Die Biosprit Lüge


biosprit lüge

Damit Gutmenschen in der Ersten Welt mit einem Lächeln einschlafen können, werden in der Dritten Welt Regenwälder abgeholzt. Viele Tier- und Pflanzenarten werden verdrängt. Grosskonzerne übernehmen das Land, ohne die betroffenen Menschen zu entschädigen. Ausserdem stehen Ackerflächen nicht mehr für die Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung. So nehmen wir mit bestem Gewissen den Ärmsten das Essen weg, um „grün“ Auto zu fahren.

Quelle: http://www.seite3.ch/Die+Umweltzerstoerung+Doku+Woche+Die+Biosprit+Luege+de+/549973/detail.html

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Abstimmung über die staatliche Anerkennung Palästinas im britischen Unterhaus


Das britische Unterhaus  |  © picture-alliance / dpa

London (Reuters) – Im britischen Unterhaus soll am 13. Oktober eine symbolische Abstimmung über die Anerkennung Palästinas als Staat stattfinden, um im Falle einer Zustimmung entsprechenden Einfluss auf die Regierung zu nehmen.

Die Nachrichtenagentur Reuters hält eine Zustimmung des Parlaments allerdings für unwahrscheinlich, und selbst wenn sie erfolgen würde, ergäbe sich daraus für die Regierung keine Verpflichtung, ihre Politik zu ändern. Doch auch bei einer Ablehnung halten es die Befürworter für richtig und wichtig, auf diese Weise öffentlich für das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat einzutreten und auch den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.

Die britische Initiative erfolgte wenige Tage nachdem Schweden die staatliche Anerkennung Palästinas angekündigt hatte. Israel und die USA reagierten darauf verärgert, und der israelische Außenminister kündigte an, den schwedischen Botschafter einbestellen zu wollen. Schweden zog daraufhin am Sonntag seine Ankündigung zurück.

In ihrem Streben nach staatlicher Anerkennung wollen die Palästinenser den UN-Sicherheitsrat zu einer Resolution bewegen, die Israel die Räumung der besetzten Gebiete bis November 2016 auferlegt, damit anschließend ein palästinensischer Staat an der Seite Israels etabliert werden kann.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/268675-abstimmung-ueber-die-staatliche-anerkennung-palaestinas-im-britischen-unterhaus

Gruß an die, die noch dem Irrtum unterliegen, daß die VSA/ USA irgendetwas menschliches in ihrem Verhalten an den Tag legt- nicht von ungefähr nennen wir sie USRAEL!!

TA KI

 

Mobilfunk: Der berühmte Tropfen zuviel


Warum erst jetzt vermehrt Schäden durch Mobilfunkstrahlung auftreten.

Von: Benjamin Seiler Zum Artikel PDF

Kritische Geister mögen fragen, weshalb viele Tiere, allen voran die Bienen und Kleinvögel, erst seit wenigen Jahren so massiv unter dem Mobilfunk leiden sollen. Schließlich kann man seit fünfzehn Jahren mit dem Handy telefonieren – und technische Funkstrahlen von Militär, Radar, sowie Radio und Fernsehen gibt es noch viel länger. Sind also Mikrowellen doch nicht maßgeblich für das Leiden oder gar Aussterben dieser Tiere verantwortlich?

Oh doch! Weshalb sich die Lage in den letzten Jahren so dramatisch verschärft hat, läßt sich – der Komplexität des Themas zum Trotz – einfach erklären.

Der berühmte Tropfen zuviel

handymastLebende Organismen sind in vielerlei Hinsicht wahre Wunderwerke der Natur. Die meisten, darunter auch unsere Körper, können beispielsweise sogar dann noch tadellos funktionieren, wenn es ihnen nicht besonders gut geht. Selbst unter Belastung, Streß oder Mangel merkt man dem Körper nichts an – vorerst. Mit der Zeit wird man vielleicht etwas schwächlich, doch noch läuft alles reibungslos ab. Dieses biologisch einprogrammierte Verhalten, auch im „roten Bereich“ alle Körperfunktionen so gut wie nur irgend möglich aufrechtzuerhalten, ist eine grundlegende Vorraussetzung, damit eine Spezies auch in Notsituationen überleben kann. Notlagen müssen jedoch zeitlich begrenzt sein. Dauern sie zu lange an, wird der Körper mehr und mehr ausgelaugt, bis er – auf einmal und nicht allmählich – zusammenbricht. So kann eine an sich kleine zusätzliche Belastung zu jenem sprichwörtlichen Tropfen werden, der das Faß zum Überlaufen bringt: Menschen erkranken beispielsweise „grundlos“ an Krebs, oder Bienenvölker sterben „plötzlich“ weg.

