Putin liefert – doch Merkel muss sich offenbar mit den USA abstimmen


Bei Treffen zwischen der EU und Russland hat Wladimir Putin zugestimmt, dass der Donbass ein Teil der Ukraine bleiben solle. Doch Angela Merkel konnte den Verhandlungen nichts Positives abgewinnen. Offenbar muss die Kanzlerin die Linie der EU und Deutschlands erst mit den Amerikanern abstimmen. Es zeichnet sich allerdings ab, dass die europäischen Steuerzahler mit Milliarden-Zahlungen für das russische Erdgas aufkommen müssen, welches sich die Ukraine wegen Zahlungsunfähigkeit nicht mehr leisten kann.

Der Kern des Ukraine-Konflikt liegt in der Tatsache, dass Kiew pleite ist und seine Gasrechnung nicht bezahlen kann. Die europäischen Steuerzahler sitzen bei diesem Poker nicht am Tisch - und haben daher schlechte Karten. (Foto: dpa)

Ein Treffen zwischen Russland und der EU über die Ukraine-Krise hat keinen offiziellen Durchbruch gebracht. Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich am Freitag nach einer großen Gesprächsrunde mit Kremlchef Wladimir Putin in Mailand enttäuscht: «Hier kann ich keinerlei Durchbruch bis jetzt erkennen.»

Was Merkel mit “hier” genau meint, ist unklar: Merkel hatte erklärt, die zentrale Frage bei der Achtung der territorialen Integrität der Ukraine seien nach ukrainischem Recht abgehaltene Lokalwahlen in den von den Rebellen kontrollierten Regionen Donezk und Lugansk. Die Wahlen sollen am 7. Dezember stattfinden. Die Frage sei, ob sie transparent und mit internationalen Beobachtern organisiert werden könnten. «Da gibt es bislang keinerlei Durchbruch.»

Doch EU-Präsident Herman von Rompuy erklärte nach dem Meeting, dass Putin ausdrücklich gesagt habe, er stelle die territoriale Integrität der Ukraine nicht in Frage. Man stimme mit den Russen überein, dass der Donbass kein neues Transnistrien werden solle, sagte Rompuy Video am Anfang des Artikels). Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti bestätigte diese Sichtweise.

Demnach müssten nun die Sanktionen aufgehoben werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass sich Merkel erst mit Washington über das weitere Vorgehen beraten muss. Die USA hatten die EU zu den Sanktionen gezwungen, wie Obamas Vizepräsident Joe Biden erst kürzlich unumwunden erklärte. Daher ist ein Ausstieg aus den Sanktionen ohne Zustimmung Washingtons nicht ohne weiteres möglich.

In welche Richtung die Linie der EU gehen wird, dürfte auch von den Plänen der Nato abhängen. Das westliche Verteidigungsbündnis hat nach eigenen Angaben bislang keine Anzeichen für den von Putin angekündigten Abzug russischer Truppen aus dem Grenzgebiet zur Ukraine. Moskaus Mitteilung, die Truppen zurückzuziehen, wird von der Nato nicht als glaubwürdig betrachtet.

Ursprünglich war der Abschuss des zivilen Fluges MH17 als Grund für die Sanktionen genannt worden. Weder die USA noch die EU haben bisher Beweise vorgelegt, dass hinter dem Abschuss die Russen stecken. Es haben sich eher die Anzeichen verdichtet, der Abschuss könnte von der Regierung der Ukraine zu verantworten sein. Die Bundesregierung weigert sich, die ihr vorliegenden Protokolle der Fluglotsen mit den Piloten zu veröffentlichen – aus Rücksicht auf Geheimdienst-Interessen.

Putin selbst hielt sich bedeckt und antwortete auf Reporterfragen, das Meeting sein “gut” und “positiv” gewesen. Bei seiner Abreise rief er einigen Fans ein herzliches “Arrivederci” zu.

Die Streitparteien werden sich in der Tat wiedersehen: Nämlich spätestens dann, wenn es ans Bezahlen der offenen Gas-Rechnungen der Ukraine geht. Bisher zahlen die europäischen Steuerzahler das Gas für die Ukraine: Entgegen allen Verträgen leitet die EU Erdgas in die Ukraine um, das sie offiziell für sich selbst bestellt hat. Diesen Zustand wollen die Russen nicht länger hinnehmen, wie Putin bei dem Treffen klarmachte.

Eine Aussage von Ukraines Präsident Petro Poroschenko nach dem Metting legt jedoch den Verdacht nahe, dass die EU-Steuerzahler auch künftig für die Gasrechnungen der Ukraine bezahlen werden: Poroschenko sagte, es habe eine grundsätzliche Einigung gegeben, nur die Finanzierung sei offen. Die Ukraine ist pleite und kann sich das Gas für die eigenen Bürger nicht leisten. Dieser Zustand dürfte sich in den wenigen Wochen bis zum Einbruch des Winters nicht ändern, weshalb die EU auf Günther Oettingers Angebot zurückkommen dürfte und die Rechnungen den Steuerzahlern unterjubeln wird. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zeigte sich aber zuversichtlich, dass der Konflikt gelöst werden kann. Am kommenden Dienstag soll es neue Verhandlungen in Brüssel geben.

Der Kreml widersprach einer positiven Interpretation der Gespräche durch andere westliche Spitzenpolitiker. «Einige Teilnehmer des Mailänder Frühstücks zeigten keinen großen Willen, die Lage in der Ukraine objektiv zu erörtern», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge und kritisierte eine «absolut voreingenommene» Haltung bei einigen von ihnen.

