber hatte auch eine Zeit lang ähnliche Vorahnungen wie Frau C. im Bericht zuvor. Teilweise war das im Traum, aber auch manchmal in wachem Zustand. Während ich das hier schreibe, kommt mir die Frage, ob der Traum nicht einfach so eine Vision ist, die während des Schlafes über mich kommt, so wie sonst manchmal bei Tage?

Mir ist das Ganze nicht angenehm, vor allem, wenn es um Menschenleben geht, die ich nicht retten kann. Ich habe niemals versucht, mich da näher hineinzufühlen, weil ich eine             Scheu davor hatte. Sollte es erfreulich sein, wenn ich weiß, unter dem Schutthaufen lebt noch einer, dem ich aber nicht  helfen kann? Oder besser, wenn ich weiß, dass da alle tot sind? Wie auch immer, beides hätte mich sehr belastet, und deshalb habe ich das nicht versucht.

Der Küchenschrank

An einem Abend Ende August 2006 hatte ich aber wieder mal eine Vision. Dazu muss ich erklären, dass meine Cousine Marion und ich vor einigen Jahren gleichzeitig unsere Häuser renoviert und bezogen haben. Zu dieser Zeit haben wir einige Möbel getauscht, welche die andere brauchen konnte und man selber übrig hatte. Marion hat dabei unter anderem meine Küchenzeile bekommen, die ich in diesem Hause gar nicht hätte aufstellen können. Diese Küchenzeile ist weiß mit etwas grau, besteht aus Kunststoff und steht auf  braunen Kunststofffüßen, die man nach Bedarf höher oder tiefer schrauben kann. Wenn die Küche aufgebaut ist, sind die Füße hinter einer weißen Blende versteckt. In meiner Vision habe ich auf einmal die Küche und in einem zweiten Bild besonders diese normalerweise unsichtbaren Füße gesehen, nicht auf dem Boden stehend, sondern irgendwie schräg in der Luft. Ich hatte aber nicht das Gefühl unmittelbarer Gefahr, also habe ich nichts unternommen. Es war mir eher so, als wenn ich bald etwas darüber hören werde. 1-2 Tage darauf habe ich Marion bei einer Familienfeier getroffen. Da hat sie erzählt, dass ihr vor kurzem der Hochschrank mit dem Kühlschrank drinnen lang in die Küche gefallen ist. Die Kunststofffüße vorn waren kaputt. Als sie nach Hause kam und eben die Haustür hinter sich zumachte, krachte es fürchterlich in der Küche. Die Tür vom Flur in die Küche war blockiert, deshalb ging sie durch das Wohnzimmer. Von da gibt es auch eine Tür zur Küche. Da sah sie dann die Bescherung und rief gleich telefonisch Angehörige zu Hilfe. Inzwischen ist der Schrank wieder aufgerichtet und so weit wie möglich repariert.

Als ich die Vision hatte, war das alles schon ein paar Tage vorbei. Deshalb habe ich keine Gefahr für Marion gespürt. Man braucht sich nur vorstellen, dass sie ein wenig schneller ins Haus gekommen wäre, und sie hätte schon die dicht bei der Haustür liegende Küchentür durchschritten! Da hätte sie schwere Verletzungen davontragen können, schrecklicher Gedanke. Aber mein Gespür bei der Vision hatte mir nur gesagt, dass ich bald etwas über diese Küchenmöbel höre. Das ist so eingetroffen, denn ich habe die Geschichte ja auch erst später gehört. Mein Gespür  hatte nicht gesagt, dass da bald etwas mit passiert. Das Ereignis, das mir angekündigt wurde, war, dass Marion von ihrem Erlebnis erzählen würde. Lieber wäre es mir natürlich gewesen, wenn nichts passiert wäre.