Die Gefahr liegt darin, daß man die vorangegangene Leidensgeschichte nicht erkennt, weil Symptome ausblieben oder nicht richtig gedeutet wurden. Mit anderen Worten, die enorme „Leidensfähigkeit“ unseres Körpers wird uns zum Verhängnis. Würden wir nämlich jedes Mal nach einem längeren Telefonat am Handy mit gräßlichsten Kopfschmerzen gepeinigt, so wären wir sehr schnell bereit, unser mobiles Geschnatter auf das absolut Notwendige zu beschränken.

Petkau versus Paracelsus

Der kanadische Wissenschaftler Dr. Abram Petkau entdeckte schon 1972, daß selbst schwächste radioaktive Strahlung lebende Zellen schädigen kann, wenn die Zellen ihr über lange Zeit (chronisch) ausgesetzt sind. Im Gegensatz dazu bewirkt höhere, jedoch nur kurzzeitig (akut) wirkende Radioaktivität weniger Zellschäden. Daraus formulierte man das „Gesetz von Petkau“, welches für jegliche Art von widernatürlichen – also vom Mensch erzeugten und in der Natur ansonsten nicht vorkommenden – Giftstoffen gilt: Eine niedrige Dosis über längere Zeit wirkt schädlicher als eine höhere Dosis über kurze Zeit!

Ob Asbest, Pflanzenschutzmittel, pharmazeutische Medikamente, künstlich erzeugte Radioaktivität oder Mobilfunkstrahlung – je länger wir diesen ursprünglich in der Natur nicht vorkommenden Belastungen ausgesetzt sind, desto gefährlicher sind sie, und zwar schon in den geringsten Dosen. Deshalb sind Grenzwerte für Langzeitbelastungen hinfällig, weil sie uns nicht effektiv schützen können!

Im Gegensatz dazu gilt für natürliche Giftstoffe der Grundsatz von Paracelsus: Allein die Menge macht das Gift. Aus diesem Grund kann man beispielsweise mit Schlangengift oder giftigen Pflanzen einen Menschen töten, aber auch heilen – je nach der verabreichten Dosis.

Wenn nun also die Wissenschaft und der Gesetzgeber die widernatürlichen elektromagnetischen Strahlungsfelder wie natürlich vorkommende Belastungen betrachten und meinen, man müsse nur sicherstellen, daß deren Dosis einen bestimmten Grenzwert nicht überschreite, so begehen sie damit einen Kardinalsfehler, dessen verheerende Konsequenzen immer deutlicher zu Tage treten.

So unterliegt auch der Mobilfunk dem sogenannten Petkau-Effekt: Je länger ein biologischer Organismus dieser Strahlung ausgesetzt ist, um so mehr schadet sie. Fatalerweise leben wir alle ständig in dieser Strahlung, weil wir den Globus längst in einen planetaren Mikrowellenofen verwandelt haben!

E-Smog nimmt ständig zu

handynutzer

Gemäß einer auf wissenschaftlichen Daten basierenden statistischen Hochrechnung, welche Forscher um den US-Amerikaner und ehemaligen Mobilfunk-Insider Dr. George Carlo gemacht haben, könnte 2012/13 zu einem Schicksalsjahr für die Menschheit werden. Geht das Wachstum des Mobilfunks im jetzigen Stil weiter, so wird zu jenem Zeitpunkt ein Maß an globaler Mikrowellenbelastung erreicht sein, dem das Immunsystem der meisten Menschen nicht mehr wird standhalten können. Dann, so fürchtet man, könnten Hirntumore und andere Krebsarten „plötzlich“ und praktisch überall auf der Welt epidemisch ausbrechen.

