Die Bankster


banksterWäre ich ein Krimineller, würde ich auch keine Tankstellen ausrauben, sondern ein ganzes Land. Und zwar ohne Waffen; genauso wie es die globalen Finanzgeier seit Jahrzehnten tun. In der Oscar prämierten Doku „Inside Job“ zeigt Regisseur Charles Ferguson, wie gierige Bankster vor unseren Augen den grössten Bankraub aller Zeiten begingen.

Naiv, wer glaubt, das Bankensystem sei ein ehrliches Geschäft, bei dem jeder nur darauf bedacht ist, dass es dem anderen möglichst gut geht. Man sollte nicht jedem Werbeprospekt glauben, denn die Wahrheit ist eine Schockierende. Der Regisseur Charles Ferguson deckte mit seiner Doku „Inside Job“ auf, wie vor unseren Augen der grösste Bankraub aller Zeiten stattfand: Die Finanzkrise. 20 Billionen Dollar wurden während der Finanzkrise vernichtet, Millionen von Menschen verloren ihre Arbeit, ihr Heim, ihr Erspartes. Dass dies kein zufälliger Kollaps war oder ein Systemfehler des Kapitalismus, sondern ein abgekartetes Spiel, bei dem einige Männer noch viel reicher wurden, als sie eh schon sind, zeigt dieser Film. Charles Ferguson dokumentiert in seinem Film den Aufstieg verantwortungsloser Finanzjongleure und untersucht das korrupte Geflecht aus Banken, Politik, Behörden und Wissenschaft, das bis zum heutigen Tag besteht. Dafür gabs einen Oscar.

Doch die Medien ignorierten den Film an der Oscar-Verleihung oder spotteten über ihn. Der Tagesanzeiger schrieb folgendes: „Irgendwann kam auch die obligatorische politische Botschaft: Der Regisseur von Inside Job prangerte skrupellose Banker an. Das Publikum applaudierte brav.“ Im Stern beschwert sich der Schreibende darüber, dass Banksys Film den Oscar mehr verdient hätte. Na klar, was ist schon ein 20 Billionen Bankraub im Vergleich zur Schablonenkunst eines Popkultur-Hypes? Manche Leute haben es einfach verdient, dass man sie ausraubt. Vor allem die opportunistischen Speichellecker, welche die korrupten Machenschaften der Finanzlobby stützen oder sich dafür stark machen.

*Snoopy ist unser Redaktionshund und darf hier jeden Sonntag kolumnieren.

Das Video und den Artukel finden Sie in der Quelle: http://www.seite3.ch/Snoopys+Wort+zum+Sonntag+Thema+heute+Die+Bankster+/524466/detail.html

Gruß an die Bankster

TA KI

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Erlangen: Spendenaufruf für Flüchtlinge! Flachbildschirm und Computer werden gebraucht


Flüchtlingshilfswerk ErlangenSonst noch was??

Ein Neuwagen vielleicht??

 

Danke an Kräutermume

TA KI

WDR-Reporterin: Mein Viertel ist nicht mehr, was es mal war


express düsseldorf

Seit dem Umzug von Scharia-Polizist Sven Lau nach Düsseldorf ist Salafismus ein Thema. Muslimische Frauen machen auch im Alltag Erfahrungen damit. Eine Marokkanerin berichtet.

Sounia Siahis (37) Eltern kamen als Gastarbeiter nach Düsseldorf. Sie ist in zwei Welten aufgewachsen – der marokkanischen und der deutschen. Siahi ist Fernsehjournalistin beim WDR, westlich geprägt, westlich gekleidet.

Bei einem Einkaufsbummel in Oberbilk sorgte das jetzt für eine unangenehme Begegnung: „Ich war auf der Linienstraße unterwegs. Plötzlich wurde ich von drei jungen Salafisten angesprochen. »Worauf wartest du noch? Warum trägst du kein Kopftuch? Wie läufst du hier eigentlich rum?«“.

Innerhalb von Sekunden hatte das Trio klargemacht, was es wollte: die vermeintliche „Schwester“ zu sittenstrengerer islamischer Lebensweise anhalten.

