Die Bio-Illusion


-biolgeAls Konsumenten werden wir ja nach Strich und Faden verarscht. Natürlich auch, wenn es um Bio-Produkte geht. Was einst als Idee für umweltschonende und regionale Produkte gedacht war, ist heute zur globalen Massenproduktion geworden. Die folgende Doku zeigt, wie fragwürdig ja sogar widersprüchlich moderne Bioprodukte heute sind und wie skrupellos die Bio-Ernährungsmafia mittlerweile vorgeht.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Die+Bio+Illusion+de+/630006/detail.html

Gruß an die, die sich nicht belügen lassen

TA KI

Werbeanzeigen

Ärger über aggressive Bettler auf dem Essener Weihnachtsmarkt


Weihnachtsmarkt-Essen-Obdachlose-Kettwiger-Strasse-kkvE-656x240-DERWESTEN

Weihnachtsmarktbesucher und Standbetreiber ärgern sich über Obdachlose, Trinker und aggressives Betteln in der Essener City. Die Stadt reagiert mit Platzverweisen. Es gibt aber auch Verständnis für Menschen, die in Not geraten sind. Ein Händler beklagt die „Teilnahmslosigkeit“ von Passanten.

Der 42. Weihnachtsmarkt in der Essener Innenstadt möchte glühweinselige gute Laune verbreiten und vor allem kaufwilliges Volk in die Geschäfte der Einkaufsstadt locken. Doch der Budenzauber zieht nicht nur beschwingte Konsumenten, sondern auch eine ziemlich schwierige Klientel an: Aggressive Bettler und Leute aus der Trinkerszene. Die Händler sehen die Stadt am Zuge.

„Es kann doch nicht sein, dass wir Hunderttausende in die Lichterwochen stecken und dass das alles zunichte gemacht wird“, ärgert sich Albert Ritter, Vorsitzender des Essener Schaustellerverbandes. Er zückt sein Smartphone und zeigt Fotos vom Premierenabend des Weihnachtsmarktes: Zu sehen sind unliebsame Hinterlassenschaften auf dem Kennedyplatz wie Bier- und Wodkaflaschen, Scherben und Müll. „Wir Händler müssen Dutzende Auflagen erfüllen, aber bei denen wird einfach weggeschaut.“

Mit „denen“ meint Ritter beispielsweise die jungen Obdachlosen, Punks und Freaks, die nahe der Marktkirche oder auf dem Kennedyplatz ihr Lager aufschlagen. Ritter hingegen sehnt sich nach einer einladenden Fußgängerzone mit Niveau. „Der Rat soll endlich eine Satzung erlassen, die den Alkoholkonsum und das Campieren auf öffentlichen Plätzen untersagt.“
Stadt Essen erteilt Platzverweise

Im Rathaus sind die Klagen der Standbetreiber bekannt. „Dass sich Obdachlose, Punks und Bettler dauerhaft in der Fußgängerzone niederlassen, ist nicht hinnehmbar“, stellt ein Sprecher klar. Und fügt hinzu: „In solchen Fällen werden Platzverweise erteilt.“

Gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass sie im Fall der Bettler unterscheidet zwischen den leisen, unaufdringlichen und den aggressiven. „Wir akzeptieren nicht, dass Bettler Passanten anfassen, hartnäckig ansprechen oder gar festhalten.“ Bei derartigen Vorkommnissen ist die Stadt ausdrücklich dankbar für Hinweise aus der Bevölkerung. Harmlose Bettler, heißt es, würden hingegen toleriert.
Einige Passanten haben Mitleid

Nachmittags, Markt/Ecke Kettwiger Straße: Vor dem leerstehenden Ladenlokal hocken drei Obdachlose auf bitterkaltem Pflasterstein, einer leert eine Wein-, ein anderer eine Bierflasche. Sie haben Konservendosen aufgestellt und bitten um eine Spende. Nicht alle Passanten ärgern sich darüber, einige zeigen auch Mitleid . „Die tun doch nichts Schlimmes“, sagen die Verkäuferinnen einer Imbissbude.