Im Jahr 2006 waren weltweit 2,7 Milliarden Mobilfunkanschlüsse registriert. Ende 2009 werden es 4,4 Milliarden sein. Und ein Ende ist nicht abzusehen. In den Industrienationen liegen die Wachstumsraten zwar nur noch zwischen eins und vier Prozent – weil dort rein rechnerisch betrachtet jeder Einwohner bereits mehr als ein Handy besitzt – doch in den letzten Jahren vermelden gerade die Schwellen- und Entwicklungsländer (alp)traumhafte Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich. Endlich kann man sich auch dort das kabellose Quasseln leisten. So steigt die Zahl der Handy-Nutzer allein in Indien in diesem Jahr um voraussichtlich 32 Prozent auf 457 Millionen. Nur schon in dieser Zahl offenbart sich, weshalb man nun auch in Indien feststellt, daß die Bienen und Spatzen „plötzlich“ verschwinden!

UMTS statt GSM

Es reicht nicht aus, daß immer mehr Menschen ein Handy besitzen und damit telefonieren. Nein, man will das Mobiltelefon auch multimedial nutzen. Es soll nicht nur Text und Stimmen über den Äther schicken, sondern auch Musik, Bilder und ganze Filme. Weil diese jedoch viel mehr Daten enthalten, die alle per Funk übermittelt werden, vergrößert sich die Belastung durch Mikrowellenstrahlung enorm. In der Folge reicht der GSM-Mobilfunkstandard der 2. Generation nicht mehr aus, obwohl diese mittlerweile schon veralteten Handys immerhin schon in der Lage waren, jede Sekunde bis zu 220‘000 Informationseinheiten (220 kbit/s) zu versenden oder empfangen. Das neuere UMTS-Netz der 3. Generation hingegen ermöglicht eine Datenübertragung von bis zu 7,2 Millionen Informationseinheiten pro Sekunde (7,2 Mbit/s) – ist also knapp 33mal schneller (und kann dementsprechend mehr Elektrosmog verursachen).

Damit diese massiv gesteigerte Kapazität möglich ist, verwendet UMTS ein anderes Datenübertragungsverfahren als GSM. Leider ist diese neue Technologie für lebende Zellen um ein Vielfaches gefährlicher als der ohnehin schon schädliche GSM-Standard. Prof. Franz Adlkofer hatte mit der weltweit bekannt gewordenen REFLEX-Studie (2000-2004, von der Europäischen Union finanziert) bewiesen, daß bereits der GSM-Mobilfunk Schäden an unserer Erbsubstanz (DNA) hervorrufen und damit das Krebsrisiko deutlich erhöhen kann. Am 1. Oktober 2007 warnte der deutsche Mediziner und Hochschullehrer eindringlich vor den Gefahren des neuen UMTS-Standards, dessen Einführung er als „unkontrollierten und ungeplanten Feldversuch an den Menschen“ kritisierte. Franz Adlkofer: „DNA-Strangbrüche treten bereits bei einem Vierzigstel des Grenzwertes auf. UMTS-Signale sind damit fast zehnmal wirksamer [genschädigender] als GSM-Signale.“

Mit der Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Sommer 2000 nahm allein die Bundesrepublik Deutschland ca. 50 Milliarden Euro (damals waren es 98,8 Milliarden D-Mark) ein. Weitere UMTS-Frequenzblöcke wollen die Deutschen Mitte 2010 versteigern.

Das weltweit erste UMTS-Netz wurde 2001 auf der britischen Isle of Man in Betrieb genommen. Im Jahr darauf startete Österreich. Doch erst einige Jahre später begann UMTS in Europa massentauglich zu werden (in Deutschland ist dieser neue Mobilfunkstandard beispielsweise erst seit 2004 kommerziell verfügbar). Deshalb telefonieren noch heute die meisten Europäer mit dem älteren GSM-Netz. Doch nicht mehr lange. Laut einer offiziellen Prognose steigt die Zahl der UMTS-Anschlüsse in der EU im Jahr 2009 um 36 Prozent auf rund 172 Millionen, während die Zahl der herkömmlichen GSM-Anschlüsse um fünf Prozent auf 469 Millionen abnimmt. In der Schweiz funkt bereits mehr als jedes dritte der über neun Millionen Handys nach dem UMTS-Standard. Das sind 46 Prozent mehr als im Vorjahr. Und das ist erst der Anfang.

