Der Samstagsfilm: Nordische Mythologie


Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt. Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen. Sie halten alles im Gleichgewicht, bis sich das Schicksal der Götter in einem finalen Kampf erfüllt, infolgedessen es zu einem Krieg zwischen Riesen und dem Asen-Wanen-Bund kommt, dem sich die gefallenen Menschenkrieger anschließen und in dem die ganze Welt vernichtet wird, um wiedergeboren zu werden.

Das zweitälteste Geschlecht, die Wanen, wurden als äußerst geschickt, erdgebunden und weise verehrt und lebten ewig, sofern sie nicht erschlagen wurden. Das jüngste Geschlecht, die Asen, galten als äußerst mutig und stark, aber nicht sehr klug, was man auch in der Edda nachlesen kann. Ihr Ewiges Leben verdanken sie einem Trunk, der sie gewissermaßen abhängig von den Wanen machte.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. dessen Zwillingskinder Freyr und Freya. Asen und Wanen fochten einen großen Krieg aus, bei dem die Asen als Sieger hervorgingen, wobei die Wanen weiterhin eine geachtete Stellung innehatten. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte. Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: so ist sowohl Tyr als auch Odin Schöpfer der ersten Menschen. Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete. Für die Nordgermanen spielte ursprünglich Nerthus eine große Rolle, doch schon früh verschmolz ihr Kriegsgott Wodan mit dem Kriegsgott Odin und wurde so zum Hauptgott. Auch die Ostgermanen übernahmen Odin schließlich als Hauptgott. Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen.

Odin war ein Gott über alle anderen Götter. Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser. Der Name „Odin“ leitet sich vom altnordischen Wort „óðr“ her, das „wild, rasend“ bedeutet. Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes. Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott. Er war auch Hauptgott der Angeln, der Sachsen, die ihn Wodan nannten, was Inschriften bekräftigen. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte. Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mime verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren. Auch die Magie der Runen hatte er von Mime gelernt. Nach der Völuspá hatte Odin einst den ersten Krieg verursacht: „In die Feinde schleuderte Odin den Speer. Das war der erste Kampf der Völker.“

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=MAKF4ef4yeQ

Gruß an die Ahnen

TA KI

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Herrscht eine „schwarze“ Intelligenz über die Erde?


Dieses schwarze „intelligente“ Öl (Black Goo) welches wir u.a. aus der Akte X Serie bereits kennen
oder in dem Hollywoodfilm Prometheus wie auch in Spiderman kennen lernen durften,
bekommt hier in dem vorgetragenen nachfolgenden Artikeln eine gänzlich „brisantere“ Bedeutung!
Dieses würde die Vergangenheit und Gegenwart der sog. Resourcenkriege in einem völlig neuen
Licht darstellen!
Man bedenke wann die Quantencomputer entwickelt wurden…
Woher stammt der Name : Goo-gle ?

Könnte der besagte Stein in der Kaaba oder unter dem Petersdom ein Schieferstein mit diesem eingebundenen abiotischen Öl sein, welches eine eigene Intelligenz besitzt?
Und mit wem haben die „Herren vom schwarzen Stein“ nach ihren Aussagen kommuniziert???
Im Untersberg hat man ebenfalls schwarze Steine gefunden…

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quellen:
http://www.lichtsprache-online.com/li…
http://www.extremnews.com/berichte/wi…
http://www.raum-und-zeit.com/raum-und…

BESUCHT AUCH MEINEN ANDEREN KANAL WO IHR WEITERE HOCHBRISANTE UND THEMENBEZOGENE VIDEOS FINDEN KÖNNT!
ÜBER EIN ABO WÜRDE ICH MICH FREUEN!!!