Ein Stück weiter runter, neben der Marktkirche, hat Markus Dietz sein „Badisches Backheisle“ aufgestellt, Spezialität „Flammkuchen“. Doch jetzt kümmert er sich um einen Trinker, der schon seit einer Viertelstunde regungslos auf dem Pflaster liegt. „Mich entsetzt die Teilnahmslosigkeit der Menschen“, sagt Dietz. „Ich komme vom Land, da kennen wir diese Gleichgültigkeit nicht.“Der gelernte Rettungsassistent, der in den 1990er-Jahren in Afrika im Einsatz war, hat Einmalhandschuhe angezogen, zwickt den Betrunkenen und spricht ihn an. Dieser lallt schließlich seinen Vornamen – neben ihm steht ein angebrochenes Tetrapack mit Wein. In der Ferne ist schon das Martinshorn zu hören. „Ich habe den Notruf alarmiert“, sagt Dietz. Zwei Minuten später rollen die Malteser vor. „Wir bringen den Mann ins Krankenhaus“, sagt der Sanitäter.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/essen/aerger-ueber-aggressive-bettler-auf-dem-essener-weihnachtsmarkt-id10065701.html#plx1688919915

.
Gruß an die POlitik- die die wirklich Armen in die Isolation treibt
TA KI

Ermittler prüfen Wiederaufnahme des Wiesn-Attentats


wiesn attentatVor 34 Jahren starben bei einem Attentat auf dem Oktoberfest 13 Menschen. Jetzt, 32 Jahre nach Einstellung des Verfahrens, rückt der Wiesen-Anschlag wieder in den Fokus der Bundesanwaltschaft. Diese erwägt einem Medienbericht zufolge, die Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat vor 34 Jahren neu aufzurollen. Der Grund dafür: Es ist eine neue Zeugin aufgetaucht. Die Entscheidung soll noch danach noch in diesem Jahr fallen.

„Wenn sich zureichende, tatsächliche Anhaltspunkte für weitere Tatbeteiligte ergeben sollten, werden wir die Ermittlungen wieder aufnehmen“, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft der „Süddeutschen Zeitung“.

Einzeltäter-Theorie wankt

Bei dem Wiesn-Anschlag im Jahr 1980 waren 13 Menschen getötet worden, darunter der Täter – der 21-jährige Gundolf Köhler, Anhänger der rechtsextremen „Wehrsportgruppe Hoffmann“. Die Ermittler sahen ihn bisher als Einzeltäter. Daran werden aber immer wieder Zweifel laut.

Schon seit Ende 2013 prüfen die Bundesanwälte in Karlsruhe, ob eine Wiederaufnahme infrage kommt. Einen aktuellen Anlass biete der Antrag des Opferanwalts Werner Dietrich, in dem dieser eine neue Zeugin angeführt habe, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Die Bundesanwaltschaft habe die Zeugin vernommen, sie habe einen angeblichen Mittäter namentlich benannt. In dessen Spind wolle die Frau am Tag nach dem Anschlag Flugblätter mit einem Nachruf auf Gundolf Köhler gefunden haben – noch bevor dessen Name bekannt war. Derzeit prüfe Karlsruhe die Verlässlichkeit der Aussage.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_71899372/wiesn-attentat-neue-ermittlungen-zum-oktoberfest-1980.html

Gruß an die Wahrheit

TA KI

US-Truppen bleiben auch 2015 in Polen und Baltikum wegen „russischer Aggression“


270018994

Die in Polen und den baltischen Staaten stationierten US-Soldaten werden dort auch 2015 wegen der „russischen Aggression“ bleiben, wie der Kommandeur der US-Armee in Europa, Generalleutnant Frederick Hodges, in Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, sagte.

„US-Streitkräfte werden in Litauen, Estland, Lettland und Polen bleiben, solange es erforderlich ist, die russische Aggression zu zügeln“, zitiert France-Presse den Generalleutnant.

Hodges zufolge „versucht heute Russland,  seine Nachbarn mit Militärübungen und häufigeren Verletzungen des Luftraumes einzuschüchtern“.

„Die Disziplin und die Einheit der Nationen sind zum gegebenen Zeitpunkt äußerst wichtig, damit ein kleiner Zwischenfall nicht zu etwas führt, was nicht geschehen sollte“, so der Kommandeur der US-Armee in Europa.

Seit dem April dieses Jahres sind 600 US-Luftlandesoldaten in Polen, Estland und Litauen untergebracht. Die baltischen Staaten und Polen hatten früher den Wunsch bekundet, dass US-Militärs in der Region auf ständiger Grundlage stationiert sind.  Die USA erklärten, dass sie dafür sind, Militärübungen mit den baltischen Staaten häufiger durchzuführen, aber nicht planen, in der Region ein ständiges Kontingent unterzubringen.

