Pegida Dresden


Pegida Dresden- Herr Bosbach will aufklären

pegidaMontagabend demonstrierten erstmals mehr als 10.000 Pegida-Anhänger in Dresden – begleitet von 9000 Gegendemonstranten. Nun wünscht sich der CDU-Innenexperte Bosbach eine bessere Aufklärung über deren Ziele.

Es werden immer mehr. Montagabend standen erstmals rund 10000 Anhänger der selbst ernannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) in der Dresdner Altstadt, um gegen die bundesdeutsche Asylpolitik und „Wirtschaftsflüchtlinge“ zu demonstrieren. Gleichzeitig zogen mehr als 9000 Gegendemonstranten in einem Sternmarsch durch die Stadt und forderten ein „Dresden für alle“.

Das Anschwellen der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung alarmiert die Politik. Und die zeigt sich ratlos: Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) will nun untersuchen lassen, wie sich Gruppen wie Pegida oder die „Hooligans gegen Salafisten“ eigentlich zusammensetzen.

Wolfgang Bosbach, der Innenexperte der CDU-Bundestagsfraktion, warnt vor einer Teilnahme an „Pegida“-Demonstrationen: Jeder könne für oder gegen etwas demonstrieren, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, jedoch sollte sich niemand „für extreme politische Ziele instrumentalisieren lassen, die man selbst nicht teilt“. Eine bessere Aufklärung über die wahren Absichten der Kundgebungen sei nötig. Den Veranstaltern, so Bosbach, gehe es um die gezielte „Verankerung radikaler Ansichten in der Mitte der Gesellschaft“. Wenn es so einfach wäre, Herr Bosbach!

Ventil für radikale Ansichten

Leider ist es das aber nicht. Eine bessere Aufklärung über die wahren Absichten? Das klingt gut. Aber welche sind das? Noch nicht einmal die Anführer der Bewegung können in einem Satz zusammenfassen, worum es ihnen geht. Einer von ihnen gab dem verhassten „DDR-Medium“ MDR nun tatsächlich eine Art Interview. Auf die Frage nach den Kernthemen der Bewegung sieht man den Mann stammeln – und es kommt tatsächlich nichts.

Auch der Hinweis, niemand solle sich für etwas instrumentalisieren lassen, was er nicht teile, trifft nicht, was sich montagabends in Dresden abspielt. Denn die 10.000 teilen offensichtlich sehr wohl, was ihnen die Redner und Anführer an Meinungen auftischen: 90 bis 95 Prozent aller Asylsuchenden seien Wirtschaftsflüchtlinge, also raus mit ihnen aus Deutschland. Großer Applaus.

Es darf auch bezweifelt werden, den Veranstaltern gehe es darum, radikale Ansichten in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Tatsächlich haben sie das gar nicht mehr nötig. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die neuartige Bewegung ist ein Ventil. Sie gibt nur wieder, was schon da ist.

Quelle: http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/pegida-dresden-herr-bosbach-will-aufklaeren,24931854,29274150.html

Gruß an die Völker die für ihr Recht einstehen und nicht linkisch sind

TA KI

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