Flow – Wasser ist Leben


Mehr als 30% der Menschheit leidet unter den Folgen der Wasserknappheit. Jeden Tag sterben ca. 4000 Kinder weltweit an Krankheiten, die durch Wasserverschmutzung flowhervorgerufen werden. In vielen Teilen der Welt ist unverseuchtes Wasser inzwischen ein seltenes Privileg. Sehen Sie hier diese erschütternde, mehrfach ausgezeichnete Doku über Wasser und die Zukunft unseres Planeten.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Heute+Flow+Wasser+ist+Leben+de+/432658/detail.html

Gruß an die Quellen

TA KI

 

30 000 unbearbeitete Kindergeldanträge: ZDF-Magazin „WISO“ über überlastete Familienkassen nach dem EuGH-Urteil zum Kindergeld-Anspruch von EU-Ausländern


Mainz (ots) – Seit Monaten warten Tausende EU-Ausländer auf ihr Kindergeld. Bei den deutschen Familienkassen liegen derzeit 30 000 unbearbeitete Anträge von Antragstellern aus Polen und Tschechien. Darüber hinaus klagen derzeit bundesweit 1200 EU-Ausländer gegen die genehmigte Höhe oder die Ablehnung des Kindergeldes. Das ergaben Recherchen des ZDF-Wirtschafts- und Verbrauchermagazins „WISO“. Die zuständige Familienkasse Sachsen bestätigte die Zahlen. „WISO“ berichtet darüber in der Sendung am Montag, 6. Oktober 2014, 19.25 Uhr im ZDF.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Juni 2012 hat jeder EU-Ausländer Anspruch auf Kindergeld, wenn er in Deutschland arbeitet und „unbeschränkt steuerpflichtig“ ist, egal wo die Kinder leben. Das löste eine Antragsflut vor allem aus Polen aus, mit dem die Behörden bis heute überfordert sind. Als Folge des Urteils kommen jedes Jahr etwa 20 000 neue Anträge von polnischen Arbeitnehmern hinzu. Die Zahl der Kindergeldanträge aus Polen ist von 121 916 (Stand: September 2012) über 140 998 (September 2013) auf bis zu 163 088 (September 2014) gestiegen. Bei etwa einem Drittel (51 951) leben die Kinder weiterhin in Polen.

Die Bundesagentur für Arbeit, die für die Familienkassen zuständig ist, hat aber erst im Sommer 2014 zusätzliches, befristetes Personal eingestellt, das drei Monate eingearbeitet werden musste. Ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit bestätigte die ZDF-Recherchen und erklärte gegenüber „WISO“: „Es ist eigentlich überhaupt nicht zu vermitteln. Das ist passiert, das war ein Fehler. Das tut uns auch leid. Wir sind jetzt dran, das zu bearbeiten. Aber helfen können wir im Prinzip direkt nicht.“

Die Betroffenen werden also noch länger auf die Auszahlung des Kindergeldes warten müssen. Die Bundesagentur geht davon aus, dass erst im März nächsten Jahres 90 Prozent der Anträge abgearbeitet sein werden. Die Gewerkschaft vbba erklärte: „Bereits unmittelbar nach dem betreffenden Urteil des EuGH war offensichtlich, dass das Anspruchsvolumen stark steigen würde. Umgehend hätte eine Aufstockung des Personals erfolgen müssen. Die Politik muss die Bundesagentur in die Lage versetzen, dem Auftrag in quantitativer und qualitativer Hinsicht gerecht zu werden.“

Eine Stellungnahme des Bundesfinanzministeriums steht noch aus.

Für redaktionelle Rückfragen ist der Autor am Sonntag, 5. Oktober 2014, zu erreichen unter der Telefonnummer 06131 – 70-15530.

http://wiso.zdf.de

http://twitter.com/zdf

OTS: ZDF newsroom: http://www.presseportal.de/pm/7840 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_7840.rss2

Pressekontakt: ZDF Presse und Information Telefon: +49-6131-70-12121

Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-10/31596248-30-000-unbearbeitete-kindergeldantraege-zdf-magazin-wiso-ueber-ueberlastete-familienkassen-nach-dem-eugh-urteil-zum-kindergeld-anspruch-von-eu-auslaend-007.htm

Gruß an die Kinder

TA KI

Gegen den Dollar: Russland will Handel in nationalen Währungen


Die Sanktionen des Westens bestärken nach Ansicht für Wladimir Putin Russland in seiner Politik, sich vom Dollar als Weltwährung zu verabschieden. Aktuell leidet der Rubel unter dem wirtschaftlichen Druck der Amerikaner. Daher soll der bilaterale Handel in Zukunft in den jeweiligen nationalen Währungen erfolgen.

Der Rubel ist auf einen Rekordtief und liegt bei 43,13 je Dollar. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/usd-rub-us-dollar-russischer_rubel-kurs/chart?t=all&amp;boerse_id=166" target="_blank">ariva.de</a>)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Wirtschaft des Landes auf mehr Unabhängigkeit eingeschworen. Die Sanktionen des Westens seien „ausgesprochen dumm“ und hielten Russland nicht davon ab, wirtschaftlich stark zu werden, sagte Putin vergangene Woche auf einer Investorenkonferenz.