„So etwas kenne ich eigentlich aus Deutschland nicht. Ich fühlte mich unwohl.“ Sounia Siahi ist selbstbewusst, ließ die Salafisten abblitzen. „Aber wir müssen diesen Anfängen wehren. Man muss sofort dagegen vorgehen.“

 

salafisten

Ihr ist eine schleichende Islamisierung in der marokkanischen Gemeinde in Oberbilk aufgefallen. „Ich sehe Leute, die früher westlich gekleidet waren, heute in arabischen Umhängen und mit Bart. Der Sohn von Freunden meiner Familie ist Salafist geworden. Die letzten fünf Jahre hat sich viel verändert.“

Die Journalistin lebt ganz bewusst in einem anderen Düsseldorfer Stadtteil. „Ich bin aber oft zum Einkaufen dort. Das Bild ist schon ein anderes geworden.“

Die Düsseldorfer Marokkaner erscheinen ihr konservativer als in der alten Heimat. „Ich muss kritisch sagen: Viele schotten sich vom deutschen Leben ab, haben sich dem Land, in dem sie wohnen nicht geöffnet.“

Sie erwartet Reaktionen, auch von den muslimischen Vereinen. „Dort hat man viel zu lange weggeschaut. Alle wussten, dass der Salafismus immer mehr Anhänger findet, keiner hat etwas gesagt.“

 

WDR-Reporterin: Mein Viertel ist nicht mehr, was es mal war

Von MARC HERRIGER

Und das sagen die Anwohner dazu

Lakhdar Hamidi findet es falsch, jemanden auf offener Straße anzufeinden.

Lakhdar Hamidi findet es falsch, jemanden auf offener Straße anzufeinden.
Foto: Uwe Schaffmeister

• Lakhdar H. (54): „Es ist falsch, jemanden auf offener Straße anzufeinden. Unsere Religion vermittelt Frieden und Akzeptanz gegenüber anderen Menschen.“

Das sieht auch Yeliz (29) so. Sie selber ist Muslima und trägt kein Kopftuch: „Jeder Mensch nimmt sich das aus der Religion, was für ihn wichtig ist. Radikale interpretieren leider ganz falsche Sachen für sich. Dabei steht im Koran nicht, dass man irgendwen bekehren muss. Religion sollte eigentlich Frieden bringen.“

• Abdelaaziz F. ist Vorsitzender des Kulturvereins „Masjid Assalam“, der in Reisholz gerade eine Moschee baut. „Wir haben nicht festgestellt, dass die Salafisten sichtbarer geworden sind. Wir halten ständig Ausschau, klären seit acht Jahren Jugendliche auf.“

• Ein deutscher Anwohner zum EXPRESS: „Diese Gemeinde ist ein Mikrokosmos, der unter sich bleibt. Selbst wenn Frauen so etwas passiert, würden wir das wahrscheinlich gar nicht bemerken. Wir sind zwei Gesellschaften, die nebeneinander her leben.“

Auffällig war, dass sich von den Anwohnern kaum einer fotografieren oder zitieren lassen wollte. Vielleicht doch Angst vor den Islamisten?

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Quelle: http://www.express.de/duesseldorf/in-oberbilk-von-salafisten-belaestigt-wdr-reporterin–mein-viertel-ist-nicht-mehr–was-es-mal-war,2858,28466158,item,1.html

Gruß an die PO-litiker

TA KI

Frankreich: Wütende Bauern setzen Finanzamt in Brand


Gemüse-Bauern verwüsteten in der Bretagne ein Finanzamt und eine Sozialversicherung. Sie kippten unverkauftes Gemüse vor die Gebäude und setzen es mithilfe von Reifen in Brand. Die Landwirte protestierten gegen zu viel Bürokratie.

bauern setzen finanzamt in brand

Bei einer Protestaktion in Frankreich haben Gemüsebauer ein Finanzamt und ein Gebäude der Sozialversicherung verwüstet und angezündet. Der Aufstand richtete sich gegen den steigenden Verwaltungsaufwand.

