Der Samstagsfilm: Mittsommernacht


 

Quelle: https://www.youtube.com/user/bekane912/videos

Gruß an die Geschichte

TA KI

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Putin brüskiert Obama im Irak: Volle Unterstützung für Maliki


Russland hat erstmals im Irak-Konflikt Partei ergriffen: Der russische Präsident Putin hat der Regierung von Premier Al-Maliki seine volle Unterstützung im Kampf gegen die „Terroristen“ zugesagt. Maliki ist eben erst bei den Amerikanern in Ungnade gefallen. Damit deutet sich eine Neuauflage des Stellvertreter-Krieges der Großmächte wie in Syrien an.

IRAK KRISE

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der irakischen Zentralregierung in der aktuellen Krise seine volle Unterstützung zugesagt.

Ministerpräsident Nuri Al-Maliki soll in der Zurückdrängung der sunnitischen Extremisten im Nordirak massiv unterstützt werden. Die Solidaritäts-Bekundung kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Regierung den Rücktritt Al-Malikis fordert, berichtet AP.

Der offenen Positionierung Russlands liegen scheinbar energiepolitische Bedenken zugrunde. 2009 wurde das irakische Erdölfeld West-Kurna-2 an eine russisch-norwegisches Konsortium aus Lukoil und Statoil Hydro versteigert.

West-Kurna-2 ist eines der größten Erdölfelder der Welt und befindet sich 65 Kilometer entfernt von der südirakischen Stadt Basra. Es soll ein Gesamtproduktions-Volumen in Höhe von 13 Milliarden Barrel haben, berichtet der russische Energie-Riese Lukoil auf seiner Webseite.

Eine weitere Förderlizenz hat Lukoil gemeinsam mit der japanischen Firma INPEX Corporation – auf das Erdölfeld Block-10, welches sich ebenfalls im schiitisch dominierten Südirak befindet.

Offenbar befürchtet Moskau, dass beide Erdölfelder in die Hände der sunnitischen Extremisten-Organisation „Der Islamische Staat im Irak und in der Levante“ (ISIL) fallen könnten. Am Mittwoch hatte ISIL versucht, die größte Erdölraffinerie des Landes in Baidschi zu erobern (mehr hier).

Nach Angaben des irakischen Öl-Ministeriums soll die Raffinerie wieder unter der Kontrolle der Regierung stehen, schreiben die Journalisten Alissa J. Rubin und Suadad Al-Salhy in einem New York Times-Artikel.

Sollten die beiden Ölfelder West-Kurna-2 und Block-10 gesichert werden, könnte Russland von dem Anstieg des Erdölpreises profitieren. Der Brent-Ölpreis für ein Barrel liegt aktuell bei 115,0 US-Dollar. Der Barrel-Preis beim texanischen Leichtöl (WTI) liegt bei 106,6 US-Dollar, berichtet TECSON.

Russland war 2013 nach den USA der zweitgrößte Erdöl-Produzent der Welt, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA).

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/21/russland-wird-im-irak-aktiv-volle-unterstuetzung-fuer-maliki/

Gruß an die Kriegstreiber

TA KI

 

USA schicken wieder Soldaten in Irak


obimbo

Washington/Bagdad – Nach dem massiven Vormarsch der Terrormiliz Isis bereiten die USA im Eiltempo Militärschläge im Irak vor. Die ersten der 300 Soldaten sollen laut «New York Times» bereits in den nächsten Tagen im Irak eintreffen und mögliche Ziele für Luftangriffe gegen die Terrormiliz prüfen.

Die Islamisten verbreiten seit Anfang vergangener Woche Angst und Schrecken in dem arabischen Land und stellen Bilder von Massenexekutionen ins Internet. Sie haben dutzende Menschen, zumeist Ausländer, in ihrer Gewalt und könnten diese für Austauschaktionen oder als menschliche Schutzschilde missbrauchen.

