Schmutzige Schokolade


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Da bleibt Ihnen die Schokolade im Halse stecken! Nicht mal mehr Schokolade-Essen ist so harmlos wie wir glauben – vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Was ist das bloss für eine Welt, in der wir leben.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Schmutzige+Schokolade/474666/detail.html

Gruß an die Schokoladenhersteller

TA KI

Schichtarbeit schadet dem Gehirn


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Dass Schichtarbeit zu Herzschäden und bestimmten Krebsarten führen kann, ist bereits länger bekannt. Nun haben Forscher herausgefunden: Jahrelanger Schichtdienst schädigt das Gehirn erheblich.

Jahrelange Schicht- und Nachtarbeit verringert einer aktuellen Studie zufolge die Gedächtnisleistung und das Denkvermögen. Bei Menschen, die mehr als zehn Jahre unregelmäßigen Arbeitszeiten ausgesetzt waren, nähmen die kognitiven Fähigkeiten deutlich schneller ab als bei anderen Berufstätigen, hieß es in einer am Dienstag im US-Fachmagazin „Occupational and Environmental Medicine“ veröffentlichten Studie.

Aus früheren Untersuchungen ist bereits bekannt, dass unregelmäßige Arbeitszeiten und Nachtarbeit zu Geschwüren, Herzkrankheiten und bestimmten Krebsarten führen können. Über die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten war bislang wenig bekannt.
Betroffen seien insbesondere Menschen, die länger als zehn Jahre Schichtarbeit leisteten, erklärte Studienleiter Jean-Claude Marquié vom Forschungsinstitut CNRS in Toulouse. Diese Belastung entspreche einem Alterungsprozess von zusätzlich sechseinhalb Jahren. Sich nach dem Ausscheiden aus dem Schichtdienst davon zu erholen, dauere mindestens fünf Jahre. Allerdings müssten die Ergebnisse noch in anderen Studien bestätigt werden.

3000 Berufstätige untersucht

Die Versuchsgruppe umfasste 3000 Berufstätige aus Südfrankreich, die in verschiedenen Branchen arbeiteten. Die Probanden absolvierten in den Jahren 1996, 2001 und 2006 mehrere Tests, bei denen ihr Lang- und Kurzzeitgedächtnis, ihre Reaktionsfähigkeit und ihre allgemeinen kognitiven Fähigkeiten gemessen wurden. Die Studienteilnehmer waren zu Beginn der Untersuchungen zwischen 32 und 62 Jahre alt, etwa die Hälfte von ihnen arbeitete im Schichtsystem.

Studienleiter Marquié schlug eine besondere medizinische Betreuung für Schichtarbeiter sowie arbeitnehmerfreundlichere Dienstpläne vor. Dabei könne es schon helfen, anstatt um 4.00 Uhr morgens zwei Stunden später zu beginnen.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Wissen/Job-Karriere/d/5653866/schichtarbeit-schadet-dem-gehirn.html

Geheime Versuche mit Fragmenten von Menschenkörpern in Großbritannien


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In Laboratorien Großbritanniens würden geheime Versuche mit Fragmenten von menschlichen Körpern durchgeführt, die aus den USA angeliefert werden könnten. Das teilt die Zeitung Mail on Sunday mit.

Nach Informationen des Blattes sollen die Tests „den Charakter von Verletzungen bei Explosionen von selbst gebastelten Bomben ermitteln, durch die Hunderte von Militärangehörigen in Afghanistan umgekommen sind oder verwundet wurden“.

Als eines der Objekte, wo solche Arbeiten ausgeführt werden, nennt die Zeitung Imperiaö college, dessen medizinische Fakultät bekannt ist.


Quelle: http://german.ruvr.ru/news/2014_11_02/Geheime-Versuche-mit-Fragmenten-von-Menschenkorpern-in-Gro-britannien-7713/