Zudem ermutigte Putin die Firmen, sich weiter Richtung Osten zu orientieren. Vor allem hob er China hervor. Er kündigte an, die Abhängigkeit Russlands vom Dollar senken zu wollen. Im Handel mit anderen Ländern soll künftig mit den jeweiligen nationalen Währungen bezahlt werden. Das sei ein ernsthaftes Instrument, um Risiken zu drosseln.

Die Sanktionen seien ein grober Verstoß gegen die Grundprinzipien des Handels und hätten negative Folgen für die Weltwirtschaft, meinte Russlands Präsident. Ungeachtet der Strafmaßnahmen würden aber internationale Unternehmen weiterhin in Russland investieren.

Putin sagte, dass Moskau trotz des Kursverfalls beim Rubel keine Beschränkungen für den Kapitalverkehr plane. Allerdings wolle sein Land die Abhängigkeit vom Dollar vermindern. Im Handel mit anderen Ländern soll künftig in den örtlichen Währungen bezahlt werden.

Russland sei gegen die Sanktionen gut gerüstet. Auf Befürchtungen von einigen Unternehmern, die Sanktionen trieben Russland in die Isolation, erwiderte er vor einer Frage-und-Antwort-Runde: „Ich muss nur lächeln, um zu zeigen, dass der Teufel nicht so beängstigend ist, wie er scheint.“ Russland sei Teil der Weltwirtschaft und halte sich im Gegensatz zu anderen an die Regeln. Er hoffe, dass die Zeit der Missverstände bald zu Ende sei.

Putin warf einigen russischen Firmen vor, den Importstopp für westliche Lebensmittel für Preiserhöhungen zu missbrauchen. „Das treibt die Inflationsrate auf etwa acht Prozent, nach 6,5 Prozent im Vorjahr“, sagte er. Putin rief die Kontrollbehörden auf, kompromisslos gegen Wucher bei Nahrungsmitteln vorzugehen.

Die Spekulationen, den Kapitalverkehr zu begrenzen, seien „völlig unbegründet“, bestätigt auch die Vorsitzende der russischen Zentralbank, Elwira Nabiullina.

Die Notenbank habe nur „kleine“ Interventionen getätigt, etwa den Verkauf von „etwas mehr als vier Millionen US-Dollar“, so Nabiullina. Der Rubel sei „in der Nähe unserer obersten Begrenzung und wir werden, vorbehaltlich zu dessen Bewegungen, nach vorher festgelegten Regeln handeln“, zitiert Bloomberg die Zentralbank-Vorsitzende.

Selbst als der Rubel auf ein Rekordtief gefallen sei, habe die Bank dazu tendiert, mit den Vorbereitungen zu einer frei schwankenden Währung zu beginnen. So sollen die Zinsen dazu genutzt werden, die Inflation zu managen, was seit zwei Jahren das Ziel der Notenbank sei.

Kapitalverkehrskontrollen würden die wichtigste geldpolitische Errungenschaft des Landes untergraben, so Nabiullina.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/06/gegen-den-dollar-russland-will-handel-in-nationalen-waehrungen/

Gruß an die Dollarverweigerer

TA KI

Kurden wehren Zwei-Fronten-Angriff der IS-Terroristen ab


Kampf um Kobane: Kurden wehren Zwei-Fronten-Angriff ab. Nach den Angriffen durch IS-Terroristen steigt in Kobane Rauch auf (Quelle: dpa)

Der Kampf um die nordsyrische Kurden-Enklave Kobane wird immer heftiger. Kurdische Kämpfer haben einen neuen Eroberungsversuch der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) abgewehrt. Volksschutzeinheiten (YPG) lieferten sich dabei in der Nacht zum Montag heftige Kämpfe mit den Extremisten. 19 Kurden und 27 IS-Terroristen seien getötet worden, teilte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Die IS-Miliz habe Kobane von Osten und Westen gleichzeitig angegriffen. YPG-Einheiten leisten erbitterten Widerstand. Der Chef der selbst ernannten Regionalregierung, Anwar Muslim, sprach von mittlerweile 5000 Kurden, die in Kobane kämpfen. Im Laufe des Tages hätten die Kämpfe laut der Beobachtungsstelle nachgelassen. Sporadisch habe es noch IS-Angriffe mit Mörsergranaten gegeben.

Kurdin verübt Selbstmord-Anschlag

Am Sonntag wurden mindestens 19 kurdische Kämpfer und 27 IS-Extremisten getötet. Zudem sprengte sich eine kurdische Selbstmordattentäterin nach Angaben von Aktivisten bei Kobane in die Luft und riss mehrere IS-Kämpfer in den Tod.

Kobane an der syrisch-türkischen Grenze ist seit zwei Wochen heftig umkämpft. Kurdische Kämpfer wehrten den Vormarsch der IS-Miliz trotz mangelhafter militärischer Ausrüstung bislang ab. Unterstützung erhielten sie dabei durch Luftangriffe der internationalen Allianz gegen die IS-Kämpfer. Dennoch konnten die IS-Milizen bis auf wenige Kilometer an die Stadt, die im Arabischen Ain al-Arab genannt wird, heranrücken. Seit Beginn der Gefechte flohen mehr als 180.000 Menschen aus Kobane und den umliegenden Dörfern über die Grenze in die Türkei.

