Hardliner übernimmt ukrainische Armee


Die geballte Faust ist Programm: Poltorak (l.) und Poroschenko (r.).

Neuer Verteidigungsminister im Amt Hardliner übernimmt ukrainische Armee

Eine Schlüsselposition in der ukrainischen Regierung ist der Posten des Verteidigungsministers – der gleichzeitig ein Schleudersitz ist. Nun wagt sich schon der Vierte an die schwierige Aufgabe. Begleitet wird seine Amtseinführung von einem besonders perfiden Anschlag.

Verteidigungsminister haben keinen leichten Job in der Ukraine. Seit der Annexion der Krim scheiterten schon drei Männer in dem Amt. Nun versucht es mit Stepan Poltorak der Vierte – und stellt sogleich eine Modernisierung und Stärkung der Streitkräfte in Aussicht. „Die Ukraine braucht Frieden – nur moderne und mobile Streitkräfte, die gut ausgebildet und ausgerüstet sind, können dies garantieren“, sagte Poltorak im Parlament in Kiew. „Ich weiß, was getan werden muss.

Der 49-jährige Poltorak stand bislang an der Spitze der Nationalgarde. Diese erwies sich bei den Kämpfen gegen die prorussischen Separatisten im Osten des Landes wiederholt als schlagkräftiger als die reguläre ukrainische Armee. Präsident Petro Poroschenko hatte Poltorak nach der Entlassung des bisherigen Verteidigungsministers Waleri Geletej am Montag nominiert.

Geletej musste nach nur drei Monaten im Amt gehen. Ihm wurde vor allem angelastet, dass Ende August bei schweren Kämpfen nahe der Grenze zu Russland mehr als hundert Soldaten von prorussischen Separatisten getötet wurden. Die Einheiten waren in eine Falle geraten und hatten tagelang keine Verstärkung erhalten.

Poroschenko trifft Putin in Mailand

Vom neuen Verteidigungsminister erhofft sich die prowestliche Führung Erfolge im Kampf gegen prorussische Aufständische in der Ostukraine, zumal er als Hardliner gilt. Genau vor einem halben Jahr, am 14. April, hatte die Armee ihren „Anti-Terror-Einsatz“ gegen die militanten Gruppen begonnen. Anfang September wurde im Osten eine Waffenruhe vereinbart, doch gibt es weiterhin praktisch täglich Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und prorussischen Separatisten. Nach UN-Angaben wurden im Ukraine-Konflikt binnen sechs Monaten 3600 Menschen getötet. Für Freitag ist ein Treffen Poroschenkos mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigt.

Am Rande eines Gipfeltreffens in Mailand signalisierte Russland schon Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Außenminister Sergej Lawrow kündigte an, Kremlchef Wladimir Putin werde beim europäisch-asiatischen Gipfel (Asem) am Donnerstag und Freitag eine Erklärung zur Ukraine abgeben.

Putin wolle „mit den vernünftigen Menschen in der Führung der EU-Länder“ eine Strategie zur Konfliktlösung entwickeln. Lawrow berät sich darüber mit seinem US-Kollegen John Kerry in Paris. Putin kündigte an, er wolle in Mailand mit Kanzlerin Angela Merkel über die Zukunft des Petersburger Dialogs sprechen. Das für Ende Oktober im russischen Sotschi geplante Diskussionsforum war wegen der Ukraine-Krise abgesagt worden.

Am Rande eines Gipfeltreffens in Mailand signalisierte Russland schon Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Außenminister Sergej Lawrow kündigte an, Kremlchef Wladimir Putin werde beim europäisch-asiatischen Gipfel (Asem) am Donnerstag und Freitag eine Erklärung zur Ukraine abgeben.

Putin wolle „mit den vernünftigen Menschen in der Führung der EU-Länder“ eine Strategie zur Konfliktlösung entwickeln. Lawrow berät sich darüber mit seinem US-Kollegen John Kerry in Paris. Putin kündigte an, er wolle in Mailand mit Kanzlerin Angela Merkel über die Zukunft des Petersburger Dialogs sprechen. Das für Ende Oktober im russischen Sotschi geplante Diskussionsforum war wegen der Ukraine-Krise abgesagt worden.

Granatangriff trifft Trauerzug

Die Amtseinführung des neuen ukrainischen Verteidigungsministers wurde von einem schweren Angriff mit mehreren zivilen Opfern begleitet. Bei einem Angriff auf ein Dorf im Südosten wurden sieben Teilnehmer einer Beerdigungsprozession getötet. Der Granatenangriff traf einen Trauerzug im Dorf Sartana am Rand der Hafenstadt Mariupol. Die ukrainische Regionalverwaltung machte prorussische Separatisten für den Angriff verantwortlich, bei dem nach ihren Angaben 17 weitere Zivilisten verletzt wurden. Nach Angaben des ukrainischen Armeesprechers Andrej Lyssenko wurden zudem bei diversen Vorfällen binnen 24 Stunden in der Ostukraine sieben Soldaten getötet.

