Die Atombombe im Vorgarten


thankgodIn den Anfangszeiten der Atomtechnologie ging man ziemlich unvorsichtig damit um. Zum Beispiel fiel einem Schaffner eine Atombombe aufs Haus, die sich versehentlich von einem Flugzeug löste – zum Glück war die Bombe nicht scharf. Diese Doku zeigt erschreckende, skurrile und bizarre Auswüchse des Atomzeitalters. Dass wir heute weiser und aufgeklärter sind, ist eine Illusion.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Die+Atombombe+im+Vorgarten+de+/637534/detail.html

Gruß an die Mitdenker

TA KI

Neue Spannungen: Nato „übt“ in der Ukraine


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Die Ukraine und ihre Nato-Partner beginnen eine Serie von gemeinsamen Militärübungen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

Gestern hat im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres das Marinemanöver „Sea Breeze 2014“ begonnen, an dem die Ukraine, Georgien und die Nato beteiligt sind.

Vom 16. bis 26. September ist im Gebiet Lwow die internationale Militärübung „Rapid Trident“ („Schneller Dreizack“) geplant.

Beide Übungen waren schon vor längerer Zeit vereinbart worden. Dennoch machen die Nato und Kiew keinen Hehl daraus, dass sie zum Teil auch mit dem andauernden Konflikt in der Ostukraine verbunden sind.

Seit dem vergangenen Samstag halten sich im Schwarzen Meer zwei Nato-Kriegsschiffe auf: die kanadische Fregatte „Toronto“ und die spanische Fregatte „Almirante Juan de Borbon“. Die US-Fregatte „Ross“ und die französische Korvette „Commandant Birot“ sollen demnächst eintreffen. Darüber hinaus werden sich Schiffe aus der Türkei, Rumänien und Georgien an dem Manöver beteiligen.

Wie der Sprecher des Informationszentrums beim ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrat, Wladimir Polewoi, mitteilte, handelt es sich um insgesamt zwölf Kriegs- und Versorgungsschiffe, darunter fünf ukrainische. Zudem kämen Fliegerkräfte der Marine zum Einsatz.

Das Ziel des Manövers sei „das Trainieren von Sicherheitsmaßnahmen bei der Schifffahrt in einem Krisengebiet“.

In der Nähe des Manövergebietes befindet sich die von der ostukrainischen Volkswehr belagerte Hafenstadt Mariupol. Dort wurden in den letzten Tagen mehrere ukrainische Militärboote versenkt.

Die Nato beteuert, in den Ukraine-Konflikt nicht einzugreifen. Nicht auszuschließen ist aber, dass während des „Sea Breeze“-Manövers nicht nur im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres, sondern auch im Grenzgebiet des Schwarzen und des Asowschen Meeres „Sicherheitsmaßnahmen“ geübt werden. Vor dem Krim-Beitritt zu Russland hatte die Ukraine dieses Gebiet kontrolliert.

Die Situation wird dadurch zusätzlich belastet, dass bei einer Eroberung Mariupols durch die Aufständischen die Kohle-, Metall-, Weizenversorgung usw. der Ukraine unterbrochen werden könnte. Die Behörden in Kiew würden dagegen vorgehen, und damit könnte dort ein neues Konfliktgebiet entstehen.

In der nächsten Zeit werden die Nato-Schiffe wohl kaum im Asowschen Meer auftauchen. Niemand weiß jedoch, wie sich die Situation weiter entwickelt.

Das russische Außenministerium zeigte sich besorgt über die Aktivitäten der Nato und der Ukraine, weil sie „die Spannungen fördern“.

In der kommenden Woche treffen etwa 1300 Soldaten aus insgesamt 15 Ländern, darunter aus mehreren Nato-Mitgliedsländern, in der Westukraine ein. Pentagon-Sprecher Stephen Warren kündigte die Entsendung von 200 US-Soldaten an, die in Italien stationiert sind. Das alles trägt wohl kaum zur Entspannung der Lage bei.

Quelle: http://de.ria.ru/zeitungen/20140909/269503592.html

Gruß nach  Rußland

TA KI

Untersuchung: MH17 wurde von “zahlreichen Objekten in der Luft durchbohrt”


Der niederländische Untersuchungsbericht über den Abschuss von Flug MH17 könnte alle bisherigen Thesen von USA und EU über den Haufen werfen. Möglicherweise wurde die Maschine tatsächlich aus der Luft durch Maschinengewehr-Feuer zum Absturz gebracht. Über Kampf-Jets, die so etwas verursachen können, verfügt nur die Regierung in der Ukraine.

Der Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der Ukraine ist nach Auffassung niederländischer Ermittler durch Einwirkung von außen verursacht worden.

Es gebe keine Hinweise, dass technisches Versagen oder Fehler der Besatzung der Grund für den Absturz im Juli gewesen seien, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Bericht der Behörden. Eine große Zahl energiereicher Objekte habe den Rumpf der Boeing 777 von außen durchdrungen. Die Maschine der Malaysia Airlines sei daraufhin auseinandergebrochen.

In dem Zwischenbericht ist jedoch nicht von Raketenbeschuss die Rede. Zahlreiche Objekte hätten mit großer Schnelligkeit die Maschine durchbohrt, heißt es.

Die Angaben stützen den Verdacht, dass das Flugzeug über Kriegsgebiet in der Ostukraine mit einer Rakete abgeschossen wurde. Bei dem Absturz waren 298 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen aus den Niederlanden.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/09/untersuchung-mh17-wurde-von-zahlreichen-objekten-in-der-luft-durchbohrt/

Gruß an die Opfer dieser Intrige

TA KI

Deutsches U-Boot «Tanin» unterwegs nach Israel


U-Boot Tanin auf dem Weg Israelk

Tel Aviv/Kiel. Ein viertes U-Boot aus Deutschland ist unterwegs nach Israel. Das U-Boot der Dolphin-Klasse mit Namen «Tanin» (hebräisch für Krokodil) habe den Hafen in Kiel verlassen und werde sein Ziel in rund 20 Tagen erreichen, teilte die israelische Armee mit.

An Bord sei eine 50-köpfige Crew. Es sei das erste israelische U-Boot, das über eine außenluftunabhängige Antriebsanlage verfüge. Damit könne es auch in großen Entfernungen eingesetzt werden und sehr lange Zeit unter Wasser bleiben.

Der israelische Generalmajor Ram Rutberg habe bei einer Übergabezeremonie in Kiel gesagt, das U-Boot könne «weiter und tiefer tauchen und sicher heimkommen». Der Leiter des Tanin-Projekts, Oberst A., sagte: «In den vergangenen Monaten hat die U-Boot-Crew unter schwierigen Bedingungen in Ost- und Nordsee trainiert, und ist bereit, ihre herausfordernde Aufgabe zu erfüllen.»

Die von ThyssenKrupp Marine Systems übergebene «Tanin» ist das größte je in Deutschland gebaute U-Boot und soll mehr als eine Milliarde Euro kosten. Ein Drittel davon übernimmt die Bundesregierung. Die Lieferung von U-Booten nach Israel ist umstritten, weil nach Meinung von Experten eine Nachrüstung mit Atomwaffen möglich ist. Damit gelten die U-Boote als wichtiger Teil der israelischen Abschreckung gegenüber Teheran, durch das Israel sich existenziell bedroht fühlt. Drei deutsche U-Boote wurden bereits nach Israel geliefert.

Quelle: http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/504716/deutsches-u-boot-tanin-unterwegs-nach-israel

Gruß an die, die noch mitzählen können….lesen Sie selbst!