Im Zusammenhang mit der Situation um die Ukraine ergriff die Nato eine Reihe von Maßnahmen, die die Allianz mit der Notwendigkeit erklärt, die Sicherheit der Teilnehmerländer zu gewährleisten.

Insbesondere wurden die Patrouillenflüge über den baltischen Ländern verstärkt. Awacs-Flugzeuge absolvieren regelmäßige Flüge über dem Territorium Polens und Rumäniens. Zusätzliche Nato-Schiffe sind in die Ostsee und in das Mittelmeer eingelaufen.

Moskau hatte zuvor mehr als einmal erklärt, Russland sei keine der Seiten im innerukrainischen Konflikt und daran interessiert, dass die Ukraine die politische und die ökonomische Krise überwinde.

Quelle: http://de.ria.ru/security_and_military/20141124/270064831.html

Gruß an die Russen

TA KI

 

Synthetische Biologie: Die nächste Generation des “Genetic Engineering”


(…)

Synthetische Biologie: Die nächste Generation des “Genetic Engineering”

(das wir Gentechnik nennen)

 Rusty Featured, NWO        Montag, 07. Oktober 2013

Geschrieben von Melody Meyer am 07. Oktober 2013

 

Syn-Bio

Vorige Woche ging ich zum Strand, um mich an der unermesslichen Biodiversität des Meeres-Reservats zu erfreuen, die Monterey Bay bietet. Während ich nach spielenden Delphinen ausschaute, bemerkte ich eine Anzahl junger Leute, die ihre Augen fest auf ihre Telefone gerichtet hatten. Ich fing an darüber nachzudenken, wie sich  unsere Freizeit  durch die Computer und die Wissenschaft verändert hat. Vor kurzem erfuhr ich, dass es sich mit der Gentechnik genau so verhält. Neue bahnbrechende Entwicklungen bei Computern und DNA-Strängen ereignen sich in schneller Reihenfolge und heben das eigentliche Wesen der Gentechnik auf ein neues Niveau.

Dies führt mich zu einer Frage, der ich in diesem Artikel auf den Grund gehen möchte: Was um Himmels Willen ist synthetische Biologie?

Synthetische Biologie ist ein verwirrender und immer wieder unheimlich anmutender  Ausdruck, den man am besten als Extrem-Version der Gentechnik versteht. Diese Erweiterung der Gentechnik, auch bekannt als Syn-Bio, erschafft etwas radikal Neues.  Die traditionelle Gentechnik besteht darin, dass man ein oder zwei Gene von einem Organismus in einen anderen Organismus überträgt, eine Art Vorgang des Ausschneidens und Hineinklebens. Bei der synthetischen Biologie handelt es sich darum, einen neuen genetischen Code und biologische Abfolgen von Grund auf neu zu schreiben, indem man sie auf einem DNA-Drucker ausdruckt. Auf diese Art können Wissenschaftler synthetische DNA herstellen und sie in andere Organismen hinein manipulieren, um neue Lebenwesen zu erschaffen, wie sie nie zuvor in der Natur zu finden waren.  Sie werden mit Hilfe von Computern, Hefe und Algen hergestellt und bieten große Vorteile für Hersteller und Lebensmittelfirmen, die nach billigeren Alternativen zu natürlichen Zutaten suchen und nach zukünftigen potentiellen Anwendungen für Biosprit, die Produktion von Industrie-Chemikalien und biomedizinischen Anwendungen.

Der Markt für Syn-Bio wird für dieses Jahr auf $ 2,4 Milliarden geschätzt und bis zum Jahr 2016 auf $ 10,8 Milliarden. Zwischen 2005 und 2010 gab die amerikanische Regierung $ 430 Millionen für Forschung aus, welche die synthetische Biologie betraf. Für die Abschätzung von Umweltrisiken gab sie NULL Dollar aus. Das große Agrobusiness, die Energie- und Kosmetikhersteller sowie Produzenten von Geschmacksstoffen haben inzwischen viele Milliarden Dollars in diese Technologie investiert. Computer erschaffen neue Gene mit neuen Merkmalen sowie Marken-Organismen, manchmal zu Hunderten und Tausenden pro Tag. Ungefähr 20 Produkte sind bereits auf dem Markt oder stehen kurz vor dem kommerziellen Gebrauch. Unsere Fähigkeit, neue Gene zu synthetisieren übertrifft bei weitem unser Verständnis für ihre Funktion.