Die Abgeordneten in Kiew beschlossen auch eine Reform der Staatsanwaltschaft sowie Schritte gegen die ausufernde Korruption in der krisengeschüttelten Ex-Sowjetrepublik. Die EU hatte ein Reformpaket zur Bedingung für wirtschaftliche Annäherung gemacht. Vor dem Parlamentsgebäude in Kiew kam es derweil zu schweren Ausschreitungen zwischen Nationalisten und der Polizei. Dabei wurden mindestens 50 Menschen festgenommen, das Innenministerium berichtete von mehr als 20 Verletzten.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Hardliner-uebernimmt-ukrainische-Armee-article13781181.html

Gruß an die Völker

TA KI

 

Werbeanzeigen

Banken, Banker, Bankster


banken bankster

Ob Rohstoffe, Immobilienkredite oder undurchschaubar gewordene Finanzinstrumente – die Spekulanten machen auf der Suche nach Profit vor nichts halt. Die Bankiers haben die Macht übernommen. Wie konnte sich dieses System durchsetzen, und warum können die Staaten es nicht mehr kontrollieren? Die Filmemacher Jean-Michel Meurice und Fabrizio Calvi bieten mit dieser Doku Erklärungen dafür, wie die Finanzwelt in die Krise geführt wurde.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Banken+Banker+Bankster+de+/569947/detail.html

Gruß an die Ehrlichen

TA KI

 

Was deine Blutgruppe alles verrät…


Augen auf „Neues“ – (155) – Was deine Blutgruppe alles verrät…

„Jede Blutgruppe bringt Ihre eigenen Kennzeichen und Eigenschaften mit sich. Man unterscheidet vier Hauptgruppen: Die Blutgruppen 0, A, B, und AB. In Deutschland haben etwa 80% aller Menschen Blutgruppe 0 oder A. Etwa 10% besitzen die Blutgruppe B und nur 5% die Blutgruppe AB.“

„Menschen mit Blutgruppe O haben andere Eigenschaften als Menschen, die Blutgruppe B oder A haben – sie sind anfällig für unterschiedliche Krankheiten, sie sollten unterschiedlicheNahrungsmittel zu sich nehmen und unterschiedliche sportliche Betätigungen machen und dies alles in einer komplett unterschiedlichen Art und Weise. Einige glauben auch, dass die Persönlichkeit von der Blutgruppe beeinflusst wird!“

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quelle:
http://www.kpopmagazin.de/2013/12/22/…

LG Chembuster33

Danke an Marco

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die Sache mit den Zeiträumen


(c) 2000 Gernot L. Geise, veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 41 (5/2000)

Heutige wissenschaftliche Erkenntnisse sind bereits morgen überholt. Das sehen wir täglich. Das geht heute wirklich in einem derart rasanten Tempo, dass nicht nur

Lehrbücher aus den siebziger Jahren bereits heute völlig überholt sind. Beispielsweise wird die Entstehung des Universums und der Erde von der Wissenschaft immer weiter

hinausgeschoben. Praktisch von Jahr zu Jahr um einige weitere Millionen (Milliarden?) Jahre zurück in die Vergangenheit.

