Erfundene Feinde


311592-fabledenemies„Es gibt keinen radikalen Islamismus, der die Freiheit oder Lebensstil der USA angreifen will. Es gab nie einen und es wird auch nie einen geben.“ Das sagen nicht wir, sondern der ehemalige CIA-Agent und Ex Chef der „Bin Laden-Einheit“ Michael Scheuer. Die Feinde der USA seien frei erfunden und dienen nur als Gründe dafür, Krieg zu führen. Dies zeigt auch der folgende Film von „Loose Change“ Macher Jason Bermas.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Heute+Erfundene+Feinde+de+/556658/detail.html

Gruß an die Weltenbrand- Initiatoren

TA KI

 

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Die Amerikaner gaben den Nazis einen gesicherten Ruhestand


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Geld im Tausch gegen Schweigen. Das Justizministerium der USA hat Alt-Nazis Millionen Dollar gezahlt, damit diese Amerika verlassen und auf die US-Staatsbürgerschaft verzichten. Journalisten haben dieses Geheimnis nach jahrelanger anstrengender Detektivarbeit gelüftet. Ihren Angaben zufolge hatte das „Umsiedlungsprogramm“ Anfang der 1980er Jahre begonnen, daran hatte mehr als die Hälfte der Nazis teilgenommen, die sich in den USA niedergelassen hatten. Mehr noch: einige davon leben immer noch auf Kosten der einfachen amerikanischen Steuerzahler und bekommen weiterhin ihre „ehrlich erarbeiteten“ Gelder.

In den Jahren des Kalten Krieges waren mehrere tausend ehemalige Nazis in die USA abgewandert, um Gericht und Gefängnis in Europa zu entgehen. Die Amerikaner versorgten sie mit allem Nötigen – Arbeit, Wohnraum und Garantien – im Tausch gegen Hilfe im Kampf gegen die Sowjetunion, sagt Wilen Iwanow, Berater der Russischen Akademie der Wissenschaften und Akademie-Mitglied:

„Das war eine Politik der doppelten Standards. Offiziell konnten sie nicht über ihre Handlungen zur Unterstützung der Nazis sprechen. Das Kalkül war, irgendwann deren Informationen und Erfahrung zu nutzen. Sie haben den Nazismus nicht direkt unterstützt, sondern die Nazis im Kampf gegen die Sowjetunion.“

Jahre später änderte sich die Politik Washingtons, und das bedeutete, dass man die „Zeugen“ loswerden musste. Die Dinge vor Gericht zu bringen, ging nicht, das hätte zu viel Wirbel gemacht. Deshalb schlug man den Rentnern vor, „in aller Stille“ das Land zu verlassen und auf die Staatsbürgerschaft zu verzichten, dafür aber die millionenschwere Unterstützung weiter zu bekommen, bereits in Europa. So ist die genaue Zahl an verrenteten Nazis, die weiter Zahlungen erhielten, bis heute unbekannt. Unbekannt ist auch, wie viel Geld aus dem amerikanischen Haushalt dafür verwendet wurde. Eine Million mehr oder weniger – was macht es schon? Das Ziel heiligt die Mittel, erklärt Wilen Iwanow die Logik des Weißen Hauses:

„Die Politik erfordert finanzielle Ausgaben. Damit solche Schritte effektiv sein konnten, musste Geld aus dem amerikanischen Haushalt ausgegeben werden, was sie auch früher taten und heute tun. Natürlich waren die Amerikaner in ihrer Politik stets Pragmatiker. Wenn diese Leute bei irgendetwas von Nutzen sein konnten, wurde sie unterstützt. Es geht nicht um moralische Werte. Es geht um zynischen Pragmatismus.“

Die Amerikaner betrachten die Politik ausnahmslos als Instrument für die Umsetzung ihrer Ambitionen und Pläne. Die moralische Seite der Frage interessiert sie nur wenig, sagt der Amerikanist Dmitri Michejew:

„Sie (die Amerikaner) sehen darin nichts Verwerfliches. Die Amerikaner haben denen eine Zeitlang geholfen, aber die sind ja Profis, also muss man ihnen Rente zahlen. Dass dem breiten Publikum zu sagen, ist irgendwie unpassend. Das würden nicht alle verstehen. Wenn es nur Amerika zum Vorteil wäre, so verstehen die das. Und sie verstehen das so: wer nicht mit uns ist, ist das Böse, wer mit uns ist, ist das Gute. Eine Zeitlang werden die Nazis mit uns sein, das macht nichts. Langfristig arbeiten sie für das Gute.“

Amerikanische Beamte versuchten allerdings, gegen die ständigen und ungerechten Leistungen aus dem Haushalt zu protestieren. Die Senatoren Chuck Schumer und Robert Casey legten eine Gesetzesnovelle vor, die es Ex-Nazis verbieten soll, weiter Renten zu beziehen. Aber von dem Schicksal dieses Papiers ist verdächtig wenig zu hören.
Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_11_27/Die-Amerikaner-gaben-den-Nazis-einen-gesicherten-Ruhestand-7540/

Gruß an die Kriegstreiber und Finanzierer

TA KI

 

Bundesverfassungsgericht stellt klar: Kinder gehören dem Staat


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Bereits am 15. Oktober, wie jetzt bekannt wurde, hat die Zweite Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts, namentlich die Richter Herbert Landau, Sibylle Kessal-Wulf und Doris König entschieden, dass dann, wenn es um die Bildung von Kindern geht, Kinder dem Staat gehören.

Das Urteil 2 BvR 920/14 ist auf den Seiten des Bundesverfassungsgerichts abrufbar.

Die interessanten Absätze finden sich unter den Randnummern 22 und 25.