 

Ist Syn-Bio in unserer Nahrung?

Ja, ein Syn-Bio Grapefruitgeschmack und ein Orangengeschmack sind bereits im kommerziellen Gebrauch und nun möchten einige Firmen auch noch Syn-Bio Vanillin in unsere Nahrung einführen.  In Laboren zusammengestellt und in Bottichen gezüchtet, bauen die Computer genetisch die DNA der Hefe um und können dann damit eine vanillenartige Substanz herstellen. Diese mit Hilfe von Computern geschaffene Hefe ist ein völlig neues Gebilde auf unserem Planeten. Eine Firma namens Evolva ® will sie in Zusammenarbeit mit ‚International Flavours and Fragrances’ zum größten Bestandteil der synthetischen Biologie in unserem Nahrungsmittelsystem machen. Diese Firmen würden ihr Vanillin aus synthetischer Biologie auf dem Markt gern als „natürliches und nachhaltiges“ Produkt maskieren.

 

Warum sollte uns das beunruhigen?

Im Angesicht einer bedeutenden Opposition gegen genetisch veränderte Nahrungsmittel wird Syn-Bio-Vanille demnächst auf dem Markt als der erste hochwertige Lebensmittelbestandteil aus der synthetischen Biologie eingeführt.

Dieses neue Produkt ist weder natürlich noch nachhaltig und unterliegt beinahe keinerlei Beschränkungen. Es könnte einen gefährlichen Präzedenzfall für den Einsatz vieler anderer Lebensmittelbestandteile aus der synthetischen Biologie schaffen. Der Markt für das natürliche Produkt und der für natürliche Vanille hängen gleichermaßen von der Nachfrage des Verbrauchers ab. Ohne Ettikettierungsvorschriften werden die Verbraucher nicht wissen, ob das ‚natürliche’ Produkt mit richtigen Vanillebohnen hergestellt wird oder mit Vanillin aus synthetischer Biologie. Dies könnte den Markt für die natürlichen Produkte sowie den internationalen Markt für natürliche Vanille zugrunde richten.

Zweitens ist aber diese Extrem-Gentechnik ökologisch im industriellen Maßstab nicht nachhaltig. Wie die meisten GMOs (gentechnisch veränderte Organismen) ist syn-bio ungetested und unnatürlich, außerdem in den meisten Fällen nicht notwendig. Es existieren keine Regulierungen oder Sicherheitstests, die so angelegt sind, dass sie die neuen Risiken der synthetischen Biologie darlegen. Algen und Hefe sind unter den absolut grundlegenden Bausteinen des Lebens und  können sich mit Leichtigkeit durch die ganze Umwelt bewegen. Wenn sie in der Umwelt freigesetzt werden,  könnte das zu genetischer Verunreinigung auf breiter Skala führen und zum Entstehen neuer Formen von invasiven Arten oder fremdartigen Schadstoffen, die sich ausbreiten.

Die Auswirkungen auf hunderttausende von einheimischen Vanille-Anbauern in den äquatorialen Regenwäldern bereitet große Sorge.  Wenn Hersteller immer noch den Anspruch auf „Natürlichkeit“ erheben können, während sie Syn-Bio Vanille einkaufen, die in einem Bottich in der Schweiz oder San Francisco gewachsen ist und das noch zu einem Bruchteil der Kosten, warum sollten sie sich dann die Mühe machen, sich durch hunderte kleiner Anbauer versorgen zu lassen, die auf dem ganzen Erdball verteilt sind? Die Produktion von Vanille steht in enger Verbindung mit der Erhaltung und dem Schutz der Regenwälder. Wenn diese Produktion nicht mehr profitabel oder durchführbar ist, dann kann es sein, dass diese Regenwälder, in denen Vanille angebaut wird, zerstört werden.

 

Was können Sie tun? 

 Wir müssen der FDA sagen, dass sie die syn-bio Vanille so lange nicht anerkennen sollen, wie sie nicht ordnungsgemäß auf Umwelt- und gesundheitliche Bedenken getestet ist. Falls sie zugelassen wird, dann müssen wir verlangen dass sie nicht als natürlich bezeichnet werden kann, weil sie sonst die Existenz aller natürlichen Nahrungsmittelprodukte untergräbt. Wir müssen darauf bestehen, dass alle Syn-bio Produkte getestet und verständlich gekennzeichnet werden, so wie es bei allen gentechnisch veränderten Lebensmitteln der Fall ist.

