Die Schlacht um den Teller


fastfoodneu300 Mio übergewichtige Menschen gibt es weltweit. Die private Nahrungsmittelindustrie macht Milliardengewinne, das öffentliche Gesundheitssystem bezahlt die Schäden, 147 Mia Dollar jährlich alleine in den USA. Die weltweite Nahrungsmittelproduktion wird immer mehr von Grosskonzernen beherrscht. Andererseits gibt es eine Gegenbewegung hin zu gesunder Ernährung und einer ökologisch nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Die+Schlacht+um+den+Teller+de+/570066/detail.html

Gruß an die, die noch Kochen können

TA KI

 

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Putin: Kiew schießt gezielt auf Wohnviertel – EU schaut weg


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Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Europäische Union beschuldigt, bei Angriffen der ukrainischen Armee auf Wohnviertel wegzuschauen.

Die Kiewer Regierung wolle keinen sachlichen Dialog mit den östlichen Regionen führen, sagte Putin in einem BBC-Gespräch. Dass die Volksmilizen im Osten der Ukraine in den vergangenen Wochen zur Offensive übergegangen sind, erklärte Putin damit, dass „die reguläre ukrainische Armee große Ortschaften umzingelt hat und Wohnviertel unter direktes Feuer nimmt“. Das werde in Europa gerne übersehen. „Das Ziel der Volkswehr besteht darin, die Streitkräfte und die Artillerie zurückzudrängen, um ihnen die Möglichkeit zu nehmen, auf Wohnviertel zu schießen“, so Putin weiter. Jetzt beginne ein wichtiger Prozess direkter Verhandlungen, kündigte Putin an. Dies sei mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko und europäischen Kollegen vereinbart worden.

In der Ost-Ukraine dauern seit April Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Militäreinsatz hat nach UN-Angaben von Anfang August mehr als 2000 Zivilisten das Leben gekostet.

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140901/269438368.html

Gruß an die Russen

TA KI

 

Ist Deutschland auf Krisen oder Kriege vorbereitet?


Streitbar: Wäre das Land gegen eine schwere Krise oder gar Krieg gewappnet? Eher nicht, meint der Politologe Wolfgang Bok

Weltkugel-patroneBreitbeinig belegt der korpulente Mann die halbe Bank. Deckt sich mit Büchern ein, damit nur ja niemand auf die Idee kommt, hier ebenfalls ein Plätzchen zum Schmökern in Anspruch zu nehmen. In solchen Situationen muss ich an die Erzählungen der Alten denken. Wie sie als Kind dicht an dicht in Bunkern die Bombenangriffe überzittert haben. Wie die Menschen in Kriegszeiten den Mangel mit Genügsamkeit bewältigt haben. Mit Egoisten wie dem selbstgefälligen Buchladen-Bank-Besetzer möchte ich keinen Platz in einem engen Bunker teilen müssen.

Aber gibt’s die überhaupt noch: Schutzräume für den Krisen- oder gar Kriegsfall? Sind sicher längst eingemottet oder gar zugeschüttet. Wir glauben ja fest, nur von Freunden umgeben zu sein. Nicht wenige halten Wladimir Putin noch immer für einen gutmütigen Iwan, der doch nur ein bisschen russische Erde heim ins neue Sowjetreich bringen will. Für mich ist der Kraftmeier im Kreml eher ein lupenreiner Faschist, so wie ihn Umberto Eco charakterisiert: Einer, der in seinem nationalistischen Wahn nicht berechenbar und zu allen Schandtaten bereit ist.

Aber irgendwie ist diese Sorge weit weg. Niemand will daran denken, dass Gewalt, Not und Rechtlosigkeit nach Deutschland schwappen könnten. Uns geht es gut auf Wolke sieben. Bei kühlen Briesen aus der Weltpolitik ziehen wir die Biodaunendecke über den Kopf. Die Bundeswehr wird allenfalls geschätzt, um Sandsäcke bei Hochwasser heranzuschleppen. Sonst können wir die Kasernen zu großen Kitas schrumpfen. Das ist ja das vordringliche Thema unserer Verteidigungsministerin. Uns genügt die Heilsarmee.