Australische Kampfflugzeuge im Irak im Einsatz

Seit Anfang August fliegt die US-Luftwaffe Angriffe auf IS-Stellungen im Irak, seit Ende September außerdem in Syrien. Unterstützt werden sie dabei von Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Aus Europa erhält die Koalition außerdem militärische Unterstützung von Frankreich und Großbritannien.

Am Sonntag flogen erstmals auch niederländische Kampfbomber über dem Irak. Die F-16-Flugzeuge sollen Luftunterstützung für irakische und kurdische Bodentruppen leisten. Das australische Militär teilte mit, auch erste australische Kampfjets seien im Irak zum Einsatz gekommen. Luftangriffe gab es aber noch nicht.

Eingeschnürt: die Kurdenstadt Kobane an der türkischen Grenze (Quelle: Basarsoft, Google, t-online.de)

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_71295800/kampf-um-kobane-kurden-wehren-zwei-fronten-angriff-ab.html

Gruß an die Friedvollen

TA KI

Roland


Roland – 1. Teil


(Illustration aus dem 13. Jhd.)

Die Rolandsage gehört zum Sagenkreis um Karl den Großen, als dessen Neffe Roland auftritt. Sie ist im Mittelalter in mehrfacher Form geschrieben worden.

Roland ist der Sohn von Berchta, Schwester des Kaisers Karls des Großen, und Milons, eines kleinen Adeligen, den Berchta heimlich geheiratet hatte und der deswegen verbannt worden war. Berchta flieht mit ihrem Gemahl und bringt Roland in den Wäldern zur Welt. Um seine kleine Familie zu ernähren, nimmt Milon eine Arbeit als Holzfäller für den Straßenbau an, verunglückt jedoch nach ein paar Jahren und stirbt. Berchta kehrt nun heim an den Hof und führt Karl seinen Neffen zu. Roland ist siebzehn und schon viel stärker und geübter als viele ältere Ritter, als er sein erstes Abenteuer besteht. Er folgt heimlich dem Gefolge des Kaisers, als diese ausziehen, um einen Riesen zu erschlagen. Roland ist ein wenig hinter den anderen zurückgeblieben, als er von dem Ungetüm überrascht wird. Es gibt einen furchtbaren Kampf, den Roland aber dank seiner Behändigkeit für sich zu entscheiden vermag. Am Hof gibt es eine große Überraschung, als Roland offenbart, der Bezwinger des Riesen zu sein; zur Belohnung wird er zum Ritter geschlagen. Am Abend des Tages wird die bevorstehende Vermählung Berchtas mit Ganelon, Karls Ratgeber, verkündet. Nur Karl und Ganelon selbst freuen sich darüber.

An diesem Tag geschieht noch etwas anderes.
Es ist fast Mitternacht, als vor dem Tor der Königsburg ein erschöpfter Reiter auf schweißnassem Pferd anhält und Einlass begehrt. Er bringt keine frohe Kunde: ein aufsässiger Edelmann hat eine Burg Karls im Tal des Rhoneflusses überfallen und eingenommen und geschworen, das Schwert nicht eher wieder in die Scheide zu stecken, bis er nicht das Herzogtum Burgund zum Lehen erhalten habe.

Karl ist zornig. Die heidnischen Sarazenen überfallen immer wieder Pilger auf dem Weg ins Heilige Land, die Christen werden von den Moslems immer mehr verfolgt. Da ist kein Platz für Unruhestifter in den eigenen Reihen und so wird zum Feldzug gegen den abtrünnigen Edeling gerüstet.

Während der Belagerung der Burg lernt Roland die liebliche Alda und ihren heldenhaften Bruder Oliver kennen und auch respektieren. Zwischen den beiden jungen Männern entsteht eine Freundschaft, die ihr Leben lang halten soll. Dank ihrer Fürsprache kommt es auch bald zu Verhandlungen die den Frieden herbeiführen. Als Paladin soll Oliver am Aachener Hof leben. Und vielleicht seine schöne Schwester als Hofdame…? Doch das Leben geht oft andere Wege als wir uns das wünschen…

Drei Jahre vergehen.

Berchta hat Herrn Ganelon geehelicht und ihm einen Sohn geboren, für den er ungebremsten Ehrgeiz hegt. Doch nach wie vor steht er beim König in höchster Gunst, und die Spannung zwischen ihm und seinem Stiefsohn Roland steigt.
König Karl ist gegen die Sachsen gezogen, um sie zum Christentum zu bekehren, doch dieses Vorhaben ist bestenfalls langwierig und erfordert Geduld (und manchmal auch Gewalt).
König Karl wird in Rom vom Papst zum Kaiser gekrönt und die Völker des Abendlandes sind vereint im riesigen Frankenreich.
In Spanien aber sitzen die Sarazenen, die den Islam aus dem Morgenland herübergebracht haben.