20.03.2012: 6. U-Boot an Israel geliefert- http://www.taz.de/!90009/

(…) Aktuelle Lieferungen an Israel

Die Lieferung von U-Booten aus deutscher Produktion hat inzwischen „Tradition“. Bereits in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden drei U-Boote der GAL-Klasse, basierend auf der deutschen U-Boot-Klasse 206, in England gebaut und an die israelische Marine geliefert. Zwischen 1998 und 2000 erfolgte die Lieferung von drei U-Booten der nächsten Generation, der Dolphin-Klasse, an Israel. Die Kosten für diese drei Boote wurden zu 80% aus dem deutschen Bundeshaushalt getragen. Die besondere Brisanz der Lieferung dieser U-Boote liegt in deren möglicher Eignung, sie für den Einsatz von Raketen mit Atomsprengköpfen umrüsten zu können. Dies würde das Risiko eines Einsatzes von Massenvernichtungswaffen in der Region erhöhen und jegliche Bemühungen, die Proliferation von Atomwaffen zu verhindern, unterlaufen.(7)
Die Lieferung von U-Booten aus deutscher Produktion hat inzwischen „Tradition“. Bereits in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden drei U-Boote der GAL-Klasse, basierend auf der deutschen U-Boot-Klasse 206, in England gebaut und an die israelische Marine geliefert. Zwischen 1998 und 2000 erfolgte die Lieferung von drei U-Booten der nächsten Generation, der Dolphin-Klasse, an Israel. Die Kosten für diese drei Boote wurden zu 80% aus dem deutschen Bundeshaushalt getragen. Die besondere Brisanz der Lieferung dieser U-Boote liegt in deren möglicher Eignung, sie für den Einsatz von Raketen mit Atomsprengköpfen umrüsten zu können. Dies würde das Risiko eines Einsatzes von Massenvernichtungswaffen in der Region erhöhen und jegliche Bemühungen, die Proliferation von Atomwaffen zu verhindern, unterlaufen.(7)Trotz dieser erheblichen Bedenken genehmigte die rot-grüne Regierung als eine der letzten Amtshandlungen im September 2005 die Lieferung von weiteren zwei U-Booten der Dolphin-Klasse an Israel. Auch diese sollen zu zwei Dritteln aus dem deutschen Bundeshaushalt finanziert werden (insgesamt ca. eine Milliarde Euro. Davon wird ein Drittel direkt und ein Drittel über den Kauf von Rüstungsgütern aus Israel finanziert)(8). Der Industrievertrag zum Bau der U-Boote wurde im Juli 2006 unterzeichnet. Eine Lieferung wird voraussichtlich 2013/14 stattfinden.(…)

Beteiligte deutsche Firmen

An dem Export von Waffen und Kriegsgerät in die Region des Nahen Ostens sowie an der Rüstungskooperation zwischen Deutschland und Israel sind zahlreiche deutsche Firmen beteiligt. Zum Beispiel die Münchner Firma Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Neben der Fertigung der Leopard-Serie von Panzern – die der israelischen Merkava-Serie Modell stand – ist die KMW Produzent des Dingo. Das Fahrgestell des Dingo basiert auf dem UNIMOG Gestell von DaimlerChrysler. Die Firmen Rheinmetall, IBD-Deisenroth und die ehemalige AEG sind für Bewaffnung, Panzerung und Elektronik von Panzern verantwortlich. MTU Friedrichshafen und die Augsburger Renk AG produzieren Motoren bzw. Getriebe, für Panzer, Truppentransporter und Kriegschiffe.

Die U-Boote werden von der Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW) in Kiel entwickelt, für die Elektronik zeichnete sich die Firma Atlas Elektronik verantwortlich. Die Boote werden in der Kieler Werft gemeinsam mit Thyssen Nordseewerk gebaut.

Der Waffenhersteller Heckler & Koch (H&K), mit Sitz in Oberndorf am Neckar, gehört zu den großen Produzenten von sogenannten Kleinwaffen. Weltweit sind mehr als elf Millionen Waffen aus der Produktion von H&K im Einsatz, unter anderem auch im Nahen Osten. Das für die Bundeswehr entwickelte G3 Sturmgewehr wird seit 1976 in Lizenzproduktion von Iran hergestellt und wird unter anderem von der Hisbollah und der Hamas eingesetzt.

http://www.ippnw.de/print/atomwaffen/atomwaffenstaaten/israel/artikel/58720ea6b30a404bbdb96d8e714d1164/ruestungsexporte.html

Israel hat schon 4 U-Boote der Dolphin-Klasse von Deutschland bekommen, 2 weitere folgen

    • Boot 1 und Boot 2: 1991 Geschenk Deutschlands an Israel Wert je EUR Mio 225
      Belastung des Steuerzahlers € Mio 450
    • Boot 3: Jahr 2002 Zu 50% Geschenk
      Belastung des Steuerzahlers € Mio 110
    • Boot 4: Neue Klasse, teurer, Wert EUR 500 Mio. Geschenk: 33%, geplant 2011
      Belastung des Steuerzahlers: € Mio 166
    • Boot 5: Wert € Mio 500. Geschenk 33%
      Das Boot wird derzeit bei Howaldtwerke – Deutsche Werft Kiel (HDW) gebaut /geplante Auslieferung 2012
      Belastung des Steuerzahlers: € Mio 166
    • Boot 6: Israel wünscht auch die Finanzierung eines 6. U-Boots durch Deutschland, zu erwarten:
      Belastung des Steuerzahlers: € Mio 166

Deutschland zahlte und zahlt Steuergelder von über € Mrd.1,2 in Form von U-Boot- Subventionen.
Damit macht sich Deutschland mit schuldig an allen kriegerischen Handlungen,
die Israel mit Hilfe dieser U-Boote durchführen wird!

http://www.themen.palaestina-heute.de/Waffen_in_Israel/waffen_in_israel.html

Gruß an die „auch so“ pazifistischen Schlafschafe, die ihre Arbeitskraft in Form von Steuern zur Produktion von Waffen, mit denen Zion die Welt beherrschen will – finanzieren.

Wann wacht ihr endlich auf??!!

TA KI

 

 

Die erstaunlichen Anomalien in Chinas Sichuan-Provinz


Die Sichuan-Region gilt als eine der Geburtsstätten der chinesischen Zivilisation und beherbergt bis heute zahlreiche Geheimnisse: geomagnetische Anomalien, UFO-Aktivitäten, paranormale Vorkommnisse, einzigartige altertümliche Artefakte, seltsame Bilder in der Landschaft, kryptozoologische Rätsel und einiges mehr …

Sichuan befindet sich zwischen dem Oberlauf des Jangtse-Flusses und dem Hinterland Südwestchinas. Die Provinz grenzt im Osten an den Stadtbezirk von Chongqing sowie die Provinzen Hubei und Hunan, im Süden an die Provinzen Guizhou und Yunnan, im Westen an das autonome Gebiet Tibet (Xizang) und vom Nordwesten bis in den Nordosten an die Regionen Qinghai, Gansu und Shaanxi. Der Name Sichuan bedeutet „vier Fluss- und Schluchtenläufe“ [im Deutschen meist als „vier Flüsse“ oder „Land der vier Flüsse“ übersetzt; Anm. d. Übers.] und bezieht sich auf die vier Hauptnebenflüsse des Jangtses – Jialing, Tuo, Yalong und Jinsha –, die die Provinz von Norden nach Süden durchströmen.