Moderne Waffensysteme? „Kampfdrohnen“ gar, um notfalls unsere Soldaten besser zu schützen? Nicht mit uns! Wir sind die Guten – und glauben fest an das Gute. Am liebsten würde Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) den kümmerlichen Rest an eigener Rüstungsindustrie dazu verpflichten, Hilfspakete zu produzieren, die wir dann nach Afrika verschenken. Gutes tun, und gut leben. Das ist die deutsche Maxime. Allenfalls liefern wir Waffen an jene Länder, die sie bestimmt nicht brauchen. Schweden und Finnland also? Ach nein, die rüsten ja selbst gerade gewaltig auf. Aus Angst vor Putin.

Wer hingegen bei uns der Wehrhaftigkeit das Wort redet, ist schnell ein übler Kriegstreiber. Selbst der Bundespräsident muss sich diesen Vorwurf gefallen lassen, weil er Militäreinsätze als letztes Mittel nicht grundweg ausschließen mag. Ja, der gelernte Pastor Gauck glaubt nicht, dass die Bergpredigt als Staatsdoktrin taugt. Das ist unerhört! Mehr Beifall bekommt die ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Margot Käßmann, die selbst in dieser angespannten Situation die Abschaffung der Bundeswehr fordert und den Kleinstaat Costa Rica zum Vorbild erhebt. In diesem weltfremden Binnenklima macht es sich gut, wenn Bürgermeister ihre Rathäuser mit „Bündnis gegen Krieg“ beflaggen. So wie die ganz Tapferen ihr Haus zur „Atomwaffenfreien Zone“ erklärt haben. Hoffentlich können mögliche Angreifer lesen.

Schaut man sich die Weltkugel an, so lodert es an vielen Stellen. Es muss ja nicht gleich Krieg sein, der nach Deutschland exportiert wird. Es genügt schon, wenn Putin in seinem beleidigten Übereifer tatsächlich am Gashahn dreht? Wer in Kauf nimmt, dass ein ziviles Flugzeug mit fast 300 unschuldigen Menschen an Bord „versehentlich“ abgeschossen wird und einen blutigen Separatismus in einem fremden Land schürt, der ist auch zu anderen „Vergeltungsschlägen“ fähig. Mit den Maßstäben unserer Vernunft ist der Stalin-Verehrer jedenfalls nicht zu messen. Moskaus gelenkte Medien schüren die Lust auf Rache am Westen. Sanktionen schrecken sie nicht. Notfalls geben sich die Russen auch mit einem schrumpeligen Apfel zufrieden.

Bei uns führt bereits ein kleiner Stromausfall zu Chaos. Dann geht nichts mehr: Kein Supermarkt, keine Tankstelle, kein Krankenhaus. Ohne Strom aus der Steckdose sind übrigens auch Smartphone und WLan tot. Das heißt: Kein Internet, kein Facebook! Von der Außenwelt abgeschnitten. Das geht an den Nerv!

Gleichwohl schalten wir unsere hoch effizienten Kraftwerke kurzerhand ab und vertrauen auf eine wackelige Energiewende aus Sonne und Wind. Nicht einmal die viel gerühmten „Stromautobahnen“ vom windreichen Norden in den schaffigen Süden bekommen wir gebacken. Weil natürlich auch dagegen Wutbürger aufmarschieren. Vizekanzler Gabriel, der eben dem Rüstungskonzern Rheinmetall untersagt hat, ein Gefechtsübungszentrum nach Russland zu Ende zu liefern, hat jedoch nichts dagegen, wenn der russische Oligarch Michail Fridman von RWE ein wichtiges deutsches Öl- und Gasunternehmen (DEA) kauft. So wird die Abhängigkeit von russischer Energie-Willkür geradezu gefördert. Ist nicht das Gegenteil gewollt?

Die wackelige Energieversorgung mit ihren ständig wechselnden Rahmenbedingungen ist ein Grund dafür, warum Unternehmen Deutschland verlassen. Seit Monaten registrieren Wirtschaftsforscher – vom gewerkschaftsfreundlichen DIW bis zum arbeitgeberorientierten IW – , dass deutsche Unternehmen ihre Gewinne verstärkt im Ausland investieren.