Ich habe das Gefühl, dass unsere Wissenschaftler nur raten, bis sie sich irgendwann sagen: So könnte es gewesen sein, so klingt es glaubhaft. Als Tatsache kann man die
von ihnen aufgestellten Theorien nicht akzeptieren, weil sie nur Konstrukte sind und zu dem angegebenen Zeitpunkt niemand Augenzeuge war. Ebenso verhält es sich mit der
sogenannten Evolution, die mit Recht heute sehr in Zweifel gezogen wird. Die ganze, bisher vertretene Evolutionsgeschichte ist letztendlich ebenfalls nur eine Theorie! Und auf
der einen Theorie baut die nächste auf und darauf wieder die nächste. Es ist nichts, aber auch gar nichts, bewiesen! Es wird Zeit, dass wir die unterste Theorie widerlegen. Dann
kracht das ganze hübsche Lügen-Theorien-Gebäude der Vergangenheitsentwicklungswissenschaftlerzunft mit lautem Getöse zusammen!
Ich persönlich sehe keinen Grund, beispielsweise die unlogische Evolutionstheorie unserer Wissenschaftler zu glauben. Da lobe ich mir die Thesen von François de Sarre (1),
wonach der Mensch sich nicht aus einem affenähnlichen Tier entwickelt habe, sondern umgekehrt, der Affe ein Nebenzweig des ursprünglich aufrecht gehenden Urmenschen sei.
Sarre (es gab übrigens in den Zwanzigerjahren weitere Wissenschaftler, die diese Theorie vertraten) hat seine Theorie völlig logisch aufgebaut, und sie hat zumindest die
gleiche Daseinsberechtigung wie die offizielle ?-Theorie“.
Damit komme ich zu den Zeiten. Wie ich oben schrieb, werden alle möglichen Ereignisse von der Wissenschaft immer weiter in die Vergangenheit hinausgeschoben.
Auch dem kann ich nicht zustimmen. Es ist in meinen Augen ein einziges bequemes Weglaufen und Augenverschließen, um sich mit der Thematik so wenig wie möglich
auseinandersetzen zu müssen. Klar, je weiter Sintfluten und andere Katastrophen zurückgeschoben werden nach ? “ (2), um so beruhigter kann man sich fühlen, dass heute
so etwas nicht mehr passieren kann, es liegt ja soooo weit zurück. Der Velikovsky (3) spinnt wohl – Katastrophen in geschichtliche Zeiten hochzuziehen! Heute gibt es doch
keine Katastrophen vorzeitlicher Ausmaße mehr…! Es lässt sich herrlich um Tage streiten (die der Kalenderfälscher Papst Gregor „der Große” einfügte), damit man bloß nicht an
die Jahrhunderte (und Jahrtausende) gehen muss (4). Doch die angegebenen Zeiten stimmen nicht hinten und nicht vorne. Die Erdkruste hat sich nicht vor Millionen und
Milliarden von Jahren gebildet. Das ist ein Ammenmärchen moderner Machart. Wenn das wirklich so wäre – und das müsste eigentlich jedem logisch denkenden Menschen
einleuchten -, wenn unsere Erde wirklich so alt wäre, wie es postuliert wird, dann wäre sie heute völlig rund, ohne jedes Gebirge, ohne jeden Hügel. In den vorgegebenen Millionen-
und Milliarden-Zeiträumen hätte die Natur und die Erosion alles, aber auch restlos alles eingeebnet. Ich verlasse mich hier nicht auf ? ” Untersuchungen, sondern auf
Beobachtungen, die jeder selbst nachprüfen kann. Wenn man sich beispielsweise unsere Alpen mit offenen Augen anschaut, wie sie sich von Jahr zu Jahr, langsam, aber sicher,
auflösen, wie ganze Gebirgshänge innerhalb von ein, zwei Jahren abrutschen, dann ist es ein reines Rechenexempel, sich auszumalen, wie lange es noch dauert, bis sie flach
sind. Sicher, es wird noch ein paar hundert Jahre dauern, aber nicht viel länger! Und das nicht nur wegen unserer sogenannten Umweltverschmutzung. Man beobache nur einmal,
was passiert, wenn die Natur Regenwasser in Felsritzen einsickern lässt, das (im Winter) dann friert (und das passiert Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue). Es sind zwar immer
nur ein paar Zentimeter, die so jährlich zerstört werden, doch gegen das auf Dauer hierdurch erzielte Ergebnis sind Presslufthämmer Spielzeuge.
Es können also keine Millionen Jahre gewesen sein, seit sich beispielsweise die Alpen bildeten. Wie gesagt, sie wären schon wieder weg. Wenn sie alt sind, sind sie nur ein
paar tausend Jahre alt! (5) Ebenso sieht es mit der Überflutung Europas aus. Bei Weinheim (Alzey) wurden Haifischzähne und Muscheln gefunden (6), bei Wüllen (Ahaus, Westfalen) Seeigel (7), bei Kühnring in Österreich hat man Seekuhskelette und Delphine gefunden (8), von den unzähligen Muscheln auf den höchsten Bergen einmal ganz zu schweigen. Doch: die seither verstrichene Zeit war so kurz, dass keine Versteinerung eintreten konnte! Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass die „Sintflut” von unserer heutigen Zeit zurückgerechnet vor höchstens tausend bis zweitausend Jahren stattfand! (Nein, nicht erschrecken, das passt durchaus, wenn wir nur die uns von der Kirche untergeschobenen tausend zuviel geführten Jahre wieder aus der Geschichte herausziehen).
Ebenso verhält es sich mit der Menschheitsentwicklung. Die Herausbildung der Intelligenz kann keine rund fünfunddreißigtausend Jahre gedauert haben (9). Der angeblich älteste
Vorfahre des Menschen, der Affe ? ”, wird auf 3,2 Millionen Jahre geschätzt (10). Das ist wissenschaftlicher Schwachsinn der höchsten Güteklasse. Dagegen könnte die Bibel
durchaus Recht haben mit ihrer Schöpfungsgeschichte, dass der Mensch rund 4000 v.C. erschaffen worden sei. Dies ist ja bekanntlich eine derjenigen Zeitvorgaben, die immer und
überall verlacht wurden und werden, weil sie angeblich nicht stimmen können: die Wissenschaft gibt ja schließlich ganz andere Zeiträume vor (11). Doch die Wissenschaft
will uns ja auch glauben lassen, die Menschheit hätte sich bis vor rund 150 Jahren so gut wie gar nicht entwickelt, und von da ab raketengleich… Jeder kennt diese
DiagrammKurve. So ein Unsinn! Die Entwicklung ging immer und jederzeit in genau dem gleichen Tempo vor sich. Es gibt absolut keinen einzigen Grund, warum es nicht so
gewesen sein sollte (12). Und letztendlich gibt es glücklicherweise auch Wissenschaftler, die sich Gedanken darüber machten, dass Vorzeitmenschen mit dem gleichen
Gehirnvolumen wie unsere heutigen Mitmenschen eigentlich genauso intelligent wie wir gewesen sein müssten… Intelligent ja. Aber dumm geblieben, bis vor 150 Jahren?
Nur, will man die Entwicklungskurve gleichmäßig verlaufen lassen, so muss man die langen, angeblichen Zeiträume zusammenstreichen. Und dann bleibt plötzlich eine
Entwicklungszeit von nur noch rund fünftausend Jahren übrig. Nein, bitte nicht mit ?” menschlichen Funden kommen, die angeblich älter sind. Es gibt sie nicht (13).
Die Datierungen nach der C14-Methode und der hochgelobten Dendrochronologie haben u.a. Prof. U. Niemitz oder Dr. Heribert Illig schon vor längerer Zeit bereits nachhaltig ad
absurdum geführt (14). Doch, da es leider keine verlässlicheren Datierungsmethoden gibt, bleibt man bei den erratenen Datierungen.
Alle „wissenschaftlich” angegebenen Daten stammen von Historikern und wurden „nur” nach Augenschein vergeben („Ätsch! Mein Fund ist älter als deiner! Und außerdem ist
dieser Knochen so und so gebogen, er muss halt so und so alt sein.”). Da haben Archäologen selten ein Wort mitzureden und distanzieren sich oft genug von den unrealistischen Historiker-Zeitangaben. Dann taucht natürlich wieder die Frage auf, woher der (intelligente [?]) Mensch kommt.

