Der Film vorm Feiertag:Jetzt schlägt’s dreizehn 1950


Max (Theo Lingen) ist der treue Diener des frisch verheirateten Herrn Jaconi (Josef Meinrad). Als er Jaconi Liebesbriefe überbringt, wird er von dessen eifersüchtiger Frau gekündigt. Den neuen Diener, Ferdinand (Hans Moser), hält Max jedoch für einen gesuchten Mörder.

Gruß an die Nostalgiker

TA KI

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Patent auf »Krebs-Schimpansen«


patent1Bildquelle: http://ideas2market.wordpress.com/2013/03/11/patents-the-road-to-riches-or-ruin/

Fast ein Dutzend Organisationen haben gemeinsam Einspruch gegen ein europäisches Patent (EP 1364025) der australischen Firma Bionomics eingelegt. Die Firma beansprucht Gene, die aus dem menschlichen Körper isoliert wurden und an der Entstehung von Krebs beteiligt sind. Laut Patent sollen mit diesen Genen Schimpansen und verschiedene andere Säugetierarten wie Schweine, Schafe, Hunde und Katzen manipuliert werden. Die Tiere hätten dann ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und sollen in Tierversuchen eingesetzt werden. Bionomics hält bereits drei europäische Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen, weitere Patente sind angemeldet. Am Einspruch beteiligt sind die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, der Deutsche Tierschutzbund, das Gen-ethische Netzwerk (GeN), die Gesellschaft für ökologische Forschung, das Jane Goodall Institut – Deutschland, Kein Patent auf Leben!, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner, die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG), TASSO e. V., Testbiotech und die Wild Chimpanzee Foundation, Germany (WCF). Der Einspruch wird durch 15.500 Unterschriften unterstützt.

»Vor 40 Jahren erschien die erste Publikation, die zeigte, dass es möglich ist, Säugetiere gentechnisch zu manipulieren. Die Zahl der Tiere, die im Bereich Gentechnik für Tierversuche verwendet wird, steigt seit Jahren an und hat 2012 in Deutschland fast die Zahl von einer Million erreicht. Zudem wurden in Europa bereits rund 1500 Patente auf gentechnisch veränderte Tiere erteilt. Diese Patente sind ein wirtschaftlicher Anreiz für immer mehr Tierversuche. Es ist höchste Zeit ist für einen Kurswechsel. Diese Patente müssen gestoppt werden. Wir verlangen Respekt im Umgang mit Tieren. Dies gilt ganz besonders für den Umgang mit Menschenaffen, von denen angenommen wird, dass sie über ein menschenähnliches Bewusstsein verfügen«, fordert Christoph Then von Testbiotech.

Bereits 2013 hatten die einsprechenden Organisationen gemeinsam einen Brief an Investoren von Bionomics gerichtet, in dem diese aufgefordert werden, für die Einhaltung ethischer Grenzen zu sorgen – bis jetzt ohne Reaktion. Unter den angeschriebenen Investoren befinden sich u.a. die HSBC-Bank, UBS, JP Morgan, Citicorp und BNP Paribas. Zuvor wurden bereits drei weitere Einsprüche gegen Patente auf Schimpansen und weitere Tierarten eingelegt, die für die Firmen Intrexon und Altor (beide USA) erteilt wurden. Diese Firmen haben inzwischen reagiert und wollen ihre Patentansprüche verteidigen. Es ist deswegen zu erwarten, dass es in diesen Fällen zu öffentlichen Anhörungen am Europäischen Patentamt kommen wird.

Der aktuelle Einspruch richtet sich auch gegen die Patentierung der menschlichen Gene, die nach Ansicht der einsprechenden Organisationen lediglich als Entdeckung angesehen werden können, aber nicht als Erfindung. Sogar der US Supreme Court hat jüngst Patente verboten, in denen aus dem menschlichen Körper isolierte Erbsubstanz als »Erfindung« patentiert wurde.

Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/einspruch-patent-krebs-schimpansen

…danke an Denise

Gruß an die Patent“beamten“

TA KI

Hauptsache „raus“ mit dem Geld, egal wofür, egal für wen…


Millionen in den Sand gesetzt: Die Griechen staunen über „Angela Merkels Sporthalle“

Auf einer griechischen Mini-Insel nahe Rhodos, auf der 2.500 Einwohner, leben, wurde mit EU-Geldern eins Sporthalle mit allerfeinstem Marmor errichtet. Doch das von den europäischen Steuerzahlern mit drei Millionen Euro finanzierte Objekt wird niemals seine Bestimmung erfüllen: In der Halle gibt es keinerlei Sportgerät.

sporthalle symi

Symi, eine kleine griechische Insel, gelegen in der Inselgruppe Dodekanes nahe Rhodos, mit knapp 58 Quadratkilometern und rund 2.500 Einwohnern, verfügt neuerdings über eine riesige, völlig überdimensionierte Sporthalle.

Offenbar hat der dortige Bürgermeister das Bauvorhaben an Land gezogen und es mit Hilfe von EU-Mitteln zu seinem Prestige-Objekt gemacht. Ob darin jemals Sport stattfinden wird, ist jedoch völlig unklar. Denn in der Halle können maximal Ballspiele ausgetragen werden. Sportgeräte und sonstige Ausstattung: Fehlanzeige. Unvorstellbar, dass sich Sportler aus Griechenland nach Symi begeben, um dort nationale Wettkämpfe auszutragen. Von internationalen Wettkämpfen ganz zu schweigen.

Wozu der also ganze Bau? Wozu die drei Millionen Euro Baukosten, wenn sich dort lediglich in drei Wintermonaten ein paar Schüler zum Volleyball treffen? Dazu müssten die Kids allerdings erst selbst einmal das Netz montieren und aufspannen. Und Sportlehrer auf Symi sind ebenso wenig präsent wie Trainer.

Der große rote Klotz, der wie ein Fremdkörper in der ansonsten traditionell geprägten Landschaft mit typisch griechischen Einfamilien-Häuschen steht, hat die europäischen Steuerzahler knapp drei Millionen gekostet.

Der stolze Preis hat seinen Grund. Der Zugang zur Halle wie auch der Eingangsbereich ist mit dem allerfeinsten Marmor ausgelegt.

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Auf der Insel kursiert das Gerücht, Angela Merkel persönlich habe den Bau finanziert. Was selbstverständlich der reinste Unsinn ist, denn von den knapp drei Millionen Euro Baukosten wurden etwa 20 Prozent den deutschen Steuerzahlern aufgebracht – dies entspricht dem Anteil Deutschlands am EU-Haushalt.

Laut einem weiteren Inselgerücht soll der Bürgermeister, der das Projekt in Gang gebracht hat, eine „Kommission“ von 30.000 Euro eingestrichen haben – ob das Geld in die Kasse der Kommune oder in die Privatschatulle gewandert ist, lässt sich nicht verifizieren.

