Der Samstagsfilm: Es lebe die Liebe (1944)


Tenor Manfred Richter ist der Star des Berliner Apollo-Theaters von Direktor Hanke. Der Direktor plant eine neue Revue mit Manfred in der Hauptrolle, doch lehnt der sämtliche vorgeschlagenen Bühnenpartnerinnen ab. Bei Dreharbeiten in Barcelona sieht er die Spanierin Manuela del Orta tanzen und singen und ist begeistert und ein wenig verliebt. Er setzt hinter der Bühne spontan einen Vertrag auf und engagiert Manuela gemeinsam mit ihrem Ballettmeister Hofer für die Revue in Berlin. Beide sollen nachkommen und auch Direktor Hanke zeigt sich mit Manfreds Wahl zufrieden, beweist eine Plattenaufnahme doch, dass Manuela singen kann. Wenige Wochen vor der Revuepremiere lässt Manuela jedoch ihre Teilnahme an der Revue absagen, da sie erkrankt ist und der Arzt ihr ein Jahr lang jegliches Singen verboten hat. Als Hauptdarstellerin wird nun die blonde Fritzi engagiert und die Revue erweist sich als großer Erfolg.

Ein Jahr später kommt Manuela del Orta nach Berlin. Sie darf zwar noch ein halbes Jahr nicht singen, will jedoch als Tänzerin unter ihrem richtigen Namen Maria Marten ihr Glück versuchen. Sie trifft in ihrem Hotel auf Manfred, der sie für eine seiner Verehrerinnen hält und sie als Tänzerin an Direktor Hanke empfiehlt. Maria tanzt vor und wird als Chormädchen engagiert. Sie fängt nun wieder ganz von vorne an, schafft es jedoch durch ihr Selbstbewusstsein, Manfred Respekt vor der Arbeit der Chormädchen abzuringen. Er lernt, jede einzelne beim Namen zu nennen, und erhält eine Ohrfeige, als er Maria an den Po fasst. Nach einigen kleinen Streitigkeiten kommt es zum ersten Rendezvous und bald macht Manfred Maria einen Heiratsantrag. Er wünscht sich eine gemütliche, solide Ehe, auch wenn er nach all der Zeit immer noch in die wie vom Erdboden verschluckte Manuela verliebt ist. Maria willigt in die Ehe ein und plant, ihm nun erst recht die biedere Ehefrau vorzuspielen.

Die Ehe ist solide und der Frauenheld Manfred wird zunehmend zum Pantoffelhelden. Maria jedoch will wieder als Manuela del Orta auf der Bühne stehen und übt heimlich tagelang mit ihrem Trainer Hofer. Geld, das Manfred ihr für Kleider und Schmuck gibt, legt sie an und führt stattdessen nach und nach den Schmuck in die Familie ein, den sie sowieso als Manuela del Orta besitzt, schließlich ist sie eigentlich eine wohlhabende Frau. Manfred wiederum ahnt, dass etwas mit Maria nicht stimmt, so gab ein Juwelier an, den Schmuck nicht zu kennen, den Maria angeblich bei ihm gekauft hat. Auf die Nachricht, dass die neue Revue mit Manuela del Orta besetzt werden soll, reagiert Manfred wiederum zwiespältig, fürchtet er doch, dass Maria eifersüchtig reagieren wird. Umso ernüchterter ist er, als sich Maria aus der Nachricht nichts zu machen scheint. Neue Pressefotos von Manuela del Orta machen Manfred jedoch klar, dass Maria und Manuela eine Person sind: Beide tragen denselben wertvollen Schmuck. Manfred behält seine Entdeckung jedoch für sich und gibt sogar vor Maria vor, Manuela eigentlich doch nicht attraktiv genug für die Revue zu finden, da sie auf den Fotos zugenommen hat. Direktor Hanke jedoch sagt er, dass Manuela auf alle Fälle seine Bühnenpartnerin werden soll. Fritzi wiederum glaubt, sie werde nun der neue Star an Manfreds Seite und flirtet mit ihm kurz vor der 500. Aufführung der gemeinsamen Erfolgsrevue. Sie wird von Maria aus der Garderobe geworfen und verlässt wütend das Theater. Direktor Hanke ist verzweifelt, doch erscheint statt Fritzi plötzlich Maria in Aufmachung von Manuela auf der Bühne und die Revue wird ein großer Erfolg. Direktor Hanke erkennt sie zunächst nicht und ist verblüfft, als sich die Überraschungssängerin als Manuela und Maria entpuppt. Als der Vorhang fällt, küssen sich Maria und Manfred und es kommt zum glücklichen Ende.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Es_lebe_die_Liebe

Gruß an die Liebe

TA KI

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Russland im Visier: Nato will auf Cyber-Angriff mit Militärschlag reagieren


Die Nato will Cyber-Attacken mit militärischer Gewalt beantworten. Feindliche Cyber-Attacken können Kraftwerke, Regierungen und weitere kritische Punkte eines Landes lahmlegen. Doch auch die internationalen Finanzmärkte seien in Gefahr. Für die Amerikaner steht fest: Hinter vielen Attacken stecke Russland. Wird ein Nato-Mitgliedsstaat angegriffen, wäre der Bündnisfall gegeben.

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Die Nato betrachtet es als legitim, auf eine großangelegte Cyber-Attacke auf einen Mitgliedstaat mit militärischer Gewalt zu reagieren. Die Allianz erweitert mit der Entscheidung der 28 Staats- und Regierungschefs vom Freitag ihre Zuständigkeit auf den Cyberspace.

Sie trägt damit der Tatsache Rechnung, dass ein Angriff über das Computernetz kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke, Banken oder Regierungen lahmlegen kann, ohne dass ein einziger Schuss abgefeuert wird.

So können die internationalen Finanzmärkte könnten Schauplatz eines massiven Cyber-Angriffs werden. Die globalen Finanz-Ströme sind in Gefahr. Drahtzieher der Angriffe könnten sogar Staaten sein. Der Chef der „Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden“ (IOSCO), Greg Medcraft, warnt vor einem Finanz-Crash und fordert auch die nationalen Aufseher auf, Vorkehrungen zu treffen. Vor dieser Gefahr hatte im vergangenen Jahr die US-Börsenaufsicht SEC ebenfalls gewarnt.

„Heute erklären wir die Abwehr von Cyber-Attacken zu einer der Kernaufgaben der Nato im Bereich der Bündnisverteidigung“, sagte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen auf dem Gipfeltreffen der Allianz im walisischen Newport.

2007 hatte eine ganze Reihe von Cyber-Angriffen weite Teile von Estland lahmgelegt. Es handelte sich vermutlich um eine Vergeltungsmaßnahme für die Versetzung eines Denkmals aus der Sowjetzeit. Viele westliche Experten machten die Führung in Moskau für den Angriff verantwortlich, diese wies die Anschuldigungen jedoch zurück. Ins

Auch die Bundesregierung behält sich grundsätzlich das Recht vor, auf schwere Cyber-Attacken mit Waffengewalt zu reagieren. „Je nach Eigenart kann ein Cyber-Angriff im Einzelfall als bewaffneter Angriff auf einen Staat zu werten sein“, heißt es in einem vertraulichen Bericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2012 zum Themenkomplex Cyber-Verteidigung. Dies gelte insbesondere dann, wenn die Souveränität des angegriffenen Staates bedroht oder die Wirkung der Cyber-Attacke sich mit der Wirkung herkömmlicher Waffen vergleichen lasse. Dann seien Staaten berechtigt, „ihr naturgegebenes Recht auf individuelle oder kollektive Selbstverteidigung auszuüben“. Doch die US führen schon seit Jahren einen weltweiten Cyber-Krieg.

Die Bundeswehr wappnet sich seit geraumer Zeit gegen Cyber-Attacken und verfügt seit Dezember 2011 über Experten, die selbst Angriffe im Internet starten können. Der Einsatz der Armee im Cyberspace unterliegt dabei den gleichen verfassungsrechtlichen Voraussetzungen wie jeder andere Streitkräfteeinsatz. Ein großes Problem bei der Vergeltung von Cyber-Angriffen ist allerdings, dass deren Urheber oft schwer zu identifizieren sind.

Vergangene Woche startete im oberpfälzischen Grafenwöhr und Island unter dem Namen „Combined Endeavor“ die jährlich stattfindende weltweit größte IT-Militärübung. An ihr nehmen 1.200 Nato-Soldaten teil, meldet Stars and Stripes. Die Übung endet am 12. September.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/06/russland-im-visier-nato-will-auf-cyber-angriff-mit-militaerschlag-reagieren/

Gruß an die Russen

TA KI

 

Wir, die Teenager!


TenneagerneuUnsere tägliche Doku in dieser Rubrik ist ja oft sehr deprimierend oder macht einfach nur wütend. Nicht die heutige: In der folgenden, vor ein paar Tagen auf Arte ausgestrahlten Doku, geht es um den Teenager als Spezies im Laufe der Zeit. «Wir, die Teenager!» ist eine sehr originelle Popkollage, bestehend aus Archivmaterial und nachgespielten Szenen.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Heute+Wir+die+Teenager+de+/631125/detail.html

Gruß an die Jugend

TA KI

 

Zehntausende müssen Trinkwasser abkochen; Rückstände von Antibiotika im Duisburger Trinkwasser;Gadolinium im Trinkwasser nachgewiesen


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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eine Bakterienbelastung des Trinkwassers in Rheinland-Pfalz hat sich ausgeweitet. Mehrere zehntausend Menschen sollen deshalb nur noch abgekochtes Wasser zum Essen, Trinken und Zähneputzen verwenden.

Seit Freitag ist neben Teilen von Bad Neuenahr-Ahrweiler auch die gesamte Gemeinde Grafschaft betroffen. Das geht aus Laborergebnissen hervor, die der Kreisverwaltung Ahrweiler vorliegen.

Die Herkunft der gefundenen Bakterien namens Escherichia coli (E. coli) sei noch nicht geklärt, teilte der Kreis mit. Sie gehören zur natürlichen Darmflora von Menschen und Tieren. Manche von ihnen können Durchfall verursachen.

Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/zehntausende-muessen-trinkwasser-abkochen-aid-1.4505770

Rückstände von Antibiotika im Duisburger Trinkwasser

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Duisburg. Die Zeitschrift „Ökotest“ hat im Duisburger Trinkwasser Rückstände von Antibiotika und anderen Medikamenten gefunden. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht jedoch nicht, denn die gemessenen Mengen liegen weit unter den vorgegebenen Grenzwerten. Doch es gibt Nachholbedarf bei der Abwasserreinigung. Von Laura Sandgathe

Die hohe Qualität des Duisburger Trinkwassers spiegelt sich in den Werten wieder, die die Zeitschrift „Ökotest“ in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlich hat. Zwar wurden Rückstände von Medikamenten nachgewiesen, allerdings nur in sehr geringen Mengen. Unter anderem wurde im Wasser Gadolinium gemessen. Gadolinium ist ein Kontrastmittel, das in Krankenhäusern für Magnetresonanztomografien verwendet wird. Im Duisburger Trinkwasser sind etwa vier Nanogramm Gadolinium pro Liter (ng/l) vorhanden.

Giftig für den Menschen wäre aber erst eine Konzentration höher als 100 ng/l. „Bei diesen 100 ng/l handelt es sich auch erst um den Vorsorgewert, also den Wert, ab dem wir Maßnahmen zur besseren Reinigung des Wassers ergreifen müssten. Der Grenzwert für Gadolinium im Trinkwasser, ab dem der Genuß dieses Wassers gefährlich für den Menschen wird, liegt noch darüber“, sagt Thomas Nordiek, Pressesprecher der Stadtwerke.

Duisburgs Trinkwasser stammt aus dem Rhein

„Das Duisburger Trinkwasser wird immer zweifach gefiltert“, erklärt Nordiek weiter. Das Wasser, das in Duisburger Haushalten aus den Hähnen fließt, stammt aus Wasserwerken, die am Rhein an der Grenze zu Düsseldorf liegen. Allerdings wird nicht das Oberwasser des Flußes abgepumpt, sondern das so genannte Uferfiltrat. Bei diesem handelt es sich laut Nordiek um Rheinwasser, das aber bereits durch mehrere Gesteinsschichten auf natürliche Weise gefiltert worden ist.

In den Wasserwerken der Stadtwerke wird das Uferfiltrat mithilfe eines Aktivkohlefilters ein zweites Mal gefiltert, bevor es in das Trinkwasser-Versorgungsnetz eingespeist wird. „An diesem Punkt ist der überwiegende Teil aller Verunreinigungen aus dem Wasser herausgefiltert, es kann von den Verbrauchern bedenkenlos getrunken werden“, sagt Nordiek.

Der Sprecher der Stadtwerke sieht deshalb auch keinen Grund, die bisherige Strategie bei der Trinkwasseraufbereitung zu ändern. Anders sieht es dagegen bei den Wirtschaftsbetrieben aus, die mit der Reinigung des Abwassers ebenfalls am Trinkwasserkreislauf beteiligt sind. Das Abwasser ist der Punkt im Kreislauf, an dem Verunreinigungen wie Rückstände von Medikamenten und Antibiotika ins Wasser gelangen, die dann aufwendig wieder herausgefiltert werden müssen, bevor gesundes Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt.

Medikamente im Abwasser werden nicht erfasst

Im Bereich Abwasser gibt es in Duisburg noch Handlungsbedarf. „Für das Abwasser, das in den drei Kläranlagen der Wirtschaftsbetriebe gereinigt wird, sind bislang keine Grenzwerte für Arzneimittelrückstände festgelegt worden“, erklärte Volker Lange, Sprecher der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, auf Anfrage unserer Redaktion. Ob und in welchen Mengen also auch im bereits geklärten Duisburger Abwasser Rückstände von Medikamenten vorhanden sind, kann derzeit niemand mit Bestimmtheit sagen.

Problematisch ist daran, dass dieses Abwasser über verschiedene Wege auch ins Grundwasser oder in den Rhein gelangen kann, aus dem wiederum die Stadtwerke Trinkwasser für Duisburgs gewinnen. Zwar ist dieses Trinkwasser für den Menschen uneingschränkt genießbar. Doch die Autoren der „Ökotest“-Studie weisen darauf hin, dass bereits geringe Mengen von Medikamentenrückständen im Wasser schädlich für die Tier- und Pflanzenwelt sein können. Deshalb stellt die Tatsache, dass mit dem bereits geklärten Duisburger Abwasser derzeit eine unbekannte Menge an Arzneimittelrückständen in den Wasserkreislauf gelangt, ein Problem für die Umwelt dar.

Mittelfristig soll sich dies allerdings ändern: In der Kläranlage Vierlinden im Duisburger Norden betreiben die Wirtschaftsbetriebe eine Testanlage, in der zum einen die im Abwasser vorhandenen Medikamentenrückstände gemessen, und zum anderen Möglichkeiten erprobt werden sollen, mit deren Hilfe diese aus dem Abwasser herausgefiltert werden können. Wann das so weit sein wird, kann Lange allerdigns noch nicht genau sagen.

Quelle: lsa
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Gadolinium im Trinkwasser nachgewiesen

Hohe Gehalte des Konstrastmittel-Metalls deuten auf weitere Rückstände hin

Rückstände im Trinkwasser: In vielen deutschen Städten finden sich anomal hohe Mengen des Seltenerd-Metalls Gadolinium im Trinkwasser, wie Tests jetzt zeigen. Dieses als Kontrastmittel verwendete Element ist zwar nicht schädlich, zeigt aber an, dass trotz Kläranlagen mehr Rückstände von Medikamenten und Körperpflegeprodukten in die Gewässer und ins Trinkwasser gelangen als bisher angenommen.
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Ob Arzneimittel, Cremerückstände auf der Haut oder Kosmetika: Mit unserem Urin und beim Duschen oder Waschen gelangen die in diesen Produkten enthaltenen Chemikalien in das Abwasser. Auch Nanopartikel wie Silber oder winzige Plastikfasern gelangen über das Abwasser in die Kläranlagen geschwemmt. Zwar können diese viele Substanzen aus den Abwässern entfernen, nicht jedoch alle, wie sich gerade in letzter Zeit vermehrt zeigt.

Hohe Werte von Gadolinium im Rhein…

Bereits Anfang 2013 hatten Forscher der Jacobs University Bremen nachgewiesen, dass das Wasser des Rheins hohe Mengen von Seltenerd-Metallen, darunter vor allem Gadolinium, aber auch Lanthan und Samarium enthält. Ihren Schätzungen nach transportiert der Fluss pro Jahr mehr als sieben Tonnen dieser Metalle bis in die Nordsee. Diese Seltenerd-Metalle Gadolinium werden in der Medizin als Kontrastmittel, beispielsweise bei der Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet.

…und nun auch im Trinkwasser

Jetzt zeigen neue Analysen: Auch im Trinkwasser finden sich inzwischen hohe Konzentrationen vor allem von Gadolinium aus Kontrastmitteln. Betroffen sind Städte im Einzugsgebiet des Rheins wie Düsseldorf und Köln, aber auch Rüsselsheim, Koblenz, Bonn, Leverkusen und Kleve sowie Städte an der Ruhr wie Beispiel Essen und Duisburg. Auch im Westen Berlins haben die im Trinkwasser gemessenen Konzentrationen in den letzten Jahren deutlich zugenommen, wie die Forscher berichten.

„Unsere Untersuchungen zeigen seit längerem, dass überall dort, wo Oberflächenwasser aus Seen und Flüssen eine wichtige Rolle für die Trinkwasserversorgung spielt, relativ hohe Gehalte an Gadolinium aus Kontrastmitteln im Leitungswasser gefunden werden“, so Bau. Es gab aber auch unerwartete Funde, wie beispielsweise in München, wo noch zu klären ist, wo und wie das anthropogene Gadolinium ins Leitungswasser gelangt.

Hinweis auch auf andere Rückstände

Muss sich der Verbraucher darüber nun Sorgen machen? „Nein, das Gadolinium ist in den bisher im Trinkwasser gemessenen Konzentrationen gesundheitlich völlig unbedenklich“, betont Bau. Allerdings: Die erhöhten Werte für dieses Seltenerdmetall sind ein Indiz dafür, dass auch andere Stoffe aus dem Abwasser in die Gewässer und ins Trinkwasser gelangt sein könnten. Zu solchen Stoffen gehören zum Beispiel Rückstände von Medikamenten und Körperpflegeprodukten – und diese könnten schon in sehr geringen Konzentrationen die Gesundheit beeinflussen.

(Jacobs University Bremen, 04.09.2014 – NPO)
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Gruß an die, die nicht jeden Mist saufen
TA KI
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Anmerkung:

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Es läßt staunen , daß Stiftung Warentest, die mit Abstand beiden besten im Handel erhältlichen Mineralwasser gar nicht in ihre Tests miteinbezieht-

Hier die Internetauftritte und meine persönlichen Empfehlungen, die iCH gerne ohne jegliche Bedenken weitergebe, da iCH ausschließlich diese beiden Wasser selber trinke, sie meinen Tieren gebe und ohne Bedenken jedem empfehlen kann der auf seine Gesundheit und seinen Körper achtet!!

iCH selber energetisiere diese Wasser zusätzlich mit Edelsteinen.

Gruß an die, die gesund sein wollen

TA KI

http://www.plosemineralwasser.de/produkte/mineralwasser/besondere-eigenschaften

http://www.st-leonhards-quelle.de/ha_Wasser.html?current_mp=6

 

Die Himmelsscheibe von Nebra


Die endgültige Ausbaustufe von Stonehenge, wie wir es heute kennen, ist vor 3800 Jahren erreicht worden, wobei wir aber wissen, daß es schon viele Jahrhunderte vorher Vorformen gegeben hat, die ebenso wie Stonehenge der Beobachtung von Sonne, Mond und Sternen gedient haben. Vor einigen Jahren wurde in England ein hölzerner Pfostenkreis entdeckt, der als „Woodhenge“ bezeichnet wurde, weil hier ein aus hölzernen Säulen bestehendes Observatorium entdeckt wurde, Alter über 5000 Jahre.