Die Sichuan-Provinz (vielen Menschen aus dem Westen eher unter dem Namen Sechuan geläufig) wird auch als Land des Überflusses bezeichnet. Sie beheimatet das fruchtbare Sichuan-Becken im Osten und nebelige Gebirgszüge im Westen – dort formen sie den östlichsten Teil des Qinghai-Tibet-Plateaus –, Süden, Norden und Südosten. Sichuan ist eine der Wiegen der chinesischen Zivilisation und beherbergt eine Vielzahl von Anomalien und alten Mysterien sowie kryptozoologische und paranormale Phänomene.

Rund 150 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Chengdu steht einer der heiligsten Berge Chinas, der O-Mei, auch Emei Shan genannt. Seit mehr als 5.000 Jahren ist er besiedelt und deshalb reich an Kultur und Geschichte. Er prangt knapp 3.100 Meter in die Höhe, dient 76 Klöstern als Heimat und ist der bekannteste und höchste der vier heiligen Berge des Buddhismus in China. Die Provinz beherbergt auch das Kosmodrom Xichang (auch als „Weltraumbahnhof“ Xichang bekannt), einen wichtigen Baustein in Beijings Raumfahrtprogramm.

Über die gesamte bekannte Geschichte hinweg war China die Heimat einiger der kulturell und technisch höchstentwickelten Gesellschaften unseres Planeten. In Sichuan treffen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinander. Und obschon Sichuan mit einer Bevölkerung von über 80 Millionen Menschen Chinas drittgrößte Provinz ist, ist es doch ein sehr esoterischer Ort …

Chinas Tal des Todes

Die Quellen für die folgenden Informationen stammen hauptsächlich aus Russland (etwa die Nachforschungen von Vadim Chernobrov oder Igor Tsaryovs Trud-Artikel vom 22. Februar 1997) und aus China (zum Beispiel die Website ChinaCulture.org). Es muss also niemanden verwundern, dass nur wenige Menschen im Westen um die Existenz des mysteriösen, nebeligen Heizhu-Tals wissen; das Schwarzrohrbambustal der Sichuan-Provinz. Das Tal (es trägt den Spitznamen „Tal des Todes“) wird mancherorts als ungewöhnlichste Zone Chinas beschrieben.

Das Areal erstreckt sich über 180 Quadratkilometer und wurde bisher nur selten von Menschen betreten. Seine gefährliche topographische Beschaffenheit hat sich bei einer Reihe von Expeditionen als äußerst nachteilig erwiesen. Das Tal verfügt über eine einzigartige Geologie, über eine komplexe Natur, urtümliche Ökosysteme und eine mysteriöse Vergangenheit und Gegenwart. Es ist ein Land der dichten Wälder, wilden Tiere, seltenen Pflanzen, unzähligen Seen, Bergspitzen, Wasserfälle … und merkwürdigen Nebel.

Die Ureinwohner des Tals, das Volk der Yi, sagen, man solle hier mit gedämpfter Stimme sprechen, um den Gott des Berges nicht zu stören, weil er sonst einen dicken Nebel schicken würde, der alles Leben vertilge. Geschichten über verschollene Menschen und Nutztiere kursieren schon lange in der Region. So rätselt man etwa über den Verbleib von 30 Kuomintang-Soldaten, die das Tal zur Zeit der Gründung Rotchinas im Jahre 1949 betreten hatten und seitdem nie wieder gesehen wurden. 1966 verschwand ein militärischer Expeditionstrupp spurlos, der die Gegend vermessen sollte. 1976 verlor man drei Mitglieder einer Gruppe Waldforscher im Tal; drei Monate später wurden in der Nähe drei Skelette gefunden. 1995 verschwanden zwei Soldaten, als sie das Tal durchquerten. Nur ihre Waffen tauchten einige Zeit später wieder auf.

Lässt sich das Verschwinden der Personen mit dem merkwürdigen, dicken und vielleicht giftigen Nebel erklären, der fast den ganzen Tag lang durch das Tal wabert? Russischen Quellen zufolge erzählen jene, die das Tal erfolgreich durchquert haben, von rätselhaften Geräuschen und davon, ihr Zeitgefühl verloren zu haben. Augenzeugen berichten von einem dichten Nebel, der die Menschen einhülle – und wenn er sich lüftet, seien sie verschwunden.

Einige chinesische Wissenschaftler glauben, dass die mysteriösen Unfälle durch die angereicherten Dämpfe verwesenden Pflanzenmaterials entstehen. Menschen, die diese Dämpfe einatmeten, würden die Orientierung verlieren und in der Folge in die tiefen Felsspalten stürzen, auf die man im Tal immer wieder stößt.

Allerdings hat es auch Flugzeugabstürze über dem Tal gegeben, deren Ursache nicht geklärt werden konnte. Manche Wissenschaftler behaupten, das magnetische Feld sei im Heizhu so stark, dass es Kompasse außer Kraft setzen und tatsächlich Flugzeugabstürze provozieren könne. Andere sind sich da nicht so sicher.

Die Yi, die seit tausenden von Jahren das Tal bewohnen, erzählen sich ihre eigenen Geschichten. Eine der interessantesten handelt von der angeblichen Wiege ihrer Kultur: Shimenguan, einem besonders gefährlichen Bereich des Heizhu-Tals. Nach einer alten Yi-Überlieferung sei der Zutritt nach Shimenguan streng verboten, und jeder, der trotzdem versuche hineinzugelangen, werde schrecklich dafür bestraft.

Ein handgemaltes Bild des UFOs, das im Juli 1981 über der Sichuan-Provinz gesichtet wurde. (Quelle: China.org.cn, http://tinyurl.com/3y5zrwk)

UFO-Sichtungen über der Sichuan-Provinz

Seit undenklichen Zeiten wird China von unidentifizierten Flugobjekten besucht. Einige Beobachtungen haben gar Eingang in die Annalen des Landes gefunden. Rotchina hatte das Verbot, über UFO-Sichtungen zu berichten, bereits 1979 aufgehoben; noch zehn Jahre bevor sein Nachbar und nördlicher Rivale – die UdSSR – es für Berichte über Sichtungen im eigenen Lande tat. Es gibt jedoch auch Meldungen jüngeren Datums. Wenden wir uns einigen der merkwürdigen Objekte zu, die am Himmel über Sichuan ausgemacht wurden:

Zhang Zhousheng, ein ehemaliger Astronom des Yunnan-Obervatoriums, beobachtete zum ersten Mal 1977 ein UFO über Sichuan. Mikhail Gershtein, Russlands führender UFO-Forscher und ein bekannter Autor zahlreicher Bücher zum Thema, hat einige Informationen über Zhangs Sichtung von 1977 zusammengestellt. In seinem Buch „Chto skrivayut ufologi“ (Das verbergen Ufologen, Moskau, 2006) berichtet er darüber. Die Sichtung ereignete sich am 26. Juli 1977 im nördlichen Bereich von Chengdu.

Zhang beobachtete ein seltsames, spiralförmiges Objekt und wies auch andere Leute darauf hin. Das Objekt hatte die Form einer Kugel, die einem gelblichen Stern ähnelte. Eine große archimedische Spirale ging von der Kugel aus, eine schimmernde Linie, die klar und hell im Mondlicht zu sehen war. Die Linie war blau und teilweise grün gefärbt. Da die Spirale der Kugel entsprang, kann das Objekt offensichtlich kein Stern gewesen sein – es war wahrscheinlich relativ klein. Die Linie beschrieb drei oder vier Windungen. Das merkwürdige Objekt bewegte sich am Himmel auf einer geraden Spur. Seine Geschwindigkeit war gleichbleibend und betrug etwa zehn Grad pro Minute. Die Spirale bewegte sich synchron zur Kugel. Die Größe, Form und Helligkeit des Objekts blieben unverändert und die Spirale rotierte nicht um die Kugel herum. Das Objekt ließ keine Spuren am Himmel zurück. Um 22:14 Uhr verschwand die Kugel auf einer Höhe von zehn Grad hinter den Wolken. Die gesamte Sichtung spielte sich in einem Zeitraum von etwa fünf Minuten ab. Der chinesische Wissenschaftler war sehr aufgeregt angesichts seiner Beobachtung.

