Zugänge schaffen, Hoffnung wecken, Leben retten


An den Aufgaben der auf der US Air Base Ramstein stationierten 521. Air Mobility Operations Wing wird wieder einmal deutlich, welche zentrale Rolle dieser Flugplatz in den völkerrechts- und verfassungswidrigen Angriffskriegen der USA spielt.

Zugänge schaffen, Hoffnung wecken, Leben retten

Von Senior Airman Jonathan Stefanko, Pressebüro des 86th Airlift Wing
Auf der US Air Base Ramstein wurde ein Versprechen gegeben. Das feierliche Gelöbnis,das nur aus wenigen Worten besteht, hat aber schon das Leben unzähliger Männer, Frauen und Kinder auf der ganzen Welt beeinflusst; es lautet: „Auf uns könnt ihr euch verlassen!“
Diese kurze Satz hat sich fest in die Herzen und Hirne der Soldaten der 521st Air Mobility Operations Wing / AMOW
(des 521. Lufttransport-Operationsgeschwaders, weitere Infos dazu unter http://en.wikipedia.org/wiki/521st_Air_Mobility_Operations_Wing )eingeprägt, und sorgt dafür, dass sie jedes Hindernis überwinden, das sich ihnen in den Weg stellt. „Unser Job ist es, sicherzustellen, dass die USA jederzeit auf alles reagieren können, was irgendwo auf der Welt passiert,“ erklärte Col. (Oberst) Randall Reed, der Kommandeur des 521st AMOW. „Nehmen Sie zum Beispiel Afghanistan, ein reines Binnenland, das nicht immer
über Straßen zu erreichen ist. Wie könnte man (ohne unsere Unterstützung) Bohnen, Binden, Munition oder sogar Toilettenpapier zu unseren dort kämpfenden Soldaten schaffen?““Die Burschen müssen versorgt und nach Hause gebracht werden, wenn sie abzulösen, verwundet oder krank sind,“ fuhr Reed fort. „Das ist unsere Aufgabe – den Transport von Truppen und Nachschub in entlegene Einsatzorte zu gewährleisten, weil die USA nur dadurch eine globale Supermacht bleiben können.“
Nach strategischen Gesichtspunkten aufgeteilt in mehr als 4.000 Meilen voneinan der entfernte Gruppen, Staffeln und Abteilungen hat das 521st AMOW die Aufgabe,
dafür zu sorgen, dass in Europa, in Südwestasien und in Nordamerika jederzeit alles zur Verfügung steht, was gebraucht wird. „Soldaten unseres Geschwaders halten sich an vielen Orten auf – von Lajes in Portugal (auf der Azoren-Insel Terceira) bis nach Bagram in Afghanistan,“ ergänzte Lt. Col. (Oberstleutnant) Chad Scholes, der für Operationen zuständige stellvertretende Kommandeur des 521st AMOW. „Weil wir sechs Zeitzonen abdecken, können wir sehr kurzfristig jeden Auftrag abwickeln.“
Das 521st AMOW unterhält symbiotische Beziehungen zu 17 Ländern und arbeitet mit einheimischen Partnern eng beim Transport von Passagieren, Ladung, bei der
Luftbetankung und beim Transport von Verwundeten zusammen. „Wir helfen alle mit, um unsere Kernkompetenzen Kommando und Kontrolle, das Betreiben von Flugplätzen, die Wartung von Flugzeugen und den Transport von Verwundeten umzusetzen,“ erläuterte Scholes. „Mit Hilfe unserer Gastgebernationen und anderer US-Einheiten unterstützen wir die globale Mission des U.S. Transportation Command (s.http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Transportation_Command) und des Air Mobility Command (s.