Der italienische Regierungschef und Gastgeber Matteo Renzi sagte dagegen: «Ich denke, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht.» Hollande sagte, die Ukraine-Krise belaste das Land selbst, Russland, Europa und die ganze Welt. Italien und Frankreich können die Sanktionen wegen der prekären Lage der Wirtschaft in ihren eigenen Staaten partout nicht gebrauchen.

Leichte Fortschritte habe es im Streit um einen Drohneneinsatz auf dem Gebiet der Ukraine gegeben. Moskau sei «gegebenenfalls auch bereit, sich an solchen Missionen zu beteiligen», sagte Merkel. Bei den Plänen gehe es weniger um die russisch-ukrainische Grenze, sondern um die Frage der Markierungslinie der Gebiete Donezk und Lugansk, in denen Wahlen stattfinden sollen. Hier gebe es Gespräche mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Das Bundesverteidigungsministerium räumte zu dem geplanten Einsatz von Bundeswehr-Drohnen ein, es gebe mit den unbemannten Fluggeräten im Winter bei größerer Kälte technische Probleme. Offen ist auch, wie die Betriebsmannschaften vor Angriffen geschützt werden könnten. Dazu bereiten sich deutsche Fallschirmspringer auf einen Einsatz vor.

Die Kanzlerin sagte, Putin und Poroschenko hätten sich zwar zum Minsker Friedensplan von Anfang September bekannt. «Wenn es dann um die Umsetzung der einzelnen Punkte geht, haben wir weiterhin große Divergenzen.» Zudem gebe es sehr unterschiedliche Auffassung über die Entstehungsgeschichte des Konfliktes. Hierzu empfiehlt sich ein Blick in einen interessanten Artikel in Foreign Affairs, in dem ehemalige US-Geheimdienstler beschreiben, warum ihrer Ansicht nach der Westen für die Entstehung des Konflikts verantwortlich sei. 

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/17/putin-liefert-doch-merkel-muss-sich-offenbar-mit-den-usa-abstimmen/

Gruß nach Rußland

TA KI

Ibuprofen: Der gefährliche Siegeszug des Aspirin-Killers in Deutschland


 

 

07728561

Früher schluckten die Deutschen Aspirin in rauen Mengen. Doch das ändert sich, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS). Die Deutschen steigen massenhaft auf Ibuprofen um.

Sportler schlucken es vor Wettkämpfen, um weniger Schmerzen zu haben, Kinder bekommen Ibu-Säfte bei Grippe – und gestresste Büroarbeiter werfen die beliebten Pillen zwischen Meetings ein.

Laut „FAS“ hat Ibuprofen das Schmerzmittel Aspirin daher im Jahr 2013 bei der Zahl der verkauften Packungen überholt: 71 Millionen Ibu-Schachteln gingen vergangenes Jahr über die Apotheker-Theken.

.

Ibuprofen400ratio20_sml

.

Besseres Image als Aspirin

Das hat wohl auch mit dem besseren Image von Ibuprofen zu tun: Aspirin hat den Nachteil, dass es die Blutgerinnung hemmt, das weiß mittlerweile jeder. Das ist eine Gefahr, wenn es etwa zu einem Unfall kommt. Paracetamol wiederum greift die Leber an – und ist hoch dosiert sogar tödlich.

 

 

06876791_b

ibuprofen

Doch in Wirklichkeit sind auch Ibu-Pillen nicht ohne: Der Wirkstoff kann den Magen angreifen, Magenblutungen verursachen und Ödeme auslösen, warnt die „FAS“. Es hat also ähnlich starke Nebenwirkungen wie Aspirin.

Schlimmer noch: Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass die regelmäßige Einnahme von Ibuprofen das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen kann. Schuld daran sei „die Omnipräsenz des Enzyms, das von all diesen Medikamenten gehemmt wird“, schreibt die „Welt“.

Diese Risiken werden von den meisten Patienten unterschätzt. Experten fordern daher, nur noch kleinere Packungen der Schmerzmittel zu verkaufen. Einige forderten im „Spiegel“ gar, Schmerzmittel wie Ibuprofen verschreibungspflichtig zu machen.

Wie auch immer: Das Geschäft mit den „Ibus“ läuft rund. Es ist patentfrei und jeder Pharmakonzern darf es produzieren. In den nächsten Jahren dürfte der Wirkstoff in deutschen Haushalten sogar noch Boden gut machen.

50c5f19b38

Denn Experten wissen: Wenn sich die Deutschen erst einmal für ein Mittel entschieden haben, dann bleiben sie dabei.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/10/12/ibuprofen-schmerzmittel-beliebter-aspirin-_n_5972028.html

 

Anmerkung: Ibuprofen steht nicht nur im Verdacht Magenblutungen auszulösen, sondern- es greift massiv den Darm an, mit verheerenden Folgen die meist übersehen, oder erst gar nicht erkannt werden!!!

Wenn Ibuprofen in höheren Dosen( 1800 mg bis zu 2400 mg tägl.) über einen längeren Zeitraum( ab 1 Jahr)  eingenommen wird, kommt  es nicht selten zu Symptomen  die den Autoimmunerkrankungen Morbus Chron und Morbus Bechterew   ähneln, da es zu Abzessbildungen im gesamten Verdauungstrakt und rheumatischen Symptomen kommt , die sich durch Durchfälle mit starken Bauchkrämpfen und  dem Anschwellen verschiedenster Gelenke – einhergehend mit massiven Schmerzen und entsprechender Bewegungseinschränkung zeigen-

Der CRP Blutwert ist in diesem Zusammenhang oft um das bis zu 1000fache erhöht-

Die Ärzte behandeln meist rein symptomatisch, da der Beipackzettel des Medikamentes „Ibuprofen“ im Bereich der Nebenwirkungen NICHT angibt, daß es bei kontinuierlicher Einnahme über einen längeren Zeitraum  zur Schädigung des Darms führen kann.