Zhang Zhousheng war damit aber keineswegs allein: Tausende von Augenzeugen hatten das UFO in dieser Nacht beobachtet. Und Zhangs Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. Der Astronom sagte im Juni 1981 voraus, dass sich im Juli desselben Jahres eine weitere UFO-Sichtung ereignen würde. Und tatsächlich: Am 24. Juli 1981 sahen Millionen von Menschen in den Provinzen Gansu, Qinghai, Sichuan und Yunnan einen leuchtenden, spiralförmigen Körper am Himmel fliegen.

Zhang hat sich seit 1977 intensiv mit UFOs auseinandergesetzt und über seine Fähigkeit spekuliert, deren Auftauchen vorherzusagen. Ihm zufolge sei die Vorhersage von UFOs etwas völlig anderes als die Vorhersage eines Meteoritenschauers. Er könne zwar voraussagen, wann die UFOs auftauchen würden, aber nicht mit Sicherheit bestimmen, ob sie sich an einer Position zeigen würden, die für uns beobachtbar ist. Zhang behauptet auch, dass er mehr über solche Vorhersagen wisse als sonst jemand auf der Welt. Seit er 2005 in den Ruhestand gegangen ist, führt er seine UFO-Forschungen weiter, macht seine Vorhersagen aber nicht länger publik.1

Nach Aussagen eines anderen Astronomen und passionierten UFO-Forschers, Professor Wang Sichao, befand sich das spiralförmige UFO von 1981 auf einer Höhe von etwa 650 Kilometern und flog mit einer Geschwindigkeit von circa 1,6 Kilometern pro Sekunde, bevor es verschwand. Professor Wang ist ein Planetenforscher der Sternwarte am Purpurnen Berg (auch bekannt als Zijinshan-Sternwarte), die sich nahe Nanjing in der Jiangsu-Provinz befindet. Er ist von der Existenz außerirdischer Wesen überzeugt und glaubt, dass ihre UFOs in der Lage sind, die Erde zu besuchen. Die Yangtse Evening Post veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 01. Juli 2002 ein Interview mit Professor Wang.2 Auf Grundlage der Augenzeugenberichte schloss dieser, dass das UFO von 1981 eine „Dimensionsflugmaschine“ gewesen sein müsse. Derartige Phänomene seien bereits dutzende Male beobachtet worden. Seit 1971 haben Professor Wang und seine Kollegen an der Zijinshan-Sternwarte UFO-Zwischenfälle aufgezeichnet, gesammelt und analysiert. Wang glaubt, dass UFOs intelligenten Ursprungs sind und keine Naturphänomene darstellen.

Nach der Sichtung von 1981 begannen chinesische Wissenschaftler, alte Chroniken zu studieren, um ähnliche Fälle auszumachen. Sie fanden mehr als 30 Referenzen auf „gebogene Pfeile“ am Himmel sowie auf andere, ähnliche Anomalien.

Das war allerdings noch nicht alles, was es zur erinnerungswürdigen UFO-Massensichtung von 1981 zu sagen gibt. Auch die sowjetische NachrichtenagenturTASSberichtete im August 1981 über die Juli-Sichtung.

Viel später, im Jahr 2010, ließ Chen Xia von China.org.cn Chinas erste Massensichtung Revue passieren:3

„Hunderttausende Zuschauer […] waren von 22:33 Uhr bis 22:53 Uhr Zeuge einer enormen, leuchtenden Spirale [am Himmel]. Das Objekt bewegte sich mit unglaublich langsamer Geschwindigkeit in der oberen Atmosphäre, wo kein Hubschrauber es erreichen konnte. Spätere Untersuchungen zeigten, dass das Objekt eine abnormale Antigravitationskapazität aufwies.“

Die Sternwarte am Purpurnen Berg veröffentlichte eine amtliche Verlautbarung, in der es hieß, dass „die Bevölkerungen von 14 [chinesischen] Provinzen“ dieses „Himmelsphänomen“ gesichtet hätten.

1987 zirkulierten im Westen Berichte über eine Anzahl von rötlichen oder orangefarbenen Kugeln, die über Sichuan fliegen würden. Die sowjetischen Quellen verfügten aber über detailliertere Informationen zu diesen Sichtungen. Laut einer Ausgabe der Zeitung Izvestiya vom 20. März 1987 sei ein orangefarbenes UFO in einer Höhe von einem Kilometer über Sichuan aufgetaucht. Seine Form habe an einen „Strohhut“ erinnert. Das UFO sei nach einer halben Stunde verschwunden und es habe 20 Augenzeugen dafür gegeben, von denen einer sich erinnert habe, dass das Objekt merkwürdige Geräusche von sich gegeben hätte. In ganz China tauchten im Dezember 1998 und im Januar 1999 zahlreiche UFO-Berichte auf, doch die meisten Wissenschaftler behaupteten, dass „dies keine außerirdischen Raumfahrzeuge waren“. Geheimdienstquellen offenbarten, dass im Norden, Osten und Süden zu jener Zeit Probeflüge eines neuen Tarnkappenjägers – Codename: Kong Shiji yihao (etwa: Luftjahrhundert 1) – stattgefunden hatten und dass „einige UFO-Meldungen Sichtungen des chinesischen Tarnkappenjägers sein könnten“. Die ersten Testflüge wurden im Mai 1998 im Südwesten durchgeführt.

„Zu dieser Zeit gab es Berichte aus vielen Städten der Sichuan-Provinz, in denen von Sichtungen eines Lichtstrahls die Rede war, der von einem UFO ausging. Wenn das Licht zu sehen sei, brauche das Flugzeug nach Angaben des Militärs etwa fünf bis sechs Minuten, um aus dem Sichtfeld zu verschwinden. Also muss es sich mit etwa 200 Kilometern pro Stunde fortbewegt haben.“

Dies berichtete das Magazin Beijing Scene in seiner Ausgabe für die Woche vom 21. bis 27. Januar 1999.4

Im Jahr 2000 wurde ein V-förmiges Flugobjekt über Chengdu beobachtet.

Im Juni 2002 flog etwas äußerst Interessantes über drei chinesische Provinzen, darunter auch Sichuan. Wie verschiedene Medien berichteten, wurde am 30. Juni gegen 22:00 Uhr „ein mysteriöses, leuchtendes, seine Form veränderndes Objekt“ am Himmel gesichtet.5 In den Schilderungen ist die Rede von „einem orange-weißen Lichtstrahl“, der „von Osten nach Westen flog“ und für etwa drei Minuten sichtbar gewesen sei. Das Objekt habe optisch erst einem Fangzahn geähnelt und dann eine Ventilator-ähnliche Form angenommen. Die Augenzeugenberichte über das Aussehen des UFOs, über seine Größe, die Flugdauer und -route lesen sich sehr ähnlich. Das Objekt flog angeblich in großer Höhe, viel höher als es ein Flugzeug tun würde, und war „ziemlich groß“.

Eine Zeitung aus Sichuan berichtete, dass

„[…] ein Pilot einer ansässigen Luftwaffenbasis neben dem Objekt herflog und es mit einem feindlichen Flieger verwechselte. Tian Xianyuan, Augenzeuge und Direktionsassistent des Zentrums für Astronomie in Chongqing City, gelang es, die genaue Position des Objekts zu bestimmen.“

(Chongqing, eine eigenständige Verwaltungseinheit, war bis Mai 1997 Teil der Sichuan-Provinz.) Bis heute wird von UFO-Sichtungen über Sichuan und anderen Provinzen berichtet.