Ursprünglich sollte die „Sporthalle“ am 8. Mai dieses Jahres eröffnet werden. Der 8. Mai markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs. Daraus wurde jedoch nichts, denn die Halle war noch nicht fertig gestellt. Zudem stellte sich beim letzten Regenguss heraus, dass das Dach undicht ist, weshalb die Dachhaut demontiert und neu aufgebracht werden musste. Die Rechnungen für diese Reparaturkosten werden sicherlich in Brüssel vorgelegt.

Ebenso kursierte das Gerücht, dass am Bau keine heimischen Bauarbeiter beschäftigt wurden, lediglich Bauleute aus Albanien wären dort beschäftigt worden. Jedoch stellte sich bei näherer Recherche heraus, dass zwar ursprünglich neben Bauarbeitern aus Albanien auch Handwerker aus Symi angestellt worden sind, die die Rackerei bei einem 10-Stunden Arbeitstag mit einer 20-minütigen Pause ohne Verpflegung jedoch nicht gewillt waren, mitzumachen. Daraufhin wurden ausschließlich Bauleute aus Albanien angeworben.

Diese Bauarbeiter erhielten einen Stundenlohn von fünf Euro bei den genannten Arbeitsbedingungen.

Zwar gibt es Auflagen der EU, nach denen bei solcherart geförderten Bauvorhaben Arbeiter beschäftigt und Mindestlohnstands eingehalten werden müssen, offenbar lassen sich jedoch Lohnlisten oder Arbeitsverträge auch manipulieren. Den Mehrwert strichen vermutlich die Bauunternehmen ein.

Fazit dieses Beispiels der EU-Förderpolitik, das sicherlich auch anderswo in der Europäischen Union ähnlich anzutreffen ist: Über das Umverteilungs-System der EU werden europaweit Millionen an Steuergeldern verschwendet. Ebenfalls beschämend: Die Ausbeutung von albanischen Arbeitern, die auf den Stundenlohn von 5 Euro angewiesen sind, um ihre Familien zu ernähren.

In offiziellen Verlautbarungen nennt es sich Strukturpolitik. Dafür stehen insgesamt 322 Milliarden Euro, beinahe ein Drittel des EU-Haushalts, bis 2020 zur Verfügung. Dies bei einem Gesamthaushalt von 960 Milliarden Euro, eingezahlt von 28 Mitgliedern der EU.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/18/millionen-in-den-sand-gesetzt-die-griechen-staunen-ueber-angela-merkels-sporthalle/

Gruß an die Griechen

TA KI

Die Deutsche Sprache trägt in sich die Göttlichkeit, das Göttliche, den Ur-Gott.


„Herr, kannst DU ihnen vergeben – obwohl sie wissen, was sie tun?“
Die althochdeutsche Sprache (ahd.)
von HELGE STEINFEDER

echnaton

Teil 1

Die Deutsche Sprache trägt in sich die Göttlichkeit, das Göttliche, den Ur-Gott.

Wenn man über die Deutsche Sprache schreibt und sich mit ihr „beschäftigt“, dann ist dies mehr, als wenn wir uns mit einem Hobby beschäftigen oder mit einer anderen Sprache. Die Deutsche Sprache spiegelt einen wirklichen und wahrhaftigen großen Geist wieder. In diesem finden wir die Strukturen der Naturverbundenheit und das tiefe Wissen um Gerechtigkeit und soziales Miteinander. Diese Sprache trägt in sich die Göttlichkeit, das Göttliche, den Ur-Gott. Keine andere Sprache der Welt als die der Deutschen hat ihre Wurzeln der Ursprache noch erhalten können.

Leider ist es so weit gekommen, daß es in unseren „freien“ Medien bzw. der Presse, Fernsehen und Verlagen nicht möglich ist, wahrhaftige Dinge über die Deutsche Sprache zu veröffentlichen, wenn man keine Beziehungen zu den Mediengewaltigen hat und auch nicht das große Geld. Die Medien sind heute gleichgeschaltet und wir dürfen nicht vergessen, wie es dazu kam, daß es diese Zeitungen bzw. Verlage gibt, die wir heute haben. Das hängt mit der Lizenzvergabe der Alliierten im Nachkriegsdeutschland zusammen.

Ich werde über die Althochdeutsche Sprache schreiben, weil es hier Dinge gibt, die man nicht „kaufen“ kann. Ich betrachte es daher als selbstverständlich, meinen Mitbürgern dieses Wissen hier zur Verfügung zu stellen, in der Hoffnung, daß sich vor allem die junge Generation der magisch-heiligen Deutschen Sprache bewußt wird. Denn dies wird sehr hilfreich sein, um die Sprachverdrehungstechniken der Frankfurter Schule zu durchschauen. Auch für die, die vielleicht nicht so sprachbegabt sind, ist das Wissen um die tatsächlichen Zusammenhänge der Deutschen Sprache eine mächtige Grundlage oder Quelle, aus der man schöpfen kann. Wir dürfen nicht vergessen, daß ein gutes Deutsch, gesprochen wie auch geschrieben, einen ganz bestimmten Geist aktiviert, der in jedem Menschen eine andere positive Wirkung erzielt. Ein schlechtes, verstümmeltes Deutsch bringt geistig kranke Strukturen hervor.

Da ich mich nun schon sehr lange mit der Deutschen Sprache auseinandersetze kann ich bestätigen, daß ein Studium dieser auch den großen Vorteil hat, sämtliche Ideologien zu durchschauen. Es ist so, als ob die Deutsche Sprache selbst jede Ideologie auflöst. Gemeint ist hier die Althochdeutsche Sprache. Denn die Deutsche Sprache, die wir heute haben, ist schon mehrfach negativ manipuliert worden. Besonders hart wird sie getroffen, wenn wir die Wortverstümmelungen der amerikanisch-britischen Sprache, die sogenannten Anglizismen in unserem persönlichen Sprachgebrauch verwenden. Es wäre gut, wenn diese Anglizismen nur passiv verwendet werden könnten. Sie aktiv anzuwenden verdummt den Menschen. Das kann ich ganz gewiß behaupten. Wenn Englisch oder Amerikanisch geschrieben oder gesprochen werden soll, dann richtiges Englisch oder Amerikanisch. Und da gibt es ja auch gute Literatur.