 

Und hier kann man wiederum nur die Fantasie spielen lassen oder Daten und Fakten wie eins und eins zusammenzählen. Und da kommen möglicherweise wieder unsere
„ungeliebten“ Außerirdischen ins Spiel, oder vielmehr: die sind wir selbst (15). Doch bevor wir einmal an diesen Punkt angelangen, müssen wir zunächst unsere dazwischenliegende
Geschichte erst gründlich aufräumen.
Aufruf:
Leute, geht mit offenen Augen durch die Welt!
Setzt euch mit widersprüchlichen Meinungen auseinander! Auch wenn man nicht mit jedem Punkt übereinstimmen kann, es gibt immer irgendwelche Anhaltspunkte, die zu
neuen Überlegungen führen. Und selbst, wenn man „nur“ versucht, eine Behauptung zu widerlegen und dadurch andere Quellen durchforstet, um auf diese Weise zu neuen
Ergebnissen zu kommen – oder auch nicht -, es ist eminent wichtig, dass man sich überhaupt Gedanken darüber macht. Denn nur so kann man zu neuen Erkenntnissen
kommen, nicht, wenn man vorgekaute Meinungen kommentarlos konsumiert!
Anmerkungen
(1) EFODON NEWS Nr. 6/1992 und 11/1992.
(2) Wortschöpfung von Karl May.
(3) Immanuel Velikovski: „Welten im Zusammenstoß” u.a.m.
(4) Zitat aus: T. Riemer: „Was stimmt nicht mit unserer Zeitrechnung?” in EFODON NEWS Nr.
12/1992.
(5) Nach offizieller Angabe sollen sich die Alpen vor etwa 150.300 Millionen Jahren aufgefaltet
haben (Brockhaus).
(6) Zwei Stück davon befinden sich im Besitz des Autors.
(7) Ein Stück befindet sich im Besitz des Autors.
(8) Thomas Riemer: „Das Krahuletz-Museum zu Eggenburg oder: Die Seekühe von Kühnring”
in: MYSTERIA Nr. 87/1990, S. 23.
(9) Bei Burgos (Spanien) wurden fossile „menschliche” Knochen entdeckt. Man schätzte das
Alter auf 250.000 bis 300.000 Jahre. Zu welcher
?
”-Gattung sie gehören, weiß man nicht. (Bild
der Wissenschaft Nr. 1/1990, S. 9).
In China (Hexian, Provinz Anhui) wurde ein Homo erectus-Schädel entdeckt, der 150.000 bis
200.000 Jahre alt sein soll. Im Gegensatz dazu fand man bei Jinniushan im Nordosten Chinas
einen Homo sapiens-Schädel, der auf 280.000 Jahre geschätzt wurde. Es wird eingeräumt,
dass die Altersbestimmungen eventuell falsch sind. (Bild der Wissenschaft Nr. 2/1990, S. 119).
(10) Sie befindet sich als Kopie im Frankfurter Senckenberg-Museum. Diese ca. 1,10 Meter
großen Affen als „Menschen-Vorfahren” hinzustellen, ist schon eine besondere Frechheit.
(11) Nur vergisst man dabei, sich die wissenschaftlich rekonstruierten „Menschen” mal
genauer anzusehen: wie Menschen sehen sie nicht aus, aber sie haben eine verblüffende
Ähnlichkeit mit Affen. Wir sehen sie an und staunen: Oooh! Unsere Vorfahren! Sind unsere
heutigen Affen etwa auch Menschen, nur weil sie uns entfernt ähnlich sehen???
(12) abgesehen von einigen Rückschlägen, bedingt durch Katastrophen, Seuchen, Kriege u.a.m.
(13) Wir reden hier von „Menschen” und nicht von menschenähnlichen Affen oder
affenähnlichen Menschen-Vorfahren.
(14) Illig, H.: „Morsches Gebälk” in: Vorzeit-Frühzeit-Gegenwart 1/89, S. 21.
?
Schuß nach hinten: C14 und das Turiner Grabtuch”, VFG 1/89, S. 24.
?
Zirkelschlüsse”, VFG 3/91, S. 125. Usw.
(15) siehe: Gernot L. Geise: „Unser marsianisches Erbe“, Band 1 – 3, Hohenpeißenberg.
Gruß an die Nachforscher
TA KI