Geklagt haben Eltern aus Hessen, die ihre neun (!sic) Kinder seit Jahren im Hausunter-richt unterrichten gegen ihre Verurteilung nach §182 Abs. 1 des Hessischen Schulgesetzes und wegen Entziehen von Schulpflicht. In Hessen und in vier weiteren Bundesländern (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland) ist es eine Straftat, wenn Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Da die Eltern im vorliegenden Fall zu einer Geldstrafe von je 140 Tagessätzen á 5 Euro verurteilt wurden, gelten sie somit als vorbestraft.

§182 des Hessischen Schulgesetzes lautet wie folgt:

(1) Wer einen anderen der Schulpflicht dauernd oder hartnäckig wiederholt entzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen bestraft.

(2) Die Verfolgung tritt nur auf Antrag ein. Antragsberechtigt ist die untere Schulaufsichtsbehörde. Der Antrag kann zurückgenommen werden.
Die Verfassungsklage der Eltern gegen ihre Verurteilung wurde von den Richtern der Zweiten Kammer des Zweiten Senats nicht angenommen, d.h. die Verurteilung der beiden Erziehungsberechtigten ist damit rechtskräftig.

Interessant an dem Urteil sind, wie gesagt, zwei Absätze.

So findet sich unter der Randnummer 22 folgende Ausführung:

“Der Landesgesetzgeber, der in § 182 Abs. 1 HessSchulG das Entziehen anderer von der Schulpflicht unter Strafe stellt, greift zwar in das Erziehungsrecht der Eltern aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG und – wie hier angesichts der von den Beschwerdeführern geltend gemachten Glaubens- und Gewissensgründe – in deren Glaubensfreiheit aus Art. 4 Abs. 1 GG ein […] Jedoch hat bereits die 1. Kammer des Zweiten Senats in ihrem Nichtannahme-beschluss vom 31. Mai 2006 – 2 BvR 1693/04 – (vgl. BVerfGK 8, 151 ) in Ansehung der Strafnorm des § 182 Abs. 1 HessSchulG ausgeführt, dass die Verpflichtung der Be-schwerdeführer, ihre Kinder an dem Unterricht einer nach dem Hessischen Schulgesetz anerkannten Schule teilnehmen zu lassen, eine zulässige Beschränkung ihres Erziehungs-rechts darstelle. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass der in Art. 7 Abs. 1 GG verankerte staatliche Erziehungsauftrag der Schule dem elterlichen Erziehungsrecht gleichgeordnet ist […], unterliegt es – auch im Lichte des Art. 4 Abs. 1 GG, der Einschränkungen zugänglich ist, die sich aus der Verfassung selbst ergeben – keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, die Beachtung der Schulpflicht von den Erziehungsberechtigten dadurch einzufordern, dass der (Landes-)Gesetzgeber entsprechende Strafvorschriften schafft und die Strafgerichte bei deren Verletzung Geld- oder Freiheitsstrafen verhängen.”

Weil also das elterliche Erziehungsrecht dem im Grundgesetz verankerten Erziehungs-auftrag der Schulen “gleichgeordnet” ist, deshalb ist der Eingriff über die Schulpflicht in das Erziehungsrecht der Eltern rechtens. Das ist höchstrichterliche Rabulistk, die man auch anders formulieren kann: Wann immer die Interessen des Staates den Interessen von Individuen gleichgestellt sind, sind die Interessen des Staates wichtiger und damit die Interessen der Individuen eben nicht gleichgestellt. Juristen mögen es eben, Absurditäten und Widersprüche zu formulieren.

Noch deutlicher als im vorliegenden Absatz werden die Verfassungsgerechten im Absatz, der Randnummer 25 folgt:knast

“Sie haben insbesondere die Ausstrahlungswirkung des elterlichen Erziehungsrechts der Beschwerdeführer aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG und deren gewissensgeleitete Entscheidung in den Blick genommen, ihre Kinder aus Glaubensgründen vom Unterricht fernzuhalten. Dass nach den von den Fachgerichten getroffenen Feststellungen das Wohl der Kinder nicht gefährdet gewesen ist, die fünf ältesten Kinder sogar gute bis sehr gute Schulab-schlüsse erlangt und den Berufseinstieg gemeistert haben, vermag nichts an der Verpflichtung zu ändern, die Kinder an dem Unterricht einer nach dem Hessischen Schulgesetz anerkannten Schule teilnehmen zu lassen. Denn die Allgemeinheit hat ein berechtigtes Interesse daran, der Entstehung von religiös oder weltanschaulich motivierten „Parallelgesellschaften“ entgegenzuwirken und Minderheiten zu integrieren. Selbst ein mit erfolgreichen Ergebnissen einhergehender Hausunterricht verhindert nicht, dass sich die Kinder vor einem Dialog mit Andersdenkenden und -gläubigen verschließen, und ist deshalb nicht geeignet, die insbesondere in einer Klassengemeinschaft gelebte Toleranz gegenüber einem breiten Meinungsspektrum nachhaltig zu fördern (vgl. BVerfGK 8, 151 ).

Verfassungsgerechte schießen gerne mit Kanonen auf Spatzen. Weil ein Elternpaar aus Hessen seine Kinder selbst unterrichtet, und zwar mit Erfolg selbst unterrichtet, steht zu befürchten, dass eine Parallelgesellschaft entsteht, eine weltanschauliche motivierte noch dazu. Deshalb, und um Minderheiten zu integrieren, dürfen die christlichen Eltern, die von den drei Verfassungsweisen aus Karlsruhe wohl als christliche Minderheit angesehen werden, ihre Kinder nicht selbst und nicht zuhause unterrichten. Dass es im deutschen Bildungssystem nicht um Meritokratie und erfolgreiche Wissensvermittlung geht, man könnte es nicht deutlicher machen.

Besonders amüsant ist es, wenn die Verfassungsgerechten behaupten, dass ein erfolgreicher Hausunterricht nicht verhindern würde, dass sich die hausunterrichteten Kinder dem Dialog mit “Andersdenkenden und -gläubigen” verschließen würden. Diese Erkenntnis hat vermutlich der heilige Verfassungsgeist auf den Zeilengläubigen aus Karlsruhe verteilt, denn Fakten, die ihre Behauptung stützen könnten, haben die Eingebungsvollen nicht.