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 So wie es das Bauen mit Großsteingräbern aber nicht nur in England, sondern auch in vielen anderen von den Vorfahren der Germanen besiedelten Gebieten gegeben hat, gilt dies natürlich auch für den Kult, insbesondere die Sonnen-, Mond- und Sternenbeobachtung und gleichzeitig -verehrung. Wegen der Vernachlässigung der eigenen Vorgeschichte und der Tatsache, daß sich das bekannteste Beispiel dieser Art in Deutschland in der früheren DDR befand, ist hier im Westen aber wenig darüber bekannt geworden. Es handelt sich um das Ringheiligtum auf einem Bergsporn bei Quenstedt. Die Durchlässe, vier an der Zahl, in den insgesamt sechs ringförmigen Holzpalisaden waren nach Sternbildern ausgerichtet. Das Alter dieser Anlage wird auf rund 7000 Jahre geschätzt. Dieses im Harzvorland liegende Observatorium, (da 3 Öffnungen wegen der örtlichen Gegebenheiten nicht als Durchgänge für Prozessionen interpretiert werden können) wurde bislang als das älteste dieser Art weltweit angesehen. Ob die nunmehr am Mittelberg nahe Nebra (Sachsen-Anhalt) entdeckte Holzpalisaden-Anlage, mit einem Durchmesser von etwa 200 Metern, die nach dem Leiter des Landesmuseums für Vorgeschichte, Harald Meller, ebenfalls als Observatorium gedient hat, älter ist als diejenige von Quenstedt, wäre noch zu erweisen, so daß die in der Presse bereits aufgetauchten Meldungen, die kreisförmige Wallanlage mit Graben sei das älteste Observatorium der Geschichte, noch der Überprüfung bedarf. Die in einem Wald bei Nebra gefundene Anlage ist auf einem Berg errichtet, wo man bei klarer Sicht den 80 km entfernten Brocken sehen kann, den auffälligsten Berg des Harzes. Von dem Observatorium auf dem Mittelberg kann man den Sonnenuntergang zur Sommersonnenwende genau über dem Brocken beobachten. Der Berg ist 252 m hoch, und da noch viel Baumbewuchs vorhanden ist, es ferner keine detaillierten Ausgrabungen gegeben hat, müssen genaue Ergebnisse noch auf sich warten lassen.
Was aber bereits Erdspuren von dort ergeben haben, ist die Tatsache, daß die Bronzescheibe von Sangerhausen ursprünglich in der Nähe der Ringwallanlage auf dem Gipfel des Mittelberges gelegen hat.
Über die Bronzescheibe hatte erst kürzlich wieder der FOCUS berichtet, nachdem erstmalig bereits in den Heften 9/2002 und 12/2002 Berichte waren. Diese Bronzescheibe ist zusammen mit beiliegenden Funden von einem Raubgräber – solche können nicht genug verurteilt werden, weil sie Fundhorizonte zerstören, und Fundumstände üblicherweise nicht mehr herstellbar machen – ergraben worden, ist mehrere Jahre lang durch eine illegale Händlerszene gegangen, bis sie Anfang diesen Jahres in Basel beschlagnahmt werden konnte. Sie ist mit den zugehörigen Fundstücken der frühen Bronzezeit auf dem Titelbild dieses Heftes dargestellt worden, und sofort gab es eine Reihe von Spekulationen hierüber. Inzwischen weiß man etwas mehr, so daß wir jetzt einen zusammenfassenden Bericht bringen.

Sicher sind sich alle Experten, daß die Scheibe astronomische Bedeutung hat. Neuere Röntgenanalysen und mikroskopische Untersuchungen deuten darauf hin, daß sie in vorgeschichtlicher Zeit mehrmals umgestaltet wurde, was ganz natürlich ist. Sonnenaufgangs- und Untergangspunkte sowie Sternenaufgangs- und Untergangspunkte ändern sich im Laufe von Jahrhunderten, und wenn die Scheibe – wie aufgrund ihrer großen Bedeutung im Kult und des hohen Wertes von Bronze zu erwarten ist – viele Jahrhunderte in Gebrauch war, mußte sie umgestaltet werden, damit sie noch den Sternenhimmel zu bestimmten Zeiten richtig wiedergab.
Von heiligen Gegenständen weiß man, daß sie lange gebraucht wurden. Wenn sie irgendwann schadhaft oder unbrauchbar geworden waren, wurden sie nicht eingeschmolzen, sondern üblicherweise unbrauchbar gemacht, meist – so vorhanden – im Moor versenkt. Beschädigungen an dieser Scheibe konnten festgestellt werden. Da bei Sangerhausen die Raubgräber aber nicht nur diese Scheibe, sondern auch andere Bronzegegenstände, nämlich zwei Griffzungenschwerter, zwei Randleistenbeile, ein Meißel, zahlreiche Armringe, und Kleinteile zusammen gefunden hatten (vergleiche Abb.), gehen die Ausgräber jetzt davon aus, daß die Scheibe – nachdem sie nicht mehr im Kult benutzt wurde – mit in ein Grab gelegt wurde. Dies aber wäre ein höchst ungewöhnliches „Endlager“ für ein Kultobjekt; üblicherweise sind diese nicht in Gräbern niedergelegt worden. Zu verweisen wäre beispielsweise auf die bronzezeitlichen Goldhelme, die auch gesondert gefunden wurden, einer von ihnen auch von drei Beilen umgeben. Für eine Grablage sprechen im vorliegenden Fall Armringe und Kleinteile, dagegen die Doppelzahl von Beilen und Schwertern, da üblicherweise einem Toten nur jeweils eins dieser Gegenstände mitgegeben wurde. Ich bin deshalb der Auffassung, daß die Objekte nicht einem Toten mit ins Grab gelegt wurden; das aber ist das Übel der Raubgräber, daß sich diese Frage nun endgültig nicht klären läßt.

Das Alter der Scheibe wird auf ca. 3600 Jahre veranschlagt. Sie hat einen Durchmesser von 31-32 cm und ist mindestens 2 Kilogramm schwer. Von dem runden Goldball, der entweder Sonne oder Vollmond darstellt, ist ein Teil der Goldauflage ausgebrochen worden. Weiterhin sind auf den Goldstreifen am Scheibenrand zwei punktförmige, leichte Vertiefungen zu sehen, ebenfalls Beschädigungen.
Der Archäologe Jens May vom brandenburgischen Amt für Denkmalspflege in Waldstadt ist der Auffassung, daß die Bronzescheibe ein Mondphasenkalender sei. Die 29 Goldplättchen auf der Scheibe seien keine Sternenbilder, sondern Anordnungen der Tage des Mondkalenders. Die Punkte seien Symbole für den Ablauf des 29 tägigen Mondmonats. Nach seiner Auffassung wurde die Mondkalenderscheibe von den damaligen Benutzern im Ablauf von 14 1/2 Tagen schrittweise bis zu 90 Grad entgegen der Uhrzeigerrichtung bis zur Vollmond-Phase gedreht. Danach wurde die Scheibe wieder um etwa 90 Grad bis zum Tag des Neumonds zurückgedreht.
May befaßt sich schon seit Jahren mit der Deutung von bronzezeitlichen Kalendarien und glaubt, daß auf der Scheibe kein Schiff, keine Sonne und auch kein Horizont dargestellt seien; die beiden gebogenen Goldstreifen, die sich auf der Scheibe am Rand gegenüberstünden, stellten eine Art Bedienungsanleitung für die Drehbewegung im Sinne hin und her dar. Er vergleicht dieses Prinzip mit einem Taktgeber für Musikinstrumente, einem Metronom.
Seine Auffassung ist aber dadurch erschüttert worden, daß ein weiterer Stern, nämlich ein dreißigster Stern, abgefallen war, aber gerettet werden konnte. Röntgenuntersuchungen haben ferner festgestellt, daß ursprünglich 32 Sterne auf der Scheibe leuchteten. Damit gewinnt die Deutung der Experten des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle an Gewicht. Sie sind der Auffassung, daß Sonne und Sichelmond dargestellt sind, ferner auch ein Schiff. Soweit der Landesarchäologie Harald Meller das Schiff aber damit in Verbindung bringen will, daß mit dem Schiff Verbindungen nach Ägypten erfolgten, wo die Astronomie auch eine große Rolle spielte, ist diese Deutung hergesucht. Wir wissen aus der nordischen Mythologie, daß die Sonne tagsüber von Rössern über den Himmel gezogen wurde, nachts als in einem Schiff fahrend (sie ging ja hinter der See unter) gedacht wurde. Auf Rasiermessern der Bronzezeit haben wir zahlreiche Darstellungen, wo Sonnenscheiben auf Schiffen mit Schwanenköpfen zu sehen sind. Auf der Rückseite jeder „Nordischen Zeitung“ haben wir ein Band aus solchen Sonnenschiffen wiedergegeben.

Wenn Meller also sagt, daß das Schiff in einen religiösen Kontext gehört, ist dies sicherlich richtig, aber in einem anderen Sinne, als er es meint.
Die kleinen goldenen Plättchen werden von ihm als Sterne gedeutet, wobei er eine Ansammlung von 7 Goldpunkten als Sternenhaufen der Plejaden in einer Himmelsstellung wie vor 3600 Jahren ansieht.

Auch Professor Wolfhard Schlosser von der Ruhr-Universität Bochum, der sich um die Archäo-Astronomie sehr verdient gemacht hat, ist der Auffassung, daß nicht die Mondtage mit den kleinen Plättchen dargestellt sind, sondern Sterne. Die seitlichen goldenen Rundbögen interpretiert Schlosser als östlichen und westlichen Horizontbogen. Sie zeigen die Punkte des Sonnenauf- und Sonnenunterganges über das Jahr. Die Winkel entsprechen dem errechneten Sonnenlauf in der frühen Bronzezeit für die Region Sachsen-Anhalt. Deswegen ist Schlosser der Auffassung, daß diese Scheibe auch nicht importiert ist, sondern in Sachsen-Anhalt hergestellt worden ist. Fundort und Bilderwelt der Scheibe passen zueinander.