Heute haben wir eine Quatsch- bzw. Palavergesellschaft in den Medien, die mit Ideologien bzw. Glaubenssätze gespickt ist. Wer sprachlich nicht geschult ist, d.h., wer die wahren Bedeutungen der deutschen Wörter nicht kennt, wird den Ideologien ausgeliefert sein. Viele wehren sich gegen diese Ideologien, indem sie selbst welche erschaffen. Das ist natürlich keine Lösung. Aber tatsächlich ist es so, daß jede Ideologie zum Totalitarismus führt. Ideologien sind gedachte, erträumte, gewünschte, eingebildete Vorstellungen der Welt, der Realität, eben Ideen von der Welt, die aber leider nicht mit den Naturgesetzen und den wirklichen Gegebenheiten der Welt vereinbar sind, nicht der Wirklichkeit entsprechen. Wenn ein Geistesgestörter im 20. Stockwerk eines Hauses aus dem Fenster steigt, weil er glaubt oder weil er die Idee hat, er könne in der Luft laufen und verliert dabei sein Leben, so könnte man das noch als Privatsache bezeichnen. Ebenso, wenn es diesem Geistesgestörten gelingt, andere Leute von seiner Idee zu überzeugen. Sowie er und seine Leute aber an der Macht sind, eine Gesellschaft oder einen Staat beherrschen, und alle anderen zu ihrer Idee, zu ihrer Ideologie zwingen, wird daraus eben ein totalitäres System.

Leider ist auch der Deutschunterricht in den Schulen so, daß nicht auf die eigentliche Deutsche Sprache und ihre Herkunft eingegangen wird. Viele Germanisten, also die, die Deutsch studieren, finden bereits gefälschte Wörterbücher, lernen aus diesen, schreiben ab und geben so die Fälschungen weiter. Germanisten von großem Rang und Namen tragen ebenfalls zur Weiterverbreitung der Fälschung bei. Oft wissen sie es gar nicht, und wenn, dann wollen sie nicht darüber nachdenken, was sie eigentlich tun.

Wir wissen ja inzwischen, daß die Katholische Kirche die größte Fälscherinstitution der christlichen Menschheit – wenn nicht die größte überhaupt – ist. Das hat sich heute leider nicht verändert. Um solche Fälschungen zu durchschauen, ist es äußerst vorteilhaft, sich mit Althochdeutscher Sprache auseinanderzusetzen.

(…)

Die Deutsche Sprache, mit dem Hintergrundwissen des Althochdeutschen, hilft sehr, solche verrückten Reden zu durchschauen, sie zu entlarven. Durch die Frankfurter Schule sind wir bewußt in unserer Deutschen Sprache gestört und daran gewöhnt worden, das Verrückte als „normal“ zu betrachten, nach dem Motto: Wenn alle verrückt sind, dann fällt es nicht auf, daß der einzelne verrückt ist. Ideologie bleibt Ideologie und ist die größte Gefahr für die Menschen, weil sie alles zerstört. Wir haben genug Kriege in dieser Welt erlebt, die auf der Grundlage von Ideologien stattfanden.

Ich kann dazu beitragen, daß der Turmbau zu Babel bzw. die babylonische Sprachverwirrung, wahr ist. In welcher Form auch immer sie sich abgespielt haben mag. Aus einer Sprache, einer Kultur, einer Religion sind die vielen hundert Sprachen, Kulturen, Religionen geworden bzw. „entstanden“ – und all der Streit, die Kriege, Zerstörungen der Menschheitsgeschichte. „Es hatte aber alle Welt einerlei Sprache … und der Herr fuhr danieder und verwirrte ihre Geister.“ Nein, der Herr verwirrte nicht die Sprache: Aus Geistesverwirrung ist all das Übel entstanden, das die Welt und ihre Teile so viele Male zerstört und in Kriege versetzt hat, aus der all unsere heutigen Probleme ebenfalls erwachsen und anwachsen. Mit Geistesverwirrung ist eben jene Sprachschluderei und die Ideologisierung der Sprache gemeint, die heute in den Medien, von eben diesen Ideologen der Frankfurter Schule und ihren Zöglingen durchwandert und durchsetzt ist.

An dieser Stelle sollten wir nicht vergessen, daß intellektuell angelegte Menschen besonders für Ideologien zu haben sind. Sie können nicht unterscheiden zwischen INTELLEKT und VERSTAND. Intellektuellen Menschen fehlt die GEISTIGE NAHRUNG. Das ist eine Nahrung, die einem Menschen Schutz vor Ideologien, vor „geistigen“ Viren bietet. Der in seiner Einfachheit und natürlich gebliebene Mensch durchschaut daher Ideologien viel schneller, denn er hat ein wenig von dieser geistigen Nahrung, die ihm die Natur gratis gibt. Aber meistens haben die natürlichen, mit der Natur verbundenen Menschen keine Macht und auch gar keine Lust, um gegen diese Ideologien vorzugehen.

Da Sprache und Denken eins sind, bringt die Sprachschluderei, die Verwahrlosung und der ideologische Gebrauch der Sprache eben nur falsches Denken, gedankenloses Sprechen, assoziatives Denken hervor. Durch diese Sprachschluderei blieb es nicht aus, daß Intellektuelle ¸DAS WÖRTERBUCH DES UNMENSCHEN’ geschrieben haben, wie man es für die Zeit von 1933 bis 1945 durchaus zu Recht bezeichnet.

Aber dieses Wörterbuch wird heute von Ideologen ebenso gepflegt, die sich auch noch für Wächter des Antifaschismus halten, die dafür heute noch Literaturpreise bekommen, von den Meinungsmachern im deutschen öffentlich- rechtlichen Fernsehen. Diese ideologischen Palaver-Eliten, zusammen mit der Niveaulosigkeit der Unterhaltungsmaschinerie, das trägt zur Brutalisierung und geistigen Erkrankung vieler Menschen über die Sprache bei. Es werden immer größere Kreise betroffen, ohne daß es wirklich jemand bemerkt. Und wenn dann doch gegen diese Medienleute und Sprachverwirrer vorgegangen wird, muß man auf sich achtgeben, daß die eigene Existenz nicht vernichtet wird. Diese systematische Verwirrung der Geister wird zu immer schlimmeren Problemen führen.

Es ist eben bedauerlich, daß bereits die junge Generation von der systematischen Umerziehung ihrer Sprache betroffen ist. Die Eltern haben meist kein großes Verständnis für Sprachen und für die Deutsche Sprache im Besonderen nicht.

Der Turmbau zu Babel setzte sich nicht nur in den Sprachen anderer Länder fort, sondern auch in den sogenannten Wissenschaften, wo jede Teilwissenschaft ihre Wörter selbst definiert, ohne jegliches Wissen und Gefühl für Sprache. Wir erleben daher immer mehr eine assoziative Sprachverwirrung, d.h. über Assoziationen von Privatleuten wird die Sprache verwirrt und die wahren Bedeutungen nicht erkannt.

Wenn Kabarettisten mit ihrem assoziativem Sprachgebrauch die Leute zum Lachen bringen wollen, kann man dies angehen lassen. Doch in den Bereichen, wo es um Entscheidungen des Deutschen Volkes geht, ist assoziatives Denken Gift. Es ist verständlich, wenn viele Bundestagssitzungen wie eine kabarettistische Veranstaltung aussehen, weil viele Bundestagsabgeordnete die Lacher auf ihre Seite ziehen wollen.