Lächerlich wird das Urteil dann, wenn öffentliche Schulen als Paradies der Toleranz dargestellt werden. Angesichts eines derartigen Unsinns, der mit Realitäten an deutschen Schulen, wie wir sie z.B. anhand des männerhassenden Curriculums an bayerischen Schulen dargestellt haben, nichts zu tun hat, kann man sich nur fragen: Wo leben die Verfassungsgerechten eigentlich?

So hört man doch allerorten Klagen über die vielen Intoleranten, die in Deutschland z.B. Genderismus oder Diversität ablehnen. Dass diese vermeintlich Intoleranten und nicht zuletzt die Verfassungsrichter selbst, durch das deutsche Bildungssystem gegangen sind und nicht zu Hause unterrichtet wurden, lässt die Toleranz-Paradies-Vorstellung der Verfassungsgerechten irgendwo zwischen lächerlich und absurd zurück und man fragt sich abermals: Wo leben die Verfassungsgerechten eigentlich?

Da Karlsruhe zwar auf der falschen Seite des Rheines, aber doch in Deutschland liegt, kann man diese Frage, nur dahingehend beantworten, dass die drei Verfassungsausleger in einem Land leben, in dem die Ideologie vor der Realität kommt – in einem Land, in dem Hausunterricht aus Prinzip verboten ist. Egal, ob Eltern eine erfolgreiche Unterrichtung ihrer Kinder erreichen können oder nicht.

Da der Erfolg der unterrichteten Kinder auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt offen-sichtlich kein Kriterium ist, dem von den Verfassungsrichterlichen eine Bedeutung zugewiesen wird, bleibt nur die ideologische Indoktrination, wie sie an öffent-lichen Schulen erfolgt, als Begründung dafür, dass Hausunterricht nach Ansicht der drei aus dem Verfassungsland strafrechtlich verfolgt und Hausunterrichter zu Vorbestraften gemacht und mit Steuerhinterziehern, Körperverletzern und Unfallflüchtigen gleich gestellt werden.

So wichtig ist die ideologische Indoktrination, die als Erziehung zur Toleranz verkauft wird, dass die drei Weisen aus dem Verfassungsland nicht davor zurückschrecken, ein Geschütz wie die Schaffung einer Parallelgesellschaft aufzufahren, um damit auf die wenigen Spatzen zu schießen, die überhaupt Hausunterricht durchführen wollen.

Hier steht wohl viel auf dem Spiel, so dass Eltern in Deutschland klipp und klar erklärt werden muss, dass der Staat sein Indoktrinations- und Ideologisierungsmonopol im Bereich der Bildung nicht aufzugeben gedenkt.

Kinder gehören dem Staat, und wer das nicht einsehen will, geht demnächst in den Knast.

http://www.pravda-tv.com/2014/11/bundesverfassungsgericht-stellt-klar-kinder-gehoeren-dem-staat/

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Gruß an alle Kinder

Der Honigmann

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Grüße an die Meritokratie

TAKI

…dann richtet das Volk, dann gnade euch Gott!


Augen auf „Neues“ (161) – …dann richtet das Volk, dann gnade euch Gott!

„In der Truppe rumort es offenbar schon länger. Es gibt Sie, aktive und ehemalige Soldaten die ihre Stimmte gegen die Regierung Merkel und die USA erheben.
In diesem Artikel spricht der ehemalige Oberstleutnant Max Klaar und heutige Vorsitzende des Verbands deutscher Soldaten, Klartext.“

„Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen kritisiert er die anhaltende Besatzung Deutschlands durch die Amerikaner und warnt Merkel und die USA Besatzer mit dem berühmten Zitat von Carl Theodor Körner (Deutscher Dichter)“

»Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, und dem Volke zum Spott!
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!«

Ja wartet nur wenn ihr den schlafenden Riese geweckt habt…
der sich doch so schön in unsere Märchen und Mythen verkalt hat!

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quelle:
http://nachgerichtet.is/2014/10/obers…

LG Chembuster33

 

Danke Marco

Gruß an Dich und Deine Liebsten

TA KI

Die zwei Gesichter der DNA


Grazyna Fosar

Ist unser Leben vorbestimmt? Oder haben wir doch einen freien Willen? Die moderne Naturwissenschaft scheint eine Antwort zugunsten der Vorbestimmung gefunden zu haben. Doch inzwischen gibt es noch eine „etwas modernere Naturwissenschaft“, und mit ihr erlebt der freie Wille ein Comeback!

Die ersten, die an der Determiniertheit der Welt rüttelten, waren die Quantenphysiker. In der Welt des Mikrokosmos gelten ganz andere als unsere vertrauten Naturgesetze. Protonen, Elektronen und andere Elementarteilchen haben schon aufgehört, sich brav auf vorbestimmten Bahnen zu bewegen. Im Mikrokosmos herrscht ein unberechenbarer Tanz der Wahrscheinlichkeiten, und wer darüber entscheidet, weiß auch keiner. Leider hecheln die meisten Wissenschaftsdisziplinen immer um einige Jahrzehnte der Physik hinterher, was das Weltbild betrifft. Allerdings ist jetzt die Biophysik in die Domäne der Biochemie eingedrungen und erzwang den notwendigen Bewusstseinswandel. Das enfant terrible ist dabei die DNA, die – wie man inzwischen herausfand – zwei höchst unterschiedliche Gesichter hat.

Das erste Gesicht der DNA

Was unsere menschliche Willensfreiheit betrifft, versuchen uns heutzutage die Genetiker immer noch eine weitgehende Vorbestimmung einzureden. Angeblich steckt alles in unseren Genen, und je mehr man sie im Labor in immer kleinere Schnipsel zerschneidet, desto mehr vorbestimmte Eigenschaften findet man – nicht nur körperliche, sondern auch Charakterzüge, wie man glaubt. Es ist aber so nicht ganz korrekt. Wäre der Mensch als Ganzes tatsächlich allein durch die Biochemie seiner Gene programmiert, würde so etwas wie Therapie oder Erziehung überhaupt nicht funktionieren. Ein Süchtiger hätte die Sucht in seinen Genen, und daran könnten dann auch unterschwellige Suggestionen nichts ändern. Alle Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Erzieher könnten im Grunde ihre Koffer packen.