Auch Schlosser ist der Meinung, daß diese Bronzescheibe zum Observatorium des Mittelberges bei Nebra gehört. Das Alter dieser Scheibe – es ist die älteste astronomische Anweisung, die wir kennen – in Verbindung mit dieser Anlage ist in der Tat eine Weltsensation, und zeigt, daß es bereits Jahrtausende vor der Geburt eines angeblichen Christus eine hochentwickelte germanische Himmelskunde (dargestellt in Reuters hervorragendem Buch: „Germanische Himmelskunde“) gab, was dann verlorenging bis hin zur absurden Auffassung, die noch im Mittelalter geglaubt wurde, daß die Erde eine Scheibe sei, womit uns auch auf diesem Gebiet das Christentum unvergleichlich geschadet hat. Aus dem Osten kommen nicht das Licht und nicht die Weisheit, sondern Terror und Verderben, Ignoranz und Stupidität, Hohn auf Wissenschaft und Weisheit, Ausrottung von Gelehrtenfamilien.

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Neben der Tatsache, daß es sich um eine Scheibe mit astronomischem Inhalt handelt, (in ihrer Einzigartigkeit nur dem bronzezeitlichen Sonnenwagen von Trundholm vergleichbar), sind sich die Experten weiterhin darüber einig, daß sie im Zusammenhang mit einer astronomischen Anlage dazu diente, die Jahreszeiten genau zu bestimmen, um die Zeiten für die Aussaat festzulegen. Jäger, Sammler und Viehzüchter sind gezwungen, dauernd herumzuziehen. Nur Ackerbauer errichteten deshalb astronomische Anlagen, weil sie ortsgebunden waren; für sie waren diese auch ganz besonders bedeutsam. Da die ersten solcher Anlagen im Nordwesten Europas gefunden wurden, nicht im Orient, sollte die Forschung auch die These, der Ackerbau sei zu uns aus dem Osten gekommen, auf den Prüfstand stellen. Früher war man der Auffassung, die Idee, Megalithgräber zu bauen, sei vom Mittelmeer in den Norden und Westen Europas gewandert. Heute weiß man aufgrund der revidierten C 14 Methode, daß es umgekehrt war, und daß die ältesten Großsteingräber in unserem Bereich gebaut wurden. Da die ältesten Observatorien hier älter sind als der angenommene Beginn des Ackerbaues im Orient, ist nach meiner Meinung dadurch der schlüssige Beweis dafür erbracht, daß auch der Ackerbau von hier aus seinen Siegeszug über die Welt angetreten hat. Der älteste Pflug der Welt wurde in Walle/Ostfriesland gefunden.

 Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=122:die-himmelsscheibe-von-nebra&catid=2:geschichte&Itemid=24

Gruß an unser Vaterland

TA KI

Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem, Teil 3


Uranus

Während Uranus beim Vorbeiflug von Voyager 1986 noch „gesichtslos wie eine weiße Billardkugel war“, bildeten sich auf ihm seit mindestens 1996 auffällige helle Wolken – Wolken, die „fast so groß wie der irdische Kontinent Europa“ 86 waren und die innerhalb von nur zehn oder weniger Jahren auftauchten.

Zwei Jahre später, im Jahr 1998, hatte das Hubble-Weltraumteleskop in kürzester Zeit fast so viele Wolken in der höheren Uranusatmosphäre entdeckt wie in der gesamten Beobachtungsgeschichte des Uranus zuvor. Eine dieser Wolken war „heller als alle Wolken, die je auf Uranus gesichtet wurden.“ 87 (Abbildung 36)

Etwa ein Jahr später, 1999, als die Veränderungen sich noch immer verstärkten, wurde in den Artikeln der NASA davon gesprochen, dass Uranus von „gigantischen Stürmen heimgesucht“ werde,88 die ihn „zum dynamischsten Planeten mit den hellsten Wolken im äußeren Sonnensystem“ machten. Interessanterweise verwendete die NASA folgende Analogie: „Wenn der Frühling auf der Erde auch nur ansatzweise dem des Uranus ähneln würde, dann würden wir Wogen massiver Stürme erleben, von denen jeder das Land von Kansas nach New York bedecken würde, mit Temperaturen von 300 Grad unter Null.“ 89

Klingt das nicht seltsam vertraut nach den Beschreibungen irdischer Klimakatastrophen in möglichen Zukunftsszenarien?

Abbildung 36

Abbildung 36: Hubble-Aufnahme von hellen Höhenwolken auf

Uranus (NASA/HST, 1998)

All das wirft die Frage auf: Hat es auf Uranus schon immer diese charakteristischen brillanten Wolkenformationen gegeben – und wir waren bisher einfach nicht in der Lage, diese angemessen zu beobachten? Oder sind sie aufgrund des schwerfälligen 64-jährigen Sonnenumlaufs von Uranus erst jetzt in unser Blickfeld geraten? Haben wir es hier mit wirklich ungewöhnlichen Veränderungen zu tun, oder sehen wir nur ein Phänomen, das schon vorher existiert hat?

Hier ist die Antwort: Der leitende NASA-Wissenschaftler bezeichnete die zunehmend hellen und aktiven Wolken als „wirklich große, große Veränderungen“ im Vergleich zu dem, was Voyager vor 13 Jahren beobachtet hatte. Vergessen wir dabei nicht, dass Voyager Uranus aus einem anderen Winkel beobachtete als wir dies von der Erde oder vom Hubble-Teleskop aus tun.90

Dennoch werden einige Skeptiker noch immer überzeugt beteuern, dass „nichts Ungewöhnliches vor sich geht“, „alles beim Alten ist“ oder „jegliche Veränderung nur die Folge normaler ‚jahreszeitlicher‘ Schwankungen ist, die durch Uranus’ ständig wechselnde Position zur Sonne bedingt sind.“

Doch das Gegenteil ist der Fall.

Im Oktober 2000 räumte ein offizieller Bericht der NASA ein, es gebe „eigenständige Bereiche über 25 Grad nördlicher Breite, die den größten Kontrast aufweisen, der je bei einer Uranuswolke beobachtet wurde“. Erinnern Sie sich: Die kontrastreichste (soll heißen: hellste) Wolke, die je auf dem Uranus beobachtet worden war, wurde nicht vor dem Jahr … 2000 entdeckt.

Hier ist der offizielle Beweis: „Langfristige bodengestützte Beobachtungen [des Uranus] zeigen jahreszeitliche Helligkeitsveränderungen.“ Selbst von der Erde aus wurden also bedeutsame Veränderungen katalogisiert – anhand von Wolkenmustern, „deren Ursprünge nur bedingt verstanden werden“.91

Immerhin: Auch wenn es am einfachsten ist, die Winkelposition in der Sonnenumlaufbahn für die brandneuen, kontinentgroßen und überraschend hellen Wolken des Uranus verantwortlich zu machen, so lässt doch die vorhergehende offizielle Analyse der NASA erkennen, dass es einfach noch keine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt, wie genau solche Wolken zustande kommen.

Das HD-Modell kann eine Erklärung liefern: Offenbar baut sich innerhalb von Uranus und all den anderen von uns untersuchten Himmelskörpern höherdimensionale, fluidähnliche Energie auf, die überall um uns herum in einem masselosen Äther existiert, der durch unsere fünf Sinne und die meisten konventionellen Messinstrumente nicht wahrgenommen werden kann. Infolgedessen „leiten“ diese Objekte (wie Planeten oder Monde) die Energie gezwungenermaßen in unseren eigenen dreidimensionalen Referenzrahmen „ab“, wo sie auf verschiedene Weise in Erscheinung tritt, je nach den am Vorgang beteiligten dreidimensionalen Substanzen.

In aufgeblähten Gasplaneten erkennen wir diesen Prozess am Auftauchen von „hellen, neuen wolkenähnlichen Gebilden“: Durch die zusätzliche Energieeinspeisung erhöht sich die konvektive Aktivität, was zur Kondensation strahlender Höhenwolken aus Eiskristallen führt – wie die Methanzirruswolken, die in der höheren Uranusatmosphäre aufgetaucht sind.

Wenn die Energie dagegen in einen Gesteinstrabanten (oder -planeten) ohne echte Atmosphäre einströmt – wie in den Jupitermond Io –, führt die erhöhte thermale Aktivität zu einem erkennbaren geometrischen Muster interner vulkanischer Aufheizung und zu Eruptionen, die den hyperdimensionalen Resonanzfluss zwischen den Dimensionen widerspiegeln. Das würde beispielsweise den kürzlich gesichteten „320-Kilometer-Lavahotspot“ an einer exakten geometrischen Position auf Ios Oberfläche erklären.

Was lässt sich nun über die Uranusatmosphäre sagen?

Wenn sich die Gesamthelligkeit des Uranus aufgrund der erhöhten konvektiven Wolkenaktivität so dramatisch verändert – gibt es dann irgendwelche Indizien für ebenso massive Veränderungen in der atmosphärischen Zusammensetzung, die laut HD-Modell mit derartigen klimatischen Schwankungen einhergehen sollten? Veränderungen ähnlich dem „starken Anstieg von Helium und schweren Ionen“ in der Plasmastrahlung der Sonne; der „peinlichen“ 10-prozentigen Abnahme schwerer Elemente in der Jupiteratmosphäre (gepaart mit einem entsprechenden 10-prozentigen Anstieg von Helium, einem der Grundelemente, deren Anteil sich auch unerklärlicherweise innerhalb der Sonne erhöht); den jüngsten „überraschenden Mengen“ Ozon in der Marsatmosphäre; oder der „dramatischen“ Abnahme von Schwefelgasen in der Atmosphäre der Venus, gepaart mit dem ebenso erstaunlichen, scheinbar gleichzeitigen Anstieg des Sauerstoffgehalts – letzterer in Form einer geometrisch definierten, „tetraedalen“ Zunahme der Polarlichthelligkeit um mehr als 2.500 Prozent!?