Eine zeitliche Übereinstimmung auch hier: Seit das UMTS-Netz flächendeckend überhand nimmt, verschwinden die Bienen und immer mehr Vögel in zunehmendem Ausmaß. Kein Zweifel: Wir kochen uns mit diesem hausgemachten Dauerbombardement aus Mikrowellen buchstäblich zu Tode. Und wie der Frosch im erhitzten Wasserglas merken wir es nicht einmal, weil die Veränderung so schleichend ist.

Was kann man tun?

Verzichten Sie aufs Handy! Falls das nicht geht, benutzen Sie es ausschließlich zur Übermittlung von Textnachrichten und möglichst kurz gehaltenen Telefongesprächen.

Benutzen Sie bei sich zuhause und am Arbeitsplatz kabelgebundene Telefonapparate. Die meisten Basisstationen der DECT-Schnurlostelefone strahlen nämlich ständig mit voller Leistung, ob Sie telefonieren oder nicht. Falls Sie auf ein DECT-Telefon angewiesen sind, sorgen Sie wenigstens dafür, daß die Basisstation nur während des Telefonierens aktiv ist (die entsprechenden neuen Geräte weisen die Bezeichnung „ECO Modus +/Ecomode plus“ oder „fulleco“ auf).

Vermeiden Sie kabellose Internetverbindungen (W-LAN) für Ihren Computer. Es ist nicht nötig, auf der Toilette, im Pendlerzug oder im Stadtpark durch den Cyberspace zu surfen!

Informieren Sie Ihre Mitmenschen über die von Mikrowellenstrahlung ausgehenden Gefahren, auch wenn Sie sich dazu überwinden müssen. Machen Sie bei Behörden und Politikern Druck. Es ist an der Zeit, die angestaubte Zivilcourage wieder aus dem Schrank hervorzukramen!

— Ende des vollständigen Artikels —
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Gruß an die, die die sich so wichtig nehmen, daß sie meinen immer und überall erreichbar zu sein
TA KI

Germanische Götter in der Volksüberlieferung unserer Zeit


Geschrieben von: Administrator
Wodan und die Götter von Walhall sind nicht tot. Zahlreiche Spuren von ihnen sind in Namen, Sagen und Volksmärchen vorhanden, und es soll daher im folgenden aus der Fülle des in unserer Zeit Erhaltenen eine kleine Auslese gegeben werden.

Der eigentliche Urgott der Germanen war Tyr , althochdeutsch Zio , gotisch Tius , ursprünglich der indogermanische Himmelsgott an sich – der nordische Name Tyr bedeutet „der leuchtende “ – gleichzeitig aber auch der Stammvater der Germanen. Erst in der späteren Mythologie wird er zu einem Sohne Odins. Als der oberste Gott eines so wehrhaften Volkes war er natürlich auch der Schlachtenlenker und Kriegsgott. Die Rune T , die Tyr bedeutete, war das Sinnbild des Schwertes und hat nebenbei auch grosse Ähnlichkeit mit dem Planetenzeichen für Mars X . Und in der Tat wurde von römischen Schriftstellern Mars geradezu als ein Hauptgott der Germanen bezeichnet. Des Gottes Name ist in Dienstag (der nichts mit „dienen“ zu tun hat), nordisch Tys-dagr, alamannisch Zies-Tag, also Tius-Tag, englisch Tuesday, französisch Mardi, lateinisch dies Martis , erhalten.

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Das Wort „Zetergeschrei“ geht auf Zio zurück, bedeutet also ursprünglich einen Anruf des Kriegsgottes, desgleichen der Name des Seidelbastes (daphne mezereum) , der eigentlich Zio-linta hiess, und der seinen heutigen Namen erst durch eine Volkswortdeutung erhielt, als der alte Name unverständlich geworden war. Der Eisenhut oder Sturmhut (aconitum)viola Martis , auf Tyr zurück. Das Volk hat dann später aus dem „Mars“ -Veilchen ein „März“ -Veilchen gemacht. Im christlichen Mittelalter ist der Kriegsgott Tyr zum schwertschwingenden Erzengel Michael geworden. heisst in Norwegen noch heute Tyr-hialm, also Tyrs Helm. Ebenso geht die altnordische Bezeichnung tysfiola, lateinisch

Der Hauptgott der nächstälteren Periode war der nordische Thor , altsächsisch Thunar , angelsächsischen Thunor , südgermanisch Donar oder Donner . Da im Mittelalter gewisse Züge Thors auf den Teufel übertragen wurden, so führte letzterer in Erinnerung an Thors Hammer den Beinamen „Meister Hämmerlein“ . Auch zwischen Thor und Herakles bestanden gewisse, aus dem indogermanischen Ur-mythos herrührende Analogien, so der Kampf beider gegen Riesen und Ungeheuer zum Wohle und zum Schutze der Menschheit, wobei allerdings Thors Hammer bei Herakles zur Keule geworden ist.