Gruß an die Leichenschredderer

TA KI

Von Kelten mit runden Häusern


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Wer sich mit Kelten befasst, stellt schnell fest, dass es wenig wirklich gesichertes umfassendes Wissen über sie gibt. Obwohl sie im Europa nach der Bronzezeit zwischen 1000 vor
bis zur Zeitenwende eine gewichtige Rolle spielten, herrscht relative Unklarheit über ihren Ursprung, ihre politischen und sozialen Gefüge und vor allem über ihre ethnologische
Struktur.
Ein Grund dafür ist, dass sie keine eigene Schrift entwickelt hatten. Das lag nicht an ihrer Unfähigkeit, sondern es bestand dafür keine Notwendigkeit. Alles, was ihren Glauben, ihre Götter und ihre Gebräuche anging, wurde nur mündlich weitergegeben. Sie hielten es für eine Sünde, ihr Wissen schriftlich niederzulegen. Nicht umsonst mussten ihre Druiden, die
eigentlichen Wissensträger, lange Jahre lernen. Man spricht von bis zu zwanzig Jahren. Für alles andere, die profanen Dinge des Lebens in Politik und Geschäft, benutzten Sie die griechische Sprache. Ein weiterer Grund liegt in der Betrachtungsweise durch die Wissenschaft. Es sind meistens regionale keltische Strukturen, die betrachtet werden. So kennen wir die Donaukelten in Süddeutschland, die Gallier in Frankreich, die Keltiberer in Spanien und die Kelten der britischen Inseln und Irland. Jeweils wurden sie von regionalen Forschern erklärt. Es fehlt der europäische Zusammenhang – wenn es diesen überhaupt gegeben hat.
Und hier komme ich zum eigentlichen heutigen Thema des Lokaltermins, den keltischen Häusern.
keltiberisches haus
Lachen Sie jetzt bitte nicht.
Ich unterscheide zwischen „Rundhauskelten“ und „Rechteckhauskelten“. Erstere bauten ausschließlich runde Häuser (siehe Bild 1). Letztere bauten rechteckige Gebäude (siehe Bild 2). Runde Häuser findet man im Westen der Iberischen Halbinsel und Wales. In den anderen Keltengebieten wird rechteckig gebaut.
Was könnte der Grund dafür sein? Die Archäologie meint, das hätte mit der Verfügbarkeit der Baumaterialien zu tun. Dort, wo viel Wald existiert, hat man die ersten Häuser aus Holzstämmen gebaut, Blockhausstil, rechteckig. Später wurde dann auch aus Stein weiter rechteckig gearbeitet.
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Dort, wo Holz knapp war, verwendete man steinerne Rundbauten.
Diese Erklärung halte ich zwar für praktisch, überzeugt mich jedoch nicht. Warum sollte man aus Stein notgedungen rund bauen? Es gibt übergenügend stabile rechteckige Gebäude aus Stein, die in der Keltenzeit gebaut wurden. Ich glaube, der Grund für die Bauweise liegt tiefer. Dafür muss man die Herkunft und Zusammensetzung der keltischen Kultur in Betracht ziehen.
Die Kelten waren kein einheitliches Volk. Sie hatten eine Sozialstruktur aus Clans aufgebaut, zusammengehalten durch gleiche Sprache und Glauben und ihre politische Struktur mit dem Druidentum im Mittelpunkt. Fichte hat bezüglich Volk gesagt: „Wo ein Volk ist, da ist auch eine Kultur, oder umgekehrt, von einer in sich geschlossenen Kultur kann man auf ein Volk schließen, das sie hervorbrachte.“ So gesehen kann man aus der typischen Kunst der Hallstatt- und Laténezeit durchaus auf das Vorhandensein eines keltischen Volkes
oder Nation sprechen, auch wenn die einzelnen Stämme eine unterschiedliche Geschichte hatten.
Das kann unter anderem dadurch erfolgt sein, dass die Urkelten auf ihrer Wanderung zu den späteren Siedlungsgebieten verschiedene Routen gingen.
Ich lege das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Kelten nach Anatolien und den Schwarzmeerraum. Von hier haben sie ihre Eisentechnologie mitgebracht. Die Aussiedlung von dort war aus klimatischen Gründen notwendig geworden.
Vielleicht war der Auslöser dafür der Vulkanausbruch des Santorin, der um -1640 stattfand. Durch diesen Ausbruch und dem nachfolgenden „klimatischen Winter“ wurde das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Kelten unbewohnbar. Sie migrierten (friedlich) nach Westen und Nordwesten.
Daraus ergab sich dann notgedrungen eine Vermischung mit verschiedenen anderen Volksgruppen, die auf ihrem Weg lagen. Die einen kamen möglicherweise über das Donautal aus dem Osten nach Mitteleuropa und mischten sich mit Venetern, Illyrern und Ligurien. Diese Gruppe baute rechteckige Häuser. Die anderen kamen über die Mittelostroute auf die Iberische Halbinsel und vermischten sich mit dem dort wohnenden Iberern. Diese Gruppe baut runde Häuser. Die Grenze zwischen „Rundhauskelten“ und „Rechteckhauskelten“
liegt aber nicht an den Pyrenäen, wie man denken könnte, sondern geht quer durch Spanien. In Zentralspanien und an der Ostküste wurde rechteckig gebaut, an der Westküste, in Galicien, wurde rund gebaut. Diese Siedlungen nennt man Castros (vom lateinischen Castros, Burg). In Wales wurde übrigens auch rund gebaut.

