Kinder als Versuchskaninchen


medizinEs ist eines der traurigsten Medizin-Skandale überhaupt. Mitten in New York werden Kinder aus armen Verhältnissen als Versuchskaninchen für Medikamententests missbraucht und zu Tode gequält. In neunmonatiger Recherche deckte der Reporter Jamie Doran auf, dass das Jugendamt von New York Kinder aus den ärmsten Bezirken der Stadt zwang, an Arzneimittel-Versuchen teilzunehmen. Viele haben die Torturen nicht überlebt.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Kinder+als+Versuchskaninchen+de+/643495/detail.html

Gruß an die beschützten Kinder

TA KI

Hexenverbrennung in Paraguay


General Resquín, San Pedro: Gestern wurden im Norden des Departamentos San Pedro neun Indegene verhaftet, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, eine Frau entführt, gefoltert und getötet zu haben.

Bereits am Freitag sei die 45-jährige Adolfina Ocampos entführt worden. Zunächst sei die Frau gefoltert und zu einem Bach geführt worden, um sie dort zu ertränken. Später habe man sie an einen Pfahl gebunden und angezündet. Die Knochenreste wurden von der Polizei sicher gestellt und zur forensischen Untersuchung nach Asunción gebracht.

Die Staatsanwaltschaft sagte der Presse, dass die Angeklagten die Tat bereits zugegeben hätten. Es soll sich um Rache gehandelt haben, da die Frau einen Fluch über die Schwester eines Mitgliedes der Gruppe verhängt hätte, nachdem diese erkrankte.

Sämtliche vermeintlichen Täter gehören zur Volksgruppe Mbya Guaraní. Die Staatsanwaltschaft nimmt weiter an, dass die Verhafteten eine schwangere Frau von 14 Jahren gefoltert hätten, die sie ebenfalls der Zauberei beschuldigten. Die junge Frau wurde durch die Behörden zu einer Medizinstation gebracht.

Quelle: Radio Caracol

Quelle: http://wochenblatt.cc/nachrichten/indigene-wegen-hexenverbrennung-angeklagt/28394#sthash.wP1E3REs.dpuf

Gruß an die, denen die Hintergründe bekannt sind
TA KI

Silbermünzen ausverkauft: U.S. Mint kann nicht mehr liefern


silber ausverkauft

Aufgrund der extrem hohen Silber-Nachfrage kann der Hersteller der American Eagle Silbermünzen vorübergehend keine Ware mehr liefern.

Der Silberpreis fällt und Investoren stürzen sich auch das Edelmetall. Goldreporter berichtete am vergangenen Samstag bereits über den enormen Nachfrageschub im deutschen Handel (Deutscher Edelmetallhandel meldet Riesen-Ansturm auf Silbermünzen). Nun geht wie erwartet auch den Lieferanten die Ware aus.

Wie Reuters berichtet musste die U.S. Mint nun kurzfristig die Lieferung der beliebten American Silver Eagles einstellen, aufgrund der “gewaltigen Nachfrage” in den vergangenen Wochen.

Für Oktober hatte man den Verkauf von knapp 5,8 Millionen Silberunzen gemeldet. Das war der größte Absatzerfolg seit dem Allzeithoch im Januar 2013 (Goldreporter berichtete).

Gegenüber Großhändler hat die U.S. Mint am gestrigen Mittwoch angekündigt, man werde mit der Produktion von American Silver Eagles des 2014er Jahrgangs fortfahren. Man werde die Kunden benachrichtigen, sobald wieder Ware verfügbar sei. Genauere Informationen wurden nicht genannt.

Quelle: http://www.goldreporter.de/silbermuenzen-ausverkauft-u-s-mint-kann-nicht-mehr-liefern/news/46164/

Gruß an die, die vorgesorgt haben

TA KI

Ab Sonntag könnte das Benzin an Tankstellen knapp werden!!


…Es fährt kein Zug nach niergendwo…

Das Benzin an Tankstellen könnte knapp werden

Bundesbahn plakat_neu

Die Lokführer bestreiken Personen- und Güterverkehr. Die Logistikbranche rechnet schon mit Engpässen an den Tankstellen. Ab Sonntag könnten Kraftstoffe knapp werden. Die aktuellen Infos im Liveticker.

Deutsche Bahn will GDL-Streik juristisch stoppen

 

Die Deutsche Bahn geht juristisch gegen den Streik der Lokführer vor. Es werde eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht Frankfurt beantragt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Man nehme mit großem Unverständnis zur Kenntnis, dass die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) das Bahn-Angebot für eine Schlichtung abgelehnt habe. Um dennoch großen Schaden von den „Kunden, dem Unternehmen sowie dem Wirtschaftsstandort Deutschland abzuwenden“, habe sich der Bahn-Vorstand entschieden, gegen den angelaufenen Rekordstreik der GDL den Erlass einer einstweiligen Verfügung zu beantragen. Das Frankfurter Arbeitsgericht will noch am Donnerstag darüber entscheiden, ob der Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn untersagt werden kann. Über den Antrag des Unternehmens auf eine einstweilige Verfügung solle um 16.30 Uhr mündlich verhandelt werden, teilte das Gericht mit.

es fährt kein zug nach niergendwo(…)

 

Logistikbranche rechnet mit Kraftstoff-Engpässen an Tankstellen

 

Die Logistikbranche rechnet angesichts des Rekordstreiks bei der Bahn mit Engpässen bei der Kraftstoffversorgung und Produktionsausfällen in der Auto-, Stahl-, und Chemiebranche. Bei der Kraftstoffversorgung „wird es aus meiner Sicht auf jeden Fall Engpässe geben, zumal ja auch das Aufkommen im Individualverkehr erhöht sein wird“, sagte Gunnar Gburek vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik dem Sender MDR Info. Raffinerien hätten Probleme, die Tankstellen zu beliefern. Gburek rechne mit Engpässen „spätestens Sonntag oder Montag“.

Besonders hart werde der Ausstand die Auto-, Stahl-, und Chemiebranche treffen. Es werde „auf jeden Fall Produktionsausfälle“ geben. Wenn die Logistikkette ins Stocken gerate, werde es bis Mitte der kommenden Woche dauern, bis sich die Abläufe wieder normalisiert hätten, betonte Gburek.

GDL-Chef Weselsky fühlt sich bedroht


Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, sieht seine Privatsphäre bedroht. „Ich bin auch bisher immer auf Bahnhöfen gewesen und werde das auch weiter tun. Ich habe allerdings gestern Abend die Polizei verständigt, weil es hier in einer unglaublichen, nennen wir es einfach Verletzung meiner Privatsphäre, nicht mehr um die Sache geht“, sagte Weselsky am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Für Personenschutz habe er bislang aber „keine Notwendigkeit gesehen“.

Deutscher Beamtenbund kritisiert Lokführergewerkschaft

 

 

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat das kompromisslose Vorgehen der Lokführergewerkschaft GDL im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn kritisiert. Die GDL habe die Schlichtung mit der Bahn abgelehnt, „das war nicht abgestimmt mit uns“, sagte DBB-Chef Klaus Dauderstädt am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. „Ich hätte der GDL empfohlen, sich auf eine Schlichtung einzulassen.“ Der Beamtenbund steht bislang hinter der GDL und unterstützt deren Streik finanziell.