Die Folge sind Fehldiagnosen, die sich in dem rapiden Anstieg der Morbus Chron Diagnosen  zeigen- Die Universitätsklinik in Regensburg* nahm sich dieser Thematik 2011 verstärkt an und kam zu dem Schluß, daß Ibuprofen den Darm mit massiven Folgen angreifen kann-

iCH selber habe diese Erfahrung gemacht (…über 40 Abzesse im gesamten Darm und massiven  Entzündungszeichen an div. Gelenken bei einem um das 800 fache erhöhten CRP- Wert… nach 3 Jahren täglicher Ibuprofeneinnahme, welche mir auf Rezept vom Arzt verschrieben wurden) und befand mich in Behandlung der Klinik Regensburg*– die Ärzte dort forderten intern, daß entsprechende Hinweise in den Packungsbeilagen einzubringen sind- die Pharmalobby hat wenig Interesse an der Aufklärung und Erweiterung entsprechender Hinweise auf die Nebenwirkungen ihres Medikamentes.

ICH kann nur jeden warnen dieses Präparat häufiger anzuwenden, oder es gar seinen Kindern zu verabreichen, es gibt viele homöopathische Alternativen bei Schmerzen- und mancher Schmerz will uns auch einfach nur sagen, daß wir einen Gang zurückschalten und mehr ins uns hineinhorchen sollten.

*Korrektur: Es handelte sich um das Klinikum Regensburg, nicht Ingolstadt, aufgrund der häufigen Aufenthalte in div. Krankenhäusern kam es zu der Verwechslung, dafür möchte iCH mich entschuldigen.- TA KI

Gruß an die, die nachforschen

TA KI

Kreml spricht von „ernsten Differenzen“ mit Merkel


Merkel und Putin haben in Mailand keine Fortschritte bei der Lösung der Ukraine-Krise erzielt. Die Bundeswehr-Drohnenmission im Osten des Konfliktlandes könnte an einem technischen Problem scheitern.

merkel - putin, mailand

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Russlands Präsident Wladimir Putin haben laut dessen Sprecher weiterhin „ernste Differenzen“ im Hinblick auf den Konflikt in der Ukraine. „Es bestehen weiterhin ernste Differenzen mit Blick auf den Ursprung des internen ukrainischen Konflikts ebenso wie zu den tiefen Ursachen dessen, was derzeit passiert“, sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in der Nacht zu Freitag nach einem Treffen Merkels und Putins in Mailand.

Peskow sagte, die beiden hätten bei ihrem rund zweistündigen „detaillierten“ Gespräch – das am Donnerstag um 23.15 Uhr in Merkels Hotel begann – eingehend die Umsetzung des Minsker Abkommens besprochen. Putin hatte am Wochenende den Abzug der mehr als 17.600 russischen Soldaten von der Grenze zur Ukraine angeordnet und damit einer zentralen Forderung der EU entsprochen. Von deutscher Seite gab es keine Stellungnahme.

In Mailand findet derzeit ein Europa-Asien-Gipfel statt, an dessen Rande es zahlreiche Krisengespräche zum Ukraine-Konflikt gibt. Merkel kam am Donnerstagabend in Mailand erst mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und anschließend mit Putin zusammen. Gemeinsam mit Poroschenko forderte die Kanzlerin eine vollständige Umsetzung des Anfang September in Minsk vereinbarten Friedensplans, der insbesondere eine Waffenruhe vorsieht, die jedoch regelmäßig von beiden Seiten gebrochen wird.

Am Freitagmorgen startete auf Einladung von Italiens Regierungschef Matteo Renzi ein Frühstück, bei dem neben Merkel, Putin und Poroschenko auch der französische Präsident François Hollande, Großbritanniens Premierminister David Cameron, EU-Kommissionschef José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy über die Lage in der Ukraine beraten wollen.

Zu eisige Temperaturen für deutsche Drohnen?

Unterdessen wurde bekannt, dass der Einsatz von Bundeswehr-Drohnen im Auftrag der OSZE in der Ostukraine an technischen Problemen scheitern könnte. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Bundeswehrkreise berichtete, sind die unbemannten Flieger vom Typ Luna nur bis minus 19 Grad einsetzbar. Diese Temperaturen würden aber bei Flughöhen zwischen 3000 und 5000 Metern im kalten ukrainischen Winter deutlich unterboten.

Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), sagte im Deutschlandfunk: „Ich habe da große Zweifel daran, ob es zu so einem Einsatz tatsächlich kommt.“ Er bestätigte, dass es technische Probleme gebe. „Deshalb war das Angebot, das aus dem Verteidigungsministerium kam, von vornherein immer nur bis Ende dieses Jahres ausgelegt.“

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Henning Otte (CDU), forderte angesichts der technischen Probleme, für die OSZE-Mission schnell eine Lösung zu finden: „Im Winter kann es bei der Luna-Drohne zu Einschränkungen im Flugbetrieb kommen. Wenn sie vereist, stürzt sie ab.“

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article133376670/Kreml-spricht-von-ernsten-Differenzen-mit-Merkel.html

Gruß an die Halbwahrheiten

TA KI

Die UNO wird zum NATO-Instrument für Aggressionen (Video)


