So retten Sie Ihr Geld vor dem Euro-Verfall


Die Europäische Zentralbank will den Euro zur Weichwährung machen. Das bekommen auch die deutschen Sparer zu spüren, denn ihr Geld wird im globalen Vergleich weniger wert. Doch es geht auch anders.

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Mario Draghi ist es gewohnt, sein Publikum auch mit seinem Mienenspiel auf das einzustimmen, was kommen wird. So war es kein Wunder, dass der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) auf der jüngsten Sitzung noch ernster dreinblickte als gewohnt. Wer ihm anschließend lauschte, der wusste, warum.

Denn der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte am Donnerstag nichts Geringeres als eine Kriegserklärung zu verlesen. Im offiziellen Eröffnungsstatement ließ Draghi wissen, die EZB werde ihre Bilanzsumme auf das Niveau von 2012 bringen, also rund eine Billion Euro in die Märkte pumpen. Da die Bilanzsummen für die Notenbanken die Waffen im aktuellen Währungskrieg sind, war schnell klar, dass Draghi den Euro weiter schwächen will, um die Euro-Zone vor einem Abrutschen in eine jahrelange Stagnation zu bewahren.

Draghis Ankündigung ist auch eine Kampfansage an die deutschen Sparer. Denn ein schwächerer Euro bedeutet einen Wertverlust für Verbraucher und Anleger. Geht es nach der Deutschen Bank oder Goldman Sachs, dürfte man für einen Euro bald nur noch einen Dollar oder weniger bekommen.

Der Euro wird damit als Wertaufbewahrungsmittel immer unattraktiver. Sparer sollten bei der Verwaltung ihrer Vermögen auch die Währungsseite berücksichtigen. „Devisen haben sich als eine ganz eigene Anlageklasse etabliert“, meint Kristjan Kasikov, Stratege bei der Citi.

Doch die meisten Sparer dürften wenig Neigung verspüren, sich am Devisenmarkt zu tummeln, schließlich werden hier tagtäglich umgerechnet rund fünf Billionen umgeschlagen. Nicht nur der private Laie droht hier unterzugehen, auch Profis fällt es schwer, aus den Schwankungen Profit zu schlagen. Cleverer ist es, sich indirekt an die großen Trends des Devisenmarktes zu hängen. Deutsche Konzerne haben gezeigt, wie man sich vor einer Euro-Abwertung schützt. Firmen wie Siemens, Merck und Bayer haben US-Firmen gekauft. Damit besitzen sie jetzt Anlagen im Dollar-Raum, und der dort erwirtschaftete Gewinn wird, in Euro gerechnet, bei einem weiteren Verfall wertvoller.

Euro-Pessimisten müssen nicht das Land verlassen

Analog können Anleger US-Aktien kaufen. Hierzulande werden zudem Indexfonds in Dollar geführt. Aber auch wer weltweite Produkte erwirbt, etwa Indexfonds auf den MSCI World, hat sein Währungsrisiko auf verschiedene Devisen aufgeteilt. „Eine Strategie ist, rund ein Viertel des Vermögens außerhalb des Euro-Raumes in Fremdwährung zu diversifizieren, um die Rendite zu verbessern“, rät Hubert Thaler von der TOP Vermögen.

Auch Stephan Witt von der Finum.Private Finance, die wie TOP am Vermögenscheck der „Welt am Sonntag“ teilnimmt, empfiehlt Sparern, aus der Euro-Not eine Anlegertugend zu machen. „Ein einfacher Weg sind in Dollar gehandelte Aktien, die von einer weiteren Abwertung automatisch profitieren werden“, sagt er. „Allerdings sollte man gut streuen.“

Tatsächlich müssen Euro-Pessimisten noch nicht mal außer Landes gehen. Sie können auch deutsche Aktien kaufen, die einen Großteil ihres Geschäfts im Ausland erwirtschaften. „Exportwerte gehören zu den großen Gewinnern der politisch orchestrierten Euro-Abwertung. Dazu gehören die großen Dax-Konzerne im Bereich Chemie, Maschinenbau, Automobile und Zulieferer“, sagt Wolfgang Juds, Geschäftsführer Credo Vermögensmanagement in Nürnberg.