Davon profitieren vor allem die USA, die mit ihrer billigen Energie eine regelrechte Re-Industriealisierung betreiben und mit Google, Microsoft, Apple, Facebook & Co. auch noch den Rohstoff der Zukunft verwalten: Big Data.

In Deutschland kündigen hingegen selbst erfolgsverwöhnte Konzerne wie VW oder Siemens Sparrunden an. Mittelständler bauen Arbeitsplätze ab. Es kann also schnell vorbei sein mit dem deutschen Sommermärchen und dem wohligen Gefühl, dass Wachstum und Wohlstand für Deutschland naturgegeben sind. Zum vierten Mal in Folge trübt sich das Konjunkturklima ein. Erstmals vermelden die Statistiker, dass Deutschland schrumpft. Mit 0,2 Prozent im zweiten Quartal zwar wenig, aber entscheidend ist die Symbolik: Wir schalten um von Plus auf Minus. Mit „natürlichen Ursachen“, vom milden Winter bis zu den geopolitischen Spannungen, allein ist dies nicht zu erklären. Derlei Begründungen sollen das Volk nur ruhig stellen: Halb so schlimm! Wird schon wieder!

Es ist ja auch viel bequemer, im Sorglos-Modus zu verharren. Lieber testet die große Fürsorge die Belastbarkeit der Wirtschaft: 160 Milliarden Euro kostet alleine das „Rentenpaket“. Der Mindestlohn treibt das Lohnniveau insgesamt nach oben. Zwanghafte Frauenquote, höhere Ausgaben für die Pflege, die Einschränkung von Werkverträgen und mehr Ansprüche auf Teilzeitbeschäftigung sollen folgen.

Diese Sorglosigkeit macht mich besorgt. Wie viel Naivität und Gutgläubigkeit kann sich die Exportnation Deutschland leisten? Was, wenn die Friedens- und Wohlstandsblase, in der wir uns so bequem eingerichtet haben, platzt? Können wir überhaupt noch Krise? Wer hält zu Hause noch Vorräte, die länger als zwei Tage reichen? Man muss ja nicht so weit gehen wie die Bewegung der „Prepper“, die sich mit Überlebenstrainings und Notlagern für Katastrophen wappnen. Aber etwas mehr Vorsorge darf schon sein. Etwa nach dem Vorbild der Schweiz, die ihre Bürger eindringlich dazu anhält, wehrhaft und für die Not mindestens für 14 Tage vorbereitet zu sein. Die Eidgenossen wissen: Selbst Neutralität muss verteidigt werden.

Klar, man kann derlei Gedankenspiel als Panikmache ins Lächerliche ziehen. Man kann sie als Putin- oder Islamistenphobie kritisieren. Man kann ausschließen, dass der Brandstifter im Kreml weiter am Pulverfass zündelt und die Nato in einen militärischen Konflikt zwingt. Man kann über Moskaus Drohungen gegenüber den baltischen Nato-Mitgliedern und Finnland hinwegsehen, wonach deren „Russophobie einen dritten Weltkrieg auslösen könne“. Man kann auch die Möglichkeit ausschließen, dass islamistische Terroristen in Deutschland ihr blutiges Handwerk ausüben oder in den Besitz pakistanischer Atomwaffen gelangen. Ja, man kann also weiter träumen.

Man kann die aktuellen Krisen aber auch als Weckruf verstehen. Sie können uns die Augen dafür öffnen, wie brüchig der Frieden sein und wie schnell Wohlstand zerrinnen kann. Doch sind wir auf das Weniger vorbereitet? Wenn die Wirtschaft schrumpft, müssen auch die Ausgaben schrumpfen. Wer das „Immer mehr“ als kapitalistischen Exzess verdammt, darf nicht zugleich mehr Geld für Pflege, Kitas, Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Theater etc. verlangen. Wer sich als demutsvoller Jünger des „Club of Rome“ versteht und die „Grenzen des Wachstums“ predigt, sollte sich selbst davon nicht ausnehmen. Was Minus-Wachstum, wie die Schrumpfung euphemistisch umschrieben wird, für die Menschen bedeutet, lässt sich übrigens von Griechenland bis Portugal beobachten. Im europäischen Sorgengürtel sehnt man sich danach, dass die Wirtschaft endlich wieder wächst.

