Der Feiertagsfilm: Lachen ist die beste Medizin


In dem 1969 gedrehten Spielfilm „Lachen ist die beste Medizin“, einer rosarot gefaerbten, optimistischen Komoedie, die mit einer gehoerigen Portion Sentimentalitaet angereichert ist, geht es sowohl um die dienstlichen als auch um die privaten Sorgen und Seelenschmerzen im Leben eines beruehmten Professors sowie dessen Oberarztes:

Dr. Fabian (Hans-Joachim Kulenkampff), der Halbgott in weiss, von seinem Chef, Professor Spalke (Martin Held), kurz Paulchen genannt, betaetigt sich als leitender Arzt an einer Chirurgischen Universitaetsklinik. Dr. Fabian ist ein eingefleischter Junggeselle, der nach der Devise, „Lachen ist die beste Medizin“, den taeglichen Obliegenheiten nachgeht.

Gruß an die, die den Humor niemals verlieren

TA KI

Akif Pirinçci: Anklage wegen Volksverhetzung


Akif Pirinçci. Bild: Flickr / bluenews.org CC-BY-SA 2.0


 Weil er islamkritische Äußerungen tätigte, wurde http://www.contra-magazin.com/2014/10/akif-pirincci-anklage-wegen-volksverhetzung/ in Bonn vom deutschen Staatsschutz vernommen. Doch bei der nordrhein-westfälischen Polizei selbst scheint er auch Fans zu haben, die mit der Verschärfung der Paragraphen in Sachen Religionskritik nicht so glücklich sind.

Von Marco Maier

Auf Facebook ruft der bekannte Autor Akif Pirinçci seine Freunde dazu auf, den nachfolgenden Text möglichst weit zu verbreiten. Denn die massive Einschränkung der Meinungsfreiheit würde, so Pirinçci, in eine (islamische) Diktatur führen. Denn während man das Christentum beinahe schon nach Belieben verhöhnen darf, ohne wirklich mit Konsequenzen rechnen zu müssen, ist jegliche Kritik am Islam mittlerweile verpönt. Nachfolgend der Statusbeitrag, da nicht jeder unserer Leser auch auf Facebook vertreten ist:

DIE BESTRAFER LOBEN DEN STRAFTÄTER

Heute morgen wurde ich im Bonner Polizeipräsidium vom Staatsschutz vernommen, weil die Staatsanwaltschaft eine Ermittlungssache wegen Volksverhetzung gegen mich eingeleitet hat. Die Angelegenheit fing schon recht komödiantisch an. Während ich bis zum Termin vor dem Gebäude eine Zigarette rauche, kommt plötzlich aus der Tür ein Bär von einem Polizisten heraus und sagt zu mir mit feurigem Blick: „Herr Pirinçci, Sie sind mein Idol! Ich habe alle Ihre Artikel bei `Achse des Guten´ gelesen und auch Ihr Buch verschlungen! Bitte machen Sie weiter so? Ähm, wieso sind Sie eigentlich hier?“
„Volksverhetzung“, antworte ich.
„Islam?“ will er sofort wissen.
„Ja.“
„Das ist halt jetzt so“, meint er. „Je mehr NRW islamischer wird, desto unerbittlicher wird jede Kritik am Islam von der Politik verfolgt.“

Dann geht es zum Verhör, und ich erfahre von einem sehr freundlichen Beamten, was mir vorgeworfen wird. Es ist ein FB-Posting vom 10. Juli über ein sehr wackeliges Gesetz, das von der SPD, den Grünen und Piraten verbrochen wurde und über den Umweg des Volksverhetzungsparagrahen praktisch jede Art der Religionskritik verbieten soll – außer natürlich, man sagt das Christentum ist scheiße, das ist okay.

„Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland beschlossen, `antimuslimische´ Straftaten gesondert in der Polizeistatistik aufzunehmen. Ein entsprechender Antrag von SPD, Grünen und Piraten wurde am Freitag angenommen. Die innenpolitische Sprecherin der Grünen, Verena Schäffer, lobte den Beschluß. Die Erfassung sei notwendig, `denn die Hetze von Neonazis auf dem Rücken von Musliminnen und Muslimen hat sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt´. Die Landesregierung wird in der Beschlußvorlage aufgefordert, künftig eine eigene Erfassung `antimuslimisch motivierter Straftaten unter dem Themenfeld der Haßkriminalität´ vorzunehmen, wie es bereits beispielsweise für antisemitische oder rassistische Übergriffe gilt.“

Man muß sich das einmal vorstellen: Da kommt einem inzwischen auf der Straße alle naselang eine bekopftuchte oder vollends verhüllte Alte entgegen, überall schießen Moscheen wie Pilze aus dem Boden, Moslemhorden marschieren mit Juden-in-den-Gas!-Gebrüll durch die Gegend, wobei ihnen die Polizei höchstpersönlich das Megaphon reicht, hier geborene Moslems reisen nach Arabien, um dort auch mal ein Kopf tranchieren zu können, kommen wieder zurück, ohne daß man darüber große Worte verliert, im Fernsehen treten Imame auf und dürfen fast eine Stunde lang delirieren, daß der Islam eigentlich sowas wie Buddhismus sei, deutsche Kinder und Jugendliche werden in Schulen von muslischen Schülern drangsaliert und gedemütigt, die Ausländerkriminalität muslimischer Manier explodiert, Politiker buckeln vor irgendwelchen Moslemvereinen, städtische Einrichtungen werden wegen Sozialkosten für meist muslimische Zuwanderer in Serie geschlossen … und die Regierung dieses verkackten Bundeslandes halluziniert was von „Hetze von Neonazis auf dem Rücken von Musliminnen und Muslimen.“ Hätte man mir so etwas vor dreißig Jahren erzählt, ich hätte es für einen surrealen Alptraum gehalten.

Der Grund für die Ermittlung wegen Volksverhetzung sollen jedoch folgende meine Worte sein:

„Der Islam ist keine Religion, sondern eine kollektivistische Sex- und Gewaltsekte, die im Allgemeinen geborenen Versagern ein Überlegenheitsgefühl verschaffen, im Besonderen jedoch die sexuelle und existenzielle Selbstbestimmung der Frau unterbinden soll. Er ist völlig diesseitig orientiert und entbehrt jeglicher Spiritualität. Sein Begründer Mohammed war keineswegs ein Prophet, so wir es im christlichen oder theologischen Sinne verstehen, sondern ein Kriegsherr, Massenmörder, cleverer Geschäftsmann und ein Lustmolch, der unter anderem ein sechsjähriges Mädchen geheiratet und es mit 9 Jahren gefickt hat. Also ein Pädophiler. Sämtliche Riten und Ge- und Verbote dienen im Islam dem Zwecke, das Individuum bis in seine intimsten Bereiche zu kontrollieren, es zu entmündigen, seine Fortpflanzungsstrategien mittels der Verhinderung der weiblichen Selektion bei der Partnerwahl zugunsten der genetischen Deformation zu manipulieren und es in ein emotional sowie gesellschaftliches Überwachungssystem hineinzuzwängen. In den letzten tausend Jahren kam aus keinem islamisch geprägten Land je eine Erfindung oder Entdeckung, welche unser Leben bereicherte, Wohlstand schuf, die Gesundheit verbesserte, das Alter verlängerte und diese unsere westliche Kultur nennenswert beeinflußte. Kurz, der Islam und die ihm huldigenden, ihn demonstrativ in die Öffentlichkeit tragenden und für ihn Sonderrechte einfordernden Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt. Wenn dies nicht geschieht, werden wir durch die demographische Überlegenheit der Söhne und Töchter Islams schon in wenigen Jahren in der Hölle der Armseligkeit, bestialischer Gewalt, insbesondere sexueller gegenüber Frauen, und der atemberaubenden Rückschrittlichkeit wie in der Mehrheit der islamischen Länder wiederfinden. Wir werden zu ihren Sklaven werden.“