http://www.youtube.com/channel/UCgw17…

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LG Chembuster33

Danke an Marco

Gruß an Dich und Deine Familie

TA KI

Steuerzahler werden zur Finanzierung des Krieges gezwungen


EU und Russland: Steuerzahler werden zur Finanzierung des Krieges gezwungen

Die Regierungen in der EU und in Russland mögen zerstritten sein. In einem Punkt verfolgen sie die exakt selbe Strategie: Sie greifen ihren Steuerzahlern in die Tasche, damit diese den Schaden bezahlen, den der neue Handelskrieg in der Wirtschaft auslöst. In Europa bekommen die Bauern mindestens 400 Millionen Euro. In Russland wollen zwei Großbanken 4 Milliarden Dollar. Über entsprechende Diäten-Kürzungen für die kriegswilligen Regierungen wurde weder hier noch dort bisher diskutiert.

van rompuy putin barroso

Die von den Sanktionen betroffenen Unternehmen fordern von ihren Regierungen, dass sie für ihre Verluste entschädigt werden. Die Bürger in Russland und in der EU müssen sich also nicht nur auf höhere Preise einstellen, sondern auch auf massive Hilfsgelder an geschädigte Unternehmen. Auf beiden Seiten müssen die Bürger für den Kriegs-Irrsinn der Politiker bezahlen.

Das russische Import-Verbot für Lebensmittel ist ein harter Schlag für die Landwirtschaft in der EU. Im vergangenen Jahr exportierte die EU landwirtschaftliche Produkte im Wert von 11,9 Milliarden Euro nach Russland, so die Financial Times. Das entspricht 42 Prozent der russischen Lebensmittelimporte. Die EU führt vor allem Milchprodukte und Schweinefleisch nach Russland aus. Zudem liefert sie 46 Prozent ihre Apfel- und Birnenexporte nach Russland.

Die USA sind weitaus weniger von dem russischen Embargo betroffen. Sie exportierten im vergangenen Jahr lediglich landwirtschaftliche Produkte im Umfang von 1,2 Milliarden Dollar nach Russland. Das ist nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums weniger als 1 Prozent der landwirtschaftlichen Exporte der USA.

Die EU ist offenbar dazu bereit, die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe in den Mitgliedstaaten zu unterstützen. Landwirtschafts-Kommissar Dacian Ciolos wird in der kommenden Woche entsprechende Gespräche führen. Die Kosten für den Steuerzahler sind unabsehbar.

Zwar hat die EU im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik Krisenreserven im Umfang von 420 Millionen Euro, die zur Unterstützung der Bauern genutzt werden könnten. Doch dieses Geld reicht noch nicht einmal aus, um die Schadenersatz-Forderungen der polnischen Apfel-Bauern zu erfüllen (mehr hier).

Doch die Forderungen nach Entschädigung für die Folgen der Sanktionen kommen aus allen Richtungen. Finnlands Hersteller von Milchprodukten sind schwer getroffen. Norwegens Fisch-Industrie haben einen ihrer wichtigsten Exportmärkte verloren.

Zudem wird das russische Embargo die niederländischen Betriebe treffen, die auf die großen Käsemärkte in China und Russland abzielen. Milchprodukte sind ein besonders anfälliger Sektor mit sehr schmalen Gewinnmargen, sagt Sieta van Keimpema, die Vizepräsidentin des European Milk Board, einer europaweiten Vereinigung mehrerer Landesorganisationen von Milchviehhaltern.

Einige EU-Hersteller werden möglicherweise versuchen, die russischen Sanktionen zu umgehen, indem sie ihre Produkte durch die Schweiz exportieren. Diese ist nicht von den russischen Sanktionen betroffen, weil sie ihrerseits die Sanktionen des Westens gegen Russland nicht mitgetragen hatte (mehr hier).

Auch die Türkei ist nicht von den russischen Sanktionen betroffen. Finanzminister Mehmet Simsek erwartet nun einen Impuls für die türkische Landwirtschaft. Diese wird nun voraussichtlich mehr Obst und Gemüse nach Russland exportieren. Entsprechende Verhandlungen laufen bereits. Simek kommentierte dies über Twitter: „Geopolitik – eine gute Nachricht.“

Doch die russischen Sanktionen schaden nicht nur der Wirtschaft und den Steuerzahlern in der EU. Wenn Russland nun teurere Lebensmittel aus anderen Teilen der Welt importiert, zahlen die russischen Bürger die höheren Preise. Möglicherweise muss die Regierung mit Hilfsprogrammen für Hungernde einspringen, welche aber letztlich auch von den Steuerzahlern zu finanzieren sind.