Ramsey Clark
ehemaliger US- Generalstaatsanwalt
14. Oktober 2014

Was in der internationalen Gemeinschaft passiert, ist kein Zufall, und was in Libyen passiert war kein Zufall und was jetz in Syrien und Iran passiert ist kein Zufall. Und was passiert in Syrien und Iran?Wer steckt hinter den Akten von Terrorismus? Was steckt hinter den Attentaten und Ermordungen von Intellektuellen und hohen Beamten in beiden Ländern? Wer baut was genau auf? Und wo ist die Wahrheit in der internationalen Presse?
Wie üblich hat die gehorsame Presse zusammen mit dem UN-Beauftragten für Menschenrechte Navi Pillay es fertiggebracht, dieselben alten Geschichten wieder und wieder aufzutischen und so lange, bis eine naive Öffentlichkeit gehorsam dorthin schwenkte, wo sie zu sein hat, um die kräftig kontrollierte tägliche Medienpackung zu schlucken. Und das funktioniert: die Öffentlichkeit wird die Pläne der Waffen-, Energie- und Banklobbies hinnehmen, die Washington kontrollieren und stellvertretend auch die NATO und US-Alliierten.Warum wisst ihr auch nicht, dass diese klinisch saubere Medienpackung, die euch täglich in den knisternden Zeitungen oder den TV-Nachrichten vorgesetzt wird, das Ergebnis eines finsteren Manipulationsprozesses ist – dem Brainwashing.
Wieviele Leute wussten von der positiven humanitären Bilanz des Oberst Gaddafi – wofür er im März 2011 eine Auszeichnung der UNO erhalten sollte?

Wieviele Menschen wussten, dass er Zeit damit verbrachte zu versuchen, die Zahl der Opfer unter den Terroristen, die sein Land angriffen, auf ein Minimum zu reduzieren, und mit ihnen verhandelte, bevor ein Angriff stattfand? Wer informierte die Leser, dass die NATO die Regeln brach, das internationale Recht brach, die Terroristen, die auf ihrer eigenen Verbotsliste standen, unterstützte und Akte von Mord und Kriegsverbrechen beging? Und nun zu Syrien und Iran.

Wo sind die Stories über die Akte von Massenmorden in beiden Ländern, bei denen Generäle, Strategen und hochrangige Politiker und Wissenschaftler ums Leben gebracht werden? Wer begeht diese bösartigen Taten und wer sind diese Terroristen? Warum werden diese Akte begangen? Die Antwort ist äußerst einfach.

Syrien ist die letzte Grenze zwischen Vernunft und einer ausgewogenen internationalen Gemeinschaft, einer Welt, die von Kräften des Rechts und der Vernunft und des Guten beherrscht wird, und den satanischen Wünschen der boshaften und unsichtbaren Lobbies, die gegenwärtig in Washington an der Macht sind und ihrerseits auch die Außenpolitik ihrer Alliierten steuern.

Wir sprechen hier von jenen, die verantwortlich sind für Folterung, für die Beibehaltung von KZs wie Abu Ghraib und Guantanamo Bay, die auf Tote urinieren, Akte der Vergewaltigung an Gefangenen begehen, jenen, die für Folterungen verantwortlich sind, für die Beibehaltung von KZs wie Abu Ghraib und Guantanamo Bay, die Menschen ohne Gerichts-Prozess und ohne Anspruch auf einen Anwalt verhaften, die Vergewaltigung und Mord begehen, die internationales Recht brechen, die die UN-Charta und die Genfer Konvention brechen und die Kriegsverbrechen begehen. Und dieselbe bösartige Clique schreitet jetzt im Nahen Osten zur Tat.

Erstes Ziel: Libanon und Syrien; zweites Ziel: die Islamische Republik Iran; drittes Ziel: die Ressourcen Zentralasiens, was zur direkten Konfrontation mit Russland und der Volksrepublik China führt, um dann Washington ergebene Regime in all diesen Ländern zu installieren, damit – ratet mal wer – die Ressourcen plündern kann? Daher ist Syrien die letzte Grenze, dehalb muss Syrien gegen das Eindringen der NATO und Arabischen Liga widerstehen und deswegen muss Syrien die dämonischen Elemente zerstören, die in seinem Land Amok laufen und Akte der Brandstiftung, Schlächtereien, Terrorismus, Vandalismus, Mord und Folter begehen.

Es ist nicht schwierig, Unruhe zu stiften, Vorteil aus inneren Spannungen zu ziehen, divide and rule, teilen und herrschen und die Folgen aus dem Chaos, das man gesät hat, zu ernten. Das ist genau das, was der Westen seit Jahrhunderten getan hat und bis heute tut. Es hat nichts mit Freiheit und Demokratie zu tun – warum wohl erlaubte die NATO nicht der libyschen Jamahiriya Regierung, Wahlen abzuhalten? Es hat zu tun mit Kontrolle der Ressourcen und zu garantieren, dass der US-Dollar bei großen internationalen Geschäften (vor allem Erdöl) als internationale Währung benutzt wird. Warum wird ein Land, das droht, den US-Dollar fallenzulassen und eine andere Währung zu benutzen, invadiert?