Diese Indizien gibt es tatsächlich.

Erst kürzlich trat eine messbare Veränderung in der Zusammensetzung der Uranusatmosphäre auf: Im Dezember 2003 wurde erstmals Kohlenstoffmonoxid (CO) in der Atmosphäre des Planeten entdeckt, und die wissenschaftlichen Beobachter glauben, dass dieses Gas durch Staub erzeugt wird, der durch das gesamte Sonnensystem strömt.92 Der Ursprung dieses neuen Staubs spielt eine wichtige Rolle in Wilcocks Version des HD-Modells. Dieser ungewöhnliche Staub scheint sich seinen Weg in sämtliche planetare Atmosphären des Sonnensystems – auch in die der Erde – zu bahnen, wo er noch nie zuvor gesehen wurde.

Im Gegenzug vertritt Hoagland die Auffassung – gestützt durch revolutionäre Labordaten aus der „Neue-Energie-Gemeinschaft“ 93 –, dass derart dramatische Veränderungen in der atmosphärischen Zusammensetzung wahrscheinlich ein direktes Nebenprodukt der zunehmenden HD-Energien selbst sind, quasi eine inneratmosphärische alchemistische Transmutation eines (oder mehrerer) Elemente in ein anderes.

Bevor wir nun das Uranussystem verlassen, haben wir noch eine weitere Überraschung parat.

Es gibt nämlich ein einzigartiges geometrisches Phänomen auf einem der faszinierendsten Uranusmonde, das selbst zwar nicht unbedingt mit den von uns dargestellten aktuellen Veränderungen zu tun hat, aber deutlich auf die fundamentale Physik verweist, die all den Veränderungen im Sonnensystem zugrunde liegt. Die letzten Bilder in diesem Abschnitt enthüllen dieses bemerkenswerte Phänomen auf dramatische Weise – einen physikalischen Prozess, der (wie einer der Autoren, Wilcock, glaubt) an der Bildung des Uranusmondes Miranda beteiligt war; ein Prozess, der das HD-Modell unmittelbar bestätigt.

Die Aufnahmen von Voyager 2 im Januar 1986 zeigen unzweideutig eine helle, offensichtlich geometrische, „L-förmige“ Formation auf Miranda, die sich durch kein einziges der bestehenden geologischen Modelle zur Entstehung oder zur weiteren Entwicklung des Mondes erklären lässt. Sehen Sie sich dazu Abbildung 37 ganz genau an und betrachten Sie aufmerksam die beiden Bilder.

Abbildung 37
Abbildung 37: Voyager-Aufnahme des Uranusmondes Miranda (links) und zugrunde liegende dreifache Dreiecksgeometrie (rechts). (NASA (links), 1988, mit Ergänzungen durch Wilcock (rechts), 2004)

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, derart gleichförmige Winkelverhältnisse in nächster Nähe mit geradezu geometrischer Perfektion zu beobachten – wenn es sich dabei (laut herkömmlichen Modellen) nur um eine „natürliche Formation“ handelt? Selbst die etwas breitere Form der zwei kleineren Dreiecke kommt nicht unerwartet, da die zugrunde liegenden geometrischen „Druckmuster“ auf eine sphärische Oberfläche projiziert werden. Die Geometrie fällt auch ohne theoretisches Grundgerüst klar ins Auge, und das wichtigste Indiz für deren Ursprung ist, dass das größte sichtbare „Dreieck“ auf Miranda perfekt gleichseitig ist … oder einst war.

Eine vollständigere Beschreibung des Szenarios, das zur Bildung dieser einzigartigen Satellitengeometrie führt, findet sich bereits in Wilcocks „Divine Cosmos“, doch die Kernaussage darin lautet wie folgt:

Nachdem sich Miranda innerhalb des Staub- und Gasnebels geformt hatte, der Uranus im entstehenden Sonnensystem umgab, kam es anschließend offenbar zu einer physischen Ausdehnung von Miranda, die (geologisch betrachtet) kurz nach dessen Entstehung stattfand. Der Prozess scheint von internen „geometrischen Kräften“ begleitet worden zu sein – resonanten internen Energiemustern, die noch immer von keiner konventionellen Planetentheorie anerkannt oder gar erklärt werden.

Im Verlauf dieses Prozesses bestand zeitweilig ein Großteil der Oberfläche des heutigen Eismondes aus flüssigem Wasser und bot damit ideale Bedingungen für die fluidähnliche HD-Energie, um sich als „formgebende Geometrie“ in unserer Dimension zu manifestieren. In dieser frühen Epoche konnten die sonst unsichtbaren internen geometrischen Resonanzmuster – die wir schon öfters in diesem Artikel als formgebend für bestimmte Oberflächen- und andere Besonderheiten auf anderen Planeten und deren Monden herausgestellt haben – offenbar einen untrüglichen geometrischen Abdruck auf den sich rasch abkühlenden, eisigen Oberflächenschichten des „Eisballs“ hinterlassen, die Voyager schließlich entdecken sollte.

Nach Wilcocks Ansicht könnten die „Dreiecke“ in den Abbildungen 37 und 38 die Seitenflächen eines regelmäßigen geometrischen Körpers sein – eines Ikosaeders, der wie ein Fußball geformt ist und 20 Seiten aus gleichseitigen Dreiecken besitzt. Wenn man sich das Bild noch etwas genauer ansieht, so könnte man möglicherweise noch eine weitere weiße Linie ausmachen (hervorgehoben in Abbildung 38), die auf ein viertes Dreieck hinweist, das sich in einer perfekten „eingerasteten“ Winkelposition direkt unter den zwei anderen befindet und um den gleichen Versatzwinkel verdreht ist. Noch ein weiterer weißer Fleck auf der Mondoberfläche könnte sogar die Spitze eines fünften Dreiecks darstellen, das kleiner als die vorhergehenden ist und um die gleiche Basisrotation verdreht wurde, doch haben wir dieses Dreieck nicht in Abbildung 38 eingezeichnet, damit das Bild nicht zu unübersichtlich wird. Aber sehen Sie selbst.

Abbildung 38
Abbildung 38: Zusammengesetztes Voyagerbild des Uranusmondes Miranda (links) und zugrunde liegende „eingerastete“ vierfache Dreiecksgeometrie (rechts). (NASA, 1988; Wilcock, 2004)

Auch wenn wir es in diesem Bild nicht gesondert hervorgehoben haben: Beachten Sie, dass das größte (noch einmal: gleichseitige!) Dreieck nicht nur aus einer einzigen Linie besteht. Es handelt sich um eine Reihe „verschachtelter“ oder „gefurchter“ Linien, was vermuten lässt, dass sich die „energetische Geometrie“ rasch ausgedehnt hat (oder der Mond ebenso rasch geschrumpft ist) und die Furchen im gefrierenden Eis und Schmutz zurückließ. Diese Furchen sind in Abbildung 39 besser zu erkennen, die uns auch einen weitaus „privateren“ Einblick in die Spitze dieser bemerkenswerten Dreiecksformation bietet.

Bei der Untersuchung von Abbildung 39 – die ebenfalls aus den Voyager-2-Aufnahmen dieser erstaunlichen Landschaft im Jahr 1986 stammt – werden Sie möglicherweise ein Oberflächenmerkmal entdecken, über das die NASA-Wissenschaftler nun schon seit gut einer Generation rätseln: eine riesige, senkrechte Klippe, die geradewegs aus der Oberfläche ragt, und zwar unmittelbar über der nördlichen Spitze des größten Dreiecks (Abbildung 39 – oben links) und parallel zu dessen östlicher Seite. Mit ihren acht bis zehn Kilometern Höhe ist sie damit die größte Klippe im gesamten Sonnensystem – ganze 300 Prozent höher als der Grand Canyon!

Diese zehn Kilometer hohe, schnurgerade Klippe zeugt von der gewaltigen inneren Belastung, die die geometrischen Energien während der Bildung des Mondes auf diesen ausübten. Das brüchige Oberflächeneis ermöglichte den inneren geometrischen Resonanzen, die spröde Oberfläche des Mondes buchstäblich auseinanderzubrechen … und einen zehn Kilometer hohen „Fingerabdruck“ zu hinterlassen, der zu den Sternen aufblickt.

Diese kilometerhohen glitzernden Mahnwachen aus Eis sind heute stumme Zeugen der ehrfurchtgebietenden hyperdimensionalen Kräfte, die buchstäblich ganze Welten zertrümmern können.

Abbildung 39
Abbildung 39: Geometrisch ausgerichtete senkrechte Klippe auf Miranda mit acht bis zehn Kilometern Höhe. (NASA, 1986)

Konfrontiert mit dem beeindruckenden Beleg, dass die Klippe auf der Linie liegt, die man einfach vom Haupt„dreieck“ Mirandas aus verlängern kann, musste selbst die NASA irgendetwas darüber verlauten lassen, wie ungewöhnlich es ist, dass derart riesige Klippen über die Oberfläche eines vergleichsweise kleinen Mondes ragen (Miranda hat einen Durchmesser von nur rund 470 Kilometern!). Es geschieht nicht oft, dass die NASA von einer „ziemlich überraschenden“ Anomalie spricht, aber in diesem Fall blieb ihr nichts anderes übrig:

„Die Abbildung P-15.3 bietet weitere Beweise für die Heftigkeit der sowohl vertikalen als auch horizontalen Verformungen auf Miranda. Ein nahezu senkrechter, geschichteter Steilhang mit einer Höhe von acht bis zehn Kilometern kennzeichnet die höchste bekannte Klippe im Sonnensystem (und überragt damit sogar das Relief der riesigen Klippen im Valles Marineris auf dem Mars und das Relief des Grand Canyons um das Dreifache). Auf der Oberfläche der Klippe sind senkrechte Rillen (verursacht durch die Abscherung von Bruchstücken?) zu erkennen. Eine derart riesige und erhalten gebliebene Klippe auf einem kleinen Himmelskörper aus Eis ist ziemlich überraschend.“ 94 [Hervorhebung durch den Autor]

Eventuell könnte auch eine augenscheinlich pentagonale Struktur im selben gefurchten Staubeis von Bedeutung sein, die sich im Osten des dreieckigen Gebildes befindet. Im nächsten Voyager-2-Bild sehen wir auf der rechten Seite des Mondes mehrlagige „verschachtelte“ Linien, genau wie wir sie schon in der Dreiecksregion gesehen haben. Die Winkel zwischen diesen Linien scheinen perfekt pentagonal zu sein – ein zweiter riesiger, unmissverständlich geometrischer „Biss“ in einen ansonsten glatten „Keks“, mit vielen sichtbaren mehrschichtigen Furchen (Abbildung 40).

