Das Geheimnis der Kathedrale von Chartres



Bevor die prächtige Kathedrale in Chartres erbaut wurde, standen am selben Ort mindestens fünf weitere Kirchen, die alle dem Feuer zum Opfer fielen. Wundersamerweise blieb bei all diesen Bränden das Mariengewand in der Kirche unbeschädigt. Deswegen heisst die Kathedrale auch «Notre-Dame».
Standort und Ausrichtung der Kathedrale von Chartres
Schon die Kelten wussten um den speziellen Ort, da wo die heutige Kathedrale steht. Sie richteten hier ihre Feste und Rituale zur Huldigung ihrer zahlreichen Götter. Auch sie ahnten schon, dass unter diesem Hügel ein ganz bestimmter Erdstrom ausmündet; ein tillurischer Strom.
Schon viel, viel früher, bevor das Christentum Einzug hielt, wussten die Menschen um die Besonderheit dieses Hügels.
Als einzige Marien-Kathedrale wurde sie nicht in West-Ost-Richtung errichtet, sondern in einer Abweichung von ca. 48 Grad nach Nord-Ost. Auch die früheren heidnischen Ritualstätten und späteren christlichen Sakralbauten standen alle in dieser Richtung. Der Bezirk, von dem wir auszugehen haben, ist der Hügel und auf ihm das heilige Zentrum, über dem eine Säule errichtet wurde. Die Höhe der Säule brauchte eine spezifische Höhe, welche jedoch noch nicht eruiert wurde. Sie bezeichnete auch die Mittelachse des Hauptschiffes. Die Länge und die Breite der Kathedrale wurden durch die frühere romanische Kirche Fulberts begrenzt. Die Länge des Hauptkirchenschiffs beträgt das Doppelte seiner Breite.
Die Süd-West-Ecke der Kathedrale wird bestimmt vom Schatten der Säule, den die aufgehende Sonne zur Tagundnachtgleiche wirft; sie ist der Punkt, in dem der Schatten die südwestliche Begrenzung des Hügels schneidet. Es gibt noch andere Methoden, um die Himmelsrichtung zu bestimmen, z.B mit Hilfe des Polarsterns, usw. Wichtig ist: Die Richtung der Kathedrale ist gegeben, und die Süd-Westecke der Tafel befindet sich zur Tag-und-Nacht-Gleiche, bei aufgehender Sonne genau auf der Linie, die der Säulenschatten wirft.
Die Gesamtlänge des Mittelschiffs vom inneren Chorabschluss bis zu den Portalen beträgt 110,76m.
Die Länge des Mittelschiffs ohne Chor beträgt 73,84m.
Die Breite des Mittelschiffs zwischen den Pfeilern beträgt 36,92m.
Die Höhe des Hauptgewölbes ist 37m.
Im 12. und 13. Jahrhundert war das der grösste umbaute Raum einer gotischen Kathedrale.
Das Grundmass von 110,76m, innere Länge der Kathedrale, bezieht sich auf die Erdkugel. Selbst die Geschwindigkeit, mit welcher sich dieser Ort bei der Drehung der Erde auf der Erdrinde mit bewegt, steht in deutlicher Beziehung zu den Massen der Kathedrale. Die durchlaufene Entfernung in einer Stunde beträgt 1107km. Die Anwendung solcher „Erdmasse“ setzt ein fundiertes Wissen um die genaue Kugelgestalt der Erde voraus.
Auch andere Marien-Kathedralen tragen das Signum der Bauhütte von Chartres, jedoch entsprechend ihrer geografischen Lage. Zu ihnen zählen auch die Marien-Kathedralen von Amiens und Reims. Für manche Zeitgenossen ist das hart, wenn ihnen plötzlich die Illusion genommen wird, erst sie hätten den Mond entdeckt. Und doch muss man sich fragen, woher die Erbauer von Chartres, usw. so genau um die Kugelgestalt Erde wussten, um das genaue Mass, der Lage des Bauplatzes entsprechend, zu finden, mit welchem die Harmonie des Bauwerks zusammenklingen konnte.