Ablesen lässt sich das auch am Börsenindex DaxPlus Export Strategy, der von Rekord zu Rekord eilt. Seit Anfang Mai EZB-Chef Draghi indirekt die Schwächung des Euro zum Ziel ausgab, hat der Index neun Prozent gewonnen. Der Dax hat im gleichen Zeitraum dagegen rund 1,4 Prozent an Wert verloren.

Im DaxPlus Export Strategy finden sich jene zehn Konzerne aus dem Dax und dem MDax, die das meiste Geschäft außerhalb der deutschen Grenzen machen. Beispielsweise MTU Aero Engines. Der Triebwerkhersteller macht zwei Drittel seines Geschäfts in Nordamerika. Stark in Übersee aktiv ist auch die Fresenius Medical Care, die 65 Prozent in den USA und Kanada umsetzt. Beim Aromenhersteller Symrise, der ebenfalls im Index vertreten ist, stammt ein Drittel der Umsätze aus dem Dollar-Raum.

Indexzertifikat bildet Exportwerte ab

Eine klassische Globalisierungsaktie ist auch der Pharmakonzern Bayer. Nur noch jeder neunte Euro wird in Deutschland erwirtschaftet. Ein Viertel des Umsatzes kommt aus Nordamerika, ein weiteres Viertel aus Asien. Im DaxPlus Export Strategy findet sich ebenfalls das Unternehmen Henkel, das inzwischen einen nennenswerten Teil seiner Erträge in Afrika macht.

Mit solchen Globalisierungsaktien können Anleger ihr Währungsrisiko über verschiedene Devisen streuen. Die Deutsche Bank empfiehlt daher auch den Kauf solcher Titel. Interessanterweise finden sich nahezu sämtliche Titel aus dem DaxPlus Export Strategy auf der Kaufliste des deutschen Branchenprimus. Niemand muss die einzelnen Exporttitel einsammeln. Es existiert ein Indexzertifikat, das den Exportwerteindex eins zu eins abbildet.

Doch auch der breitere Dax bietet Anlegern einen gewissen Schutz vor einer weiteren Euro-Abwertung. Nach Berechnungen der Deutschen Bank machen die 30 größten deutschen Konzerne knapp die Hälfte ihrer Umsätze jenseits der Euro-Zone. In der zweiten Reihe, dem MDax, wird ein Drittel nicht mehr in Euro fakturiert, und beim Kleinwerteindex SDax sind es immerhin 20 Prozent der Umsätze, die nicht in der Weichwährung Euro anfallen.

Seit Jahresanfang hat der Euro fast zehn Prozent an Wert verloren, seit Anfang Mai summieren sich die Verluste sogar auf rund zwölf Prozent. Für Draghi ist der Job noch lange nicht erledigt – und damit auch nicht für die Anleger.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/vermoegenscheck/article134228870/So-retten-Sie-Ihr-Geld-vor-dem-Euro-Verfall.html

Anmerkung:

Ist in der zu Beginn des Artikels gezeigten Grafik ein Fehler geschehen??

Hier der Ausschnitt vom 12.11.2014

Schreibfehler

Gruß an die Edelmetallbesitzer

TA KI

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Essen im Eimer


lebensmittelverschwendungAuf der einen Seite der Welt verhungern Menschen, während auf der anderen Seite 50 Prozent aller Nahrungsmittel weggeschmissen werden. Und zwar schon bevor sie den Verbraucher erreichen, enden sie im Abfall. Lachsfilets werden in den Müll geworfen, Rindersteaks kommen in den Schredder, Erdbeerfelder werden ungeerntet umgepflügt, ganze Paletten Joghurts landen im Container. Warum ist das so? Diese Doku sucht nach Antworten.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Heute+Essen+im+Eimer+de+/509588/detail.html

Gruß an die Verschwender- ihr werdet bald andere Zeiten erleben

TA KI

Bisphenol A fördert Nahrungsmittelintoleranzen


Leiden auch Sie an einer Nahrungsmittelintoleranz? Die giftige Chemikalie Bisphenol A, enthalten unter anderem in Konservendosen, Plastikverpackungen für Lebensmittel und Kinderspielzeug, könnte der Grund dafür sein. Eine französische Studie ergab, dass eine Belastung mit BPA während Schwangerschaft und Stillzeit das Risiko für das Kind erhöhen könnte, im späteren Leben eine Nahrungsmittelintoleranz zu entwickeln – und zwar auch dann, wenn die BPA-Belastung unter den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwerten liegt.