Ich frage den Beamten, was das soll, und er antwortet allen Ernstes: „Das weiß ich auch nicht, stimmt ja alles, was Sie sagen“. Und dann frage ich weiter, welcher Staatsanwalt das sei. Das wisse er auch nicht, antwortet er, ein konkreter Name fehlt nämlich. Es ist einfach unfaßbar, da will also ein Staatsanwalt einen Autor, dessen Werke gegenwärtig sogar in Hollywood verfilmt werden, der hierzulande 4 Millionen und im Ausland vielleicht eine halbe Millionen Bücher verkauft und ein internationales Literaturgenre erschaffen hat, in Deutschland Millionen von Steuern bezahlt und niemals im Leben irgendeine Leistung vom Staat erhielt, diesen mustergültigen Bürger will der Herr Staatsanwalt in den Knast stecken, weil er den Islam kritisiert hat. Was kommt als nächstes? Darf Steven Spielberg nicht mehr hier einreisen, weil er Jude ist und damit die Gefühle der Moslems verletzen könnte? DEUTSCHLAND, WAS IST LOS MIT DIR?! HAST DU VERSTAND VERLOREN?! WIESO HAST DU SOLCHE ANGST VOR DIESEN TYPEN?! SCHÄM DICH!

Natürlich ist die Sache sehr durchsichtig. Da Religionskritik hierzulande nicht verboten ist und irgendwie immer noch eine Presse-Kunst-und-Meinungsfreiheit herrscht, hat man schnell den Wischiwaschi-Begriff Haßkriminalität erfunden. So kann man jeden unter dem Deckmantel der Humanität drankriegen, der sich gegen die grün links versiffte Ideologie stemmt. Es geht um die finanzielle und gesellschaftliche Vernichtung des Gegners mit allen Mitteln. Der Trick ist dabei denkbar einfach: Es ist natürlich großer Quatsch den Islam zu kritisieren, ohne die Menschen, die daran glauben, in die Kritik miteinzubeziehen. Das wäre nämlich so, als würde man sagen: der Nationalsozialismus war scheiße, aber die Nationalsozialisten waren alle gute Menschen. Doch in dem Augenblick, in dem die Anhänger dieses Aberglaubens ins Spiel kommen, greift der Staatsanwalt ein. Tolle Sache!

Aber sei’s drum. Dann gehe ich halt in den Knast und schreibe den nächsten Bestseller, nämlich genau über diese Geschichte. Mit namentlicher Erwähnung aller Beteiligten wird der ganze Prozeß aufgerollt, zumal es sich offenbar um eine Zeitenwende für dieses Land handelt, nämlich das Zusteuern auf einen Gottesstaat mit Hilfe der Zensur und der Justiz. Das wird bestimmt lustig, wenn in Hollywood die Verfilmung meines Buches Premiere hat, und der Autor sitzt im NRW im Knast. Wird bestimmt eine internationale Nachricht, dafür sorge ich dann schon.

Dennoch ein paar juristische Tatsachen: 1. Es gibt in Deutschland keinen Blasphemieparagraphen. 2. Wenn man einmal damit anfängt, mit dem Volksverhetzungsparagraphen und dessen deformierten Schatten namens Haßkriminalität bei jeder nichts ins politische Bild passenden Meinungsäußerung um sich zu ballern, so wird dieser Staat in einer Diktatur enden, meiner bescheidenen Meinung nach in einer islamischen. 3. Ich weiß sehr wohl, daß die Impulse für solcherlei gefährlichen Possen an die Justitia von der Politik ausgesandt werden, die eine katastrophale Einwanderungspolitik zu verschulden hat. Aber die Justiz muß sich ja dafür nicht hergeben. Doch wir werden sehen. Lustig ist die Chose allemal.

Bitte teilt dieses Posting nach Leibeskräften!

Quelle: Facebook

Quelle: http://www.contra-magazin.com/2014/10/akif-pirincci-anklage-wegen-volksverhetzung/

Gruß an die, die sich nicht mehr sinnlos den Mund verbieten lassen

TA KI

 

Die Bucht


die bucht

Nachdem er in den 60er Jahren für die Fernsehserie „Flipper“ Delphine dressierte und die Tiere nach der Show gnadenlos ausgebeutet wurden, entschied sich Richard O’Barry für einen krassen Lebenswandel und wurde Tierschützer. Was er im japanischen Küstenort Taiji entdeckt hat, ist unvorstellbar. In einer von der Aussenwelt abgeschotteten Bucht liegt ein dunkles und tödliches Geheimnis. Nur soviel: Der Mensch ist ein Arschloch.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Die+Bucht+de+/577804/detail.html

Gruß an die Delphine

TA KI

Ukraine gewährt Nato Zugang zu Staatsgeheimnissen


Die Ukraine treibt die militärische und politische Annäherung an die EU und an die Nato voran. Russlands Präsident Putin strebt dennoch eine berechenbare Partnerschaft mit Kiew an. Die Weltbank erwartet einen dramatischen Einbruch der ukrainischen Wirtschaft. In Moskau ließ sich Michail Gorbatschow bei einer Veranstaltung der Deutschen Botschaft wegen eines Zahnarztbesuchs entschuldigen.