Zweieinhalb Jahre nach dem Ende des Irakkrieges betonte US-Präsident Barack Obama nach einem Treffen mit Top-Sicherheitsberatern im Weißen Haus am Donnerstagabend zugleich, es sollen keine Kampftruppen in den Irak zurückkehren. US-Kommentatoren zeigten sich am Freitag skeptisch: Auch der Vietnamkrieg hatte seinerzeit mit der Entsendung von Militärberatern begonnen.

Eine Schlüsselfigur im Irak-Konflikt ist der umstrittene Regierungschef Nuri al-Maliki, der zu Beginn des Islamistensturms hilflos wirkte. Erst unter dem Druck der sunnitischen Milizen nahm der Schiit Gespräche mit führenden Vertretern der Minderheit auf. Die Sunniten werden seit Jahren von allen wichtigen politischen Posten ferngehalten.

US-Außenminister John Kerry reist vermutlich schon an diesem Wochenende in die Region, um den Konflikt diplomatisch zu entschärfen. Obama sagte, die Bildung einer neuen Regierung wäre eine Chance, einen wirklichen Dialog zwischen den Kräften aller Iraker herzustellen.

Der US-Präsident nahm Al-Maliki in die Pflicht. Es sei entscheidend, ob das tiefe Misstrauen zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden und politischer Opportunismus überwunden werden könne, sagte er am Donnerstag. Auch der Iran könne hier konstruktiv mithelfen. Obama: «In diesem Moment steht das Schicksal des Iraks auf Messers Schneide.»

Die USA verstärkten massiv ihre Aufklärungsflüge über dem Irak. Allein am Donnerstag habe es über 30 bemannte und unbemannte Erkundungsflüge gegeben, berichtete die «New York Times» unter Berufung auf namentlich nicht genannte Beamte. Auch F-18-Kampfjets seien darunter. Die Piloten seien von einem Flugzeugträger im Persischen Golf sowie von Stützpunkten in der Region gestartet.

Obama sagte laut CNN, Ziel sei es, einen Bürgerkrieg im Irak zu verhindern, der die ganze Region destabilisieren könnte. Auch dürfe kein Rückzugsgebiet für Extremisten entstehen, die von dort Anschläge auf die USA planen und umsetzen könnten. Der TV-Sender hatte zuvor gemeldet, bei den Militärberatern handele es sich um Eliteeinheiten, die für Einsätze unter härtesten Bedingungen ausgebildet seien, etwa die Navy Seals. Diese hatten im Mai 2011 Al-Kaida-Chef Osama bin Laden aufgespürt und getötet.

Der schiitische irakische Großajatollah Ali al-Sistani rief die «Iraker aller Glaubensrichtungen» erneut zum Kampf gegen Isis auf. Über seinen Vertreter, Ahmed al-Safi, ließ er in der Stadt Kerbela verkünden: «Isis ist eine böse Kraft. Wenn wir sie heute nicht besiegen, werden wir das morgen bereuen.» Iraks Regierung bereitete nach eigenen Angaben eine Offensive gegen Isis in den Städten Mossul und Tikrit vor. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Nach Angaben aus Bagdad sollen sich inzwischen zwei Millionen Iraker freiwillig zum Kampf gegen Isis bereiterklärt haben, die bis 60 Kilometer an die stark gesicherte Hauptstadt heranrückte. Nach den USA hat auch Australien zum Schutz seiner Botschaft in Bagdad Soldaten in den Irak geschickt. Das Auswärtige Amt teilte mit, es beobachte die Lage im Irak. Die Sicherheitsmaßnahmen für Botschaftsmitarbeiter in Bagdad würden entsprechend angepasst.

Für einen Militäreinsatz der USA gegen Isis wäre nach Einschätzung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kein Mandat des Weltsicherheitsrates erforderlich. Die Lage im Irak verschlechtere sich täglich, sagte er der «Neuen Zürcher Zeitung». Das russische Außenministerium betonte, mögliche Luftschläge auf Ziele im Irak seien nur mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrats legitim.