Die alte Sitte


Peter Walthard

Für unsere germanischen Vorfahren war die Welt von Lebendigem durchdrungen. In den tausendjährigen Eichen der Urwälder, in klaren Quellen und tiefen Seen, in Auen und Wasserfällen, auf Bergeshöhen und im nebligen Moor, überall spürten sie Leben, mit dem sie sich verwandt fühlten, und dem sie in ihren Sagen Gestalt verliehen. Es war ratsam, den gewaltigen Riesen aus dem Wege zu gehen, und die freundlichen Landwichte nicht zu verärgern.

Wer etwa das Wasser verpestete, heilige Bäume fällte oder sich sonst rücksichtslos gegenüber dem Land und seinen Bewohnern verhielt, zog sich ihre Unfreundschaft zu und wurde mit Krankheit, Gift und Unfruchtbarkeit gestraft.

In den Bergen, in Gletscher, Fels und Firn lebten Riesen, Türsten oder Jetten genannt. Sie waren nicht böse, doch in ihrer Wildheit verwüsteten sie die Fluren der Menschen mit Hochwasser, knickten ihre Wälder im Sturm und begruben ihre Häuser unter Lawinen und Murgängen. Die Jetten waren das älteste Geschlecht der Erde. In der Urzeit, als nichts war, ausser Feuer und Eis, wuchs aus dem Tau, den diese beiden Elemente bildeten, der erste Riese. Er war ein Zwitter und vereinigte alle Gegensätze. Die Götter töteten ihn und schuffen aus ihm die Welt, aus seinen Knochen die Berge, aus seinem Fleische die Erde, aus seinem Blut das Wasser und aus seinem Hirn die Wolken.

Den Menschen und Göttern freundlicher gesinnt waren die lichten Elbe. Sie wohnten unter Hügeln, in Schluchten und eigentümlichen Felsen. Sie sorgten für fruchtbare Fluren und gesundes Vieh. Im Winter feierte man ihnen zu Ehren ein grosses Fest. Die schwarzen Elbe, verschlagene, hässliche Gestalten, lebten tiefer in der Erde, in Klüften und Höhlen gruben sie nach Gold und Edelsteinen. Sie horteten riesige Schätze und schmiedeten verzauberte Waffen für Götter und Helden.

Auch manche Menschen wurden nach ihrem Tod zu Elben. Sie lebten in ihren Grabhügeln, und Fro, der Gott der Fruchtbarkeit und des Reichtums war ihr Herr. Die verstorbenen Mütter wurden Itisen genannt. Sie schützte die Kinder ihrer Sippe, wirkten ihnen ein gutes Schicksal und sorgten für fruchtbare Felder und Herden.

Manche Verstorbene geisterten aber auch als Bôtzen herum. Sie waren unschön aus dem Leben geschieden, hatte noch offene Rechnungen zu begleichen und terrorisierten nicht selten ihre Nachkommen, bis ihrem Anliegen genüge getan wurde. Nicht minder furchterregend war der Zug der Toten, der in finsteren Nächten gesehen werden konnte. Die im Kampf gefallenen Krieger ritten mit Wuodan des Nachts als wilde Jagd über Wald und Weid, und es graute denen, die ihnen begegneten. Doch auch sie brachten den Feldern, über die sie sprengten, Segen. Ein Gefühl der Verbundenheit und Verwandschaft mit dem Leben auf der Erde, und nicht minder mit den Toten, deren Lebenskraft nicht verloren, sondern in die grosse Natur eingegangen war, prägte unsere heidnischen Vorfahren. Das Göttliche verehrten sie in den Erscheinungen einer vielfältigen, sich immer erneuernden und doch immer gleichen Natur.