 

Viele Zugausfälle im Osten


Reisende in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen müssen sich ab Donnerstag auf massive Zugausfälle einstellen. 80 Prozent der Nahverkehrszüge fielen aus, sagte ein Bahnsprecher am Morgen. Im Fernverkehr sei die Lücke noch größer. Ein Ersatzfahrplan sei eingerichtet und stabil angelaufen.

schnapp dir nen snickers

Not-Personenverkehr rollt stark ausgedünnt an

Der Fern- und Regionalverkehr ist nach dem Streikstart im Personenverkehr am Donnerstagmorgen laut Bahn „ausgedünnt, aber weitgehend stabil“ angerollt. Für Donnerstag und Freitag sind die Ersatzfahrpläne bereits öffentlich. Für Samstag stünden ab 12 Uhr Informationen online bereit, für Sonntag sei die Veröffentlichung am Freitagmittag vorgesehen.

Im Regionalverkehr sind die Streikauswirkungen laut Bahn unterschiedlich spürbar. In West- und Norddeutschland stünden über 30 Prozent des üblichen Zugangebotes zur Verfügung. In Süddeutschland verkehrten etwa 40 Prozent der Züge. In Ostdeutschland stünden 15 bis 30 Prozent des üblichen Zugangebots zur Verfügung. Für die S-Bahnen in München, Nürnberg, Stuttgart und Rhein-Main werde ein Stundentakt angeboten. In Berlin und Hamburg fahren einige Linien auch alle 20 Minuten.

In Berlin fährt ein Drittel der S-Bahnen



In Berlin bedient die S-Bahn ein knappes Drittel ihres Netzes, die Regionalbahnen nach Angaben der Deutschen Bahn etwa ein Fünftel. Da es immer wieder Abweichungen von den Notfahrplänen geben könne, bittet die Bahn ihre Fahrgäste, sich jeweils vor Fahrtantritt zu informieren. Bei der Berliner S-Bahn wird der Ring mit den Linien S41, S42, S45 und S47 nicht bedient. Die S46 fährt alle 20 Minuten zwischen Königs Wusterhausen und Südkreuz. Zwischen Oranienburg und Potsdam Hauptbahnhof soll die S1 alle 20 Minuten fahren. Die S7 ist nur auf der Strecke zwischen Friedrichstraße und Strausberg im Einsatz. Die S5 verkehrt auf der Teilstrecke zwischen Alexanderplatz und Marzahn, die S3 zwischen Erkner und Ostkreuz.

Arbeitgeber stellen Lkw-Sonntagsfahrverbot infrage

Als Reaktion auf den Rekordstreik bei der Bahn bringen Niedersachsens Metallarbeitgeber ein einmaliges Aussetzen des Sonntagsfahrverbots für Lkw ins Spiel. „Wenn man hier schnell zu einer bundesweiten Lösung käme, könnte die Gefahr von Produktionsausfällen zumindest teilweise abgeschwächt werden“, sagte NiedersachsenMetall-Chef Volker Schmidt. „Das wäre eine unkonventionelle, vor allem aber eine pragmatische Antwort auf das unverantwortliche Treiben der GDL im aktuellen Tarifstreit mit der Deutschen Bahn.“

Logistikbranche rechnet mit Kraftstoff-Engpässen an Tankstellen

Die Logistikbranche rechnet angesichts des Rekordstreiks bei der Bahn mit Engpässen bei der Kraftstoffversorgung und Produktionsausfällen in der Auto-, Stahl-, und Chemiebranche. Bei der Kraftstoffversorgung „wird es aus meiner Sicht auf jeden Fall Engpässe geben, zumal ja auch das Aufkommen im Individualverkehr erhöht sein wird“, sagte Gunnar Gburek vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik dem Sender MDR Info. Raffinerien hätten Probleme, die Tankstellen zu beliefern. Gburek rechne mit Engpässen „spätestens Sonntag oder Montag“.

Besonders hart werde der Ausstand die Auto-, Stahl-, und Chemiebranche treffen. Es werde „auf jeden Fall Produktionsausfälle“ geben. Wenn die Logistikkette ins Stocken gerate, werde es bis Mitte der kommenden Woche dauern, bis sich die Abläufe wieder normalisiert hätten, betonte Gburek.

Hamburger S-Bahn fährt trotz Streik

 

Die Deutsche Bahn erwartet, dass etwa jeder dritte Zug trotz des Streiks fahren kann. Der Nahverkehr auf den Strecken Kiel-Hamburg, Lübeck-Hamburg und Lübeck-Kiel soll von Donnerstag bis Sonntag im Stundentakt bedient werden, die Verbindungen Kiel-Flensburg, Neumünster-Flensburg und Kiel-Husum alle zwei Stunden. Die Hamburger S-Bahn fahre auf den Linien S1, S3, S21 und S31 alle 20 Minuten.

 

(…)

Der Streik der Lokführer im Güterverkehr hat vor anderthalb Stunden begonnen und trifft auch die beiden großen deutschen Häfen Hamburg und Bremen. Die Auswirkungen seien aber schwer vorhersehbar, sagten mehrere Experten am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Einerseits wird ein Drittel des Bahngüterverkehrs in Deutschland von privaten Unternehmen abgewickelt, die nicht bestreikt werden. In den Häfen liegt der Anteil noch höher. Das stabilisiert die Lage. Andererseits sind die logistischen Systeme und Prozesse, die Lieferketten und Just-in-Time-Systeme eng verknüpft und sehr komplex. Das macht sie anfällig für Störungen. „Die genauen Auswirkungen sind noch nicht abzuschätzen“, sagt Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).

(…)

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fordert die Deutsche Bahn auf, gegen den Lokführerstreik der GDL vor Gericht zu ziehen. „Eine Klage wegen Unverhältnismäßigkeit des Streiks ist im Interesse der Bahnkunden, der Beschäftigten und der Aufrechterhaltung der Güterversorgung in Deutschland geboten“, sagt Dobrindt. Der viertägige Streik sei unverhältnismäßig, die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Tarifauseinandersetzungen werde deutlich überstrapaziert. „Die Deutsche Bahn muss ihre Rechtsposition wahrnehmen und alle Rechtsmittel ausschöpfen“, so Dobrindt. Die Bahn befindet sich zu 100 Prozent in Staatsbesitz.

(…)

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert an das Verantwortungsbewusstsein aller Parteien im Tarifstreit bei der Bahn. Es müssten Lösungen gefunden werden, „die auch für uns als Land einen möglichst geringen Schaden haben“, sagt sie. „Streiks sind eine Möglichkeit der tariflichen Auseinandersetzung, sie haben aber immer die Verantwortung auch verhältnismäßig zu sein.“ Merkel betont, dass ein Streik bei der Bahn Millionen Bürger und auch die Wirtschaft treffe. „Es gibt eine Gesamtverantwortung“, sagt die CDU-Chefin. Sie verweist auf die Möglichkeit einer Schlichtung. „Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Wege gesucht werden, die die Verhältnismäßigkeit möglichst gut wahren“, sagt sie.