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Giftiges BPA ist allgegenwärtig

Wissenschaftler liefern Beweis um Beweis für die Giftigkeit von Bisphenol A (BPA). Doch die Regierungen interessieren sich nicht dafür und denken gar nicht daran, die gesetzlichen Regelungen zu verschärfen.

So kommt es, dass jeden Tag in der westlichen Welt Millionen von Menschen – Erwachsene und Kinder – Belastungen mit BPA ausgesetzt sind.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwerte liegen dabei weit über jenen Dosen, die zahlreichen Forschern zufolge bereits schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich ziehen können.

Gesundheitsschäden durch Bisphenol A

Besonders perfide: BPA ist in Plastik enthalten, das beispielsweise für Lebensmittelverpackungen und Kinderspielzeug verwendet wird.

Eine grosse Gefahr geht auch von Konservendosen aus, deren Innenseite oft mit einem BPA-haltigen Stoff beschichtet ist.

Kürzlich erst fanden Wissenschaftler heraus, dass Bisphenol A sogar für die Beschichtungen von Kassenzetteln verwendet wird. Selbst die Zahnversiegelung vom Zahnarzt kann BPA enthalten.

Die Folgen für die Gesundheit sind dramatisch, wie Sie unter anderem hier nachlesen können:

Nahrungsmittelintoleranz durch BPA-Belastung

Am gefährlichsten ist BPA natürlich für Babys und Kleinkinder.

Leidet schon die Mutter an einer BPA-Belastung, kommt das Kind bereits während der Schwangerschaft und Stillzeit mit der giftigen Chemikalie in Kontakt.

Französische Forscher haben Grund zur Annahme, dass dies einer der Gründe für die stetig steigende Zahl von Nahrungsmittelintoleranzen ist.

Priv. Doz. Sandrine Menard und ihr Team der INRA Institut National de Recherche Agronomique-Laboratoires in Toulouse führten eine wissenschaftliche Studie an zwei Gruppen von schwangeren Ratten durch.

Eine Gruppe erhielt normales Futter, der anderen Gruppe verabreichten die Forscher mit BPA belastete Nahrung. Dieses Futter erhielten die Ratten vom fünfzehnten Tag der Schwangerschaft bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Nachwuchs abgestillt wurde.

BPA stört die Immunentwicklung

Als der Nachwuchs fünfundvierzig Tage alt war, erhielten die weiblichen Nachkommen erstmalig Ovalbumin, ein für ihren Organismus neues Nahrungseiweiss.

Während diejenigen Ratten, die noch nicht mit BPA in Berührung gekommen waren, keinerlei Probleme mit der neuen Nahrung hatten, entwickelten die BPA-Tiere sofort allergische Reaktionen gegen das Ovalbumin.

Im weiteren Verlauf konnten die Wissenschaftler bei den BPA-belasteten Ratten eine Darmentzündung feststellen. Dies ist ein starkes Anzeichen für eine Nahrungsmittelintoleranz.

So zeigte sich also, dass BPA einen schwerwiegenden negativen Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems haben und so auch für zahlreiche Fälle von Nahrungsmittelunverträglichkeiten verantwortlich sein könnte.

Möglicherweise steht BPA auch mit der Entstehung von anderen Immunerkrankungen in Zusammenhang.

BPA: schnellstmögliches Umdenken erforderlich

Bemerkenswert ist, dass auch in dieser Studie eine BPA-Dosis dramatische Folgen hatte, die laut Gesetz vollkommen harmlos sein müsste.

Gerald Weissmann, Chefredakteur des The FASEB Journal, in dem die Studie veröffentlicht wurde, sagt dazu: „Wahrscheinlich werden wir eines Tages zurückblicken und die Belastung mit BPA als eines der grössten Probleme für die öffentliche Gesundheit unserer Zeit erkennen.“

Es ist also notwendig, dass Politiker und sogenannte „Experten“ schnellstmöglich umdenken und strengere Regelungen auf den Weg bringen, um die Verbraucher vor den unangenehmen Folgen einer BPA-Belastung zu schützen.