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Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldet, allerdings ohne Angabe von Quellen:

Auch militärisch strebt Kiew eine Annäherung an den Westen an. Für eine Zusammenarbeit mit der Nato räumte die Regierung dem Militärbündnis teilweisen Zugang zu Staatsgeheimnissen ein. Die ukrainische Führung will langfristig Nato-Mitglied werden. Russland will eine Ausdehnung der Allianz auf die ehemalige Sowjetrepublik aber verhindern.

Russland setzt dagegen weiter auf eine Deeskalation der Lage: Angesichts zunehmender Kämpfe in der Stadt Donezk hat Russland die Ukraine zu einer raschen Stabilisierung der Konfliktregion aufgefordert. Moskau wolle eine berechenbare Partnerschaft mit Kiew, sagte Wladimir Putin am Donnerstag in der russischen Hauptstadt. Er hoffe auf eine Besserung der Lage durch die Parlamentswahl in der benachbarten Ex-Sowjetrepublik am 26. Oktober.

Die Rebellen in der Ostukraine stellten nach Putins Forderung klar, dass die Wahl zur Obersten Rada in ihrem Gebiet nicht stattfinden werde. «Wir sind nicht die Ukraine», sagte ihr Anführer Alexander Sachartschenko. Putin sagte, die russische Führung wolle zu einer Lösung der «tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise» in der Ukraine beitragen. Um die Not der Menschen in der krisengeschüttelten Ostukraine zu lindern, plant Russland einen vierten Hilfskonvoi. Die Lastwagen sollten bald vorbereitet werden, kündigte Juri Worobjow vom russischen Föderationsrat an. Mit den ersten drei Konvois im August und September hatte Russland internationale Kritik auf sich gezogen, weil die Fahrzeuge ohne Zustimmung Kiews über die Grenze in die Ostukraine gefahren waren.

Auch aus Deutschland gibt es offenbar Anzeichen einer Annäherung. Der diesbezügliche Bericht der dpa entbehrt jedoch nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik:

Die Bundesregierung sucht nach den Worten ihres Russland-Beauftragten Gernot Erler im Ukraine-Konflikt nach einer politischen Lösung. «Wir müssen alle Kraft zusammennehmen, um zu verhindern, dass das, was in 23 Jahren aufgebaut wurde, kaputt geht oder kaputt gemacht wird», sagte Erler am Donnerstag in Moskau bei einem Empfang zum Tag der Deutschen Einheit.

«Wir wollen jede Chance nutzen, um zu zeigen, wie man aus dieser Situation nicht etwa mit militärischen Mitteln, sondern mit Diplomatie, mit einer politischen Lösung herauskommt», sagte der SPD-Politiker in der Residenz des Deutschen Botschafters. Ein Orchester spielte die deutsche und die russische Nationalhymne.

Botschafter Rüdiger Freiherr von Fritsch versammelte prominente Kremlgegner. Er dankte dem Ex-Sowjetpräsidenten Michail Gorbatschow für seinen Beitrag zur Wiedervereinigung. Der Träger des Friedensnobelpreises habe sich wegen eines Zahnarzttermins entschuldigen lassen.

Die prominente Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass Deutschland unbedingt weiter die Sanktionen gegen die russische Führung verschärfen müsse. «Ich bin zwar eine friedliebende Person. Aber das ist der einzige Weg, um die im Kreml halbwegs zu beeindrucken», meinte sie.