Die Geister und UFOs des Yuan Mei

Yuan Mei (1716 – 1797) war ein erfolgreicher Beamter, ein Autor von Ratgebern über Beamtenprüfungen, ein Kompilator und Redakteur von Sammelbänden zu übernatürlichen Geschichten und ein leidenschaftlicher Landschaftsmaler. Er gilt außerdem als herausragendster chinesischer Gourmet und Kochbuchautor. Yuan lebte im Geiste des Zen, lehnte jedoch sowohl den bürgerlichen Taoismus als auch den formalisierten Buddhismus strikt ab. Als Kind war er ein talentierter Schüler gewesen und hatte seine Grundausbildung bereits im Alter von elf Jahren abgeschlossen. Den höchsten akademischen Grad erlangte er mit 23 Jahren und wandte sich dann der höheren Wissenschaft zu. Schließlich beendete er seine Beamtenlaufbahn und setzte sich mit seiner Familie in einem privaten Anwesen zur Ruhe, dem „Garten der Zufriedenheit“. Zu seinen Tätigkeiten gehörte auch das Sammeln und Herausgeben lokaler Geistergeschichten. Außerdem setzte er sich für die Frauenbildung ein.

Yuan Mei unternahm ausgiebige Reisen durch ganz China und konnte so die Folklore des ganzen Landes dokumentieren. Das Buch „Censored by Confucius: Ghost Stories by Yuan Mei“6 (Zensiert von Konfuzius: Geistergeschichten von Yuan Mei) birgt faszinierende Beschreibungen paranormaler Kreaturen, von denen einige jenen Aliens gespenstisch ähnlich sehen, die in modernen Berichten beschrieben werden.

Darunter fällt auch die Beschreibung der Kreatur, die der Gelehrte Fei Mi und der General Yang Zhan gesehen haben sollen, als sie sich in einem angeblich von Geistern heimgesuchten Regierungsgebäude aufhielten. Weder der General noch sein Assistent Li glaubten an Monster, und so beschlossen sie, die Nacht im Obergeschoss zu verbringen – dem angeblichen Ort des Spuks. Fei Mi wurde gebeten oder gezwungen, sie zu begleiten, aber da er von eher argwöhnischer Natur war, nahm er eine Laterne und ein Schwert mit. Nach der dritten Wache sei in der Nacht ein Monster auf Zehenspitzen die Treppe hinaufgeschlichen. Die Kreatur soll ein Gesicht gehabt haben, aber weder Brauen noch Augen. Sie sei leblos und steif wie totes Holz gewesen. Das Monster habe ein augenähnliches Etwas auf seinem Rücken gehabt, das ein helles, goldenes Licht abgegeben hätte.

Offenbar konnte es das Licht auf Menschen richten. Den kompletten Bericht können Sie in dem Buch „Zibuyu, ,What the Master Would Not Discuss‘, According to Yuan Mei“7 (Zibuyu, „Über was der Meister nicht sprach“, nach Yuan Mei) des italienischen Sinologen Paolo Santangelo nachlesen.

Auch O. L. Fishman setzte sich mit Yuan Meis Werk auseinander und übertrug es ins Russische.8Die Publikation enthält die packende Beschreibung einer sehr modern anmutenden UFO-Sichtung: Zhang Xiao-Po aus Pinghu saß bei wolkenlosem Himmel in seinem Wohnhof. Plötzlich hörte er ein lautes Knacken. Im Himmel öffnete sich eine Spalte, in deren Mitte zwei Boot-ähnliche Augen erschienen, mit leuchtenden Pupillen, rund wie die Achse eines Karrens, die ein grelles Licht ausstrahlten. Der gesamte Wohnhof war von hellem Glanz durchflutet. Eine lange Zeit verstrich, bevor die „Augen“ sich wieder schlossen. Die Wissenden sagen, dass „der Himmel seine Augen geöffnet hat“.

Die Sanxingdui-Ruinen

Es heißt, die Ruinen der Sanxingdui-Kultur seien 1929 von einem Bauern gefunden worden, als dieser einen Wassergraben zog. Im Jahr 1986 wurde die Stätte von Archäologen wiederentdeckt. Ihren Namen verdankt sie drei Hügeln, von denen jeder einem Stern ähnelt (Sanxingdui bedeutet „Drei-Sterne-Hügel“). Heute ist die Erforschung der Ruinen ein systematisch geplantes Wissenschaftsprojekt, an dem Spezialisten aus der Archäologie beteiligt sind, der Geologie, Hydrologie, der Umweltforschung und einiger anderer Disziplinen.

Die Grabungsstätte befindet sich beim kleinen Dorf Sanxingdui, etwa vier Kilometer nordöstlich der Gemeinde Nanxing, nahe Guanghan City und der Chengdu-Ebene, am Ufer des Flusses Jian in der Sichuan-Provinz. Am 30. Juli 2003 wurden auf der Website People’s Daily9 faszinierende Informationen über hier gefundene rätselhafte Artefakte preisgegeben (und später von chinesischen Quellen bestätigt), die äußerst untypisch anmuten, vergleicht man sie mit den Funden, die mit irgendeiner prähistorischen Kultur in China oder anderswo auf der Welt in Zusammenhang gebracht werden. Die Artefakte müssen von einer alten Zivilisation angefertigt worden sein, die keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen hat und in den Aufzeichnungen keines anderen Landes erwähnt wird. Die 2003 an der Fundstelle vorgenommenen Ausgrabungen deckten ein Areal von 700 Quadratkilometern ab.

Die Sanxingdui-Stätte gilt als Überbleibsel der ältesten und frühesten Niederlassung des altertümlichen Shu-Stammes, der im späten Neolithikum damit begann, die Sichuan-Region zu besiedeln. Nach Ansicht einiger Archäologen hat sich die frühe Shu-Kultur um 4.800 bis 4.000 vor Christus entwickelt, andere sprechen sogar von 6.800 bis 6.000 vor Christus.10

Die Kultur florierte vor etwa 5.000 bis 3.000 Jahren; vor circa 2.800 Jahren aber verließen die Menschen ihre Stadt unter mysteriösen Umständen. Eine Vielzahl von Theorien rankt sich um den Fall der Sanxingdui-Zivilisation, die offenbar spurlos verschwand.

1986 wurden zwei Opfergruben freigelegt, die hunderte Artefakte aus Gold, Jade und Ton enthielten. Man fand gespenstisch geformte bronzene Köpfe mit Blattgoldmasken, die an die Hollywood-Version von Aliens erinnern; außerdem Statuen, heilige Bäume und andere Relikte. Die Artefakte werden von keinen Inschriften geziert, die Aufschluss über die Zivilisation geben könnten, die sie erschaffen hat, sodass Archäologen und Historiker nur vermuten können, was sie bedeuten. Die bronzezeitlichen Funde wurden mittels Radiokarbonmethode auf das 12. bis 11. vorchristliche Jahrhundert datiert.

(Wenn Sie einige Beispiel begutachten möchten, besuchen Sie die Website des Sanxingdui-Museums unter www.sxd.cn/en/index.html.)

Laut eines China-Daily-Artikels vom 01. November 200711 spekulieren einige Menschen darüber, ob Außerirdische hinter den mysteriösen Relikten stecken könnten. Einheimische behaupteten, sie hätten in den 1980er Jahren UFOs in der Gegend gesichtet. Sollten außerirdische Lebensformen Chinas alten Kulturen Auftrieb gegeben haben?