Mit etwa hundert Traktoren und entsprechenden Anhängern fuhren die Bauern am Freitagabend vor das Gebäude der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung (MSA) in der Stadt Morlaix (Bretagne). Dort kippten sie unverkaufte Kartoffeln und Artischocken vor das MSA-Gebäude und setzten es mit Paletten und Reifen in Brand.

Danach zogen die Bauern weiter zum Finanzamt und legten dort ebenfalls mithilfe von Gemüse ein Feuer. Zudem wurde das Finanzamt verwüstet, die Fenster und Türen herausgerissen und das Gebäude anschließend angezündet.

Die Proteste fanden auch an zahlreichen weiteren Plätzen in der Umgebung statt, allerdings ohne so große Schäden wie an den beiden Gebäuden, die vollständig zerstört wurden, berichtet Le Figaro.

Der Verband der Gemüsebauern hatte am Freitagnachtmittag die Protestaktion angekündigt. Der Hintergrund sei, dass sich seit Jahren der bürokratische Aufwand für die Bauern vergrößere, während ihre wirtschaftliche Situation sich zunehmend verschlechtere.

Die wirtschaftlichen Zahlen Frankreichs sind verheerend. Vor kurzem stelle Premier Manuel Valls die Vertrauensfrage, die er knapp gewann. Er war wegen seiner Pläne in die Kritik geraten, die Staatsausgaben in den kommenden drei Jahren um 50 Milliarden Euro zu senken und gleichzeitig den Unternehmen Steuererleichterungen im Umfang von mehr als 40 Milliarden Euro zu verschaffen. Auch Einschnitte beim Gesundheits- und Sozialwesen werden befürchtet.

Es ist gut möglich, dass selbst diese gewagten Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt selbst Finanzminister Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

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Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/21/frankreich-wuetende-bauern-setzen-finanzamt-in-brand/

Gruß an die Bauern

TA KI

Wotan


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Geschrieben von: Birka Vibeke
Wotan (altnordisch: Odinn, angelsächsisch: Woden, altsächsisch: Woden, altfränkisch: Wodan) wird heute meist Wotan oder Wodan oder mit dem nordischen Odin bezeichnet. Als die vielschichtigste Göttergestalt gilt er als Hauptgott der Germanen.

 

Wotan (altnordisch: Odinn, angelsächsisch: Woden, altsächsisch: Woden, altfränkisch: Wodan) wird heute meist Wotan oder Wodan oder mit dem nordischen Odin bezeichnet. Als die vielschichtigste Göttergestalt gilt er als Hauptgott der Germanen.
In der germanischen Mythologie gehört er mit seinen beiden Brüdern Vili und Vé (Hönir und Lodur) zu den ersten Göttern überhaupt.
Seine Eltern sind Bur (der „Sohn“ von Buri dem „Erzeuger“) und Bestla (sie ist Riesin und Tochter des Riesen Bölthorn).

Odin ist der Ehemann von Frigg (auch Frija) und ihr gemeinsamer Sohn ist Balder (Baldr oder Baldur). Mit der Göttin Jörd (Erde) hat Odin den Sohn Thor (Donar). Mit der (Riesin) Gridr hat er den Sohn Vidar, welcher nach dem Ragnaröck als Rächer für denVater den Fenriswolf besiegt. Mit der Königstochter Rindr hat er den Sohn Vali, welcher den Tod Balders rächt. Auch Heimdall, Tyr, Brage, Hermod und Hödr sind seine Söhne.

Wichtige Attribute Odins sind sein Speer (Gungnir), sein Ring (Draupnir), die beiden Raben Huginn (Gedanke) und Muninn (Erinnerung), sein achtbeiniges Pferd Sleipnir und seine Wölfe Freki (der Gefräßige) und Geri (der Gierige). Neben seiner Einäugigkeit sind sein Hut und sein (blauer) Mantel für ihn bezeichnend.

Wotan hat eine Unmenge von Namen, weil seine Persönlichkeit so vielerlei Seiten aufweist. Allfodr – Allvater, Atridr – der zum Kampf Vorreitende, Fiolnir – der der viel weiß und viele Gestalten annehmen kann, Göndlir – der Zauberkundige, Hroptatyr – Beschwörer der Mächte, Sigfodr – siegreicher Schlachtvater, Valfodr – Walvater für die Gefallenen; dies sind nur einige dieser Namen, welche uns sein Wesen etwas näherbringen.