Bei Kämpfen am Flughafen von Donezk gab es erneut mehrere Tote. Die Behörden in Kiew berichteten von mindestens sieben getöteten Aufständischen und einem getöteten Soldaten. 18 Soldaten seien verletzt worden. «Wir kontrollieren bereits 90 Prozent des Flughafens und werden den Rest in zwei, drei Tagen einnehmen», kündigte Separatistenführer Sachartschenko an. Das Militär teilte aber mit, der Flughafen sei weiter unter Kiews Kontrolle.

Der Stadtrat von Donezk berichtete von Artilleriebeschuss. In den vergangenen Tagen hatten sich Armee und Aufständische rund um die Separatistenhochburg die blutigsten Kämpfe seit Vereinbarung der Waffenruhe am 5. September geliefert. Dutzende Menschen starben. Im benachbarten Gebiet Lugansk hielt die Waffenruhe, nach Angaben der Aufständischen. Nur am Verkehrsknotenpunkt Debalzewo gab es demnach kleinere Gefechte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte Putin in einem Telefonat auf, mäßigend auf die prorussischen Separatisten einzuwirken. Wie das Bundespresseamt am Mittwochabend mitteilte, äußerten sich Merkel und Putin besorgt über die tägliche Gewalt trotz der Feuerpause.

Die Waffenruhe in der Ostukraine ist Teil eines Friedensplan des prowestlichen Präsidenten Petro Poroschenko. Dieser warb in Kiew weiter für seinen Europa-Kurs. «Eine Unterbrechung der Reformen wäre eine Katastrophe für die Ukraine», sagte Poroschenko bei einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern.

Die Weltbank rechnet für dieses Jahr in Folge der monatelangen Kämpfe im Konfliktgebiet mit einem Rückgang der ukrainischen Wirtschaftsleistung um acht Prozent. 2015 werde eine Schrumpfung von einem Prozent erwartet, sagte der für die Ukraine zuständige Weltbankmitarbeiter Qimiao Fan. Eine Fortsetzung des Reformkurses sei für das Land dringend notwendig, erklärte er.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/03/ukraine-gewaehrt-nato-zugang-zu-staatsgeheimnissen/

Gruß an die Ausbeuter

TA KI

Gudrun



(K. Dielitz, um 1900)

Das Mittelhochdeutsche Epos mit dem Titel „Kudrun“ ist im „Heldenbuch an der Etsch“ erhalten, in dem Hans Ried in Bozen 1504 bis 1516 im Auftrage Kaiser Maximilians alte Dichtungen sammelte. Die Handschrift des Heldenbuches kam später in die Ambraser Sammlung und befindet sich heute in der Nationalbibliothek in Wien.

Gudrun ist sechzehn Jahre alt und im Ruf überragender Schönheit, als die Freier bei ihren Eltern, König Hettel von Hegelingen und Hilde, der Tochter König Hagens von Irland, vorstellig zu werden beginnen. Doch schon wie zu Zeiten bei ihrer Mutter gibt es Probleme. Deren Vater Hagen, als Kind vom Vogel Greif entführt und auf einer einsamen Insel aufgewachsen, auf der er einen Drachen erschlagen und durch das Trinken dessen Blutes übermenschliche Kräfte erhalten hatte, war keiner der Bewerber um die Hand seiner Tochter gut genug gewesen und viele hatten ihre Brautwerbung schon mit dem Leben bezahlen müssen, als es endlich durch eine List gelang, Hilde der Obhut ihres Vaters, die sie zunehmend als einengend empfunden hatte, zu entreißen und Hettel als Braut zuzuführen.

Der erste Freier Gudruns nun ist der unermesslich reiche König von Morland, ein Schwarzer, der, als ihm Gudruns Hand verweigert wird, bittere Rache schwört, sollte sie jemals einen anderen, hellhäutigeren Mann ehelichen.

Zur selben Zeit wird Hartmut, der Sohn König Ludwigs von der Normandie, von seiner Mutter Gerlind aufgestachelt, um Gudrun zu werben. Doch auch seine Boten werden abgewiesen, da sein Vater einst nur ein Lehnsmann König Hagens gewesen war. Unter falschem Namen reitet Hartmut nun persönlich zur Burg König Hettels, um persönlich um Gudrun zu werben. Er gewinnt ihre Freundschaft, doch als er ihr seine wahre Identität offenbart, steht immer noch das Wort ihrer Eltern zwischen ihnen und um seiner eigenen Sicherheit willen muss er die Burg verlassen. Gerlind drängt daraufhin zum Krieg gegen die Hegelingen, um die erlittene Schmach zu rächen.

