Kleingärtner könnten die Weltbevölkerung ernähren! – zur Erinnerung


Mit insgesamt schätzungsweise 35 Millionen Hinterhofgärten im Familienbesitz, sogenannten „Datschas“, demonstriert Russland, wie damit ein ganzes Land problemlos ernährt werden kann. 71 % der Bevölkerung roduzierte auf diese Weise 1999 ungefähr die Hälfte der im Land konsumierten Milch, 60 % des Fleisches, 77 % des Gemüses, 87 % der Früchte und 92 % der Kartoffeln — alles ökologisch und nachhaltig. Gesamthaft gesehen bauen russische Familien praktisch alle Lebensmittel, die sie brauchen, selbst an.

Der russische Staat fördert diese bäuerliche Familienkultur durch ein gesetzliches Recht auf ein kostenloses, steuerfreies, privates Gartengrundstück, für jeden russischen Bürger, mit einer Größe von ca. ein bis drei Hektar. Wenn man bedenkt, dass allein die Rasenfläche in den USA doppelt so groß ist wie die der Gärten in Russland, wird deutlich, dass es weder genverändertes Saatgut noch eine industrielle Landwirtschaft braucht, damit jeder genug zu essen hat! Man bedenke, dass die Vegetationsperiode in Russland nur halb so lange anhält wie in den USA. Ist das nicht für alle Länder nachahmenswert?

Demoband

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Gruß an die Kleingärtner

TAKI

 

5 Kommentare zu “Kleingärtner könnten die Weltbevölkerung ernähren! – zur Erinnerung

  1. „Russland hat solch ein riesiges Vorkommen an Schwarzerde – es könnte die ganze Welt ernähren“ Sepp Holzer
    Ja dieses Beispiel sollte uns ins Denken bringen. Die Gärtner werden die Welt retten!!!
    Allerdings ist dieser Gesetzesentwurf mal wieder hauptsächlich für eine ganz bestimmte Gruppe gedacht! denn wer wird wohl demnächst das so gesegnete Land verlassen und brauch daher woanders Platz?
    Der Grossteil der russischen Stadtbevölkerung ist genau so gefangen wie wir und hat weder die Mittel, die Zeit, das Wissen noch den Mut (Bewusstsein) für diesen Schritt.

    • Achja Hinterhofgärten in den Städten ist natürlich auch Quatsch. unsere speziellen Freunde habe auch den russischen immobilienmarkt fest in ihrer Hand und spekulieren, enteignen, vertreiben,… nach ihren Regeln.
      Das grosse Plus ist die Grösse des Landes und auf dem Land, in den Dörfern wird diese Leistung vollbracht. Man meint dort sei die Zeit stehen geblieben – und das ist auch gut so – alte Werte = beste Qualität!

  2. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Und wer will erhält ohne Weiteres auch dort Land für sich, es liegt bei einem Hektar ohne groß Steuern zu bezahlen, aber mit einer Verpflichtung zur Bewirtschaftung und da Abgaben! Voele Menschen, Deutsche aus Südafrika sind dort ansässig mit ganzen Ländereien, wie auch Glaubensgemneinschaften! Das ist doch etwas, was auch Jekatherina und der Peter Alexander dem Empire vorraus hatten! Glück, Auf, meine Heimat!

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