Sprachlich leitet sich odr von „wütend, rasend“ ab. Wotan ist Wut! Kurz und treffend wollen wir das als seinen Wesenskern darlegen. Die Wut ist ein Eerregungszustand des menschlichen Inneren, ihr Wesen ein Außersichgeraten, aus sich selbst Heraustreten, Entrückung, Ekstase.

Nicht das er die Wut des Strumes persönlich gemacht hätte (er ist kein „Naturgott“), doch wir werden ihn nie ganz fassen, wenn wir nicht die einsamen nächtlichen Schauer des wutenden Windes, das Ächzen und Schreien in Luft und Wald fernhalten. Die „Wut“ ist das Urerlebnis. Die Wut jagt nicht nur die Seelen der Toten durch die Nacht, sie herrscht auch in der Seele der Lebendigen, sie rührt auf und riß hoch, weit über das Gemeinmenschliche hinaus. Die überirdische Macht, die den gewaltigen Sturmwind draußen entfacht, entfacht ihn auch drinnen, die hohe Erregung erscheint in der Natur wie im Gemüt und befähigt das „Außersichtreten“.

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Hier stehen wir auch schon bei dem Rätsel des Kriegsgottes Wotan. Er ist nicht Totendämon, der mit Leichen zu tun hat. Wäre er nur der Gott der Wal, dann hätte der lebende Krieger ihn zu scheuen, anstatt zu ehren und sich zu ihm zu bekennen. Er ist der, der den kriegerischen Mut in der Brust schwellen läßt. Das Wütende, Berauschte, Besessene des Dreinstürmens und Dreinschlagens der germanischen Krieger kam durch ihn. Sie waren außer sich, rasend. Ihr Mut war Wut. Er ist also der Gott der erhabendsten und wichtigsten Wut, der des Kampfes. Die eines gewaltsamen Endes gestorben sind, gehen Wotan besonders an; Sie kamen ihm aber nicht zu, weil er der Höchste war, sondern weil er in geheimnisvollem Zusammenhang mit ihnen stand, besonders mit den Kriegsgefallenen und den Gehängten.

An die unterweltlichsten Seiten von Wotans Wesen rühren wir, wenn wir hören, daß der Gott mit den Toten Umgang pflegt, sich unter sie setzt und sich Rat von ihnen holt.

 

 

Das führt uns zu einem weiteren wichtigen Wesenszug Wotans, dem Zauberer. Der Germane kannte den erhöhten Zauber des gottbegeisterten Menschen. Er führt ihn keineswegs immer auf Wotan zurück; aber dieser selbst ist Meister und Lehrmeister der Kunst: von dem Sturmwind des Übermschlichen sich durchfahrenzu lassen.Wotan ist Führer des nächtlichen Heeres, man sah und hörte die Seelenjagd im Sturm, in den Lüften. Noch heute ziehen Scharen vermummter und außer sich geratener Menschen mit Lärm und Unfug durch das Land; unter den Verkleidungen spielt die Maske im eigentlichsten Sinn die Hauptrolle.

Die wilde Jagd in den „Zwölften“ ist das Totenheer Wotans. Manche wollen darin eine ganz bestimmte Kultübung, die dem Totenführer und wirklichen Kriegsgott huldigte, sehen. Mit einem Fruchtbarkeitskult läßt sich das Wilde Heer aber nicht erklären.

Die Entrücktheit des Zauberers entfachte die Kampfeswut des Berserkers genauso wie die erhabenste Regung der menschlichen Seele, die Begeisterung eines Künstlers. Die Vorstellung, daß man in dem Schaffen des Dichers eine gotteingegebene hohe Zauberei sah, erhebte unsere Vorfahren zu ungeahnten Geisteshöhen. Diese begründet dann auch, daß das Vermögen, unter Wotans Befeuerung Gedichtete mit Zeichen festzubannen, etwas besonders Hohes und Erhabenes, die Runenschrift eine zauberische Fähigkeit wurde.Wotans Anteil an der Kunst kommt aber nicht von außen, durch seine Geschicklichkeit, sondern von innen; er wirkt auf die Künstlerseele, nicht auf die Künstlerhand. Das wahre Zaubern ist keine Geschicklichkeit, sondern setzt den besonderen magischen Seelenzustand voraus. So hoffte der germanische Zauberer, in Wotans Dienst und Gefolge, zur letzten Höhe der „Wut“ und der Macht emporzusteigen.