Es ist fraglich, ob die starke Unterstützung der Russen für ihren Präsidenten Wladimir Putin anhält, wenn sie nun aufgrund der Sanktionen deutlich mehr für Lebensmittel zahlen müssen. Bisher war die Mehrheit der Russen mit Putins Politik einverstanden. Nach Angaben des unabhängigen Meinungsinstituts Levada ist die Zustimmung der Russen für ihren Präsidenten in den letzten sechs Monaten auf 87 Prozent angestiegen. Das ist so hoch wie nie zuvor.

Doch nicht nur die höheren Lebensmittelpreise werden in Russland zum Problem. Die Gazprombank und die Rosselkhozbank haben staatliche Hilfen im Umfang von fast 4 Milliarden Dollar beantragt, berichtet die Moscow Times. Dies sind Russlands drittgrößte und fünftgrößte Bank. Sie wurden im Juli von den westlichen Kapitalmärkten ausgeschlossen.

Die Gazprombank hat angeboten, Vorzugsaktien im Umfang von1,1 Milliarden Dollar an Russlands Nationalen Wohlfahrts-Fonds zu verkaufen, der mit Einnahmen aus Ölverkäufen gefüllt ist. Die Gazprombank hat keinen Anspruch auf staatliche Hilfen, weil sie nicht direkt dem Staat gehört. Der Staat ist nur über den Gasriesen Gazprom an der Bank beteiligt, der 35,5 der Aktien hält.

Die Bank begründet ihr Ersuchen um staatliche Hilfen damit, dass sie durch die westlichen Sanktionen schwer getroffen ist. Diese Sanktionen seien ein Ergebnis der Handlungen der russischen Regierung.

Die Rosselkhozbank, die russische Landwirtschaftsbank, will 2,8 Milliarden Dollar vom Staat. Ihre ausländischen Kredite haben einen Umfang von 8,7 Milliarden Dollar. Das sind rund 20 Prozent ihrer Verbindlichkeiten – der höchste Wert unter den russischen Staatsbanken, die den Bankensektor des Landes dominieren.

Die Sanktionen der EU verbieten es vier der fünf größten russischen Banken – Sberbank, Gazprombank, Rosselkhozbank und VTB – und der staatlichen Entwicklungsbank VEB den Kauf oder Verkauf neuer Anleihen und Aktien mit einer Laufzeit von mehr als 90 Tagen in der EU. Bis auf Sberbank beinhalten die US-Sanktionen dieselben Banken.

Die russische Zentralbank hatte Ende Juli versprochen, sanktionierte Banken wenn nötig zu unterstützen, nachdem die EU und die USA ihre bisher härtesten Sanktionen gegen Russland seit dem Beginn der Ukraine-Krise verhängt hatten. Die russischen Steuerzahler werden für die Verluste der Banken aufkommen müssen, die durch die Sanktionen verursachten wurden.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/09/eu-und-russland-steuerzahler-werden-zur-finanzierung-des-krieges-gezwungen/

Gruß an die Kriegsfinanzierer

TA KI

 

Der Eber


Der Eber gehört zu den ausgezeichneten Symbolen der indogermanischen Völker und wurde vor allem der Kriegerschaft zugeordnet. Schon in den Gräbern von Mykene Griechische Schildbemalungfand man mit Eberzähnen besetzte Helme, die wahrscheinlich denjenigen ähnlich waren, die Odysseus und später Beowulf besessen haben sollen. Der Eber diente den Griechen auch als Schildzeichen, und auffällig ist die bis in die Zeit Alexanders des Großen nachgewiesene Sitte der Makedonen, einen Jungen erst dann in den Kreis der Männer aufzunehmen, wenn es ihm gelungen war, ein Wildschwein mit Netz und Speer zu töten; die Eberjagd als Kampfübung und adliges Privileg hatte bis in die Neuzeit hinein Bestand.