Die Tatsachen sprechen dagegen. Wir alle wissen, dass Menschen sich ändern können, und das geschieht durch Erkenntnisprozesse, vielleicht auch durch Manipulation von außen, ohne jedoch in die Biochemie der Gene einzugreifen. Um die Zusammenhänge zu verstehen, müssen wir uns die menschliche DNA etwas genauer anschauen. Die DNA hat nämlich zwei Gesichter, ein biochemisches und ein biophysikalisches.

Das Molekül der Desoxyribonukleinsäure (DNA) gehört zu den größten, die die Natur bis jetzt hervorgebracht hat. Es besteht aus zwei parallelen Strängen aus Phosphat- und Zuckermolekülen, die in regelmäßigen Abständen von etwa drei Hundertmillionstel Zentimetern durch eine Art von Leitersprossen, den sogenannten Basenpaaren, miteinander verbunden sind. Insgesamt kann man sich also ein DNA-Molekül wie einen riesigen Reißverschluss vorstellen.

Entscheidend für die Erbinformation sind dabei gerade die Leitersprossen. Sie bestehen – egal um welches Lebewesen es sich handelt, von den Bakterien bis zum Menschen – nur aus insgesamt vier stickstoffhaltigen Chemikalien, sogenannten Nukleotiden oder Basen. Ihre Namen lauten Adenin (A), Thymin (T), Cytosin (C) und Guanin (G).

Die Doppelhelix der DNA

Nur Adenin und Thymin, bzw. Cytosin und Guanin, können jeweils miteinander eine solche Brücke bilden, sodass es insgesamt genau vier Möglichkeiten gibt: A-T, T-A, C-G und G-C. Durch die Anordnung und Reihenfolge dieser Basenpaare entlang des DNA-Doppelstrangs ergibt sich ein ganz bestimmter Code, so als würden aus den vier Buchstaben A, T, C und G Worte einer Sprache gebildet. Durch diesen Code werden alle Erbinformationen eines Lebewesens festgelegt.[i]

Diese Informationen ändern sich nach der Geburt eines Lebewesens natürlich nicht mehr. Das bedeutet aber, dass auf biochemischer Ebene in der DNA bzw. in den Genen nur solche Eigenschaften festgelegt sein können, die das ganze Leben über gleich bleiben.

Ein DNA-Molekül würde lang ausgestreckt eine Länge von fast zwei Metern haben. Mit unseren Augen könnten wir es aber auch dann nicht sehen, denn es wäre gleichzeitig nur etwa sieben Trillionstel Zentimeter dick. Um so etwas Großes im Kern jeder menschlichen Zelle unterzubringen, macht sich die DNA zu einem eng zusammengerollten Knäuel. Der Doppelstrang windet sich zunächst einmal wie eine Spiralfeder (man spricht auch von einer Doppelhelix), die dann ihrerseits wieder so lange gedreht und gewendet wird, bis sie auf einem Raum von nur etwa einem Milliardstel Kubikzentimeter Platz findet. Als Gene bezeichnet man die funktionalen Abschnitte der DNA, die jeweils einem gemeinsamen Zweck dienen. Das menschliche Erbgut umfasst nach heutiger Erkenntnis etwa 100.000 solcher Gene, die jeweils aus rund 3.000 genetischen „Buchstaben“ (Basenpaaren) bestehen. Der gesamte DNA-Strang ist aber viel gewaltiger. Die bekannten Gene machen nur etwa 2 % des gesamten DNA-Moleküls aus. Die restlichen 98 % sind nach Ansicht der meisten heutigen Genetiker, die nur das biochemische Gesicht der DNA gelten lassen, stumm. Das bedeutet, dieser gewaltige Anteil unseres Erbmoleküls ist an der eigentlichen Vererbung gar nicht beteiligt.

Nutzlos zu existieren, lohnt sich nicht, und so entschied die Natur, diesem Anteil andere Funktionen zuzuweisen, und das führt uns unmittelbar zum biophysikalischen Gesicht der DNA. Um das Thema Bewusstseinswandel und Mind Control zu verstehen, müssen wir die Ebene der Information betreten, und diese ist gerade eng verknüpft mit den stummen Bereichen der DNA. Im Gegensatz zu den biochemischen Codierungen liegen die dort gespeicherten Informationen nicht fest, sondern können sich verändern – sowohl durch den Menschen selbst als auch durch Manipulation von außen.

Das Codewort heißt Wahrnehmung. Jeder hat den sechsten Sinn[ii] – er ist in unserer DNA versteckt.

Forschungsergebnisse haben gezeigt: Die DNA ist nicht nur eine biochemische Fabrik. Sie hat ihren eigenen Wahrnehmungsapparat und kann ihre Fühler zum Informationsgewinn weit bis in die Umwelt ausstrecken, über die Grenzen des Körpers hinaus.

Das zweite Gesicht der DNA

Um dieses wichtige Detail zu verstehen, müssen wir uns das zweite, biophysikalische Gesicht der DNA genauer anschauen. Es ist mit einem neuen Zweig der Genetik verbunden, das auch Wellengenetik genannt wird.

Das in diesem Bereich gewonnene Wissen hat einschneidende Konsequenzen auf unser aller Leben. Ohne Zweifel wird die Medizin der Zukunft davon profitieren. Was die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins betrifft, so eröffnet uns die Wellengenetik den Blick auf ungeahnte Potenziale, aber Vorsicht: Es lauern hier auch einige Fallen. Was sich mit Sicherheit verändert hat, ist das Verständnis der Mechanismen der Informationsübertragung, und zwar sowohl in mentalem als auch in technischem Sinne.

