Deutschland spielt Gefahr eines neuen Kalten Krieges herunter


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Die Bundesregierung sieht keine Gefahr eines neuen Kalten Krieges vor dem Hintergrund der anhaltenden Krise in der Ukraine, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in einer Pressekonferenz am Montag in Berlin.

Auf die Frage der STIMME RUSSLANDS, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel die Warnungen des früheren sowjetischen Regierungschefs Michail Gorbatschow teile, dass die Welt wegen des Konfliktes in der Ukraine vor einem neuen Kalten Krieg steht, sagte Seibert lapidar, dass das Hauptaugenmerk der Lösung der „schweren Krise“ in der Ukraine gelte.

„Wir tun alles, um die Ukraine auf dem Weg zu Freiheit zu unterstützen“, fügte Seibert hinzu und betonte, dass es „Bewertungsunterschiede“ zwischen Merkel und Gorbatschow im Fall Ukraine gebe.

Die Bundeskanzlerin geht davon aus, dass es am Montagabend bei ihrem vertraulichen und nicht-presseöffentlichen Treffen mit Gorbatschow auch um die Ukraine-Krise gehen wird.

„Es ist gut möglich, dass das heute auch in dem Gespräch zur Sprache kommt,“ sagte Seibert.

Gorbatschow hatte am Wochenende bei den Gedenkfeiern zum 25.Jahrestag des Berliner Mauerfalls schwere Vorwürfe des „Triumphalismus“ gegenüber dem Westen erhoben, und im Blick auf den Ukraine-Konflikt vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.

„Die Welt steht am Rande eines neuen Kalten Krieges. Einige sagen, er hat bereits begonnen“, sagte Gorbatschow.
In den letzten Monaten habe sich ein „Zusammenbruch des Vertrauens“ vollzogen, fügte der erste Staatspräsident der Sowjetunion hinzu.
Quelle: http://german.ruvr.ru/news/2014_11_10/Deutschland-spielt-Gefahr-eines-neuen-Kalten-Krieges-herunter-9841/.

Gruß nach Rußland

TA KI

Ein Kommentar zu “Deutschland spielt Gefahr eines neuen Kalten Krieges herunter

  1. Gorbatschow sagt mal wieder die Wahrheit – vor allem dann, wenn die Leute nicht richtig zuhören – wenn auch nicht immer die ganze! Aber er deutet sie wenigstens an.
    Der 2. Kalte Krieg hat mit dem Putsch in Kiew begonnen!
    Das ist eine unbestreitbare Tatsache!
    Markant ist hierbei, daß im Grunde die selben, alten Feindbilder bedient werden wie im 1. Kalten Kriege, der mit der Berlin-Blockade durch die SU begann und bis zum Inkrafttritt des Grundlagenvertrages zwischen der BRD und DDR dauerte – nicht, wie immer behauptet wird, bis zum Fall der Mauer!
    Daß das nicht so wahrgenommen wird, liegt einerseits an der Wahrnehmungsfähigkeit der Schlafschafe, die gegen Null geht, andererseits daran, daß die erwachten unter ihnen inzwischen tüchtig gegensteuern und zumindest schon einmal den Kriegshetzer Nr. 1 der Weltgeschichte richtig in den U$A ausgemacht haben.
    Was diese jüngst erwachten Schlafschafe noch nicht erkannt haben, ist die Tatsache, daß das alles eine abgekartete Sache ist, aber das wäre jetzt auch zuviel verlangt. Dabei ist gerade das Bedienen der selben Feindbilder das sicherste Zeichen dafür, das man nur erkennen muß, um Bescheid zu wissen. Wurde früher mit der SU der Kommunismus propagandistisch personifiziert, ist es heute der böse Machthaber Rußlands W. W. Putin, der den armen Westen bedroht, der doch nichts anderes will als Frieden in der Welt.
    Das hatten wir alles schon, und es sollte uns kalt lassen, weil es eben nur eine große Schau ist.

    Gunnar von Groppenbruch

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