Brände im Umkreis

Solche Ankündigungen hatte ich auch schon öfter, nämlich dass ich bald über eine bestimmte Sache hören würde. Dabei war das Ereignis selbst zu dem Zeitpunkt schon Vergangenheit, ich wusste nur noch nichts davon. So gab es beispielsweise in der Gegend mal einige Jahre lang eine Serie von Bränden bei Schuppen und Feldscheunen. Wenn ich morgens aufwachte, wusste ich, dass es wieder irgendwo im Umkreis von 20 km gebrannt hatte. Wenn ich dann gleich nach dem Aufstehen die Zeitung hereinholte, stand schon ein Bericht über das letzte Feuer drin. Wenn ich vom Feuer durch irgendwelche geheimnisvollen Wege erfahren hatte, war es schon vorbei, aber ich kannte ja den Zeitungsbericht noch nicht und hatte auch die
Sirene nicht gehört.

Sonderwäsche

Als ich meine erste eigene Wohnung im Hause meines Onkels hatte und da eines Tages gerade die Waschmaschine befüllte, sah ich mich selbst, wie ich die Waschmaschine im Hause meines Vaters befüllte und wusste, dass ich das kurze Zeit später wieder tun würde. Für diese Annahme gab es keinen Anhaltspunkt, warum ich denn die weite Strecke fahren und da waschen sollte. Aber ich wusste, dass ich bald mehr erfahren würde.

Als meine Maschine fertig war und ich die Wäsche auf dem Boden aufhing, kam mein Onkel, um zu berichten, dass meine Stiefmutter sich das Bein gebrochen hätte. So bald als möglich fuhr ich hin. Meine Schwester rotierte zwischen Beruf, Haushalt und Stallarbeit. Also erbot ich mich, die Wäsche zu waschen.

Unliebsame Visionen

Es ist schon manchmal lästig, wenn man nur ein bisschen weiß und nichts gegen ein Unheil unternehmen kann, von dem man weiß, dass es kommen wird. So träumte ich im vorletzten Jahr, dass hier bei unserer Kreisstadt ein Flugzeug abstürzen würde, sich über die Nase überschlagen und dicht am Stadtrand in ein Stoppelfeld kracht. Im Traum war es eine große Militärmaschine. So was fliegt hier normalerweise nicht herum, der Flugplatz ist nur für kleine Maschinen geeignet. Eine von denen ist dann ein paar Wochen später wirklich abgestürzt, hat sich über die Nase überschlagen und ist ins Stoppelfeld gefallen. Dabei war ich erstaunt, dass es so relativ genau eingetroffen ist. Es war zwar kein großes Kampfflugzeug wie im Traum, sondern eine Propellermaschine, aber alles andere stimmte auffallend genau.

Sonst ist es meist so unklar, wann und wo was genau passieren wird. Ich kann nicht verstehen, warum ich dieses unklare Wissen im Voraus habe, welchen Zweck das haben soll. Wenn ich beispielsweise träume, dass eine Menschenmenge in einer brennenden Halle gefangen ist und es viele Tote gibt,  ich kann doch nichts dagegen tun, wenn ich weder Datum noch Adresse weiß.

Ein kollektiver Warntraum

Einmal allerdings hat ein Traum von mir wahrscheinlich ein Unglück verhindert. Damals lebte mein Vater noch und ich war noch verheiratet. Wir besuchten meinen Vater und er erzählte, dass er das Dach neu decken lassen wollte. Er war sich aber noch nicht schlüssig, ob er einen Dachdecker beauftragen oder wir alle das billiger in Eigenleistung machen sollten. Da fiel mir spontan ein Traum ein, den ich ein paar Nächte davor gehabt hatte, bevor der Vater überhaupt von einem neuen Dach gesprochen hatte:

Im Traum war ich in der Küche und hörte etwas rumpeln. Aus dem Fenster guckend sah ich dann einen blonden Mann in blauer Arbeitskleidung kopfüber vor dem Fenster vorbeifallen und auf dem Hof aufknallen. Er musste an der Stelle direkt neben dem Schornstein abgerutscht sein, das war das Rumpeln, was ich gehört hatte.