Abbildung 40
Abbildung 40: „Verschachteltes“ pentagonales Muster auf dem Uranusmond Miranda (NASA, 1988; Wilcock, 2004)

Wenn Sie sich außerdem das linke Bild in Abbildung 40 genauer ansehen, so werden Sie einen Bereich im Zentrum der „pentagonalen“ Furchen erkennen, in dem es zu einem markanten Wechsel kommt: eine andere Geometrie scheint die Linien zu durchschneiden, als sei sie einfach auf diese aufgesetzt worden! Innerhalb des geometrischen Bereichs hören die Furchen auf, und die Oberfläche ähnelt wieder mehr der restlichen Mondoberfläche. Bei genauerer Betrachtung scheint diese „aufgesetzte“ Geometrie ebenfalls pentagonal zu sein, jedoch leicht gedreht und versetzt zur anderen pentagonalen Formation. Somit sind die „Dreiecke“ nicht die einzige „eingerastete“ Geometrie, die in der Entstehung Mirandas zum Ausdruck kommt.

Für diejenigen, die an den Details interessiert sind: Die Versatzwinkel zwischen diesen beiden augenscheinlichsten pentagonalen Gebilden scheinen dem Hauptversatzwinkel zwischen den Dreiecken in den Abbildungen 37 und 38 ziemlich ähnlich zu sein. Im zusammengesetzten NASA-Bild vom „ganzen Mond“ in den beiden Abbildungen 37 und 38 sind einige Einzelheiten des Pentagons verwischt, da an den (oberen) Stellen, an denen entsprechende Daten fehlen, willkürlich Grauzonen eingefügt wurden. Es wurde offenbar angenommen, dass die gefurchten Strukturen nicht über den Punkt hinausgehen, an dem die Voyager-Aufnahmen enden.

Wenn wir vom größten Dreieck westwärts blicken, kommen noch weitere (!) geriffelte Linienstrukturen zum Vorschein, was darauf schließen lässt, dass noch zusätzliche Geometrien entdeckt werden könnten, wenn der Mond komplett kartographiert werden würde – denn bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir größtenteils nur eine Seite des Mondes gesehen. In Abbildung 41 könnten wir erneut einen 60-Grad-Winkel zwischen den Linien ausmachen und auf ähnlich gleichseitige Dreiecke wie in der wichtigen „L“-Formation schließen.

Abbildung 41
Abbildung 41: Mehrlagiges, möglicherweise dreieckiges Oberflächenmerkmal im Westen der „eingerasteten“ Dreiecksformation (NASA, 1986)

Insgesamt zeigt uns der Uranusmond Miranda wie kein zweiter Himmelskörper, wie diese geometrischen „Resonanzenergien“ auf einem festen, planetaren Körper in Erscheinung treten und große Teile seiner Oberfläche formen können – selbst wenn der Körper „nur“ 470 Kilometer durchmisst. Diese historischen Voyager-Bilder bekräftigen folglich das HD-Modell auf bemerkenswerte und überraschende Weise, denn nur dieses Modell liefert uns ein physikalisches Gerüst, um die ansonsten völlig unerklärlichen Oberflächenmuster auf Miranda zu erklären.

Ein wichtiger Nachgedanke: Warum nur auf Miranda? Warum nicht ebenso verräterische, geometrische „hyperdimensionale Oberflächenmerkmale“ auf einem der anderen gegenwärtig bekannten rund 138 Monde, die die wichtigsten Planeten unseres Sonnensystems umkreisen?

Aufgrund der Tatsache, dass Miranda einmalige hochstrukturierte Oberflächenmerkmale besitzt, gepaart mit einer einzigartigen Position im Sonnensystem, kam einer der Autoren dieses Artikels (Hoagland) zu einer etwas anderslautenden Erklärung für die bemerkenswerten Geometrien, die Voyager 2 auf Miranda entdeckte.

Wie diejenigen unter Ihnen, die sich für unser Sonnensystem interessieren, bereits wissen dürften, besitzt Uranus im Vergleich zu den anderen Planeten eine höchst ungewöhnliche „Schieflage“ oder Neigung zu seiner Umlaufbahn um die Sonne (rund 98 Grad). Daher geht Hoagland in seiner Theorie davon aus, dass Uranus irgendwann in der Frühzeit des Sonnensystems einen radikalen Polsprung erlebt hat. Eine solche „große Polneuausrichtung“ – bei einem derartig massiven, schnell rotierenden Objekt – hätte enorme hyperdimensionale Kräfte hervorgerufen, die nicht nur innerhalb von Uranus, sondern auch im ihn direkt umgebenden Weltraum zum Tragen gekommen wären – Kräfte, die auch die nahe Umlaufbahn von Miranda beeinflusst hätten.

Hoagland argumentiert, dass diese unvorstellbaren Kräfte Miranda buchstäblich „von innen nach außen gekehrt“ und dabei den gesamten Eismond wieder aufgetaut haben könnten!

Als Miranda von neuem vereiste, wurden die enormen hyperdimensionalen Resonanzen – in dem Versuch, die innere Struktur des Mondes wieder an die resonanten Geometrien seines massiven Hauptplaneten anzupassen, die noch immer im Äther vorhanden waren – buchstäblich portionsweise in die Oberfläche des wieder erstarrenden Eismondes eingefroren und konservierten damit für alle Ewigkeit die sonst unsichtbaren hyperdimensionalen Fingerabdrücke der fürchterlichen planetaren Katastrophe.

Das Vorhandensein flächendeckender Krater in anderen Regionen des Mondes, direkt entlang der hochgeometrischen Bereiche, beweist laut Hoagland, dass ein kataklystisches Ereignis, das den Mond schmelzen und von neuem erstarren ließ, tatsächlich stattgefunden hat: die Explosion eines anderen Hauptplaneten – Planet 5 – vor 65 Millionen Jahren, der die Sonne in einem Bereich des inneren Sonnensystems umkreiste, in dem heute nur noch verstreute Asteroidenreste umherwandern.95

Nach Hoaglands Theorie liegt es also an Mirandas einzigartiger Position – als nahegelegenster Satellit eines Hauptplaneten, der eines Tages im wahrsten Sinne des Wortes einfach umkippte, was zu enormen hyperdimensionalen Belastungen im Weltraum und in den Objekten in direkter Umgebung führte –, dass dieser kleine Mond auf seiner Oberfläche eine einzigartige Aufzeichnung des hyperdimensionalen Schöpfungsprozesses gespeichert hat … entscheidende zusätzliche Indizien dafür, was – bis zum heutigen Tag – im gesamten Sonnensystem wirklich vor sich geht.

Der nächste Halt auf unserer verwegenen Reise durch das Sonnensystem ist Neptun. Doch falls Sie denken, dass die Daten sich nun langsam erschöpfen und weniger dramatisch werden, da wir in immer kältere Bereiche des äußeren Sonnensystems vordringen, wo die Sonnenenergie immer weniger Wirkungen zeitigen muss … dann sollten Sie sich auf eine echte Überraschung gefasst machen.

Neptun ist in jeder Hinsicht ein „hyperdimensionales Paradebeispiel“.

Abbildung 43 zeigt eines der dramatischsten Bilder unbestreitbarer und offensichtlicher Veränderungen unseres Sonnensystems. Sollten Sie jemanden kennen, der sich wirklich schwer damit tut, irgendetwas von dem hier Gesagten zu glauben, egal, wie klar und deutlich Sie es ihm gesagt haben, dann zeigen Sie ihm Abbildung 43 … und zeigen Sie ihm diese als Erstes.

Der Helligkeitsanstieg, den wir soeben für Uranus beschrieben haben, findet sich exakt in einer sogar noch stärkeren Helligkeitszunahme auf Neptun wieder. Hinzu kommt eine Vielzahl weiterer Veränderungen, die unsere bisherige Argumentation vollends bestätigen.

Neptun

Im Juni 1994 war Neptuns „Großer Dunkler Fleck“ – ein rundes Gebilde auf der Südhalbkugel, das sich wie der „Große Rote Fleck“ des Jupiters auf dem uns inzwischen vertrauten 19,5-Breitengrad befindet – unerklärlicherweise verschwunden.

Zur Veranschaulichung zeigt Abbildung 42, wie der Große Dunkle Fleck für Voyager 2 ausgesehen haben muss, bevor er sich buchstäblich in Luft auflöste.

Abbildung 42
Abbildung 42: Neptun, mit dem Großen Dunklen Fleck im Mittelpunkt,
aufgezeichnet 1989 von Voyager 2. (NASA)

Im April 1995 war Neptuns Großer Dunkler Fleck plötzlich wieder da – doch dieses Mal in der nördlichen Hemisphäre, begleitet von helleren Höhenwolken! Die NASA selbst stellte fest, dass dieser neue Fleck „beinahe ein Spiegelbild des ersten Flecks ist, der 1989 von Voyager 2 photographiert wurde.“ 96

Diese überraschende Veränderung ließ die NASA-Forscher erkennen, dass „Neptun sich seit 1989 radikal verändert hat […] Neue Charakteristika lassen darauf schließen, dass Neptun aufgrund seiner außergewöhnlichen Dynamiken innerhalb weniger Wochen völlig anders aussehen kann.“ Noch wichtiger für das HD-Modell ist aber die folgende Aussage der NASA:

„Die Energie der Sonne treibt das irdische Wettersystem an. Doch der Neptun muss nach einem völlig anderen Mechanismus funktionieren, da er doppelt so viel Energie abstrahlt wie er von der entfernten, matten Sonne erhält […]“ 97

Beginnen Sie, ein Muster zu erkennen?