Alle Welten wurden zusammengehalten durch den grossen Weltenbaum, die Irmansûl. In seiner Spitze lebte ein Adler, an seinen Wurzeln nagte ein Drache, in den Blättern weideten sich Hirsche. Am Fusse dieses leuchtenden Bildes des Lebens sprudelte eine Quelle, deren Wasser der Tau aus den Blättern der Weltenesche war. Der Wurtbrunnen, so hiess er nach dem alten Wort für „Schicksal, Geschick“, war die Quelle allen Lebens, allen Schicksals und allen Wissens. Drei Nornen sassen an seinem Ufer, schöpften sein heiliges Wasser und begossen damit den Stamm der Irmansûl, die vom Sinter weiss glänzte. In der Tiefe des Quells aber lag das eine Auge Wuodans, dass er dem Riesen Mimer zum Pfande gegeben, um einen Schluck der Weisheit aus dem Brunnen der Erinnerung zu trinken.

Von der Heiligkeit des Schicksals

In einer Welt, die während eines halben Jahres in Schnee und Eis, in Dunkelheit und Kälte erstarrte, in einer Natur, die dem Menschen nur während eines kurzen, lichten Sommers die Möglichkeit gibt, sich von ihr zu nähren, wo die Heimstätten der Menschen zwischen wildem Gletschergebirge und der am Lande nagenden See, zwischen undurchdringlichen Urwäldern und tückischen Mooren lagen, war das Leben ein kostbares Gut, dass man sich täglich zu erkämpfen hatte. Um in diesen Breiten zu bestehen, brauchte man vorallem eines: Kraft. Körperkraft, um zu arbeiten, geistige Kraft, um sich den Anforderungen dieser rauhen Welt zu stellen, und schliesslich auch Zeugungskraft, denn wer keine Kinder hatte, um den war es arg bestellt. Die Menschen, die in dieser Welt heranwuchsen, machten sich keine Illusionen über Gut oder Böse. Die Gesetze der Natur waren unnachsichtig. Wer durch Nachlässigkeit die Ernte verdarb, hungerte im Winter. Ob gerecht oder ungerecht, was mochte das für eine Rolle spielen? Im Norden zu leben hat immer geheissen, sich dem Unvermeidlichen zu beugen, die Chancen zu nutzen, die sich boten, und das, was zu tun war, möglichst gründlich zu tun. Was die Natur des Nordens unseren Vorfahren gelehrt hatte, finden wir in ihren Mythen.

Unerbittlich wie der einfallende Winter erscheint uns hier das Schicksal. Alles, was geschieht, ist, oft auf verhängnissvolle Weise, miteinander verwoben. Eine Tat führt zur anderen, alles kommt, wie es kommen muss. Dem Menschen bleibt, zu tun, was zu tun ist. Wuodan weiss von seiner Niederlage in der letzten Schlacht, Palter träumt von seinem Tod. Sigfrid, der grosse Held, weiss von Anfang an um den unheilvollen Gang der Dinge. Doch erstaunlicherweise finden wir in dieser Welt, in der alles gezählt und gewogen ist, keine Spur einer Revolte gegen das ungerechte Schicksal, keine enttäuschte Abkehr von der brutalen Welt. Es gab auch keinen zynischen Nihilismus, keinen Rückzug in die Befriedigung privater Gelüste, wie man vermuten könnte. Die Figuren, die uns in der germanischen Mythologie entgegentreten, erfüllten ihr Schicksal mit Verve, sie waren voller Lebensenergie, aktiv, selbstbewusst. Nicht, dass sie sich in ihr Los schickten, nein, sie schienen ihr Schicksal förmlich zu lieben.

Warum?

Eine wahre Lebenswut wohnte diesen Menschen inne. Sie waren vom Kampfgeist beseelt. Das Leben war ihnen heilig, und das Schicksal, das „Gewordene“, wie es in germanischer Tradition so treffend heisst, war das Leben, das Sein, an und für sich. Es wurde dem Menschen mit seiner Geburt gegeben, und er hatte ein Leben lang daran Teil, wurzelte als Individuum im ewigen Urgrund des Seins. Er wusste, dass in ihm etwas Heiliges lebte, jene Kraft, die sein Herz und seine Lenden belebte. Dies machte ihn würdig zu Leben und sein Leben lebenswürdig. Dies war die Grundlage seines Mutes und seiner Ehre.

So war es geradezu eine religiöse Pflicht, sich dem Heiligen in sich würdig zu erweisen, indem man eine starke und bewundernswerte Persönlichkeit zu werden versuchte. Es war die Lebensaufgabe eines alten Germanen, zu dem zu werden, was er war. Da er am Heiligen Teil hatte, musste er dieses Privileg durch seine Taten rechtfertigen. Selbstverachtung oder gar Selbsthass wären ein eigentliches Sakrileg gewesen.