Doch in der Zwischenzeit trifft noch ein Gast auf König Hettels Burg ein: Herwig, der junge König des eher kleinen und armen Seeland. Bei ihm und Gudrun ist es Liebe auf den ersten Blick. Auch er wird abschlägig beschieden, wiederholt jedoch seine Werbung noch zweimal. Als er abschließend wieder eine negative Antwort erhält, sagt er, der König des kleinen, armen Seeland, dem mächtigen und reichen Hegelingen die Fehde an, die dann durch einen Zweikampf der Könige entschieden werden soll. Gudrun stiftet Frieden und alles endet mit der Verlobung Gudruns und Herwigs, der nach einem Jahr die Hochzeit folgen soll.

Die Kunde von der Verlobung erreicht Morland, dessen König unverzüglich zum Rachefeldzug gegen Hegelingen und Seeland rüstet. Der erste Schlag des Krieges geht gegen Seeland. Hettel und sein Gefolge, darunter Gudruns Bruder Ortwin, eilen dem bedrängten Königreich zu Hilfe. Die Moren, gegen die Übermacht chancenlos, verschanzen sich in einer befestigten Burg, die daraufhin von den vereinten Heeren belagert wird.

Mittlerweile jedoch hat man auch in der Normandie Nachricht von der Verlobung erhalten. Hartmut zieht daraufhin mit einem Heer gegen das nunmehr ungeschützte Hegelingen. Gudrun wird mitsamt ihren Frauen in die Normandie entführt.

Hettel, Herwig und der König von Morland verbünden sich gegen die Entführer und konfiszieren Pilgerschiffe, um möglichst schnell die Verfolgung aufnehmen zu können. Sie stellen die Feinde und es kommt zu einer mehrtägigen Schlacht, in der viele gute Recken beider Seiten sterben, darunter auch König Hettel. Schließlich fliehen die Normannen feige und uneinholbar heim, die andere Seite hat zu viele Krieger verloren, um weitere Schritte zur Rettung der Frauen unternehmen zu können. Doch sie sinnen auf Rache und neuen Krieg, wollen warten, bis eine neue Generation von streitbaren Rittern herangewachsen ist, um Gudrun zu guter Letzt doch noch wieder heimzuholen.

Diese ist nun eine Gefangene am Normannenhofe, mit Hartmuts Schwester Ortrun als einzige Freundin. Als Gudrun sich nach der eingeräumten Trauerzeit immer noch weigert, Hartmut zu heiraten, verlässt dieser den Königshof für einige Zeit und vertraut sie der Obhut seiner Mutter an. Damit beginnt Gudruns Leidenszeit. Gerlind entzieht ihr ihre Mägde und zwingt sie, selber Mägdedienst zu tun, um ihren Stolz zu beugen. Doch Gudrun lässt sich auch durch härteste Arbeit nicht beugen und bleibt ihrem Verlobungsgelöbnis treu. Auch dann noch, als sie, nachdem sie zwischenzeitlich sämtliche Privilegien zurückerhalten hat, schließlich gezwungen wird, über zwei Jahre hinweg die gesamte Wäsche des Königlichen Haushalts am Strand zu waschen.

Dies führt jedoch schließlich zum Wiedersehen mit Bruder und Verlobtem, da mittlerweile in der Heimat neue Krieger nachgewachsen sind, die nun zur Rettung eilen. Als sie Gudrun in der unwürdigen Situation antreffen, beschließt diese jedoch, sich nicht einfach aus der Gefangenschaft fortzustehlen, sondern kehrt in die Burg zurück und nimmt nun zum Schein Hartmuts Antrag endlich an, woraufhin sie sofort wieder in alle Rechte und Würden wiedereingesetzt wird, die einer künftigen Königin zustehen.

Es folgt ein böses Erwachen für die Normannen, denn vor dem Burgtor steht am nächsten Morgen eine vielfache Feindesübermacht. Es entbrennt ein heftiger Kampf, in dessen Verlauf sich Gudrun auf Ortruns Bitte hin für das Leben Hartmuts einsetzt, der dann kapituliert. Da sein Vater in der Schlacht gefallen ist, ist er nun der neue König. Frau Gerlind, die bei Gudrun Schutz sucht, kann jedoch nicht gerettet werden und wird enthauptet.