Doch diesen Zustand des Außer-sich-seins, der allein befähigt, Wunder zu wirken, mußte sich Wotan mühsam erarbeiten. Er, der keinen Höheren über sich erkennt, hat sich selbst geopfert und leidete die Pein am Mittelpunkt der Welt, am Weltbaum selbst. Er ist erst Herr der Runen geworden durch den Zustand des höchsten Leidens. Erst dem Tode nah, vermag er jenes schöpferische Außersichsein zu erreichen, welches ihn dann zum fimbulthulr, zum obersten aller Magier machte, und ihn befähigte, schreiend, noch voller Qual, die Runen aufzunehmen und sie als das große Zaubermittel zu erkennen und zu nutzen. Diese sind aber nicht nur Zauberzeichen, sondern auch Schrift. Wotan wird damit zum Schöpfer der geistigen Künste.

Auch, daß er sein eines Auge dem Wasser Mimirs preisgab, war ein wichtiges Opfer. Durch einen Schluck aus Mimirs Brunnen ist es ihm möglich geworden Inneres und Äußeres zu verbinden. Nicht nur „Augenscheinliches“ zu sehen, sondern auch die Hintergründe, das Unbewußte mitaufzunehmen. Erst als er auf ein Auge verzichtete, welches für uns das einzige Sinnesorgan zum Sehen ist, wurde ihm ein intuitives Schauen innerer Wirklichkeiten ermöglicht.

Als die Wanen in den Umkreis der Asen treten, vollendet sich die Herrschaft Wotans, als oberster Gott. Es beginnen jedoch auch bestimmte wanische Mythen sich an seine Gestalt zu heften. Er, der furchtbare Totengott, der Vernichter war kein Fruchtbringer, für den das Ende zugleich ein neuer Anfang ist. Bei den Wanen, wo Werden und Vergehen, das Gewesene und das Zukünftige, das Unterirdische und das Lebendige zusammenhängen war in der asischen Denkart nicht nachzuweisen. Die Wanengötter setzten nur Werte um, führten unter die Erde, um Neues zu schaffen, Wotan aber zerstörte auch aus Grausamkeit und riß Leben aus dem großen Vorgang des Wachstums und Lebens endgültig heraus.

Die Übernahme wanischer Verehrungsformen auf Wotan wurde natürlich dadurch erleichtert, daß er Totengott war. Neben den eben erwähnten Unterschieden gab es auch Gemeinsamkeiten.Tobende Umzüge, Vermummung, auch Totenmasken sind bei beiden gemeinsam bezeugt. Eine weitere wanische Überlagerung zeigte sich, als man Wotan für das Gedeihen der Fluren dankte, und ihm dafür zu opfern begann. Später finden wir ihn auch an Stelle der Korngeister und Ackeralten.

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Wotan ist Ase, von Anfang ein Wesen ganz anderen Schlags als die Wanen, ein Herr geistiger Umkreise und ein alter Totengott. Aber ein furchtbarer, ein Vernichter, kein Fruchtbringer. Für manche mochte er „ein und alles“ werden, und so auch Schützer des Ackers. Das liegt aber nicht in seinem Wesen. Wir wollen in ihm, wie Jakob Grimm schrieb,das alldurchdringende Wesen des germanischen Glaubens sehen. Das Große an Wodan scheint uns zu sein, daß in ihm ein Innerliches, Geistiges so ganz zum Siege gelangt ist. Daß dieser alte Verlöscher, dessen bösartige Züge sich nie ganz verloren haben, zu einem großen Entzünder werden konnte. Daß er sich nicht an äußere Gebärde und Geschicklichkeit verlor, sondern in den Mittelpunkt alles menschlichen Werdens und Geschehens vordrang und sich die Seele als Sitz erkor. Er lehrt nicht Hiebe führen und wirft keine Kriegslose, er packt die Seele des Kriegers und füllt sie mit heiliger Wut. Er übermittelt nicht die Taschenspielergriffe des Zauberers, sondern er erzeugt den Seelenzustand, der die Naturkräfte aufhebt. Die Schrift, die er brachte, ist nicht Verständigungsmittel, sondern jedem Zeichen wohnt Macht und Seele inne. Seine Dichtkunst ist kein Können, sondern sie ist Wut, Genie, Ergriffenheit vom Göttlichen.