Eine Gruppe von 116 Verbraucherorganisationen und Organisationen für Nahrungsmittelsicherheit, Öko- und nachhaltige Landwirtschaft, Eltern, des Gesundheitswesens sowie religiöse Organisationen haben die „Grundregeln für dieAufsicht über die Synthetische Biologie“ unterzeichnet in denen die Notwendigkeit des Schutzes der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt gegen die neuartigen Risiken der synthetischen Biologie umrissen wird und um eine offene, sinnvolle und umgreifende Teilnahme der Öffentlichkeit an Entscheidungen sicher zu stellen, die ihren Einsatz betreffen.  ‚International Flavors and Fragrances Inc.’ senden zur Zeit syn-bio Proben an Firmen. Jetzt, genau in diesem Augenblick, treffen die Ihnen bekannten Firmen ihre Entscheidung. Es ist ja verlockend für sie, sich zu einem niedrigeren Preis versorgen und ihre Produkte dann trotzdem noch als natürlich zu bezeichnen zu können.  Schauen Sie sich die Webseite „No Synbio-bio – vanilla“ von „Friends of the Earth“ an und lassen Sie die Großkonzerne wissen, dass sie diese Vanille nicht einsetzen sollen. Nehmen Sie mit ihnen Kontakt auf und sichern Sie ihnen zu, dass Ihre Firma sich nicht mit Syn-bio Vanille oder anderen syn-bio Inhaltsstoffen versorgen wird, falls sie zum Verkauf zugelassen werden sollten. Mehr über dieses Thema können Sie bei The ETC Group und Synbiowatch lesen.

Während meines diesjährigen Sommerurlaubs hatte ich die beglückende Gelegenheit, neben einer Wissenschaftlerin im Kanu zu paddeln, die auf dem Felde der synthetischen Biologie forscht. Obwohl die Arbeit sie mit Stolz füllt und ihr ein Gefühl der Erfüllung verleiht, stimmte sie herzhaft darin mit mir darin überein, dass diese aufstrebende Technologie eine strengere Beaufsichtigung und Regulierung benötigt. Sie meinte „wir begreifen die Auswirkungen der neuen Welten, die wir erschaffen, nicht vollständig.“ Während Wissenschaften und Technologien vorwärts stürmen, müssen wir unsere Gesundheit und die geweihte Biodiversität unseres Planeten bewahren.

http://consciouslifenews.com/synthetic-biology-next-generation-genetic-engineering/1166489

Dies ist die Position auf der Grundlage des Europäischen Rechts: Hier ein Auszug

2. Biosecurity and other regulations applicable to

synthetic biology in Europe

The most fundamental and wide-reaching regulatory instrument to prevent

the misuse of biology is the 1972 Biological and Toxin Weapons

Convention (BWC), which in Article I prohibits states parties to

“develop, produce, stockpile or otherwise acquire or retain: … Microbial or other biological

agents, or toxins whatever their origin or method of production, of types and in quantities

that have no justification for prophylactic, protective or other peaceful purposes …

 

2.  Biosicherheit und andere Regulierungen, mit Bezug auf die synthetische Biologie in Europa.                                        

Das grundlegendste und am weitesten reichende regulatorische Instrument zur Verhinderung von Missbrauch in der Biologie ist die das Biowaffen-Abkommen von 1972 (BWC), die in ihrem Artikel I den Staaten verbietet „mikrobische oder andere biologische Wirkstoffe oder Toxine, gleich welcher Herkunft oder Produktionsmethode, von Arten und in Mengen, die keine Rechtfertigung für vorbeugende, schützende oder andere friedliche Zwecke haben, zu entwickeln, zu produzieren, zu bevorraten oder auf andere Art zu erwerben oder aufzubewahren“…

 Nachsatz:

Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben werden Sie langsam verstehen, warum das geplante Freihandelsabkommen mit den USA unbedingt verhindert werden sollte. Diese Pläne kommen zu einer Zeit, in der Fachleute der Medizin nach einer langen Zeit des Ignorierens und Zögerns zu der Erkenntnis gekommen sind, dass die frühzeitige Diabetes und andere Krankheiten bei jungen Leuten hauptsächlich auf die Zusätze zurückzuführen sind, mit denen unsere Lebensmittelindustrie ihre Produkte befrachtet, vornweg die Riesenmengen an Zucker. Bisher hieß es bei Diskussionen, auch im Rundfunk, z.B. über Gewichtsprobleme immer als Erstes: „Bewegungsmangel….“ und so weiter. Ich habe mich mehr als einmal darüber sehr geärgert. Wenn aber dieses Freihandelsabkommen realisiert werden sollte, müssen wir damit rechnen, dass durch die Importe viele hart umkämpfte deutsche Standards und Regelungen aufgeweicht werden und wir dann wieder ganz am Anfang des mühsamen Kampfes um eine gesündere Nahrung stehen.

