Der Plan – Wie es wirklich zum Irak Krieg kam


Bush

Wie entstand eigentlich der dritte Golf-Krieg? Wer steckt dahinter? Was motivierte die Politiker in Washington, London, Paris und Berlin, gemeinsam in den Krieg gegen Saddam Hussein zu ziehen? Den Countdown zum Krieg erzählen in dieser Doku nicht Journalisten, sondern die handelnden Personen selbst: die Präsidenten, Aussenminister und Diplomaten. Schon klar, wird dabei nicht die ganze Wahrheit aufgedeckt.

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Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+Krass+Doku+Der+Plan+Wie+es+wirklich+zum+Irak+Krieg+kam/635683/detail.html

Gruß an die, die den Petrodollar ablehnen

TA KI

 

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Putins Doppelgänger


wladimir putin original

Spätestens seit Saddam Hussein wissen wir, daß nicht der echte Saddam Hussein gehängt wurde, sondern ein Doppelgänger. Der echte war mit dem Wissen der USA nach Syrien ausgereist.
 Jeder Staatspräsident hat Doppelgänger, Klone, operierte Schauspieler, bis zu 10 Stück.
Von dem amerikanichen Präsidenten darsteler Obama gibt es auch gut recherchierte Analysen.
Die Politdarstellerin Merkel hat sicherlich auch Ersatzschauspieler.
Nun ist mir aufgefallen, dass es offensichtich auch mehrere Putins (vier offensichtliche) gibt, wobei witzigerweise der eine immer für öffentliche Ereignisse
mit den anderen Politdarstellern (Putin 2) schauspielt und ein anderer immer
die wichtigeren Aussagen macht (Putin 1).
Die Frage bei diesem Artikel ist folgende:

 Glaubst Du noch oder denkst Du schon?

–Wir Humanressourcen werden in einer Scheinwelt gehalten was nicht mehr zu überbieten ist.–

                                    Putin 1 (scharfer Blick)
Vladimir_Putin_-_2006Putin 2 ( müder Blick)
Vladimir-Putin_4(1)2-format530Putin 2 – Wahrscheinlich spielen hier 2 Schauspieler Politiker
bush_putin_nbcflashback-1358_56c03edfc3c79f9f831028758362a4f8Putin 2 – auf dieses Niveau lässt sich kein Staatsmann ein, da muss der Schauspieler Klon ran
putin-schroederPutin 2 – Ob Gerhard auch seinen Klon lachen lässt?
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Putin 1Finland-Russia_Horo-e1372177805750safe_image
putin 1.
Vladimir_Putin_with_Gerhard_Schroeder-11Putin 2 oder 3
russland-praesident-wladimir-putin-und-altkanzler-gerhard-schroederPutin 1
Vladimir-Putin_2795823b
Putin 1
Putin 2
Putin 2
Putin 2
Putin 1
Putin 1
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Danke an Denise
Gruß an die Schauspieler
TA KI

Deutsches Herzzentrum unter Manipulationsverdacht


Selbstanzeige nach interner Prüfung – 28 Verdachtsfälle

Deutsches Herzzentrum

Im Zuge der Aufarbeitung des 2012 bekannt gewordenen Organspendeskandals ist nun auch das Deutsche Herzzentrum in Berlin unter Manipulationsverdacht geraten. Nach intern festgestellten Auffälligkeiten erstattete das Deutsche Herzzentrum Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft, wie eine Sprecherin sagte. Sie bestätigte damit entsprechende Berichte des Berliner „Tagesspiegels“ und der „Berliner Zeitung“. Einzelheiten wollte das Herzzentrum wegen der laufenden Ermittlungen nicht nennen.

Den Zeitungsberichten zufolge sollen in den Jahren 2010 bis 2012 Patienten hoch dosierte, herzstärkende Medikamente bekommen haben, ohne dass dies ausreichend begründet worden sei. Die Medikamente könnten demnach eingesetzt worden sein, um die Patienten auf den klinikübergreifenden Wartelisten für Spenderherzen vorrücken zu lassen und zu erreichen, dass sie früher bei einer Transplantation berücksichtigt werden.

Es soll um 28 Verdachtsfälle gehen. Den Berichten zufolge wird nun auch wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt, da durch das Vorrücken der manipulierten Patienten auf der Warteliste andere Patienten schlechter gestellt worden seien.