Wenn es nicht gelingt, die Menschen zu „entideologisieren“, wenn heute immer noch Ideologen als Literaten und Künstler gefeiert werden, mit unendlich vielen Preisen bedacht werden, dann wird die Geistesverwirrung bald wieder dazu führen, daß einige vielleicht Überlebende – eines Tages berichten werden: „…und der Herr fuhr danieder und verwirrte ihre Geister.“

Von der Frankfurter Schule wissen wir inzwischen, daß sie alles tat, um die deutsche Kultur zu verstümmeln. Jeder Deutsche, vor allem in den nachrückenden Generationen, soll beispielsweise verunsichert werden bzw. sein, wenn er irgendwo etwas von großartigen Leistungen der Deutschen hört. Und er soll ein verdammt schlechtes Gewissen bekommen, wenn er etwas über die Nazis erfährt. Und er soll sich vor allem mit den Greuel der Nazis identifizieren, obwohl er zu dieser Zeit gar nicht gelebt hat. Die Frankfurter Schule will, daß sich die deutschen Generationen mit den negativen Seiten der Hitlerzeit und dem Holocaust überidentifizieren. Denn dies ist eine gute Methode, daß man sich geistig-seelisch nicht entwickeln kann. Aus dieser provozierten Demenz kann sich eben eine „Spaßgesellschaft“ entwickeln. Damit dies auch richtig abläuft, im Sinne der Frankfurter Schule, ist die Verwirrung der Sprache, ihre Manipulation, ihre Entwertung sehr wichtig.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Sprachwissenschaft und Germanistik wurden in unerhörter Weise mißbraucht. Die Folge davon aber ist, daß heute die Germanistik fast am Boden liegt. Diejenigen, die sie überhaupt noch oder scheinbar betreiben, oder vorgeben, sie betreiben zu wollen, flüchten sich in einen oft nutzlosen Literaturinterpretationismus oder irgendeine gerade „moderne“ Strukturalismus-Linguistik oder konzeptionelle Grammatikauslegung oder ähnliche „Spielchen“. Die Beschäftigung mit dem Wesen, der Geschichte, dem Einfluß und der Bedeutung der Deutschen Sprache aber, dem eigentlichen Gegenstand dieser Wissenschaft, wird übergangen. Wagt sich doch einmal ein Wissenwollender auf dieses Gebiet und veröffentlicht etwas darüber, so muß er aufpassen, nicht als Nazi abgestempelt zu werden. Er darf auch nicht davor zurückschrecken, richtige Erkenntnisse und Teilwahrheiten, die lange vor der Nazizeit im 18. und 19. Jahrhundert von Sprachwissenschaftlern gefunden wurden, zu unterdrücken. Er könnte es tun, denn sehr zu Unrecht wurde diesen früheren Sprachwissenschaftler das Etikett „Wegbereiter der Nazis“ angehängt. Die Folge: es gibt heute im gesamten deutschen Buchhandel nur vereinzelte althochdeutsche Wörterbücher, die fast alle gefälscht bzw. bearbeitet wurden. In den Antiquariaten ist auch kaum etwas zu bekommen. Spricht man mit Verlegern, so bekommt man zur Antwort, daß man wohl gern ein ahd. Wörterbuch verlegen würde, aber die Wissenschaftler würden sich weigern oder sich nicht trauen. Nun, inzwischen kann man aus dem Internet ahd. Wörterbucher herunterladen, aber leider sind auch diese Fälschungen der Althochdeutschen Sprache, aber nicht nur Fälschungen, sondern viele althochdeutsche Wörter werden nicht mehr notiert, einfach weggelassen. So muß die Frage gestellt werden, warum die Deutschen nicht alle Wörter kennen sollen, die im Althochdeutschen vorhanden sind?

Es gehört offensichtlich auch in unserer Zeit, in der es angeblich keine Inquisition und keine Hexenverbrennungen mehr geben soll, furchtbar viel Mut dazu, die wissenschaftliche Wahrheit zu suchen und ungeschminkt zu veröffentlichen.

Notiz: Die FRANKFURTER SCHULE wurde eingesetzt, um die Charakterwäsche der Deutschen in der Form zu gestalten, daß niemals mehr Deutsche in der Weltgeschichte eine Rolle spielen sollen, egal auf welchem Gebiet. Dazu verwendete sie Techniken der PSYCHOANALYSE von Sigmund Freud. Sie politisierte diese Psychoanalyse mit ihrem marxistischen Geist. Daher sind alle Vertreter dieser Schule Marxisten, also Kommunisten. Ihre Schüler nennen sich Neomarxisten. Wichtige Vertreter der Frankfurter Schule sind:

MAX HORCKHEIMER (1895-1973)
FRIEDRICH POLLOCK (1894-1970)
THEODOR W. ADORNO (1903-1969)
ERICH FROMM (1900-1980)
HERBERT MARCUSE (1898-1979)
LEO LÖWENTHAL (1900-1993)
ALEXANDER MITSCHERLICH (1908-1982)
JÜRGEN HABERMAS (1929)
WOLFGANG ABENDROTH (1906-1985)
ERNST BLOCH (1885-1977)
WALTER JENS (1923)

Quelle:http://wahrheit-kompakt.net/files/Landmann-Steinfeder-althochdeutsch.pdf

Gruß an Erhard Landmann

TA KI

Menschen aus dem Irgendwann


Der Fall des „Piano-Mannes“ bleibt ungeklärt

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Am 7. April 2005 wurde an einem englischen Strand ein unbekannter junger Mann aufgefunden. Er trug einen eleganten schwarzen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte. Seine Kleidung war tropfnaß, er war offensichtlich ins Meer gefallen und dann an Land geschwommen. Die Polizei brachte den Mann in das Medway Maritime Hospital in Gillingham, wo die Ärzte feststellten, daß ihm körperlich nichts fehlte. Allerdings sprach der Mann kein Wort und wirkte insgesamt desorientiert. Er schien unter einem schweren Schock zu stehen. Daher konnte er auch nicht identifiziert werden, denn er trug keinerlei Papiere bei sich. Selbst aus seiner Kleidung waren alle Etiketten und Firmenschilder herausgetrennt, die vielleicht einen Hinweis auf seine Herkunft hätten geben können. Da vieles darauf hinwies, daß der Mann möglicherweise das Opfer eines Verbrechens geworden war, nahm die britische Polizei Ermittlungen auf.[1]

Der unbekannte „Nowhere Man“ wurde später in die psychiatrische Abteilung des Little Brook Hospital in Dartfort, Kent, eingewiesen, wo die Ärzte mit allen bekannten Methoden versuchten, zu dem Mann Kontakt aufzunehmen, z. B. auch mit Hilfe von Kunsttherapie. Dabei zeichnete er auf einem Blatt Papier ein Klavier. Als man ihm ein Klavier zugänglich machte, begann er spontan so virtuos darauf zu spielen wie ein professioneller Konzertpianist. Er interpretierte sogar unbekannte Stücke, offenbar eigene Kompositionen, die von Experten als fachgerecht durchkomponiert eingeschätzt wurden.

