Verschwörung gegen die Freiheit, Teil 1


bigbrotherWarum werden wir alle überwacht, ausspioniert, abgehört und unsere Daten auf Vorrat gespeichert. Sind wir einfach Opfer unserer Zeit, Leidtragende einer ziellosen, zufälligen Sammelwut oder steckt dahinter eine Verschwörung von Geheimdiensten, Wirtschaftsführern und Politiker? Überzieht ein engmaschiges Netz der Überwachung den gesamten Planeten? Diese Doku geht diesen brisanten Fragen nach. Heute Abend läuft im ZDF der 2. Teil.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Verschwoerung+gegen+die+Freiheit+Teil+1+/627364/detail.html

Gruß an die Unüberwachten

TA KI

Das grüne Pädophilenproblem- und ihr Umgang mit Pädophilie


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Der Parteiforscher Franz Walter hat heute den Abschlussbericht der Studie „Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte“ vorgelegt. Unser Redakteur Bolle Selke hat sich mit Inhalt und Ergebnis der Studie befasst.

Bolle, Wodrum ging es denn in dieser Studie?

Die Grünen haben diese Studie selbst in Auftrag gegeben. Im Frühjar 2013 war das. Es ging um die Frage, ob die Grünen in ihren frühen Jahren offen für Pädophile und ihre Forderungen waren.

Aber wie kommt man als Partei dazu, so eine Studie in Auftrag zu geben?

Nun, die Grünen haben da tatsächlich eine unrühmliche Vergangenheit. Im Programm der Grün-Alternativen Liste GAL stand 1982, dass die Paragrafen, die Sex zwischen Erwachsenen und Kindern verbieten, abgeschafft werden sollten, das wurde auch schon 1980 im Grundsatzprogramm der Bundesgrünen formuliert. Im Kapitel Kinder steht die Forderung ebenfalls, wenn auch viel schwammiger als „freie, selbstbestimmte, ungestörte Entfaltung der kindlichen Sexualität“. Für Aufsehen sorgte dann vor allem der Fall des Grünen-Politikers Daniel Cohn-Bendit, der über seine Zeit als Kindergärtner in Frankfurt am Main 1975, im Buch „Der große Basar“ schrieb: „Mein ständiger Flirt mit den Kindern nahm erotische Züge an. Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“ Diese Zeilen hat er allerdings später als Fiktion und Provokation bezeichnet, trotzdem schien das Thema damals ja anscheinend die Leute zu beschäftigen.

Das sind ja schon schwere Vorwürfe. Zu welchem Ergebnis kommen denn die Herausgeber Stephan Klecha und Franz Walter in dem Bericht?

Ja Stephan Klecha, ist neben Franz Walter einer der Herausgeber der Studie. Er fasst das Ergebnis so zusammen: „Die Debatte um Pädosexualität ist ein Teil der grünen Geschichte, und es ist klar, dass die Grünen an dieser Stelle mehr Offenheit gezeigt haben, als ihnen heute recht ist.“ Eine Frage war auch ob die Grünen quasi Opfer des damaligen Zeitgeistes geworden sind. In der Studie heißt es: die Grünen hätten sich damals zwar selbst immer wieder gerne als Vordenker der sexuellen Revolution in einer sexualfeindlichen, verklemmten BRD präsentiert, das Thema war aber Ende der 1970er Jahre, als die Grünen sich gründeten, längst selbst in westdeutschen Dörfern angekommen. Und die Forderung, Sex zwischen Kindern und Erwachsenen zu legalisieren, gab es immerhin auch schon lange zuvor. Klecha nennt als einen Grund, warum die Grünen bereit waren, diese Strömung aufzunehmen, ihre anfängliche generelle Affinität zu Minderheiten – egal, welches Anliegen die vertraten.

Gab es auch noch andere Gründe?

Eine andere Ursache sei unter anderem ihre Wissenschaftsgläubigkeit gewesen. In den 1960er und 1970er Jahren wurde in dem links-alternativen Milieu, aus dem die Grünen kamen, gerne Wilhelm Reich gelesen. Der hatte allen, die freien Sex praktizierten, bescheinigt, aufgeklärte Menschen und gute Antifaschisten zu sein. Eine befreite Sexualität, auch der Kinder, sollte nach seiner Ansicht zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft führen, in der die Menschen ohne Neurosen und Psychosen leben könnten. Solche Gedanken übernahmen damals nicht nur die Grünen. Hinzu kam, dass sich Pädophilengruppen geschickt an die Homosexuellenbewegung angeheftet hatten, die endlich aus der Illegalität und Diskriminierung herauswollte. In deren Windschatten verschafften sich auch Verfechter von Sex mit Kindern positive Aufmerksamkeit und eine Schein-Legitimität.

Heißt das, dass das Pädophilenproblem der Grünen tatsächlich dem damaligen Zeitgeist geschuldet ist?

Der Bericht kommt tatsächlich zu dem Ergebnis, dass die Grünen diese und andere Debatten nicht erfunden haben. Aber sie haben diese bereitwillig aufgesogen und die unterschiedlichsten Interessengruppen und Minderheitenvertreter nebeneinander wirken lassen. Damit tragen sie eine schwerwiegende Mitverantwortung. Parteichefin Simone Peter entschuldigte sich auch während der Vorstellung der Studie offiziell bei den Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch. Denn viele von ihnen fühlten sich durch die früheren Positionen in der Partei verhöhnt. Die Grünen hätten früher reagieren müssen.

Quelle: http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/no_program/279965989/

 

Die Grünen Partei und ihr Umgang mit Pädophilie

Die Grünen Partei hatte sich dazu entschieden, die Parteienforscher Prof. Franz Walter und Dr. Stephan Klecha von der Universität in Göttingen zur Vergangenheiten der Grünen Partei zu forschen. Gestern stellten sie ihren Vortrag in Berlin vor. Stephan Klecha erzählt die Ergebnisse der Forschung zur Pädo-Affaire.

Wie kam es damals dazu, dass die Grünen sich für die Pädophilie einsetzten?

„Die Forderungen der Grünen, sich für Positionen von Pädosexuellen zu öffnen, resultiert schließlich aus vier Kernüberzeugen. Es gab eine starke, affektive Haltung gegenüber Minderheiten, es gab einen Diskurs der auf die Anti-Depressionen setzt, also die Ablehnung stattlicher Strukturen implizierte. Zum dritten gab es eine hohe Bereitschaft, sich für die sexuelle Befreiung zu engagieren und schließlich hatte man in der Grünen Partei zwei vehemente Gruppierungen gehabt, die auf eine solche Reform drängten. Die beiden Einfallstore waren einerseits die Schwulenpolitik, in deren Windschatten die Interessen von Pädosexuellen vertreten wurden und auf der anderen Seite gab es auch jene Aktivisten, die sich für die Rechte der Kinder einsetzten.“

Was wollten die Grünen dadurch erreichen, dass sie bei Ihnen diese Forschungsarbeit in Auftrag gaben?

„Wir sollten die damaligen Positionen aufklären. Die Grünen hatten in der damaligen Programmatik teilweise sehr widersprüchliche Positionen abgebildet, aber als Teil dessen, was sie abbildeten, bildeten sie auch die Forderung, die Paragraphen 174 und 176 des Deutschen Strafgesetzbuches zu relativieren, aufzuheben oder stark einzuschränken. Diese Forderung findet sich in rund ein Dutzend Wahlprogrammen oder Vorläuferlisten der Grünen wieder. Wir finden aber auch die gegenteilige Position wieder. Denn ein Teil des Grünen Politikverständnisses war es auch die pluralistischen Positionen abzubilden, sodass wir die eine oder andere Position finden.“

Können Sie auf einige Positionen kurz eingehen?