Den Berichten zufolge wurde außer der Staatsanwaltschaft auch der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) über die Verdachtsfälle informiert. Czaja sagte der „Berliner Zeitung“, es handele sich um „schwerwiegende Vorwürfe, die schnell aufgeklärt werden müssen“. Er habe das Herzzentrum gebeten, ihm darzulegen, welche Maßnahmen ergriffen worden seien, damit ein solcher Missbrauch nicht mehr passieren könne.

Seit 1986 gab es am Deutschen Herzzentrum in Berlin mehr als 1800 Transplantationen. Erst im Juni hatte die Klinik auf das Problem der dramatisch sinkenden Zahlen von Organtransplantationen in Deutschland verwiesen, für das sie als Grund auch den Manipulationsskandal „einiger weniger Kliniken“ angeführt hatte.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/deutsches-herzzentrum-manipulationsverdacht-085810193.html

Gruß an die Organspendeverweigerer

TA KI

US-Luftangriffe in Syrien nicht ausgeschlossen


Verteidigungsminister Hagel: IS ist eine extreme Bedrohung für die USA

chuck hagelUS-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als extreme Bedrohung für die Vereinigten Staaten bezeichnet. „Es ist weit mehr als eine Terrorgruppe“, sagte Hagel im Pentagon. Sie sei „so hoch entwickelt und gut finanziert wie keine andere“. Der Minister schloss auch Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien nicht aus. „Wir denken über alle Optionen nach“, sagte er.

IS verfüge militärisch über eine ausgefeilte strategische und taktische Schlagfähigkeit, sagte Hagel. Diese Bedrohung sei „jenseits von allem, was wir gesehen haben“, fügte er hinzu.
Generalstabschef Martin Demspey erklärte, die Organisation könne nicht besiegt werden, ohne ihren Arm in Syrien ins Kalkül zu ziehen. Der Kampf müsse auf beiden Seiten der „quasi nicht existierenden Grenze“ zwischen dem Irak und Syrien geführt werden. „Das wird passieren, wenn wir ein Bündnis in der Region haben, dass die Aufgabe übernimmt, IS langfristig zu besiegen“, sagte Dempsey mit Blick auf die internationale Gemeinschaft. Luftangriffe seien aber nur ein kleiner Teil der dafür notwendigen Werkzeuge. Er wolle aber nicht ankündigen, dass die USA sie ausführen würden, betonte er.

Ex-General drängt zu Luftangriffen gegen IS in Syrien

Hagel kündigte eine Fortsetzung der Luftangriffe gegen IS-Stellungen im Irak an. „Wir verfolgen eine langfristige Strategie.“ Er betonte aber, dass der US-Einsatz klar eingegrenzt sei. Um die Extremisten vollständig zu besiegen, müsse der Irak seine innenpolitischen Probleme in den Griff bekommen, mahnte Hagel.

Der ehemalige US-General John Allen sprach sich dafür aus, die Dschihadisten umgehend nicht nur im Irak, sondern auch in Syrien „auszumerzen“. Eine Verschiebung der dafür erforderlichen Luftangriffe hieße, „dass wir es später teuer bezahlen“, befand der Vier-Sterne-General im Onlinemagazin „Defense One“.

Durch Lösegelder finanzierter Terror

Die Miliz hatte nach einem Bericht der „New York Times“ 100 Millionen Euro Lösegeld für den später getöteten US-Journalisten James Foley verlangt. Im Gegensatz zu europäischen Staaten lehnen es die USA kategorisch ab, Lösegelder zur Geiselbefreiung zu zahlen. Foley wurde von den Terroristen enthauptet, zugleich drohen diese mit dem Tod weiterer Amerikaner.

Laut „New York Times“ sind Lösegelder aus europäischen Ländern zum Haupteinkommen des Terrornetzwerks Al-Kaida und seiner Ableger geworden. Sie hätten in den vergangenen fünf Jahren mindestens 125 Millionen Dollar an Lösegeldern eingenommen, ergab demnach eine Studie der Zeitung.

Obama wirft IS-Milizen Völkermord vor

US-Präsident Barack Obama verurteilte den Mord scharf. Die Tat „schockiert das Bewusstsein der gesamten Welt“, sagte er. Die IS-Terrormilizen strebten einen „Völkermord an einem alten Volk an“, sie hätten „keinerlei Wertschätzung für menschliches Leben“. Die Terroristen hätten „keinen Platz im 21. Jahrhundert“, sagte er.