Der deutsche Biophysiker Fritz Albert Popp hat herausgefunden, dass unser DNA-Molekül ein schwingungsfähiges System ist – ein sogenannter harmonischer Oszillator – und seine Resonanzfrequenz etwa 150 Megahertz beträgt. Dies wird in entscheidendem Maße durch die Geometrie des DNA-Moleküls bestimmt. Auf die biophysikalischen Eigenschaften unseres Erbmoleküls haben also vor allem die 98% der sogenannten „stummen DNA „ Einfluss, mit denen die Biochemiker bislang nichts anfangen konnten.

Und was hat das mit Informationsübertragung zu tun? Beantworten wir diese Frage zunächst im technischen Sinne, weil das einfacher ist.

Fast jeder von uns besitzt ein Handy, aber nicht jeder weiß, dass die meisten Handynetzbetreiber mit Frequenzbereichen arbeiten, die harmonischen Oberwellen von 150 Megahertz entsprechen. Was bedeutet das für jemanden von uns, der mit einem Handy telefoniert oder ganz einfach eine Straße entlanggeht, in der es jemand anderes tut? Die elektromagnetischen Wellen, die über die Antenne das Handy verlassen, versetzen unsere DNA in jeder Zelle des Körpers in Schwingung. Der russische Forscher Pjotr Garjajev und sein Team betrachten die DNA als Sender und Empfänger elektromagnetischer Strahlung. Mehr noch: Die DNA ist in der Lage, auch die in der Strahlung enthaltenen Informationen aufzunehmen und weiter zu interpretieren.[iii] Die DNA ist also ein höchst komplexer interaktiver Biochip auf Lichtbasis, der noch dazu in der Lage ist, die menschliche Sprache zu verstehen.

Diese epochalen Entdeckungen der russischen Wissenschaftler eröffnen ungeahnte Möglichkeiten für neue Heilverfahren des 21. Jahrhunderts. Es wird dadurch z. B. möglich, Gendefekte ohne die bekannten Risiken und Nebenwirkungen der herkömmlichen Gentherapie zu reparieren, rein auf elektromagnetischer Basis. Dies kann neue, sanfte Krebstherapien ermöglichen, indem man Krebszellen zur Selbstheilung anregt. Man kann sie auf diese Art sozusagen wieder „auf normal“ umprogrammieren. Ebenso können ganze Organe und Organsysteme zur Selbstregeneration veranlasst werden. Auf diese Weise könnte z. B. auch Diabetes dauerhaft geheilt werden.[iv]

Die Rolle des Medikaments übernimmt in solchen Fällen eine Information, und um die notwendige Heilinformation zu erhalten, muss man nicht einmal den genetischen Code analysiert haben, sondern kann sich Sätzen der normalen menschlichen Sprache bedienen, die man einer elektromagnetischen Schwingung passender Resonanzfrequenz aufprägt. Den Rest macht die DNA allein.

Doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten. In einem Experiment haben Pjotr Garjajev und sein Team die Originalschwingungsmuster der DNA von Salamanderembryonen aufgezeichnet. Anschließend bestrahlten sie Froscheier mit diesem Frequenzmuster. Und siehe da – aus den Froscheiern entwickelten sich Salamander!

So sehr uns also die Wellengenetik als grandiose Zukunftschance erscheint – wir können diese Zukunft nicht betreten, ohne auch die Kehrseite der Medaille mitzunehmen. Auf welche Art und Weise die Gene in unserem Körper wirken, ist mittlerweile recht gut erforscht. Jedes Gen liefert den Bauplan für ein ganz bestimmtes Eiweißmolekül (Protein). Um es zu aktivieren, ist ein auslösendes Signal notwendig.

Der Forschungszweig, der sich mit der Natur und Wirkungsweise solcher Signale beschäftigt, wird als Epigenetik bezeichnet. Man weiß heute, dass es sowohl chemische als auch elektromagnetische Signale gibt. An der Aktivierung von Genen sind also beide Gesichter der DNA gleichermaßen beteiligt. Sowohl durch chemische Signalstoffe, die dem Körper z. B. als Medikamente zugeführt werden, als auch durch elektromagnetische Informationsmuster können gezielt bestimmte Gene ein- oder ausgeschaltet werden, was in der Folge ganz genau festgelegte physiologische Reaktionen nach sich zieht.

In der Praxis hat dies Konsequenzen in vielerlei Hinsicht:

  • In der heutigen Zeit wirken auf unseren Körper zahlreiche elektromagnetische Signale ein, die größtenteils sogar mit Informationen moduliert sind. Viele von ihnen sind so beschaffen, dass sie von der DNA verstanden werden können. Dies erklärt z. B., wie durch sogenannten Elektrosmog körperliche Symptome ausgelöst werden können.
  • Eine genauere Erforschung der Signalstrukturen zum Ein- und Ausschalten von Genen (Epigenetik) liefert auch Informationen, wie man mithilfe elektromagnetischer Signale gezielt Schmerzzustände, Funktionsstörungen und andere Krankheitssymptome bei Menschen auslösen kann. Dies ist von großer Bedeutung für die Entwicklung sogenannter nicht tödlicher Waffensysteme. An solchen Waffen ist natürlich vor allem das Militär interessiert, aber auch für Justizbehörden ergeben sich Anwendungsmöglichkeiten, etwa in der Aufruhrbekämpfung.[v] Anstatt also Demonstranten mit Wasserwerfern entgegenzutreten, kann man sie auch mit geeigneten Energiestrahlen besenden, die bei den Menschen z. B. Schwindelgefühle, Desorientiertheit, Übelkeit oder Durchfall auslösen.[vi] Dies dürfte dann ohne Frage die kürzeste Demonstration in der Geschichte sein.
  • Im positiven Sinn ermöglicht die Kenntnis der Zusammenhänge auch, heilend in die Aktivierung oder Deaktivierung der Gene einzugreifen, durch geeignete elektromagnetische Strahlung, der noch eine heilende Suggestion aufgeprägt sein kann, die von der DNA verstanden wird.

