Der Samstagsfilm: Einmal keine Sorgen haben


Hans Moser als vazierender Hausknecht Melchior in einer seiner legendären Theaterrollen, allerdings in einer Verfilmung, deren Komik insgesamt etwas zu verkrampft ausgefallen ist.

Theater im Film steht schon am Beginn: eine Vorstellung von Einen Jux will er sich machen. Walter Müller erklärt dem Publikum, dass Wenzel Scholz und Johann Nestroy heute nicht spielen werden, dafür aber Hans Moser und ein gewisser Walter Müller. „Nestroy“ bekommt das Publikum später zu sehen, gespielt von Heinz Conrads, der ihn in der von Abbildungen her bekannten Rolle als Sansquartier darstellt.
In seinem dritten Kinofilm spielt Helmut Qualtinger bereits eine etwas längere Rolle, er verkörpert einen Charakter der Rahmenhandlung, den ehemaligen Hausdiener Kraps, der entlassen wird und einen Wachsabdruck des Hausschlüssels machen lässt, um den Hausherrn (Fritz Imhoff) zu bestehlen. Ein Amateurkrimineller, im Grunde ein Tollpatsch und Angsthase, der, als der Einbruch schief geht, nach der Polizei ruft und schließlich ein ehrlicher Mann werden will. In einer Szene wird er von Walter Müller parodiert; als er Qualtingers Verkleidung – und damit Gehaben – übernimmt, spielt er jenen Part, über den der neue Hausdiener Melchior (Hans Moser) meint: „Der Klane, das ist eine Beschtie.“

Text: http://www.film.at/einmal_keine_sorgen_haben_einen_jux_will_er/

Gruß an die Sorglosen

TA KI

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