„Besonders auffällig ist es in den alternativen Programmen in der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz in Berlin. 1981 finden Sie quasi auf der gleichen Seite ein Abhandlung darüber, dass man diese Paragraphen einschränken möchte und Sie finden danach die Forderung, dass dies umstritten sei und man sich dazu nicht festlegen könne. Noch interessanter wurde es 1985. Dort lehnte man nach einer kontroversen Debatte es an einer Stelle ab, nämlich im Schwulenpolitischen Kapitel, belässt es aber im Kapitel über die Kinderrechte.“

Wie wurde damals im Abschnitt zur Kinderrechte Pädophilie thematisiert?

„Das Interesse zur Kinderrechte speist vor allem aus der Haltung heraus, Kinder gleichberechtigt zu Erwachsenen aufzufassen. Wenn diese gleichberechtigt sind, gibt es natürlich keinen Grund mehr, eine Schutzaltersgrenze vorzusehen, die sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern strafrechtlich belangt. Und das war das Einfallstor über das Gruppierungen wie die Nürnberger Indianer argumentiert und den Grünen immer wieder vorgeschlagen haben, sich an dieser Stelle mehr zu öffnen.“

Wie werden die Grünen mit dem Ergebnis ihrer Studie nun umgehen?

„Naja, das müssen Sie die Grünen fast selber fragen. Das ist natürlich der Teil der politischen Verantwortung, die die Grünen für das tragen, was sie damals debattiert und beschlossen haben. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, wie die Grünen mit ihrer Geschichte insgesamt umzugehen haben. Die Debatte um die Pädophilie kam zum Beispiel gerade für die jüngeren Mitglieder sehr überraschend und gleichzeitig den Blick darauf richtet, was in den 90er Jahren debattiert worden ist, dann ist glaube ich vieles von den umstrittenen Debatten und Fragestellungen den heutigen Parteimitgliedern vieles nicht bewusst.“

Wie reagierten demnach die einzelnen Parteimitglieder auf Ihre Forschungsergebnisse?

„Bei den Grünen ist es sehr unterschiedlich. Die Älteren sagen, dass sei doch längst erledigt und wir haben uns doch distanziert von den damaligen Positionen. Andere sagen, dass es halt der damalige Zeitgeist war und man könne das heute nicht mehr nachvollziehen. Bei den Jüngeren gibt es Verwunderung und eben dieses bekannte Abtun oder sie fragen sich, was die Grünen eigentlich da in den 80ern beschlossen haben. Es herrscht ein völliges Unverständnis darüber, dass ihre Partei immer als die moralische profiliert hat und dieses Verständnis auch stark getragen hatte. Das wurde jetzt massiv erschüttert, dadurch, dass man feststellte, dass die Partei in den 1980er Jahren auch noch ganz andere Positionen vertreten hatte.“

Wie geht die Grünen Partei heute mit Sexualität um?

„Heute ist es erkennbar, dass man zur Frage des sexuellen Missbrauchs von Kindern eher für verschärfte Paragraphen plädiert und dieses auch umgesetzt hat, gerade in der Rot-Grünen-Regierungszeit. Gleichzeitig sind die Grünen offen für vom Mainstream abweichende, sexuelle Präferenzen. Darüber hinaus haben die Grünen eine hohe Toleranz gegenüber anderen sexuellen Identitäten.“

Sehen Sie bei anderen Parteien Potential, zu denen eine solche Untersuchung nötig wäre?

„Bei allen Parteien werden wir immer Dinge finden, die aus dem heutigen Kontext heraus irritierend wirken. Konkret auf die Frage der Pädophilie ist es natürlich so, dass wenn wir uns in den Zeitgeist der 60er und 70er Jahre zurückversetzen, es einen Ansprechpartner gab – aus Sicht derer, die für die Emanzipation der Pädophilen gekämpft haben – das waren die Liberalen. Wobei man in der FDP selbst zurückhaltender war. Dort setzte man sich für die Rechte der Homosexuellen ein, aber ansonsten hatte man da eine Grenze.“

Was war für Sie das spannendste Erkenntnis während der Forschung?

Wenn man in die Literatur über die Grünen, die ja abgestritten hatten, dass es überhaupt irgendeinen Beschluss mal gegeben haben soll, finden Sie in allen Büchern einen Hinweis auf Beschlüsse des Landesverbandes NRW aus 1985. Das steht überall und es hatte keiner von den Grünen in Erinnerung, dass es mal so war. Gleichzeitig findet man in den Archiven 1987 hat die CSU mal aus politischen Nutzen zu schlagen dieses Thema aufzugreifen und damals haben die Grünen einen Argumentationsleitfaden an sämtliche Landesverbände geschickt, um die Vorwürfe der CSU zu entkräften.“

Wie glauben Sie, werden die Grünen in Zukunft mit dem Thema Pädophilie und Sexualität im allgemeinen umgehen?

„Man kann bei den Grünen davon ausgehen, dass es immer eine hohe Toleranz geben wird. Aber diese Toleranz hat in der Zwischenzeit eben Grenzen. Es gibt bei den Grünen einen erkennbaren Wertekanon, der wesentlich zentraler ist, als 1980, wo man versuchte, besonders viele Strömungen und viele Interessen irgendwie in diese Partei zu integrieren. Aber wir erleben ja immer wieder, dass der sog. Zeitgeist nicht eindeutig ist und ständigen Wendungen unterlegen ist. Daher fällt es schwer, heute zu sagen, wie die Grünen 2030 sein werden. Vielleicht werden es andere Parteien sein, die sich besonders offen oder besonders prüde in einigen Punkten zeigen werden


Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_11_13/Die-Grunen-Partei-und-ihr-Umgang-mit-Padophilie-4497/

Gruß an die Kinder

TA KI

 

 

 

USA streichen deutschen Nazis die Rente


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Schluss mit umstrittenem DealUSA streichen deutschen Nazis die Rente

Für deutsche Kriegsverbrecher ist ein Umzug in die USA lange Zeit durchaus lukrativ. Denn nach ihrer Abschiebung dürfen die unliebsamen Einwanderer ihren Rentenanspruch dort behalten. Damit ist jetzt Schluss.

Mutmaßliche Nazi-Kriegsverbrecher sollen von den USA künftig keine Renten mehr kassieren können. Mit einer neuen Regelung will der US-Kongress eine umstrittene Gesetzeslücke schließen, dank der Dutzende im Ausland lebende, mutmaßliche Ex-Nazis dort US-Altersbezüge kassieren. „Der amerikanische Steuerzahler sollte nicht den Ruhestand derjenigen bezuschussen, die für die schlimmsten Gräueltaten in der Geschichte der Menschheit verantwortlich sind“, sagte die Demokratin Caroyln Maloney. Sie ist eine der Mitzeichnerin des Gesetzesvorhabens.

Das „Gesetz zur Beendigung der Nazi-Sozialleistungen“ soll verabschiedet werden, bevor der neu gewählte Kongress im Januar zu seiner ersten Sitzung zusammenkommt. „Daran zu denken, dass Nazis von den Steuergeldern der Kinder von Befreiern leben, ist widerlich und moralisch falsch“, sagte der Republikaner Leonard Lance.

Als Kriegsverbrecher können ehemalige Nazis in den USA nicht vor Gericht gestellt werden. Da die Taten außerhalb des Landes und meist nicht gegen US-Bürger verübt wurden, fehlt den US-Gerichten die für ein Verfahren notwendige Zuständigkeit. Somit stand als einziges Sanktionsmittel gegen deutsche Alt-Nazis die Ausbürgerung oder Abschiebung aus den USA zur Verfügung. Allerdings auch nur dann, wenn bewiesen werden konnte, dass die Betroffenen bei der Einreise in die USA über ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg gelogen hatten. Wer dann vor der drohenden Abschiebung freiwillig ausreiste, durfte seinen Rentenanspruch behalten. Dieser umstrittene Tausch half dem Justizministerium, die Alt-Nazis zum Verlassen der USA zu bewegen.