Immer wieder kommen sarazenische Heerhaufen von Spanien über das Gebirge, fallen ins Frankenreich ein und stiften Raub und Brand.
Das gedenkt Karl nun nicht länger zu dulden. Als auch noch zwei von ihm ausgesandte Unterhändler geköpft werden, beschließt er zu handeln und bricht mit einem gewaltigen Heer auf zum Krieg gegen die Sarazenen.

Roland – 2. Teil


(aus der Heidelberger Liederschrift, 14. Jhd.)

Es vergeht Monat um Monat, Jahr um Jahr; der grausame Krieg will kein Ende nehmen. Zwar erobern die Franken siegreich viele Gebiete, taufen viele Menschen, die sich aus Angst zum Christentum bekehren lassen. Doch erleiden sie auch große Verluste und darben unter der heißen südlichen Sonne.

Der König der Spanier ist nicht minder verzweifelt, sieht er doch die Franken immer weiter vorrücken und den Nachschub an Kriegern und Versorgungsgütern aus dem Sarazenenlande blockiert. So beruft er seine Berater ein, einen Ausweg zu ersinnen und es fällt auch einem eine List ein, den Frankenkönig aus dem Lande zu bekommen. Es sollen reiche Geschenke gemacht werden, Kapitulation und Bekehrungswilligkeit vorgetäuscht werden, Geiseln gestellt. So werde der Kaiser der Franken sicher in sein Land zurückkehren, nur eine kleine Besatzungsmacht zurücklassend, und sein Heer entlassen. Durchschaut er die List endlich, dauert es eine Zeit, bis er sein Heer neu gesammelt hat; bis dahin wird sicherlich Hilfe eingetroffen sein.

So bricht denn eine Sarazenische Delegation auf, den Frankenkönig zu treffen und ihm das Angebot zu unterbreiten. Und da Roland und viele andere der Berater grundsätzliche Bedenken betreffs der Ehrlichkeit des Spanischen Königs haben ist bald klar: die Franken werden das Angebot nicht unbesehen annehmen, erst soll einer aus ihren Reihen zum Spanischen König geschickt werden, ihn auf seine Glaubwürdigkeit hin zu überprüfen. Die Wahl des Kaisers fällt auf Herrn Ganelon…

Dieser begleitet nun die Abordnung der Sarazenen zum spanischen König. Dieser ist höchlichst erbost, als er den Brief Karl liest: meint er es ehrlich, soll er als Christ die Hälfte Spaniens zum Lehen erhalten, die andere soll an Karls Neffen Roland gehen. Ist sein Angebot nicht ehrlich, soll ganz Spanien zerstört werden.

Ein weiterer Feind für Roland…

Und so wird eine Allianz geschlossen zwischen dem König der Spanier und dem Botschafter Karls: Ganelon wird sich dafür einsetzen, dass Roland als Führer der Besatzungsarmee in Spanien zurückbleibt, worauf der König mit einem unüberwindlichen Heer diese überfallen wird. Roland soll sterben.

Ganelon kehrt also mit froher Botschaft zu Karl zurück: der spanische König unterwirft sich ihm zu seinen Bedingungen, und da er sich alsbald hinter Karl her in dessen Pfalz nach Aachen begeben will, um sich taufen zu lassen, wenden sich auch seine Islamischen Verbündeten von ihm ab.

Der Sieg scheint perfekt, nun gilt es, die Heimfahrt zu organisieren; eine Nachhut zum Schutz, die hinterher als Besatzungsmacht zurückbleibt, scheint unerlässlich. Ganelon schlägt Roland vor, da dieser ja einmal die Hälfte des Reiches als Lehen erhalten soll, müsse ihm doch daran gelegen sein, alles zu dessen Schutz zu tun?

Da der Vorschlag gut scheint, Roland selbst ihn befürwortet, bleibt dem Kaiser keine Wahl, als zuzustimmen. Und zehn seiner zwölf Paladine wollen bei Roland ausharren.

Ganelon hat sowohl von dem Sarazenen als auch von Karl reiche Schätze zur Belohnung seiner Dienste erhalten.

Und das Fränkische Heer verlässt Spanien; an der Grenze zum Frankenreich bleibt Roland mit seiner kleinen Schar zurück, vom Kaiser, dem die Sache doch nicht ganz geheuer, Gottes Schutz anbefohlen. Ihr Lager wollen sie im Tal von Ronceval aufschlagen, da dieses Männern und Pferden ein Auskommen bietet und freien Blick nach allen Seiten lässt, sollte doch einmal ein Feind sich herannahen. Und die Ritter wappnen sich. Roland legt seine berühmten Waffen an: den undurchdringlichen Helm, das Schwert Durindart, das sogar Felsblöcke spalten kann, ohne schartig zu werden und dem keine noch so gute Rüstung, kein noch so starker Schild widerstehen können, und das Horn Olifant, das meilenweit zu hören ist, dass er aber geschworen hat, nur in allerhöchster Not zu blasen.