Das alles – Krisen von außen und sinkender Wohlstand – sollte uns daran erinnern, was wirklich wichtig ist. Dass nämlich der Staat zuallererst die Ordnung nach innen und die Sicherheit nach außen zu gewährleisten hat. Das sind seine Kernaufgaben. Dafür zahlt man Steuern. Und nicht, damit auf Staatskosten Kleinkinder in teuren Kitas gewickelt oder Gesetze gegen Stress im Betrieb erlassen werden. Es ist an der Zeit, dass die Deutschen die rosa Brille absetzen und die Welt betrachten wie sie ist. Nämlich voller Risiken und Herausforderungen. Dafür sollte man wenigstens gewappnet sein.

Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/ist-deutschland-auf-krisen-oder-kriege-vorbereitet-id7547321.html

Anmerkung:

Dieser Artikel soll lediglich das unterstreichen was uns Deutschen bevorsteht und zeigen WIE wir darauf hingewiesen werden:

Ausschließlich nach Siegermanier und NATO-Journaille:

USA ist gut, Russland ist böse!

Jeder Leser soll und muß sich ein eigenes Bild zur politischen Lage machen, was durch die subjektive Presseleistung der Medienhuren kein leichtes Unterfangen ist-

Gruß an die, die öffentlich aussprechen dürfen , was wir seit Monaten predigen

TA KI

Amerikaner treiben EU weiter in eine Eskalation mit Russland


War es ein Übersetzungsfehler? Oder eine Manipulation? Eine Aussage von Wladimir Putin existiert plötzlich in zwei unterschiedlichen englisch-sprachigen Versionen. Doch wie schon bei den bisherigen „Beweisen“ ist es völlig gleichgültig, was wirklich gesagt wurde oder geschehen ist: Die EU soll auf Druck aus Washington die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die USA suchen einen Vorwand, um den Stellvertreter-Krieg weiter zu eskalieren – und sicherzustellen, dass die Europäer die Rechnung für das Ukraine-Fiasko bezahlen.

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Westliche und vor allem amerikanische Politiker zeigten am Sonntag erhebliche Aufregung über eine angebliche neue Eskalation der Lage in der Ukraine. Die staatlich subventionierte französische Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass Putin den “Einsatz in der Ukraine dramatisch erhöht habe”, weil er zum ersten Mal eine eigene Staatlichkeit für den Osten der Ukraine ins Gespräch gebracht habe.

AFP in einer “einordnenden” Einleitung wörtlich:

President Vladimir Putin today dramatically raised the stakes in the Ukraine conflict by calling for the first time for statehood to be considered for the restive east of the former Soviet state.

In der Meldung wird dann folgendes, als wörtlich ausgewiesenes Zitat von Putin geliefert:

“We need to immediately begin substantive talks… on questions of the political organisation of society and statehood for southeastern Ukraine with the goal of protecting the lawful interests of the people who live there.”

Die Washington Post übernahm die Meldung, griff das Wort “Staatlichkeit” (statehood) heraus und lieferte gleich den entscheidenden Spin mit. Hier lesen wir:

“Putin has said repeatedly that he does not favor the breakup of Ukraine — though Russia seized Crimea from Ukraine in March — but only greater autonomy for the east. The word “statehood” suggests more than that, and if it reflects a major shift in Kremlin policy, it would be a direct challenge not only to Kev but also to Western European nations and the United States, which have been trying to force Moscow to back down.”

Übersetzt heißt das:

Das Wort “Staatlichkeit” suggeriert mehr als eine größere Autonomie für den Osten. Wenn es sich um eine größere Kursänderung der Politik des Kreml handeln soll, dann wäre das nicht bloß eine direkte Herausforderung von Kiew, sondern auch der Nationen in Westeuropa und der Vereinigten Staaten…“

Demnach hätte Putin also möglicherweise den Trigger gezogen, um aus dem regionalen Konflikt eine echte Ost-West-Auseinandersetzung zu machen.

Doch der staatliche russische Sender RT liefert einen anderen Wortlaut der selben Passage auf seiner Website. Hier lesen wir, dass Putin gesagt habe:

“We have agreed on a plan, so its realization must be pursued,” Putin told Channel 1 TV, adding that the Ukrainian government “must immediately start substantial talks – not a technical discussion – on the political organization of society and the state in southeast Ukraine so that the interests of people who live there are protected.”