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Von Donar abgeleitete Personennamen sind im Südgermanischen (Deutschen) ungewöhnlich, desto häufiger aber erscheinen von Thor abgeleitete in Skandinavien, so Thorarr, Thorir, Thorolfr, Thorgeirr, Thorbjörn, Thorstein, Thorketill, Thorvaldr, Thorsinnr oder weiblich Thora, Thorun, Thorhildr, Thordis. Ebenso sind mit Donar zusammengesetzte Ortsnamen Donnersberg, Donnersmark, Donnerschwee (ein Dorf unweit Oldenburgs, das früher Donnerswehe hiess )- nicht so häufig wie die mit Thor zusammengesetzten in Skandinavien und im Norden, wo wir Thorsgy, Thorshälla, Thorslunda, Thorstuna, Thorsvi, Thorsaker, Thorshang, Thorfas, Thorsö in Schweden, Thorseng auf Fünen, Thorshöi in Schleswig, Thorsen, Thorsnes, Thorshof in Norwegen, Thorshavn auf den Färöern finden.

Unter den Tieren waren dem Thor heilig der Fuchs, das Eichhörnchen und das Rotkehlchen wegen ihrer roten Farbe, der Bär wegen seiner Stärke, und weil er das gewaltigste und gefährlichste Raubtier der nordischen Länder war. In einigen Gegenden Deutschlands heisst der Hirschkäfer oder Hornschröter (lucanus cervus) noch heute Donnerguege (gueg, guegi=Käfer) oder Donnerpuppe, und vielleicht gehört auch die Benennung der Schnepfe (scolopax gallinago) als Donnerziege, Donnerstagspferd oder Himmelsziege in diesen Zusammenhang, da sie als sog. Wettervogel und als Verkünder von Gewittern galt.

Unter den Pflanzen tragen des Gottes Namen unter anderem der Donnersbart oder Hauswurz (sempervivum tectorum, französisch joubarbe, also barba Jovis) , die Donnerdistel (eryngium campestre) , das Donnerkraut (sedum) und der Donnerflug (fumaria bulbosa) . Von Bäumen war ihm besonders heilig die Eiche, der Baum der Jüngeren Steinzeit, ebenso wie in Griechenland die Eiche der Baum des Donnergottes Zeus (z. B. in Dodona) war. Endlich ist der Name des Gottes erhalten geblieben in Donnerstag, englisch Thursday, französisch Jeudi, lateinisch dies Jovis .

In dem Namen Freyrs , des südgermanischen Fro , steckt die gleiche Wurzel wie in unserem Worte „froh“ , die Urbedeutung scheint also der Frohmachende, der Frohe zu sein. Später bedeutet der Name „Herr“ schlechtweg und ist in „Frondienst“ und „Fronleichnam“ noch heute erhalten. Freyr war der Sonnengott und zugleich der Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit, sein geweihtes Tier war der goldborstige Eber (Gullinbursti) , auf dem er über die Felder ritt. Dieser Eber wird gewöhnlich als die Sonne gedeutet und spielte vor allem in der angelsächsischen Poesie eine Rolle, und noch heute bildet ein Wildschweinkopf mit einer Zitrone (dem Sinnbild der Sonne) im Maul in England auf festlichen Tafeln ein beliebtes Schaugericht.

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Auch ein Zauberschwert besass der Gott, das sich von selbst schwang, und das im Volksmärchen in vergröberter Form als „Knüppel aus dem Sack“ wiederkehrt.

