Putin wirft Obama Erpressung vor


Waldimir Putin wirft Barack Obama Erpressung vor. Angriffslustig: Russlands Präsident Wladimir Putin bringt sich vor dem Europa-Asien-Gipfel in Stellung (Quelle: Reuters)

Harsche Kritik an Sanktionen

Putin wirft Obama Erpressung vor

Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor seiner Reise zum Europa-Asien-Gipfel (Asem) in Mailand US-Präsident Barack Obama mit harschen Worten kritisiert. Mit Blick auf die Wirtschaftssanktionen gegen Russland könne die Einstellung der USA nur als „feindselig“ bewertet werden, hieß es in einer Erklärung Putins. Jeder müsse verstehen, dass ein Zerwürfnis zwischen zwei großen Atommächten Folgen für die Stabilität habe.

„Wir hoffen, dass unsere Partner die Rücksichtslosigkeit der Erpressungsversuche gegen Russland begreifen“, erklärte Putin. Für den Konflikt in der Ukraine machte Putin die USA verantwortlich. „Washington hat die Maidan-Proteste aktiv unterstützt und Russland vorgeworfen, eine Krise zu provozieren“, so Putin. Tatsächlich aber hätten die „Schützlinge in Kiew“ mit ihrem rabiaten Nationalismus bedeutende Teile der Ukraine gegen sich aufgebracht.

Der russische Präsident warnte vor weiteren Sanktionen. Jeder Versuch, Russland zu erpressen, erschwere nur den Dialog. Bei der UN-Generalversammlung im September in New York hatte Obama seinerseits eine „russische Aggression“ als eine der größten Bedrohungen für den Weltfrieden bezeichnet.

Signale der Entspannung

Gleichzeitig gab sich Putin aber gesprächsbereit: „Es hat sich eine echte Gelegenheit aufgetan, die militärischen Konfrontationen, im Grunde einen Bürgerkrieg, zu stoppen“, so Putin. Der Präsident rief Kiew außerdem zu einem „internen Dialog mit der Beteiligung von Vertretern aller Regionen und aller politischen Kräfte“ auf.

Putin will am Freitag in Mailand unter anderem mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zusammenkommen, um erneut über eine Lösung des Konflikts in der Ostukraine zu sprechen.

Putin erfüllt wichtige Forderung

Erst am Samstag hatte er den Abzug von mehr als 17.000 Soldaten angeordnet, die seit Monaten – offizielle im Rahmen von Manövern – an der Grenze zur Ukraine stationiert waren. Damit erfüllte Putin eine der Kernforderungen des Westens, was einen möglichen Stopp der Wirtschaftssanktionen angeht.

Unterdessen forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel von Russland mehr Anstrengungen zur Beilegung der Ukraine-Krise. „Den entscheidenden Beitrag zur Deeskalation muss Russland leisten“, sagte Merkel in einer Regierungserklärung im Bundestag.

Dem Bruch des Völkerrechts werde die Staatengemeinschaft weiter „geschlossen und entschlossen entgegentreten“. Merkel machte zugleich deutlich, dass sie an den Sanktionen gegen Moskau festhalten will. Diese seien ein wichtiger Teil des Ansatzes zur Lösung des Konflikts, allerdings auch kein Selbstzweck. So werde gleichzeitig unvermindert der Dialog mit Russland gesucht.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_71418892/waldimir-putin-wirft-barack-obama-erpressung-vor.html

Gruß nach Rußland

TA KI

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