Auch noch Wochen später hatte der „Piano-Mann“, wie man ihn inzwischen nannte, noch kein Wort gesprochen. Er blieb stark verängstigt und taute nur auf, wenn man ihn ans Klavier ließ. Gleichzeitig veröffentlichte die Polizei sein Foto in den Medien, auch international über das Internet. In kürzester Zeit kamen aus den unterschiedlichsten Ländern Vermutungen über seine Identität. Alle „heißen“ Spuren erwiesen sich schnell als falsch, oder die besagten (und angeblich vermißten) Personen meldeten sich. Diesen Mann dagegen schien nirgendwo jemand zu vermissen…

Eine Spur führt nach Kanada

Eine erfolgversprechende Spur kam im Laufe des Mai 2005 aus Kanada, und sie machte den ganzen Fall noch mysteriöser. Detective Stephen Bone von der kanadischen Polizei glaubte den Mann erkannt zu haben. Doch seltsamerweise klärte das immer noch nicht seine Identität…

Bereits im November 1999 war nämlich ein unbekannter junger Mann in einem Krankenhaus in Toronto erwacht, nachdem er dort mehrere Tage lang in tiefer Bewußtlosigkeit gelegen hatte. An seinem Handgelenk fand er ein Armband, auf dem seine Daten standen: Philip Staufen, geboren am 7. Juni 1975. Doch weder der Name noch das Geburtsdatum sagten ihm das Geringste.[2]

Die Ärzte erklärten ihm, er sei einige Tage zuvor in desorientiertem Zustand und mit gebrochener Nase und anderen Verletzungen in die Klinik gekommen. Man habe ihn als erstes nach seinem Namen und seinem Geburtsdatum gefragt, und da habe er spontan und nur halb bewußt diese Angaben gemacht. Er hatte keine Papiere bei sich gehabt, und aus seiner Kleidung seien alle Etiketten entfernt gewesen.

Im Gegensatz zu dem Piano-Mann konnte „Philip Staufen“ sprechen. Er sprach Englisch mit einer Art Yorkshire-Akzent, dazu fließend Französisch und Italienisch, er konnte Latein lesen und ebenfalls virtuos Klavier spielen. Ansonsten wußte er weder etwas über seine Identität noch über seine Vergangenheit.

Er lebte mehrere Jahre lang in Kanada, und während dieser ganzen Zeit gelang es nicht, seine Identität festzustellen, obwohl sich Therapeuten intensiv um ihn kümmerten und die Polizei gleichzeitig sein Foto und seine Fingerabdrücke rund um die Welt schickte. So, als ob er nicht von dieser Welt oder nicht aus dieser Zeit wäre. Fünf Jahre lang gab es niemanden irgendwo auf der Welt, der ihn auf dem Foto erkannt hätte.

Der Name Philip Staufen war offenbar auch nur eine spontane Assoziation des humanistisch gebildeten Mannes gewesen, die sich auf einen mittelalterlichen deutschen König bezog. Später nahm er das Pseudonym Sywald Skeid an, um dem beginnenden Medienrummel um seine Person in Kanada zu entgehen.

Ein Antrag auf Erteilung der kanadischen Staatsbürgerschaft wurde abgelehnt, da er weder seine Identität noch seine frühere Staatsangehörigkeit nachweisen konnte. Er erhielt dadurch auch keinen Paß, so daß er nicht ins Ausland reisen konnte, um möglicherweise selbst nach seiner Herkunft zu forschen.

Später zog er um nach Vancouver, wo er von etwa 500 Dollar Sozialhilfe monatlich lebte. Arbeiten durfte er nicht, denn er hatte keine Geburtsurkunde und konnte daher auch keine Sozialversicherungskarte beantragen.

Im Mai 2004 erließen die kanadischen Einwanderungsbehörden einen Ausweisungsbeschluß gegen ihn. Sie bezogen sich in typischer Bürokratenmanier auf ein Gesetz, wonach ein Ausländer, der sich bei der Klärung seiner Identität nicht „kooperativ“ erweise, ausgewiesen werden könne. Nur – jetzt hatten die cleveren Beamten ein Problem. Sie hatten keine Ahnung, wohin sie ihn ausweisen sollten!

Also wurde „Sywald Skeid“ vorsichtshalber erst einmal verhaftet, in Handschellen wie ein Schwerverbrecher abgeführt und an das Gefängnis von Dartmouth, Neuschottland, überstellt.

Er trat daraufhin in den Hungerstreik, machte den Fall über einen Anwalt öffentlich und wurde kurz darauf unter strengen Auflagen wieder freigelassen. Ende 2004 verschwand er plötzlich spurlos.

Detective Bone war fest davon überzeugt, daß der Piano-Mann mit Sywald Skeid identisch sei. Zweifellos besteht zwischen beiden eine gewisse Ähnlichkeit der Gesichtszüge.

Piano-MannPhilip StaufenAbb. 1: Oben der „Piano-Mann“, unten „Philip Staufen“ alias „Sywald Skeid“.

Es bleibt rätselhaft, wieso in beiden Fällen trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen und im Zeitalter der elektronischen Medien und des Internet über Monate und sogar Jahre niemand auf der ganzen Welt einen Menschen auf einem Foto erkannte. Kann jemand heute noch so abgeschottet von der Gesellschaft leben, daß ihn niemand vermißt, wenn er verschwindet? Selbst wenn er keine Angehörigen hat, so sollte er doch zumindest Nachbarn oder Kollegen gehabt haben. Oder sollte es tatsächlich möglich sein, daß ein Mensch in unserer Gesellschaft lebt, ohne daß ihn jemand kennt?

Und warum waren bei beiden Männern so säuberlich alle Etiketten aus der Kleidung entfernt, so als ob sie auf keinen Fall jemand erkennen durfte?

Am 3. 7. 2005 wurde folgende Nachricht über die Medien veröffentlicht: Ein Psychiater hatte dem „Nowhere Man“ in England verschiedene Landkarten gezeigt, und er hatte klar auf Norwegen gedeutet, weiterhin ohne ein Wort zu sprechen.

Widersprüchliche Enthüllungen

Dann, am 22. 8. 2005, ließ der „Daily Mirror“ in London eine Bombe platzen.[3] Der „Nowhere Man“, so hieß es, habe erstmals zu einer Krankenschwester gesprochen. Die Geschichte, die das Krankenhaus nunmehr veröffentlichen ließ, enthält allerdings so viele Widersprüche und Unstimmigkeiten, daß – aber urteilen Sie bitte selbst.

Der Mann, so hieß es, sei ein Betrüger und habe das gesamte Krankenhauspersonal mehr als vier Monate lang mit simulierten Symptomen zum Narren gehalten, darunter auch zwei hochqualifizierte Chefärzte. Er stamme aus Deutschland, sei der Sohn eines bayerischen Bauern und habe noch zwei Schwestern.