Der Islamische Staat will ein länderübergreifendes Kalifat mit Irak und Syrien errichten und hat dabei bereits zahlreiche Gräueltaten gegen Zivilisten verübt. Auch Deutschland und Italien wollen deshalb Kurden im Nordirak sowie die irakische Armee mit Waffen beliefern. Zuvor hatten bereits Großbritannien und Frankreich Rüstungslieferungen für den Kampf gegen die IS in Aussicht gestellt. Auch Dänemark erklärte sich zum Transport von Hilfsgütern bereit.

USA setzen Luftangriffe gegen IS im Irak fort

Im Irak setzte die US-Luftwaffe ihre Angriffe gegen Stellungen der Islamisten fort. Kampfjets hätten sechs Ziele in der Nähe des Mossul-Staudamms angegriffen, teilte das US-Zentralkommando in Tampa mit. Mehrere Fahrzeuge und Stellungen seien zerstört oder beschädigt worden. Die irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News meldete, mindestens 35 Extremisten seien getötet worden. Seit Beginn der Luftschläge am 8. August flogen die Amerikaner nach eigenen Angaben insgesamt 90 Angriffe.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_70722090/islamischer-staat-usa-werten-is-als-eine-extreme-bedrohung.html

Gruß an Egon Tech, er sagt immer “ …es beginnt mit Syrien und der Türkei…“

TA KI

 

NATURIDENTISCH IN DEN FRESSRAUSCH


Vanilleschoten_gruen_

Die Vanilleschote wächst in tropischen Gebieten (Mexico) und ist bei uns in Mitteleuropa schon lange ein beliebter Aromastoff. Wegen des – heute noch – hohen Preises der natürlichen Vanilleschote wurde sie sparsam und gezielt zB bei der Weihnachtsbäckerei verwendet.

Eine wesentliche Geschmackskomponente der natürlichen Vanilleschote lässt sich auch chemisch synthetisieren. Vanillin ist ein einfacher naher Verwandter der Phenols. Mit modernen Produktionsmethoden ist Vanillin sehr billig herzustellen. Verdünnt mit Zucker gibt es den „Vanillinzucker“ in kleinen Tüten abgepackt zu kaufen. In Bio-Läden gibt es auch Vanillezucker, jedoch ist oft nur die Vanilleschote zu kaufen und den aromatisierten Zucker macht man sich selber in der Küche.

Nun sollten wir eigentlich froh sein, daß wir solch einen Aromastoff selbst in Deutschland billig herstellen, ohne daß wir den Vanillestrauch ausrotten ?

Das künstliche Vanillin birgt einige Probleme, die typisch sind für unsere Nahrungs- und Lebensgewohnheiten:

1. Der Teil und das Ganze

Die natürliche Vanilleschote enthält viele verschiedene Wirkstoffe, unter anderem auch das Vanillin. Die Bindungsart dieses Vanillinmoleküls ( -ß-D-glucosid) erlaubt nur eine definierte Wirkung im menschlichen Körper. In der Schule können wir kaum die medizinisch physiologische Wirkung solche Pflanzenwirkstoffe erklären. Wir können aber leicht diskutieren, worin der Unterschied zwischen dem künstlich hergestellten Teil und der Summe aller Geschmacksstoffe besteht. Beispiele können dabei helfen:
Ein wichtiger Bestandteil des Weines ist die Weinsäure, sie lässt sich billig herstellen. Das chemische Molekül ist identisch mit dem Weinsäuremolekül des natürlichen Weines. Aber kann ich deswegen eine Weinsäurelösung mit Wein vergleichen?
Ebenso ist der Schulleiter nicht die Schule, auch wenn er für die Schule stellvertretend sprechen kann. Der Streit um den Teil und das Ganze ist klassisch und hat schon bei den Griechen für Tragödienstoff gesorgt. Mehrere Inhaltstoffe in natürliche Organismen wirken zusammen und erzeugen eine „Komposition“ , die wir oft sehr schätzen.
Wir haben heute gelernt in Ökosystemen zu denken, zB auch zu entdecken, daß in der Nahrung die Summe von Inhaltstoffen eine ökologisch vernetzte Bedeutung hat.