Quelle: n-tv.de , lou/dpa

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/USA-streichen-deutschen-Nazis-die-Rente-article13961201.html

Gruß an die „Befreier“ und Weltterroristen USA

TA KI

Russlands Verwundbarkeit für die EU-US-Sanktionen und das militärische Vordringen


(…)

Einleitung

Der US/EU gesponserte Coup in der Ukraine und ihre Verwandlung von einem stabilen russischen Handelspartner in einen verwüsteten EU-Partner und NATO- Raketen-Abschussrampe sowie die folgenden ökonomischen Sanktionen  gegen Russland, weil es die russische ethnische Majorität im Donbas und der Krim unterstützte, illustrieren die Verwundbarkeit der russischen Ökonomie und des Staates. Die gegenwärtige Anstrengung, Russlands nationale Sicherheit und ökonomische Lebensfähigkeit angesichts dieser Herausforderungen zu erhöhen, erfordert eine kritische Analyse der Politik und Strukturen, die in der post-Sowjet- Ära auftraten.

Plünderung als Privatisierung

Im vergangenen Viertel Jahrhundert wurden mehrere Billionen Dollar an öffentlichem Eigentum in jedem Sektor der russischen Ökonomie illegal übertragen oder gewaltsam von Gangster-Oligarchen an sich gerissen, die vermittels bewaffneter Gangs agierten, insbesondere beim ‘Übergang zum Kapitalismus’.

Von 1990 bis 1999 starben über 6 Millionen russische Bürger vorzeitig als Ergebnis des katastrophalen Kollapses der Ökonomie; die Lebenserwartung für Männer sank von 67 Jahren in der Sowjetära auf 55 Jahre in der Jetsin-Periode. Russlands BNP sank um 60 Prozent – historisch einmalig für ein Land, das sich nicht im Krieg befindet. Nach Jetsins gewaltsamer Machtergreifung und seiner Bombardierung des russischen Parlamentes ging das Regime daran, die Privatisierung der Ökonomie zu ‘prioritieren’, den Verkauf der Energie, Naturresourcen, Banken, Transport- und Kommunikation-Sektoren zu einem Zehntel oder weniger ihres wirklichen Wertes an Kumpane und ausländische Instanzen. Bewaffnete Gauner, organisiert von den aufstrebenden Oligarchen “vollendeten” das Programm der Privatisierung durch Angriffe, Mord und Bedrohung von Rivalen.

Hunderttausende ältere Pensionäre wurden aus ihren Wohnungen und Häusern geworfen durch böswilligen Landraub von gewalttätige Grundstück-Spekulanten. US und europäische akademische Finanzberater “berieten” rivalisierende Oligarchen und Regierungsminister über die “effizientesten” Markttechniken zur Plünderung der Ökonomie, wobei sie lukrative Gebühren und Kommissionen abschöpften – von Leuten mit guten Verbindungen wurden Vermögen gemacht.Unterdessen kollabierte der Lebensstandard, verarmten zwei Drittel der russischen Haushalte, die Selbstmorde stiegen um das Vierfache und Tote durch Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, AIDS und Geschlechtskrankheiten waren an der Tagesordnung. Syphilis und Tuberkulose erreichten epidemische Proportionen – Krankheiten,  die in der Sowjetära unter voller Kontrolle waren, traten mit der Schließung von Kliniken und Krankenhäuser wieder auf.Natürlich feierten die westlichen respektablen Medien die Plünderung Russlands als Übergang zu “freien Wahlen und eine freie Markwirtschaft”. Sie schrieben glühende Artikel, die die politische Macht und Vorherrschaft der Gangster-Oligarchen als Widerspiegelung einer aufstrebenden “liberalen Demokratie” beschrieben. Der russische Staat wurde so aus einer globalen Supermacht in ein elendes Marionetten-Regime verwandelt, durchdrungen von westlichen Geheimdiensten und unfähig, seine Verträge und Abkommen mit westlichen Mächten zu handhaben und durchzusetzen. Die USA und die EU ersetzten sehr schnell den russischen Einfluss in Osteuropa und schnappten sich blitzartig ehemalige staatseigene Industrien, die Massenmedien und Finanzinstitutionen.Kommunistische und linke und sogar nationalistische Beamte wurden entfernt und durch gefügige und dienerische ‘freie-Marktwirtschaft’ pro-NATO-Politiker ersetzt. Die USA und die EU verletzten jedes einzelne Abkommen, das von Gorbatschow und dem Westen unterzeichnet worden war: osteuropäische Regime wurden NATO- Mitglieder; Westdeutschland annektierte den Osten und Militärbasen wurden bis an Russlands Grenzen ausgedehnt. Pro-NATO “Gedankenschmieden” wurden eingerichtet und lieferten Informationen und anti-russische Propaganda. Hunderte NGOs, finanziert von den USA, operierten innerhalb Russlands als Propaganda- und Organisations-Instrumente für “unterwürfige” neo-liberale Politiker. Im ehemaligen sowjetischen Kaukasus und Fernen Osten wurden vom Westen separatische sektiererische Bewegungen und bewaffnete Aufstände entfacht, besonders in Tschetschenien; die USA sponserten Diktatoren im Kaukasus und korrupte neo- liberale Marionetten in Georgien. Der russische Staat war kolonisiert und sein angeblicher Herrscher, Boris Jeltsin, oft in betrunkener Stumpfheit, wurde gepuscht und manipuliert, um exekutive Genehmigungen zu erteilen … und den Staat und die Gesellschaft noch mehr zu zerfleddern.

Die Jeltsin-Dekade wird vom russischen Volk als eine Katastrophe gesehen und erinnert und von den US-EU, den russischen Oligarchen und ihren Anhängern als ein ‘Goldenes Zeitalter’ … der Plünderung. Für die riesige Mehrheit der Russen war es ein Dunkles Zeitalter, als die russische Wissenschaft und Kultur verheert wurden; Wissenschaftler, Künstler und Ingenieure der Weltklasse darbten an Hungerlöhnen und wurden zur Verzweiflung getrieben, zur Flucht und Armut. Für die USA, die EU und die Oligarchen war es die Ära für “schnelles Geld”: ökonomische, kulturelle und intellektuelle Plünderung, Milliarden Dollar Vermögen, politische Straflosigkeit, ungezügelte Kriminalität und Unterwerfung unter westliche Diktate. Abkommen mit dem russischen Staat wurden gebrochen, bevor noch die Tinte trocken war.

Es war die Ära der unipolaren US-zentrierten Welt, der ‘Neuen Weltordnung’, in der Washington nationalistische Gegner und russische Alliierte straflos beeinflussen und invadieren konnte.

Die Goldene Ära unangefochtener Weltherrschaft wurde der westliche ‘Standard’ für die Beurteilung Russlands nach Jetsin. Jede heimische und internationale politische Maßnahme, die von Putin in den Jahren 2000 – 2014 ergriffen wurde, ist von Washington danach beurteilt worden, ob sie mit der Jeltsin-Dekade hemmungsloser Plünderung und Manipulation übereinstimmte oder abwich.

Die Putin-Ära: Staat und ökonomischer Wiederaufbau und EU/US-Feindseligkeit
Präsident Putins erste und wichtigste Aufgabe war, Russlands Absturz in das Nichts aufzuhalten. Mit der Zeit erholte sich der Staat und die Ökonomie begann Ordnung und Legalität zu ähneln. Sie erholte sich und wuchs; Arbeit, Löhne, Lebensstandard und die Sterblichkeitsrate wurden besser. Handel, Investitionen und finanzielle Transaktionen mit dem Westen wurden normalisiert – reine Plünderung wurde strafrechtlich verfolgt.