Das, was wir tun können, ist letzlich, informiert zu sein und die Politiker für ihre Handlungen zur Verantwortung zu ziehen. Demokratie hat einen fatalen Fehler für jene, die sie zu manipulieren versuchen, und das ist der Fakt, dass die Macht in den Händen des Volkes liegt. Setzt die internationale Politik auf die Tagesordnung, lasst euch nicht belügen und betrügen über das, was vor sich geht. Wenn ihr wirklich das Gefühl habt, dass eure Stimme einen Unterschied macht, dann schafft die Bedingungen, dass es auch so ist. Lasst uns die Macht der Bürger anwenden, um einen Dritten Weltkrieg zu verhindern. Werden die Söhne jener, die zum Krieg hetzen, an der Front sein? Wird irgendjemand überleben?
StopNATOcrimes’s Kanal


Quelle – källa – source

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/uncategorized/die-uno-wird-zum-nato-instrument-fuer-aggressionen-video/#more-1215

Gruß an das Medienpack

TA KI

 

Erweiterte Sicht durch Infrarote Fotografien


Augen auf „alte“ Erd-Welt-Theorie (8) – Erweiterte Sicht durch Infrarote Fotografien

Kommen wir nun zu einer technischen Gerätschaft,
welches etwas sichtbar macht was das normale Auge nicht sehen kann.
Die Fotografie mittels infraroter Strahlen soll nur bestimmte Aufnahmen,
in der konkaven Erde ermöglichen…
Dazu möchte ich nicht viel drum herum reden und lieber den Artikel zu Wort kommen lassen:

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quelle:
J.L. – Die Hohlwelttheorie

Weitere Informationen:

J.L. – Hohlwelttheorie PDF
https://archive.org/details/Innenwelt…

http://www.innenweltkosmos.de/

http://autarkes-rattelsdorf.blogspot….

http://www.rolf-keppler.de/

http://de.scribd.com/doc/232783349/Fr…

http://de.scribd.com/doc/204350309/Jo…

http://de.scribd.com/doc/203732496/Ca…

http://de.scribd.com/doc/203684677/Ge…

LG Chembuster33

Danke Dir und Gruß in den „Pott“

TA KI

Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden – Kapitel 1


Ein Riese so groß wie die ganze Welt

Von Tor Åge Bringsværd

Wo kommt der Nebel her? Das weiß kein Mensch. Und wer hat den ersten Funken gezündet? Niemand weiß es. Eines aber steht fest: Am Anfang war die Kälte und das Feuer. Auf der einen Seite war da Niflheim; dort herrschte Nebel und Frost. Auf der anderen Seite war Muspilheim und dort gab es nichts als ein Meer von zischenden Flammen. Was den Nebel vom Feuer trennte, war ein riesiger bodenloser Schlund; und aus dieser gewaltigen Leere, dem Abgrund zwischen Licht und Dunkelheit, ist alles was lebt hervorgegangen, und das kam so. Irgendwo in Niflheim gab es eine Spalte im Eis, aus der ein mächtiges Wasser schoss. Dieser Strom schäumte auf den großen Schlund zu und stürzte sich hinein. Aber weil es kalt war, fror das Wasser zu großen Eiszapfen und je länger das ging, desto mächtiger wurde das Eis auf der einen Seite des großen Schlundes. Aber da auf der anderen Seite, dort wo Muspilheim lag, tanzten die Funken und die Flammen erwärmten die Luft. Tief im Schlund kämpften Hitze und Kälte miteinander und das Eis fing an zu schmelzen. Was die Kälte geformt hatte, die Wärme erweckte es zum Leben. So entstand das erste Wesen. Es war von menschenähnlicher Gestalt, aber kein Mensch hatte solche Ausmaße. Denn Ymer, so hieß es, war ein Riese und ein größerer Riese hat nie gelebt. Doch wovon sollte dieser Ymer leben? Von Feuer und Eis kann sich kein lebendiges Wesen ernähren. Als er sich umsah, merkte Ymer, dass er nicht allein auf der Welt war. Denn aus dem geschmolzenen Eis war noch ein anderes Ungeheuer hervorgegangen, das Hörner und Euter trug und von sanfter Natur war; eine riesige Kuh, aus deren gewaltigen Zitzen Ströme von Milch rannen. Wer anders als Ymer sollte sie melken? So waren sie beide zufrieden; die Kuh brauchte nicht mehr lange nach einem Abnehmer für ihren Überfluss zu suchen. Und der Riese musste nicht hungern. Trotzdem, irgendetwas fehlte der ersten Kuh, die bei all ihrer Größe, so wie alle andern Kühe war, nur das sie nicht wusste, wonach ihr der Sinn stand. Sie schnüffelte und probierte alles, was in der Nähe war, bis sie ein paar reif beschlagene Steine fand, die nach Salz schmeckten. Davon konnte die Kuh, genau wie alle Kühe, die später auf die Welt kamen, gar nicht genug kriegen, bis sie an einen ganz besonderen Stein geriet. Als sie ihn mit ihrer riesigen Zunge ableckte, ahnte sie nicht, was sie damit angerichtet hatte. Noch am selben Abend nämlich, wuchs aus dem Stein ein Haar hervor. Am anderen Tag, kamen ein Gesicht und dann ein ganzer Kopf zum Vorschein, und am dritten Tag der ganze Leib eines großen, schönen Mannes. So kam Bühre auf die Welt, der Stammvater aller Götter, die wir die Asen nennen. Doch unterdessen war auch Ymer, der erste Riese, nicht faul gewesen. Zwar schlief er viel, aber während er vor sich hin schnarchte, fing er an zu schwitzen, und aus seinen Achselhöhlen, gingen zwei neue Wesen hervor, ein Mann und eine Frau. Auf dieses Wunder waren nun seine Füße eifersüchtig. Sie paarten sich miteinander und gebaren einen Sohn mit sechs Köpfen. So ist das Geschlecht der Riesen oder Trolle entstanden, und von da an gab es kein Halten mehr. Die neuen Geschöpfe bekamen Kinder und ihre Kinder bekamen wieder Kinder, bis auf den heutigen Tag.

