Nato will im östlichen Bereich dauerhaft Flagge zeigen


die-nato-will-ihre-praesenz-in-den-oestlichen-mitgliedslaendern-des-buendnisses-deutlich-verstaerken-Die Nato will nach den Worten ihres Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen als Konsequenz aus dem russischen Vorgehen gegen die Ukraine im östlichen Bündnisgebiet dauerhaft Flagge zeigen. Unterdessen haben die Präsidenten Russlands und der Ukraine im größeren Kreis über Friedenslösungen für die umkämpfte Region Donezk beraten.

„Jeder potenzielle Aggressor muss wissen: Wenn er auch nur daran denkt, einen Nato-Verbündeten anzugreifen, wird er es nicht nur mit Soldaten aus dem betreffenden Land zu tun bekommen, sondern mit Nato-Truppen“, sagte Rasmussen im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ und anderen europäischen Blättern.

Beim Gipfel kommende Woche in Wales werde das Bündnis einen Aktionsplan beschließen, der eine schnellere Einsatzbereitschaft in einem völlig veränderten Sicherheitsumfeld in Europa zum Ziel habe. „Wir müssen uns heute der Realität stellen, dass Russland die Nato nicht als Partner sieht“, sagte Rasmussen.

In Wales solle ein Ausbau der schnellen Eingreiftruppe der Nato beschlossen werden. Eine neue „Speerspitze“ solle in der Lage sein, binnen Stunden auf die Bedrohung eines Nato-Mitglieds zu reagieren. Dafür müsse in den östlichen Nato-Ländern eine Infrastruktur geschaffen werden. Dann werde es auch „mehr sichtbare Nato-Präsenz im Osten“ geben. Den östlichen Nato-Staaten versicherte Rasmussen, dass es „keine Mitgliedschaft erster und zweiter Klasse“ gebe, sondern alle Bündnisstaaten gleich behandelt würden.

Vier-Augen-Gespräch in Minsk

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und Kremlchef Wladimir Putin haben unterdessen ihr Vier-Augen-Gespräch in Minsk beendet. Das berichteten russische Agenturen am späten Abend. Das Gespräch dauerte etwa zwei Stunden. Poroschenko verließ danach den Unabhängigkeitspalast in der weißrussischen Hauptstadt. Es war das erste Treffen Poroschenkos mit Putin seit einer Begegnung im Juni in Frankreich.

Die beiden Staatschefs hätten sich bei dem Krisengipfel im Anschluss an ein Abendessen zu Verhandlungen zurückgezogen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in der weißrussischen Hauptstadt.

Die Ukraine und Russland planen nach Angaben Poroschenkos Beratungen von Grenzschutz und Generalstab zur Beruhigung der Lage in der Ost-Ukraine. Die Vorbereitung einer Waffenruhe solle so schnell wie möglich beginnen, sagte er am frühen Morgen (Ortszeit) nach den Verhandlungen Putin. Der russische Präsident habe erneut deutlich gemacht, dass er Poroschenkos Friedensplan unterstütze, sagte der ukrainische Staatschef.

Hoher Kapitalabfluss aus Russland

Kremlchef Putin betonte, Moskau sei zu einem weiteren Dialog über die Krise bereit. Die Führung in Kiew müsse aber mit den Aufständischen verhandeln. An dem Treffen nahm auch eine Delegation aus Brüssel mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton teil.

Das russische Wirtschaftsministerium erwartet wegen der Ukraine-Krise einen noch massiveren Kapitalabfluss als bisher befürchtet. Vermutlich würden ausländische Investoren im laufenden Jahr mehr als 100 Milliarden US-Dollar (etwa 76 Milliarden Euro) aus Russland abziehen, sagte Behördensprecher Oleg Sassow. Bisher hatte das Ministerium mit maximal 90 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_70776922/ukraine-krise-nato-will-im-osten-dauerhaft-flagge-zeigen.html

Gruß an die Vorsorger

TA KI

 

4 Kommentare zu “Nato will im östlichen Bereich dauerhaft Flagge zeigen

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