Nach UN-Angaben ist die Lage Hunderttausender Flüchtlinge besorgniserregend. Bislang hätten etwa eine halbe Million Frauen, Kinder und Männer aus Furcht vor Übergriffen der Islamisten die zweitgrößte irakische Stadt Mossul verlassen, teilte das UN-Büro für die Koordinierung von Nothilfe (OCHA) mit. Zehntausende weitere Menschen seien aus den benachbarten Provinzen Dijala und Salaheddin geflohen. Die Kinderhilfsorganisation Unicef rief für den Irak die höchste internationale Alarmstufe aus. Ohne massive Hilfe drohe eine humanitäre Katastrophe.

CNN

Äußerungen von Obama

Analyse: Das Vorrücken der Isis, Foreign Policy

Human Rights Watch zur Lage im Irak

Analyse: Fatale Entwicklung im Irak, The Washington Institute

Analyse: Irak im historische Kontext, Middle East Institute

Analyse: Türkische Sorgen im Irak-Konflikt, Eurasianet

Interview: Ereignisse im Irak, Chatham House

Al-Sumaria News über geplante Offensive

Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article129289458/USA-schicken-wieder-Soldaten-in-Irak.html

Gruß an das kriegstreiberische Gesindel

TA KI

Putin versetzt Truppen in Gefechtsbereitschaft


In der Ukraine-Krise gibt es eine neue Stufe der Eskalation: Russlands Präsident Putin versetzt die zentralrussischen Truppen in „volle Gefechtsbereitschaft“. Eine unverhohlene Drohung an die Ukraine.

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Samstag die Truppen in Zentralrussland in „volle Gefechtsbereitschaft“ versetzt, zitierten russische Nachrichtenagenturen Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Am Freitag hatte Moskau bestätigt, dass die Militärpräsenz an der Grenze zur Ukraine verstärkt wird.

Die Maßnahme erfolgt kurz nachdem der neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko eine sofortige Waffenruhe für den Osten des Landes ausgerufen hatte. Die einwöchige Feuerpause solle den prorussischen Separatisten Gelegenheit geben, ihre Waffen niederzulegen, sagte Poroschenko bei einem Besuch in der Unruheregion Donezk am Freitag. Einer der Separatistenführer, Waleri Bolotow, wies Poroschenkos Angebot allerdings umgehend zurück und forderte als Vorbedingung den Abzug des ukrainischen Militärs.

Die Waffenruhe soll der erste Schritt eines 14-Punkte-Friedensplans sein, der nach Medienberichten auch eine „Dezentralisierung der Macht“ im Land vorsieht. Den Berichten zufolge sollen prorussische Separatisten, die keine „schweren Verbrechen“ begangen haben, straffrei ausgehen. Auch soll ein „Korridor für russische und ukrainische Söldner“ zum Verlassen der Krisenregion eingerichtet und der Gebrauch der russischen Sprache durch Verfassungszusätze geschützt werden. Weiter sieht der Plan eine „Pufferzone“ von zehn Kilometern entlang der Grenze vor, um das Einsickern von Kämpfern und Waffen aus Russland zu verhindern.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article129323278/Putin-versetzt-Truppen-in-Gefechtsbereitschaft.html

Gruß an Vladimir Putin

TA KI

Erweckung der Walküre


*~ Sigurd ritt nach Hindarfjall hinauf und wandte sich südwärts nach Frankenland. auf der Höhe sah er ein großes Licht, als ob ein Feuer brenne, und der Schein davon ging bis zum Himmel. Aber als er hinzukam, da stand dort ein Schildzaun, und ein Banner ragte daraus hervor. Sigurd ging durch den Schildzaun und sah, daß dort ein Mann in voller Rüstung lag und schlief. Er ergriff zuerst den Helm und nahm ihn ab. Da sah er, daß es eine Frau war. Die Brünne saß fest, als wäre sie angewachsen. Da zerschnitt er sie mit Gram von der Kopföffnung abwärts und dann beide Ärmel entlang. Dann nahm er ihr die Brünne ab.

Aber sie erwachte, setzte sich auf, sah Sigurd und sprach:

Wer schnitt die Brünne? Wie brach mein Schlaf? Aus fahlen Fesseln wer befreite mich?

Sigurd: Der Sohn Sigmunds: Sigurds Klinge löste des Raben Leichenzweige.