Roland – 3. Teil

Unterdessen planen der Spanische König und die verbündeten Sarazenen Rolands Gefangennahmen und Tod und den Sieg über das Frankenreich. Es deucht sie eine nur allzu leichte Aufgabe; wähnen sie doch Roland allein zurückgeblieben mit einer nur geringen Anzahl Bewaffneter. Als dann ein Bote eintrifft, der die Franken ausgespäht hat, wird Ganelons Betrug offenbar. Denn Roland hat ja auch die Paladine Karls bei sich, die besten Ritter der Christenheit und eine große Schar Krieger, die an die Tausende zählen.

Trotzdem brechen die verbündeten Sarazenen auf zum Tal von Ronceval. Denn auch, wenn Roland Schar nicht so klein ist wie erhofft, ist es doch nur ein geringer Teil von Karls großem Heer und die Anzahl der Sarazenenkrieger viel größer…

Im Tal von Ronceval warten schon gerüstet und vorbereitet die zurückgebliebenen Franken. Und wie recht sie mit ihrem Misstrauen hatten, wird offenbar als sie die Rüstungen der Sarazenen in der Ferne erspähen. Die Fränkischen Ritter knien nieder zum Gebet; niemand weiß, wer von ihnen am Ende des Tages noch am Leben sein wird.

Ein einzelner Reiter der Sarazenen ist vorausgeeilt, der älteste Sohn des Spanischen Königs. Und so treffen er und Roland in einem ersten tapferen Zusammentreffen aufeinander. Und so erringt Roland den ersten Sieg des Tages. Doch der Feind ist zwanzigmal überlegen…

Olivier beschwört den Freund, mit dem Horn Olifant den Kaiser, der noch nicht weit entfernt, zu Hilfe zu rufen. Doch Roland, der geschworen hat, das Horn nur in allerhöchster Not zu blasen, weigert sich. Soll er etwa schon um Hilfe rufen, wenn der Kampf noch nicht einmal begonnen hat? Noch hofft er, das Sarazenenheer auch allein mit seiner Schar besiegen zu können.

Und die Schlacht beginnt.

Wild tobt der Kampf, auf beiden Seiten gibt es viele Tote, und auch Pferde werden nicht verschont.

Endlich ist die Schlacht vorüber, hoch aufgetürmt liegen die Scharen der Gefallenen. Die Sarazenen sind tot, doch als Roland sich umschaut, erkennt er, dass auch die Franken einen hohen Preis für diesen Sieg bezahlt haben: von seiner getreuen Schar sind nicht mehr als sechzig Männer, die überlebt haben. Und es erreicht ihn schreckliche Kunde: ein zweites Heer Sarazenen nähert sich, noch größer als das erste…

Nun, und nun erst, bläst er sein Horn Olifant, dreimal tönt es mit übermächtigem Schalle, den Kaiser herbeizurufen, zu Hilfe zu rufen, auf dass wenigstens die Leiber der gefallenen Christen sicher in einem Kloster bestattet werden können…

Karl ist mit dem Heer der Franken schon fast in der Gascogne angelangt, als ihn der Hörnerschall erreicht. Wohl hat er sich unterwegs Sorgen um die Zurückgebliebenen gemacht, wohl beunruhigt es ihn, dass während des ganzen Weges Ganelon nicht aufzufinden gewesen war. Doch hat er niemals an Verrat glauben wollen. Nun aber hat er Gewissheit: er wurde betrogen und Roland ist in schrecklicher Gefahr! Eilig läßt er sein Heer umkehren, zurück nach Spanien in höchster Eile. Ganelon wird gefangen gesetzt.

Für Roland und seine Gefährten beginnt die Schlacht, sechzig abgekämpfte Mann gegen ein überwältigendes Heer; sie wollen tapfer ausharren, sei es, bis Karl zur Rettung eintrifft, sei es bis zum Tode.

Und sie kämpfen tapfer. Töten viele der Sarazenen; Roland selbst kämpft gegen den König der Spanier, hätte auch ihn getötet, wäre der nicht feige, nachdem Roland ihm die Schwerthand abgeschlagen, geflohen. Doch die Franken fallen, einer nach dem anderen; auch Rolands Freund Olivier, den er nur noch sterbend in seinen Armen bergen kann. Zwar tönen die Heerhörner des Kaisers immer näher, künden die baldige Ankunft Karls. Doch wird es noch rechtzeitig für die immer kleiner werdende Schar sein? Denn bald sind von den Franken allein noch Roland und der Erzbischof am leben…

Und die Sarazenen haben nun Respekt vor den schier unüberwindlichen Schwertern der Ritter, beschließen, diese mit Lanzen aus der Ferne zu töten. Und so geht auf die beiden Tapferen ein wahrer Hagel von Lanzen nieder und so manche trifft.

Als auch der Erzbischof, der letzte seiner Gefährten fällt, stürmt Roland noch einmal gegen die Feinde an. Und noch einmal erklingt der Ruf des Hornes Olifant. So überwältigend ist dieser Schall, dass die Sarazenen nur noch einmal ihre Lanzen auf Roland schleudern und dann fliehen.