2. Naturidentität

Unsere Umgangssprache verschleiert die Probleme der Naturwissenschft und Technik. Aus der „Atomsprache“ ist das Prinzip bekannt: Die am Störfall beteiligten risikobereiten Personen zeigen keine Überlebenstendenzen. Neugeschaffene Begriffe wie „naturidentische“ Aromastoffe sind also nicht eine Bereicherung der Sprache, sondern eine Entmündigung des Bürgers. Denn wer weiß, was gemeint ist?
Ist nur die chemische Struktur des Vanillinmoleküls naturidentisch, oder auch die glucosidische Bindung an Zuckermoleküle? Ist auch die Komposition mehrerer Geschmackstoffe mit der natürlichen vergleichbar ? Suchen wir einige beispielidentische Vergleiche:
Wer weiß, was eine rotidentische Farbe ist? Oder ein metallidentischer Werkstoff? Kann ich mich auf einen sesselidentisches Möbel setzen oder nicht?

In Österreich sind solche lügenidentische Sprachkunststücke nicht erlaubt, dort heisst das Vanillin „künstlicher Aromastoff“.

3. Die Menge macht’s

Wir zitieren oft den Arzt Parazelsus, der entdeckte, daß auch Gifte in kleinen Mengen für den menschlichen Körper eine positive Wirkung zeigen. Dieser medizinische Grundsatz ist umkehrbar und auch auf grosse Mengen anwendbar: wenn zB Vanillin in kleinen Mengen günstig wirkt, können grosse Mengen Probleme verursachen. Vanillin ist heute in fast allen süßen Nahrungs- und Genußmitteln enthalten. In einer Schulklasse können wir in einer Woche alle Verpackungen von von solchen Produkten zusammentragen.
Besonders Kleinkinder nehmen davon täglich sehr viel grössere Mengen auf, als es dem Menschen in seiner natürlichen Nahrungsumgebung möglich wäre.
In den USA sollen Wirkungen auf Schulkinder getestet worden sein. Die Konzentrationsfähigkeit soll sinken und die Nervosität zunehmen.

4. Fressrausch

Vanillin ist als Zusatzstoff in Nährmitteln sehr beliebt. Extrem weisses Mehl (Typ 405) wird mit grossem technische und chemischem Aufwand möglichst von jedem Getreidegeschmack befreit. Solches Mehl ist nur mit einer künstlichen Aromatisierung geniessbar. Dieses Aroma überdeckt dann auch einen unerwüschten muffigen Geschmack von altem Mehl oder von anderen Zutaten , die mindere Qualität haben.

Macht einen Versuch mit Backoblaten:
a. Oblaten ohne Zusätze essen , das Zeug klebt .
b. Oblaten mit Vanillinzucher versetzen, sie sind essbar.
c. Oblaten einen Tag neben Seife legen, die Seife schmeckt durch
d. Seifenoblaten mit Vanillinzucker versetzen, interessante Geschmacksnote.

Backt Mürbeteigplätzchen ohne Vanillinzucker, davon werdet Ihr bald satt sein. Setzt ihr nun Vanillinzucker zu, so schmeckt es wieder, ihr habt wieder Appetit. Allein bei dem Vanillingeruch läuft auch vielleicht schon das Wasser im Munde zusammen.

In der Tierhaltung sind solche Appetitanreger bekannt, sie sind in der Regel im Kraftfutter zum Mästen der Nutztiere enthalten.

5. Das Phenolderivat

Der chemische Stoff Vanillin hat sich als problematische erwiesen. Wir nennen das heute „umweltrelevant“ , und finden ihn in der entsprechenden Liste der 512 Stoffe des „Beratergremiums für umweltrelevante Altstoffe“ (BUA) der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Vanillin ist unter der Nummer 0012 folgendermassen bewertet worden:

a. Vanillin ist mit der Stufe +3 ( von -2 bis +3 ) als
   "kanzerogen oder mutagen in vitro oder in vivo oder DNS-Schäden
   oder Chromosomenveränderungen"  eingestuft.

b. Die Giftigkeit für Säugetiere ist oral niedrig, von 100 Tieren sterben
bei einer Dosis von 0,2 bis 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht 50 Tiere.

c. Die Fischgiftigkeit ist niedrig ( LC 50  0,1 - 1 g/ ltr Wasser)

d. In der Umgebungsluft wurde Vanillin nachgewiesen, Konzentrationsangaben
sind in der Literatur nicht vorhanden.

e. Andere Kriterien wie Vorkommen in Wasser und Boden oder die
Abbaubarkeit in Wasser ist bisher in der Literatur noch nicht beschrieben.