Sehen wir uns im Folgenden einige Beispiele von Castren an. Wir nehmen die Stadt Vigo an der galicischen Küste zum Ausgangspunkt. Hier in der relativ näheren Umgebung finden wir drei Castren (siehe Bild 7):
Castro de Castrolandin
San Cibran de Las

Monte Santa Trega

Zur Information: Wir nehmen diese drei Castren nur als Beispiel. Es gibt wesentlich mehr davon in Galicien, insgesamt 34.
Beginnen wir mit Castro de Castrolandin:
Der Ort ist nicht einfach zu finden, und auch das Oppidum muss man suchen. Sehen Sie daher das Bild 8 an.
Daraus ist auch erkennbar, dass das Castrum sehr klein ist. Der befestigte Ort liegt auf einem Felshügel oberhalb der heutigen Stadt Cuntis. Die Felskrone ist mit einem hohen Wall von ca. 7-10 m Höhe umgeben. Darauf war zur Keltenzeit eine Wallkrone aus Erde und Stein (siehe Bild 9). Die Fläche innerhalb des Wallbereiches ist nur sehr klein, ca. 80 x 100 m. Das ist sehr klein, gemessen an anderen Höhensiedlungen. Im Inneren waren Rundhaus-Grundmauern mit eigenwilliger Struktur zu sehen (siehe Bild 10). Man sieht verschachtelte runde Räume. Im innersten Raum befand sich offensichtlich ein größerer Ofen. Mich erinnert das eher an eine Produktionsstätte, als an ein Wohngebäude, vielleicht eine Schmiede oder Töpferei. Auch Bild 11 zeigt Rundhausgrundmauern, die am höchsten Punkt der Anlage zusammengeschachtelt waren.
Die Anlage wurde gerade erst ausgegraben, als wir den Besuch machten.
Archäologen und freiwillige Helfer waren dabei, Geländeteile freizulegen. Es wurde sehr viel Keramik gefunden. Eine Studentin war gerade dabei, Scherben im Boden zu sichern (siehe Bild 12). So, wie uns einer der Grabungsarchäologen mitteilte, fand man neben der Keramik auch Steinwerkzeuge und Eisenwerkzeuge. Man fand keine Knochen, Urnen oder Gräber. Das ist ein Rätsel, auch für die Ausgräber. Es war den Ausgräbern daher auch unklar, wer die Anlage gebaut oder betrieben hat, Kelten, Iberer?

In einem Experiment hatte man versucht, den alten Keramik-Brand nachzumachen. Dazu wurden rohe vorgeformte und vorgetrocknete Keramiken in die Glut eines Holzfeuers
(Fichtenzapfen) gelegt, dann Sand darüber geschichtet und über 48 Stunden darin belassen, bis alles wieder abgekühlt war (siehe Bild 13). Danach wurde die fertige Keramik aus der
Asche geholt. Das Experiment schien gelungen, die Töpfe waren fest und brauchbar.
san criban
castrolandin
Die kleine Abmessung der Anlage und die Anzahl der Keramikscherben deutet eher auf eine kleine keltiberische Töpferei hin, denn auf eine Wohnanlage. Es fehlt ein Wasser- und
Abwassersystem, sowie Platz für Tiere. Die fruchtbare Ackerfläche liegt auf dem Talgrund. Wahrscheinlich hat man hier unten gelebt und auf dem Castrum nur gefertigt. Die Frage ist, warum man in der damaligen Zeit eine Töpferei durch hohe Wälle schützen musste.
keltische ausgrabungen