Russlands Erholung wurde vom Westen mit Misstrauen beobachtet: Viele richtige Geschäftsleute und Multis hießen die Wiederherstellung von Recht und Ordnung und das Ende des Gangstertums willkommen; hingegen verurteilten die Politmacher in Washington und Brüssel und auch die Geier-Kapitalisten der Wallstreet und City von London schnell das, was sie als Putins ‘zunehmenden Autoritarismus’ und ‘Etatismus’ bezeichneten, als russische Behörden begannen, Oligarchen wegen Hinterziehung von Steuern und umfassender Geldwäscherei, Korrumpierung von Staatsbeamten und sogar Mord zu untersuchen.

Putins Aufstieg zur Macht fiel mit dem weltweiten Rohstoff-Boom zusammen. Der spektakuläre Anstieg der Preise für russisches Öl und Gas und Metalle (2003 -2013) erlaubte der russischen Industrie, in großem Tempo zu wachsen, wobei der russische Staat die Regulierung der Ökonomie verstärkte und seine Armee wiederherstellte. Putins Erfolg bei der Beendigung der unverschämtesten Formen der Plünderung der russischen Ökonomie und der Rückgewinnung der russischen Souveränität machte ihn bei der Wählerschaft beliebt: er wurde mehrmals mit robuster Majorität wiedergewählt.

Als Russland sich von der satellitenhaften Politik, dem Personal und den Praktiken der Jetsin-Jahre distanzierte,  starteten die USA und die EU eine vielseitige politische Strategie zur Unterminierung von Präsident Putin und Wiedereinsetzung von gefügigen Jetsin-ähnlichen neo-liberalen Clowns. Russische NGOs, von US-Stiftungen finanziert, die als CIA-Fronten dienten, organisierten Massenproteste gegen gewählte Beamte. West-gestützte ultra-liberale politische Parteien wetteiferten erfolglos um nationale und örtliche Ämter. Das US-finanzierte Carnegie Center, eine berüchtigte Propaganda-Schleuder, spuckte giftige Traktate aus, die Putins dämonische ‘autoritäre’ Politik, seine ‘Verfolgung’ von andersdenkenden Oligarchen und seine ‘Rückkehr’ zu einer ‘Kommando-Ökonomie sowjetischen Stils’ beschrieben.

Während der Westen versuchte, das ‘Goldene Zeitalter der Plünderung’ wiederherzustellen via interner politischer Surrogate, verfolgte er eine aggressive Außenpolitik, um russische Alliierte und Handelspartner zu eliminieren, vor allem im Nahen Osten. Die USA invadierten den Irak, ermordeten Saddam Hussein und die Führung der Baath-Partei, etablierten ein sektiererisches Marionettenregime, wodurch einer von Moskaus säkulär-nationalistischen Schlüsselalliierten beseitigt wurde. Die USA verhängten Sanktionen über den Iran, ein großer lukrativer Handelspartner Russlands. Die USA und die EU unterstützte umfangreiche bewaffnete Aufstände, um Präsident Bashar al -Assad in Syrien zu stürzen, ein weiterer russischer Alliierter, um Russland eines freundlich gesinnten Hafens im Mittelmeer zu berauben. Die USA und die EU bombardierten Libyen, einen großen Öl- und Handelspartner Russlands (und Chinas) mit der Hoffnung, ein pro-westliches Regime einzusetzen.

Um Russland im Kaukasus und dem Schwarzen Meer in die Enge zu treiben, invadierte das US-gestützte georgische Regime 2008 das russische Protektorat Südossetien, wobei Mengen von russischen Friedenstruppen und hunderte Zivilisten getötet wurden; das wurde aber durch einen wütenden russischen Gegenangriff zurückgeschlagen.

2014 lief die westliche Offensive, jede Möglichkeit eines unabhängigen russischen Staates zu isolieren, zu umzingeln und am Ende zu unterminieren, zu höchster Form auf. Die US bezahlte den zivil-militärischen Coup zum Sturz des gewählten Regimes von Präsident Viktor Janukowitsch, der sich der EU-Annektion und NATO- Eingliederung widersetzte. Die USA erzwang ein Marionetten-Regime, das zutiefst feindlich gegenüber Russland und den ethnischen russisch-ukrainischen Bürgern im Südosten und der Krim ist.

Russische Opposition gegen den Coup und Hilfe für die pro-demokratischen Föderalisten im Südosten und der Krim dienten als Vorwand für westliche Sanktionen in der Absicht Russlands Öl-, Banken- und Produktionssektor zu unterminieren und so seine Ökonomie zu lähmen.

Die imperialen Strategen in Washington und Brüssel brachen alle früheren Abkommen mit Putin und versuchten, Putins Oligarchen-Verbündete gegen ihn aufzubringen durch die Drohung gegen deren Besitz im Westen (besonders gewaschene Bankkonten und Eigentum). Russische Staats-Ölgesellschaften, die Joint Ventures mit Chevron, Exxon und Total hatten, wurden plötzlich vom westlichen Kapital-Markt ausgeschlossen.

Die kumulative Auswirkung dieser jahrzehntelangen West-Offensive, die in der gegenwärtigen Welle ernsthafter Sanktionen gipfelte, sollte eine Rezession in Russland provozieren, um die Währung zu unterminieren (der Rubel fiel 2014 mit 23%), die Lebenshaltungskosten hochzutreiben und die Konsumenten zu treffen. Russische Industrien, die von ausländischer Ausrüstung und Ersatzteilen abhängig waren und Ölunternehmen, die von importierter Technologie zur Ausbeutung arktischer Reserven abhingen, sollten Pein leiden wegen ‘Putins Unnachgiebigkeit’.

Trotz der kurzfristigen Erfolge des US-EU-Krieges gegen Russlands Ökonomie blieb Putin extrem populär bei der russischen Wählerschaft mit Beliebtheitsquoten von über 80 %. Dies hat Putins pro-westliche Opposition in den Mülleimer der Geschichte geworfen. Nichtsdestoweniger hat die West-Sanktionspolitik und die aggressive politische NATO-militärische Einkreisung Russlands Anfälligkeit aufgezeigt.

Russlands Anfälligkeiten: Die Grenzen von Putins Wiederherstellung der russischen Souveränität

Nach der Plünderung durch den Westen und die  russischen Oligarchen und die brutale Zersetzung der Gesellschaft verfolgte Putin eine komplexe Strategie.

Erstens versuchte er zwischen ‘politischen’ und ‘Wirtschafts’-Oligarchen zu unterscheiden. Zu letzteren gehörten jene, die bereit waren, mit der Regierung beim Wiederaufbau der Ökonomie zu kooperieren und bereit waren, ihre Aktivität auf die großzügigen Richtlinien von Putin zu beschränken. Sie behielten ihre ökonomische Macht und Profite, aber keine politische Macht, d. h. sie durften ihre zweifelhaft erworbenen Geschäftsimperien behalten. Hingegen wurden jene Oligarchen, die nach politischer Macht strebten und die Politiker aus der Jeltsin-Ära finanzierten, auf’s Korn genommen. Einigen wurde ihr Besitz genommen und andere wurden wegen Verbrechen vor Gericht gestellt – die von Geldwäscherei bis Steuerhinterziehung, Schwindel und illegalen Transfer von Geldern ins Ausland und bis zu Mord- Aufträgen gegen ihre Rivalen reichten.

Das zweite Augenmerk von Putins anfänglicher politischen Strategie galt der Vertiefung der Kooperation mit westlichen Staaten und Ökonomien, aber auf Basis gegenseitigen statt einseitigen Markt-Austausches wie unter Jeltsin. Putin suchte eine größere politisch-militärische Integration mit den USA und der EU zu erreichen, um Russlands Grenzen und Einflusssphären zu sichern.