Quelle:

Gruß an die Plastikverweigerer

TA KI

Schweinegrippe, Vogelgrippe, Rinderwahn und nun stimmt was mit Hasi nicht: Hasenpest in SH: Erster Fall seit 20 Jahren


Im Norden von Schleswig-Holstein ist ein Fall von Hasenpest bekannt geworden. Das Umweltministerium ist alarmiert. Die Krankheit ist auch für Menschen gefährlich.

Hase_Schnupfen1Bei einem Feldhasen in Schleswig-Holstein ist der erste Fall der auf den Menschen übertragbaren Hasenpest nachgewiesen worden. Aus Vorsichtgründen sollten Hasen, Kaninchen oder andere Nagetiere, die ihre natürliche Scheu verloren haben, teilnahmslos oder tot aufgefunden werden, nicht angefasst werden, riet das für Tierseuchenbekämpfung zuständige Umweltministerium am Dienstag in Kiel.

Der Hase war im nördlichen Landesteil tot aufgefunden worden. Das Ministerium bittet Jäger, sowohl Hasen ohne sichtbare Scheu oder Fluchtverhalten sowie Tiere mit auffälligen Organbefunden zur Untersuchung an das Landeslabor zu schicken.

Die Hasenpest – bei Experten als Tularämie bekannt – wird unter anderem durch den unmittelbaren Kontakt mit einem infizierten Tier übertragen, erklärt das Ministerium. Auch die Zubereitung und der Verzehr von nicht genügend durchgegartem Fleisch berge ein Infektionsrisiko. Im tiefgekühlten Wildbret bleibe die Ansteckungsfähigkeit über Monate hinweg erhalten. Beim Umgang mit dem rohen infizierten Fleisch, etwa beim Auftauen, sei eine Infektion nicht ausgeschlossen. Durch Durchgaren werde der Erreger zuverlässig abgetötet. Eine Übertragung könne aber auch durch die Inhalation erregerhaltigen Staubes oder kleiner Bluttröpfchen, in denen sich der Erreger befindet, oder durch Zecken und Steckmücken erfolgen.

Hasen und Kaninchen werden in Schleswig-Holstein bei möglichen Anzeichen von Hasenpest zur Untersuchung ins Landeslabor eingesendet. Von den 2014 durchgeführten 13 Untersuchungen wurde jetzt erstmals ein Hase positiv getestet. Dies ist der erste Befund seit Anfang der 90er Jahre.

In den fünfziger Jahren wurde auf der Halbinsel Eiderstedt eine höhere Zahl von Infektionen beim Menschen festgestellt. 2011 wurde bei einem Mann eine Hautinfektion, die auf Francisella tularensis zurückzuführen war, diagnostiziert. Allerdings sei die Infektion von Menschen laut Umweltministerium sehr selten.

Die Krankheit kann verschiedene Verlaufsformen haben: Neben grippeähnlichen Symptomen können Hautgeschwüre (bei Infektion über Verletzungen der Haut), Lymphknotenschwellungen, Blasenbildung im Mund- und Rachenraum oder Lungenentzündung (nach Einatmen) sowie Fieber auftreten. Die Infektion kann insbesondere bei Betroffenheit der Lunge tödlich verlaufen, sie ist jedoch medikamentös behandelbar. Wichtig ist bei einem Verdacht auf eine Infektion daher, rasch einen Arzt aufzusuchen und beim Nachweis ein rascher Therapiebeginn.

Beim Tier treten neben akuten Verläufen mit Fieber und Schwäche, die innerhalb weniger Tage zum Tod führen, auch Formen mit Organveränderungen auf. Hier kommt es zu vergrößerten Lymphknoten, Milz und Leber. Häufig treten weiße stecknadelkopfgroße Herde an den genannten Organen auf.