San Cibran de Las

Bei diesem Ort hat man schon eher den Eindruck einer Stadt, sogar einer großen. Sehen Sie sich Bild 14 an, ein Luftbild der Ausgrabungsstätte.
Klar zu erkennen ist ein großflächiges Oppidum auf einem Hügel mit einem zum Teil noch erhaltenen doppelten Mauerring. Die Stadt hat für damalige Verhältnisse eine erhebliche Größe, durchaus als keltische Großstadt einzuordnen. Ebenfalls gut zu erkennen ist eine innere Zone, eine Art „Akropolis“, und darum herum ein auf großer Fläche besiedeltes oder „Industriegebiet“. Vom Stadttor aus führt ein breiter direkter Weg zur Oberstadt. Dieser innere Stadtteil ist noch einmal durch einen Mauerring vom Rest der Stadt abgetrennt. Sehen Sie in Bild 15 diesen Weg in Karrenbreite. In Bild 16 sehen Sie wieder ein typisches rundes Gebäude, allerdings mit einem rechteckigen Anbau. Das zeigt, dass man durchaus
rechteckig bauen konnte, wenn es Sinn macht. Warum dann aber die runden Häuser? In Bild 17 sehen Sie einen Komplex von Rundhäusern, dicht zusammengebaut. Dazwischen war kein Platz für Transportkarren. Waren diese Komplexe vielleicht abgegrenzte Gebiete einzelner Clans? In den runden Häusern wurden Öfen gefunden (siehe Bild 18). Waren das Kochherde oder Töpferöfen oder Becken für Schmiedekohle?
In Bild 19 sehen Sie, dass die innere Zone oder Akropolis mit einer Verteidigungsmauer und an dieser Stelle mit speziellem Eingangstor versehen war. Das zeigt mir, dass es sich um eine Stadt handelte, die noch in der Laténezeit existierte. Diese Zeit ist geprägt durch Eliten, die sich vom Rest des Volkes abgrenzten und durch Handel und Sicherung der Handelswege reich geworden waren. Heute würde man sicherlich von „Neureichen“ sprechen. Äußerlich erkennbar an der beginnenden Dekadenz in der Kunst und der exzessiven Bestattungsriten zumindest der Führungsschicht.
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lochstein

Monte Santa Trega

Folgen Sie weiter zum „heiligen Berg“ der Galicier (heilig wegen der Wallfahrtskirche auf der Bergspitze), dem Monte Santa Trega. Dieser solo stehende Berg ist seit Urzeiten ein Heiligtum. Er steht zwischen Meer und der breiten Minho-Mündung mit kompletter Rundumsicht. Sehen Sie Bild 20, ein Blick vom Monte Santa auf die Stadt A Guarda und den Atlantik.
Dieser exponierte Berg war sicher vor den Kelten schon ein Heiligtum. Hier wurden typische Artefakte gefunden, die wir mit der Megalithzeit in Verbindung bringen (siehe Bild 21: ein Schälchenstein, Bild 22: ein Lochstein und Bild 23: ein Figurenstein). Danach bauten dann die Keltiberer ihre typischen Rundhäuser an den Berg (siehe Bild 24), ein Bereich auf dem Berg mit runden Grundmauern. Bild 25 zeigt an den Grundmauern die genaue Struktur eines Rundhauses mit Nebengebäude oder Anbau. Und Bild 26 zeigt, wie dicht die Gebäude nebeneinanderstanden. Nicht vorstellbar, dass man sich mit Lasten oder Lasttier einfach darin bewegen konnte. Warum diese Enge?
Platz war genug da. Damit endet unser Blick auf drei keltiberische Castren. Sie zeigen die typischen Rundhausstrukturen. Auch Bilder anderer Castren zeigen ähnliche Bauten. Irgendwie wirkt die Geschichte unbefriedigend. Warum wurde in engen Castren gebaut? Wer wohnte in den Flusstälern, am Meer und in den fruchtbaren Ebenen? Waren die
Kelten vielleicht doch nur ungeliebte Migranten, die sich in abgesonderten Höhensiedlungen oder Oppida verschanzten? Oder waren die Castren vielleicht nur Produktionsstätten, deren Know-how und Produkte man schützen wollte? Eine Erklärung könnte sein, dass diese Castren in der Zeit der karthagisch-römischen Kriege befestigt wurden. Die Keltiberer waren zum Teil mit den Karthagern verbündet, letztlich aber hat dann Rom gewonnen.
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So kommen Sie hin:

Nehmen Sie die spanische Stadt Vigo an der Westküste Galiciens als Ausgang.
Nach Castrolandin nehmen Sie die Autobahn AP 9 nach Norden über Pontevedra bis zur Ausfahrt 110 Caldas de Reis. Von hier auf der N 640 nach Cuntis. Von Cuntis zum Castro (siehe Bild 8). Die Koordinaten für Ihr Navi: 42° 38 ́12,84“ N und 8° 33 ́08,09“ W.
Der Weg nach San Cibran de Las ist nicht ganz einfach. Fahren Sie von Vigo auf die A 52 nach Osten. Fahren Sie bis zur Abfahrt Val de Pereira/San Paio.
Von dort nach Nordost auf die OUR- CV-345. Auf dieser Straße über Cenlle Richtung San Amaro. Kurz vor San Amaro finden Sie San Cibran de Las.
Koordinaten: 42° 21 ́50,80“ N und 8° 04 ́32,30“ W. Der Weg zum Santa Trega ist einfach. Fahren Sie von Vigo aus die Küstenstraße PO 552 nach Süden bis A
Guarda an der portugiesischen Grenze. Sie sehen den Monte Trega schon von Weitem.
Koordinaten: 41° 53 ́33,52“ N und 8° 52 ́11,31“ W. (Wilfried Augustin)
.
Gruß an die Ahnen
TA KI

Die WHO, die Pandemie und Ebola


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO = World Health Organization) erhielt 2009 für seine Abkürzung eine neue Bezeichnung: WHO = World Hystery Organization (Welt-Hysterie-Organisation). Denn sie hatte eine Pandemie ausgerufen, die keine war, sondern nur eine durch Neudefinitionen auf dem Reißbrett erzeugte Bedrohung, die die Pharmaindustrie für ihre eigenen Zwecke ausnutzen konnte

(Bezahlte Pharmaindustrie für Panik vor Schweinegrippe?).

Diese Maßnahme brachte der Organisation viel Kritik und nachhaltiges Misstrauen ein, worüber sie sich aber nicht sonderlich zu kümmern schien. Jetzt bei der Ebola-Epidemie in Afrika kommt es zu der logischen Fortsetzung dieser Misere. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Es hat sich nichts geändert, weder an der Denkweise und dem Verhalten der WHO, noch an den Ursachen für dieses Verhalten.

Ich hatte seinerzeit zu diesem “Chaos” einige Artikel verfasst:

Aber das scheint ja noch gar nichts gewesen zu sein.

Jenseits von Afrika

Unlängst nahm „Frontal21“ Stellung zur WHO und der Ebola-Epidemie in Afrika.

(…)

Der Beitrag ist (noch) abrufbar unter http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2265900/WHO-versagt-bei-Ebola#/beitrag/video/2265900/WHO-versagt-bei-Ebola.

Hier erfahren wir, dass ein kleines Biotech-Unternehmen aus Duisburg einen Ebola-Schnelltest entwickelt hat, der in nur vier Stunden in der Lage ist, eine Infektion nachzuweisen. Das wären fast ideale diagnostische Bedingungen für ein Gebiet, in dem es eine Epidemie gibt. Mit Hilfe eines solchen Tests könnte man effektiv die Infizierten von den noch Gesunden trennen und so ein Umgreifen der Infektion verhindern. Eigentlich ein Produkt, mit dem man offene Scheunentore einrennt. Nicht so bei der WHO. Der Duisburger Unternehmer bot seinen Test bei der WHO an wie lauwarmes Bier. Er wurde nicht einmal zur Kenntnis genommen.

Da nur die WHO bestimmt, was in Krisengebieten an medizinischer Hilfe zum Einsatz kommt, muss auch ein noch so vielversprechendes Präparat oder Produkt von ihr abgesegnet werden. Auf der anderen Seite hören wir immer häufiger, dass die WHO viel zu spät oder überhaupt unangemessen auf die Krise im Epidemie-Gebiet reagiert. Grund für diese Art der „Sorglosigkeit“ ist angeblich ein gewaltiger Finanzmangel. Denn der letzte 2-Jahreshaushalt zeigt ein Budget, dass für Krisenbedarf um über 50 Prozent gekürzt wurde.

Den Grund für diese Kürzungen erfahren wir von Dr. Wodarg, einem Arzt und ehemaligen Europapolitiker: Die Mitgliedsstaaten zahlen zu wenig oder teilweise überhaupt keine Beiträge an die WHO. Kein Wunder also, wenn sich die WHO-Verantwortlichen schon seit geraumer Zeit nach zahlungskräftigen Sponsoren umschauen. Und hier treten die Pharmafirmen auf den Plan. Damit wären wir wieder bei der Pandemie 2010. Denn die Pharmafirmen zahlen zwar, wollen
aber natürlich mitbestimmen, wie und wo das Geld zum Einsatz kommt. Dr. Wodarg formuliert das so, dass die Pharmafirmen die WHO benutzen, um ihre Marketingstrategien mit der WHO gemeinsam durchzusetzen.