Die krebserzeugende Wirkung des Vanilin kann durch den Stoff selbst verursacht sein, vielleicht aber auch durch die Nebenprodukte, die bei der chemischen Synthese entstehen. So ist stets die Reinigung der Reaktionsprodukte in der chemischen Verfahrenstechnik sehr teuer und nach dem Prinzip des Verteilkungsgleichgewicht nicht 100%ig zu bewerkstelligen.

6. Was tun ?

Die Vannillin-Problematik ermöglicht im Schulunterricht einige Experimente und Diskussionen. Die Sammlung von vanillinhaltigen Produkten und den Geschmackstest habe ich bereits erwähnt. Interessant sind auch Versuche mit Nahrungsmitteln, die mit Vanillin nicht besser schmecken. ( Fisch mit Vanillinzucker?)

Schüler sind auch oft erfinderisch bei den Auswegen aus dem Nahrungsdilemma: zB.: Wir kaufen Lebensmittel die besser schmecken, da brauchen wir das Aroma nicht. Wir tun nur eine viertel Tüte Vanillinzucker in die Schlagsahne.
Wenn wir selber backen nehmen wir auch Zimt oder Kardomon.

Wir haben also noch Alternativen, guten Appetit
– wünscht Wolfgang Meiners, 1984.

Quelle: http://www.umweltstation-iffens.de/c-vanill.htm

Danke an Denise

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI

Die Zahl Sieben


Möge Dein Licht mir scheinen!
Möge Dein Himmelspfad mir gewogen sein!
Wenn Dein Anfang für mich gut ist,
wird Dein Ende siebenmal besser sein,
Du glänzender Mond der Jahreszeiten,
Du große Leuchte der Gnade!

Keltisches Gebet

Die Zahl Sieben im Glauben der Kelten

die 7

Die Sieben ist eine besonders symbolträchtige Zahl und stand im keltischen Glauben für wertvolle, wichtige und notwendige Dinge, aber auch Begegnungen, die man vermeiden sollte oder die einen zu heroischen Taten herausfordern. So waren z.B. die sieben Wochentage bei den walisischen Kelten nach den fünf damals bekannten Planeten und Sonne und Mond benannt: Llun (Tag des Mondes), Mawrth (Tag des Mars), Mercher (Tag des Merkur), Iau (Tag des Jupiters), Gwener (Tag der Venus), Sadwrn (Tag des Saturn) und Sul (Tag der Sonne).

Während die Acht und die Sechs bei den Kelten häufig auf Münzen abgebildet wurden, findet sich die Sieben nur selten. Wenn sie verwendet wurde, so zeigt die Münze meist ein Pferd und eine stilisierte siebenblättrige Blüte. Auch in der keltischen Literatur wird die Zahl Sieben unterschiedlich häufig eingesetzt: Im walisischen Epenzyklus Mabinogion wird die Sieben nur sehr selten verwendet und ist dann meistens mit dem Symbol des Schweins oder mit der Anderswelt verbunden. In den irischen Sagenwelten und in den Legenden rund um König Arthus, die sich mit der Anderswelt beschäftigen, finden wir die Zahl Sieben dagegen sehr häufig. Möglicherweise nahm die Verwendung dieser Zahl daher mit der Christianisierung der Kelten zu und fand ihren Höhepunkt so zur Zeit der König Arthus-Legenden.

Die Zahl Sieben in den Sagen um Culhwch und Medb

Nach der Drei war für die Kelten die Sieben die wichtigste magische Zahl. Dies spiegelt sich z.B. in der Beschreibung von Gebäuden aus der Anderswelt wider, die sieben Türen besaßen, zu denen sieben Wege führten. In den späteren irischen Epen, die bereits stark durch die fortschreitende Christianisierung beeinflusst waren, ist die Sieben meist mit Wesen aus der Anderswelt verbunden, die zur Bestrafung ihrer Sünden in Schweine verwandelt wurden. Hier zeigt sich bereits eine christliche Umdeutung der ursprünglichen keltischen Literatur, welche die Anderswelt mit der Hölle in Verbindung brachte.