Im 16, Jahrhundert wurde 5m unter der Krypta ein keltischer Brunnen freigelegt, der bis zum Grundwasserspiegel ca. 32m Tiefe ausweist. Der höchste Kreuzrippenbogen im Hauptschiff hat eine Höhe von 37m. Zufall? Dieses Wasser, das den Brunnen speist, wurde also schon in vorchristlicher Zeit als bedeutend gehalten und man ihm eine magische Wirkung zusprach, was auch spätere Generationen immer wieder bestätigten.
Die schwarze Madonna, die in der so genannten Druidengrotte gefunden wurde, ist aus Eichenholz geschnitzt und datiert aus vorchristlicher Zeit! Sie wurde nicht schwarz bemalt, sondern ist durch die Alterung über die Jahrtausende schwarz geworden. Beim Brand um 1194 ist die Madonna verbrannt, wurde jedoch beim Wiederaufbau der Kathedrale neu gestaltet und zwar aus Birnenbaumholz. Zwei Personen, die nach dem Brand vermisst wurden, hätten sich mit der Reliquie in die Druidengrotte unter der Krypta begeben und sind dadurch gerettet worden. Dadurch wurde auch die Reliquie, das Tuch der Madonna gerettet.
Das Geheimnis des Lichtes
Wir begeben uns jetzt auf ein Gebiet, das von der alten Wissenschaft besonders geheim gehalten wurde, und über das wir bis auf den heutigen Tag wenig wissen; es ist dies die Kunst der gotischen Glasfenster, das Licht in der Kathedrale.
Diese Art von Glas wurde nur in der kurzen Zeitspanne der Hochgotik angewendet. Indem es das Licht bändigte und ihm zugleich diente, wirkte es weniger durch die Farbe des Glases als durch eine gewisse, nicht analysierbare Qualität der Farbe und des Glases. Das Glas reagiert auf das Licht nicht wie normales Fensterglas; es scheint zum Edelstein zu werden, der das Licht nicht völlig durchlässt, sondern selber leuchtend wird.
Selbst unter der ungehemmten und zuweilen brutalen Einwirkung der Sonne projiziert das Glasfenster nicht, wie es normales gefärbtes Glas tut, seine Farbe auf den Boden, sondern lässt nur eine diffuse Helligkeit durchscheinen. Von der Stärke oder Trübung des Tageslichts unabhängig, leuchtet es in der Dämmerung nicht schwächer als am hohen Mittag. Bis zum heutigen Tag konnte noch keine chemische Analyse das Geheimnis der gotischen Fenster erklären. Wie die Gotik, tauchte diese Art des Glases im ersten Viertel des 12. Jahrhunderts plötzlich auf und verschwindet ebenso plötzlich gegen die Mitte des 13. Jahrhunderts wieder. Wie die Gotik beruht auch das Glasfenster auf einer eigenen Wissenschaft; es ist ein Werk der Alchimie.
Der heutige Konformismus betrachtet die Alchimie mit einiger Herablassung als eine Primitivchemie, die noch in den Kinderschuhen steckte. Man nimmt sich nicht die Mühe, in den komplexen philosophischen Charakter dieser Wissenschaft einzudringen. Die Glasmacher, die das Glas von Chartres herstellten, waren keine Laborlehrlinge. Sie wussten genau was sie taten! Übrigens ist das Ergebnis ihrer Wissenschaft allgemein zugänglich, es ist sichtbar. Die Glasfenster bezeugen die Umwandlung der Materie im Feuer der Erde und im Feuer des Himmels.