 

Die Deutsche Bahn will während des Streiks der Lokführer etwa die Hälfte ihres Schienen-Güterverkehrs aufrechterhalten. Das sagte Markus Hunkel, Vorstand Produktion bei der Gütersparte DB Schenker Rail, der Nachrichtenagentur dpa. Für die Kunden im In- und Ausland bedeute der Ausstand Verspätungen und Einschränkungen des Bahn-Angebots. Man werde aber erneut alles tun, um in enger Kommunikation mit den Kunden die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Im Schnitt sind werktags etwa 5000 Züge von DB Schenker Rail in ganz Europa unterwegs.

(…)

Wegen des Lokführerstreiks verlegt der Autobauer Audi Transporte von der Schiene auf die Straße. „Einzelne, wichtige Lieferungen versuchen wir schon jetzt von der Bahn umzuleiten, zum Beispiel auf Lastwagen“, sagt ein Audi-Sprecher. Der Konzern wolle je nach Streikverlauf und Bedarf entscheiden, ob noch mehr Verlagerungen nötig sind. Pro Arbeitstag fahren laut Audi etwa 15 Güterzüge der Deutschen Bahn vom und zum Werk Ingolstadt.

 (…)

Die deutsche Wirtschaft warnt vor gravierenden Folgen des gut viertägigen Bahnstreiks für die Unternehmen. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks, sagt: „Was derzeit bei der Bahn passiert, ist Gift für den Standort Deutschland.“ Streiks im Güterverkehr führten bereits nach wenigen Tagen zu Produktionsstörungen, weil Bahntransporte oft nicht kurzfristig auf Straßen oder Schiffe verlagert werden könnten. „In Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie ist die Produktionskette komplett auf Just-in-time-Produktion ausgerichtet.“

(…)

SPD-Chef Sigmar Gabriel attackiert die GDL ungewöhnlich scharf und fordert einen Schlichter zur Beilegung des Konflikts. Der Wirtschaftsminister wirft der GDL Missbrauch des Streikrechts vor. „Das Streikrecht wurde in den letzten 65 Jahren in Deutschland von den DGB-Gewerkschaften immer verantwortungsbewusst genutzt – und nur dann, wenn es um Arbeitnehmerinteressen ging“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Die GDL hat sich von diesem Prinzip verabschiedet.“ Den Funktionären gehe es nicht um höhere Löhne oder bessere Arbeitsbedingungen, sondern um Eigeninteressen.
„Ich appelliere an die Funktionäre der GDL, an den Verhandlungstisch zurückzukommen“, sagte Gabriel. „Was derzeit passiert, ist ein Missbrauch des Streikrechts.“ Nötig sei jetzt Verantwortungsbewusstsein auf allen Seiten und ein Schlichter oder Vermittler, um den drohenden volkswirtschaftlichen Schaden abzuwenden. Die SPD steht dem Gewerkschaftlager und vor allem dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gewöhnlich sehr nahe.

(…)

Mitten im Arbeitskampf meldet sich die Bahn zum Thema Kundenservice. Die schlechte Nachricht: Wer mit Paypal oder Kreditkarte zahlt, muss künftig eine Gebühr in Höhe von fünf Prozent (maximal drei Euro) extra in Kauf nehmen. Das gilt für innerdeutsche Fernverkehrsverbindungen und den Kauf der Bahncard. Die gute Nachricht: Die Bahn setzt auf kostenloses WLAN in den Zügen. Allerdings erstmal nur in der 1. Klasse des ICE. „Perspektivisch“ dann auch für die 2. Klasse. Also vielleicht in zwei, drei oder fünf Jahren.  

(…)

Der Bundesverband für Groß-, Außenhandel und Dienstleistungen (BGA) kritisiert den Streik der GDL als vollkommen unverhältnismäßig. „Auf dem Rücken unbeteiligter Kunden und Unternehmen einen gewerkschaftlichen Konkurrenzkampf auszutragen, wird sich als Bumerang erweisen“, erklärt BGA-Präsident Anton Börner. Wegen des Streiks drohten Produktionsausfälle und damit erhebliche Einbußen. Die gesamte Logistikkette könne ins Stocken geraten.Besonders betroffen von einem Bahnstreik sei etwa der Chemiehandel, fügt Börner hinzu. Aber auch für die deutschen Stahl- und Metallhändler oder die Automobilzulieferer sei die Schiene wegen der zu transportierenden Masse unverzichtbar. Ausweichmöglichkeiten gebe es kaum. Es werde daher zu starken Verzögerungen in der Lieferkette kommen.

(…)

 

Zusätzlich zur allgemeinen, gebührenpflichtigen Servicenummer 0180-6996633 schaltet die Deutsche Bahn ab Dienstagabend unter der Telefonnummer 08000-996633 eine kostenlose Hotline. Außerdem können sich Bahnreisende auf der Internetseite unter www.bahn.de/aktuell informieren. Dort sowie über die Smartphone-App DB Navigator ist der Ersatzfahrplan für Donnerstag, den ersten Streiktag, ab Dienstagabend um 19.00 Uhr einsehbar. Der Ersatzfahrplan für Freitag und die weiteren Streiktage soll laut Bahn ab Mittwochabend um 18.00 Uhr abrufbar sein.

 

(…)

 

Der Streik der Lokführer fällt mit den Berliner Feierlichkeiten zum Mauerfall-Jubiläum zusammen. Touristen werden schlecht per Zug zu den Feiern zum Fall der Mauer vor 25 Jahren in die Hauptstadt kommen. In Berlin selbst wird der S-Bahn-Verkehr von dem insgesamt mehr als viertägigen Streik betroffen sein.

kundenrechte_im_bahnstreik_1kundenrechte_im_bahnstreik_2

Auf die Kunden der Deutschen Bahn kommt der längste Streik in der Geschichte des Unternehmens zu. Von Donnerstag, 2 Uhr, an wollen die Lokführer im Personenverkehr bundesweit für vier Tage die Arbeit niederlegen. Betroffen sind Fern- und Regionalzüge sowie die S-Bahnen der Deutschen Bahn. Im Güterverkehr hat der Ausstand schon am Mittwochnachmittag um 15 Uhr begonnen. Das Ende des Streiks ist für Montag, 10. November, um 4 Uhr geplant.

Es ist der sechste Streik im laufenden Tarifkonflikt und der längste seit Gründung der Deutschen Bahn AG im Jahr 1994. Betroffen sind auch die Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am Wochenende in Berlin, wo bislang Hunderttausende Gäste erwartet wurden. Die Tourismusbranche in der Hauptstadt sprach von einer „egoistischen Entscheidung von einigen Wenigen auf Kosten sehr Vieler“.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) begründete die Aktion mit der Weigerung der Bahn, über einen eigenständigen Tarifvertrag auch für Berufsgruppen zu verhandeln, die nicht Lokführer sind. Ein Einigungsversuch beider Seiten war am Sonntag gescheitert. Dabei ging es um Spielregeln für die künftige Zusammenarbeit zwischen der Bahn, der GDL sowie der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).