Ich wollte nie etwas Politisches schreiben und sehe mit Erstaunen, dass das gar nicht mehr zu vermeiden ist. Es geht ja um unsere Lebensgrundlagen, und die augenblickliche Entwicklung in vielen Ländern ist so beschaffen, dass jeder halbwegs mit Verantwortungsgefühl und einem sozialen Bewußtsein ausgestattete Bürger das Gefühl hat: Es ist Zeit, sich aus der gemütlichen Sofaecke zu erheben und seinen Beitrag zum Anhalten einer sehr unguten  Entwicklung zu leisten.  Es gibt viele Themen, die einem den Schlaf rauben können. Schauen Sie mal nach bei Themen wie Gentechnik, Luftverschmutzung, Fracking etc.

Gregor.

(…)

Quelle: http://www.morgellons-faserkrankheit.de/synthetische-biologie/gentechnik-und-synthetische-biologie.html

Gruß an die Hartnäckigen

TA KI

Die Riesen der Lüneburger Heide


Visbecker_Braut

Die Sagenwelt im deutschsprachigen Raum enthält zahlreiche Überlieferungen von Riesen, die häufig im Zusammenhang mit megalithischen Relikten, wie den so genannten „Hünengräbern“ stehen. Im folgenden wollen wir einen Blick auf Rübezahls [1] Vettern in der Lüneburger Heide werfen, die ebenfalls allgemein als Märchengestalten ohne jeden realen Hintergrund betrachtet werden.

Beginnen wollen wir mit einigen Sagen aus der heutigen Lüneburger Heide, die wir bei SAGEN.at gefunden haben und die von Etta Bengen zusammengestellt wurden. Dort, in der Heide, soll z.B. einst der legendäre Riesenkönig Och [2] gehaust haben, über den es heißt: „Zwischen Ahlhorn und Sage bei Regente, Kirchspiel Großenkneten, liegt im Chausseegraben ein großer Stein. Och, der König der Riesen, legte sich einst ermüdet dort nieder und aß. Während des Essens bemerkte er etwas Hartes zwischen den Zähnen und spie aus, das war dieser Stein. Andere sagen, der Stein habe in König Ochs Siegelring gesessen und sei herausgefallen. Anfangs, so heißt es, hatte er die Absicht, ihn wieder einsetzen zu lassen, doch dachte er, solch einen Zierstein fände er leicht und allenthalben wieder, ließ ihn liegen und ging davon.“ [3]

In einer anderen Fassung wird die Geschichte wie folgt überliefert: „Der Riesenkönig hatte Zahnschmerzen. Einer seiner Backenzähne war hohl, darin saß der Schmerz. Und nichts war dagegen zu machen, denn Zahnärzte gab es damals noch nicht. In seiner Not riß der Riese einen Baum aus. Eine hohe, gerade Kiefer war es, von denen viele dort standen. Er schälte den Stamm, spitzte ihn mit seinem Riesentaschenmesser an und stocherte dann damit im hohlen Zahn. Eine ganze Weile. Plötzlich ließ der Schmerz nach. Ein Stein hatte im Zahn gesessen. Mit dem Schwarzbrot mußte er hineingekommen sein. Jetzt kullerte er auf die Erde. Da lag er im Sand! Der Riesenkönig besah ihn. Ja, nun wußte er, wer ihm die Zahnschmerzen gemacht hatte! >Och!< – sagte er, ganz erleichtert, befreit von Schmerzen, nur >Och!<

Dies hat mir mein Großvater erzählt. Die Geschichte muß wahr sein, denn der Stein liegt jetzt noch da. Der Riesenkönig ist längst gestorben, aber den Stein könnt ihr euch ansehen, wenn ihr in unsere Gegend kommt. Nahe beim Bahnhof Ahlhorn, an der Straße nach Oldenburg, bei Kilometer 27, da liegt er im Graben. Mehr als halb ist er in den vielen tausend Jahren seitdem in der Erde versunken, aber fast 2 Meter gucken noch heraus. >König Och< nennen wir ihn hier, den dicken Stein. Ihr könnt an ihm ermessen, wie groß die Riesen wohl gewesen sein mögen.“ [4]