Das würde wörtlich bedeuten:

Die ukrainische Regierung müsse demnach “unverzüglich Gespräche – keine technische Diskussion – über die politische Organisation der Gesellschaft und des Staates in der Südost-Ukraine in Gang bringen, um die Interessen der dort lebenden Menschen zu schützen”.

Auch auf Deutsch geht die Konfusion weiter:

Reuters Deutschland berichtet:

Russlands Präsident Wladimir Putin hat Verhandlungen zwischen der Regierung in Kiew und den Rebellen über den politischen Status der Ostukraine gefordert. Gespräche über “die politische Organisation der Gesellschaft und die Staatlichkeit der Südostukraine” sollten sofort beginnen, um die “rechtmäßigen Interessen der Menschen, die dort leben, zu schützen”, zitierte die Nachrichtenagentur Itar Tass Putin am Sonntag.

Das Dementi, ähnlich wie bei der Verwirrung um die russische Invasion in der Ukraine, kam prompt.

Reuters:

Sein Sprecher Dmitri Peskow betonte anschließend vor Journalisten in Tscheljabinsk, der Präsident habe nicht einen unabhängigen Staat gefordert. “Noworossija” – also die von den Separatisten beanspruchte und als “Neurussland” bezeichnete Region – solle “selbstverständlich” Teil der Ukraine bleiben.

“Dies ist kein Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, dies ist ein innenpolitischer ukrainischer Konflikt”, fügte Peskow hinzu. Allerdings sagte Putin laut Itar Tass in einem Fernsehinterview, sein Land könne nicht tatenlos zuschauen, wenn “aus fast nächster Nähe” auf Menschen geschossen werde. Eine direkte Beteiligung Russlands an dem Konflikt räumte er aber nicht ein.

Es ist unklar, wer hier falsch spielt oder falsch übersetzt. Die kleine Nuance, dass es zwei Textversionen gibt, die beide von staatlichen oder staatsnahen Medien verbreitet werden, kann allerdings große Wirkungen haben: Russland hat keine Hemmungen, seine Propaganda massiv einzusetzen. Und der Westen ist nicht weniger zimperlich, wenngleich nicht so professionell, wenn es um angebliche Beweise für die Schuld des anderen geht. Man denke nur an die grotesken “Satellitenbilder” der Amerikaner, die beweisen sollten, dass die Russen hinter dem Abschuss von Flug MH17 gesteckt haben sollen.

In der Sache um im Tenor hat Putin allerdings viel ausführlicher darüber geredet, wie die Lage in der Ukraine entkrampft werden könne. Im Zentrum des russischen Vorschlags stehen Friedensverhandlungen. Kiew müsse an den anstehenden Winter denken. Die Infrastruktur der Südost-Ukraine sei vollständig verwüstet und benötige einen „kompletten“ Wiederaufbau. Andernfalls werden die Menschen erfrieren.

„Es sieht so aus, als ob sich nur Russland Gedanken darüber machen würde. Das Allerwichtigste ist die Einstellung der Kampfhandlungen, um mit der Rekonstruktion der Infrastruktur zu beginnen, Vorräte aufzustocken und alle notwendigen Reparaturen und Wartungsarbeiten durchzuführen, um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein.“

Es sei unmöglich das Ende der Ukraine-Krise vorauszusehen, da die Lösung einzig und allein von Kiew abhänge. Putin sieht den Grund in den bevorstehenden ukrainischen Parlamentswahlen, in denen sich die wahlwerbenden Politiker weniger um Taten, als um starke Worte bemühen.