Es gibt Anzeichen dafür, dass Sanxingdui einst zwölf Quadratkilometer maß, wobei die Stadt selbst vier Quadratkilometer im Zentrum einnahm, von drei Seiten eingefriedet durch einem Lehmwall und an der vierten Seite vom Jian-Fluss geschützt. Sanxingdui scheint ein sehr lebendiges Handelszentrum gewesen zu sein. Seine Einwohner müssen Experten darin gewesen sein, Lehm zu brennen und Bronze zu gießen.

Man nimmt an, dass die Sanxingdui-Kultur einem Sonnenkult anhing. Eine der beeindruckendsten Entdeckungen ist ein gigantischer Bronzebaum, der fast vier Meter emporragt und an dessen Stamm sich blumen- oder tierköpfige Schlangen hinaufwinden. Auf jedem Ast sitzt ein riesiger Vogel. Den Legenden zufolge trägt ein solcher die Sonne auf seinem Rücken über den Himmel.

Archäologen suchen weiter nach etwaigen Überresten des alten Königreichs Shu und nach Antworten auf Fragen, die angesichts dreier verschiedener altertümlicher Kulturen, die sich im alten China separat voneinander entwickelt haben, unergründlich scheinen.

Das Institut für Archäologie der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften veröffentlichte einen Bericht über einige weitere faszinierende Funde. Ein solcher ist die 800 Jahre alte Grabanlage aus der Song-Dynastie (960 bis 1279 nach Christus), die im Dorf Dengcun im Kreis Changning, Sichuan, freigelegt wurde. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Xinhua vom 18. Februar 200712 sagte

„Wei Zhijun, ein Beamter des Dorfes, dass zwei Fremde vor einigen Tagen mehrfach zu ihm gekommen seien und ihm zugesichert hätten, sie seien willens, dem Dorf kostenlos eine Straße zu bauen, und dass ihre einzige Bedingung gewesen sei, Grabungen im Boden eines nahen Hügels vornehmen zu dürfen, wobei es keinem Dorfbewohner erlaubt sein sollte, daran teilzuhaben.“

Die Dorfbewohner hätten an der Aufrichtigkeit dieser Worte gezweifelt und den Zwischenfall bei der örtlichen Polizei gemeldet. „Auf diese Weise wurde die Grabanlage entdeckt.“ Aber wer waren die Fremden?

Da archäologische Funde – wie an vielen anderen Orten der Welt – einem Sturmlauf von Plünderern und Grabräubern ausgesetzt sind, hat die chinesische Regierung 2012 beschlossen, ungewöhnliche Mittel zu nutzen, um das kulturelle Erbe von Sichuan zu schützen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua am 30. Mai 2012 berichtete,13 gaben Behörden aus Sichuan bekannt, dass sie Hunde einsetzen wollten, um die regionalen Kulturgüter zu schützen.

„Tang Wenjun, stellvertretender Direktor der Denkmalschutzbehörde der Verwaltungseinheit Anyue, gab an, sein Büro werde 66 Hunde auf die 57 Denkmalschutzbereiche des Kreises verteilen“,

um die bis zu 1.000 Jahre alten Steinschnitzereien zu schützen.

„,Hunde sind manchmal nützlicher als Sicherheitspersonal, gerade wenn es darum geht, kulturelle Hinterlassenschaften zu schützen‘, sagte Tang.“

Im Kreis Anyue gibt es etwa 10.000 altertümliche Steinschnitzereien. Die Bezirksregierung hat bereits Videokameras und Infrarotalarmsysteme installiert, doch die Hunde kann offensichtlich nichts übertreffen, wenn es um den Schutz alter Artefakte geht.

Eines der vielen mysteriösen Fundstücke aus der Sichuan-Provinz. (Quelle: Asian Civilisations Museum,Singapur)

Li Ching-Yuen: Geheimnisse eines langen Lebens

Einer der bekanntesten Bewohner Sichuans war Li Ching-Yuen, der angeblich 256 Jahre lang auf der Erde weilte. Selbstverständlich zog seine Langlebigkeit rund um den Globus heftiges Interesse auf sich. Die meisten von mir hier vorgestellten Informationen stammen aus russischen Quellen.

Chinesischen Aufzeichnungen zufolge erblickte Li Ching-Yuen 1677 in Xian Qujiang, Sichuan, das Licht der Welt, wobei er selbst behauptete, im Jahr 1734 geboren zu sein. Russische Quellen nennen 1680 als sein Geburtsjahr, während in westlichen Dokumenten vom Jahr 1677 die Rede ist und portugiesische Quellen wiederum von 1678 ausgehen. Es ist nicht ganz klar, wann er gestorben ist, aber chinesische Quellen sprechen von 1933.

Li Ching-Yuen verbrachte den Großteil seines Lebens in den Bergen der Provinz damit, Kräuter zu sammeln und die Geheimnisse eines langen Lebens zu erlernen. 1748, im Alter von 71 Jahren, zog er aus Sichuan fort und trat der chinesischen Armee als militärischer Berater und Kampfsportlehrer bei. Li war Arzt, Kräuterkenner, taktischer Berater, Qi-Gong- und Tao-Meister. Gerüchten zufolge hatte Li Ching-Yuen 200 Nachkommen von 24 Frauen, von denen er 23 überlebte. Wenn die Geschichten wahr sind, lebte er sogar länger als der älteste Mensch der UdSSR, Shirali Muslimov, der 168 Jahre alt gewesen sein soll, als er verstarb.

Li Ching-Yuen offenbarte dem chinesischen Kriegsherren Wu Pei-fu einst das Geheimnis seines langen Lebens: „Bewahre ein ruhiges Herz, sitze wie eine Schildkröte, gehe lebhaft wie eine Taube und schlafe wie ein Hund.“

1927 wurde Li Ching-Yuen dazu eingeladen, den Gouverneur von Sichuan zu besuchen, General Yang Sen. Der Gouverneur war begeistert von Lis Kraft, Elan und Fähigkeiten, die er in solch fortgeschrittenem Alter an den Tag legte. Während seines Besuchs wurde das berühmte Foto des chinesischen Oldtimers aufgenommen.

1928 kehrte Li in seine Heimat zurück, wo er fünf Jahre später verstarb. Einer Legende zufolge soll Li Ching-Yuen seinen Freunden vor seinem Tod gesagt haben, dass er alles geschafft habe, was er in dieser Welt hätte tun müssen, und nun nach Hause gehe. Nachdem er diese letzten Worte gesagt habe, sei er verschieden. General Yang Sen befahl seinem Stab, den Wahrheitsgehalt der Geschichte zu überprüfen. Die Gruppe befragte Li Ching-Yuens Angehörige, die angaben, er sei schon immer alt gewesen, solange sie sich würden erinnern können, und dass er schon mit ihren Großeltern befreundet gewesen wäre.

Das Bildnis vom Berg Mengding

Der Berg Mengding ist die Wiege der chinesischen Teekultur. Tee aus Mengding ist im ganzen Land bekannt als der „Tee der Unsterblichen“. Seit tausenden Jahren genießen die Chinesen besondere Teesorten von den nebeligen Bergspitzen des Mengding, deren feuchtkaltes Klima bestens für den Anbau der Pflanze geeignet ist.