Es klingt natürlich seltsam, daß der Mann, wenn er Angehörige hat, die ganzen Monate lang weder vermißt noch auf Pressefotos erkannt wurde, die ja auch in Deutschland durch alle Medien gingen.

Weiter berichtete der „Daily Mirror“, der Mann habe in Paris gearbeitet und dann seinen Job verloren. Daraufhin sei er mit dem Eurostar Train nach England gefahren. Daß er klitschnaß am Strand von Kent gefunden wurde, habe er mit einem Selbstmord­versuch erklärt.

Ferner habe sich herausgestellt, daß der Mann im therapeutischen Bereich tätig gewesen sei, wodurch er Kontakt zu psychisch kranken Patienten hatte. Offenbar konnte er deren Symptome so perfekt kopieren, daß sich selbst anerkannte Kapazitäten der Psychiatrie monatelang täuschen ließen. Schließlich ist es in der Psychiatrie durchaus bekannt, daß es eine besondere Form der Schizophrenie gibt, bei der die Menschen willentlich nicht kommunizieren, weil sie sich aufgrund einer außergewöhnlichen Fähigkeit, z. B. virtuos Klavier zu spielen, für zu „exklusiv“ für die Welt halten. Auch eine bestimmte Form des Autismus wurde von den Ärzten in Betracht gezogen.

Doch spätestens jetzt wird die „sensationelle Erklärung“, die der „Daily Mirror“ publizierte, vollkommen unglaubwürdig. Ein psychologisch gebildeter Mensch mag eine ganze Reihe von Symptomen simulieren können. Wie aber konnte er „vortäuschen“, Klavier spielen zu können, wenn er es in Wahrheit gar nicht kann?

Auf diese Frage hieß es aus Kreisen der Klinik plötzlich, der Mann habe überhaupt niemals virtuos Klavier gespielt. Er habe lediglich stereotyp immer wieder auf ein und derselben Taste des Klaviers herumgehämmert. In Wahrheit könne er praktisch keine Note richtig spielen.

Es ist wirklich erstaunlich, daß den Mitarbeitern des Krankenhauses diese Tatsache nach vier Monaten so plötzlich aufgefallen ist! Die ganze Zeit standen sie in ständigem Kontakt mit der Presse (die Story wurde keineswegs nur über Boulevardblätter verbreitet) und gaben ständig neue Kommuniques über ihre Versuche, zu dem Mann Kontakt aufzunehmen. Die Presseberichte mußten dem Klinikpersonal also bekannt sein. Wäre das „virtuose Klavierspiel“ des Piano-Mannes nur eine Zeitungsente gewesen, wieso hatte dann nie jemand diese Meldungen dementiert?

Der gesamte Bericht des „Daily Mirror“ basiert ausschließlich auf der Version der Ereignisse, die das Krankenhaus im August 2005 so urplötzlich aus dem Hut zauberte. Es scheint, daß im Fall des „Nowhere Man“ noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Die Betrugsstory weckt, wie wir gesehen haben, ernsthafte Zweifel, so, als ob sie selbst nur ein Cover-up wäre, wobei dann die Frage erlaubt ist, welche Wahrheiten sie verbergen soll. Hatte der echte „Piano-Mann“ seinen Ärzten etwas gesagt, was die Öffentlichkeit niemals erfahren soll?

Der Piano-Mann hat einen Namen!

Nachdem der „Piano-Mann“ nach Deutschland zurückgekehrt war, wurde die ganze Geschichte, anstatt sich zu klären, noch komplizierter. Der Mann hat inzwischen zwar einen Namen – Andreas G. –, aber mit seiner wahren Identität hapert es noch immer. Sein Vater sagt ganz deutlich: „Die Ärzte haben mir einen neuen Sohn geschenkt. Er hat sich ganz spürbar verändert.“

Während die Piano-Geschichte die Runde in der ganzen Welt machte, hatte die Familie G. in Bayern ihren Sohn bei der Polizei als vermißt gemeldet. Doch bis Ende August hatten weder Familienangehörige noch ehemalige Schulkameraden oder ermittelnde Polizeibeamte den jungen Mann auf den zahlreichen Pressefotos wiedererkannt. Was auf den ersten Blick kaum faßbar ist, hat eine ganz einfache Erklärung: Die weltweit bekannten Fotos des „Piano-Mannes“ haben gar keine Ähnlichkeit mit Andreas G., so wie ihn jeder kannte.[4]

Piano-Mann2Andreas G.

 

 

Abb. 2: Oben das berühmte Pressefoto des „Piano-Mannes“, unten Andreas G., wie ihn seine Freunde und Angehörigen kannten.

Der allen bekannte Andreas G. war Brillenträger und hatte dunkle, längere Haare, alles im totalen Gegensatz zum Piano-Mann, der keine Brille trug, eine blonde Igelfrisur hatte und außerdem wesentlich älter aussah als der heute 20jährige Andreas. Wenn seine Haare gefärbt gewesen wären, hätte dies den Ärzten im Verlauf von vier Monaten auffallen müssen. Es wurde jedoch bei keiner der Suchaktionen über Presse, Medien und Internet je erwähnt, daß die Haarfarbe des Gesuchten eigentlich dunkel sei.

Jeder intelligente Mensch kann sich eine ganze Reihe plausibler Erklärungen für diesen Fall konstruieren. Die Geschichte hat aber einen großen Haken – die Musik. Erst soll er ein Virtuose gewesen sein und dann plötzlich keine Note richtig spielen können. Inzwischen wurde bekannt, daß die Briten damit maßlos übertrieben haben: Nach Auskunft des Anwalts der Familie kann Andreas G. durchaus ein wenig Klavier spielen, allerdings ohne auch nur im Entferntesten ein Virtuose zu sein.

Andreas G. selbst sagte nach seiner Rückkehr nach Deutschland: „Vorige Woche wachte ich auf und wußte plötzlich, wer ich bin, ich weiß einfach nicht, was mit mir passiert ist. Ich kriege kleine Erinnerungsfetzen. Aber ich hab’ keine Ahnung, wie ich nach England gekommen bin.“[5]

Seltsamerweise erfahren wir nichts darüber, ob er sich an seinen Krankenhausaufenthalt erinnert…

Also doch ein Fall von klassischer Amnesie?

Drei Fakten sprechen gegen diese Erklärung, der sich jeder von uns eigentlich gerne anschließen würde:

  1. die widersprüchlichen Aussagen über das Klavierspiel
  2. das Alter und die nicht einmal ansatzweise ähnlichen Fotos
  3. die Tatsache, daß der „echte“ Piano-Mann nicht nur auf einer Landkarte auf Norwegen gezeigt haben soll, sondern er soll sogar ausgesprochen aufgeregt gewesen sein, wenn man ihn die norwegische Sprache hören ließ.