Quellen:

Fosar/Bludorf: Der Geist hat keine Firewall. München 2009.

Fosar/Bludorf: Vernetzte Intelligenz. Aachen 2001.

Fosar/Bludorf: Fehler in der Matrix. Peiting 2003.


[i] Mehr darüber in Fosar und Bludorf, Vernetzte Intelligenz 2001.

 [ii] Eigentlich ist das gar nicht der sechste Sinn, sondern vermutlich der achte oder ein noch späterer. Siehe hierzu das Kapitel „Mona Lisas Lächeln“ im Buch „Der Geist hat keine Firewall“. 2009.

 [iii] Genaueres in Fosar und Bludorf, Vernetzte Intelligenz. 2001.

 [iv] Genaueres im Kapitel „Das neue Paradigma des Lebens“, Abschnitt „Die Zukunft beginnt jetzt!“ im Buch „Der Geist hat keine Firewall“. München 2009.

 [v] Hambling, David. “Microwave ray gun controls crowds with noise.” New Scientist, 03. 07. 2008.

 [vi] Metz, Steven und James Kievit. The Revolution in Military Affairs and Conflict Short of War. Carlisle Barracks, PA 17013–5050: U. S. Army War College, Strategic Studies Institute, 1994.

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/menu-oben/publikationen/artikelordner/artikeldetailseite/die-zwei-gesichter-der-dna/

Gruß an die, denen das Ausmaß der Katastrophe bewußt wird

TA KI

Von Riesen und von Menschen.


von unserem Gastautor François de Sarre

Abb. 1 In den Mythen des Altertums und in der Bibel wird die Erinnerung an Riesen wach gehalten.

Abb. 1 In den Mythen des Altertums und in der Bibel wird die Erinnerung an Riesen wach gehalten.

In den Mythologien des Altertums und in der Bibel wird die Erinnerung an Riesen wach gehalten. Einige moderne Kommentatoren denken, dass es Riesen waren, die vor sehr langer Zeit Zivilisationen wie die unsere entwickelt haben, oder sogar solche, die uns weit voran waren. Andere Forscher vermuten, dass solche Riesen lange vor uns existiert haben, und dass sie ihr Wissen an Menschen übertragen haben, die kleiner waren als sie, und die nach ihnen gelebt haben.

Waren die Vorbilder und Initiatoren der heutigen Menschheit etwa Riesen? Oder waren’s Leute wie wir, nur etwas größer in der Durchschnittsgröße? Der Unterschied ist bedeutend. In einem Fall haben wir mit einer Zivilisation oder mit einer Geschlechtslinie von Riesen zu tun, im anderen, mit einzelnen Individuen, die später wegen ihrer Größe berühmt wurden.

Abweichend von meinen Gewohnheiten [wie etwa in früheren Artikeln der Gazette Fortéenne zu ersehen ist], würde ich mich hier eher auf die Seite der wissenschaftlichen Orthodoxie stellen. Meiner Meinung nach, waren die Riesen aus der Geschichte Menschen wie wir. Ihre Größe ist nur der Ausdruck der normalen natürlichen Variabilität in Bezug auf Größe, in einer biologischen Spezies wie der unseren: Homo sapiens.

Doch werde ich diesen Artikel nicht beenden, ohne etwas zu erwähnen, was schließlich zum «Beweis» der damaligen Existenz von Riesen auf Erde führen könnte. Soweit mir bekannt, wurde diese Erkenntnis in dieser Weise noch nie zum Ausdruck gebracht. Der nachstehende Beitrag wird das zusammenfassen, was ein Zoologe über die Riesenformen, sowohl bei Homo sapiens, als auch bei nah verwandten Spezies, die ausgestorben sind (oder als ausgestorben gelten) zu sagen in der Lage ist.
Geschichten über Riesen

Abb. 2 Der gigantische Philister Goliath, der im Zweikampf von David getötet wurde, ist der bekannteste der biblischen Riesen.

Abb. 2 Der gigantische Philister Goliath, der im Zweikampf von David getötet wurde, ist der bekannteste der biblischen Riesen.

Wir kennen alle solche Geschichten. Die Riesen (wie auch die Zwerge) sind häufige Gestalten in Kindermärchen. In vielen Volkssagen, in historischen Erzählungen oder im Mythos, trift man auf Riesen. Einsichtsvolle Forscher, wie Pascal Cazottes [1] oder Jean-Philippe Camus [2] berichteten darüber in gut dokumentierten Schriften.

Der berühmteste Riese aus der Bibel ist wohl Goliath. (Abb. 2) Dieser sehr große Philister-Krieger wurde in Zweikampf vom jungen David zur Strecke gebracht. In Zusammenhang mit diesem Vorfall werden keine andere Namen von Riesen erwähnt, doch die Bibel enthält diesbezüglich noch weitere Geschichten.

Wenn es eine Bibelstelle gibt, der von den Lesern der Gazette Fortéenne gut bekannt ist, ist es wohl folgende Passage, die von Autoren übernommen wurde, wie Jean Sandy, Denis Saurat, Jimmy Guieu, Robert Charroux oder Erich von Däniken: «Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.» [Genesis, VI, 1-4].

Die Erwähnung von riesengroßen Menschen ist in der Bibel nicht gerade selten, wie wir bereits in der Einführung bemerkten. Man kann an Individuen denken, die ausgesprochen groß und stark waren, und häufig von ihren kleiner geratenen Lebensgenossen bei Kämpfen geradezu in den Vordergrund gestellt wurden. So wurden diese Riesen Stellvertreter für ein ganzes Volk! Oft waren sie selbst leitende Führer. Auf diese Weise spricht man von Nephilim, Anaqim, Emim, Zouzim oder auch Raphaim.