„Alle Wahlkampf-Teilnehmer werden zeigen wollen, wie cool sie sind. Jeder wird den starken Mann markieren. Je mehr sich der politische Wahlkampf verschärft, desto unwahrscheinlicher wird es sein, dass einer der Kandidaten auf eine friedliche und nicht auf eine militärische Lösung pocht.“

Es sei es eine Illusion zu glauben, dass die Rebellen auf den Beginn der versprochenen Gespräche geduldig warten, während sie ansehen müssen, wie die …

…„Städte und Gemeinden im Südosten der Ukraine unter direktem Feuerbeschuss dem Erdboden gleich gemacht werden.“

Putin wirft der ukrainischen Armee vor, dass sie den derzeitigen humanitären Korridor dazu nutzen würde, um sich im Zuge des Waffenstillstands neu zu organisieren. Dabei hatten die „Selbstverteidigungs-Milizen“ jenen Korridor errichtet, um den Abzug der gefangenen ukrainischen Soldaten zu gewähren.

„[Das ukrainische Militär] nutzt die Feuerpause, um mehr Truppen zu verlegen und die Gefangenen mit Gewalt zu befreien“.

Das schaffe Misstrauen und könnte zu zahlreichen Todesfällen führen.

Die Korridore sehen wiederum der Westen ganz anders. Außenminister Frank-Walter Steinmeier warnte Russland nämlich am Sonntag vor der Annexion einer Landverbindung zur Krim im Südosten der Ukraine. “Offenbar hat Russland Versorgungsschwierigkeiten auf der Krim”, sagte Steinmeier der Märkischen Allgemeinen. Schließlich sei die völkerrechtswidrig annektierte Halbinsel für Russland nur aus der Luft oder über das Meer zu erreichen. “Es scheint also nicht ausgeschlossen, dass Russland versucht, Landverbindungen zu schaffen, mit denen die Versorgung der Bevölkerung auf der Krim von russischer Seite aus organisiert werden soll”. Steinmeier sagte, dass in der vergangenen Woche im Südosten der Ukraine von pro-russischen Milizen “eine zweite Kampflinie” um die Stadt Mariupol eröffnet wurde. “Russische Landbrücken und Korridore wären ebenso völkerrechtswidrig und zu verurteilen wie die Annexion der Krim durch Russland”, so Steinmeier weiter.

Mit dem Völkerrecht kann Putin in seiner Gegenattacke gegen den Westen nicht dienen. Statt dessen versucht er, die EU bei ihrer Moral zu packen. Zu den geplanten neuen EU-Sanktionen gegen Russland sagte Putin:

„Was sind dann diese sogenannten europäischen Werte? Unterstützung für einen bewaffneten Staatsstreich? Die Unterdrückung von Gegnern unter Einsatz des Militärs? Das sind also europäische Werte? Ich glaube, dass man unsere Kolleginnen und Kollegen an ihre eigenen Ideale erinnern sollte.“

Der Krieg der Worte mag auf den ersten Blick unerheblich sein. Doch dahinter könnte eine bedenkliche Strategie stehen: Die Amerikaner wollen einen Keil zwischen Europa, in diesem Fall formal vertreten von der EU, und Russland treiben. Die USA werden die Ukraine allenfalls als Exportland für ihre Waffen verwenden. Sie werden militärisch nicht eingreifen. Sie wollen jedoch, dass die Sanktionen verschärft werden. Das schadet Russland und Europa gleichzeitig. Das eine wollen die Amerikaner, das andere nehmen sie billigend in Kauf.

Putin wiederum muss versuchen, vor allem seine Gegner im Inneren in Schach zu halten. Dazu braucht er starke Worte. Der russischen Bevölkerung kann er vieles zumuten – sie kann sich wegen der Repression der Zivilgesellschaft nur in begrenztem Rahmen wehren.

Einen Sieg hat Russland schon errungen: Die Ukraine ist jetzt das Problem der EU geworden. Der Pleitestaat muss finanziert werden. Das wird mit europäischen Steuergeldern geschehen. Präsident Poroschenko ist vom EU-Gipfel mit einer neuen Milliarden-Zusage von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zurückgekehrt, wie wie ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform meldet. Barroso habe zugesagt, eine Milliarde Euro “umzuschichten”, um der Ukraine zu “helfen”.

Der EU kommt – aus amerikanischer wie aus russischer Sicht – vorrangig die Rolle des Zahlmeisters zu. Einen Weltkrieg wird es nicht geben. Den kann sich keiner leisten.