Zu diesem Zweck öffnete er russische Militärbasen und Nachschublinien für die US-EU-Armeen für ihre Invasion und Besatzung Afghanistans und war nicht gegen die EU-US-Sanktionen gegen den Iran. Putin duldete die US-Invasion und Besetzung des Irak, trotz Russlands langer ökonomischer Verbindungen mit Baghdad. Er schloss sich den fünf Mächten an, die die Palästina-Israel ‘Friedens’-Gespräche ‘überwachten’ und duldete auch Washingtons einseitige Hilfe für Israel. Er gab sogar grünes Licht für die Bombardierung Libyens, weil er naiv annahm, es würde eine begrenzte Angelegenheit sein – eine ‘humanitäre’ Intervention.

Das Ergebnis von Putins politischem und diplomatischem Einverständnis mit der militärischen Expansion Washingtons und der NATO war der Aufschwung des russischen Handels, Investitionen und Finanzen. Russische Firmen nahmen Darlehen auf dem westlichen Kapitalmarkt auf; ausländische Investoren zog es zum russischen Aktienmarkt und Multis bildeten joint ventures. Große Öl- und Gasunternehmen blühten. Die russische Ökonomie erholte sich und der Lebensstandard erreichte das Niveau der Sowjetära. Konsumausgaben stiegen und die Arbeitslosigkeit sank von zweistelliger auf eine einstellige Zahl. Gehälter und ausstehende Löhne wurden gezahlt, Forschungszentren, Universitäten, Schulen und Kultur-Institutionen begannen sich zu erholen.

Die dritte Komponente von Putins Strategie war die Staats-Erholung (die Re- Nationalisierung) des strategischen Öl- und Gassektors. Durch direkte Erwerbung oder Aufkauf, durch finanzielle Revisionen und Konfiskation von Besitz der Gangster-Oligarchen war die staatliche Übernahme von Öl und Gas erfolgreich. Diese re-nationalisierten Sektoren bildeten joint ventures mit westlichen Ölgiganten und führten die russischen Exporte in eine Periode von starker Energie-Nachfrage. Durch den Anstieg der Ölpreise in der Putin-Dekade erlebte Russland ein konsum-getriebenen Import-Boom – von landwirtschaftlichen Produkten bis hin zu Luxus-Schmuck und -Autos … Putin konsolidierte seine Wähler-Unterstützung und vertiefte die ‘Integration’ mit dem westlichen Markt.

Putins Expansion und Wachstums-Strategie war ausschließlich westwärts gerichtet und nicht nach Osten Richtung Asien/China oder Südamerika

Mit diesem Fokus auf den Westen begann Putins taktischer Anfangs-Erfolg Russlands strategische Verwundbarkeiten offenzulegen. Die ersten Zeichen wurden durch die Westhilfe für die anti-Putin-Kampagne der korrupten Oligarchen und die Medien-Dämonisierung von Russlands Justizsystem, das die Gangster-Oligarchen wie Michael Khodorkovsky anklagte und verurteilte, offenbar.

Das zweite Zeichen war die westliche finanzielle und politische Hilfe für die Neo-Liberalen der Jeltsin-Ära, die gegen Putins Vereinigte Russische Partei und ihre Kandidaten antraten … Es wurde klar, dass Putins Bemühen, die russische Souveränität wiederherzustellen mit den West-Plänen kollidierte, Russland als Vassallenstaat zu behalten. Der Westen spielte die ungehemmte Plünderung und Vorherrschaft der Jeltsin-Ära gegen Putins Ära eines unabhängigen und dynamischen Russland aus, indem er ständig den Präsidenten mit der Sowjeunion und dem KGB in Verbindung brachte.


2010 ermunterte die USA ihre Marionette, Präsident Saakaschwili von Georgien dazu, Russlands Protektorat in Südossetien zu invadieren.

Das war das erste deutliche Anzeichen, dass Putins Gefälligkeit gegenüber dem Westen kontra-produktiv war. Russlands Staatsgrenzen, seine Alliierten und Einflusssphären wurden angegriffen. Die USA und die EU verurteilten Russlands defensive Antwort, selbst nachdem Moskau seine Truppen aus Georgien nach einer ordentlichen Tracht Prügel zurückgezogen hatte.

Georgien war eine militärische Generalprobe; eine von mehreren geplanten und finanzierten Coups – manche ‘Farbenrevolution’ oder ‘humanitäre Intervention’ getauft. Jugoslawien auf dem Balkan wurde durch die NATO-Bombardierung aufgeteilt und die Ukraine erlebte mehrere ‘Farben’-Aufstände bis zum gegenwärtigen blutigen ‘Bürgerkrieg’. Washington und Brüssel interpretierten Putins Serie von versöhnlichen Maßnahmen als Schwäche und fühlten sich frei, näher an Russlands Grenze zu rücken und Russland-freundliche Regime zu stürzen.

In der Mitte des zweiten Jahrzehnts des neuen Jahrhunderts trafen die USA und die EU die große strategische Entscheidung, Russlands Sicherheit und ökonomische Souveränität aufzuweichen: Kontrolle über die Ukraine gewinnen, Russland aus der Krim-Militärbasis am Schwarzen Meer zu werfen und die Ukraine in einen vorgeschobenen NATO-Vorposten zu verwandeln und die ökonomischen Verbindungen der Ostukraine mit Russland zu kappen – besonders den russischen Markt für strategische ukrainische Waffen. Der Coup wurde vom Westen finanziert und extremrechte und neo-Nazi-Gangs lieferten die Sturmtruppen. Die Kiew-Junta organisierte einen Eroberungskrieg gegen die anti-coup, pro-demokratischen Kräfte in der südöstlichen Donbas-Region mit ihrer ethnischen und russisch-sprachigen Majorität und starken industriellen Bindungen an Russland.

Als Putin endlich die deutliche Gefahr für Russlands nationale Sicherheit erkannte, antwortete seine Regierung mit der Annektierung [ein falscher Begriff – es muss heißen ein freiwillig gewünschter und akzeptierter Anschluss. D.Ü.]  nach einem Referendum und begann Rückzugs- und Nachschublinien für die bedrängten anti-Kiew-Kräfte in der Ostukraine zu liefern. Der Westen nutzte die Verwundbarkeit der russischen Ökonomie aus, die sich aus Putins Entwicklungsmodell ergaben und führte weitreichende ökonomische Sanktionen ein zum Schaden von Russlands Ökonomie.

 

Westliche Sanktionen, russische Schwäche: Überdenken von Putins strategischem Herangehen

Der westliche aggressive Militarismus und die Sanktionen offenbarten mehrere kritische Verwundbarkeiten von Putins ökonomischer und politischer Strategie. Dazu gehören 1. seine Abhängigkeit von west-orientierten ‘ökonomischen Oligarchen’, um seine Strategie russischen ökonomischen Wachstums zu befördern; 2. seine Akzeptanz der meisten Privatisierungen der Jeltsin-Ära; 3. seine Entscheidung, auf den Handel mit dem Westen zu setzen und den China-Markt zu ignorieren; 4. sein Setzen auf eine Öl- und Gas-Export-Strategie statt der Entwicklung einer breit gefächerten Industrie; 5. seine Abhängigkeit von seinen alliierten Raubritter-Oligarchen ohne Erfahrung in der Entwicklung von Industrien, ohne echte Finanzkenntnisse, dürftige technologische Expertise und ohne Marketing-Konzept, um den wichtigsten Produktionssektor wiederherzustellen und zu leiten. Im Gegensatz zu den chinesischen, sind die russischen Oligarchen völlig abhängig von westlichen Märkten, Finanzen und Technologien und haben wenig getan, heimische Märkte zu entwickeln, Selbst-Finanzierung durchzuführen und ihre Profite erneut zu investieren oder die Produktivität mit russischer Technologie und Forschung zu verbessern.