(…)

Busunternehmer bereiten sich auf Ansturm vor

Der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner griff Weselsky an. „Er schadet nicht nur der Bahn, er schadet der Gewerkschaftsbewegung, weil er eine andere Gewerkschaftslandschaft haben will“, sagte Kirchner im Hessischen Rundfunk. Die EVG sieht aber auch ein von der Bundesregierung geplantes Gesetz zur Tarifeinheit kritisch. „Es mag Bereiche und Branchen geben, wo das Gesetz hilft, Konflikte zu befrieden, bei der Eisenbahn wird das nicht der Fall sein“, sagte Kirchner am Dienstag bei einem Kleinen Gewerkschaftstag in Fulda.

In dem Tarifkonflikt bei der Bahn geht es auch um mehr Geld für die Beschäftigten. Die GDL fordert fünf Prozent mehr Lohn und zwei Stunden weniger Wochenarbeitszeit. „Es muss Schluss damit sein, dass die Kollegen wegen maßloser Überstunden schon im September ihre Jahresarbeitszeit erfüllt haben und ihnen zustehende Freizeit dauerhaft entzogen wird“, sagte Weselsky.

Die Busunternehmer reagierten erfreut auf die Streik-Ankündigung. Sie bereiteten sich auf einen Ansturm der Reisenden vor, wie der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer mitteilte. Einzelne Fernbus-Betreiber kündigten schon zusätzliche Fahrten an.

Notfallnummer, Ersatzfahrplan, Entschädigung: Alles was Sie zum Bahnstreik wissen müssen, finden Sie hier.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article133982806/Rund-zwei-Drittel-aller-Zuege-fallen-aus.html

Gruß an die, die die Zeichen der Zeit erkennen und vorgesorgt haben

TA KI

Donezk: Hölle aus geschmolzenem Blei


 

Dies ist eine Reportage aus Donezk, geschrieben von einem Frewilligen der Milz. Sie erschien vor etwas über einer Woche unter dem Titel Донецк: Ад расплавленного свинца auf voicesevas.ru. Es ist, bei allem beschriebenen Schrecken, ein wunderbarer Text, weshalb man ihn auch in Deutschland lesen können sollte.
Wenn man ihn mit dem vergleicht, was in den vergangenen Monaten zum Thema in Deutschland geschrieben wurde, ist der Unterschied mehr als deutlich. In diesen Texten hat man das Gefühl, die Menschen darin dienten nur als Staffage, um die propagandistisch gewünschten Aussagen zu liefern. Dabei gab es auch hier einmal eine Tradition großer Reportagen. Sie begann mit Egon Erwin Kisch. Aber der war Kommunist. Kein Trommler für imperialistische Kriegspläne, niemand, dem der Dünkel der besseren Stände aus den Knopflöchern trieft (ein abschreckendes Beispiel dafür hat Katrin Eigendorf hier  geliefert). Seine humanistische Haltung wurde dem Berufsstand im letzten Vierteljahrhundert erfolgreich ausgegauckt.
Diese Reportage lässt einen nicht nur fühlen, was Donezk und seinen Bewohnern täglich angetan wird. Sie zeigt auch, was hier verlorengegangen ist. An Menschlichkeit, an Ehrlichkeit, an Standpunkt. Vielen Dank dafür an den Mann mit dem Rufzeichen “Shakespeare” in Donezk.

Willkommen, Kollegen. Ich setzte den Zyklus der “Memoiren eines internationalen Terroristen” mit einer Geschichte über eine weitere Stadt des heldenhaften russischen Donbass fort. Über die Stadt, in der ich mich gerade befinde. Über die Stadt, in deren Garnison ich jetzt diene. Über die Stadt, in die ich mich bereits diesen Winter von ganzem Herzen verliebt habe, als sie sich als erste im Südosten erhob, um die bösen Geister der tobenden Ukrainisierung zu bekämpfen. Was geschieht dort? Wie ist die Wirklichkeit in der belagerten Stadt? Ich werde Euch von einem Tag in der Hauptstadt des russischen Frühlings erzählen. Es ist nur ein Tag. Aber für die Stadt und ihre Bewohner gibt es sieben solcher Tage in der Woche. Und vermutlich 365 pro Jahr. Hier ist meine Geschichte.