Die Götter

Wenn die heidnischen Götter auch nicht Weltenlenker im eigentlichen Sinn waren, so kam ihnen doch grosse Bedeutung zu. Sie waren die Freunde und Beschützer der Menschen und wurden mit Opfern und Liedern geehrt. In den Göttergestalten der germanischen Sage erkennen wir unschwer die Götter jenes rätselhaften Volkes, dass einst nicht nur ganz Europa, sondern auch Asien und Indien besiedelte, der „Indogermanen“, wie sie ein unglücklicher Fachbegriff nennt.

Auf Felsenzeichnungen aus der Bronzezeit finden wir schon die Themen, die die Germanen bis zum Abbruch ihrer kulturellen Entfaltung durch das Christentum beschäftigte. Die in Skandinavien niemals brennend heisse, stets milde und segenbringende Sonne nahm einen wichtigen Platz in ihrer Symbolik ein. In unzähligen Variationen finden wir das Thema der heiligen Hochzeit, dass noch in drei eddischen Liedern mitschwingt. Schiffe, Pferde, Schweine und Zwillingspaare deuten ebenfalls auf die zentrale Rolle, die die sommerliche Fruchtbarkeit in jenen Gegenden spielte. Eine der ältesten Gottheiten der Germanen war Nerde, die Muttergöttin, die Frieden und Fruchtbarkeit schenkte. Sie hatte ein männliches Pendant, den skandinavischen Njörd, den Gott des Reichtums. Beide gehören zum Göttergeschlecht der Wanen. Diese waren lichte und beliebte Götter des Wachstums, des Reichtums, des Überflusses, der Liebe und des Friedens. In jüngerer Zeit traten Fro und Frouwe in den Mittelpunkt des Wanenkultes.

Ebenfalls uralte Götter waren Ziu und Wulder. Beide mussten in ältester Zeit weit grössere Verehrung genossen haben als zur Wikingerzeit. Wulder war der Gott der Eide und Schwüre, Ziu der Gott des Rechts und des Dings, der germanischen Landsgemeinde. Wie zu Ziu der helle Taghimmel, der Sommer gehörte, so war Wulder der Gott der Nacht und des Winters. Beide waren Götter, die Werte wie Mut, Ehre, Wahrheit und Recht schützten.

Diesen Zug teilten sie mit Donar, der bei den nordischen Adelsbauern wohl der beliebteste Gott war. Der kraftstrotzende, mit unbändigem Appetit gesegnete, ehrenhafte, aber aufbrausende Rotbart war geradezu das Urbild bäuerlicher Lebenskraft. Wie sein Name verrät, war er Herr über Blitz und Donner. Mit seinem Hammer kämpfte er gegen die Türsten und Jetten und schützte die Saaten der Menschen. Seine Kinder hiessen Mut und Kraft. Der mächtigste der Götter war aber Wuodan, der Gott der heiligen Wut. Er war der Meister der Magie und des geheimen Wissens. Er hatte sich selbst geopfert und im Weltenbaum aufgehängt. Nach neun endlosen Tagen der Folter waren ihm so die Runen offenbart worden. Um den Zugang zum Brunnen der Erinnerung zu erhalten, musste er dem Riesen Mimer ein Auge opfern. Die dritte Quelle seiner Weisheit war sein Met „Wutreger“, den er mit List und Tücke der Jettenmaid Guntlada entwunden, und nun mit Göttern und ausgewählten Kriegern teilte. Wie Donar und Ziu war Wuodan auch Kriegsgott. Doch kämpfte er nicht selbst, wie Donar, und unterstützte auch nicht stets die Gerechten, wie Ziu. Sein Krieg war magischer Art. Er blendete, fesselte, erschreckte Gegner, er versetzte die eigenen Krieger in rasende, übernatürliche Wut und liess oft gerade die besten sterben, um sie in seine Schar auserlesener Totenkrieger aufzunehmen. Man rief ihn um Sieg an und opferte ihm zum Dank die geschlagenen Feinde.

Wuodan war ein düsterer, unberechenbarer Gott, ohne die von ihm verliehene Lebens-, Liebes- und Kampfeswut hätten die Mensche im Norden aber nicht überleben können. Die Germanen sahen in ihm den Vater aller Götter und Menschen und den Erschaffer der Welt. Neben diesen wichtigsten Göttern erzählen uns die Mythen noch vom lichten Palter, vom verschlagenen und hinterlistigen Loder, der diesen ermorden lässt, von der weisen Göttermutter Frîja und von der Totenkönigin Hellia. Für eine ausführliche Darstellung der germanischen Mythenwelt ist an dieser Stelle wenig Platz. Halten wir fest, dass die Germanen Götter des Rechts und der Ehre, der Lebenslust, der Lebenskraft und der Lebenswut verehrten. Nie erscheint uns eine Gottheit ruhend oder gar transzendent. Wie ihre Verehrer waren die nordischen Götter ständig aktiv und führten ein rauhes, aber leidenschaftliches Leben.