Eine ausgesprochene „Ebersympathie“ (Georg Scheibelreiter) fand sich aber vor allem bei Germanen und Kelten. Dafür sprechen sowohl Stammes- (bei den Germanen die sunuci, bei den Kelten die baetasii, eburones, eburovici) als auch Individualnamen (Ebbo, Eberhard, Ebroin, Eburgrim, Eburhelm, Eburroc, Eofor, Everhelm, Everman, zuletzt noch Sven = Schwein), oder Bezeichnungen, die das Wort Eber mit irgendeiner Art kriegerischer Bekleidung kombinierten (Eburgrim für Eberfell, außerdem Eburhelm, Everhelm, Eburroc); der legendäre irische Kämpfer Conan wurde mit einem Eber verglichen und der merkwürdige Beiname „Kampfzahn“ des dänischen Königs Harald verweist vielleicht auf die Hauer eines Wildschweins; im Altnordischen konnte Eber als Synonym für Krieger benutzt werden, und bezeichnenderweise hieß die keilförmige

eber mythologieSchlachtordnung der Germanen, die sie Wodan gelehrt hatte, „Eberschnauze“ oder „Keilerkopf“. Bei den Germanen können Helme mit Eberfiguren literarisch wie archäologisch nachgewiesen werden. Berühmt sind der Helm von Benty Grange (Derbyshire) und die Darstellungen auf den Preßblechen, die man im schwedischen Torslunda fand. Wahrscheinlich gehörten solche Helme Anführern. Kelten (wie auch Römer) kannten darüber hinaus den Eber als plastisch ausgeführten Standartenaufsatz. Dem entsprechend ist schon die Darstellung auf dem Triumphbogen von Orange zu werten, vor allem aber der Fund eines ausgezeichnet erhaltenen Stücks in der Nähe von Soulac-sur-Mer. Auch die Kriegstrompete der Gallier, der sogenannte carnyx, der gleichzeitig als Feldzeichen verwendet werden konnte, lief oft in einen stilisierten Eberkopf aus.

Bis ins Mittelalter galt der Eber als Symbol der Kampfwut. Aber trotz des Akzents auf dem Kriegerischen gab es auch einen Bezug zum Vegetativen, was zum Beispiel in der Zuordnung zum germnaischen Gott Freyr deutlich wird, den der Eber „Gullinbursti“ begleitete, vielleicht erklärt sich so auch die Vorstellung, daß der Eber dem gallischen Gott Lug und den Druiden heilig war, weil seine Weisheit sich darin äußerte, daß er die verborgenen Eicheln, die Früchte des heiligen Baumes, fand. Wie im Fall anderer germanischer und keltischer Symboltiere – vor allem Wolf und Bär – fiel auch der Eber nach der Christianisierung einer Umwertung zum Opfer. Das hatte ohne Zweifel damit zu tun, daß das Schwein schon aus israelitischer Sicht als unrein galt und die Hauptfeinde Israels – die Philister – nicht nur unbeschnitten waren, sondern bevorzugt Schweinefleisch verzehrten.eber 2

Ganz verdrängen ließ sich das Symboltier aber nicht und behielt in der adligen Heraldik des Mittelalters einen bevorzugten Rang. Der Eber oder der Eberkopf (auch direkt über den Helm gezogen) traten verhältnismäßig häufig als Wappenfiguren auf. Interessant ist auch, daß Arthur III., Herzog der Bretagne, einen Eber als persönliches Emblem führte und dasselbe Richard III. von England tat, der Eber später als Schildhalter des königlichen Wappens verwendete und nicht zuletzt in Shakespeares Königsdrama als „Eber“ apostrophiert wird.