Daß diese Wut seinen Bekennern in allem das Wichtigste und Letzte ist, daß sie ihnen göttlich wurde, daß der Höchste ihnen zu einem Gott der Wut, des Enthusiasmus, der Seele, des Unkörperlichwerdens heranwuchs, das ist das Ewige und germanische an der Wodansgestalt.

Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=105:wotan&catid=8:mythologie&Itemid=27

Gruß an die Ahnen

TA KI

Keltische Symbole- Die Forelle


Die Forelle

Themenüberschrift, rechts - www.amulette-kelten.de

Eine Forelle - www.amulette-kelten.de

http://www.amulette-kelten.de


Dann werde ich mich in eine Forelle verwandeln,
voll von Leid und Trauer werde ich handeln.


“Beltane-Ritual“,
der weiße Barde

Die Forelle im Glauben der Kelten

Die Forelle gehörte zu den wichtigsten Speisefischen der britischen Kelten. Im Zuge der Christianisierung wurde die Forelle dann zu einem Symbol für Jesus Christus und galt als beseelt – es war daher ab diesem Zeitpunkt verboten, sie zu verzehren.

Die folgende keltische Legende zeigt recht eindrucksvoll, wie sich während der Christianisierung die Forelle vom Speisefisch zum beseelten Lebewesen wandelte:

Schon seit langer Zeit war eine wunderschöne Frau einem Königssohn versprochen, aber dieser starb und wurde in einem See beigesetzt. Die Frau wurde daraufhin wahnsinnig und folgte ihrem Geliebten in den See. Zu diesem Zeitpunkt erschien eine weiße Forelle, die niemand zuvor in diesem See gesehen hatte. Niemand wußte Näheres über diesen Fisch bis eines Tages ein bösartiger Mann kam und sagte, er würde die Forelle fangen und verspeisen. Tatsächlich nahm er den Fisch mit nach Hause und legte ihn dort in seine Pfanne. Als die Forelle zu wimmern und zu schreien begann, lachte der Mann nur. Er briet beide Seiten des Fisches an und stieß mit Messer und Gabel zu, um einen Bissen vom Fisch zu verzehren. Da tat der Fisch einen lauten Schrei und sprang in die Mitte des Zimmers, wo er sich in eine wunderschöne Frau verwandelte, die ganz in Weiß gekleidet war und der Blut die Arme herab lief. Sie beschimpfte den bösen Mann, weil er sie gefangen und verletzt hatte, denn sie war auf der Suche nach ihrem Geliebten. Sie sagte, dass falls ihr Geliebter im See vorbeigekommen sei, während sie hier im Haus war, würde sie den bösen Mann verzaubern und auf ewig heimsuchen. Da bat sie der böse Mann um Gnade. Die Frau sagte ihm, er solle ein guter Bürger werden, sich zum Christentum bekehren und sie in den See zurückbringen. Noch bevor der Mann irgendetwas sagen konnte, verschwand die Frau und es lag nur noch die weiße Forelle auf dem Boden. Der Mann brachte den Fisch sofort zurück zum See, wo sich das Wasser rot verfärbte, als er ihn hineinsetzte. Und bis heute haben die Forellen daher eine rote Linie an ihrer Seite. Der böse Mann aber wurde nicht nur ein guter Bürger, sondern lebte als Einsiedler weiter, der für die Seele der weißen Forelle betete.

Eine weiße Forelle - www.amulette-kelten.de
Im keltischen Glauben konnte es sich bei
weißen Forellen um verzauberte Menschen handeln

 Quelle: http://www.amulette-kelten.de/enter.htm

Gruß an die Ahnen

TA KI