Freyrs Schwester Freya , ursprünglich nur die weibliche Form von Freyr, war die spinnende und webende Göttin, die später vielfach mit der einer jüngeren Mythenbildung entstammenden Frigga , südgermanisch Fricka , verwechselt wurde, obwohl es sich anfangs gewiss um zwei verschiedene Gestalten gehandelt haben wird. Als Göttin des Spinnens und Webens hiess Freya, ebenso wie die später an ihre Stelle tretende Frigga, in Schwaben, im Elsass, in der Schweiz, in Bayern und in Österreich auch Frau Berchta oder Bertha, d.h. berahta (=die Glänzende) , und in Hessen, Thüringen und Franken auch Frau Holda, Hulda, Holle und ist unter diesem Namen in Volkssagen und Märchen bis zum heutigen Tage lebendig geblieben.

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Um eine verlorene goldene und überhaupt eine weit zurückliegende Zeit zu bezeichnen, lebt in manchen Gegenden Deutschlands noch heute die Redensart: „Die Zeiten sind vorbei, da Bertha spann“ , ebenso wie man in Italien noch jetzt sagt: „Non e piu il tempo che Berta filava“ .

Als Spinnerin lebt Freya (bzw. Frigga ) noch heute in Volkssagen und Volksgebräuchen fort. So geht nach einer oberdeutschen (besonders bayrischen) Sage zur Zeit der Spinnarbeit, im Winter also, in der Dämmerstunde im Dorf eine in weisses Linnen gehüllte Gestalt um, die die fleissigen Spinnerinnen belohnt, die faulen aber bestraft. Auch das „Berchtenlaufen“ um die Fasnachtszeit, bei der eine weissgekleidete Gestalt ( Frau Berchta ) ihren Umzug hält, findet sich noch in vielen ländlichen Gegenden Deutschlands. Die sog. „weisse Frau“ , die in manchen Schlössern umgeht, dürfte wohl gleichfalls ursprünglich auf Freya (Frigga) zurückgehen.

Nach Freya heissen mehrere Farne (adiantum, polypodium, asplenium) Frauenhaar, lateinisch capillus Veneris , isländisch Freyju-Haar, dänisch Frue-Haar, norwegisch Mari-Gras, desgleichen der Frauenschuh, dessen lateinischer Name Cypripedium auf die der Freya entsprechende römische Göttin Venus (Cypris) weist, ferner heisst auch eine Orchidee (orchis odoratissima) , die zu Liebestränken verwendet wurde, Friggas Gras. Auch der Frauen- oder Marienkäfer, Herrgottskälbchen, Sonnenkälbchen, Gottesschäfchen ( coccinellina septempunctata ) geht letzten Endes auf Freya zurück, da im Mittelalter vielfach die Jungfrau Maria an die Stelle der Freya trat, was sich auch in den Pflanzennamen Frauenflachs ( cuscuta ), Frauennabel ( cotyledon ), Marienblume ( bellis perennis ), Mariendistel ( carduus Marianus ), Marienflachs ( antirhinum linaria ) und Marienmantel ( alchemilla vulgaris ) zeigt.

Als letzter in der Reihe der Hauptgötter erschien dann derjenige, den die Edda als den von Anfang an höchsten Himmelsgott und Vater der Asen nennt, nämlich Odin , südgermanisch Wodan oder Wotan . Der nordische Name stammt von den altnordischen vadha, Präteritum odh, wonach Odin – richtige Schreibweise eigentlich Odhin – soviel heisst als „der durchdrungen hat“ , denn das Zeitwort vadha bedeutet ursprünglich „waten“ . Die gleiche Bedeutung hat das althochdeutsche watan, Präteritum wuot, woraus dann althochdeutsch Wuotan, altsächsisch Wodan oder Wotan wurde. Er war also der Alldurchdringer, und seine Naturgrundlage war die Luft. Im übrigen hängt mit seinem Namen auch unser „Wut, wüten“ zusammen, und das „wütende“ oder „wilde“ Heer ist nichts weiter als Wuotes (d. h. Wuotans)“ Heer. Odin gehörte der jüngeren Bronzezeit an und blieb führender Gott auch die ganze Eisenzeit hindurch bis zum Zurückdrängen des germanischen Götterglaubens.

