Die ARTE Kapitalismus-Serie – Adam Smith


wohlstanddernationenIn der zweiten Folge der ARTE-Doku-Reihe über den Kapitalismus geht es um Adam Smith und sein berühmtes Werk „Wohlstand der Nationen“. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Schlüsselpassagen des Buches einfach aus ihrem Kontext gerissen und für politische Zwecke benutzt werden. Dabei wurden die sozialpolitischen Überlegungen von Adam Smith einfach ausser Acht gelassen.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Die+ARTE+Kapitalismus+Serie+Adam+Smith+de+/642645/detail.html

Gruß an die Schwindler

TA KI

 

Ein Kommentar zu “Die ARTE Kapitalismus-Serie – Adam Smith

  1. „…Da Adam Smith im übrigen vielfach als der Theoretiker und geistige Vater des liberalkapitalistischen Systems gilt, wollen wir hier auch noch beachten, dass Smith von den Nutznießern des Produktionsfaktors Kapital erklärte, dass ihre Interessen niemals mit dem Interesse der Gesellschaft zusammenfallen, denn der Gewinnsatz (Kapitalertrag) steige und falle nicht etwa mit dem Gedeihen und dem Verfall der Gesellschaft, sondern er bewege sich umgekehrt, er sei von Natur niedrig in reichen Ländern und er sei hoch in armen Ländern! Dieser Sachverhalt ist außerordentlich beachtenswert, denn hier liegt der Schlüssel zum wirklichen Verständnis der Dinge.“

    Karl Walker (Überwindung des Kapitalismus, 1945)

    Nicht erst seit 1945 hat die universitäre Volkswirtschaftslehre (wenn man sie überhaupt so nennen darf) nicht nur nichts dazugelernt, sondern nur weitere Denkfehler produziert, die im Wesentlichen auf den Totalverlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus zurückzuführen sind. Aus der nicht zu bestreitenden Feststellung von Adam Smith, dass der Kapitalertrag in reichen Ländern (relativ) niedrig und in armen Ländern (relativ) hoch ist, geht bereits hervor, dass der marktwirtschaftliche Wettbewerb und der Kapitalismus nicht etwa Synonyme, sondern Gegensätze sind. Noch deutlicher wird dieser Gegensatz anhand der mit dem Untergang der Sowjetunion bereits der breiten Masse dämmernden Erkenntnis, dass bei Ausschaltung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs in einer sozialistischen Planwirtschaft der Kapitalismus nicht etwa überwunden wird, sondern ganz im Gegenteil der Privatkapitalismus in die gesteigerte Form des Staatskapitalismus ausartet und die Freiheit des Individuums völlig unterdrückt wird. Im Umkehrschluss bedeutet das: Freiheit und soziale Gerechtigkeit sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander!

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/10/eigennutz-und-gemeinnutz.html

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