http://de.wikipedia.org/wiki/Air_Mobility_Command), dessen östlichster Vorposten wir sind. Obwohl wir noch nicht ganz sieben Jahre alt sind, haben wir mit unseren Aktivitäten, die
von der Evakuierung mehrerer Personen nach einem Angriff auf die US-Botschaft im Jemen bis zur Organisierung des Nachschubs für unsere im Kampf befindlichen Truppen
reichen, schon Spuren in der Geschichte der Air Force hinterlassen.“ „In diesen Jahren haben wir schon einige erstaunliche Leistungen vollbracht,“ teilte Reed
mit. „Ich muss aber sagen, dass mich nichts stolzer macht, als das Wissen darum, dass wir so erfolgreich sind, weil sich meine Leute so engagieren, dass ich mich jeden Tag auf
die Arbeit mit ihnen freue.“ „Während einer Nachtschicht ist einer meiner Soldaten freiwillig länger geblieben, um seinem Kumpel zu helfen,“ erzählte Reed. „Als sie E-Mails überprüften, in denen mitgeteilt wurde, wie viel Platz bei bestimmten Flügen zur Verfügung stand, entdeckten sie eine seltsame Botschaft, die sich wie ein Hilferuf las.“
Weil sie damit rechen mussten, dass sich jemand in Lebensgefahr befand, verständigten die beiden Soldaten der 521st AMOW ihren Vorgesetzten; dem gelang es, den Hilfesuchenden und dessen Chef ausfindig zu machen und den erforderlichen Beistand zu organisieren. „Eigentlich hatte diese Hilfeleistung nichts mit der Sicherung des globalen Einflusses der USA und mit unseren Kernkompetenzen zu tun, sie hatte aber viel mit den Prinzipien der Verfassung der USA und mit dem Respekt vor dem Leben zu tun,“ erläuterte Reed. „Weil drei Soldaten ihre Arbeit mit großer Sorgfalt verrichteten und Verantwortung und Tatkraft zeigten, konnten sie ein Leben retten. Es sind solche Geschichten, die ich fast jeden Tag zu hören bekomme, die mich meinen Job lieben lassen.“ Ob es darum geht, noch freie Plätze auf bestimmten Flügen zu bekommen oder humanitäre Hilfe zu organisieren, jede Abteilung der 521st AMOW hat schon eine wichtige Rolle im Leben vieler Menschen gespielt, ohne dass diese etwas darüber erfuhren. „Als Geschwader haben wir direkten Einfluss auf Länder, Koalitionen oder Einzelpersonen,“ ergänzte Reed. „Es gibt keine einzige Person in unserer Organisation, die noch nichts Unglaubliches getan hat, auch wenn ihr das häufig nicht bewusst wurde und sie weder die Ergebnisse ihrer Arbeit noch die Menschen, die sie betrafen, zu Gesicht bekam.
Jeder setzt sich für andere ein, wie er das versprochen hat.“ „Ich kann überhaupt nicht genug von der Arbeit mit meinen Leuten kriegen,“ fuhr Reed fort. „Sie sind absolut phänomenal, und ich genieße jede Minute mit Ihnen. Ich bin jetzt schon traurig, weil ich meine Uniform eines Tages an den Nagel hängen muss, aber die Männer der 521st AMOW werden auch dann noch fortfahren, großartige Dinge zu tun. Zu wissen, dass irgendwo ein Kind am Leben blieb, weil wir rechtzeitig für die notwendige Medizin oder Nahrung sorgten, oder dass wir verwundete Soldaten sicher zu ihre Familien zurückbringen konnten, ist mir Dank genug. Es gibt nichts, was ich lieber täte.“ (Wir haben den Artikel trotz seines teilweise unerträglich pathetischen Tonfalls komplett  übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen. Er macht deutlich, wie sich die US-Offiziere ihr mörderisches Tun schön zu reden versuchen und welche zentrale Rolle die US Air Base Ramstein in den weltweiten Aktivitäten der US-Streitkräfte spielt. Anschließend drucken wir den Originaltext ab.)
.
Gruß an die „Schönredner“
TA KI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.