Zwei andere Riesen aus der Region sollen auch die beiden ‚Brüder von Hekese‘ gewesen sein: „Die ungeheuren Hünen, die zu der längst entschwundenen Riesenzeit lebten, trugen die Stei-ne auf jene meist erhöhten Punkte, wo der Tote begraben werden sollte oder schon begraben war. Zwischen dem am östlichen Ende befindlichen Kopfsteine und dem am entgegengesetzten Ende eingepflanzten Fußsteine wurde der Riese eingebettet. Zu beiden Seiten wurden die Träger aufgestellt, um dann die großen flachen Decksteine darauf zu legen. Nach der Größe des Toten, es waren in der Regel im Kampfe gefallene Helden, wurde die Größe des Hünenbettes eingerichtet. Auf dem Doppelgrab in Hekese, wo zwei Brüder ihre Ruhestätte gefunden haben, findet man noch einige Decksteine, die an der Unterseite mit einer roten Kruste (einer Flechtenart) bedeckt sind; es ist das Blut der Erschlagenen. Seine Waffen, mit denen sich der Kämpfer so manchmal im blutigen Strauße (sic.) verteidigte, kostbare Schmucksachen und viel Gold gab man dem Toten mit ins Grab. Wer es ausgraben könnte, der wäre ein reicher Mann.“ [5]

Abb. 2 Eines der Sieben Steinhäuser, 10 km südöstlich von Bad Fallingbostel.

Abb. 2 Eines der Sieben Steinhäuser, 10 km südöstlich von Bad Fallingbostel.

Über Riesen, die im einstigen Urwald bei Emsbüren beheimatet gewesen sein sollen, heißt es in unserer Quelle: „Bei den Mehringer Hünensteinen haben Riesen auf ihrer Wanderung die Holzschuhe ausgeschüttet; dabei sind auch diese Steine mit herausgefallen. Als später wieder einmal ein Riese in die Gegend kam und die Steine fand, spielte er mit ihnen nach Kinder Art, indem er einige von ihnen auftürmte und sie dann mit anderen wieder umwarf. Der Lärm setzte ganz Emsbüren in Schrecken. Alle fürchteten zitternd, der Riese könne jeden Tag kommen, um sie der Reihe nach zu verspeisen. Da kam ein altes, mageres Schneiderlein auf einen klugen, freilich auch gefährlichen Einfall. Aber der Schneider hatte Mut und wollte Emsbüren retten. Er sagte: Gebt mit zwölf Paar verschlissenen Schuhe! Die binde ich paarweise zusammen, hänge sie um und gehe so zu dem Riesen. Seine Bitte wurde erfüllt, und ohne Zagen machte er sich auf den Weg.

Als er bei dem Riesen anlangte, spielte dieser eben wieder mit den Steinen. Verwundert hielt er inne und fragte: Woher kommst du altes, mageres Kerlchen? Der Schneider antwortete: Von Büren. – S, schon gut, erwiderte der Riese, dorthin wollte ich auch, denn da soll es manchen Leckerbissen geben. Weshalb aber hast du all diese Schuhe umgehängt? – Sieh, sagte der Schneider darauf, alle diese Schuhe waren neu, als ich meine Reise antrat. Unterwegs aber sind sie verschlissen, und ich band sie zusammen, damit der Schuster sie flickt, wenn ich nach Hause komme. Da erstaunte der Riese und sagte: Wenn Büren noch so weit entfernt ist, dann gehe ich lieber gar nicht hin. Scheinbar ist dort auch nicht viel zu holen, denn du altes mageres Schnörpelkerlchen bist ja nichts als Haut und Knochen. Lauf deiner Wege! So kam der Schneider glücklich wieder zu Hause an, und Emsbüren war gerettet.“ [6]

Das Motiv der „verspielten Riesen“ findet sich auch in folgender Sage [7]: „In alten Zeiten, als die Weser noch nicht eingedeicht war und bei hoher Flut ihre Wogen bis an die Ganderkeseer Geest wälzte, spielten die Hünen am linken Weserufer mit denen am rechten manchmal Ball, wobei die ersteren auf dem Bokholtsberge bei Hohenböken, die letzteren auf der Höhe von Rönnebeck standen. Daß die Hünen bei diesen Spielen ungeheure Bälle und Schlägel gebrauchten, läßt sich denken. Einstmals rief der Hüne von Bokholtsberge dem von Rönnebeck zu, er möge ihm sein Beil einmal herüberwerfen, damit er sich einen Ballschlägel abhauen könnte.

