Russland testet Interkontinentalrakete: Topol-M schlägt auf Kamtschatka ein


Interkontinentalrakete vom Typ Topol-М

Das russische Militär hat am Samstag eine atomar bestückbare Interkontinentalrakete vom Typ RT-2PM2 Topol-М (Nato-Code SS-27 Sickle B) nach eigenen Angaben erfolgreich getestet.

Die Rakete wurde um 09.20 Uhr (07.20 MEZ) vom Weltraumbahnhof Plessezk in Nordwestrussland aus einem Silo gestartet und ging zielgenau mehr als 6000 Kilometer östlich auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka nieder, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Das Ziel des Starts sei es gewesen, die technischen Leistungen der Interkontinentalraketen dieses Typs zu überprüfen.

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Die gestartete Rakete hatte beim Raketenverband Tatischtschewo (Gebiet Saratow) im Dienst gestanden. Der Test habe die hohe Einsatzbereitschaft und Treffgenauigkeit der Topol-M-Raketen bewiesen, kommentierte der Sprecher des Verteidigungsministeriums Igor Jegorow.

Quelle: http://de.ria.ru/security_and_military/20141101/269917844.html

Gruß an die Besonnenen

TA KI

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Nato-Kampfjets fangen wieder russische Bomber ab


Nahe Portugal: Nato-Kampfjets fangen Bomber aus Russland ab. Russische Langstreckenbomber des Typs Tupolew Tu-95 wurden nahe Portugal gesichtet (Quelle: AFP)

Erneut haben russische Militärflugzeuge die Nato mit provokanten Manövern zum Eingreifen gezwungen. Nahe Portugal sind F-16-Kampfjets aufgestiegen, um die zwei russischen Maschinen aufzuhalten. Das teilte das portugiesische Verteidigungsministerium mit. Demnach geschah der Einsatz im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung.

„Das System hat wieder funktioniert“, sagte der portugiesische Verteidigungsminister José Pedro Aguiar-Branco laut „Spiegel Online“. Das Abfangen nicht identifizierter Flugzeuge, die sich dem Luftraum der Nato-Staaten nähern, gehört zum Standardvorgehen bei der gemeinsamen Luftraumüberwachung.

Die russische Botschaft in Lissabon erklärte hingegen, die russischen Flieger hätten sich ausschließlich in internationalem Luftraum bewegt. Laut Medienberichten soll es sich bei den russischen Maschinen um Langstreckenbomber des Typs Tupolew Tu-95 gehandelt haben, die bei Bedarf mit Nuklearwaffen bestückt werden können.

Zweite Provokation innerhalb weniger Tage

Erst am Mittwoch hatte die Allianz von „umfangreichen“ russischen Luftmanövern mit Langstreckenbombern, Kampfjets und Tankflugzeugen berichtet. Am Dienstag und Mittwoch seien vier Verbände mit insgesamt 26 russischen Kampfflugzeugen über Nord- und Ostsee, dem Atlantik und dem Schwarzen Meer abgefangen worden.

Teilweise hatten sich die Flugzeuge nicht angemeldet, gaben keine Transpondersignale für die zivile Luftraumüberwachung ab und waren auch nicht per Funk zu erreichen. Am Donnerstag testete Moskau zudem eine mit Atomsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete.

Die Beschwerde der Nato zu dem Zwischenfall unter der Woche kam per Pressemitteilung: Man verzeichne ein „ungewöhnliches Ausmaß“ an russischer Aktivität, hieß es darin. Binnen zwei Tagen hatte sich gleich ein russisches Großaufgebot von 26 Langstreckenbombern, Tankern und Kampfjets aus allen Himmelsrichtungen Europa genähert.