Die Walküre: Lange schlief ich, lange schlummerte ich, lag in des Lebens Leid. Odin schuf, daß den Schlummerbann zu lösen mir nicht gelang.

Sigurd setzte sich und fragte nach ihrem Namen. Sie nahm ein Horn voll Met und gab ihm den Gedächtnistrank.

Die Walküre: Heil Tag! Heil Tagsöhne! Heil Nacht und Nachtkind! Mit holden Augen schaut her auf uns und gebt uns Sitzenden Sieg!

Heil Asen! Heil Asinnen! Heil fruchtschwere Flur! Rat und Rede gebt uns Ruhmreichen zwein und Heilkraft den Händen stets!

Sie nannte sich Sigdrifa und war Walküre. Sie erzählte, zwei Könige hätten einander bekriegt. Der eine hieß Helm-Gunnar; er war damals schon alt und ein gewaltiger Kriegsmann, und ihm hatte Odin den Sieg verhießen.

„Der andre hieß Agnar, Audas Bruder, dem keiner zu Hilfe kommen wollte.“

Sigdrifa fällte Helm-Gunnar in der Schlacht. Aber Odin stach sie zur Strafe dafür mit dem Schlafdorn und erklärte, sie solle niemals mehr Sieg in der Schlacht erkämpfen und solle sich vermählen.

„Aber ich sagte ihm, daß ich dawider das Gelübde ablegte, keinen Mann zu nehmen, der sich fürchten könne.“

Sigurd sagt und bittet sie, ihn Weisheit zu lehren, da sie Kunde aus allen Welten wisse.

Sigdrifa sprach: Bier bring ich dir, Brünneneichbaum, gemischt mit Stärke und stolzem Ruhm; voll ist´s von Sprüchen und Freudenrunen, gutem Zauber und Glücksstäben.

Nicht lange seh ich dein Leben währen, da furchtbare Fehde naht.

Kiese nun, du kannst es jetzt, schimmernder Schildbaum: Wort oder Schweigen wähle du selbst! Bestimmt ist alles Unheil.

Sigurd: Will nicht weichen, winkt mir auch Tod; kein Zager ward ich gezeugt. Leiten soll mich dein Liebesrat, solange mein Leben währt.

Sigurd sprach: „Das schwöre ich, daß ich dich zum Weibe haben will; du bist nach meinem Herzen.“

Sie antwortete: „Dich will ich am liebsten haben, und könnt ich unter allen Männern wählen.“

Und dies bekräftigten sie mit Eiden untereinander. ~*

Quelle: http://www.blogigo.de/Torra/Die-Erweckung-der-Walkuere/5/

Wer schnitt die Brünne?
Wie brach mein Schlaf?
Aus fahlen Fesseln,
Wer befreite mich?

Der Sohn Sigmunds,
Sigurds Klinge,
Löste des Raben
Leichenzweige.

Lang` schlief ich,
Lang` schlummert` ich,
Lang` ist des Lebens Leid.
Odin schuf, dass den Schlummerbann
Zu lösen mir nicht gelang.

Heil Tag!
Heil Tagsöhne!
Heil Nacht und Nachteskind!
Mit holden Augen schaut her auf uns
Und gebt uns Sitzenden Sieg!

„Der andere hieß Agnar,
Audas Bruder,
Dem keiner zur Hilfe
Kommen wollte“.
Bier bring` ich dir,
Brünneneichbaum,
Gemischt mit Stärke
Und stolzem Ruhm
Voll ists` von Sprüchen
Und Freudenrunen.

Heil Asen!
Heil Asinnen!
Heil fruchtschwere Flur!
Rat und Rede
Gebt uns Ruhmreichen zwein
Und Heilkraft den Händen stets!

Nicht lang` seh` ich
Dein Leben währen,
Da furchtbar Fehde naht.
Kiese nun,
Du kannst es jetzt,
Schimmernd` Schildbaum:
Wort oder Schweigen
Wähl` du selbst!
Bestimmt ist alles Unheil.