 

eber 3Otto Höfler hat betont, daß gerade die mittelalterlichen „Eberwappen wirklich Sinn-Bilder, nicht `bloße Bilder´ waren“. Der ursprüngliche Bedeutungszusammenhang ging aber ohne Zweifel stückweise verloren. Das änderte sich erst mit der „Keltomanie“ des 19. Jahrhunderts, die in Frankreich zur Wiederentdeckung des Ebers als Symboltier führte. Historisierende Darstellungen der gallischen Antike zeigten seitdem regelmäßig Schmuckstücke oder Standarten mit dem Eber.

Dieser Hintergrund erklärt hinreichend, warum nationalistische Gruppen in Frankreich, die sich im April 2003 als Bloc identitaire organisierten, einen Eber in keltisierendem Stil als Abzeichen annahmen und seitdem auf Kleidungsstücken, Aufklebern und Plakaten verbreiten. Der Bloc ist weniger eine politische als eine propagandistische Einheit, zu deren bevorzugten Zielen die Agitation gegen die Globalisierung – von rechts her – und die Popularisierung ihrer Ideen durch die Rockmusik (vor allem der Gruppe Fraction) gehört. Ableger dieses neuartigen Mouvement identitaire haben sich mittlerweile auch in Belgien, in Deutschland und in Österreich gebildet. Der demonstrative Verzehr von Schweinefleisch durch die Identitären dient aber vor allem in Frankreich als hoch wirksame Provokation muslimischer Einwanderer und eber 4führte in den vergangenen Jahren zu Aufsehen erregenden Aktionen, bei denen öffentlich Schweinswürste gegrillt oder eine mit Schweinefleisch angesetzte Suppe – soupe identitaire – an Bedürftige verteilt oder zum Boykott sogenannter „Halal-Burger“ aufgerufen wurde, die wegen der muslimischen Speisevorschriften kein Schweinefleisch enthalten dürfen.

Quelle: http://www.karlheinzweissmann.de/eber.html

Gruß an die armen Schweine

TA KI

Hat Kaiphas gesiegt, und nicht der Galiläer?


Ein neuer Blick auf die Darstellung des Erlösers im alten Talmud – Buchrezension von Dozent Dr. Friedrich Romig

Hätte es noch eines Nachweises für die Unvereinbarkeit von Christentum und Judentum, von Christenglaube und Judenglaube bedurft, so hat ihn der renommierte Judaist und Direktor für jüdische Studien an der berühmten Princeton-Universität (USA), Peter Schäfer, mit seinem Buch „Jesus in The Talmud“ (2007), das jetzt auch auf Deutsch erschienen ist, in einer an Gelehrsamkeit und Deutlichkeit kaum zu übertreffender Weise erbracht. Die Zustimmung, die er fast unisono von seinen jüdischen Kollegen und Rezensenten erfahren hat, macht die Wende deutlich, welche der christlich-jüdische Dialog in jüngster Zeit genommen hat. Er beruht auf Ehrlichkeit und nicht auf der einfältigen Rede von „unseren älteren Brüdern“, der „gemeinsamen Herkunft aus abrahamitischem Stamme“ oder „dem gegenseitigen Respekt“ und der zu übenden „Toleranz“, welche die Wahrheitsfrage ausklammert und keine der unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen noch ernst nimmt. Echte Talmud-Juden haben ohnehin für solche, meist von christlicher Seite ausgehenden Anbiederungsversuche nur Hohn und Spott übrig.

Jesus vor den Römern, die Handlanger der Juden

Jesus wird vom Sanhedrin, dem Hohen Rat der Juden, zum Tode verurteilt. Die Römer bloß als Ausführer des jüdischen Urteils