Quelle:http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/hasenpest-in-sh-erster-fall-seit-20-jahren-id8168266.html

Gruß an die Hasis

TA KI

Der Honigmann lädt zum Jahresabschlußtreffen


 

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Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen vorhanden ist und wir uns in bekannter familiärer Atmosphäre treffen, hat sich der Energieaustausch angeglichen.

jahresabschlußtreffen nikolaus wochenendeBild1

****? hier werden noch Referendare nachgereicht.

 

NACHTRAG:

Das Treffen findet statt, im

Hotel – Restaurant Jöckel
Zum See 5
36399 Nieder-Moos

dieter, traugott, reinerwalter, wanjafrank, egon, harald

Die Rednerliste wird nach wie vor erweitert

Danke für eure Aufmerksamkeit

Gruß

euer Honigmann

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 Der Auftritt der einzelnen Referendare kann sich aus techn. / pers. Gründen verschieben. Wir werden uns aber Mühe geben, die Reihenfolge einzuhalten.

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Alle Teilnehmer sollten sich unter  IMME76@web.de anmelden, um sicherzustellen daß die Anzahl der Teilnehmer im Verhältnis zu den vorhandenen Plätzen gewährleistet ist.

Der Energieaustausch steht unter dem jeweiligen Tag und ist pro Person zu entrichten.

Verlängerungen können vor Ort entrichten werden.

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Wir freuen uns auf euer Erscheinen

Der Honigmann

 

 

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/11/12/der-honigmann-ladt-zum-jahresabschlustreffen/

 

Bundestagsjuristen bremsen Gauck Maulkorb für den Bundespräsidenten?


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Ein Gutachten des Bundestags legt nahe, dass Bundespräsident Gauck seine außenpolitischen Kompetenzen mehrfach überschritten hat. Wer das Gutachten in Auftrag gegeben hat, will das Parlament nicht verraten.

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat ein Gutachten erstellt, demzufolge Bundespräsident Joachim Gauck „in seinen Äußerungen nicht gänzlich frei“ ist. Das berichtet die „Bild“-Zeitung, der das Gutachten nach eigenen Angaben vorliegt.

Demnach sollte der Bundespräsident jede Form von „Nebenaußenpolitik“ vermeiden. Selbst von einer „Gegenzeichnungspflicht von Reden“ des Staatsoberhaupts sei in dem Papier mit dem Titel „Äußerungsbefugnisse des Bundespräsidenten im Bereich der Außenpolitik“ die Rede.

Bundespräsident Gauck hat mehrfach innen- und außenpolitische Akzente gesetzt. Zuletzt kritisierte er, dass SPD und Grüne in Thüringen einen Linken zum Ministerpräsidenten wählen wollen. Die AfD nannte er „populistisch“.

Häufiger jedoch intervenierte Gauck im Bereich der Außenpolitik. Im Januar forderte er, die Bundesrepublik müsse „bereit sein, mehr zu tun für jene Sicherheit, die ihr über Jahrzehnte von anderen gewährt wurde“. Mehrfach äußerte Gauck deutliche Kritik an der Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi boykottierte der Bundespräsident. Bei einem Besuch in der Türkei warnte Gauck die Regierung des damaligen Premierministers Recep Tayyip Erdogan, sie führe das Land in die Isolation.

Das Grundgesetz definiert die außenpolitische Rolle des Staatsoberhauptes nur unscharf. In Artikel 59 heißt es lediglich, der Bundespräsident vertrete den Bund völkerrechtlich. „Er schließt im Namen des Bundes die Verträge mit auswärtigen Staaten.“ Dazu braucht er allerdings die Zustimmung von Bundestag beziehungsweise Bundesregierung.

Das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes ist auf den 9. Oktober datiert. Nur Abgeordnete oder Gremien des Deutschen Bundestags können dem Wissenschaftlichen Dienst Aufträge erteilen. Wer das Gauck-Gutachten in Auftrag gegeben hat, wollte die Bundestagsverwaltung nicht mitteilen.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Maulkorb-fuer-den-Bundespraesidenten-article13946231.html

Gruß an die, die erkennen, wann sie Grenzen überschreiten

TA KI

Schädigende Handy-Strahlung


Eine großangelegte von der EU finanzierte Studie hat nun bewiesen, was angeblich nicht zweifelsfrei bewiesen werden kann: Daß nämlich technische Mikrowellenstrahlung wie sie jedes Handy aufweist, tatsächlich menschliche Zellen schädigt.