Todwund ist Roland. Er verabschiedet sich von seinen toten Gefährten. Weiß, dass auch er die Heimat und die Liebste nicht wieder sehen wird. Als ein letzter überlebender Sarazenenkrieger versucht, ihm Durindart zu stehlen, erschlägt er ihn mit dem Horn Olifant, das dabei zerbirst. Dann versucht er mit letzter Kraft, Durindart zu zerbrechen, auf dass es nicht den Feinden in die Hände falle, doch der Felsen widersteht seinen Bemühungen, das Schwert wird nicht einmal schartig. So verbirgt er sein getreues Schwert unter seinem Körper.
Roland ist tot.

Als Karl endlich eintrifft, findet er nur noch die Leichname seiner Ritter, die Roland noch sorgsam auf ihre Schilde gelegt hatte. Überwältigend ist sein Gram.
Und überwältigend ist auch sein Zorn, mit dem er nun dem Sarazenischen Heer hinterher jagt. Die Sarazenen, abgekämpft und mit vielen Verwundeten beladen, können nicht so schnell fliehen, wie der Fränkische Kaiser hinter ihnen herjagt, auch geraten sie direkt in ein Unwetter, das sie hindert, einen möglicherweise rettenden Fluss zu überqueren. Viele stürzen sich dennoch in die Fluten, die meisten ertrinken.

Nur der König selbst und etwa vierzig oder fünfzig seiner Reiter überleben und kehren heim nach Saragossa. Und stirbt der König der Spanier auch bald an seinen Verletzungen, sein Oheim, der Kalif, will ihn rächen. Und Karl heißt diesen Kampf willkommen, auch, wenn sein Heer wieder einmal zwanzig zu eins unterlegen scheint. Nie wird er sich den Ungläubigen unterwerfen!

In der Nacht vor der Schlacht lässt Karl einen Schmied rufen, der das zersprungene Horn Olifant wieder reparieren soll. Und es gelingt, wenn es auch nicht mehr tönt wie ehedem. Nun lässt allein schon der Klang dieses Horns viele der feindlichen Krieger flüchten, bevor auch nur ein Schwertstreich gefallen ist. Und auch Durindart wird von einem Krieger in die Schlacht geführt, soll nicht nutzlos in der Scheide verrosten, sondern zum Ruhme der Christenheit geschwungen werden.

Lang und heftig ist die Schlacht, die nun entbrennt, wird endlich entschieden von einem Kampf zwischen Kaiser und Kalif, den Karl zuletzt für sich entscheiden kann. Die Franken haben gesiegt!

Und so kehrt das Heer nun, nachdem alle Angelegenheiten geregelt sind, endgültig in die Heimat zurück, die Marmorsärge mit Roland und den Paladinen im Gepäck, um sie im Kloster Blaye beizusetzen. Und auch Ganelon wird gefesselt mitgeführt, um seine gerechte Strafe zu empfangen. Und es verhelfen ihm zwar Männer seiner Sippe zur Flucht, da es auch für sie Schande bedeutet, wenn einer der ihren als Verräter abgeurteilt wird, doch wird er bald wieder eingefangen.
Und nach Aachen gebracht, wo ihm der Prozeß gemacht wird.

Quelle: http://www.mythentor.de/nordisch/roland.htm

Gruß an die Mythen

TA KI

Das wahre Schicksal des „Managers der Vergeltung“


Sensationelle Spuren belegen die Evakuierung Hans Kammlers durch US-Geheimdienst

Kaum ein Schicksal einer innerhalb des Dritten Reiches führenden Person ist mehr von Geheimnissen umwittert, als jenes des leitenden SS-Offizieres der Sonderwaffenforschung: Hans Kammler. Angefangen hatte Kammlers Karriere beim Aufbau der Wehrmacht Anfang der 30er Jahre, bei der er sich erste Sporen verdient. Am Ende des Jahrzehntes hielt er sich im Auftrag der Luftwaffe als Militärberater bei den Sowjets auf.

Am 1. August 1940 wechselte der Bauregierungsrat Kammler vom Reichsluftfahrtministerium in das Wirtschafts- und Verwaltungsamt der SS, wo er am Aufbau des KL Auschwitz beteiligt war. In den darauf folgenden Jahren erhielt er den Oberbefehl über die SS-Baudivision und stieg bald zum Verwalter des SS-Wirtschaftsimperiums auf, das über mehrere Millionen Zwangsarbeiter aus den Konzentrationslagern verfügte.

1944 unterstand ihm der Einsatz der V1 und V2 Waffen gleichzeitig der Ausbau der unterirdischen Produktionsstätten in Nordhausen (Dora-Mittelbau) und im Jonastal (Sonderbauvorhaben S-III) sowie die Entwicklung aller neuen Waffensysteme. Am 27. März 1945 schließlich übertrug Hitler dem als äußerst akribisch und durchsetzungsfähig geltenden SS-Bürokraten unbeschränkte Vollmachten für das Strahljäger-Notprogramm.

Hans Kammler wurde damit zu einem der einflußreichsten Männer des 3. Reiches, gar zum „mächtigsten Mann Deutschlands außerhalb des Kabinetts“, der sogar befugt war, „jedermann ohne Rücksicht auf Rang und Stellung zu verhaften, der der Durchführung seiner Befehle im Wege stand“, wie Autor Tom Agoston bemerkte.