Es bleibt das Geheimnis der damaligen Glasmacher, wie sie die Glasmasse bearbeiteten und was für Zusätze hinzugefügt wurden, um den Effekt zu erreichen, dass immer die gleiche Stärke von Licht ins Innere der Kathedrale von Chartres dringt; ob bei grellem Sonnenschein oder bei bewölktem Himmel! Leider sind nicht mehr alle Fenster mit dem gotischen Glas verziert. Abte und Priester liessen einige Fenster, besonders jene im Chor, durch normales, gefärbtes Fensterglas ersetzen, um sich in hellerem Licht zu präsentieren. Heute würde man sagen: Denn sie wissen nicht, was sie tun!
Das Geheimnis der Musik
Auch die Musik wurde in die Geometrie von Chartres eingebunden. Die Stütz- und Begrenzungssäulen des Hauptschiffes haben in ihrer Höhe verschiedene Simse, Kapitelle. Auch haben die Pfeiler von ihrer Basis bis zum Beginn der Kreuzspitzbogen nicht die gleiche Form. Sie sind teilweise rund und 8-eckig. Die diversen Abstufungen in Ellen oder umgerechnet auf metrische Masse, die die Frequenzen der verschiedenen Tonlagen in einer Oktave widerspiegeln. Von unten nach oben verjüngen sich die Stützsäulen und scheinen zu filigran, um die Kreuzbogengewölbe tragen zu können. Das Strebewerk, das die ganze Stützfunktion ausübt, ist ausserhalb des Gebäudes verankert.
Die Masse der Tonleiter, gemessen mit der chartrischen Halbelle (0,369m):
Sekunde 40 x 9/8 = 45 = 16.60m
Mollterz 40 x 6/5 = 48 = 17.71m
Quarte 40 x 27/20 = 54 = 19.92m
Quinte 40 x 3/2 = 60 = 22.14m
Sexte 40 x 8/5 = 64 = 23.61m

Septime 40 x 9/5 = 72 = 25.56m

Oktave 40 x 2/1 = 80 = 28.40m
Nun fragt man sich zu Recht, wie der Baumeister zu diesen Massen im Verhältnis zu den Tonfrequenzen kam. Im 12. und 13. Jahrhundert hatte man noch keine Geräte, um Schallfrequenzen messen zu können. Die ganzen Berechnungen basierten auf geometrischen Formeln. Es würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen, dies alles im Detail zu erklären. Wer sich dafür näher interessiert, kann dies im Buch von Louis Charpentier, „Die Geheimnisse der Kathedrale von Chartres“ nachvollziehen.
Der Sonnenfleck
Im westlichen Seitenschiff des Südquerschiffes fällt im Grau der Pflasterung eine weisse Fliese auf, rechteckig, schräg gelegt und fest verankert, in die aus gold-schimmerdem Metall ein Zapfen eingelassen ist.
Jedes Jahr, bei Höchststand der Sonne am 21. Juni, zwischen 12.45 und 12.55 Uhr, trifft ein Sonnenstrahl diesen Metallzapfen, der durch eine ausgesparte Stelle im ersten Fenster in der Westmauer des Querschiffes hereindringt. Ist das Zufall? Kaum!
Da hat sich ein Glasmacher die Mühe gemacht, in einem Glasfenster eine Stelle auszusparen, ein winziges Loch, wegen der Lichtstreuung. Ein Steinmetz hat sich die Zeit genommen, nach einer Steinplatte zu suchen, die anders war als die übrigen. Weisser, damit sie ins Auge falle! Dann hat er aus der Pflasterung, schräg zu den übrigen Fliesen, ein Stück heraus gemeisselt, um die Platte einzusetzen. Er nahm sich auch die Zeit, ein Loch zu bohren, um den goldfarbenen, metallischen Zapfen zu befestigen. Der Zapfen bezeichnet weder die Mitte der Fliese, noch eine Achse derselben. Das war mehr, als nur eine Marotte eines Fliesenlegers.
Hier hat ein anderer Wille gewirkt. Fliesenleger und Glasmacher waren einer Anweisung gefolgt, die dem Augenblick der Sonnenwende galt, dem einzigen Augenblick des Jahres, in welchem die Sonne vom höchsten Punkt ihrer Nordwanderung aus die Fliese bestrahlen kann.