Donezk

Ein sonniger Morgen. Der Himmel klar, keine Wolken. Dennoch hat der Herbst die Stadt eingenommen: In Donezk ist es deutlich kälter geworden. Die halbe Baracke hustet. Die große Packung “Tera-Flu”, die der Kommandeur gekauft und für alle hingestellt hatte, war nach nur drei Tagen leer, nur noch der Boden zu sehen. Dennoch sind alle gesund. Niemand gibt zu, krank zu sein. Und alle nehmen “Tera-Flu”. Und jeder gibt vor, nichts davon zu bemerken. Ich trinke mit. Und auch ich bemerke nichts.
Grelle Sonne und kalter Steppenwind – das sind die Zeichen dieser Zeit. Die Leute tragen dunkle Sonnenbrillen und wickeln sich in warme Kleidung. Eine Kombination, die den glamourösen Modepäpsten von Moskau bis Kiew wild erscheinen mag, die aber für die aus dem Süden völlig natürlich ist. Sie ist praktisch. So hält man es auch in meiner Geburtsstadt Rostow. Diese Städte sind einander alle sehr ähnlich, in ihrem Anblick wie in ihrer Mentalität. Drei oder vier Stunden mit dem Auto – das ist keine Entfernung. Und der kulturelle Graben, der den Ausbruch dieses Krieges verursacht hat, liegt nicht hier. Der ist weit im Westen.
Montag Morgen. Die Leute sind mental noch nicht ganz aus dem Wochenende zurück. Das ist hier heilig. Es gibt nicht einmal größere Kämpfe am Wochenende. Das gilt für beide Seiten gleichermaßen. Das Wochenende ist vorüber, aber alle sind noch entspannt. Aus Gewohnheit. Besonders, weil der erste Tag der Woche ruhig anfing. Am Morgen gab es keinen Beschuss der Stadt. Am Morgen…
Es geschah um 12:15 Uhr Ortszeit. Wir saßen in der erst jüngst eingerichteten Kantine der Kaserne bei einem späten Frühstück. Das war erst der zweite Tag, nachdem wir die Verpflegung der Einheit “Warjag” geregelt hatten und die Zubereitung zog sich hin. Das Geplauder in den Baracken – ein ganz besonderes kulturelles Phänomen, in dem die Erwägungen aus der Welt der Philosophie aufs engste mit der ziemlich krachledernen Soldatenfolklore verwoben werden. So ein Gespräch wurde geführt, als alles passierte. Worüber wir geredet haben? Ich weiß es nicht mehr. Es spielt auch keine Rolle.
Ein Donnern. Laut, scharf, kurz. Die Fenster wurden aufgerissen, gequält ächzten die Scharniere. Die Türen flogen auf, schlugen gegen die Wände. Geschirr, Bücher, Bürokram – alles, was fallen konnte, flog von den Regalen. Die Tassen auf dem Tisch sprangen fast einen Zentimeter hoch, kamen mit einem Klappern wieder auf, Spritzer heißen Tees spritzten auf die Tischdecke. Wir erstarrten, stierten einander an. Meine Ohren klingelten. In den Augen jedes einzelnen dieselbe Frage: Kommt noch mehr? Eine Frage, die schnell der Erkenntnis wich, nein, es kommt nicht. Denn es war sie. Und sie kommt immer in glanzvoller Einsamkeit.
Sie… “Totschka-U”.
So sind wir uns persönlich begegnet.
Eine ballistische Rakete, entwickelt, um ein befestigtes Schlachtfeld zu zerstören. Die Schöpfer dieses Wunders des sowjetischen militärisch-industriellen Komplexes konnten sich nicht einmal vorstellen, dass dieser fliegende Alptraum gegen Millionenstädte eingesetzt werden könnte. So wurde es nie gebraucht. Bis jetzt.
Und sie hat unseren Bereich getroffen. Unsere Stadt. Unser Leben. Das spürt man schlagartig und durchdringend.
Im Treppenhaus steht Lena, die Bürokraft unserer Einheit. Bleich. Mit zitternden Händen. Tränen in den Augen. Sie versucht, Mutter und Schwester zu erreichen. Ich biete ihr eine Zigarette an. Sie lehnt ab. Versucht es nochmal. Kein Netz. Es ist einfach verschwunden. Nein, die Sendestation ist intakt. Es ist nur das Netz zusammengebrochen. Aus einem einfachen Grund: In der ganzen Millionenstadt versuchen alle gleichzeitig, ihre Familien, die, an denen ihr Herz hängt, zu erreichen. Alle vom selben Gefühl beseelt: der Mischung aus Zorn und Furcht. Nicht der Furcht eines Feiglings. Das ist die Furcht von jemandem, dessen geliebte Menschen alle dort sind, wo der Tod vom Himmel gefallen ist. Er hat keine Angst um die eigene Haut. Er hat Angst um sie. Und mit der Furcht ballt er seine Fäuste in grenzenlosem, unvorstellbarem Zorn.
Unmöglich, zu beschreiben, wenn die ganze Stadt die Fäuste ballt. Wenn die ganze Stadt einen Kloß im Hals hat aus Leid und Hass. Davon knistert die Luft. Eine schwarze Wolke, die am Himmel hängt und Blitze schleudert. Der Gott der Zerstörung und Auslöschung, Fleisch geworden. Ein Element brodelnder Finsternis.
Hinter dem Fenster wächst das Donnern. Die Stadt wird aus allen Rohren getroffen: “Grad”, Mörser, Haubitzen. Das Handynetz geht endlich wieder. Wir finden heraus, wo der Einschlag ungefähr war.
Ich wende mich an den Kommandeur der Einheit. Bitte ihn, mir ein Auto mit einem Fahrer von hier zu geben. Ich möchte Bilder davon machen, was in der Stadt geschieht. Die Leute müssen das wissen. Jeder sollte wissen, was hier jetzt geschieht. Warjag schaut mich fragend an:
“Ist dir klar, dass es Oktjabrski ist?”
“Ja”
Ich weiß schon, was das bedeutet. Der Donezker Stadtbezirk Oktjabrski. Flughafen… Das sagt alles. Totes Gebiet, bewohnt von Geistern. Die meistgequälte Region der Stadt, wo man leicht in einen feindlichen Spähtrupp laufen oder unter Feuer jeglicher Stärke geraten kann. Dort herrscht niemand, nicht Novorossija, nicht Bandera. Denn es ist eine andere Welt. Eine Welt der Schatten.
Warjag bestellt jemanden per Handy. Eine Minute später betritt ein gedrungener Mann den Raum, der wie ein Arbeiter oder Automechaniker aussieht. Nur in Uniform. So sind hier die meisten. Leute, die zum ersten Mal in ihrem Leben Waffen tragen. Und die trotzdem die Berufsarmee der Strafbataillone zurückgeschlagen haben. Sein Frontname ist “Subr”. Wir reichen uns die Hände.
Die Straßen der Stadt sind leer. Die Stadt ist ausgestorben. Ihre Bürger wissen schon alles. Man muss ihnen nicht mehr zeigen, was bei Beschuss zu tun ist. Die wenigen Fußgänger bewegen sich schnell und zielgerichtet. Keine Autos. Kein Stau. Wir brauchen 20 Minuten bis zu den äußeren Checkpoints. Sie sind in einem Wohngebiet. Und wurden heute schon getroffen. Die Häuser ringsum sind durch Raketensalven zerschlagen. In denen, die noch ganz sind, sind keine Bewohner, sie sind verlassen.

Die Bewohner wussten ganz genau, dass sie sterben, wenn sie bleiben.
Subr hält das Auto an und redet kurz mit der Bürgerwehr. Stellt mich als Korrespondenten vor. Ich bin es schon gewohnt, scharf hinzuzufügen:
“Ich bin kein Korrespondent. Ich bin ein Kämpfer der Einheit “Warjag”, der zusätzliche Aufgaben hat”.
Die Jungs verstehen. Der Einschlagsort der “Totschka-U” ist irgendwo hinter den Abraumbergen. An einer der Kurven der gewundenen Straße dieses Bergarbeiter-Viertels. Wo genau, weiß niemand. In der Stadt herrscht Durcheinander, und die Bürgerwehr hat weit dringendere Aufgaben als den Einschlagsort des fliegenden Todes zu untersuchen.
“Shakespeare”
Subr schaut nachdenklich nach vorn.
“Da kann etwas geflogen kommen. Hält dich das nicht ab?”
“Nein”
Es ist mir wirklich egal. Ein seltsames Gefühl. Ich zögere, dann frage ich:
“Und dich?”
Subr schüttelt den Kopf. Wir fahren. Subr lenkt stumm. Dieser Mann ist nicht zu erschrecken. Nicht mehr zu erschrecken, er kommt aus dem Ort Kommunar. Der, wo sich das Bataillon “Ajdar” hervorgetan hat. Wo die Ermittler der DNR jetzt die Massengräber gefolterter Zivilisten freilegen. Liegt dort jemand aus seiner Familie? Solche Fragen stellt man hier nicht.
Und da ist sie wieder. Die Grenze zwischen Leben und Tod. Ich bin ihre Gegenwart bereits gewohnt. Hier ist sie unglaublich nah. Ich habe sie in Spartak überquert. Aber ich wusste nicht, dass es sie auch hier in Donezk gibt. Die Welt ändert sich erneut. Scharf. Der Übergang wird wie durch einen Grenzpfahl durch ein Schild markiert, mit der Flagge der DNR und der Losung “Wohlstand. Demokratie. Gleichheit”.

Dahinter verstummt die Welt. Vögel verschwinden. Schatten werden dunkler und schärfer. Sogar die Blätter an den Bäumen wirken wie von einem grauen Staub überzogen. Hinter den Fenstern geschieht nichts. Weder Schüsse noch Explosionen. Nur die klingende Stille. Und Tod, der in die Luft gegossen ist. Hier ist sein Gebiet.

Was ich durch die Fensterscheiben sehe, ähnelt Tschernobyl. Oder der “Zone” aus dem Film “Stalker”. Genauso leer, düster und tödlich. Leere Bushaltestellen. Leere Verkaufsstände. Leere Häuser. Viele nicht einmal beschädigt. Aber niemand ist dort.