Xie Qiang ist ein Forscher am Generalinstitut für Rohstoffabbau und Metallurgie in Beijing. Er stammt aus Ya’an City in der Verwaltungseinheit Mingshan, gelegen im Herzen der Sichuan-Provinz an einem Nebenarm des Flusses Min. Die Stadt befindet sich auf der Nordwestseite des Berges Mengding (auf dem Qinghai-Tibet-Plateau), 128 Kilometer vor Chengdu. Als Xie eine Google-Satellitenkarte heranzog, um sich seine Heimatstadt und die umliegende Region einmal aus der Luft anzuschauen, entdeckte er etwas wirklich Faszinierendes:

Im Norden der Stadt, im Gebiet des Mengding-Berges, machte er ein höchst ungewöhnliches, übergroßes Bildnis [im Gelände] aus. Es erinnerte ihn an eine Person, vielleicht einen Krieger, der eine Federkrone oder einen Helm trägt und neben dem ein Tier steht. Das Tier ließ ihn an eine Figur aus der chinesischen Mythologie denken, die Qilin genannt wird (die chinesische Version eines Einhorns, allerdings mit mehreren Hörnern). Xie errechnete, dass das Bildnis etwa zehn Kilometer lang und drei bis vier Kilometer hoch sein, also eine Fläche von etwa 40 Quadratkilometern bedecken musste. Laut Xie lasse es sich am besten von einem Flugzeug oder Satelliten aus betrachten, in einer Höhe von 30 bis 40 Kilometern über dem Boden. Auf dem Satellitenbild sind Augen, ein Mund und eine Nase im Gesicht der Gestalt zu erkennen. Auf deren Kopf sitzt wahlweise eine Krone oder ein Helm. Etwas, das wie eine Tunika anmutet, bedeckt Teile des rechten Arms und der Schulter der Person, außerdem ist dort ein Armband zu erkennen. Der Ellenbogen des linken Arms ist angewinkelt. Einige Menschen erinnert die Figur an einen römischen Soldaten. Das mysteriöse Bildnis zeigt in Richtung Südwesten. Wer oder was hat es erschaffen? Ist es eine natürliche Geländeformation? Waren hier menschliche oder menschenähnliche Baumeister am Werk? Ist es durch Meteoriteneinschläge entstanden? Der genaue Ursprung bleibt unklar.

Xie Qiang war begeistert und entschied sich, seine Entdeckung zu erkunden. Im Juli 2007 besuchte Xie in Gesellschaft eines Geologen Ya’an City. Sie schlugen sich bis zum Mengding-Berg durch und kamen schließlich dort an, wo der Kopf der Figur lag. Sie entdeckten einige Flüsse in der Gegend und schlussfolgerten, dass die Region um den Berg herum vor Millionen von Jahren von Fluten geformt worden war. Vom Boden aus lässt sich das Bildnis wegen seiner immensen Größe nicht erkennen. Die Chengdu Evening Post berichtete am 03. Mai 2008 über die Geschichte. Xie Qiang besuchte das Gelände vor dem Berg später erneut gemeinsam mit Reportern und Wissenschaftlern, um seine Entdeckung weiter zu untersuchen.

2010 strahlte der TV-Sender China Central Television eine Sondersendung aus, die das mysteriöse Bildnis am Mengding-Berg zum Gegenstand hatte.14 Es handelt sich um eine sauber recherchierte Dokumentation mit englischen Untertiteln.

Darin ist das geheimnisvolle Bildnis sehr gut zu sehen. Die Dokumentation faszinierte die Öffentlichkeit zwar, aber das Bildnis blieb auch weiterhin in ein Geheimnis gehüllt (und ist es noch immer) – genau wie China es über die Zeitalter war …

Besonders das Qilin [das „chinesische Einhorn“] machte mich neugierig. Das erste Qilin soll angeblich im Jahre 2697 vor Christus im Garten des legendären Huangdi erschienen sein, dem Gelben Kaiser. (Mit dem geheimnisumwobenen Gelben Kaiser werde ich mich in einem zukünftigen Artikel ausführlicher auseinandersetzen.)

Im April 2013 erschütterte ein heftiges Erdbeben der Stärke 7 Ya’an City, bei dem etwa 200 Menschen ihr Leben ließen. Da das Epizentrum in der Nähe des Kreises Lushan lag, erlitten viele jahrhundertealte Gebäude beträchtliche Schäden, die bereits im Mai 2008 ein Erdbeben der Stärke 8 zu überstehen hatten. Es ist noch nicht bekannt, wie es dem mysteriösen Bildnis vom Mengding-Berg dabei ergangen ist.

Wilde Männer, Drachen und Türme

Es gibt noch zahlreiche weitere faszinierende Stätten und paranormalen Phänomenen in der Provinz. Beispielsweise kursieren in China seit mindestens 3.000 Jahren Legenden von „Wilden Männern“ (Shanxiao), und viele Berichte über diese merkwürdigen Primaten stammen aus Sichuan.

Eine andere Kreatur mit übernatürlichen Eigenschaften ist der Drache. Über die Generationen sind Drachen zu einem kulturell aufgeladenen Symbol und einem Zeichen von Stärke geworden. Tatsächlich reichen die ersten Aufzeichnungen über Drachen tausende von Jahren zurück.

Früher wurden Dinosaurierfossilien als „Drachen­knochen“ gedeutet, und als um 300 vor Christus eine entsprechende Entdeckung in Wucheng, Sichuan, gemacht wurde, bezeichnete Chang Qu, ein berühmter Schriftsteller jener Zeit, sie als ebensolche. Die moderne, wissenschaftliche Erforschung der Dinosaurier nahm in China im Jahr 1935 mit Ausgrabungen in der Sichuan-Provinz ihren Anfang, aber zu Knochenfunden war es schon lange vorher gekommen. Darauf fußen die Geschichten und Legenden von Drachen im Reich der Mitte.

Der Drache gilt in China als heiliges Symbol himmlischer und irdischer Kraft. Die mythische und göttliche Figur steht für Unabhängigkeit, Reichtum und Glück. In der chinesischen Mythologie sind Drachen dazu fähig, sich groß wie das Universum zu machen und klein wie eine Seidenraupe. Sie können außerdem ihre Farbe wechseln und blitzartig verschwinden. Im Frühling steigen sie in die Himmel auf und stürzen im Herbst in die Wasser.

Aber sollten Drachen nur in ferner Vergangenheit existiert haben? Sollten wir sie dahin verbannen? Einige Menschen aus dem Westen wollen von chinesischen Familien erfahren haben, die Drachen aufzogen, ihr Blut als Medizin nutzten und ihre Eier hochschätzten. [Der venezianische Entdecker] Marco Polo berichtete, dass der Wagen des Kaisers zu besonderen Anlässen von Drachen gezogen worden sei. Im frühen 17. Jahrhundert bewilligte der Kaiser den Posten des Königlichen Drachenfütterers. Geschichten über „gefallene“ Drachen kursieren selbst in den entferntesten Ecken Chinas. Und was sollen uns die merkwürdigen „fliegenden“ Drachen sagen, die im Januar 2004 in der tibetischen Amdo-Region im Himalaja fotografiert wurden?15

Dann gibt es da noch das Geheimnis um die offensichtlich erdbebenresistenten Türme in Tibet (in den Vorgebirgen des Himalajas) und der Sichuan-Provinz, von denen einige vage erkennbare sternenförmige Verzierungen an den Wänden tragen und andere so hoch aufragen wie 15-stöckige Gebäude. Ihr Ursprung und Alter sind bisher nicht genau bestimmt worden, aber sie dürften zumindest 1.200 Jahre16 oder gar bis zu 1.700 Jahre17 alt sein. Die Türme sind aus gemeißelten Steinen, Ziegeln und Balken gefertigt.