Zwei Jahre nach diesen offiziellen Bekanntgaben schrieb die NASA von einem „sich abzeichnenden Rätsel“:

„Als die Planetensonde Voyager 1989 den Neptun besuchte, entdeckte sie den Großen Dunklen Fleck, eine pulsierende Erscheinung, die fast die Größe der Erde hatte. Zwei Jahre später wurde anhand von Hubble-Beobachtungen festgestellt, dass der Fleck verschwunden und stattdessen ein anderer kleinerer Fleck aufgetaucht war. Doch statt zu einem großflächigen Sturm wie der Große Dunkle Fleck heranzuwachsen, scheint der neue Fleck auf einem bestimmten Breitengrad gefangen zu sein und an Intensität abzunehmen, so Sromovsky, ein leitender Wissenschaftler […]“ 98 [Hervorhebungen durch den Autor]

Was genau könnte den neuen Fleck auf einem bestimmten Breitengrad „gefangen halten“, an einer Position, die genauso viele Breitengrade über dem Äquator liegt wie der frühere Fleck unter dem Äquator? Im HD-Modell lässt sich das leicht durch eine Phasenverschiebung um 180 Grad erklären, die in dem einfachsten (tetraedalen) Resonanzmuster vonstatten ging, das Neptuns inneren Fluiddynamiken zugrunde liegt: Die Phasenverschiebung zwingt den Wirbel am „Großen Dunklen Fleck“, sich von 19,5 Grad südlicher Breite nach 19,5 Grad nördlicher Breite zu verlagern.99

Falls Sie der Meinung sind, dass diese „hyperdimensionale Phasenverschiebung“ irgendwie mit der Verlagerung der Wirbelaktivität von Jupiters Äquatorregion in dessen Polbereiche zu tun hat, oder auch mit der 58,6-prozentigen Verlangsamung der Wolkenbewegungen in Saturns Äquatorregion und dem überraschenden Auftreten von Röntgenstrahlung entlang von Saturns Äquator – und nicht an dessen Polen, wie die NASA erwartet hatte –, sowie mit dem Verschwinden der sogenannten „Speichen“ in Saturns Ringen … dann kann ich Ihnen nur gratulieren, Neo: Sie haben die „rote Pille“ geschluckt und sehen zum ersten Mal in Ihrem Leben mit Ihren neuen Augen die „echte Welt“ hinter den Begrenzungen, die ihnen der beschränkte „Kasten“ der drei Dimensionen auferlegt, den manche die „Matrix“ nennen würden. Gut gemacht. Und wirklich: Es gibt gar keinen Löffel …

Es kommt noch besser. 1996, weniger als ein Jahr nach dem „hyperdimensionalen Neptun-Polsprung“, stellte Dr. Lawrence Sromovsky einen Anstieg der Gesamthelligkeit Neptuns fest, der bis 2002 drastisch zunahm (Abbildung 43). Das Foto macht zwar jede Statistik überflüssig; dennoch steht fest, dass nur innerhalb von sechs kurzen Jahren blaues Licht auf Neptun um 3,2 Prozent und rotes Licht um 5,6 Prozent heller wurde und das Licht im nahen Infrarotbereich sich um kolossale 40 Prozent intensivierte. Noch überraschender war, dass bestimmte Breitengrade um ganze 100 Prozent aufhellten!

An dieser Stelle möchten wir Sie auffordern, diese umwerfende Entdeckung in den eigenen Worten der NASA zu lesen. Bitte beachten Sie auch, wie diese beispiellosen, planetarischen Helligkeitsveränderungen mit einem „einfachen Modell jahreszeitlicher Schwankungen“, die mit dem Neigungswinkel Neptuns zur Sonne in Verbindung stehen sollen, langweilig „wegerklärt“ werden:

„22. April 2002, Madison. Beobachtungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop vom August 2002 zeigen, dass Neptuns Helligkeit seit 1996 signifikant zugenommen hat […] und nun mit einem einfachen Modell jahreszeitlicher Schwankungen übereinzustimmen scheint […] Bei einem Vergleich von Beobachtungen im August 2002 und ähnlichen Beobachtungen 1996 fanden die Autoren heraus, dass Neptuns durchschnittliche Reflektivität seiner uns zugeneigten Front durchschnittlich um 3,2 Prozent bei 467 nm (blau), 5,6 Prozent bei 673 nm (rot) und um 40 Prozent im Bereich von 850 – 1.000 nm (nahes Infrarot) zugenommen hat. Diese Veränderungen sind auf noch größere Helligkeitsanstiege in begrenzten Breitengraden zurückzuführen, die in einigen Fällen bis zu 100 Prozent ausmachen. Der Grund dieser Aufhellung könnten jahreszeitliche Kräfte sein, also die saisonalen Schwankungen der lokalen solaren Erwärmung.“ 100

Abbildung 43
Abbildung 43: Zunahme der atmosphärischen Helligkeit auf Neptun, 1996 – 2002.
(Sromovsky et al./NASA/HST)

Obwohl es im zitierten NASA-Artikel so aussieht, also wäre alles sonnenklar und leicht zu begreifen – „eine niedliche kleine Lichtshow, die mit ganz alltäglicher Meteorologie erklärt werden kann“ –, gibt es andere Artikel, die sich weitaus freimütiger dazu äußern. Im Endeffekt läuft es jedoch darauf hinaus, dass die herkömmlichen Theorien einen derartigen Helligkeitswandel physikalisch schlicht nicht erklären können, da Neptun für diesen Prozess „fast keine Energie zu benötigen“ scheint. Aber verlassen Sie sich nicht auf unsere Aussagen, lesen Sie, was die Wissenschaftler selbst dazu zu sagen hatten:

„[…] Das Wettergeschehen ist eines der ungestümsten und sonderbarsten im Sonnensystem. […] Ein Planet, dessen stürmisches Wetter – gigantische Stürme und Äquatorialwinde mit bis zu 1.400 km/h – die Wissenschaftler verblüfft. […]

Das Wetter auf Neptun, dem achten Planeten der Sonne, ist vor allem eines: rätselhaft. Der Mechanismus, der seine fast überschallschnellen Winde und gigantischen Stürme antreibt, muss erst noch verstanden werden.

Das irdische Wetter wird von der Energie der Sonne angetrieben, die die Atmosphäre und Weltmeere erhitzt. Auf Neptun ist die Sonne dagegen 900 Mal schwächer. Die Wissenschaftler müssen erst noch herausfinden, wie Neptuns Wettermaschinerie so gut funktionieren kann. ‚Im Vergleich zur Erde ist die Wettermaschine sehr effizient‘, sagte Sromovsky, ‚Sie scheint fast keine Energie zu benötigen.‘ […]

Sromovsky sagte, dass Neptun im Gegensatz zu dem Bild, das von der Voyager-Raumsonde gezeichnet wurde, ein anderer Ort geworden sei: ‚Neptuns Charakter hat sich seit der Voyager-Zeit verändert. Der Planet scheint stabil zu sein, aber andersartig.‘“ 101

Wenn sich der Planet selbst verändert, was gibt es dann über seine Trabanten zu sagen?

Wir brauchen nicht lange zu suchen: Neptuns Hauptmond, Triton, hat sich ebenfalls stark verändert – in diesem Fall ist es ein „sehr hoher“ Temperaturanstieg von fünf Prozent im Zeitraum von 1989 bis 1998. Laut Forschern am MIT wäre das vergleichbar mit einer globalen Temperaturzunahme auf der Erde von bis zu 22 Grad Fahrenheit [ca. 12° C] … in nur neun Jahren! 102 Man nimmt auch an, dass sich Tritons Atmosphärendruck „seit dem Voyager-Vorbeiflug [1989] mindestens verdoppelt hat.“ 103

Es ist schon seltsam, dass all die Beispiele, die wir im gesamten Sonnensystem aufgespürt haben – wie z. B. den Erwärmungstrend auf Triton –, meist nur als unzusammenhängende Einzelereignisse diskutiert werden, im seltensten Fall vielleicht in Zusammenhang mit „ein oder zwei weiteren“ Ereignissen.

Die NASA versorgt uns mit allen harten Fakten, die wir benötigen, um einen interplanetarischen Klimawandel zu beweisen, doch weder sie selbst noch die Medien, die über diese Entdeckungen berichten, versammeln diese Fakten unter einem Dach. Deshalb dringen die Daten weiterhin unbemerkt nach außen, während eine gähnend desinteressierte Öffentlichkeit weiterhin die Aussichten jeder neu angekündigten Mission zunichte macht.

Sollten die Medien allerdings öffentlich über diese Vorgänge berichten, wäre es nur natürlich anzunehmen, dass die Öffentlichkeit diese wirklich bemerkenswerten Veränderungen mit gesteigertem Interesse verfolgen würde – insbesondere auch die Frage, was diese Veränderungen für uns bedeuten – und auch die Frage der Finanzierung würde sich nicht länger stellen.

Als einziges noch unerforschtes Territorium bleibt der ferne Pluto übrig – der Eisplanet auf seiner langen, elliptischen Bahn in den äußersten Randgebieten unseres Sonnensystems, der vor kurzem auf einen „Planetesimal-“ bzw. „Zwergplanetenstatus“ zurückgestuft wurde. Wenn wir auf Pluto auch nur die geringsten Veränderungen nachweisen können, dann haben wir es mit ziemlicher Sicherheit mit einem Effekt zu tun, der das gesamte Sonnensystem erfasst. Fall abgeschlossen.

Und Pluto enttäuscht uns nicht.