Subr deutet auf eine unauffällige Abzweigung nach rechts. Das ist die Straße zum Donezker Flughafen. Nach etwa 500 Metern beginnt die Zone, die die Ukies direkt unter Feuer nehmen. Die Sorglosigkeit dieses Ortes ist erschütternd. Still. Ruhig. Bewegungslos. Nur einen halben Kilometer vom Inferno. „Hölle aus geschmolzenem Blei.“ Bei den Buddhisten gibt es sie. Scheint, die Buddhisten haben recht – es gibt sie tatsächlich. Aber sie ist nicht irgendwo hinter dem Horizont der Wirklichkeit. Sie ist hier.

Oktjabrski sieht aus wie Spartak. Nur viel schrecklicher. Spartak besteht aus Einfamilienhäusern. Oktjabrski – eine vollwertige Trabantenstadt, bebaut mit fünfstöckigen Standardbauten aus Chrustschows Zeit. Sie erinnert mich an den Westdistrikt meiner Heimat Rostow am Don. Das ist das Gebiet, in dem ich geboren bin. Sie ähneln einander wie Zwillinge… Von denen einer tot ist.

Alles ist gleich. Nur die Fassaden sind von Schrapnellen durchsiebt. Nur die Asphaltstraßen sind durch Minenkrater verstümmelt. Nur die Fensterrahmen sind durch Druckwellen herausgerissen. Und Passanten sind selten. Wie Geister. Vielleicht auch nicht nur “wie”…

Und dazu abgebrannte Schulen und Kindergärten. Sie werden zuerst anvisiert. Das ist ihre Visitenkarte. Ihr Hauptziel – russische Kinder. Die nächste Generation vernichten – das erste Ziel in jedem Genozid.

Wir verlassen das Auto. Sehen uns um. Wir müssen hinter den hohen Abraumhügel gelangen, hinter einem weiten Feld. An dessen Rändern ehemalige Häuser stehen.

“Bleib auf der Straße. Hier kann es Sprengfallen mit Stolperdraht geben”
Ich bleibe. Ich kenne das schon.
Vor uns ein Hindernis: Quer über der Straße liegt ein Betonpfosten, von einem direkten Treffer gefällt. Wir müssen wenden…
Bumm… Unerwartet schlägt eine Granate ein, ziemlich nah.
Bumm… Wieder. Näher.
Bumm… Und noch näher.

Sie schießen nicht einfach so. Sie schießen auf uns.
Wir wurden bemerkt. Oder vielleicht hat irgendein örtlicher Judas den Schützen unseren Standort verraten. Was am wahrscheinlichsten ist. Sie sind wirklich Anwohner von hier. Anwohner, die ihre Nachbarn und Bekannten umgebracht haben. Ich kann mir nicht vorstellen, was mit der menschlichen Seele geschehen sein muss, dass sie dazu fähig ist. Obwohl jeder hier die Antwort kennt: Dafür muss man ein „Ukrainer“ sein.

Die “Ukrainer“… Sie wissen nicht, warum ich hier bin. Aber für sie bin ich der Todfeind. Wie jeder, der eine Kamera oder einen Camcorder benutzt. Am meisten fürchten sie jene, die ihre Verbrechen aufzeichnen, sie ans Licht bringen. Sie wissen nicht, warum ich hier bin… Aber offensichtlich können sie es riechen, mit animalischem Instinkt.
Subr schaut mich fragend an. Ich nicke kurz. Wir fahren ab. Gott sei mit ihr, der „Totschka-U“. Ich weiß, ich kann hier auch unter Feuer bleiben. Ich fürchte mich nicht. Gar nicht. Dieser Teil von mir ist tot. Subr ebenfalls. Er ist ein sehr mutiger Mann. Aber ich weiß, dass er Familie hat. Wer bin ich, eine solche Entscheidung zu treffen?

Wir verlassen die Gegend schnell.

“Wenn wir über Ukies stolpern, weiß ich eigentlich, was zu tun ist”, Subr dreht übermütig am Lenker und sieht sich aufmerksam um. “Es macht keinen Sinn, in unsere Richtung davonzulaufen. Dann eröffnen sie das Feuer aus allem, was sie haben, und wir sind geriebener Meerrettich. Wir müssten in ihren Rücken kommen und von dort auf die sichere Straße wenden. Nur dass das jetzt nicht funktionieren wird. Wir sind beide in Uniform, und du redest außerdem nicht wie einer von hier”
“Aber wenn wir sowieso enttarnt sind, wieso haben wir dann nicht zu den Waffen gegriffen?”
Subr denkt eine Sekunde lang nach und zischt einen mehrstöckigen Fluch durch die Zähne. Wir fahren noch schneller. Einige Minuten später ist die Welt hinter dem Fenster eine andere. Wir sind zurück im Reich der Lebenden.
Der Beschuss von Donezk hat etwas nachgelassen. Nicht für lange, wie sich später herausstellt. Aber vor uns lagen einige relativ ruhige Stunden. Zu uns ins Auto hat sich ein weiterer Kämpfer gesetzt. Sphinx. Ein fünfzigjähriger Soldat, der mir beigebracht hat, wie man mit Waffen umgeht. Warjag hat ihm eine Erledigung in der Stadt aufgetragen, solange nicht geschossen wird.

“Shakespeare, hast du Lust, eine Runde durch Donezk zu drehen? Anschauen, was sie (was er jetzt ausstößt, ist die schlimmste Beleidigung in der russischen Sprache, dessen nicht literarischer Teil passive Homosexuelle bezeichnet) mit dieser Stadt gemacht haben?”

Natürlich will ich das sehen. Besonders, weil ich dazu bisher wenig Gelegenheit hatte. Donezk ist im Moment nicht der beste Ort für nachdenkliche und gemütliche Spaziergänge.
“Passe ich denn in deine Route?”
Sphinx lächelt schief.
“Hier ist es gleich, welche Strecke wir nehmen, Pascha”
Wir fahren in die Stadtmitte. Heute wurde die „Donbass-Arena“ mit “Grad” beschossen – eines der größten Fußballstadien Europas. Ein Koloss aus Stahl und kugelsicherem Glas, der einem ernsten Erdbeben standhalten kann. Eine Rakete hat ein Stück von der Größe eines Hauses aus seiner Wand gerissen.


Sphinx ist von hier. Er ist geborener Donezker. Er kennt hier jedes Haus. Und er weiß alles, was in jedem Haus passiert ist. Vorbeifliegende Bilder kommentiert er nüchtern wie ein Fußballkommentator. Hier hat eine Granate ein Auto getroffen. Eine Familie ist darin verbrannt. Hier traf eine Rakete ein fünfstöckiges Haus und verbrannte alles darin. Das Haus steht wie eine Eins, aber drinnen herrscht Leere. Und hier sind zum ersten Mal Bomben auf die Stadt gefallen.

Sphinx ist ruhig. Er war Berufsoffizier der sowjetischen Armee. Ein Major, der seinerzeit auch im Auslandseinsatz war. In seinem Leben vor der Volkswehr hatte er alles, wovon viele nur träumen können: Mercedes Geländewagen, BMW Cabrio (womit er sogar einmal in die Kaserne kam), ein nettes Heim, Familie, sozialen Status. Es wird gemunkelt, Rinat Achmetow hätte ihn mit Handschlag begrüßt. Sphinx kam zur Gruppe „Warjag“ als einfacher Soldat. Warum? Darum.