Mein Mann war erstaunt. Er hatte das gleiche geträumt, in der selben Nacht. Der einzige Unterschied war, dass er das ganze von Hof aus beobachtet hatte: Ein blonder Mann in blauer Kleidung rutschte neben dem Schornstein aus, sauste über die Dachkante hinaus und prallte mit dem Kopf voran auf den Hof. Als mein Vater diese beiden Geschichten hörte, war sofort klar, dass er den Dachdecker beauftragen wollte, auch wenn es teurer war. Mein Schwager ist blond und trägt blaue Arbeitskleidung. Es war uns allen ein bisschen unheimlich dabei. Die Dachdecker, deren Kleidung nicht blau ist, sind alle ohne Schaden davongekommen. Die sind Profis und haben Sicherheitsausrüstung, die wir nicht gehabt hätten. Dann erfuhr ich aber später:

Ein Nachbar hatte sich bereit erklärt, meinem Vater bei der Abfuhr der alten Ziegel zu helfen. Er stand unten auf dem Wagen, als neben dem Schornstein einige Ziegel ins Rutschen kamen, über die Dachkante sausten und dem Nachbarn, blond und immer in blauer Jeanskleidung, auf die Schulter fielen. 3 Wochen war er krank geschrieben, hat aber keine bleibenden Schäden davongetragen.

 

Phänomen Vorahnungen III

von Frank Klare

Wie sich Frau Göbel im vorigen Beitrag schon äußerte, so geht es auch mir. Auch mir ist das Ganze nicht angenehm, scheinbar mitunter visionäre Eingebungen zu bekommen.

Bevor ich drei Beispiele hier wieder gebe, zunächst machte ich mir für mich meine Gedanken, woher diese „Eingebungen“ überhaupt kommen, was sie auslöste. Ganz genau weiß ich es nicht, aber ich vermute, zum Zeitpunkt meiner vermehrten Vorausahnungen war ich insgesamt in einen gesundheitlich recht angeschlagenen Zustand, infolge übermäßiger Arbeit. Dies war möglicherweise günstige Voraussetzung, vermehrt den „Alpha-Zustand“ im Gehirn zu erreichen, der sich auch bei Entspannungstechniken, etwa in Vorbereitung für außerkörperliche Erfahrungen einstellt. Dieser Zustand ist dafür bekannt, mitunter damit auch PSI-Vorgänge begünstigen zu können. Ich nehme an, dass stressbedingt bei mir das Gehirn auch mitunter in diesen Zustand versetzt wurde, was auch bedeutet, das es „träger arbeitete“, was bei mir Folge durch übermäßige Beanspruchung gewesen sein kann. Dies wäre im Moment die mir einzige plausible Erklärung, da ich sonst in meinen Leben solche Erfahrungen noch nicht hatte. Hier nun drei konkrete Beispiele:

Krebsverdacht

Eine gute Freundin von meiner Frau und mir eröffnete uns Anfang September 2006, ihre Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt hätte diesmal einen Verdachtsmoment ausgelöst, sodass sie zur Mammographie müsse, um abzuklären, ob da ggf. ein Tumor in Brust vorhanden ist. Die Frau, erst um die 40, war selbstredend total erschüttert und wir natürlich auch. Doch hier kam die erste „Vorahnung“ in mir hoch. Es war, als würde eine Stimme zu mir sprechen und sagen:

„Kein Grund zur Sorge, die Untersuchung wird gut verlaufen und Krebsverdacht wird sich nicht bestätigen!“

Ich wusste zunächst nicht, wie ich damit umgehen soll, angenommen, ich hätte der Frau das gesagt und es würde aber nicht stimmen, hätte ich ihr falsche Hoffnungen gemacht, weshalb ich diese „Eingebung“ trotz Positivität eher ambivalent betrachtete. Ich entschied mich dann, ihr zu sagen, dass zumindest mein Bauch gutes Gefühl hätte und natürlich allerbeste Wünsche übermittel.

Nach etwa 14 Tagen kam die Nachricht nach der Mammographie: Der Krebsverdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.