Der Rönnebecker warf das Beil, traf aber unglücklicherweise Weise seinen Spielkameraden mit der Schneide in die Brust, so daß dieser auf der Stelle getötet war. Im nächsten Winter, als die Weser zugefroren war, kam der Rönnebecker einmal rüber, um sich nach seinem Spielkameraden umzusehen, und fand denselben zu seiner Betrübnis tot auf dem Bckholtsberge liegend, das Beil noch in der Brust. Er grub ein tiefes Grab, legte den Leichnam hinein, füllte die Erde wieder auf und legte darüber zwei große Steine. Und diese Steine sind auf dem Bockholtsberge noch zu sehen bis auf den heutigen Tag.[8]

Weiter heißt es dort über die Weserriesen: „Die Hünen auf dieser Seite besuchten dann und wann die Hünen auf der anderen Seite bei Rönnebeck und Vegesack. Durch das Waten im Sande auf der Geest füllten sich ihre Schuhe mit Sand. Wenn sie dann aber in die Marsch wollten, schütteten sie zuvor ihre Schuhe aus, und daraus sind die Sandhügel entstanden, die man bei Stenum und Rethorn findet. Waren die Hünen von beiden Ufern einmal in Streit geraten, so warfen sie sich hin- und herüber mit großen Steinen, daher liegen noch jetzt hunderte und tausende solcher Steine an dem Rande der Ganderkeseer Geest zerstreut.[9]

Anmerkungen und Quellen

  1. Anmerkung: Der Name des Riesen Rübezahl aus dem Riesengebirge stellt lediglich eine jugendfreie Version seines eigentlichen Namens „Rübenzargel“ dar, wobei „Zargel“ für das männliche Genital steht.
  2. Anmerkung: Der Name Och erinnert phonetisch stark an den des Riesen Og, nach welchem „Ogs Steinkreis“, das Gilgal-Refaim / Rujm el-Hiri, auf den Golanhöhen benannt wurde. Ein Zufall?
  3. Quelle: Ludwig Strackerjan: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg. Zweite erweiterte Auflage, Oldenburg 1909, hrsg. von Karl Willoh, Band 1, Nr. 258d, S. 504; gesammelt von Etta Bengen, nach SAGEN.at, online unter http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/niedersachsen/bengen/riesenkoenigoch.html
  4. Quelle: Will-Erich Peuckert: Niedersächsische Sagen, Göttingen 1968, Bd. IV, S. 238, N. 2518; gesammelt von Etta Bengen, nach SAGEN.at, online unter http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/niedersachsen/bengen/koenigoch.html
  5. Quelle: Peuckert, Will-Erich: Niedersächsische Sagen, Bd. IV, S.324, Nr. 2671, Göttingen 1968; gesammelt von Etta Bengen, nach SAGEN.at, online unter http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/niedersachsen/bengen/hekese.html
  6. Quelle: Ludwig Schirmeyer: Osnabrücker Sagen; Osnabrück 1982, S. 128f; gesammelt von Etta Bengen, nach SAGEN.at, online unter http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/niedersachsen/bengen/rieseimurwald.html
  7. Anmerkung: auf den alten, sächsischen Ursprung dieser Sage weist auch ihre enorme Ähnlichkeit mit der Sage der „Spielenden Riesen von Cornwall“ hin. (Vergl. dazu: Die Riesen Britanniens)
  8. Quelle: Ludwig Strackerjan: Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg. Zweite erweiterte Auflage, Oldenburg 1909, hrsg. von Karl Willoh, Band 1, Nr. 258g, S. 506f; gesammelt von Etta Bengen, nach SAGEN.at, online unter http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/niedersachsen/bengen/weserriesen.html
  9. Quelle: ebd.

Bild-Quellen

(1) http://www.orte-der-kraft.de/nordwest.html (nicht mehr online)

(2) LÜNEBURGER-HEIDE ATTRAKTIONEN unter: http://www.lueneburger-heide-attraktionen.de/images/attraktionen/huenengraeber.jpg

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Riesen_der_L%C3%BCneburger_Heide

Gruß an das Sagenhafte

TA KI