
Der Deutsch-Russische-Austausch-Verein in Berlin schickte Ende September 2014 zwei seiner Mitarbeiter, Maria Slesazeck und Tim Bohse, acht Tage lang in die Ukraine. Beide haben in einer öffentlichen Veranstaltung von ihrer Reise berichtet. Außer der Notlage mussten sie feststellen, dass die ukrainischen SS-Soldaten die eigentlichen Befreier und Helfer sind.
Es war eine Stimmung wie man sie von Beerdigungen kennt. In einem Raum mit geschätzten 20 Gästen eröffnete Stefan Melle, Geschäftsführer des Deutsch-Russischen-Austauschs e.V die Veranstaltung, die die humanitäre Notlage ukrainischer Binnenflüchtlinge besprechen sollte. Der Deutsch-Russische-Austausch-Verein wird unter anderem von der EU- ommission, von Bundesministerien, von der evangelischen, als auch von der katholischen Kirche unterstützt. Da kann man doch von objektiven Informationen ausgehen.
Die Veranstaltung war zwar öffentlich, aber gleichzeitig zensiert gehalten. Wir als Radiosender sind auf Aufnahmen angewiesen. Trotz diesem Pressestatus wurde uns verweigert, aufzunehmen. Es stellte sich die Frage, warum unsere Redaktion überhaupt eingeladen wurde. „Zur Aufklärung wahrer Tatsachen“, heißt es seitens des Vereins. Schon zu Beginn war aber klar, warum wir nicht aufnehmen durften. Melle fing nämlich an, die russischen Propagandamedien zu kritisieren. „Raffiniert“ verbreiten sie absichtlich Lügen und Unwahrheiten über den Ukraine-Konflikt. Die russischen Medien manipulieren und propagieren, sagt er. Das ist Melles Meinung, denn er nennt keine Quellen, die diese absichtlich verbreiteten Unwahrheiten bestätigen. Ich frage mich, ob Melle da nicht doch etwas verwechselt hat? Es war schließlich nicht etwa das russische Staatsfernsehen, sondern eigentlich der deutsche Staatssender ARD, der kürzlich zugegeben hat, über den Ukraine-Konflikt einseitig und polarisierend berichtet zu haben.
Nach Stefan Melles Eröffnungsrede, die Anzeichen Anti-russischer-Haltung zum Ost-West-Konflikt in der Ukraine enthielt, kamen Maria Slesazeck und Tim Bohse zu Wort. Sie berichteten über ihre achttägige Ukrainereise, die miesen Verhältnisse im Westen als auch im Osten des Landes. Tim und Maria schilderten die schlechten Zustände der Unterkünfte für Flüchtlinge und die prekäre, instabile Lage in den Regionen. Als Beweis zeigten sie glaubwürdige Fotografien. Beide betonten dabei die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Postup“. Diese sitzt in Kiew und beschäftigt ca. 25 freiwillige Mitarbeiter, die den Flüchtlingen aus „befreiten Städten wie Luhansk und Donetsk“ helfen. Tim und Maria klärten auf, dass die Soldaten diese Städte und weitere Regionen von den Separatisten befreien. Sie sind fester Überzeugung, dass die Soldaten die friedlichen Befreier sind. Sie greifen nicht an, sie befreien.
Und wer oder was sind die Separatisten? Auf diese Frage antworteten zwei Freiwilligenhelferinnen aus Kiew, die über eine Skype-Liveschaltung die Gäste über wahre Tatsachen informieren sollten. Die jungen Frauen sagen: „Separatisten sind Alkoholiker, ehemalige Kriminelle. Es sind auch Tschetschenen und Kosaken dabei. Unter den Separatisten sind nur ganz, ganz wenige Anti-Ukraine-Fanatiker. Aber sie alle wurden von den russischen Soldaten bezahlt und mit Waffen ausgestattet. Später haben diese russischen Soldaten die Separatisten sich selbst überlassen, weil die russischen Soldaten keine Lust mehr hatten und nach Hause wollten.“
Einer der Gäste gibt auch seinen Senf dazu. Der Herr mittleren Alters ist mit Juri Luzenko befreundet. Zur Information: Juri Luzenko war ukrainischer Innenminister und ist Parteienmitglied der Poroschenko-Partei in der Obersten Rada. Luzenko hat laut dem Europäischen Gerichtshof gegen Menschenrechte verstoßen und Staatsvermögen unterschlagen. Er unterstützte den Euro-Maidan und hat daher pro-westliche Bestrebungen. Dieser Mann muss also objektive und analytische Informationen teilen.