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Odin besaß den Wunschring Draupnir (der Tropfende), aus dem jede neunte Nacht acht gleiche herabtropften. Dieser Ring war vielleicht ein Hinweis auf die Ringe und Spiralen, die in der Bronzezeit wahrscheinlich als Zahlungsmittel verwandt wurden, und in späteren Volkssagen erscheint der Ring als Brut- oder Heckpfennig, als Wunschhütlein oder Glücksseckel. Als Wanderer (Wegwalt oder Begtamr, Gangrädhr) durchzog Odin die Welt, bekleidet mit einem Schlapphut und einem fleckigen blauen Mantel, dem Wolkenmantel (daher fleckig), der ihn durch die Luft trug und der im Mittelalter zu Doktor Fausts Zaubermantel wurde. Deshalb hiess Odin auch Hakulberand (=der Mantelträger), woraus dann die Sage vom Hackelberend, dem Anführer der Wilden Jagd, entstanden ist. Aus dem manteltragenden Odin ist dann im Mittelalter christlicherseits St. Martin gemacht geworden.

Zahlreich sind die Orte, die nach Odin (Wodan) heissen, wie Onsberg auf der dänischen Insel Samsöe, Odensberg in Schonen, Godesberg bei Bonn (im Mittelalter Gudenesberg, noch früher Wodenesberg), mehrere Gudensberg in Deutschland, Godensholt (früher Wodensholt) im Oldenburgischen, Woendsrecht (=Wodani trajectum, also Wodansfurt) unweit von Bergen op Zoom in Holland, Woensel (Woedens sele, Wodans Saal) in Nordbrabant, Wunsdorf (Wunstrop, 1179 noch Wodenstorp) in Niedersachsen. In England finden sich Wednesbury und Wednesfield in Staffordshire, Woodnesbury in Kent, Wednesham in Eheshire u.a.

Besonders häufig sind solche Namenszusammensetzungen natürlich in Skandinavien. Pflanzen sind anscheinend nicht nach Odin benannt worden, wohl aber nennen die Isländer und Dänen einen kleinen Wasservogel, den Zwergstrandläufer (tringa minima), Odenshane oder Odensfugl. Sogar ein Teil des menschlichen Körpers wurde nach dem Gott genannt, denn der Raum zwischen dem gestreckten Daumen und dem Zeigefinger, den die Griechen lichas (von lichanos, der Leckfinger, Zeigefinger) nannten, hiess in den Niederlanden Woedensspanne, Woenlet. Endlich ist der Name des Gottes in dem Tage erhalten, den wir sehr farblos Mittwoch nennen, der aber bei den Engländern Wednesday, französisch Mercredi, lateinisch dies Mercurii heisst. Den Hauptgott der Germanen nennt Tacitus in seiner Germania Mercurius .

Von den übrigen Göttern hat sich der Name des Baldur, südgermanisch Balder, erhalten in der Hundskamille ( anthemis cotula ) und der Feldkamille ( matnearia inodora ), die in Skandinavien Baldursbraue ( Baldrs bra ) heisst.

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Nach Loki , südgermanisch Loge , werden, um seine verderbliche Wirkung zu zeichnen, der Schwindelhafer ( avena fatua ), der Hahnenkamm ( unnanthus ensta galli ) und ein dem Vieh schädliches Unkraut ( polytrichum commune ) Lokis Hafer genannt. Im übrgen ist der Name des Gottes in Skandinavien auch in zahlreichen volkstümlichen Wendungen bewahrt geblieben. Zieht die Sonne Wasser, so sagt man, Loki fährt über die Äcker oder Loki trinkt Wasser, wenn Unheil gestiftet wird, so sät Loki seinen Hafer, knistert das Feuer, so gibt Loki seinen Kindern Schläge, steigen in der Sonnenglut Dünste auf, so treibt Loki seine Geissen aus. Der Irrwisch heisst in Skandinavien Lokis Geruch, der Stern Sirius Lokis Brand, Späne, die zum Feueranmachen dienen, heissen Lokis Späne. In christlicher Zeit, in der die germanischen Götter zu „üblen Wichten“ , also Dämonen wurden, wurde Loki zum Teufel schlechthin. Auf die Nornen endlich, die Schicksalsgöttinnen, gehen die zahlreichen Sagen und Märchen von guten und bösen Feen (z. B. im Märchen vom Dornröschen), Wasserfrauen, Brunnennixen, Schatzhüterinnen usw. zurück, während die Schwanenjungfrauen aus den Walküren entstanden sind.

 

 

 

Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=95:walther-brewitz&catid=8:mythologie&Itemid=27

Gruß an die Deutschen Sagen

TA KI