Todesahnung

Nur wenige Tage darauf erhielt ich von Frau Göbel eine Nachricht, ihr Hase Willi ist erkrankt. Dieser Hase ist auch mir ans Herz gewachsen, über ihn erschien auch der Beitrag „Willi aus Käfig teleportiert?“ Womöglich war mein persönlicher Bezug zu dem Tier ausschlaggebend für folgende Vision:

Obgleich Willi, der zunächst nicht fraß und kötelte, beim Tierarzt rasch große Fortschritte machte, sagte diesmal die Stimme in mir:

„Willi wird die Krankheit nicht überleben und muss bald sterben.“

Einige Tage darauf nahm ich wahr, dass eine belastende Schwingung nunmehr abgenommen hat. Ich erhielt dann am nächsten Tag von Frau Göbel die traurige Nachricht, dass er am Vorabend nach zunächst rapider Verschlechterung der Krankheit endlich seine ewige Ruhe fand. Auch Frau Göbel hatte mit Willi im Vorfeld dieses „Gefühl“. Auch bei ihr war ich nur vorsichtig, davon vorweg was zu sagen, machte nur Andeutungen, eben wieder aus Sorge auch, es könnte ja sein, das diese „Vision“ nicht stimmt und Willi wieder gesundet.

Das verschwundene Huhn

Wieder nur wenige Tage darauf erhielt ich abermals von Frau Göbel Nachricht, eines ihrer freilaufenden Hühner wäre abends nicht in Stall zurückgekehrt und sie bedauerte nunmehr, insgesamt nur noch 29 Tiere zu haben. Es meldete sich wieder die Stimme in mir, die diesmal meinte:

„Das Huhn kommt womöglich zurück!“

In diesem Falle war ich besonders irritiert, da ich dieses Huhn persönlich nicht kenne und daher kein Bezug zu dem Tier direkt aufbauen konnte, dachte ich zumindest. Ich war im Glauben, dass solche „Visionen“ nur bei bekannten Wesen (Menschen/Tiere) funktionieren können. Trotzdem schrieb ich ihr zurück, dass das Huhn ja ggf. doch noch wieder heimkehrt.

Als ich am nächsten Tag ihre Nachricht fand, erfuhr ich, es sind nunmehr wieder 30 Tiere, das Huhn war unerwarteterweise zurück gekommen.

Ausblick

Dies waren 3 besonders krasse Beispiele meiner zeitweise gehabten „Eingebungen“. Ich kann mein Bericht nur beenden, wie ich ihn begonnen habe: Angenehm empfinde ich solche Vorausahnungen derer Art nicht. Zum Einen möchte ich nicht unbedingt (zudem unfreiwillig) in die Zukunft schauen wollen, eher vertrete ich den spirituellen Standpunkt, es ist Teil unserer Lebensaufgabe, die Dinge auf uns zukommen zu lassen, ohne vorher unser Schicksal zu kennen. Und zum Anderen, ich hätte m.E., auch wenn ich stets hier richtig lag keine Garantie, dass bei weiteren Visionen auch immer alles zutreffend wäre, allein deshalb schon würde ich wenn, nur ungern solche „Informationen“ in der Form weiter geben. Solch Beispiel kann ich aktuell noch nennen: Abermals war bei Frau Göbel ein Huhn verschwunden. Wieder sagte meine Stimme in mir:

„bis Ende der Woche wird es wieder im Stall sein.“

Ich war erneut so „mutig“, Frau Göbel meine Eingebung mitzuteilen. Diesmal jedoch habe ich daneben gelegen und das Huhn blieb leider verschwunden. Zuvor noch hatte ich gerade eine traurige Eingebung gehabt, die leider stimmte, dass eine kranke Katze von uns nur noch 2 Wochen etwa zu leben hätte, obgleich 2 Tierärzte 2 Monate prognostizierten. Es bleibt also eine mitunter verwunderliche und dennoch wasserundichte Angelegenheit. Dennoch, sollten sich durch derartige Visionen negative Ereignisse abwenden lassen, so wie es in einigen Beispielen zum Thema von Frau C. und Frau Göbel der Fall war, lassen sich auch mitunter Parameter diesem Phänomen Vorahnungen abgewinnen, die sehr positiv sind.

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Quelle: http://www.transwelten.de/Phaeno_Vorahnungen.htm

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Gruß an die Eingebungen

TA KI

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