ymir

Am Anfang muss es ziemlich friedlich zugegangen sein auf der Welt. Die Asen und die Riesen kamen gut miteinander aus. Bühre, der allererste Ase, hatte einen Sohn, der sich mit einer Riesentochter zusammentat und aus dieser Liebschaft ist Odin hervorgegangen, der später zum Häuptling aller Götter werden sollte. Aber einem solchen Frieden war auf Dauer nicht zu trauen. Denn der Riese Ymer gab keine Ruhe. Zwar war er faul und träge, und etwas anderes als Milch von seiner Kuh zu saufen und zu schlafen, fiel ihm nicht ein. Doch dabei schwoll sein riesiger Leib immer weiter an, und er gebar immer neue und ziemlich erschreckende Trolle, die bedrohliche Mienen aufsetzten. Bald wimmelte es überall von solchen Riesenkindern. Odin und seinen Brüdern gefiel das gar nicht, denn sie waren in der Minderheit, und sie wussten, wie schlecht es einer Minderheit ergehen kann, wenn sie sich nicht ihrer Haut wehrt. Eines Tages kamen sie zu dem Schluss, dass es so nicht weitergehen konnte. Jetzt reicht es, sagten sie sich, wenn wir nichts tun sind wir bald am Ende. Wir müssen einen Aufstand gegen Ymer, den Großvater aller Riesen, und gegen seine Brut riskieren. Gesagt, getan. In aller Heimlichkeit schneiden Odin und seine Brüder mächtige Spieße aus den Bäumen und schleichen sich an den Riesen heran, der wie immer mit vollem Bauch schnarchend daliegt. Die Überraschung ist auf ihrer Seite. Das Blut spritzt aus den Wunden des Riesen. Ymer brüllt so laut, dass die Gletscher kalben und Eisberge ins Wasser stürzen. Bald haben die Asen gesiegt, und der größte aller Riesen ist tot. Er hat so viel verloren, dass seine Kinder in der Flut ertrinken. Sie werden in den alten Schlund gespült und verschwinden im Abgrund. Wahrscheinlich ist dabei auch die große Kuh mitgerissen worden, denn seitdem hat niemand mehr von ihr gehört, und niemand hat sie wieder gesehenen. Nur zwei der Riesenkinder konnten sich retten, ein Paar das schlau genug war sich im Nebel zu verstecken. Diesen beiden verdankt das Riesengeschlecht sein Überleben. Doch vom Tag der ersten Schlacht an, sind es die Götter, die das Heft in der Hand halten, und sie machen sich sogleich ans Werk. Den toten Ymer schleppen sie bis an den Rand des großen Weltschlundes-eine schwere Arbeit, nach der sie sich erst mal drei Tage ausruhen müssen. Dann legen sie ihn über den Abgrund, der unter dem riesigen Leichnam verschwindet. Sie überlegen lange, was man mit dem Toten anfangen kann. Vielleicht kann man eine ganze Welt aus ihm erschaffen? Er hat so viel Blut verloren, dass es für ein ganzes Meer reicht. Und aus seinem Fleisch, kann man das feste Land machen; aus seinen Knochen Berge und Klippen, aus seinen Knöcheln und Zähnen Gestein und Geröll, aus dem Haar Bäume und Gras. Am Ende bleibt nur noch der Schädel. Die Hirnschale des Riesen setzen die Götter wie eine Kuppel über alles, was sie erschaffen haben, und so ist das Himmelsgewölbe entstanden. Das Gehirn aber werfen sie hoch in die Luft, wo es zerflattert, und so sind die Wolken zustande gekommen, die über den Himmel ziehen.

 