Die französische Amateurarchäologin „Frédérique“ Darragon hat sich darin versucht, das Rätsel der Türme und der unbekannten Kultur zu lösen, die sie erbaut hat. (Davor war Darragon an Tierschutzmaßnahmen in Tibet beteiligt und finanzierte Wohltätigkeitsarbeiten über diverse Stiftungen. Der Discovery Channel verpasste ihr den Spitznamen „Renaissance Woman“; gemeinsam mit der Universität von Sichuan rief sie die Einhornstiftung ins Leben.) Es existiert eine Hypothese, nach der die Türme einem religiösen Zweck gedient haben könnten und vielleicht das Dmu-Band repräsentieren, das einer tibetischen Legende zufolge den Himmel mit der Erde verbindet.

In genau derselben Gegend, in der die Türme stehen, sollen auch die mysteriösen Drachen im Himmel gesichtet worden sein und die Berichte über die „Wilden Männer“ ihren Ursprung haben.

(…)

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-erstaunlichen-anomalien-in-chinas-sichuan-provinz?context=category&category=13

Gruß an das Unerforschte

TA KI

Eine versunkene Stadt bei Marseille


Die Entdeckung des Pierre Vogel

von Robert Charroux

Abb. 1 Die französische Mittelmeer-Küste an der Insel Planier bei Marseille. Hier entdeckte der französische Kaufmann Pierre Vogel eine versunkene Stadt aus weit prähistorischer Zeit.

Abb. 1 Die französische Mittelmeer-Küste an der Insel Planier bei Marseille. Hier entdeckte der französische Kaufmann Pierre Vogel eine versunkene Stadt aus weit prähistorischer Zeit.

Pierre Vogel, der im Hafen von Marseille ein Geschäft mit Taucherartikeln betreibt [der Text erschien erstmals 1974; d. Red], verbringt jede freie Minute auf dem und im Meer. Eines Tages, als er wieder einmal zwischen der Insel Maire und der Insel Planier (Abb.1) kreuzte, kam er auch über die von den Schiffern gefürchtete Untiefe von Veyron. Hier ist der in etwa 13 m Tiefe gelegene Meeresboden durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Eine Höhle reiht sich an die andere zu einem sonderbar geordneten Ganzen. Mit einem mal fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Veyron war eine versunkene Stadt!

Die Anordnung der Tunnels, die sich über das ganze Plateau hinziehen„, erklärte er uns, „hatte mich von Anfang an frappiert.“ Manches war so eigenartig, daß man kaum umhinkomme, die ordnende Hand des Menschen dahinter zu sehen, so etwa ein Kreuzungssystem aus bedeckten Gängen, die sich im rechten Winkel schneiden, oder die von zylindrisch zulaufenden Schloten überragten Halbkugeln. Und tatsächlich erbrachten die vorgelegten mineralogischen Proben mit Sicherheit, daß es sich im Fall von Veyron um eine alte prähistorische Stadt handelt, in der Eisen und Gußeisen hergestellt wurde.

Die Halbkugeln entpuppten sich durch die bei Schmelzprozessen unweigerlich anfallenden Schlackenablagerungen als Hochöfen, und die Tunnelmauern wiesen bei den mineralogischen Untersuchungen einen Gußeisengehalt auf, der sich nur durch das Vorhandensein geschmolzenen Metalls erklären läßt. Offensichtlich hatte sich im Westen der Stadt eine Fabrik befunden. Im Osten dagegen stieß man auf keine Öfen und Schlote mehr, sondern lediglich auf Tunnels, in die in einem ringsum nirgends sonst auffindbaren schwarzen Felsen Anker gehauen waren.

Abb. 2 Pierre Vogel (am Steuer), Professor Dujardin, Geologe, und der Taucher Jacques Mayol (rechts) haben der submarinen Stadt von Veyron zahlreiche Besuche abgestattet.

Abb. 2 Pierre Vogel (am Steuer), Professor Dujardin, Geologe, und der Taucher Jacques Mayol (rechts) haben der submarinen Stadt von Veyron zahlreiche Besuche abgestattet.

Die litorale Zone„, berichtet Pierre Vogel weiter, „ist, gut 20 m unter dem Wasserspiegel, reich an submarinen Grotten, die von den Prähistorikern sogar offiziell anerkannt worden sind. So z.B. die Grotte von Tremies bei Port-Miou, die vor dreißigtausend Jahren bewohnt war, dann aber von den steigenden Fluten des Meeres verschlungen wurde. Also muß es, sagte ich mir, vor 30 000 Jahren, 6 km vom Strand und ca. 800 m von einem Felsenmassiv entfernt (der heutigen Klippe von Planier), eine Insel gegeben haben, auf der prähistorische Menschen Eisen hergestellt und Steine aus 350 km entfernten Steinbrüchen (in der Umgebung von Collioure) bearbeitet haben. Diese Entdeckung nannte ich, ohne es beweisen zu können, in Anlehnung an Homer die >Kultur von Basilea<.[1]

Mittlerweile interessiert sich Prof. Valentine, einer der Forschungsexperten von Bimini (USA), für „Basilea“ und die von den meisten Prähistorikern verworfene These der Amateur-Archäologen und Traditionalisten vom Untergang ganzer Welten im Lauf der Zeiten. Während der Spiegel des Mittelmeeres, laut Professor Henri de Lumley von der Universität Marseille, vor 300 000 Jahren 26 m über dem heutigen lag, senkte bzw. hob er sich in der Folge aufgrund von Erdbeben und anderen geologischen Erschütterungen mehrfach.

So war, wie man heute aufgrund des bei Port-Miou gefundenen Materials mit ziemlicher Genauigkeit angeben kann, vor 30 000 Jahren der in rund 30 m Tiefe gelegene Meeresboden noch Land. Nichts wäre logischer, als Pierre Vogels >Basilea< in diese Periode zu verlegen, was allerdings auch bedeuten würde, daß die Eisenzeit nicht erst, wie unsere Schulbücher ungeachtet der Funde im armenischen Medzamor und in den Anden ungeniert behaupten, um 1500, sondern bereits um 27 000 v. Chr. einsetzte.

Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Robert Charroux erschien erstmals 1974 unter den Kapitelbezeichnungen „Pierre Vogel findet eine versunkene Stadt“ und „Homers Basilea“ in Charroux´ Buch „L’énigme des Andes, Les Pistes de Nazca, La bibliothèque des Atlantes“ beim Verlag Robert Laffont, Paris. Entnommen wurde der Text der deutschsprachigen Übersetzung von Siglinde Summerer und Gerda Kurz, die unter dem Titel „Das Rätsel der Anden“ 1979 in der Taschenbuch-Reihe ‚Grenzwissenschaften‘ vom Verlag Goldmann veröffentlicht wurde.

Leider war es uns trotz langwieriger und umfassender Recherchen nicht möglich, den derzeitigen Inhaber der Rechte an Robert Charroux´ Werken in deutscher Sprache zu ermitteln. Daher erscheint dieser Beitrag bei Atlantisforschung.de vorläufig, in einer leicht gekürzten und redaktionell bearbeiteten Fassung, als wissenschafts- und atlantologie-geschichtliche Dokumentation zu Lehr- und Studienzwecken.

  1. Anmerkung des Autors: Homer spricht in der Odyssee von einer griechisch-pelakischen Stadt auf einem Felsen in Ufernähe, auf der die Schmiede des Vulkan, die einäugigen Zyklopen, in Grotten Eisen schmiedeten.

Bild-Quellen

(1) rixheim free, unter: http://cps.rixheim.free.fr/images/2001_05_niolon/leve_soleil_vers_Planier.jpg

(2) Robert Charroux, „Das Rätsel der Anden“, Goldmann, 1979, Seite 147

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Eine_versunkene_Stadt_bei_Marseille

Gruß an die Geheimnisse

TA KI