Eine Religion der Praxis

Wenn die Religion der Germanen in diesem Artikel „Alte Sitte“ und nicht etwa „Alte Lehre“ genannt wird, hat das seinen Grund. Denn diese Religion bestand in der Tat ausschliesslich aus symbolischen Handlungen und Ritualen. Es existierte kein Gebäude esoterischer Lehren, kein Dogma, keine Gebote, keine Bekenntnisse. Es gab keine Gottsucher und keinen Mystizismus. Die Mythen, die uns bekannt sind, sind kunstvoll gedichtete Variationen überlieferter Sagen. Sie sind kein heiliges Buch, keine letzte Wahrheit und keine Offenbarung. Von grösserer Bedeutung war das überlieferte Recht, dem sakraler Charakter zukam. Es wurde bei der Versammlung der Freien, dem Ding gesprochen. Diese Landsgemeinde beschloss und pflegte Recht und Gesetz, hielt Gericht und bestimmte in Kriegszeiten den König. Sie war auch eine heilige Zusammenkunft, die von Opfern begleitet war. Dass das Ding in der Regel auch Markt, Börse und Volksfest war, tat dem nach germanischer Auffassung nicht den geringsten Abbruch.

Daneben bestand die religiöse Praxis hauptsächlich aus Festen. Das germanische Opferritual hiess Pluostar. Wenn die Götter gepluostart wurden, wenn ihnen also Opfer gebracht wurden, wurde ihre Macht gestärkt. Ziel des Opfers war nicht, einen Gott gnädig zu stimmen, sondern in ihm einen starken Verbündeten zu finden, denn die Menschen, wenn Not am Mann war, in die Pflicht nehmen konnten. Selten wurde einem Gott allein geopfert, im allgemeinen war es Brauch, das Opfer der ganzen Göttersippe darzubieten. Nicht minder als die Asen und Wanen wurden auch die Idisen und Elbe mit Opfern gestärkt. Ein Pluostar bestand in der Regel darin, dass zu Ehren der Götter ein Tier geschlachtet wurde. Das Blut wurde in einem heiligen Kessel gesammelt und war für die Götter bestimmt. Die Haut wurde an einen Baum gehängt, das Fleisch aber in grossen Kesseln gekocht und von der ganzen Gemeinschaft verzehrt. Dem zu opfernden Blut kam magische Kraft zu, es verband die Welt der Lebenden mit der Welt der Toten, die Menschen mit den Göttern. Runenzweige wurden in den Kessel geworden, um das Wurt zu erforschen. Zum folgenden Gelage, dem Hunsal, gehörte auch Bier und Met. War das Fleisch genossen begann das „ernsthafte Trinken“. Ein Horn mit Met wurde gereicht und auf die Götter, die Lebenskraft der Sippe, das Glück des Königs und das Andenken der Ahnen getrunken. Der Met versinnbildlichte die Lebensessenz, das Horn den Brunnen der Wurt. Die Trinkenden erinnerten sich grosser Taten, die vollbracht waren, und schworen heilige Eide für die Zukunft. Im Ring der Trinkenden herrschte geweihter Friede. Die Erinnerung an die Ahnen und die selbst vollbrachten Taten, der kühne Gedanke an die Zukunft, das prasselnde Feuer in der Mitte der Halle und der süsse Met, mit seiner begeisternden, Herz und Zunge beflügelnden Wirkung gaben den Feiernden Mut, Kraft und Zuversicht, das Gefühl, vom Leben und den mächtigen Kräften geliebt zu werden. Dreimal im Jahr kam man zu einem solchen Fest zusammen. Zu Beginn des Winters, wenn die Erntearbeit getan und die Vorräte üppig waren, in der Mitte des Winters, wenn der Toten gedacht und die Fruchtbarkeit beschworen wurde, und im Frühling, wenn man um Sieg opferte, um Erfolg im Kampf, auf dem Ding und in der Arbeit. Dreimal im Jahr kehrte der gemanische Mensch zurück in den Kreis seiner Sippe und seiner Genossen, feierte die Gemeinschaft mit Lebenden und Toten, mit den Göttern und Elben, feierte bei Tanz, Honigwein und Schweinefleisch nicht zuletzt auch sich selbst, vorallem aber die pure Lebenskraft, die ihn ihm wohnte. Um sie drehte sich in dieser Religion mit all ihren Mythen, Bräuchen und Sagen letztlich alles. Die grosse Esche im Zentrum der Erde, die Quelle allen Lebens, allen Schicksals und aller Weisheit war das höchste Weihtum, das Leben an sich das Allerheiligste unserer Alten Sitte.

Quelle: http://www.eldaring.de/pages/artikel/heidentum/alte-sitte.php

Gruß an die alten Sitten

TA KI