Doch damit war die Welt noch lange nicht fertig. Zum Beispiel fehlen immer noch die Zwerge, die Unterirdischen, die in Grotten und Höhlen leben. Auch sie sind aus Ymers großer Leiche hervorgegangen; denn es waren keine gewöhnlichen Würmer, die sich an ihr gütlich taten – o nein! Ohne die Zwerge sähe die Welt ganz anders aus; man verdankt ihnen die Schmiedekunst, die sie erfunden haben, und manches andere. Allerdings, es ist wenig Verlass auf sie, manchmal schlagen sie sich nämlich auf die Seite der Trolle. Trotzdem – ohne sie geht es nicht. Das sahen auch die Götter ein, und sie erwählten vier von ihnen, um das Himmelsgewölbe zu stützen und die vier Ecken der Welt zu bewachen. Diese vier heißen Osten, Westen, Norden und Süden. Also auch für die vier Himmelsrichtungen müssen wir uns bei den Zwergen bedanken. Nun war es den Asen am Himmel aber noch zu dunkel. Im warmen Muspilheim, ganz im Süden, wo das Feuer zu Hause war, holten sie sich Funken und hefteten sie an den Himmel, dort hängen sie noch heute noch auf der Innenseite des alten Riesenschädels. So sind die Sterne entstanden. Und wie ging es weiter? Nun Odin hatte zwei Brüder. Der eine hieß Wile und war sehr klug. Der andere hieß We und hatte scharfe Augen, gute Ohren und war sehr beredt.
Eines Tages gingen sie alle drei am Strand spazieren und fanden dort zwei große Hölzer, die die Flut an Land getrieben hatte. „Seht nur“, sagte We, „dieses Strandholz sieht ja fast aus wie wir.“ – „Wieso denn“, fragte Odin. „Ganz einfach“, sagte Wile ,“das hier ist der Kopf, das sind die Arme, und zwei Beine haben sie auch.“
Nun muss man wissen, dass die Götter gern spielen. Und so nahmen sie nur zum Spaß, die Stöcke in die Hand, stellten sie auf und kleideten sie ein. Odin hauchte ihnen Leben ein, so dass sie atmen konnten. Wile gab ihnen Vernunft und Verstand, und We verlieh ihnen die Gabe des Gehörs, des Gesichts und der Rede. Warmes Blut pulsierte durch ihre Adern und ihr Haar, ihre Haut, ihre Augen nahmen Farbe an. Nun waren sie kein Strandgut mehr, sondern ein Mann und eine Frau. Die Asen nannten sie Asch und Embla, und von diesen beiden Eltern stammt die ganze Menschheit ab.
Nun gab es zwar Asen, Trolle und Menschen, aber es war sonderbar still auf der Welt. Irgendetwas fehlte! Wahrscheinlich war es Wile, der als erster verstand, was es war.
„Wisst ihr, warum sich hier nichts rührt?“ fragt er seine Brüder. „Uns fehlt die Zeit! Es ist immer dasselbe am Himmel, weder wird es richtig hell noch richtig dunkel. So kann es nicht weitergehen.“
Da fiel ihnen eine Riesenfrau ein, die ganz besonders dunkel war. Sie hieß Nott und sie hatte einen Liebhaber unter den Asen, der mit ihr einen Sohn namens Dag zeugte, und der war ausnehmend hell. Die beiden, sagte Wile, sollten wir besuchen. Das leuchtete Odin ein. Er ging zu Nott und Dag, und beide, Mutter und Sohn, gefielen ihm so sehr, dass er ihnen Pferde und Wagen schenkte.
„Habt ihr Lust, über die ganze Welt zu reisen?“ fragte er.
„Warum nicht“, antworteten sie.
„Aber es geht hoch hinaus“, gab Odin zu bedenken, „so hoch, dass ihr alles sehen könnt, und sie nimmt kein Ende.“
Nott fuhr als erste los. Ihr Ross hatte Raureif in der Mähne, und am Morgen fallen Schaumtropfen aus seinem Maul. Das ist der Tau, der in der Frühe auf den Wiesen liegt. Kaum war Nott auf dem Heimweg, da machte sich Dag auf die Reise. Sein Ross schimmert, und seine Mähne leuchtet blendend hell. Seit der ersten Fahrt dieser beiden kann man Tag und Nacht unterscheiden, man weiß wie spät es ist, und kann die Tage und die Jahre zählen. Das Licht des Tages kommt also nicht von der Sonne, wie wir gerne glauben. Natürlich auch Sonne und Mond sind aus den Funken erschaffen, von denen Muspilheim sprüht, und es ist auch wahr, dass beide auf ihrem Wagen über den Himmel ziehen. Aber wer passt darauf auf, dass sie nicht herunterfallen? Und wer lenkt ihre Pferde? Da sind zwei Menschenkinder, ein Junge und ein Mädchen. Die waren so schön, und ihr Vater war so stolz auf sie, dass er die Tochter Sonne nannte und den Sohn Mond. Das fanden die Asen reichlich übermütig, und sie beschlossen, dem stolzen Vater die Kinder wegzunehmen. Die Tochter muss seitdem die Rösser des Sonnenwagens und der Sohn die Mondpferde lenken. Das ist nicht so einfach; denn die beiden sind immer in Eile. Immerzu sind nämlich zwei Wölfe hinter ihnen her, die nach ihnen schnappen und sie verschlingen wollen. Das sind keine gewöhnlichen Bestien. Es sind die Kinder einer alten Trollfrau, die weit im Osten lebt, im Walde Eisenholz. Diese Frau hat noch viele andere Riesen in die Welt gesetzt, und alle haben die Gestalt von Wölfen. Bis auf den heutigen Tag haben Sonne und Mond den Wettlauf mit ihren Verfolgern gewonnen, und man kann nur hoffen, dass es dabei bleibt.

 

Bleibt nur noch die Frage, wo der Wind herkommt. Auch er ist aus dem Geschlecht der Trolle hervorgegangen, aber er gehört nicht zu den Wolfskindern, sondern hat die Gestalt eines riesigen Adlers. Er wohnt im hohen Norden, und sobald er sich in die Lüfte erhebt und mit seinen gewaltigen Schwingen schlägt, stürmt es, und überall fliegen die Pfannen vom Dach. Eigentlich war die Welt nun so ziemlich fertig. Natürlich gab es dauernd Streit zwischen Asen und Trollen; aber manchmal setzt sich der eine oder die andere über die alte Feindschaft hinweg. Und dann kam es zu heißen Liebschaften. So war ja auch die Nacht entstanden. Sogar Odin fand nichts dabei, hin und wieder eine Trollfrau zu umarmen; denn auch in Jotunheim, wo die Trolle zu Hause sind, gab es schöne Mädchen. Doch vor allem sind die Riesen gefährliche Wesen, denen man nicht über den Weg trauen kann. Besonders die Menschen müssen sich vor ihnen hüten; denn wer kommt schon gegen einen Riesen auf?
Das sah auch Odin ein und so beschloss er, den Menschen zuliebe eine Burg zu bauen. Nicht irgendwo am Rand der Welt, sondern in der Mitte. Dort befahl der Häuptling der Götter, einen Bauplatz zu roden. Allerdings, eine Frage bereitete den Asen Kopfzerbrechen. Ziegel und Balken waren noch nicht erfunden. Wo gab es ein Material, das fest genug war, um eine Burg zu errichten? Die Asen erinnern sich an die Erschaffung der Welt, und da fiel ihnen etwas ein, was sie damals weggeworfen hatten, weil sie dachten, dass es zu nichts nütze war. Das waren die Augenbrauen und die Wimpern Ymers, des ersten Riesen. Die waren so dick und stabil, wie die besten Balken. Es dauerte nicht lange und die Burg war fertig. Eine weitläufige Mauer umgab den Bezirk, der Mitgard heißt und der zur Heimat der Menschheit wurde. Dort konnten sie sich sicher fühlen. Selbstverständlich dachten die Asen nicht daran, sich mit den Menschen allzu gemein zu machen. Sie wollten gern in ihrer Nähe wohnen, aber nicht im selben Haus.