Damit sieht es so aus, als ob die WHO mehr oder weniger von der Pharmaindustrie abhängig geworden ist. Zumindest gibt der aktuelle WHO-Haushaltsplan allen Grund für diese Vermutung. Denn der sagt, dass der WHO rund 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stehen, wovon aber über 3 Milliarden von „Spendern“ kommen, die sich nicht einfach nur so von ihrem Geld trennen.

Wer sind die edlen Spender? Auf der Liste der „Wohltäter“ der WHO stehen Namen wie Bayer AG, Merck, Novartis, GlaxoSmithKline und so weiter. Letztere hatten 2010 während der Schweinegrippe mit Hilfe der WHO ein glänzendes Geschäft gemacht (nähere Ausführungen dazu siehe oben gelistete Links). Aber nicht nur für Glaxo war die erfundene Pandemie ein Segen. Insgesamt hatte die Pharmaindustrie über 18 Milliarden Dollar für eine erfundene Epidemie einkassiert. Wie konnte das geschehen, wo doch alle so sehr an dem Wohlergehen der gesamten Menschheit interessiert sind?

Frontal21 gibt Auskunft: Die Leute, die seinerzeit bei der Schweinegrippe die Entscheidungen beeinflussten, hatten ausgezeichnete Kontakte zur Pharmawelt. Ein gewisser Klaus Stöhr, jahrelanger Kopf der „Grippe-Taskforce“ der WHO, wechselte nach erfolgreicher Pandemie zu Novartis. Albert Osterhaus war der Impfstoff-Experte der WHO und war damals und ist bis heute der Vorsitzende der ESWI (Europäische Gesellschaft für Grippe-Experten), eine Runde, die von der Pharmaindustrie finanziert wird. Außerdem scheint er Anteile an einer Firma zu besitzen, die damals die Impfstoffe gegen die Schweinegrippe herstellte. Darum geriet auch er in die Kritik, aus wirtschaftlichem Eigeninteresse Angst und Panik vor der Schweinegrippe geschürt zu haben. Immerhin beschloss damals der niederländische Gesundheitsrat, „Osterhaus kein Stimmrecht als Regierungsberater für den Umgang mit dem H1N1-Virus zu erteilen“.

Dann gibt es noch den Finnen Juhani Eskola, der laut WHO ebenfalls ihr Impfexperte ist und Millionenhilfen von der Pharmaindustrie für seine Arbeit kassierte. Die WHO-Webseite über ihn scheut sich überhaupt nicht, ihn als „Senior Vice President “ bei Aventis Pasteur (heute Sanofi Pasteur) aufzuführen (von 2002 bis 2003) und somit die Verquickung nur zu offensichtlich zu machen.

Diese Verflechtungen waren dann mit ein Grund, warum Dr. Wodarg damals den Vorwurf von Korruption innerhalb der WHO auf den Tisch brachte. Die WHO reagierte sofort, indem sie ein selbstbeweihräucherndes Gutachten erstellen ließ, dass sie von allen Vorwürfen dieser Art freisprach. Laut Dr. Wodarg hat sie sich mit einer solchen Aktion mehr geschadet als genützt. Denn es hat sich bislang nichts verändert innerhalb der WHO, weder bei deren Strukturen, noch bei der Finanzierung. Da ist so ein „Gutachten“ nichts als ein Feigenblatt, dass zudem auch noch durchsichtig ist.

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Der Brite Paul Flynn schlägt in die gleiche Kerbe. Er hatte 2010 die Untersuchung zu den Korruptionsvorwürfen geleitet. Er behauptet bis heute, dass die WHO von der Pharmaindustrie „beeinflusst“ wird. Er sagt: „Meiner Meinung nach ist sie (die WHO) auch heute noch exzessiv beeinflusst von der Pharmaindustrie, die sehr geschickt bei der Manipulation von Gesundheitsausgaben vorgeht, zugunsten eigener finanzieller Interessen.“

Und diese „geschickten Manipulationen“ machten sich in der Folge dann für die Pharmafirmen bezahlt. Rinderwahn, SARS-Epidemie, Vogel- und Schweinegrippe und andere planetarische Horrorszenarien der WHO-Regisseure waren so gut wie immer begleitet von exzessiven Verkäufen von Medikamenten gegen die gerade gängigen Epidemien – tolle Geschäfte für die Pharmafirmen. Die WHO, von den Pharmas finanziell unterstützt, hatte ihren Teil dazu beigetragen, dass die
gespendeten Gelder x-fach wieder bei den gütigen Sponsoren zurückflossen.

