Dschihad lockt deutsche minderjährige Mädchen an


Dem Dschihad in Syrien und Irak schließen sich aus Deutschland sogar schon Teenager an. Dem Verfassungsschutz sind 24 minderjährige Terrorkämpfer bekannt. Darunter auch romantische Mädchen.

Als Kämpfer ziehen nicht nur deutsche Jugendliche in den „heiligen Krieg“, den Dschihad, in Syrien und dem Irak, sondern auch Kinder. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, sagte der „Rheinischen Post„: „Nach unseren Erkenntnissen sind mindestens 24 Minderjährige nach Syrien und in den Irak ausgereist.“ Der Jüngste sei 13 Jahre alt. Fünf Minderjährige seien inzwischen mit Kampferfahrung nach Deutschland zurückgekehrt.

Unter den Jugendlichen, die sich den Terroristen angeschlossen hätten, seien vier Mädchen. Sie „reisten mit der romantischen Vorstellung einer Dschihad-Ehe aus und haben junge Männer geheiratet, die sie als Kämpfer übers Internet kennengelernt hatten“, sagte Maaßen weiter.

Für Polizei und Verfassungsschutz sei es fast unmöglich, die Möchtegern-„Dschihadisten“ vor deren Ausreise zu identifizieren. „Wir erfuhren von manchen erst durch nachrichtendienstliche Erkenntnisse von Partnerdiensten oder weil Eltern ihre Kinder als vermisst meldeten“, sagte Maaßen der Zeitung.

„Jeder hatte Brüche in seinem Leben“

Laut Maaßen habe man die Entwicklung der jungen Leute genau analysiert. „Jeder von ihnen hatte Brüche in seinem Leben. Sie waren oft in der Schule gescheitert oder fühlten sich in ihrer Familie nicht zu Hause.“ Die Jugendlichen haben keinen gefunden, der sie anerkannte, und diese fehlende Anerkennung suchten sie nun im Dschihad.

„Die Radikalisierung erfolgt kompromisslos, wie etwa der Fall eines Pizzaboten aus Dinslaken zeigt, der als Selbstmordattentäter viele Menschen mit in den Tod riss.“ Der Verfassungsschutzpräsident betont, dass sich die Täter in Deutschland als „underdog“ gefühlt hätten. Nun feierte sie die Extremisten-Szene als Kämpfer des Islamischen Staates und als „Topdogs“.

Die Bundesregierung geht nach Medieninformationen mittlerweile davon aus, dass bis zu neun aus Deutschland stammende Selbstmordattentäter Anschläge im Irak und in Syrien verübt haben. Fünf solche Fälle würden als gesichert betrachtet, drei bis vier weitere geprüft.

Rund 100 Islamisten sind aus Syrien nach Deutschland zurückgekehrt, wie der Verfassungsschutzpräsident erst jüngst erklärt hatte. Sie seien ein „besonderes Sicherheitsrisiko“ und stünden daher unter der genauen Beobachtung von Polizei und Geheimdienst.

dpa/flo
http://www.welt.de/politik/deutschland/article132443424/Dschihad-lockt-deutsche-minderjaehrige-Maedchen-an.html
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Gruß an die Mädchen
TAKI

3 Kommentare zu “Dschihad lockt deutsche minderjährige Mädchen an

  1. Wen wundert’s, wenn in der BRD-Wirklichkeit junge Menschen glauben, „under dog“ zu sein.
    BRD-Menschen sind ein Fall fur’s Sofa, was natürlich gewollt ist. Die Umerziehung trägt überreichlich Früchte.

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