Angesichts der West-Sanktionen sind Putins führende Oligarchen-Verbündete das schwächste Glied bei der Formulierung einer effektiven Antwwort. Sie üben Druck auf Putin aus, Washington nachzugeben und betteln bei westlichen Banken, ihren Besitz und ihre Konten von den Sanktionen auszunehmen. Sie wollen verzweifelt ihren Besitz in London und New York schützen. Mit einem Wort wünschen sie verzweifelt, dass Putin die Freiheitskämpfer im Südosten der Ukraine aufgibt und einen Deal mit der Kiewer Junta macht.

Dies wirft ein Licht auf den Widerspruch in der Strategie von Putin, mit den ‘ökonomischen’ Oligarchen zu arbeiten, die zustimmten, Putin in Russland nicht anzugreifen, aber ihren massiven Reichtum auf westliche Banken transferierten, in Luxus-Grundstücke in London, Paris und Manhattan investierten und Loyalitäten außerhalb von Russland schufen. Sie sind in der Tat eng verbunden mit Russlands aktuellen politischen Feinden. Putins taktischer Erfolg, die Oligarchen vor sein Wachstums-Projekt durch Stabilität zu schirren, hat sich in eine strategische Schwäche bei der Verteidigung des Landes vor lähmenden ökonomischen Vergeltungen verwandelt.

Putins Akzeptanz der Jeltsin-Privatisierungen lieferte eine kurzfristige Stabilität, aber führte zu einer massiven Flucht von Privatkapital ins Ausland statt im Land zu bleiben und in Projekte investiert zu werden, um größere Selbstversorgung zu gewinnen. Heute ist die Fähigkeit der russischen Regierung, ihre Ökonomie in eine Wachstums-Maschine zu mobilisieren und zu verwandeln und dem imperialen Druck zu widerstehen viel schwächer, als wenn die Ökonomie unter größerer staatlicher Kontrolle gewesen wäre. Putin wird es schwer haben, die Privatbesitzer großer Industrien zu überzeugen, Opfer zu bringen – sie sind zu sehr daran gewöhnt, Vergünstigungen, Subventionen und Regierungs-Kontrakte zu erhalten. Außerdem, da ihre finanziellen Partner im Westen Druck machen auf Rückzahlung von Darlehen und neue Kredite verweigern, drohen die privaten Eliten, Bankrott zu erklären oder die Produktion zu senken und Arbeiter zu entlassen.

Die wachsende Flut westlichen militärischen Vordringens zu den russischen Grenzen, die Kette gebrochener Versprechen in Bezug auf die Einbeziehung Osteuropas in die NATO und  die Bombardierung und Zerstörung Jugoslawiens in den 1990er Jahren hätten Putin zeigen müssen, dass keine noch so große Menge an einseitigen Konzessionen die Akzeptanz durch den Westen als bona fide ‘Partner’ zu erlangen, ausreichen würde. Brüssel und Washington blieben unerbittlich bei ihrer Strategie der Einkreisung Russlands und seiner Erhaltung als Klient.

Statt sich westwärts zu wenden und Hilfe für US/NATO-Kriege anzubieten, wäre Russland in einer weit besseren Position gewesen, den Sanktionen und gegenwärtigen militärischen Drohungen zu widerstehen, wenn es diversifiziert hätte und seine Wirtschaft und Märkte nach Asien, ausgerichtet hätte, insbesondere China mit seinem dynamischen ökonomischen Wachstum und wachsenden Inlandsmarkt, Investitionskapazität und zunehmender technischer Expertise. Es ist klar, dass Chinas Außenpolitik nicht von Kriegen und Invasionen seiner Alliierten begleitet war. Zwar hat sich Russland jetzt für zunehmende ökonomische Verbindungen mit Asien entschieden, aber ein große Menge Zeit und Raum ist verlorengegangen in den vergangenen 15 Jahren. Es wird ein weiteres Jahrzehnt erfordern, um seine Wirtschaft neu zu orientieren, während seine großen Industrien immer noch von mittelmäßigen Oligarchen und Kleptokraten und Überbleibseln aus der Jetsin-Periode kontrolliert werden.

Durch die Schließung der westlichen Märkte musste sich Putin nach China, andere asiatische Länder und Lateinamerika ausrichten, um neue Märkte und ökonomische Partner zu finden. Aber seine Wachstums-Strategie hängt immer noch von Öl- und Gasexporten ab und die meisten der privaten ‘Geschäftsführer’ sind keine wirklichen Unternehmer, die in der Lage sind, neue wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln, russische Technologie und Knowhow einzusetzen und profitable Märkte zu finden. Diese Generation von ‘Geschäftsführern’ hat nicht ihre Imperien oder Konglomerate von ‘Grund auf’ errichtet – sie haben ihren Besitz vom öffentlichen Sektor geraubt und vermehrten ihn durch staatliche Kontrakte und Protektion. Moskau fordert sie jetzt auf, neue alternative Märkte in Übersee zu finden, zu erneuern, in Wettbewerb zu treten und ihre Abhängigkeit von deutschen Maschinen zu ersetzen.

Die Mehrzahl derer, die die russische industrielle Kapitalistenklasse darstellen, sind eher Coupon-Schneider und Kumpane – am Westen orientiert. Ihre Herkunft sind die Gangster und Warlord-Kreise, die früher ihre Rivalen bei den öffentlichen Geschenken in den 1990-er Jahren unter Druck setzten. Nach der Konsolidierung ihrer  Wirtschafts-Imperien versuchten sie, Respektabilität zu gewinnen, heuerten Werbeagenturen an, um ihre Image aufzuputzen, und Wirtschaftsberater, um sie bei Investitionen zu beraten, aber sie zeigten nie eine Fähigheit, ihre Firmen wettbewerbsfähig zu machen. Stattdessen blieben sie voll abhängig von Kapital, Technologie und Vermittlungsimporten aus dem Westen und Subventionen von der Putin-Verwaltung.

Die sogenannten russischen ‘Kapitalisten’-Rentiers stehen in scharfem Widerspruch zu den dynamischen chinesischen öffentlichen und privaten Unternehmern, die aus dem Ausland von den USA, Japan, Taiwan und Deutschland Technologie entlehnten, anpassten und verbesserten und höchst wettbewerbsfähige Produkte erzeugen. Als die US-EU-Sanktionen in Kraft traten, war die russische Industrie unvorbereitet, mit heimischer Produktion einzuspringen und Präsident Putin musste Handels- und Import-Abkommen mit China und anderen Ländern treffen.

Der größte strategische Mangel an Putins ökonomischer Strategie war seine Entscheidung, sich auf Öl- und Gas Exporte in den Westen als ‘Wachstums-Maschine’ zu konzentrieren. Daraus resultierte Russlands Abhängigkeit von hohen Importpreisen und westlichen Märkten. Dies im Hinterkopf nutzten die USA und die EU Russlands Verwundbarkeit gründlich aus beim Weltpreis für Energie und seiner Abhängigkeit von westlicher Ölförderungs-Technologie, Ausrüstung und joint ventures.

Putins Politik baute auf eine Vision einer ökonomischen Integration mit dem Westen zusammen mit größerer Kooperation und politischer Verbindung zu den NATO- Mächten. Diese Annahmen haben sich  durch den Gang der Ereignisse als falsch erwiesen:

Die US und EU Kooperation war taktisch und nur möglich durch asymmetrische, eigentlich einseitige Konzessionen von Russland – insbesondere seine Bereitschaft, die traditionelle Alliierten auf dem Balkan, dem Nahen Osten, Nordafrika und besonders im Kaukasus zu opfern. Sobald Russland begann, seine  eigenen Interessen zu wahren, wurde der Westen feindselig und aggressiv.