Das Haus von MacDatho, eines berühmten Königs der irischen Provinz Leinster, soll z.B. sieben Türen gehabt haben, zu denen sieben Wege führten. In dem Haus kochten immer sieben Kessel, die mit dem Fleisch von Ochsen und Schweinen gefüllt waren, und aus denen sich jeder Besucher des Königs eine Mahlzeit herausholen durfte. Die geschlachteten Ochsen und Schweine waren dabei zunächst für sieben Jahre mit der besten Milch des Königreichs gefüttert worden.

Die Zahl Sieben und ihre symbolische Bedeutung kommt in vielen Stellen der Sage um die Heirat von Culhwch und Olwen vor: Culhwchs Vater heiratete seine zweite Frau sieben Jahre nachdem seine erste verstorben war. Culhwch selbst wurde verflucht und konnte nur erlöst werden, wenn er Olwen, die Tochter des Riesen Ysbaddaden heiratete. Diese Aufgabe war schwierig, da Ysbaddaden sterben würde, sobald sich seine Tochter vermählte. Daher stellte der Riese allen potentiellen Kandidaten unmögliche Aufgaben, um eine Heirat seiner Tochter zu verhindern. Culhwch bat aus diesem Grund König Arthus und sein Gefolge um Hilfe bei der Lösung der gestellten Aufgaben. Einer von Arthus Männern war Olwydd, dessen Vater vor sieben Jahren seine Schweine gestohlen worden waren. Olwydd, der auch “Der Spurenleser“ genannt wurde, fand die Schweine wieder und trieb sie in sieben Herden nach Hause.

Eine Aufgabe, die Culhwch gestellt wurde, war, den dämonischen Twrch und seine sechs Gefolgsleute zu besiegen, die aus der Anderswelt stammten und zur Strafe für ihre Sünden in Form gewaltiger Eber Irland heimsuchten. König Arthus schickte zunächst seinen Gefolgsmann Gwrhyr aus, einen Gestaltwandler, der die Sprache aller Menschen und aller Tiere sprechen konnte. Gwrhyr verwandelte sich in einen Vogel, um in sicherer Entfernung über den dämonischen Schweinen kreisen zu können, und bat Twrch, den magischen Schatz, den er hütete, freiwillig König Arthus zu übergeben. Da sich Twrch weigerte, kam es zu einer langen Verfolgungsjagd zwischen Arthus Männern und der dämonischen Schweineherde, bei der in blutigen Gemetzeln viele von Arthus Männern fielen und die verwunschenen Eber einer nach dem anderen getötet wurden. Stück für Stück können Arthus Leute außerdem den magischen Schatz der Schweine erobern, doch Twrch selbst entkam ihnen am Schluß.

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Ein anderer Sagenkreis, in dem die Zahl Sieben eine wichtige Rolle spielt, sind die Erzählungen über Medb, eine berühmte Königin der irischen Provinz Connacht. Medb war unter anderem mit dem irischen Stammesführer Ailill verheiratet und schenkte diesem sieben Söhne. Während ihrer Regierungszeit kamen dämonische Schweine aus der Höhle von Cruachain, die ein Tor zur Hölle bzw. Anderswelt war. Wo immer diese Schweine entlang liefen, wuchs für sieben Jahre kein Gras und kein Blatt mehr. Wann immer man sie zählen wollte, liefen sie sofort davon, und ihre genaue Zahl konnte daher nie bestimmt werden. Manche sagten, es gab drei von diesen Schweinen. Andere glaubten, es waren sieben. Wieder andere behaupteten, neun gesehen zu haben. Dem widersprachen wieder viele, die meinten, elf Schweine seien aus der Höhle gekommen. Schießlich gelang es Medb, die magischen Schweine mit Hilfe einer List zu zählen und zu vertreiben.