Nur ein Astronom konnte die Anweisungen gegeben haben. Bezeichnet ist eine besondere Stelle, denn die Fliese befindet sich fast genau in der Mitte des Seitenschiffs im Querschiff auf der Verlängerungslinie der südlichen Mittelschiffmauer. Auch die Verdrehung der Fliese war Absicht. Nur ein Geometer konnte die Stelle gewählt haben.
Wie wir alle wissen, feiern die Freimaurer am 21. Juni jeden Jahres das Sommer-Johanni zu Ehren „Johannes des Täufers“.
Das Zeitphänomen
Da Chartres eine Kathedrale ist, die Menschen auf eine höhere Bewusstseinsebene emporhebt, ist sie auch ein Ort, an dem die Zeit anders verläuft. Physikalisch ausgedrückt: Es gibt hier eine Raumzeitkrümmung, denn die Schwerkraft, die Gravitation, ist hier höher als an anderen Orten, was nicht zuletzt mit dem riesigen Merkaba-Feld zusammenhängt, das hier rotiert, und mit den hohen erdmagnetischen Kräften. Weil wir uns in Chartres nach wie vor in der dritten Dimension befinden, ist die Zeitkrümmung natürlich nicht so stark wie an anderen Orten irgendwo im Weltraum oder in höheren Dimensionen.
Beispiel: Man nehme zwei baugleiche Präzisionsstoppuhren. Die Uhren werden gleichzeitig eingeschaltet. Die eine bleibt in der Kathedrale, und die andere soll ausserhalb, vor allem weit ausserhalb des Merkaba-Feldes deponiert werden. Nach vier Stunden kontrollieren wir die Uhren, und müssen verblüfft feststellen, dass die Uhr in der Kathedrale einen Zeitrückstand von vier Sekunden aufweist. Das sieht im Moment nach wenig aus, doch rechnet man das auf Jahre oder Jahrzehnte ergeben sich andere Dimensionen.
Angenommen ein Mensch hält sich sein Leben lang (75 Jahre) in der Kathedrale auf, während sein Zwillingsbruder die Kathedrale nie betreten hat. Der Zwillingsbruder in der Kathedrale hat um 657’000 Sekunden oder 7,6 Tage weniger gealtert! Hier haben wir sozusagen eine kleine Variante des einsteinschen Zwillingsparadoxons.
Wie kommt es zu dieser Raumzeitkrümmung? Zum einen liegt es an der Geometrie des Bauwerks, die eine Resonanz mit höheren Bewusstseinsebenen herstellt. Zum anderen liegt es auch an den geomantisch nachweisbaren hohen Erdenergien, die in der Krypta physisch fühlbar sind. Beide schaffen, physikalisch gesprochen, eine kleine Verwerfung in der Raumzeit.
Die Freimaurer und ihr Lob an die Kathedrale
Das Universum ist nach mittelalterlicher Philosophie, eine harmonische Einheit vollkommener Proportionen, ein Kosmos, geschaffen von dem grossen Baumeister aller Welten. Entsprechend ist die mittelalterliche Kathedrale das Abbild und die Verkörperung der göttlichen Ordnung und damit Urbild aller voll-endeten Proportionen. Das vollkommenste Bauwerk, das von Menschenhand geschaffen wurde, war der Salomonische Tempel in Jerusalem. Beim Bau wurde alles nach Mass, Zahl und Gewicht gemessen und berechnet. Die Geometrie ist das göttliche Lehrbuch und damit das Rüstzeug für den mittelalterlichen Werk-meister. Die Kathedrale von Chartres ist das beste Beispiel dafür, denn sie ist vollkommen.
Gruß an den wahren Glauben
TA KI


3 Kommentare zu “Das Geheimnis der Kathedrale von Chartres

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