Noch wenige Wochen vor der „Enthüllung“ durch den „Daily Mirror“ hatte ein Sprecher des West Kent and Medway NHS Trust öffentlich kategorisch ausgeschlossen, daß es sich bei dem Piano-Mann um einen Betrüger handeln könnte. „Es gibt nichts, was darauf hinweist, daß es nur ein Streich ist. Er ist immer noch sehr nervös und verängstigt.“, so der Sprecher. Anerkannte medizinische Kapazitäten aus Großbritannien streiten auch im Nachhinein diese Möglichkeit vehement ab, nachdem sie die Geschichte des Falles und die Fotos des Mannes kennen, so z. B. Dr. Judith Gould von der National Autistic Society oder auch Dr. Stephen Lawrie von der Universität Edinburgh. Experten können danach ohne weiteres zwischen Simulanten und echten Kranken unterscheiden, z. B. auch durch die Art des Blickkontakts.

Die Geschichte des Piano-Mannes wird vermutlich nie restlos geklärt werden. Andreas G. hat sicher ein nicht beneidenswertes Schicksal. Egal, welche Version er später schildern wird – wird ihm irgendjemand glauben?

„Mission Horizont“ eröffnet extreme Möglichkeiten

Seit vielen Jahren sind Fälle bekannt, in denen Menschen über „Erinnerungen“ verfügten, die nicht ihre eigenen waren, bis hin zu gezielten Versuchen eines kompletten Identitätswechsels. Bei letzteren erinnerten sich Menschen oft erst nach Jahren intensiven Therapieeinsatzes an ihre wahre Identität. Experimente dieser Art wurden in Rußland und den USA, aber auch in europäischen Ländern durchgeführt. In professionellen Kreisen wird behauptet, daß die technologische Entwicklung insgeheim um ca. 50 Jahre weiter ist, als es in der Öffentlichkeit bekannt ist. Allerdings existiert seit 2001 ein Brückenschlag zwischen uns und zukünftigen Technologien. Es handelt sich hierbei um ein wissenschaftliches Projekt der NASA, bei dem eine neuartige Methodik zum Einsatz kommt, die sogenannte Horizon Mission Methodology: „Diese Methode erzwingt Paradigmenverschiebungen jenseits der Extrapolationen existierender Technologien, indem man unmögliche hypothetische Ziele setzt, um zu neuartigen Lösungen zu kommen. Durch die Setzung unmöglicher Ziele wird die übliche Praxis eines verengten Blickwinkels auf Extrapolationen bereits existierender Lösungen vermieden. Diese Methode zwingt dazu, über existierende Methoden hinauszusehen und die Wissenschaft und Technologie zu spezifizieren, die gebraucht werden, um das Problem zu lösen, unabhängig davon, ob die Lösungen bereits existieren oder nicht.“[6]

In diesem Zusammenhang soll auch die Möglichkeit einer „asymmetrischen Modifikation der Raumzeit“ untersucht werden. Durch eine solche Modifikation würde die Raumzeit künstlich gekrümmt (sogenannter Warp). Man kann also vermuten, daß uns in naher Zukunft so manche bizarre menschliche Geschichte bekannt werden wird, denn durch Raumzeitkrümmung kann man nicht nur „Abkürzungen“ im Raum, sondern auch in der Zeit erzeugen, möglicherweise sogar unbeabsichtigt. Es dürfte nicht ausbleiben, daß es in der Anfangsphase der Entwicklung solcher Technologien auch zu diversen Pannen und Unfällen kommt (oder kommen wird… oder bereits gekommen ist…). Dabei kann es passieren, daß die Identität eines Menschen durch die eines anderen ersetzt wird, oder auch umgekehrt, zeitweise oder auch dauerhaft. Wer dann am Ende über wessen Erinnerungen verfügt, dürfte kaum noch vorhersagbar sein. Es kann zu längerfristigen Amnesien kommen, nach denen einem Menschen dann plötzlich bewußt wird, wer er eigentlich ist. Nur ist es nicht sicher, daß diese ins Bewußtsein steigende Persönlichkeitsstruktur auch wirklich identisch ist mit der, die er vorher hatte.

Norwegens Zukunft – in unserer Vergangenheit?

Die russische Mathematiklehrerin Taisa Ivanowna N. erzählte dem Journalisten A. Piestow:[7]

„Ich möchte eine Geschichte erzählen, die mein inzwischen verstorbener Vater erlebt hat, als er im Jahre 1946 bei ‚kompetenten Organen (Stellen)’ arbeitete. Sie verstehen schon, um was für ‚Stellen’ es sich handelt….

Mein Vater erzählte mir diese Geschichte im Jahr 1980, als im Sommer in Moskau die Olympischen Spiele stattfanden. Aus diesem Anlaß konnte man in fast allen Läden der Hauptstadt, aber auch in der Provinz, viele attraktive Waren aus dem Westen kaufen. Normalerweise sahen wir damals solche Ware nie.

Unter anderem gab es auch westliche Zigaretten zu kaufen wie Marlboro, Kent, Salem oder Newport Menthol. Diese Marken kosteten einen ganzen Rubel, und das war für uns ein sehr hoher Preis.

Eines Tages, damals im Sommer – ich war gerade beim Kochen -, da kam mein Vater nach Hause und war sehr aufgeregt, unvorstellbar nervös.

Schweigend stellte er eine Flasche Wodka auf den Tisch und legte eine Schachtel Zigaretten der Marke Newport dazu.

Ich staunte, da er niemals geraucht noch getrunken hatte, d.h. er hatte jedenfalls immer nur sehr wenig getrunken. Jetzt nahm er sich ein Glas, füllte es mit Wodka und trank alles aus, als ob es Wasser wäre.

Ich war ernsthaft erschrocken und verstand, daß etwas geschehen war, was ihn zutiefst erschüttert haben mußte.

Auf meine besorgten Fragen erzählte mir mein Vater schließlich diese unglaubliche Geschichte und verlangte, daß ich ihm schwören müßte, sie niemals jemandem weiterzuerzählen, solange er lebte.

Also – im Jahre 1946 diente mein Vater als Oberleutnant im Referat für Innere Angelegenheiten in der Stadt Sobinka, in Wladimirskoj Oblasti.[8]

Er war noch jung und noch nicht verheiratet.

Eines Tages brachte ihm eine Polizeipatrouille einen merkwürdig aussehenden Mann in zerfetzter Kleidung und mit Verletzungen am Kopf. Er befand sich in einem Schockzustand und konnte nicht sprechen, sondern schaute nur fast bewußtlos herum auf seine Umgebung.

Alles, was der Mann in seinen Hosentaschen hatte, landete auf dem Schreibtisch meines Vaters, der ein schriftliches Protokoll anfertigte.

Der Mann hatte folgende Gegenstände bei sich:

  • einen ausländischen Füller,
  • ein Feuerzeug in einem Metalletui,
  • eine Zigarettenschachtel der Marke „Newport“ (!) und
  • einen Ausweis, der auf dem Territorium der UdSSR nicht gültig war und in zwei Sprachen (russisch und englisch) ausgestellt war. Der Name des Besitzers lautete Pokrowskij.