Nach der hier entwickelten Aussicht handelt es sich hierbei wohl nicht um ‘Völker von Riesen’, sondern nur der König oder ‘Held’ war ein Riesen, wie der famose König Og aus Bashan (im Norden des heutigen Jordans). In der Bibel (Deuteronomium, III, 1), spricht man von der riesigen Größe dieses Königs. Pascal Cazottes trifft einen Vergleich mit Ogmios, dem gallischen Herkules; wahrscheinlich ist Og die Wurzel unseren Wortes ‘Oger’.

Bei den Griechen wurde dem Helden Herakles eine übermenschliche Kraft zugeschrieben, und er war selber sicher sehr groß. Er zog aus, um andere Leute zu bekämpfen, die auch sehr groß waren, wie Geryones, Cacus, oder den berühmten Antaios. Im Gilgamesch-Epos kämpfte dieser sumerische König gegen Enkidu, einen großen behaarten Menschen (etwa ein Urmensch?). Er lebte mit wilden Tieren zusammen. Dann wurden Gilgamesch und Enkidu Freunde, und zogen zusammen los, um einen Furcht einflößenden Riesen namens Huwawa zu töten.

Uns räumlich und zeitlich näher liegend, wurden 1987 bei Blieskastel, einer kleinen Stadt an der Saar, die Gebeine eines ‘keltischen Riesen’ entdeckt, der 2 m groß war. [3]

All dies bezieht sich auf Menschen, die sehr groß waren. Doch die Riesen des Altertums, oder noch jüngere, liegen im Bereich der natürlichen Veränderlichkeit des Homo sapiens von gestern und heute. Das hängt schließlich mit dem Blickwinkel zusammen, den man dazu einnimmt: für einen beruflichen Korbballspieler, ist 2 m wohl die mindeste Größe, die verlangt wird!
Anatomische und zoologische Kriterien

Abb. 3 Robert Wadlow (1918-1940) galt lange Zeit als 'größter Mensch der Welt'.

Abb. 3 Robert Wadlow (1918-1940) galt lange Zeit als ‚größter Mensch der Welt‘.

Wenn man ein populär-wissenschaftliches Buch öffnet, wie das Guinness Buch der Rekorde, werden interessante Angaben über menschliche Variabilität (Veränderlichkeit) ersichtlich. Der größte Mann, der medizinisch daraufhin untersucht wurde, war der 1940 verstorbene Amerikaner Robert Wadlow (Abb. 3), der die Höhe von 2,72 m erreichte. Der heute lebende größte Mensch war lange der Tunesier Radhouane Charbib mit 2,359 m. Er soll aber nun vom Chinesen Xi Shun, mit nur 2 mm Unterschied überholt worden sein!

Die Ärzte, die Xi Shun 2005 untersucht haben, haben kein Zeichen von Akromegalie entdeckt (ein pathologisches Längen-Wachstum der Knochen des Gesichts und der Gliedmaßen). Man hat nie erklären können, warum er so groß gewachsen ist. Bis zum Alter von 14 Jahren, war er normal groß, dann wuchs er bis zur Höhe von 2,361 m. Von der chinesischen Armee rekrutiert, ist er wegen seiner Begabung als Korbballspieler nun in die Innere Mongolei zurückgekehrt, wo er als Schäfer arbeitet. [4]

Was besagt die Biologie über solche Riesen? Die menschliche Spezies ist nicht die einzige, die solch große Formen entwickeln kann. Nehmen wir dazu die Haustiere als Beispiel: Hunde, Pferde und besonders Kaninchen weisen eine bedeutsame Veränderlichkeit in der Körpergröße auf, bis hin zu deren Verdoppelung.

Ausserdem gibt es «Gesetze» (oder Grundregeln) in Biologie. Zunächst gibt es das so genannte „Cope’sche Gesetz“ (oder Gesetz der nicht-Spezialisierung der Stammformen). Jede Urform (oder Stammform) besitzt die anatomischen Eigentümlichkeiten, die späterhin zur Weiterentwicklung der spezialisierten Formen Anwendung finden, die im Laufe der Evolution innerhalb desselben Phylums (Entwicklungslinie) nach und nach entstehen.

Das bedeutet, dass man die Herkunft jeder Tiergruppe in einer Ursprungsform suchen muss, die als Generalistenform [orig.: forme généraliste] bezeichnet wird. Als Beispiel davon wird meist [5] die Gattung Phenacodus (Abb. 4) aufgeführt, ein Säugetier (zu den Condylarthra gehörend) aus dem oberen Paläozän (vor ca. 55 Millionen Jahren), das zugleich der Vorfahr der grasfressenden und der fleischfressenden Säuger gewesen sein soll.

Abb. 4 Die Urformen der heutigen Pferde, wie Phenacodus (Bild) waren noch vergleichsweise kleinwüchsige Huftiere.

Abb. 4 Die Urformen der heutigen Pferde, wie Phenacodus (Bild) waren noch vergleichsweise kleinwüchsige Huftiere.

Es sei hier auch darauf hingewiesen, dass im theoretischen Rahmen der ursprünglichen Zweifüßigkeit (bipédie initiale) der Mensch selbst als die vermutliche Stammform und Vorahne der Primaten – wohl auch aller Säuger insgesamt – betrachtet wird. Man kann annehmen, dass eine progressive Spezialisierung in den verschiedenen Säugerentwicklungslinien stattfand – Condylarthra einbegriffen –, die auf einen Urstamm von Bipeden mit Säugercharaktern zurückzuführen seien; diese säugerhaften Bipeden hätten sich evolutionsmäßig selbst aus einem vorherigen aquatilen Stadium entwickelt. [6]

Daraus kann man entnehmen, dass die Ahnenformen zwangsläufig nicht-spezialisierte Formen sind!