Das unerfreuliche Fazit für den europäischen Steuerzahler und die Wirtschaft: Wer immer zuerst die Nerven verliert – die Rechnung für den Hegemonie-Streit zwischen Ost und West wird bei den Europäern landen.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/01/amerikaner-treiben-eu-weiter-in-eine-eskalation-mit-russland/

Gruß an die NATO kritischen Journalisten

TA KI

Die ägyptischen Priester und ihre „Zauberkünste“


von Robert Charroux

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Südamerikanische Überlieferungen versicherten […], „daß in alten Zeiten alle Menschen fliegen konnten. Ohne Anstrengung konnten ungeheuer schwere Steine bewegt werden.“ In Ägypten erkannte man die Berufung eines echten Priesters daran, daß er imstande war, sich nach Belieben in die Lüfte zu schwingen.

Nach einer arabischen Überlieferung waren die Ägypter im Besitz eines Geheimnisses, das sie befähigte, ihre Tempel und ihre Pyramiden zu bauen. „Sie legten unter die Steine Papyrusblätter, auf die Zauberworte geschrieben waren, und schlugen die Steine mit einem Stäbchen. Die Blöcke erhoben sich in die Luft und legten eine Strecke zurück, die ein Pfeil durchfliegen kann. Auf diese Weise gelangten sie zu den Bauplätzen der Pyramiden.“ Wir mögen lachen über eine solche Erklärung. Doch auch Jaques Weiss versichert in seinem Buch La Synarchie, daß die ägyptischen Eingeweihten sich der Levitation bedienten, um die Pyramiden zu bauen. Die riesigen, bis zu 600 Tonnen wiegenden Steinblöcke sind auf gewissen Flächen konvex, damit sie sich vollkommen in die konkaven Flächen der angrenzenden Blöcke einfügten und ein jeder Belastung gewachsenes, einheitliches Ganzes bilden.

Die Schwerkraft ist ein rätselhaftes Phänomen. Seit kurzem weiß man, daß sie auf einem gegebenen Breitengrad nicht überall gleich ist. Sie hängt von der dicke der Erdkruste ab, denn sie ist auch an das Phänomen der Isostasie gebunden. Bei gleicher Höhe ist die Schwerkraft auf dem Festland geringer als auf dem Meer. Anderseits wird das Prinzip der Schwerkraft selbst in Zweifel gezogen.

Nach Maxwell üben Wärme-, Licht- und andere Strahlungen auf die Körper, auf die sie auftreffen, einen wirklichen Druck aus. Andere Physiker – z.B. Dr. Pagès aus Perpignan – sind der Meinung, daß der „Schwerkraft“ genannte Effekt in Wirklichkeit ein Druck ist, der vom Kosmos ausgeht, was auf das selbe hinausläuft. Wir glauben, daß Jesus wirklich auf dem Wasser des See Genezareth gewandelt ist. Wir glauben das, weil sicherlich nicht einzig und allein von physikalischen Gesetzen abhängt – sie kann durch andere unbekannte Gesetze modifiziert werden -, weil es zweitens feststeht, daß durch Begeisterung verwandelte, d.h. verklärte Wesen nicht mit dem gleichen Gewicht schreiten wie normale Menschen und drittens, weil solche volkstümlichen Redensarten wie „er ging nicht, sondern flog förmlich“ oder „die Furcht (beziehungsweise die Freude) verleiht Flügel“ einer exakten Wirklichkeit entsprechen.

serapis tempel

Ein durch Begeisterung verklärter Mensch kann eine Lebhaftigkeit, eine Intelligenz, eine strahlende Heiterkeit, eine Gewandtheit, eine Beschwingtheit zur Schau tragen, die einfach verblüffend und bis heute unerklärlich sind. Die geheimnisvollen Levitationen können nicht bezweifelt werden […]. Plinius spricht von gewissen rätselhaften Levitationen, die die Ägypter ausführen konnten, und erzählt, der Architekt Dinokrates habe es unternommen, den Tempel von Arsinoë mit Magnetsteinen zu überwölben, um damit in der Luft schwebende Truggebilde zu demonstrieren.