Seit Russland gegen das Coup-Regime in Kiew war, wurde das Ziel des Westen der Sturz von Putins Russland. Die anhaltende Offensive des Westens gegen Russland ist nicht eine vorübergehende Phase: sie ist der Beginn einer langwierigen, intensiven ökonomischen und politischen Konfrontation.

Auch wenn Russland verwundbar ist, ist es doch nicht ohne Resourcen und Fähigkeit zum Widerstand, zur Verteidigung seiner nationalen Sicherheit und dem Fortschritt seiner Ökonomie.

Schlussfolgerung: Was ist zu tun?

Zuallererst muss Russland seine Ökonomie diversifizieren, es muss seine Rohmaterialien industrialisieren und stark in die Ersetzung westlicher Importe mit heimischen Produkten investieren. Zwar ist der Schwenk zum Handel mit China ein positiver Schritt, aber es darf das alte Muster wiederholt werden, Öl und Gas für Fertigprodukte zu tauschen.

Zweitens muss Russland seine Banken, Auslandshandel und strategischen Industrien re-nationalisieren sowie die zweifelhaften politischen und ökonomischen Loyalitäten und das Rentier-Verhalten der gegenwärtigen disfunktionalen privaten ‘Kapitalisten’-Klasse beenden. Die Putin-Verwaltung muss von Oligarchen zu Technokraten übergehen, von Rentiers zu Unternehmern, von Spekulanten, die in Russland verdienen und im Westen investieren, zur Arbeiter-Beteiligung – mit einem Wort, es muss den nationalen, öffentlichen und produktiven Charakter seiner Ökonomie vertiefen. Es reicht nicht zu behaupten, dass Oligarchen, die in Russland bleiben und Putin Loyalität erweisen, legitime ökonomische Akteure sind. Sie haben im allgemeinen aus Russland desinvestiert, ihren Reichtum ins Ausland geschafft und haben unter Druck westlicher Sanktionen die legitime Staatsautorität in Frage gestellt.

Russland braucht eine neue ökonomische und politische Revolution, bei der die Regierung den Westen als imperiale Bedrohung erkennt und bei der man sich auf die organisierte russische Arbeiterklasse stützt und nicht auf zweifelhafte Oligarchen. Die Putin-Verwaltung hat Russland vom Abgrund zurückgerissen und hat unter den Russen Würde und Selbst-Respekt zuhause und im Ausland wiederhergestellt, indem es sich gegen westliche Aggression in der Ukraine wehrte.

Von hier aus muss Präsident Putin weiter vorwärtsschreiten und den gesamten Jeltsin-Diebsstaat und -wirtschaft beseitigen, muss reindustrialisieren, diversifizieren und seine eigen High Technology für eine diversifizierte Ökonomie entwickeln. Und vor allem muss Russland neue demokratische, populäre Formen der Demokratie schaffen, um den Übergang zu einem sicheren, anti-imperialistischen und souveränen Staat zu sichern. Präsident Putin hat Rückhalt bei der großen Mehrheit des russischen Volkes; er hat wissenschaftliche und professionelle Kader; er hat Alliierte in China und unter den BRICS-Ländern; und er hat den Willen und die Macht, das “Rechte zu tun”. Die Frage ist, ob Putin bei dieser historischen Mission Erfolg haben wird oder ob er aus Furcht oder Unschlüssigkeit vor den Drohungen eines gefährlichen und zerfallenden Westens kapituliert.

James Petras
ist Bartle Professor (Emeritus) für Soziologie an der Binghamton Universität, New York.

Quelle källa – source

(…)

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/analyse/russlands-verwundbarkeit-fuer-die-eu-us-sanktionen-und-das-militaerische-vordringen/#more-1isch448

Gruß nach Rußland

TA KI

Das prähistorische Nachrichtensystem der Kelten


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Kelten und Germanen unterschieden sich nicht im geringsten und besaßen dieselbe Kultur

In Beschreibungen griechischer und römischer Schriftsteller heißt es, dass die Kelten in Familienclans oder in größeren Gruppen gelebt haben. Erst die Römer – so lehrt es unsere Geschichtswissenschaft – hätten im Zuge ihrer Eroberungen die Zivilisation mit sich gebracht, und neben überlegenen Militärtechniken auch die schönen Künste. Sie hätten, so heißt es, in dem unwegsamen (Urwald-) Gebiet ein Straßennetz aufgebaut, Signalstationen angelegt und Wasserleitungen (Aquädukte) über weite Strecken gebaut. Nicht zuletzt hätten sie das Reich durch eine Friedensmauer, den Limes gesichert. Das waren alles Dinge, die angeblich vorher nicht da gewesen seien, obwohl fast alles inzwischen widerlegt ist.

Die Kelten wurden Meister des Bergbaus. Sie bauten beispielsweise in Hallstatt und Umgebung im großen Maßstab Salz ab. Damit erreichten sie großen Wohlstand. Die Kelten vervollkommneten das Rad …Doch die offizielle recht dümmliche Erklärung für die Entwicklung und Herstellung ist die,.S37..
Um das Roheisen zu gewinnen, entwickelten die Kelten die sogenannten Rennöfen, die bis zum 18.Jahrhundert unseren in nichts nachstanden. Im späten 3. Jahrhundert vor der Zeitenwende prägten die Kelten Münzgeld. Die Kelten kannten Dreh und Drechselbänke. Jeden berittenen Freier (Ritter) pflegten Feinde vor dem Kampf mit Worten und Gebärden zu verhöhnen. Und nach dem Kampf war es üblich, gemeinsame Zechgelage zu veranstalten.

Was lange Zeit im Verborgenen blieb: die Kelten hatten das ganze von ihnen bewohnte Land mit einem engmaschigen Netz von Nachrichtenstationen überzogen, das kelto-germanische Nachrichtensystem, die untereinander in Verbindung standen. Diese Stationen sind teilweise heute noch nachweisbar. Das Nachrichtensystem bestand nach den Erkenntnissen aus einem Netz von Feuer- oder Lichtsignalstationen und basierte auf der Übermittlung von codierten Licht-, Klang- und Rauchsignalen, die sich meist auf einer Anhöhe befanden. Es gibt kaum einen wichtigen Berg, auf dem nicht ein solcher Ludrenplatz lag.
Eine Lichtstation hatten offensichtlich zwei Funktionen:
1) Ein Alarmsignal zu geben mit Hilfe eines großen, weit sichtbaren Alarmfeuers, der Lohe.(Später akustische Mittel [Gelocke‘>)
2) Die reine Nachrichtenübermittlung mit Hilfe eines gezielten, eng gebündelten Lichtstrahls.

Ein durchschnittlicher Ludrenplatz bestand aus einer Feuerstelle, umgeben von einem etwa zwei bis zehn Meter durchmessenden Steinkreis. Das Feuer ermöglichte es, sekundenschnell eine haushohe Lohe zu erzeugen um effektiv funktionieren zu können, wobei die Betreiber der Stationen zwangslaüfig aus dem normalen Erwerbsleben ausschieden. Diese Leute waren die Hellmänner (die Männer in der Helle), die im Volksmund Teufel hießen.

Anfangs unbefestigte Lichtstationen wurden später mit Warttürmen ausgebaut, die einzelnen Stationen durch sogenannte Hellwege untereinander verbunden. Der bekannteste Hellweg ist die heutige Bundesstraße B1 (Vom Rhein bei Duisburg über Dortmund, Soest, Paderborn, Hildesheim, über den Harz mit seinen Erzbergwerken, Braunschweig bis nach Helmstedt zur Magdeburger Warte).
Südöstlich von Paderborn liegt die Haxter Warte (Orginalname: Lichtenturm), auf dem Höxberg bei Beckum die Soester Warte.Der Ludrenplatz Alte Haide war ein Nachrichtenknotenpunkt, von dem aus Lichtverbindungen zu mehreren Stationen möglich war.