Jetzt kann man sich auch langsam die Frage beantworten, warum ein kleiner Duisburger Biotech-Laden mit einer tollen Erfindung bei der WHO keine Beachtung findet. Die WHO will Geld sehen und keine Erfindungen, die ihr kein Geld einbringen. Frontal21 bringt ein weiteres Beispiel, wo gute Ideen und Erfindungen auf der Strecke bleiben,weil die WHO als oberste Begutachterfirma andere Interessen als die der Weltgesundheit hat:

Prof. Wolfgang Göhde hat ein Gerät zur Diagnostik von AIDS-Erkrankungen an der Universität Münster entwickelt (Bezahlbare HIV-Tests: Prof. Wolfgang Göhde entwickelte vor 45 Jahren in Münster die Fluorzytometrie-Technologie). Er gilt als der Erfinder dieser Technik und berät eine Firma mit einem weltweiten Marktanteil von 40 Prozent in diesem
Segment. Aber bis heute steht sein Verfahren auf der WHO-Anbieterliste mit dem Vermerk eingetragen: „Technik nicht durch entsprechende Studien überprüft“. Da die Technik inzwischen über 40 Jahre existiert und dementsprechend viele Studien dazu gibt – laut Prof. Göhde über 30 unabhängige Studien – klingt es fast wie ein Witz, wenn eine Organisation wie die WHO den aktuellen wissenschaftlichen Stand nicht zu kennen scheint. Eine Intervention seitens des Professors in Genf, dem Hauptsitz der WHO, wurde ähnlich beschieden wie die Anfrage des Duisburger Biotech-Unternehmens: Anfrage erst einmal ignorieren. Gerichtliches Vorgehen gegen diese fast verleumderische Aussage bezüglich der Zuverlässigkeit und Erprobtheit des Analyseverfahrens ist nur vergeudetet Zeit und Geld. Dies musste auch Prof. Göhde erfahren. Denn die WHO gilt als ein „extra-territoriales Unternehmen“ und ist somit per Gericht nicht zu belangen. Mit anderen Worten: Die können machen, was sie wollen. Da ist die Immunität von Abgeordneten schon fast eine juristische Zwangsjacke im Vergleich.

Da aber die Zertifizierung von Medikamenten oder Verfahren durch die WHO notwendig ist, um in einem Krisengebiet oder allgemein in Problemländern eingesetzt zu werden, bleiben alle diejenigen vor der Tür, die keinen WHO-Stempel tragen. So wurde dem Münsteraner Professor zu guter Letzt angeboten, sein Verfahren an Kindern auszuprobieren. (Schluck!) An Kindern? Die WHO? So etwas ist aus ethischen Gründen so gut wie nirgendwo denk- und machbar. Aber die
„außer-territoriale“ Wohltäterorganisation scheint damit keine Bedenken zu haben.

Prof. Göhde erzählt: Laut WHO sollte er Vergleichsstudien an Kindern aus Adis Abbeba und Bangkok durchführen, und das in den Laboren von Konkurrenzfirmen. Eine weitere Auflage war, dass er oder andere Vertreter der Universität oder der Firma, die er berät, nicht bei den Tests dabei sein durften. Eine weltfremdere Forderung bezüglich der Beurteilung von Testverfahren kann es kaum noch geben. Es ist nur zu deutlich, dass diese abstrusen  Anforderungen zu nichts anderem dienen, als das Verfahren von Prof. Göhde auf Eis zu legen und andere Verfahren von meist amerikanischen Firmen zu bevorzugen. Und das sind Firmen, die die Kassen der WHO klingeln lassen. Und wer wird dann von der WHO empfohlen? US-Firma Becton Dickinson Biosciences, die ein konkurrierendes Produkt führen, dass aber signifikant teurer ist als das Münsteranische.

Money, money, money

Aber warum soll sich ein Produkt durchsetzen, dass teurer ist als ein vergleichbares oder vielleicht sogar besseres Konkurrenzprodukt? Nehmen nicht die Leute lieber das preiswertere Produkt falls die Qualität stimmt beziehungsweise vergleichbar ist? Warum klappt das bei der WHO nicht?