Die ägyptischen Priester verstanden es sehr gut, Zauberkünste vorzutäuschen, die auf wissenschaftlichen Phänomenen beruhten. Eine besonders augenfällige ihrer Kraftleistungen bestand darin, daß sie eine die Sonne darstellende Metallscheibe in dem großen, in der Nähe von Alexandria gelegenen Serapis-Tempel emporschweben ließen. Der Mönch Rufinus aus Aquileia, der es mit eigenen Augen gesehen hat, vermutet, daß mehrere starke, in der Decke verborgene, Magneten die Sonnenscheibe an einem Gleichgewichtspunkt in der Luft schwebend halten konnten.

Lukian, von Natur skeptisch veranlagt, versichert, er habe gesehen, wie syrische Priester öffentlich das Zauberkunststück vorgeführt hätten, ihr Götterbild zur Decke aufsteigen oder in der Luft schweben zu lassen. Auch dies zweifellos eine geniale Verwendung des Magneten. Cassiodorus spricht von einem eisernen Cupido, der im Tempel der Diana frei in der Luft schwebte, ohne irgendetwas zu berühren, genau wie bei den Zauberkünsten der Ägypter. Auch der Sargschrein Mohammeds hing einst an der Decke der Moschee von Medina, ohne daß irgend etwas Sichtbares ihn anzuziehen oder zu halten schien. Chalkondylas vermutet, daß man auch hier die Anziehungskraft eines Magneten zunutze machte.

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levitation durch magnetismus

Heutzutage hört man nichts mehr von Levitationen. Man muß sich klarmachen, daß selbst unsere Wissenschaft, unsere ungeheuren Elektrizitätswerke uns nicht in den Stand setzen würden, mit Magneten, mit Elektrizität oder sonstwie uns den Nimbus zu schaffen, der den schwebenden Stab von Bizan [1], die Levitation des Tsong-kha-pa [2] oder auch nur die im Tempel der Diana hängende Eisenstatue umgab.

Im letzteren Fall wäre ein Experiment möglich. Man müßte aber, um die dazu nötige Energiemenge zu erzeugen, ein ganzes Elektrizitätswerk einsetzen. Das läuft darauf hinaus zuzugeben, daß im 20. Jahrhundert die Wissenschaft solche „Tricks“ nicht zustande bringen kann. Ein Historiker meint dazu: „Was die Alten von diesen Kräften – von der Elektrizität und dem Magnetismus – und von ihrer Anwendung zur Aufhebung der Schwerkraft wirklich gekannt haben, wird man nie feststellen können, da besonders in Ägypten die Handlungen der Eingeweihten von einem religiösen Geheimnis umgeben waren.

Dennoch versichert Pater Leurechon in seinem 1626 in Paris erschienenen Récréations mathématiques, daß man noch zu seinen Lebzeiten das Geheimnis kannte, auf Gegenstände einen Magneten wirken zu lassen, so daß sie frei in der Luft hängen blieben, ohne irgend etwas anderes zu berühren […]. „Nichts kann leichter Erstaunen hervorrufen, als wenn man inmitten eines Gebäudes eine schwere Eisenmasse schweben sieht, ohne daß sie mit irgend etwas anderem in Berührung steht als mit der Luft.

Nun, der Meinung des Pater Leurechon ungeachtet glauben wir, daß im 17. Jahrhundert das antike Geheimnis der Levitation seit langem verloren gegangen war, wenigstens was die unbelebte Materie betrifft. Dafür sind die Nachrichten von Levitationen menschlicher Körper im christlichen Zeitalter überaus häufig.

Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Robert Charroux wurde seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ entnommen, das 1969 im Verlag Herbig erschienen ist. (Orig: „HISTOIRE INCONNUE DES HOMMES DEPUIS CENT MILLE ANS“, Robert Laffont, Paris). Leider war es uns trotz langwieriger und umfassender Recherchen nicht möglich, den derzeitigen Inhaber der Rechte an Robert Charroux´ Werken in deutscher Sprache zu ermitteln. Daher erscheint dieser Beitrag bei Atlantisforschung.de vorläufig, in einer leicht gekürzten und redaktionell bearbeiteten Fassung, als wissenschafts- und atlantologie-geschichtliche Dokumentation zu Lehr- und Studienzwecken.

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_%C3%A4gyptischen_Priester_und_ihre_%22Zauberk%C3%BCnste%22

Gruß an die Trickser

TA KI