“Verstehst du, Shakespeare”, sagt er zu mir, “was sie da an Gerät zur Stadt ranschaffen, das ist im Großen und Ganzen Müll. Um Donezk zu stürmen, müssten ihre Truppen zwanzigfach überlegen sein. Eben die Truppen. Weil das Gerät ohne Deckung herrlich brennt, wie ein Weihnachtsbaum. Bei denen ist aber nur ein jämmerlicher Haufen übrig. Kein Kampfgeist. Die, die welchen hatten, haben wir noch vor dem Waffenstillstand erwischt. Vielleicht versuchen sie ja durchzukommen, aber es wird dabei nur ein feuchter Dreck rauskommen. Aber wie viele Zivilisten sie dabei töten – das ist die Frage”

Der Anblick hinter dem Fenster wechselt ständig.
Das Haus der Kultur. Darin waren Menschen.

Der Palast der Jugend. Darin waren Menschen.

Das Landeskundemuseum. Darin waren Menschen.

Ruinen. Asche.
Und die Anwohner. Die daran nicht zerbrochen sind. Und die niemals gebrochen werden.

Ich erinnerte mich an eine alte Frau vom sozialen Dienst, mit der wir ins Plaudern gekommen sind, während wir die Ausgabe der Unterstützung für Rentner und Behinderte in einer Gegend der Stadt überwachten, die von der Einheit “Warjag” beaufsichtigt wurde. Sie sagte, wenn die Bastarde nach Donezk kommen, öffnet sie das Gas und jagt sie mitsamt ihrem Haus in die Luft. Sagte es ruhig. Fast ohne Gefühl. Hier sind alle ruhig. Nur der Blick verrät es. Alle haben ihn hier. Ich bin keine Ausnahme.

Der Beschuss war deutlich stärker geworden. Es krachte um uns herum.
“Die Ukies sind fertig mit ihrem Mittagessen”, lachte Subr missmutig.
Wir waren auf dem Rückweg in die Kaserne.
Die Stadt wurde 18 Stunden hintereinander beschossen. Ununterbrochen. Mehrere Artilleriedepots wurden auf sie abgefeuert. Wir kennen die Zahl der Opfer immer noch nicht. Aber die Stadt wirkt, als hätte sie nichts bemerkt. Bereits am nächsten Morgen fuhren wieder Autos auf den Straßen. Auf dem Bürgersteig gab es wieder Fußgänger. Donezk hat nicht vor zu sterben. Gleich, wie wütend man es vernichten will.

Am nächsten Tag warten wir auf die Offensive. Aber sie wagen es nicht. Um nach einem solchen Artilleriebeschuss nicht anzugreifen, muss man schon „Ukrainer“ sein. Obwohl, auch sie haben ihre eigene Logik. Eine hässliche, pervertierte Bastardlogik, aber es gibt sie. Zuerst, das Prinzip des „was ich nicht bekomme, soll kein anderer haben“ wurde nicht widerrufen. Sie verstehen, dass sie die Stadt nicht brechen können. Sie wissen, dass wir sie früher oder später weit von hier forttreiben werden. Deswegen sind sie bösartig. Als Abschiedsgeschenk. Zerstören alles, das zerstört werden kann. Und tötet jeden, den sie töten können. Und zweitens, die ukrainischen Diebe mit den Schulterstücken können so die Munition abschreiben. Es ist so gut wie unmöglich, zu überprüfen, wie viele Runden sie geschossen haben, 10 oder 15. Wohin sie sie dann verkaufen? Oh, das ist ein schreckliches Geheimnis, das im Dunklen liegt. Und doch hätte es einen gewissen Charme, wenn nicht Menschen dafür sterben würden.
Obwohl, für sie sind wir ja keine Menschen.
PS: Als diese Sätze geschrieben wurden, erhielten wir die Nachricht, die Bandera-Armee hätte Stellung bezogen. Nun… Das haben sie schon einige Male gemacht. Und haben sich jedes Mal entweder nicht getraut oder wollten uns nur einschüchtern. Diesmal könnten sie sich trauen. Wenn das so ist, willkommen, Schweinehunde. Wir warten auf euch. Und ich warte auf euch. Diesmal habe ich Waffen.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/uncategorized/donezk-hoelle-aus-geschmolzenem-blei/#more-1404

Gruß an die ungeschminkte Wahrheit

TA KI

Das göttliche Geschlecht


Die Tuatha de Danann stammten von der mächtigen Adler-Göttin Dana ab und waren daher selbst Götter.

Sie landeten an einem 1. Mai an der Küste und verbrannten alle Schiffe, zum Zeichen, daß sie für immer bleiben wollten. In anderen Legenden heißt es der oberste Druide verdunkelte den Himmel um ihre Ankunft zu verschleiern. Drei Tage und drei Nächte lang sei es dunkel gewesen, und so habe es den Anschein gehabt als seinen sie direkt aus den Wolken herabgestiegen.

Diese Götter unterscheiden sich deutlich von denen anderer Pantheons z.B. des griechischen oder römischen. Sie wirken beispielsweise in Erzählungen oft wie Menschen. Die De Danann beherrschen zwar allerlei Zauberkünste, doch ebensolche Gaben besaßen auch die Druiden. Auch existierte in diesem Pantheon keine wohlgeordnete Hierarchie; lediglich Dagda, der „gute Gott“ galt gemeinhin als Gottvater. Außerdem fanden manche Götter den Tod, wie zum Beispiel der Sonnengott Lugh. Kurzum: Die Tuatha de Danann waren keine Götter im herkömmlichen Sinne, sondern eher Menschen mit göttlichen Eigenschaften.

Bei ihrer Ankunft in Irland brachten die Tuatha de Danann vier magische Schätze mit, die in allen Mythen und Legenden Britanniens bis hin zu den Artussagen eine wichtige Rolle spielten: den Stein von Fal, der Speer des Lug, das Schwert von Nuada und der Kessel des Dagda.

Tara_stein

Der Stein von Fal


Dieser Stein stammte angeblich aus der legendären Stadt Falias aus dem Norden und besaß die Härte eines Diamanten. Er hatte die Form eines Pfeilers, stand in der Mitte Irlands und wurde für Krönungszeremonien genutzt. Die Legende erzählt das der Stein aufschrie sobald sich der wahre König auf ihn setzte.

Lugs_Speer_des_Blitzes

Der Speer des Lug


Dies war der Speer des Sieges aus Goria, der flammenhellen Stadt aus dem Süden der Welt der Danaer. Er gehörte Lug dem Langarmigen und es heißt, daß der Speer in der Schlacht laut brüllte und so alle Angreifer in Angst und Schrecken versetzte.

Schwert-von-Nuada-

Das Schwert von Nuada


Dieses Schwert stammt aus Findrias, der wolkengleichen Stadt aus dem Osten. Mananan vertrieb damit die Ungeheuer, die bei der Schöpfung Irlands über den Rand von Brigids Mantel spähten. Das Schwert gehörte dem König der De Danann, Nuada.