Der im Raum anwesende Freund von Luzenko bestätigt die neuen Informationen über die Separatisten, die er von Luzenko eigens in Erfahrung bringen konnte. Laut diesem politisch vorbelasteten Poroschenko-Anhänger haben russische Soldaten den Separatisten 50 Dollar am Tag bezahlt, damit diese den ukrainischen Westen attackieren und willkürlich zerstören und einnehmen. Ich unterließ meine Anmerkung, dass die Nato garantiert hat, bei sofortigem Einmarsch russischen Militärs in die Ukraine, das ukrainische Territorium zu verteidigen. Diese Verteidigung würde automatisch einen Weltkrieg auslösen. Das soll heißen, dass es noch keine russischen Soldaten in der Ukraine gegeben haben konnte. Somit können weder Luzenko noch sein anwesender Freund Recht haben, dass russische Soldaten in der Ukraine anwesend waren.
Nachdem die Finanzierung der Separatisten und ihre Identität und Aufgaben geklärt waren, wurden die nur von den Separatisten begannenen Verbrechen genannt. Zu diesen gehören Folter, Morde, Bombardierungen von Städten. Wen genau foltern Separatisten? Tim Bohse klärt auf, dass es „Buddhisten und andere religiöse Menschen sind, die gefoltert werden“. Das heißt, dass es im Ost-West-Ukraine-Konflikt in Wahrheit um religiöse Auseinandersetzungen geht.
Die Kiewerinnen ergänzen Tim Bohses Aussage und machen daraus fast schon eine kabarettistische Pointe: Sie sind sich sicher, dass „viele Separatisten sehr betrunken sind, wenn sie morden und angreifen“. Egal, ob es nun Buddhisten oder andere Menschen sind. Die beiden Kiewerinnen waren bei Folter und Morden allerdings nicht direkt anwesend. Sie beziehen ihre Aussagen auf kursierende Gerüchte. Also muss das die Wahrheit sein.
Ich fragte Maria und Tim, ob ukrainische Soldaten angreifen? Nein, sie befreien nur. Angriffe kommen nur seitens der Separatisten, antworten die beiden. Sie wollen die Westukraine einnehmen. Sie sind ja auch betrunken und kriminell.
Der deutsche Staatssender ZDF zeigte kürzlich ukrainische Soldaten in SS-Uniform. Ich frage die beiden Kiewerinnen, was es mit diesen Bildern auf sich hat. Die beiden Mädchen sind sich einig. Es sei die „raffinierte russische Propagandamaschine“, die solche Bilder an die weltweiten Medien liefere. Laut den Mädchen ist es ein einziger Soldat in der gesamten Ukraine. Ein einziger Soldat, vom freiwilligen Arlov-Bataillon, der diese Uniform trägt. Dieser einmalige, ukrainische Soldat wurde ausgerechnet von russischen Journalisten gesichtet, gefilmt, fotografiert, und nun kursieren diese Bilder in der ganzen Welt. Denn es ist die russische Propaganda-Maschine, die nun sogar das deutsche Staatsfernsehen im Griff zu haben scheint. Laut den beiden Mädels gibt es in Wirklichkeit keine Soldaten in SS-Uniform in der Ukraine. Und dieser einmalig uniformierte Mann gehört ja zu den Guten. Er befreit und steht für den Frieden.
Aufgrund der anti-russischen Stimmung im Raum traute ich mich nicht zu fragen, warum die Ukraine vor nicht allzu langer Zeit die faschistische Swoboda-Partei überhaupt erst an die Macht kommen ließ.
Alles in allem haben die beiden Kiewerinnen, die in ihren wohlbeheizten Zimmern skypten, Recht, und die ganze Welt irrt sich, denn diese SS-uniformierten Männer sind in Wahrheit keine Faschisten. Die Medien habe da was falsch verstanden. Es sind einfach freiwillige Freiheitskämpfer.
Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_10_17/SS-Zeichen-als-Friedenssymbol-5913/
Gruß an die Strategen der meinungbildenden Medienanstalten
TA KI
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Swastika ist immer mit der Sonne! Kein Zeichen wird da ausgelassen! Glück, Auf, meine Heimat!
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