Albert Speer, der zugunsten von Kammlers Aufstieg an Macht einbüßte, schrieb über seinen Rivalen:

„Gerüchteweise sollte Kammler als Himmlers Nachfolger aufgebaut werden. Ich lernte Kammler als hervorragenden, jedoch eiskalt berechnenden und rücksichtslos intrigierenden Fachmann kennen, der von seiner Aufgabe besessen und fanatisch in der Durchführung seiner Ziele war.“

Während Kammler am 3. April 1945 das letzte Mal bei Hitler war und Grund zur Zuversicht lieferte – Goebbels notierte am nächsten Tag in sein Tagebuch: „Kammler macht sich ausgezeichnet, und man setzt auf ihn große Hoffnungen.“ – schreibt Speer, dass der SS-Mann ihm am 13 April offenbarte, dass der Krieg verloren sei und es besser wäre sich abzusetzen. Er wolle sich mit den   Amerikanern in Verbindung setzen und ihnen neueste Rüstungstechnologie im Tausch gegen seine persönliche Freiheit anbieten.

Lange Zeit glaubte man, daß es dazu nicht mehr kam. Nicht weniger als sechs unterschiedliche Versionen kursierten kurz nach dem Krieg über seinen Tod – von Selbstmord, über Erschießung auf Verlangen bis hin zum Tod im heldenhaften Kampf gegen die Sowjets.

1949 wurde Kammler auf Betreiben seiner Frau offiziell für Tod erklärt – vom Berliner Amtsgericht, daß den Angaben von Kammlers Fahrer, SS-Oberscharführer Kurt Preuk, Vertrauen schenkte, wonach Kammler sich am 9. Mai in der Nähe von Prag selbst erschossen habe.

Angesichts dieser Begleitumstände des vorgeblichen Ablebens Kammlers kursierten lange Zeit verschiedenste  Spekulationen, dass er seinen Tod nur vorgetäuscht habe, um entweder zu den Russen oder Amerikanern überzulaufen; oder gar mit einigen anderen Nationalsozailisten nach Argentinien geflohen sei.  Dazu paßten auch Kammlers Ankündigungen der Fortsetzung des Krieges bis zum Ende, etwa gegenüber dem SS-Kriegberichter Gunter d´Alquen dem er prophezeite, „dass wir in Prag noch etwas erleben werden.“

Tatsächlich war es vor allem kaum glaubhaft, daß die Alliierten Kammler bei Kriegsende zwar auf Verhaftungslisten führten, aber nie einen öffentlichen Fahndungsaufruf starteten. Üblich wäre es zumindest gewesen, Kammler in Abwesenheit zu verurteilen – so wurde es etwa mit SS-Mann Klaus Barbie oder in Nürnberg mit Hitler-Stellvertreter Martin Bormann gemacht.

Doch ausgerechnet einer der ranghöchsten SS-Männer, der zudem noch direkt am Bau des Konzentrationslagers in Auschwitz beteiligt war, soll in der Prozeßflut nach dem Krieg übersehen worden sein?

Kaum vorstellbar für jene, die sich eingehender mit dem Fall Kammler befassten. Vor allem als 2002 eine Aussage des ehemaligen Berliner Büroleiters Kammlers, Heinz Schürmann, bekannt wurde: Diesem zufolge verabschiedete sich sein Vorgesetzter am 4. Mai von ihm mit den Worten: „Wenn es heißt, Hans sei tot, ist Hänschen noch lange nicht tot.“

Was lange Zeit als Verschwörungstheorie galt und für die historische Forschung unter Selbstmord abgehakt schien, erfuhr dann im Frühjahr  2014 neue Brisanz. Zwei Forscher, die sich seit längerer Zeit auf den Spuren des mächtigen SS-Generals befanden – Kristian Knaack („Die Kammler-Akte“) und Hans Sulzer (Dokumentarfilmer) haben neue Fakten zutage gefördert, die eine kleine geschichtswissenschaftliche Sensation darstellen: Hans Kammler befand sich nach dem 9. Mai 1945 – seinem offiziellen Todesdatum – in US-Amerikanischer Gefangenschaft; und zwar in der Obhut des Geheimdienstes CIC, der Kammler verhörte. Bereits 1949 hatte US-Spezialermittler Oskar Packe einen geheimen Bericht über Kammler verfasst, in dem vermerkt worden war, daß Kammler mit seinem Stab am 9. Mai in Oberammergau in amerikanische Gefangenschaft geriet, aus der er aber Richtung Österreich bzw. Italien entkommen wäre.

Eine seltsame Geschichte – abgesehen von der kaum vorstellbaren Flucht eines gesuchten Kriegsverbrechers aus der Gefangenschaft, erscheint vor allem die Kenntnis über die Fluchtrichtung merkwürdig.

Widerlegt wird diese Geschichte schließlich durch den Filmemacher Andreas Sulzer, der im Februar 2014 auf John Richardson stieß, den Sohn eines hochrangigen Spezialagenten des Office of Strategic Services. Dessen Vater, Donald W. Richardson soll nach Aussagen seines Sohnes Kammler 1947 in die USA gebracht haben. Dort wurde der Geheimnisträger den Angaben Richardsons zufolge an einem geheimen Ort bis Ende des Jahres unter unkomfortablen Umständen ausführlich verhört bis er sich schließlich in seiner Arrestzelle erhängt habe.