Will nicht weichen,
Winkt mir auch der Tod;
kein Zager ward ich gezeugt.
Leiten soll mich dein Liebesrat,
solang` mein Leben währt.

Quelle: http://angur.de/index.php?page=1310831978&f=1&i=1089731620&s=1310831978

Gruß an die Ahnen

TA KI

Sommersonnenwende – Litha (auch Meán Samhraidh, Alban Hefin, Alban Heruin oder Alwan Eruin)


 

Sommersonnenwende2012

Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft’gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.
Ludwig Uhland (1787-1862), „Sonnenwende”

Die Nacht zum 21. Juni ist die kürzeste Nacht des Jahres und markiert den Beginn des Sommers, vielerorts finden Feiern statt, die den Sommer und die Sonne, die nun ihren höchsten Stand erreicht hat, mit Feuern begrüßen. Solche Feste waren in Europa bei Kelten, Germanen und Slawen bekannt.

Die Sonnenwendfeiern finden nicht unbedingt zum astronomischen Zeitpunkt statt, vielfach sind sie mit den Feierlichkeiten der Johannisnacht zum 24. Juni, dem Festtag Johannes des Täufers, verbunden, sicher weithin auf Betreiben der Kirche, die so den heidnischen Hintergrund des Festes zu verdrängen suchte. Symbol des Johannistages ist eine teilweise geschälte, mit Blumen bekränzte Fichte. Um diesen Johannisbaum werden Reigen getanzt, immer linksherum, dem Lauf der Sonne entsprechend.
Andere Bräuche sind aus Eichenlaub geflochtene Johanniskronen an Türen und Dächer gebunden, ein Anklang an den Gott Donar, dem die Eiche heilig ist und der als Gewittergott das so geschmückte Bauwerk verschonen sollte. Weiteres Brauchtum siehe weiter unten und unter Johannes

Die Sonnenwende markiert im Mythos einen Höhe- und Wendepunkt. Die germanische Sage weiß von Siegfried zu berichten, der von Hagen zur Sonnenwende getötet wird. Siegfried ist der strahlende Sonnenheld, der tagsüber unüberwindlich ist. Mit der Sonnenwende verliert er Macht und Leben.

Damit ist aber kein Tod im eigentlichen Sinne gemeint, vielmehr darf auf eine Wiederkehr gehofft werden und tatsächlich zeigt der Jahreslauf, daß dem Absterben im Herbst und der toten Zeit des Winters im Frühjahr neue Fruchtbarkeit folgt, die sich im Sommer zur ganzen Pracht entfaltet und der Zyklus weitergeht.

Es ist dies die Vermählung der Erdgöttin in Heiliger Hochzeit mit dem Sonnenheros, wie es in Mythen vielfach überliefert ist, z. B. die Isis und der sterbende Osiris.

jahreskreis

Brauchtum und Aberglaube zur Johannisnacht

Am Johannistag pflücken Jungfern stillschweigend in der Stunde nach Mittag neunerlei Blumen, darunter Storchschnabel, Weide und Feldraute. Mit einem zu gleicher Stunde gesponnenen Faden wird daraus ein Kranz gebunden und rückwärts in einen Baum geworfen. Soviele Würfe es bedarf, ehe der Kranz im Baum hängenbleibt, soviele Jahre wird es dauern, bis die Jungfer heiraten wird.

Ein Sprung über das Johannisfeuer soll das Jahr über vor Fieber bewahren (Grimm 1992, Bd. III, S. 468, Nr. 918).

Aus Eiern sollen Hexen in der Johannisnacht die Zukunft vorausgesagt haben. Der Zeitpunkt wird auch gern für einen Hexensabbat genutzt.

Wird beim Kräutersammeln in der Johannisnacht versehentlich ein Johanniskraut zertreten, so ist zu befürchten, daß plötzlich ein Pferd aus dem Boden steigt und den Unachtsamen in rasendem Ritt davonträgt.

Wird eine Frau in der Johannisnacht schwanger, so soll das Kind später die Gabe des Bösen Blicks haben.

Quelle: http://www.lokis-mythologie.de/Sommersonnenwende.html

Gruß an die Ahnen

TA KI