Mein Vater nahm das Dokument, das ‚mit Zelluloid bedeckt war’, in seine Hand (damals wußte noch niemand, was Laminierung bedeutet, Anm. d. Autoren) und las, was dort stand:

’Zone der unmittelbaren Verantwortung des NATO-Kommandos Murmansk. Norwegische Okkupationszone. Personalausweis.

Name: Pokrowskij. Geburtsdatum: 1. 3. 1972. Geburtsort: Murmansk, Rossija. Der Ausweis wurde an einem bestimmten Tage des Jahres 2008 von der Kommandantur der Stadt Murmansk ausgestellt.

Der Personalausweis war gültig bis zu einem Tag im Jahre 2009’.

Genauere Daten hatte mein Vater schon nicht mehr präzise in Erinnerung.

Nicht nur der Text hat meinen Vater damals elektrisiert. Als ob das alles noch nicht genug schockierend gewesen wäre, auf dem Ausweis befand sich ein Paßbild, das in Farbe war! Damals hatten wir noch keine Farbbilder in Rußland.

Mein Vater hatte keine Zweifel, daß vor ihm ein ausländischer Agent saß, aber diese Zeitangaben in dem Ausweis!

Schließlich – hinter den Fenstern seines Büros war immer noch das Jahr 1946!

Mein Vater rief sofort die Abteilung Wladimirowskije des MGB an. (MGB – Ministerium für Staatsicherheit, wurde später zum KGB).

Vom MGB wurde schnellstens ein Auto geschickt, das zusammen mit einer Spezialeinheit eintraf. Der Mann wurde direkt nach Moskau abtransportiert. So lautete der Befehl. Mein Vater hat diesen Mann nie wiedergesehen.

Aber nach drei oder vier Tagen kamen aus Moskau wichtige Funktionäre, und mein Vater und alle beteiligten Beamten mußten genaue Aussagen machen und eine Schweigeverpflichtung unterschreiben.

Doch mit diesem Besuch war die seltsame Geschichte für meinen Vater noch nicht zu Ende. Im Jahre 1949 erfuhr er im Radio aus den Nachrichten, daß ein neuer militärischer Pakt mit Namen NATO gegründet worden war. Genau diese Abkürzung hatte er auf dem merkwürdigen Ausweis gelesen, den er im Jahr 1946 jenem Pokrowskij abgenommen hatte. Damals gab es noch keine NATO, und mein Vater hatte keine Ahnung, was diese Abkürzung bedeutete.

Newport

Abb. 3: In Rußland waren sie bis 1980 unbekannt: Zigaretten der Marke „Newport“

 

 

 

Im Jahre 1980 kam dann das zweite Ereignis, das meinen Vater so aus dem Gleichgewicht brachte. Er konnte Zigaretten der Marke „Newport“ kaufen, weil sie in den sowietischen Läden für ein paar Tage vorrätig waren. Die Zigarettenschachtel mit der Aufschrift „Newport“! Die gleiche Verpackung wie im Jahr 1946. Mein Vater hatte sich genau gemerkt, wie diese Packung ausgesehen hatte – damals.

 

Aus diesem Grund mußte er einen mächtigen Schluck Wodka trinken, um sich zu beruhigen…

 

Heute lebt mein Vater nicht mehr. Ich kann also ganz offen über diese Ereignisse erzählen.

 

Doch seit ein paar Jahren drücken mich ständig manche Fragen:

 

Was war das weitere Schicksal dieses Pokrowskij? Gibt es im Archiv des KGB irgendwelche Dokumente über diesen Fall? Wenn ja, ab wann werden sie nicht mehr geheimgehalten werden?

 

Was sind eigentlich diese „Okkupationszonen“? Was sind (oder werden sein) „Zonen der Verantwortung der NATO“ in dieser Region? Was hat das Ganze mit Rußland zu tun?“

 

Niemand kennt die Antworten auf diese Fragen, die Taisa Ivanowna stellt.

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Geschichte zu interpretieren. Man muß natürlich auch berücksichtigen, daß sie möglicherweise erfunden ist. Dann ist sie zumindest sehr gut erzählt. Im Zeitalter der Horizon Mission Methodology kann man jedoch auch nicht komplett ausschließen, daß sich so etwas tatsächlich ereignen könnte (oder evtl. schon ereignet hat… oder ereignen wird…). Mehr Fakten und wissenschaftliche Hintergründe dazu beschreiben wir im Buch „Terra Incognita“.

 

Es ist auf keinen Fall zwingend, daß unsere Geschichte so verläuft, daß im Jahre 2008 tatsächlich die nordrussische Region um den Marinehafen Murmansk unter Kontrolle des NATO-Landes Norwegen stehen wird. Man kann nur hoffen, daß Norwegens Zukunft nicht schon längst in unserer Vergangenheit angelegt ist.

 

Gewisse Spannungen zwischen Rußland und Norwegen gibt es allerdings schon heute. So berichtete die Moskauer „Prawda“ am 21. April 2003: „Rußland ist besorgt über die Tatsache, daß Norwegen eine Radarstation besitzt, Globus 2, die in der Lage ist, ein Territorium von 35.000 Quadratkilometern zu kontrollieren. Dies erklärte Rußlands stellvertretender Außenminister Vladimir Chizhov während eines Hearings über Rußlands nationale Interessen in Nordeuropa vor dem Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments.

 

Die Radarstation diene dazu, die NATO bzw. die USA bei der Kontrolle des russischen Territoriums zu unterstützen, aber Norwegen beharre auf seinem Standpunkt, daß der Zweck der Station nur die Weltraumüberwachung sei, sagte Chizhov weiter.

 

Er erklärte zur Entwicklung des Verhältnisses Rußlands zu den Staaten Nordeuropas, es sei entsprechend den Anforderungen gutnachbarlicher Beziehungen. Gleichzeitig sagte er, Finnland versuche seinen Einfluß in Nordeuropa auszudehnen und die bisherige Politik der Neutralität zu verlassen, was problematisch sei. Schweden könne schon bald die gleiche Position vertreten. Er fügte hinzu, Rußland sei ebenfalls besorgt über die Weigerung Norwegens, seine Beteiligung an Marinemanövern zu limitieren.“

Murmansk

Abb. 4: Die nordrussische Region Murmansk im Grenzgebiet zu Finnland und Norwegen

 

 

 

Fälle von Verwirrung, Identitätsverlust und Amnesie mögen in den meisten Fällen Anzeichen psychischer Störungen sein. Sie können aber auch auf Unfälle bei der Anwendung noch unausgereifter Technologien bei uns (oder sogar in unserer Zukunft) hinweisen. Je mehr exotische Technologien wir zur Verfügung haben bzw. haben werden, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit bizarrer Ereignisse in unserer Realität, die nicht so einfach in unser Weltbild einzuordnen sind.

(…)

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/nowhere/index.htm

Gruß an die Verwirrer

TA KI