Historiker Rainer Karlsch, der zuletzt aufgrund seiner positiven Veröffentlichung zur Existenz einer deutschen Atombombe während des Krieges in die Kritik geraten war, widmet den neuen Enthüllungen einen Beitrag in der „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“ (6/2014), und auch Guido Knopp hat innerhalb der ZDF-Dokumentarreihe „Geheimnisse der Geschichte“ die Wendung im Fall Kammler bereits thematisiert. Unklar verbleibt aber, was Kammler den  US-Amerikanern anvertraut hat und unter welchen Umständen er tatsächlich verstarb.

Insbesondere das unter Kammlers Leitung stehende SS-Geheimprojekt „Die Glocke“, das in den letzten Jahren von verschiedenen Forschern thematisiert wurde, könnte eine besondere Bedeutung für die US-Ermittler gespielt haben. Dieses soll nämlich in Zusammenhang mit einem Antigravitationsantrieb gestanden haben, der möglicherweise für fliegende Scheiben Verwendung finden sollte. Flugscheiben, an denen auch die USA nachweislich arbeiteten und die für die Welle der UFO-Sichtungen seit Beginn der 50er Jahre verantwortlich sein könnten. Diese Spekulationen deuten an, daß mit den neuen Erkenntnissen über Kammlers Schicksal die „Akte-Kammler“ noch nicht geschlossen ist…

(…)

Quelle: http://www.parzifal-ev.de/index.php?id=621&tx_ttnews[tt_news]=519&tx_ttnews[backPid]=38&cHash=42e6d92d0d

Mehr dazu finden Sie hier:

 

Der General des letzten Bataillons

Mit einem Vorwort zur Romanreihe von Reiner Elmar Feistle und Sigrun Donner Die militärische Situation Deutschlands im Jahr 1943 ist prekär, die Verteidigung der Heimat und der zu erringende Frieden außer Sichtweite. Der brillante Techniker und Organisator Dr. Ing. Hans Kammler, Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS, wird mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet, um unter anderem die Produktion der A4-Raketen und anderem Kriegsgerät zu gewährleisten. Um die Schwere und Verantwortung seiner Aufgabe bewusst, sucht er nach Wegen, seinen Einflussbereich und seine Kompetenzen auszuweiten – stets sein Ziel vor Augen, die Not des deutschen Volkes zu wenden. Dazu ist dem Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS so manches Mittel recht und er hält Ausschau nach außergewöhnlichen Menschen. Als er auf den hellseherisch begabten und umstrittenen Frontsoldaten Ernst van Berckh aufmerksam wird, nimmt er ihn in seinen persönlichen Stab auf und teilt ihm einen eigenen Zuständigkeitsbereich zu. Nach kurzer Zeit wird der kampferprobte Ernst van Berckh unentbehrlich für den General, der mit seiner übersinnlichen Gabe auch zur Weiterentwicklung geheimer Entwicklungen beitragen kann, die er bei Inspektionen im Skoda-Werk Pilsen entdeckt. Zur Erweiterung seines engsten Mitarbeiterstabs nimmt der General die attraktive und vielseitig qualifizierte Jana Schmidt auf. Die eigenwillige Schönheit verfügt über die Naturbegabung des Aurasehens und verliebt sich in van Berckh. Gemeinsam mit den Adjutanten des Generals erleben sie Situationen, welche die Umstände der vorherrschenden Militärstrukturen widerspiegeln und oftmals wichtige Entscheidungen behindern. Mit seinen eigenwilligen Methoden verblüfft Ernst van Berckh seinen Vorgesetzten und seine Stabskameraden, da er mit seiner Sonderbefähigung undurchsichtige Situationen auf seine Weise unter Kontrolle zu bringen vermag. Grundsätzlich dem Nationalsozialismus loyal ergeben, prangert General Kammler die oftmals lähmend bürokratischen Unzulänglichkeiten an, die seine Skepsis am erfolgreichen Kriegsverlauf nähren. Mit Wissen des Reichsführers SS errichtet Dr. Kammler eine geheime Organisation innerhalb der SS, die eigenständig agiert und technische Innovationen mit großer Geschwindigkeit vorantreibt. Ziel ist es, mit den neu entwickelten Wunderwaffen den Endsieg zu erringen – ein Wettlauf gegen die sich von Westen und Osten her annähernden Gegner und gegen die Zeit. Die Vision verfolgend, den Gegner ohne den Einsatz todbringender Waffen zur Aufgabe zu zwingen, ihn ein für allemal unschädlich zu machen, ihn jedoch nicht zu vernichten, führt zu völlig neuen Entwicklungen in der strategisch-taktischen Kampfführung und den dazu gehörenden Entwicklungen neuer und zukunftsweisender Waffensysteme. Der Roman „Der General des letzten Bataillon“ erzählt in mehreren Bänden die Geschichte des bereits vor der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunden spurlos untergetauchten Führers des Ersatzheers, General Hans Kammler, dem legitimen Anführer des Deutschen Reichs.

.

Gruß an die Geschichte

TA KI