Dagdas_Kessel

Der Kessel des Dagda


Dies war der wertvollste Schatz den die Tuatha de Danann mitbrachten und er stammte aus der Stadt Goria. Sein Besitzer war der Allvater der Götter, Dagda. Es heißt das der Kessel unerschöpflich war und jedermann daraus Getränk und Speise erhielt. Darüber hinaus konnte der Kessel Tote wieder zum Leben erwecken.

Dana

Dana


(auch Dan, Danu, Di Ana, Ana, Anu, „die Beständige”) Bei den irischen Kelten ist diese Göttin der Erde und der Fruchtbarkeit die Mutter der Thuata De Danaan („das Volk der Göttin Dana”).
Dana ist womöglich die keltische Entsprechung der alten griechischen Göttin Danä und der römischen Diana. Als christianisierte Anu gilt St. Anna.
Aus der Verschmelzung der keltischen Di Ana bzw. Anu mit der römischen Diana ging möglicherweise die mittelalterliche Vorstellung von einer Diana als Göttin der Hexen hervor.

Dagda

Dagda


(„guter Gott”) Bei den keltischen Iren ist Dagda ein Erdgott und Gott der Wissenschaften, des Vertrages, der Druiden und der Toten.
Dagda gehört als Sohn der Dan zu den Túatha Dé Danann. Attribute des Dagda sind Keule, Harfe und Kessel. Er führt die Beinamen Ollathi („Allvater”) und Ruad Rofhessa („Herr des vollkommenen Wissens”).
Dagda ist Vater der Brigid. Eine seiner Geliebten ist die vogelgestaltige Göttin Morrîgan, die ihn vor dem Kampf gegen die Fomoren berät.


Nuadanua
Nuada


(Nuadu, Nuada Airgetlamh, „Nuada mit der Silberhand”). Bei den keltischen Iren ein Königsgott. Nuada ist Sohn der Dan und gehört zu den Tuatha Dê Danann. Er ist Urahn des irischen Königgeschlechts. Seine Gattin war Nemain.
In der ersten Schlacht von Mag Tuireadh verlor er seine rechte Hand. Sein Bruder Dian-Cêcht ersetzte sie ihm in dreimal neun Tagen durch eine Hand aus Silber.
Wegen dieser Beeinträchtigung mußte er aber den Königsthron räumen und Bres, halb Tuatha Dê Danann, halb Fomore, trat die wenig glückliche Nachfolge an, ehe dank der Hilfe des Miach, dem Sohn des Dian-Cêcht, Nuada wieder eine Hand aus Fleisch und Blut hatte.
Es kam zur zweiten Schlacht von Mag Tuireadh, nun gegen die von Bres gehetzten Fomoren, und Nuadu fiel im Kampf samt seiner Gattin Nemain gegen deren Anführer, den einäugigen Riesen Balor.
Der irische Nuada soll dem Nudd der Waliser entsprechen.

lugh

Lug/Lugh


(irisch „der Leuchtende”, Lugus gall.) Bei den keltischen Iren und Galliern ist Lug Lichtgott und Gott der Künste, des Krieges, der Handwerker und Dichter. Sein Beiname ist Samildânach (irisch: der in vielen Künsten Erfahrene).
Lug ist Sohn der Ethlinn, der Tochter des Riesen Balor. Aufgezogen hatte ihn seine Amme Tailtiu, die Lug nach ihrem Tod begrub. Einer seiner Nachkommen ist der irische Held Cûchulainn.


Oghma_p53
Ogma


Bei den irischen Kelten der Kulturgott und Gott der Barden-Beredsamkeit. Ogma ist als Sohn der Dana und des Dagda einer der Tuatha Dê Danann.
Er brachte den Iren als ihr Erfinder die Og(h)am-Schrift. Dieses System aus Strichen und Punkten wurde wenigstens seit dem vierten Jahrhundert benutzt und gilt als früheste in Irland verwendete Schrift. Mehr als 400 alte Botschaften blieben erhalten.
Es heißt, Ogma habe die Oghamschrift erfunden, nachdem er den Flug der Kraniche beobachtet hatte, welche als Hüter des Geheimnisses dieser Schrift galten.

Lir

Lir


(Ler, Llyr ir. „Meer”, Llyr walis.) Ein Meergott bei den keltischen Iren und Walisern. Er ist Sohn der Dan und damit einer der Tuatha Dê Danann, als deren Tapferster er gilt.
Lir ist Vater des Manannân MacLir, dem Gott der Insel Man. Die Wellen des Meeres nannten die Iren poetisch Ebene Lir.

Midir 1

Midir


Bei den keltischen Iren ein Gott und Herrscher über das Wunderland Mag Mor. Er ist Sohn der Dan und gehört zu den Tuatha Dê Danann.
Ein Mythos berichtet von ihm, wie er, von einem Haselzweig getroffen, ein Auge verlor. Sein Bruder Dian-Cêcht ersetzte ihm dieses wieder.
Midir war Ziehvater des Oengus, ein Sohn seines Bruders Dagda.

brigid

Brigid


(„Erhabene”, „Strahlende”, „Mächtige”) Sie ist eine Muttergöttin der Iren, Schutzgöttin der Kunstschmiede, Dichter und Ärzte, Göttin der Weisheit und der Poesie.
Brigit ist eine der Tuatha Dê Danann. Sie ist Enkelin der Dan, Tochter des Dagda und Halbschwester des Oengus. Ihr Gatte ist Bress.

Goibniu (irisch von goban Schmied, Govannon – walisisch, auch Gofannon, Gobannon) Bei den Iren und Walisern ein Gott des Schmiedehandwerks. Als Sohn der Dan ist er einer der Tuatha Dê Danann.
Goibniu hütete den Met des ewigen Lebens. Er selbst wurde in der Schlacht von Mag Tured verwundet und genas in einem Gesundbrunnen.

dian- cecht

Dian-Cêcht


Bei den keltischen Iren ein heilkundiger Gott. Dian-Cêcht ist als Sohn der Dana einer der Thuata dé Dannan.
Seinen Brüdern konnte Dian-Cêcht mit seiner Heilkunst behilflich sein. Als Midir durch einen Haselstab sein Auge verlor, ersetzte er es ihm. Dem Nuada fertigte Dian-Cêcht in dreimal neun Tagen eine gelenkige Ersatzhand aus Silber an und ersetzte so dessen in der Schlacht von Mag Tuireadh abgeschlagene Rechte. Dennoch galt Nuada nun als unfähig zur Führung und Bres wurde sein Nachfolger, der allerdings ein unfähiger Herrscher war. So war man erleichtert, als es Miach, dem Sohn des Dian Cêcht gelungen war, Nuada eine echte Hand aus Fleisch und Blut zu verschaffen und er wieder zum König wurde. Dian Cêcht war aber eifersüchtig auf diese Leistung seines Sohnes und er tötete ihn.
In der Schlacht gefallene Krieger tauchte Dian-Cêcht in seine Quelle des Lebens, die er mit seiner Tochter Airmid hütete, und erweckte sie so zu neuem Leben. Auch der Sohn seines Bruders Lir, der Bardengott Bran, beherrschte diese Kunst.

Quelle: http://home.arcor.de/coveney/geschlecht.htm

Gruß an die Götter

TA KI