Wo sich selbst vatikanische Autoritäten bemühen, die Juden vom Mord an Christus freizusprechen, klopfen die ihres Glaubens sicheren Rabbinen sich selbstbewußt an die Brust, Jesus, diesen Gotteslästerer und Götzendiener, seiner gerechten Strafe zugeführt zu haben. Sie beharren darauf, dass der Schauprozess gegen Jesus nicht vor einem römischen Gericht, sondern vor dem Sanhedrin, dem Obergericht der Juden, stattgefunden hat und es Kaiphas war, der seine Kleider zerriß, als er das Todesurteil über den Zimmermann aussprach, der sich mit Gott gleichsetzte. „Ja“, so die Rabbiner im Talmud, „wir übernehmen die Verantwortung und es gibt keinen Grund sich deswegen zu schämen, denn wir haben einen Gotteslästerer und Götzendiener rechtmäßig verurteilt. Jesus hat seinen Tod verdient, und er hat nur bekommen, was er verdient hat“ (S. 18). Es gibt keinerlei Rechtfertigung für „die christliche Sekte, die unverschämt behauptet, der neue Bund zu sein und die dabei ist, sich als eine neue Religion (und nicht zuletzt als eine Kirche mit politischer Macht) zu etablieren“ (S. 19).

Vor dieser eminenten Gefahr, die sich nach der konstantinischen Wende und dem Aufstieg der christlichen zur Staatsreligion für das Judentum abzeichnet, lassen die Rabbinen, die im persischen Reich Zuflucht gefunden haben, ihrer Phantasie freien Lauf, um den christlichen Glauben zu schwächen. Persien befindet sich in einem Dauerkrieg mit den byzantinischen Kaisern und unterstützt schon aus diesem Grunde die christenfeindlichen Juden bei der Ausarbeitung des Babylonischen Talmuds, der zur wichtigsten Quelle für das Jesusbild wird, welches das Judentum bis in unsere Tage weiterträgt. Die Jesusstellen im Babylonischen und abgeschwächt auch im Palästinensischen Talmud sollten, so Schäfer, als „Gegenerzählung zum Evangelium“ gelesen und begriffen werden, durch welche das um seine Selbstbehauptung ringende Judentum sein Selbstbewußtsein stärkt und mit unbändigem Stolz erfüllt, der selbst noch im Humor und in der Lust zur Parodie Ausdruck findet, mit der der Christusglaube abgetan wird.

Schäfer bringt die im Talmud verstreuten Jesusstellen in eine systematische Ordnung und läßt so den Widerspruch zur christlichen Botschaft deutlich vor Augen treten: Familiäre Herkunft, Schülerstadium, Lehrtätigkeit, Heilkunst, Hinrichtung und Höllenstrafe Jesu bilden die Rubriken des Buches für seine Sammlung und Ausdeutung der Talmudstellen.

Die familiäre Herkunft Jesu wird in dieser talmudischen Gegenerzählung mit dem Fehltritt Mariens, einer verheirateten oder verlobten Frau, in Verbindung gebracht, die sich mit einem römischen Legionär eingelassen hat und die dabei entstandene Leibesfrucht der „Überschattung“ durch den „Heiligen Geist“ zuschrieb. Statt verstoßen und gesteinigt zu werden, errang sie zwar die Verzeihung ihres gehörnten Gatten oder Verlobten, doch für die talmudischen Rabbinen ist sie nichts anderes als eine „Hure“ (vgl. S. 37, 39 u.ö.). Die Pointe dieser Erzählung über die Herkunft Jesu im Talmud liegt darin, dass Jesus durch seinen römischen Vater, „nicht nur ein Bastard, sondern der Sohn eines Nichtjuden war“ (S. 40), der auf die Abstammung aus dem vornehmen Hause Davids, wie ihn das Neue Testament vorspiegelt, natürlich überhaupt keinen Anspruch erheben konnte. „Die ganze Idee der davidischen Abstammung Jesu, sein Anspruch, der Messias und schließlich sogar der Sohn Gottes zu sein“, ist für die Rabbinen nicht anderes als „Betrug“ (S. 45 f).