Von: Benjamin Seiler

52 Monate lang, vom Februar 2000 bis zum Mai 2004, haben sich zwölf Forschergruppen aus sieben europäischen Ländern mit der Frage auseinandergesetzt, ob die bei der Telekommunikation eingesetzte Mikrowellenstrahlung für den Menschen schädlich ist. Falls ja, müßte man menschliche Zellkulturen unter Laborbedingen gezielt schädigen können, wenn sie mit Mikrowellen bestrahlt werden. Diese so genannten in vitro -Versuche wurden von der Stiftung VERUM geplant und organisiert. Verschiedene Universitäten, darunter die ETH Zürich, die Freie Universität Berlin und die Universität Wien, führten die Testreihen im so genannten Doppelblind-Verfahren durch, die Forscher wußten also nie im voraus, welche Zellprobe bestrahlt wurde und welche nicht. Fazit.

Reflex-Studie

Die in diesem Sommer als REFLEX-Studie bekannt gewordenen Resultate stimmen nachdenklich. Prof. Dr. med. Franz Adlkofer, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung VERUM: „Unsere Ausgangshypothese war, daß wir trotz Einsatz modernster Untersuchungstechniken nicht in der Lage sein würden, den Nachweis zu führen, daß EMF-Wellen das Programm lebender Zellen negativ beeinflussen können. Es kam anders als wir dachten.“
Menschliche Blutzellen, die künstlicher Mikrowellenstrahlung ausgesetzt wurden, wiesen einen „signifikant hohen“ Grad von so genannten Micronuclei auf – das heißt, bei der Zellteilung wird Material von den DNA-Strängen abgespalten und bleibt als kleiner Extrakern übrig. Das ist krankhaft und sollte nicht sein.

Außerdem wiesen die bestrahlten Zellen wiederum „signifikant hohe“ Strangbrüche in der DNA auf – mit anderen Worten: die menschliche Erbsubstanz wird geschädigt.
Eine Chromosomenanalyse der Wiener Arbeitsgruppe ergab, daß sowohl niederfrequente als auch hochfrequente EMF-Strahlung in menschlichen Fibroblasten [Bildungszellen des faserigen Bindegewebes] Chromosomenaberrationen verursachen können. Franz Adlkofer: „Ganz offensichtlich verläuft die DNA-Reparatur in den Zellen nicht so fehlerfrei, daß mögliche Folgeschäden ausgeschlossen werden können.“ Im Klartext: Die beobachteten Veränderungen in der Erbsubstanz könnten der Beginn einer Tumorerkrankung sein.

So kommen die Autoren der REFLEX-Studie denn auch zum Schluß, daß eine gentoxische [die Gene schädigende] Wirkung auf menschliche Zellkulturen erwiesen sei – und zwar unterhalb der heute geltenden Grenzwerte. Nun müsse man umgehend erforschen, ob dies auch in vivo, also für lebende Menschen gelte. Der gesunde Menschenverstand könnte diese Frage leicht beantworten, die von der EU-Kommission finanzierten Forscher müssen leider etwas diplomatischer vorgehen.

Mediziner warnen vor Handys

Die Wiener Ärztekammer ging einen Schritt weiter und reagierte mit einem Leitlinienkatalog auf die Veröffentlichung der REFLEX-Studie. Darin ruft sie die Bevölkerung zu mehr Sorgfalt im Umgang mit Mobilfunkgeräten auf, was insbesondere für Kinder gelte, da diese gegenüber hochfrequenter Strahlung empfindlicher seien als Erwachsene. Man solle nur in dringenden Fällen mit dem Handy telefonieren, und zwar so kurz wie möglich. Das Tragen von Handys in der Hosentasche könne die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und habe unterlassen zu werden, warnen die Mediziner. Es wird zudem empfohlen, Handys nachts auszuschalten und vom Spielen am Handy abzusehen.

Erik Huber, Referent für Umweltmedizin der Wiener Ärztekammer, nimmt denn auch kein Blatt vor den Mund: „Würden Medikamente dieselben Prüfergebnisse wie Handystrahlen liefern, müßte man sie sofort vom Markt nehmen.“

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/Reflex-Studie-schaedigende-handy-strahlung#.VGKYLckUkTw

Gruß an die Vieltelefonierer

TA KI