Die Stationen waren immer durch Sichtlinien – Hellwege – miteinander verbunden. Diese Linien wurden auch Drachenlinien (Leylines) genannt. Die Bezeichnung Drachenlinien ist angelehnt an den Drachen, der erst in christlicher Zeit zu einem Ungeheuer gemacht wurde. Vorher war ein Drache keinesfalls so gefährlich. Drache = [griech.‘> drakon = Scharfblickender. Ein Drache war also eine Person, die aufgrund guter Augen die Funktion eines Wächters ausführte.
Der griechische Drakon, von dem diese Bezeichnung herrührt, späterhin auf Verbrecher, Feinde, Feuerwaffen, Basilisken und Schlangen übertragen – war ein Archont, dessen Strafen so drastisch waren, dass man sie drakonisch nannte. Die menschliche Urangst wurde – durch den griechischen Drakon – auch auf die mythologischen Drachen übertragen, das, was in den Überlieferungen als Drache bezeichnet wird, reale Menschen, die eine Tätigkeit als Wachposten ausübten. Die Drakonisierung ihrer Tätigkeit oder ihrer Person mag später erfolgt sein, als das Nachrichtensystem in der Periode der frühmittelalterlichen Zwangschristianisierung zerschlagen war und in China , wo der Drache hingegen heute noch als Glücksbringer gilt, wird er mit Wasser und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Im deutschen Sprachraum wird der Drache auch als Lintwurm bezeichnet [lint = leuchtend (!), der Zusammenhang zu unseren Lichtstationen.
Die Drachenlinien waren also virtuelle Sichtlinien, die den Drachen eine Verbindung zum nächsten Drachenhorst ermöglichten. Die Bezeichnung Hellweg wurde bisher oftmals als Heer- oder Salzhandelsweg gedeutet.

Für die reine Signalverbindung war mehrfach – im unwirtlichen Gelände – in der Vegetation nur ein regelrechter Lichtkanal zur nächsten Station von Bewuchs freigehalten worden, um ein Erkennen der Stationen zu verhindern. Auch den heidnischen Vorläufern waren Türme auf ihren sakralen Plätzen fremd. Die Zunftzeichen der Signalleute wurden mitsamt dem gallischen Hahn einfach beibehalten; Kultplatz-Kontinuität, die Türme oftmals zu Kirchtürmen umfunktioniert. Diese alten Kirchen stehen fast ausnahmslos auf strategisch wichtigen Punkten mit einer Sichtverbindung untereinander. Dabei kommt als weitere Komponente hinzu, dass diese Standorte geomantisch und radioästhetisch hervorragend ausgewählt wurden. Erst in späterer Zeit, mit der Verfeinerung der Nachrichtentechnik, wurden aus Ludrenplätzen – also aus den reinen Feuerstellen – ganze Signalanlagen mit einem Turm und Glocke.

Das viele Kirchtürme in Sichtverbindung stehen, ist nicht überraschend, da bei der Zwangschristianisierung Mitteleuropas zuerst die wichtigste Einrichtung der Heiden – das Nachrichtensystem – zerstört, besetzt und umfunktioniert wurde, um den gegnerischen Nachrichtenfluss zu unterbinden. Betrachten wir die Funktion als Alarmstation. Das Alarmfeuer, die Lohe, wird auch in der Geschichtsliteratur zitiert: „Sie bliesen in die Ludren“, was aussagen sollte, das die wehrtüchtigen Krieger einberufen wurden. In die Ludren wurde jedoch geblasen, um das Signalfeuer zu entfachen [= in die Ludre blasen = eine Luderne (= Lodernde, Laterne anfachen)‘>! Jede Lichtstation war individuell verschieden angelegt, wie sogenannte Keltenschanzen, die ja auch jede anders gestaltet ist. Wichtig bei beiden Bauwerken ist ihre ungestörte, fehlerfrei Funktion.
Aus dem Begriff Luderne (Lodernde) – der den Lichtstationen entlang eines Hellweges mit ihrem konstant brennenden Feuer entwickelt sich die Straßenlaterne. Luderne, Luzerne [Lucerne, Laterne‘>
Luder, das Licht anlockt. Es ist naheliegend, dass sich an solchen Orten, an denen Feuer unterhalten wurde, auch bald die Schmiedezunft ansiedelte. So weist beispielsweise das Land Lippe schon mit seinem Namen(lat. Lupia, von Luppe = Eisenstücke) auf Eisenverhüttung hin.
Tiufel (auch tievel, tivel, tîvel), heißt Waldmensch, Riese.

Die Verteufelung bzw. Satanisierung des Teufels geschah also erst. Ursprünglich war >Teufel< der Betreiber des lebensnotwendigen Nachrichtensystems, also eine Berufsbezeichnung wie jede andere.
Die Helle (Hel), engl. Noch heute Hell. Der Teufel verrichtete als Hellmann spezielle Arbeiten für das allgemeine Wohl. Dazu betreute er die Signalstation (Helle) und unterhielt dort ein ständig brennendes Feuer, das im Alarmfall nur angefacht werden musste, um eine haushohe (Alarm-)Lohe zu bilden. Das war der Hauptberuf des Teufels, nebenberuflich legte er sich Schmiedearbeiten zu und verbrannte tote Menschen im Vegeviur, dem Fegefeuer, die darauf der Wasenmeister in Brandurnen bestattete. Alarmsystem und Totengräber waren die Hauptaufgabenbereiche der Hellmänner.

Die Nachrichtenstationen befanden sich immer außerhalb von Siedlungen, da sie zugleich die Verbrennungsstätten von Toten waren. Sie lagen oft in der Umgebung einer Keltenschanze oder eines Hagens. Schanzen waren bis in die jüngste Zeit Tabuzonen. Hagen wurden gemieden, da dort die Hexen ihre Hexenkräuter suchten. Hagen sind Trockenwiesen, auf denen sich nichts anbauen lässt, daher galten sie als Unland. Am Rand des Tabu-Geländes wurde auf Opfersteinen oder –tischen die Nahrung für den Teufel hinterlegt. Der verteufelte Hellmann kannte sich in den Wäldern am besten aus. Wir können also abschließend sagen, dass der Teufel zu seiner Zeit ein Mensch war, der wichtige Aufgaben für das Gemeinwohl erledigte.

Es stellte sich auch heraus, dass jeder keltische Krieger offenbar eine Art Steinzeithandy mit sich führte, mit dem er über kürzere Distanzen per Lichtsignal Meldungen verschicken konnte. Dazu benötigte er ein bauchiges Glasfläschen ( das von den Archäologen als Behälter für Duftöl o.ä bezeichnet wird), das im Einzelfall mit Wasser gefüllt wurde (im Zweifelsfall) funktionierte es auch mit Urin), sowie Zunder und einem Feuerstein (o.ä.), um eine Flamme erzeugen zu können, die hinter das Fläschen gehalten wurde. Der Lichtkegel wird durch die Lichtbrechung des Fläschens verstärkt und geradeaus gerichtet, ähnlich wie bei einer Taschenlampe.
Die Reste von Nachrichtenstationen und >Steinzeit Handys< der keltischen Krieger bergen Techniken und Anwendungen, die der christlichen Verunglimpfungsaktion der heidnischen Vorfahren entgegenspricht. Das beweist das Licht-Morse-Alphabet der Kelten.

Quelle: Auszüge aus einem Report von Gernod L Geise, Tattva Viveka Nr.16/ Kelten und Germanen – editiert durch caoz

Quelle: http://www.dieneueenergiebewegung.de/shares/content/?conId=283&maId=04&suId=15

Gruß an die Geschichte

TA KI