Vor ihrer Zeit mit Aillil war Medb mit Conchobar, dem König der irischen Provinz Ulster, verheiratet – doch sie verließ ihn und floh nach Connacht. Eines Tages gab ihr neuer Mann Aillil an, dass sein weißer Bulle das schönste und stärkste Tier im Königreich sei und seine männliche Überlegenheit demonstriere. Medb wollte diese Beleidung nicht auf sich sitzen lassen und suchte ihrerseits nach einen noch stärkeren Stier. Schließlich fand sie einen braunen Bullen in der Provinz Ulster, der dem weißen Tier ihres Mannes überlegen war. Da Conchobar ihr dieses Tier aber nicht überlassen wollte, begann sie einen langen Krieg mit der benachbarten Provinz. Während den unzähligen Schlachten gelang es Medb, den braunen Bullen zu erobern und nach Connacht zu bringen. Als dieser dort ankam, griff er den weißen Bullen von Ailill an und beide Tiere starben im darauffolgenden Kampf. Zugleich wendete sich das Kriegsgeschick der Armee von Medb und sie wurde mehr und mehr von der Armee Ulsters zurückgedrängt. Zu diesem Zeitpunkt erkannte Medb die Sinnlosigkeit dieses Krieges und schloss mit Conchobar einen Friedensvertrag, der die nächsten sieben Jahre jedes Blutvergießen verhinderte.

Die Zahl Sieben in den Sagen um CuChulainn und nach der Christianisierung

Einer der Helden, der auf der Seite Ulsters gegen Medb kämpfte, war CuChulainn, der zu diesem Zeitpunkt erst sieben Jahre alt war. Auch sonst spielte die Zahl Sieben für CuChulainn eine große Rolle: Der irische Held soll in jedem Auge sieben Pupillen, an jeder Hand sieben Finger und an jedem Fuß sieben Zehen besessen haben. Eines Tages wurde CuChulainn zusammen mit Conchobar, dem König von Ulster, und anderen Helden aus seinem Gefolge von Bricriu zu einem Festgelage eingeladen. Bricriu war ein Mann, der gerne Streit provozierte, und so versprach er jedem der anwesenden Helden, dass er als der größte Held Irlands ausgezeichnet werde. Als Preis versprach er unter anderem einen sieben Jahre alten Eber, der im Frühjahr mit frischer Milch und Mehl, im Sommer mit Quark und süßer Milch, im Herbst mit Haselnüssen und Weizen und im Winter mit Fleisch und Brühe ernährt wurde, und einen sieben Jahre alten Ochsen, der nur mit Milch, Kräutern, Heu und Getreide ernährt wurde. Wie erwartet gerieten die Helden in Streit um den Preis, doch nach vielen Heldentaten und heroischen Versprechungen erwies sich CuChulainn als der größte irische Recke und durfte den Preis für sich beanspruchen.die 7.3PNG

In der walisischen Erzählung “Die Vision des MacConglinnes“ werden die zu dieser Zeit sehr häufigen Offenbarungen und religiösen Werke von Propheten und Missionaren verhöhnt, indem eine symbolische Geschichte voll von Anspielungen auf Nahrungsmittel erzählt wird. Auch in dieser “Vision“ findet sich häufig die Zahl Sieben: Unter anderem sieht MacConglinnes in der Erzählung eine Frau, die ein Halsband aus sieben mal zwanzig plus sieben Schweinemarkkugeln trägt. Außerdem entdeckt er auf seiner Reise eine Kirche, deren Wände aus dem Fleisch eines sieben Jahre alten Ebers bestehen.

Im Zuge der Christianisierung wurde die keltische Bedeutung der Zahl Sieben teilweise übernommen, aber zugleich auch umgedeutet: So wurde die Welt laut christlichem Glauben in sieben Tagen erschaffen und der siebenarmige Leuchter aus dem Tempel von Jerusalem wird zu einem Symbol für die Anderswelt und ihre spirituelle Bedeutung. Oft wird daher z.B. in der christlichen Gralslegende erzählt, dass Parzival, einer der Ritter von König Arthus Tafelrunde, den Gral in der Anderswelt der Gralsburg entdeckt und dieser zu diesem Zeitpunkt von sieben Flammen beschienen wird. Auch die biblische Offenbarung des Johannes spricht von sieben Siegeln, die geöffnet werden, und das Mittelalter unterschied sieben Todsünden (Stolz, Gier, Wollust, Neid, Völlerei, Wut und Faulheit).

Quelle: http://www.amulette-kelten.de/enter.htmNumerologen

TA KI