In der Schulzeit Jesu müssen sich seine Lehrer mit dem mißratenen und in sexuellen Ausschweifungen sich ergehenden discipulus herumschlagen. Er gerät seiner Mutter nach – Untreue liegt ihm im Blut. Er verkehrt mit einer bekannten Prostituierten (Lk 7, 36-50) und beweist den Rabbinen damit, dass er kein Prophet ist. Er macht Maria Magdalena sich hörig, sie wäscht seine Füße, kämmt seine Haare und er küßt ihren „Mund“ in aller Öffentlichkeit. Diese im Talmud geradezu pornographisch ausgemalten Frivolitäten sollen die Lehrer des jungen Jesu veranlaßt haben, ihn schon zu Lebzeiten zu „exkommunizieren“, d.h. aus der Gemeinschaft der Juden auszustoßen. Juden wollen, das ist die Botschaft der Talmudisten, mit dem Christentum nichts zu tun haben und sich keinesfalls von ihm gar „umarmen“ oder missionieren lassen. Judenchristen gehören für die Rabbinen zu den widerlichsten Erscheinungen auf Gottes Erdboden die „keinen Anteil an der kommenden (geretteten) Welt haben“ werden.

Die Rabbinen bestreiten nicht, dass Jesus magische Kräfte besaß, Dämonen austrieb, Kranke heilte und Tote auferweckte. Was sie ihm und seinen Nachfolgern vorwerfen, ist der Mißbrauch dieser Kräfte. Jesus heilt im eigenen Namen, nicht im Namen Gottes. Er nützt seine Zauberkraft aus, um sich als „Gott“ ausgeben zu können und erweist sich so als Hochstapler und Schwindler. Und das sind in den Augen der Rabbinen auch jene, denen er die „Schlüssel“ übergibt, die den Zugang zu magischen Vorgängen symbolisieren, „zu binden und zu lösen“.

Zauberei und Götzendienst sind denn auch der Grund, dass Jesus durch den Sanhedrin zum Tode verurteilt und am Vorabend des Passahfestes (ans Kreuz) „gehängt“ wurde. Soweit römische Soldaten am Vollzug des Urteils beteiligt waren, vollziehen sie die von den Juden ausgesprochene Strafe. Der Talmud besteht darauf, „daß Jesus nach rabbinischem Recht hingerichtet wurde“ (S. 145), und nicht nach römischem.

Jesus wird nach den talmudischen Narrativen immer wieder „in seinen Schülern getötet“. Die scharfsinnigen Verurteilungen seiner Schüler durch die Rabbinen bilden den Höhepunkt der Auseinandersetzug über Jesus und das Christentum im babylonischen Talmud. Die Jünger und Schüler werden von den Juden von Anfang an als „Betrüger des Betrügers“ bezeichnet, haben sie doch beispielsweise den Leichnam Jesu aus dem Grab gestohlen, um seine Auferstehung vorzutäuschen.

Weder sie noch Jesu haben Anteil an der kommenden Welt. Statt zum Himmel aufzufahren, siedet Jesus auf ewig in der Hölle. Jesus gehört mit Titus und Bileam zu den drei Erzfeinden Israels, die alle in der Hölle ihre verdiente Strafe verbüßen. Titus, der den Tempel zerstörte, wird verbrannt, seine Asche ins Meer gestreut, immer wieder herausgefiltert, neu zusammengebacken und wieder verbrannt. Bileam, der Israel den Baal-Peor-Kult mit seinen sexuellen Orgien und Ausschweifungen nahebrachte, sitzt in kochendem Sperma. Und Jesus, der sich als Gott ausgab und den alten Bund Israels mit Gott auflösen und durch den Bund mit ihm ersetzen wollte, sitzt in den „kochenden Exkrementen“(S. 25), die seine Anhänger ständig neu ausscheiden, wenn sie, wie geheißen, sein Fleisch essen und sein Blut trinken (vgl. S. 185). Statt durch ihn zum Leben zu gelangen, werden sie das Schicksal ihres „Herrn“ teilen und genauso in der Hölle schmoren wie er. Drastischer und spöttischer lassen sich Auferstehung, Himmelfahrt zu Gottes Thron und Eucharistie, Kernstücke des christlichen Glaubens, kaum parodieren und lächerlich machen.