Die Antwort kommt wieder von Dr. Wodarg: Die WHO verhätschelt gerne amerikanische Firmen, die sich darauf verlassen können, dass ihre Regierung bei der WHO Druck ausübt, wenn diese jene nicht bevorzugt. Spurt die WHO nicht in der Weise, wie die Amerikaner sich das wünschen, dann werden von der amerikanischen Regierung einfach keine Beiträge mehr bezahlt, und das über längere Zeiträume hinweg. Dieses Gebaren machte die WHO dann noch abhängiger von Zuwendungen von privaten Unternehmen beziehungsweise von der Zugeständnisbereitschaft gegenüber solchen Regierungen. Kein Wunder also, wenn teure amerikanische Produkte zertifiziert und vergleichbare preiswertere Produkte aus anderen Ländern ignoriert werden.

Und weil es nur ums Geld geht und die Pharmaindustrie an der Spitze der Geldmacher steht, gibt es nur deshalb eine Pandemie, weil reiche Nationen davon betroffen sind, wo es einiges einzusacken gilt. Ebola findet dagegen in Afrika statt, wo es nichts zu holen gibt. Da muss man als oberste Gesundheitsbehörde zumindest den Anschein wahren, höchst energisch gegen die Seuche vorzugehen, auch wenn der Erfolg immer noch auf sich warten lässt. Und wenn jemand auf den abwegigen Gedanken kommen könnte, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, wo die Pharmaindustrie beweisen könnte, dass sie es mit der Gesundheit ihrer Kunden ernst meint (der wird sogar von der Journaille belehrt), was für ein Idiot so einen Gedanken ausgebrütet haben muss.

Denn die Online-Ausgabe der „Zeit“ stellt sich schützend vor die Pharmaindustrie mit der Behauptung: „Eine Pharmafirma ist keine Hilfsorganisation“. Eine Pharmafirma ist den Gesetzen von „Angebot und Nachfrage“ unterworfen und muss somit das tun, was sie tut. Oder mit anderen Worten: Wer nur ans Geldmachen denkt, der denkt an nichts anderes als ans Geldmachen. Da kann man nichts machen. Arme Geldmacher, arme Pharmaindustrie, die an nichts anderes denken können. Ich hätte ja fast nichts dagegen, dass die Pharmas nur ans Geldmachen denken. Aber sie machen mehr als das. Sie schaffen Situationen, in denen sie mehr Geld verdienen als unter normalen Verhältnissen. Ich habe nichts dagegen, wenn man Leute von Ebola heilt oder von der Schweine- oder sonstiger Grippe und dafür auch gut bezahlt wird. Aber hier werden Szenarien geschaffen, wo der normale Mensch für nichts zur Kasse gebeten wird und möglicherweise unnötigerweise mit teuren Medikamenten versorgt wird, die ihm nicht helfen, sondern schaden. Hier werden Angebot und Nachfrage manipuliert zugunsten der „armen“ Pharmaindustrie.

Bei Ebola gibt es nichts zu holen, weshalb die Geldmacher sich auch vornehm zurückhalten und das Feld der zweiten Garde überlassen, den mittel- und kleinständigen Industriezweigen, für die dieses Feld genug Früchte zu tragen scheint. Und die WHO sorgt dafür, dass die Konkurrenz auf diesem kleinen Feld nicht allzu groß wird. Und da die betroffenen Staaten und erst recht deren Bewohner kein Geld für Anti-Ebola-Therapien haben, muss die Finanzierung von woanders kommen. Die WHO scheint keine Gelder hierfür zu haben, denn dreiviertel ihres Budgets kommt von der Pharmaindustrie und anderen Sponsoren, die bestimmen, was mit den drei Milliarden passiert.

Fazit

Weil es um viel Geld geht, werden wir noch lange von Ebola hören. Ich hatte befürchtet, dass es bei der WHO zu starken Interessenkonflikten kommt, aber dass es bereits so “schlimm” aussieht, hatte ich selbst in meinen Träumen nicht erwartet.

Letzte Frage: Wie könnte man die Forschung gegen Ebola forcieren? Antwort (vom britischen Tropenmediziner John Ashton): „Man würde Heilmittel finden, wenn Ebola nach London käme.“

Quelle: http://naturheilt.com/blog/who-pandemie-und-ebola-2014/

Danke an Denise

Gruß an die Giftmischer und Genozidförderer der Pharmalobby

TA KI