asgard

Deshalb errichteten sie hoch über Mitgard eine ganz besonders prächtige Burg, die sie Asgard nannten und damit es ganz klar war, wer hier das Sagen hatte, legten sie zwischen ihrer Festung und der Welt der Menschen eine große leuchtende Brücke. Sie heißt Bifrost und der bedeutet soviel wie „Der zitternde Weg“ die Menschen nennen sie den Regenbogen. Über diese Brücke können nur die Asen reiten, denn das Rot im Regenbogen ist flammendes Feuer. So hält man sich ungebetene Gäste vom Leib. Bescheiden kann man es nicht nennen, wie sich die Götter eingerichtet haben. In Asgard gibt es viele prächtige Häuser und Festsäle und es ist klar, dass das aller schönste Schloss Odin gehört. Es ist innen und außen vergoldet und liegt genau in der Mitte. Hier hat Odin seinen Hochsitz. Wenn er sich auf seinen Thron niederlässt, kann er die ganze Welt überblicken. Er sieht, dass die Erde rund ist, natürlich nicht wie ein Ball, sondern wie eine große Scheibe mit Kreisen, die ineinander liegen wie die Jahresringe eines alten Baumes. Ganz draußen schäumt das große Weltmeer. Im äußersten Rand des Erdkreises liegt Jotunheim und Einöd, wo die Riesen oder Trolle zu Hause sind, im inneren liegt Mitgard, wo die Menschen wohnen; ganz im Zentrum, in Asgard, haben sich die Asen eingerichtet und in der Mitte der Mitte wohnt Odin, der sein Schloss auf einer Wiese gebaut hat. Genau dort haben die Götter auch ihren Hofbaum gepflanzt, die Esche Yggdrasil. Ihre Krone reicht bis in den Himmel und ihre immergrünen Äste streckt sie über die ganze Welt aus. Eigentlich könnte Odin zufrieden sein. Hat er nicht alles wunderbar eingerichtet? Aber manchmal macht er sich Sorgen; denn er sieht allerhand Dinge, die ihn bekümmern. Zum Beispiel die Sache mit den Alben. Wo diese sonderbaren Geschöpfe nur herkommen. Er kann sich nicht erinnern, dass die Asen sie geschaffen haben.

 

Klar ist nur, dass sie mit den Trollen und Zwergen verwandt sind. Vielleicht machen sie sogar gemeinsame Sachen mit ihnen? Er muss feststellen, dass die Alben manchmal heimlich über die Mauern von Mitgard klettern. Es gibt weiße und schwarze Alben. In Tausenderlei Verkleidungen schleichen sie sich unter die Menschen ein. Die sagen dann, sie hätten nachts Gespenster gesehen oder Meer-ungeheuer – unterirdische Wesen mit Klauen und Schwänzen. Das sind die Huldren. Manchmal locken sie die Menschen in tiefe Höhlen unter der Erde, um sie dort gefangen zu halten und zu heiraten. Wieder andere sind arge Kinderdiebe. Oft vertauschen sie die Neugeborenen in der Wiege und hinterlassen der Mutter ein Wechselbalg. Odin weiß, dass das keine bloße Einbildung ist. Er weiß Bescheid, er kennt die Mächte der Finsternis und ihre Verwandlungskünste, und es ist ihm klar, dass sie sich vermehren können wie die Hasen, wenn man sie gewähren lässt. Allerdings nicht nur die schwarzen Alben, sondern auch die weißen. Das sind freundliche Geister. Auch unter den Huldren gibt es viele, die den Menschen, die sie ehren, gern zu Hilfe kommen. Aber auch Odin versteht nicht alles, was es gibt auf der Welt. Was sind das alles für Wesen, die er nicht geschaffen hat? Wo kommen sie her? Wenn er den Blick gen Süden wendet, auf das glühende Muspilheim, dann entgeht es ihm nicht, dass auch dort ein Volk, von fremden Wesen haust, die wie lebende Fackeln brennen. Aber das ist noch gar nichts! Was ihn noch viel mehr erschreckt: Er merkt, dass es noch andere Götter als die Asen gibt auf der Welt. Sie nennen sich die Wanen und wohnen auf einer Burg die Wanheim heißt. Es scheinen friedliche Götter zu sein, die sich vor allem um die Pflanzen und Tiere kümmern. Die helfen auch den Bauern bei ihrer Arbeit und mit den Alben stehen sie auf vertrautem Fuß. Das wäre nicht so schlimm; nur fragt sich Odin, ob die Welt denn Platz für zwei Göttersippen hat. Wer weiß, ob das auf Dauer gut gehen kann! Odin denkt, dass man immer mit dem schlimmsten rechnen muss. Vielleicht stellt sich eines Tages, dass diese Wanen gefährlicher werden können. Und deshalb versammelt er die Asen um sich und sagt ihnen: Wir müssen auf alles gefasst sein. Wenn es Krieg gibt, ist es aus und vorbei mit dem sorglosen Leben auf Asgard! Dann geht es um`s Ganze. Seid ihr bereit?

 

Quelle:
Den Text stellte Peter Trouvain vom Forum „Nordische Mythologie“ dankenswerterweise zur Verfügung.
Website: nordische-mythologie.aktiv-forum.com

Quelle: http://www.manfrieds-trelleborg.de

Gruß an die Legenden

TA KI