Pluto

Bevor wir uns damit auseinandersetzen, dass auf Pluto möglicherweise ein echter Wandel vonstatten geht, müssen wir noch auf einen wichtigen Punkt zu sprechen kommen. Die übliche Erklärung der NASA dreht sich (Wortspiel beabsichtigt!) – wie wir gesehen haben – um die Vorstellung, dass der Neigungswinkel (die Schiefe) des Planeten oder Satelliten zur Sonne die mit Abstand wahrscheinlichste Ursache für die beobachteten Veränderungen sei. Im Falle Plutos führt ihn dessen 248-jährige elliptische Umlaufbahn zu bestimmten Zeiten näher an die Sonne als Neptun – was zufälligerweise gerade erst zwischen 1979 und 1999 geschah –, zu anderen Zeiten dagegen ist Pluto weiter von der Sonne entfernt.

Logischerweise würde man doch davon ausgehen, dass ein Planet größerer Wärmeeinstrahlung ausgesetzt ist, wenn er sich der Sonne nähert, als wenn er sich von ihr entfernt. Ganz einfach, oder? Wenn Sie Ihr Haus mit einem einzigen Kamin beheizen, dann werden Sie sich nicht in der Küche aufhalten, wenn sich das Feuer in der Wohnstube befindet. Wo also ist Pluto gerade?

Abbildung 44
Abbildung 44: Pluto, aufgenommen vom Hubble-Weltraumteleskop (die Originalaufnahmen jeweils links oben). Die beiden größeren Bilder sind computerbearbeitete Ansichten, die vom Rohmaterial der Hubble-Aufnahmen angefertigt wurden. (NASA/ST Sci, 1996)

In Abbildung 44 sehen Sie ein Hubble-Photo von Pluto, das vor einigen Jahren aufgenommen wurde. Da Pluto zum Zeitpunkt der Aufnahme etwa fünf Milliarden Kilometer von der Erde entfernt war (aber sich dennoch gerade innerhalb von Neptuns Umlaufbahn befand), konnte selbst mit der hohen Auflösung des Hubble-Teleskops nur ein Bild gewonnen werden, auf dem jeder Oberflächen-„Pixel“ des Zwergplaneten über 160 Kilometer misst!

In dieser enormen Entfernung ist die Stärke (und damit der Erwärmungseffekt) des Sonnenlichts, das Plutos Oberfläche erreicht, 800 Mal geringer als auf der Erde – und der Wert nahm mit jeder Stunde weiter ab!

Das liegt daran – und es ist hier entscheidend –, dass sich Pluto in seiner hochgradig elliptischen, 248-jährigen Umlaufbahn, seit 1989 von der Sonne wegbewegt. Wie Sie gewiss schon richtig vermutet haben, lag das Jahr 1989 genau in der Mitte des Zeitraums von 1979 bis 1999, in dem sich Pluto innerhalb von Neptuns Orbit befand.

Doch trotz seiner Wanderung in die entfernteren Regionen, wobei wir logischerweise erwarten würden, dass Pluto mehr und mehr abkühlt, geschieht etwas phänomenales – etwas, das unser hyperdimensionales Modell endgültig und restlos beweist:

Plutos Temperatur steigt. Sein Atmosphärendruck nimmt zu, und zwar nicht nur ein wenig … sondern stark. Nein, streichen Sie das: Der Druck steigt wahrhaft gewaltig.

Und all das geschieht, obwohl, wie auch Space.com zugeben muss, „der Planet aller Logik nach abkühlen sollte, da mit jedem Tag weniger Sonnenlicht einfällt.“ 104 So ist es.

Eine bahnbrechende Plutostudie unter Leitung von Dr. James L. Elliot machte sich ein seltenes Ereignis zunutze – ähnlich dem, das wir schon bei unserer Besprechung des Saturnmondes Titan kennengelernt haben. Im Jahr 2002 führte Plutos Bahn vor einem Stern vorbei, und dadurch konnten Dr. Elliot und seine Kollegen feststellen, ob Plutos Struktur und seine Zusammensetzung seit der letzten Beobachtung 1989 konstant geblieben waren oder sich irgendwie verändert hatten.

Zu ihrer offensichtlichen Überraschung entdeckten sie, dass Plutos Atmosphärendruck zugenommen hatte – und zwar im Zeitraum von 1989 bis 2002 um ganze 300 Prozent! Dieser Prozess führte auch zu einem merklichen Anstieg seiner Oberflächentemperaturen. Und wieder schieben es die Planetologen – Sie haben es erraten – auf „jahreszeitliche Veränderungen“.105

Erinnern Sie sich, wie wir vor kurzem bei der Besprechung von Neptuns Mond Triton festgestellt haben, dass dessen globale Erwärmung auf die Erde übertragen bedeuten würde, dass die weltweiten Temperaturen in nur neun Jahren um 22 Grad Fahrenheit [ca. 12°C] ansteigen würden? Laut Dr. Elliot „sind die beobachteten Veränderungen in Plutos Atmosphäre viel drastischer [als die ‚globale Erwärmung‘, die auf Triton beobachtet wurde]. Die Veränderungen auf Triton sind subtil. Der Wandel auf Pluto ist nicht subtil […] Wir wissen einfach nicht, durch was diese Effekte hervorgerufen werden.“ 106

Und tatsächlich sagt Dr. Elliot an anderer Stelle, die Vorstellung, „jahreszeitliche Veränderungen“ seien für eine derart „drastische“ Zunahme verantwortlich, sei „intuitiv nicht eingängig“, da man durch die zunehmende Entfernung zur Sonne erwarten würde, dass Plutos Temperaturen abnehmen, nicht aber zunehmen! 107

Folglich bestätigen Dr. Elliot und seine NASA-Mitarbeiter die unerwartete „globale Erwärmung“ auf Pluto, sagen aber gleichzeitig, dass dieser Erwärmungstrend „wahrscheinlich nicht mit dem der Erde in Zusammenhang steht“, da der „Ausstoß der Sonne viel zu beständig ist.“ 108 Außerdem „könnten einige längerfristige Veränderungen, analog zu den langfristigen Klimaveränderungen auf der Erde“ der Grund sein.109 Ohne klar herauszustellen, was diese längerfristigen Veränderungen sein könnten, stehen sie doch kurz davor, eine einzige, gemeinsame Ursache für die Veränderungen zu suchen – genau wie wir sie hier mit unserem hyperdimensionalen Modell präsentieren.

Zudem hat sich nicht nur Plutos Atmosphärendruck erhöht, sondern es gibt auch erstmals Anzeichen von Wetter auf dem Planeten, wie Space.com berichtete:

Gleichzeitig enthüllen die neuen Studien etwas, das als erste Anzeichen von Wetter auf Pluto gedeutet werden könnte – geringe Fluktuationen des Luftdrucks und der Temperatur. Sicardys Team nimmt an, dass die Veränderungen, die sich als Spitzen in den Datensätzen zeigen, ‚entweder durch starke Winde zwischen der beleuchteten und der dunklen Hemisphäre des Planeten oder durch Plutos Oberflächenkonvektion‘ hervorgerufen werden.
Die Wissenschaftler haben schon lange den Verdacht gehegt, dass Druckunterschiede in der schwachen Atmosphäre, hervorgerufen durch die extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag- und Nachtseite, flotte Brisen hervorrufen könnten.
Die Forscher versuchten nicht, die Stärke von Plutos offensichtlich vorhandenen Winden zu schätzen.
Pluto gibt seine Geheimnisse langsamer als alle anderen Planeten preis.
110

Angesichts der Tatsache, dass der NASA vage bewusst zu sein scheint, dass die völlig unerklärlichen Veränderungen in der fernen Umwelt Plutos irgendwie synchron zur gleichfalls nicht erklärbaren „globalen Erwärmung“ hier auf der Erde zu verlaufen scheinen – indem sie sagt, dass die „globale Erwärmung“ der Erde und Plutos „wahrscheinlich in keinem Zusammenhang stehen“ –, müssten wir in einem letzten Teil des Artikels unsere Aufmerksamkeit wieder der Erde zuwenden, auf der all diese Veränderungen für uns am meisten von Bedeutung sind. Denn gerade dieser irdische Wandel zeigt uns am konkretesten, wie wir selbst von den „kosmischen“ physikalischen Prozessen und Veränderungen, die in diesem Artikel zitiert wurden, betroffen sind. […]* [1]

***

Der Klimawandel ist da. Er ist real. Er findet gleichzeitig auf allen uns umgebenden Planeten statt. Er kann nicht abgestritten werden.

Die Frage lautet: Könnte das Wissen um das hyperdimensionale Modell die Menschheit dazu bringen, sich zusammenzuschließen, um gemeinsam einen Ausweg aus dem Kataklysmus zu finden, der uns sonst möglicherweise bevorsteht?

Lohnt es sich für Wissenschaftler und Politiker, dies alles ernst zu nehmen – in dem Wissen, dass sie bei weiterer Missachtung dieser Beweise Milliarden Menschenleben auf dem Gewissen haben, die sonst gerettet werden könnten?

Denken Sie darüber nach; und dann handeln Sie. Sagen Sie anderen, was Sie hier vielleicht zum ersten Mal gelesen haben. Reichen Sie den Artikel weiter, erarbeiten Sie sich eine eigene Zusammenfassung der wichtigsten Punkte oder leiten Sie den Link zum gesamten Artikel weiter, falls jemand daran interessiert ist.

Wenn er auf der Erde lebt, wird er das vermutlich sein. Dieser Artikel ist die „rote Pille“, die Sie ihm geben können.

Die Zeit zu sagen, dass „nichts geschieht“, ist vorbei.

Wir haben es im Grunde tatsächlich mit jahreszeitlichen Veränderungen zu tun, die um uns herum geschehen: ein „hyperdimensionaler Frühling“ blüht im gesamten Sonnensystem auf. Wird jemand mutig – und besorgt – genug sein, um rechtzeitig darauf zu reagieren?

Sie vielleicht?

Anmerkung der Redaktion

[1] Leider ist es nie zum angekündigten vierten Teil des Artikels gekommen. D. Übers.

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/dramatische-veraenderungen-in-unserem-sonnensystem-teil-3/7

Gruß an die heilige Geomatrie

TA KI