Verfehlt wäre es, das alles als Hirngespinste von ein paar ausgeflippten Rabbinen abzutun. Die Wirkungsgeschichte der im Talmud verstreuten Anmerkungen zu Jesu ist erstaunlich. Im Mittelalter verdichten sie sich zum Toledot Jeschu-Traktat, das jedem Talmudschüler noch heute vorgetragen wird. In der Neuzeit, so dürfen wir, von Schäfer belehrt und beschenkt, weiterdenken, bildet das scharfsinnige Raisonieren der Rabbiner im Talmud den oft nicht einmal bewußten Ausgangspunkt für die Religionskritik der „Aufklärung“.Das Zurückweisen und Wegerklären der Gottheit Jesu, der Jungfrauengeburt, seiner Zeugung durch den „Heiligen Geist“, seiner Wundertaten, der „Auferstehung“ von den Toten und des Verlassens seiner Grabstätte, seiner „Himmelfahrt“, des Pfingstereignisses mit der Wiederkehr als Gespenst, diese Zurückweisungen gehören in der Moderne bis zum heutigen Tage zu den Versatzstücken, mit denen der christliche Glaube nach und nach von allen Halbgebildeten und selbst von christlichen Theologen ausgehöhlt wird. Die Talmudaussagen über die zweifelhafte Herkunft Christi, sein ausschweifendes Leben, sein gespenstisches Wiedererscheinen, die von ihm eingesetzten Kulte und Bluttrinkereien sind inzwischen zu Gegenständen verkommener „Kunst“, Love Parades und Unterhaltungsindustrie geworden. In der Rock-Oper wird „Jesus Christ“ zum „Superstar“ (Rice/Webber), im Film erlebt er noch am Kreuz seine „letzten Versuchungen“ sexueller Art (Scorsese), als junger Mann feiert er seine „Hochzeit“mit sexuellen Einlagen (Ingrisch/Einem), er umgibt sich mit seinen „Hawara“ (W. Teuschl), er fühlt sich wohl „in schlechter Gesellschaft“ (Holl) und zuletzt wird er in geschmacklosen Orgien- und Mysterienspielen mit Blut und Kot symbolhaft beschmiert (Nitsch), ganz wie es der Talmud vorgibt.

Es gehört zu den größten Verdiensten von Peter Schäfer uns mit seinen akribischen Untersuchungen auf die talmudischen Wurzeln des christlichen Glaubensverlustes hingeführt zu haben, welcher durch Aufklärung, Moderne und Dekadenz unsere Kultur von innen her zersetzt. Betrübt müssen wir heute zugeben, daß seit dem Zweiten Vatikanum selbst die Kirche in ihrer Hirtentätigkeit, Lehre und Liturgie sich dem Prozess zunehmender Judaisierung nicht entziehen konnte und wollte. Vor lauter Schuldvorwürfen, Versöhnungs- und Vergebungsbitten ging sie vor ihrem eigentlichen Feind in die Knie, sie distanzierte sich von den Adversus-Judaios-Aussagen ihrer größten Heiligen wie Ambrosius, Augustinus oder Chrisostomos, huldigte der neuen Weltreligion des Holocaust, und verlor dabei ihre Glaubwürdigkeit. Dank „Aufklärung“ kann heute kaum noch jemand das Glaubensbekenntnis ohne Mentalreservation mehr ablegen, wer die sittlichen Vorschriften der Kirche öffentlich bejaht und Sünde nennt, was Sünde ist (z. B. Homosexualität, Abtreibung, Euthanasie, Blasphemie), wird als „gesellschaftsunfähig“ eingestuft und gemobbt (Fall Buttiglione) oder er wird am Sprechen gehindert (Bendikt XVI. an der römischen Universität „La Sapienza“ im Feber 2008). Für den Außenstehenden sieht es jetzt so aus, als habe eben doch Kaiphas gesiegt, und nicht der Galiläer.

Quelle: http://www.couleurstudent.at/index.php?id=147

Gruß an die Heiden

TA KI