Endlich geht es nun für Gudrun heimwärts. Hartmut und Ortrun werden als Geiseln mit nach Hegelingen genommen, wo Hilde dann schließlich voller Freude ihre Tochter wieder in die Arme schließen kann. Ortrun wird von ihr begnadigt, Hartmut jedoch wird ins Verlies geworfen. Nach und nach entspinnt sich aber eine Liebesbeziehung zwischen Ortwin und Ortrun, und als Gudrun endlich ihren Herwig heiratet, heiratet auch der König der Hegelingen die Schwester seines ehemaligen Feindes und legt so den Grundstein für fernere Freundschaft zwischen den beiden Reichen. Unbehelligt kann Hartmut als König in die Normandie heimkehren.

Quelle: http://www.mythentor.de/nordisch/gudrun.htm

Gruß an die Aschenputtel

TA KI

Versturzhöhle Riesenburg – Wo die Magie wohnt


Riesenburg_TitelFelsgesteine und Felsbögen, Relikte des ehemaligen Höhlendachs, sind Zeugen lange zurück liegender Zeiten. Die wildromantische Szenerie der Versturzhöhle Riesenburg, gelegen am Fluss Wiesent in der Fränkischen Schweiz, erregte schon früh das Interesse der Menschen. Sie wurde Anfang des 19.Jahrhunderts zu einem Ausflugsziel, das unter anderem König Ludwig I. besuchte. Damals kaufte ein Graf die Riesenburg und ließ die vorher kahlen Hänge aufforsten, um die romantische Wirkung der Felsen zu erhöhen. Damals lockte das romantische Aussehen der Felskulisse auch Dichter Schriftsteller, Maler und Zeichner an, die in wachsender Zahl durch die Täler der Fränkischen Schweiz zogen.

Versturzhöhle RiesenburgErnst Moritz Arndt schauerte 1798 im schummrigen Gewölbe: Er kletterte, so schilderte er seine Eindrücke, „langsam hinauf und in die Riesenwohnung hinein, und setzte mich im stummen Grauen im dunklen Gemache auf einen Steinsessel und ließ die Phantasie lustig und schrecklich spielen“.

Heilungsenergien sind spürbar

In der Tat ist es wie eine Riesenwohnung, wie Arndt es so malerisch beschreibt. Man kann durch sie hindurch wandern und verschiedene Plätze laden zum Verweilen ein. So steht da auf einer Anhöhe eine schmucke Holzbank, welche auf den ersten Moment unscheinbar wirkt, dennoch unmissverständlich zum Hinsetzen auffordert. Man wird förmlich zu ihr hingezogen. Eingebettet in einem wundervollen gesunden Wald, vermischen sich Stille, wilde Romantik und der mystische Hauch von Märchen und nicht erzählten Geschichten. Man kommt nicht umhin, in sich zu gehen, seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Bald gesellt sich eine tiefe Müdigkeit hinzu und das friedliche Gezwitscher der Vögel lassen den Besucher in eine Art Trancezustand versinken. Und plötzlich ist man der Baum, plötzlich ist man der Felsen.

Versturzhöhle Riesenburg

Ein tiefes Gefühl von Geborgensein gesellt sich hinzu. Man wird irgendwie Teil vom Ganzen, das Ganze wird Teil von einem. Will man vor Sonnenuntergang den Platz wieder verlassen, so kommt man nicht umhin, sich wahrlich dazu zu zwingen, sich wieder auf den Weg hinunter, an den schönen Fluss Wiesent zu begeben, denn der Ort hält einen wahrlich magisch fest. Ein wundervoller Kraftort, der einiges im dafür offenen Besucher auszulösen vermag, wenn er sich darauf einlässt. Wie in einem Märchen, fällt man, nach der Rückkehr vom schönen Ausflug, in einen tiefen Schlaf.

Bilder: 2012Spirit

Quelle: http://www.2012spirit.de/2014/06/versturzhoehle-riesenburg-wo-die-magie-wohnt/

Gruß an die Magie dieses Landes

TA KI