Ein weiteres biologisches Gesetz ist das Gesetz der Spezialisierung der Entwicklungszweige. Es kann am Beispiel der Equidae (Pferde) dargestellt werden. Man nimmt gewöhnlicherweise an, dass die Familie der Pferde unter den oben erwähnten Condylarthren ihren Ursprung genommen hat. Sie waren durch den Besitz von Gliedmaßen mit 5 Fingern und 5 Zehen gekennzeichnet, die dem Sohlengang angepasst waren. Im unteren Eozän (vor 50 Millionen Jahren) war der früheste bekannte Pferdeartige Hyracotherium (Eohippus) von geringer Größe (wie ein Fuchs), versehen mit Gliedmaßen mit 4 Fingern und 4 Zehen. In der weiteren Folge bemerkt man eine generelle Tendenz zur Zunahme an Größe und zum Verlust von Fingern und Zehen. Das geht zusammen mit einer Spezialisierung des Gebisses: Die Pferdeartigen werden zu Graßfressern in offenen Graßlandschaften.

Abb. 5 Rekonstruktion eines Australopithecus afarensis

Abb. 5 Rekonstruktion eines Australopithecus afarensis

Wenn man die Geschichte eines Phylums (Entwicklungsreihe) rekonstruiert, sei es bei Tieren oder auch bei Pflanzen, wird man vom Phänomen einer progressiven Spezialisierung beeindruckt, die zur Entstehung von Seitenzweigen führt, die wie die Zweige eines Baumes entlang des Stammes, entlang der Hauptachse des Phylums gelegen sind.

Dabei denkt man unweigerlich an die Australopithecinen (Abb. 5), und ganz besonders an die robusten Australopithecinen, deren Kiefer und Gebisse durch die Nahrungsspezialisierung geradezu riesengroß geworden waren. Sie ernährten sich vorwiegend von zähen pflanzlichen Substanzen: Nüsse, Wurzeln und Wurzelstöcken.

Ein drittes Gesetz ist das Gesetz der Zunahme an Größe in den Entwicklungslinien, welches man auch das „Depéret’sche Gesetz“ nennt. Man bemerkt ganz allgemein eine Zunahme an Größe bei den Vertretern eines gleichen Zweiges, und zwar verläuft sie von den ältesten Formen zu den Jüngeren hin. Das klassische Beispiel hierfür ist das der Titanotherien, das 1929 von H.F. Osborn beschrieben wurde.

Abb. 6 Rekonstruktion eine Gigntopopithecus im Größenvergleich mit einem Menschen.

Abb. 6 Rekonstruktion eine Gigntopopithecus im Größenvergleich mit einem Menschen.

Man merkt eine deutliche Zunahme an Größe, wenn man allmählich von einem Vertreter des unteren Eozäns, wie Eotitanops, zu einem Vertreter des unteren Oligozäns, wie Brontotherium hinüber geht, etwa über Protitanotherium und Manteoceras aus dem oberen Eozän. Darüberhinaus wird die Zunahme an Größe bei den Titanotherien von einer progressiven Entwicklung der Nasenvorsätze begleitet, die paarigen Hörnern ähnlich sehen können.

Ähnliche Beispiele können auch bei Dinosauriern gefunden werden, wo die Entwicklungsreihen des Mesozoïkums zu immer größeren Formen geführt haben. Dies lässt sich lediglich dadurch erklären, dass man, umso größer man wird, immer weniger angreifbar durch Raubtiere ist… es sei denn, diese werden gleichzeitig auch immer größer, wie im Falle des Tyrannosaurus rex.

Bei vielen Tiergruppen, können lokale Zwergformen entstehen. Man kennt den Fall der Zwergelefanten (Elephas melitensis) aus dem Pleistozän von Sizilien, von Malta und von Zypern. Man hat sogar von kurzem eine Zwergform aus der menschlichen Entwicklungslinie, Homo floresiensis, entdeckt, aber im vorliegenden Fall werden wir unsere Aufmerksamkeit eher den riesengroßen Primaten zuwenden, wie Gigantopithecus (Abb. 6), Meganthropus und (zum Teil)… Homo sapiens!

Auf jeden Fall macht die strikte Anwendung der oben zitierten biologischen Gesetze aus Riesenformen eher spezialisierte Wesen, die sich am Ende der jeweiligen Entwicklungslinien befinden, und zwar auf Entwicklungszweigen, die von unserem abweichen. Daher fällt es einem schwer, auch wenn es so von einigen Autoren erörtert wurde, die Riesen schlicht an den Ursprung unserer Evolution zu setzen, oder gar als die Urheber unserer Zivilisation!
(…)

Anmerkungen und Quellen

  1. CAZOTTES, Pascal : « Les Géants dans l’Histoire », Les Mystères du Temps, 3 : 18-29, janv. 2004
  2. CAMUS, Jean-Philippe : « Le Règne des Géants », Le Monde de l’Inconnu, 298, nov. 1999; oder unter: http://www.onnouscachetout.com/themes/mythes/geants.php
  3. ↑ Siehe: MAGIN, Ulrich: « Goblins and Giants in Europe », Le Clin d’œil, 19 : 17-21, Nice, février 1988 – sowie: http://www.saarlandbilder.net/orte/blieskastel/wolfersheim.htm
  4. ↑ Guiness World Records, unter: http://www.guinnessworldrecords.com
  5. GAUDANT, Mireille et Jean: « Théories classiques de l’évolution », Dundo, Paris, 1971.
  6. SARRE, François de: « L’homme est-il né debout », La Gazette Fortéenne, vol. 1, 2002.

Bild-Quellen

(1) World of Meln, unter: stonegiant

(2) John P. Pratt, unter: The Timing of David and Solomon’s Reigns

(3) World’s Tallest Man – Robert Wadlow Video, unter: Robert Wadlow with two girls

(4) Wikimedia Commons, unter: Datei:Phenacodus.jpg

(5) Wikimedia Commons, unter: File:Australopithecus afarensis.JPG

(6) Nephiliman.com, unter: Australian Giants

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Von_Riesen_und_von_Menschen…

Gruß an die Riesigen

TA KI