Verhaltensmuster des Kalten Krieges reaktiviert

Das war dann doch zu viel – und die Europäer ziehen allmählich die Konsequenzen daraus. Polen will langfristig mehr Truppen an seiner Ostgrenze stationieren, in Skandinavien und Osteuropa steigt nach Aussage der Industrie die Nachfrage nach Panzern. Und Deutschland macht sich angesichts maroden Wehrmaterials Gedanken um die Landesverteidigung – Verhaltensmuster, die stark an Zeiten des Kalten Krieges erinnern.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_71618594/nahe-portugal-nato-kampfjets-fangen-bomber-aus-russland-ab.html

Gruß nach Rußland

TA KI

Größter Wikingerschatz in Schottland gefunden


Ein einfacher Metalldetektor und etwas Ortskenntnis reichten einem Rentner, um auf einen Wikingerschatz zu stoßen. Im südschottischen Dumfriesshire fand Derek McLennan über hundert Gold- und Silberartefakte des Seefahrervolkes. Laut Expertenangaben handelt es sich um die größte und wichtigste Fundstelle von Wikingerspuren in Schottland seit dem 19. Jahrhundert.

wickingerschatzDie bereits im September 2014 entdeckten Stücke sind mehr als tausend Jahre alt. Unter ihnen befindet sich ein massives Silberkreuz, das aus dem 9. oder 10. Jahrhundert stammen könnte. Außerdem fand McLennan einen silbernen Topf westeuropäischen Ursprungs, der wahrscheinlich bereits hundert Jahre alt war, als er in der Erde verschwand.
Ebenfalls unter den Fundstücken ist eine seltene Tasse aus Silber mit Tierverzierungen, die Fachleute in die Zeit des Heiligen Römischen Reiches datieren, und eine goldene Anstecknadel, auf der ein Vogel zu sehen ist. Der gesamte Schatz könnte einen sechsstelligen Betrag wert sein, berichtet die BBC.

International bedeutender Fund

Die Fundstelle war vorher bereits von Experten als potenzieller Fundort ausgemacht worden. Wie hoch der Wert des dort verborgenden Schatzes ist, ahnte aber niemand. Die Bedeutung des Fundes gehe über seine Größe und den materiellen Wert hinaus, meint Stuart Campbell vom National Museum of Scotland, das die Fundstücke beherbergt. Die Artefakte seien international bedeutend, weil die Materialien von ganz unterschiedlichen Orten stammten.

„Es gibt Schmuck aus Irland und Skandinavien, Glas aus Zentraleuropa und ein großartiges Gefäß der Karolinger, das noch vollständig freigelegt werden muss“, sagt Campbell. Die Karolinger sind ein Herrschaftsgeschlecht der westgermanischen Franken, dessen bekanntester Vertreter Karl der Große war. Das Gefäß, das von ihnen stammt, gehört zu den größten bekannten seiner Art.

Spuren der kulturellen Entwicklung in Europa

Die aus Skandinavien stammenden Wikinger fielen zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert immer wieder im heutigen Großbritannien ein. Wertvolle Mitbringsel aus der Heimat oder von anderen Orten vergruben sie, damit sie niemand finden konnte. Heute stoßen immer wieder Schatzsucher auf diese Hinterlassenschaften.

„Es gibt großartige Funde, auch wenn sie selten sind“, sagt Campbell. Die Bandbreite der verwendeten Materialien sei erstaunlich. „Die Artefakte verraten uns viel über unsere Vergangenheit, die kulturelle Entwicklung und unsere Nationalgeschichte.“
Im Jahr 2007 etwa wurde in Nordengland ein Wikingerschatz aus dem 10. Jahrhundert entdeckt. An die Bedeutung eines großen Fundes von 1840 kommt diese Entdeckungen aber nicht heran: Damals waren 8600 Stücke im Nordwesten England aus der Erde befördert worden.

Für McLennan war es bereits die zweite große Entdeckung in Schottland: 2013 hatte der Rentner zusammen mit einem Freund rund 300 mittelalterliche Münzen in der gleichen Gegend ausgegraben, in der er nun den Wikingerschatz ausfindig gemacht hat.

Quellen:
Text: www.spiegel.de-wissenschaft
Bild: www.bbc.com/news

Quelle: http://www.manfrieds-trelleborg.de/forum/viewthread.php?thread_id=450

Gruß an die Vergangenheit

TA KI