Die Evolution, frei erfunden?


Dr Hans- Joachim Zillmer, veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 26/1998
Bevor ich auf einen Beweis gegen eine angeblich vollzogene Evolution eingehe, muss vielleicht deutlich gemacht werden, dass man zwischen Makro- und Mikroevolution unterscheidet. Die Makroevolution, also der Übergang von einer Gattung zur anderen, wird oft, ja sogar immer, mit der Mikroevolution bewiesen, die es ohne Frage gibt. Man kann sie auch tagtäglich beobachten, denn durch Anpassung und Variation der Vererbungsmerkmale können neue Tierarten innerhalb einer Gattung entstehen. Ein gutes Beispiel bilden die Hunde, die auch nach der geltenden wissenschaftlichen Meinung alle von einer einzigen Urhündin abstammen und damit ein Ergebnis natürlicher Auswahl und Anpassung sowie Einflussnahme des Menschen als Schöpfer durch Zuchtauswahl darstellen. Also Mikroevolution, aber keine Makroevolution, denn ein Übergang von einer Gattung zur anderen mit den noch immer fehlenden „Missing links“ wurde bisher nicht nachgewiesen, denn aus einem Hund wird kein grundsätzlich anderes Tier, nur eben ein anderer Hund: Klein oder groß, behaart oder unbehaart, usw. In diesem Sinne wird aus einem Affen eben auch kein Mensch, was zu beweisen wäre. Dokumentiert man, dass Menschen beispielsweise mit den Dinosauriern zusammen gelebt haben, fehlt für die Entwicklung der „Krone der Schöpfung“ ganz einfach Zeit, da sich eine evolutionäre Fortentwicklung per Definition eben nur in ganz kleinen Schritten vollziehen kann. Die Säugetiere entwickelten sich aber erst nach dem angeblichen Aussterben der Dinosaurier vor rund 64 Millionen Jahren, obwohl es zu deren Lebzeiten kleine Säugetiere in Rattengröße gegeben haben soll. Beweist man aber die Koexistenz von Dinosauriern und Menschen, dann hat es diesen Zeitraum, in dem die Entwicklung der Säugetiere stattgefunden haben soll, nicht gegeben!

Artefakte aus einer falschen Zeit

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit kuriosen Funden und Widersprüchlichkeiten in unserem aktuellen Weltbild. Seltsame Artefakte werden in der einschlägigen Literatur sehr oft dokumentiert. So wurden ein Fingerhut, der in Kohle eingebettet war, ebenso wie ein Löffel, ein eiserner Kessel, eine Goldkette von 8 Karat, ein metallenes Schiff oder ein Gefäß mit Silbereinlage, eine Glocke aus Bronze sowie auch Pflanzen der jüngeren Vergangenheit an Orten gefunden, an denen entsprechende Funde nicht gemacht werden dürften. Die Kohle oder das Gestein, in der die Artefakte eingebettet waren, müssen logischerweise älter als das sie umgebende Material sein. Kohle selbst ist angeblich mindestens -zig Millionen Jahre alt, und die künstlich hergestellten Funde müssen daher älter sein! Gemäß dem uns gültigen Weltbild liegen aber zwischen dem Zeitpunkt der Entstehung der Kohle und der Entwicklung eines technisch begabten Menschen mindestens -zig Millionen Jahre. Insgesamt gesehen ist ein Zeiträtsel zu lösen, wenn die beschriebenen Funde echt sein sollen und, unser Weltbild müsste ganz neu geschrieben
werden.
In der Literatur findet man vereinzelt spärliche Hinweise auf einen fossilen Hammer, der komplett in altem Sandstein eingebettet war. Dieses das antike Werkstück umgebende Gestein wird aus geologischer Sicht auf ein Alter von 140 oder auch 400 Millionen Jahren geschätzt. Da der fossile Hammer in diesem Sandstein vollständig eingebettet war, muss er also älter als das ihn umgebende Gestein und vielleicht sogar älter als das Geschlecht er also älter als das ihn umgebende Gestein und vielleicht sogar älter als das Geschlecht der Dinosaurier sein, denn die Ära dieser Urtiere begann vor rund 250 und endete vor rund 54 Millionen Jahren.
Leider sind die entsprechenden Beschreibungen des fossilen Hammers in der einschlägigen Literatur sehr oberflächlich, und so beschloss ich, diesem Artefakt nachzuspüren und die Authentizität nachzuweisen – oder auch nicht. Meine letzte Information war, dass der Hammer früher in einem kleinen örtlichen Museum in der Kleinstadt Glen Rose, Texas, gelegen haben soll.
Auf jeden Fall waren meine Nachforschungen in Texas erfolgreich, und ich erhielt sogar eine genaue Nachbildung aus Kunststoff. Also sind entsprechende Artefakte doch allesamt gefälscht? Äußerlich ja, aber in diesem Fall nicht…
Der Hammer weist eine einfache, normale Form, fast wie ein in Deutschland üblicher Maurerhammer, auf. Der Stiel des antiken Hammers ist kristallin versteinert, sehr hart und in seiner Struktur intakt. Es konnte festgestellt werden, dass der Innenteil teilweise porös in Kohle umgewandelt wurde. Die Kombination von Verkohlung und Versteinerung ist sehr ungewöhnlich, wissenschaftlich nicht zu erklären, und mir ist kein ähnliches Fundstück auf der ganzen Welt bekannt. Das Alter von versteinertem Holz wird offiziell auf 100 bis 200 Millionen Jahre geschätzt. Es entsteht, wenn es als Ablagerung überschwemmter Flüsse oder Seen in der Erde lagert. Es wird durch im Wasser aufgelöste Silikate imprägniert, welche z.B. durch Vulkanasche geliefert werden. Diese Stoffe ersetzen den Wasserstoff- und Luftgehalt des Holzes und beginnen mit dem Versteinerungsprozess
durch Verkieselung, auch Silifizierung genannt. Dadurch können sehr hartes Opal oder Quarz entstehen, und das Endprodukt ist etwa fünfmal schwerer als das normale Kiefernholz.
Nach dieser kurzen Beschreibung des Hammerstiels liegt eigentlich schon klar auf der Hand, dass dieser fossile Hammer echt und alt sein muss! Wer das nicht glauben kann, sollte darlegen, wie man einen versteinerten Holzgriff mit in porös verwandelte Kohle im Innenteil mit modernen oder auch antiquierten Methoden herstellen kann!
Aber Menschen, die hochwertige Werkzeuge herstellen, gibt es – der wissenschaftlichen Lehrmeinung nach – doch erst seit ein paar tausend Jahren. Irgend etwas stimmt doch da mit der Zeitdatierung, den großen Zeiträumen der vergangenen Erdzeitalter oder aber wahrscheinlich beidem nicht. Ist die Menschheit jetzt -zig Millionen Jahre alt oder ist sie doch jung?

Untersuchung des Hammers

Die eingehenden Untersuchungen wurden unabhängig von verschiedenen Instituten vorgenommen. Hochentwickelte Elektronenmikroskope dienten hierbei der zerstörungsfreien Untersuchung der Struktur und der Zusammensetzung des Stahls, aus dem der Hammerkopf hergestellt worden war.
Das Ergebnis der Untersuchungen war mysteriös und rätselhaft zugleich, denn es stellte sich heraus, dass die chemische Zusammensetzung des Hammerkopfes aus 96,6% Eisen, 2,6% Chlor und 0,74% Schwefel besteht. Unglaublich, dieses Material besteht aus fast absolut reinem Eisen! Weitere Beimengungen oder Verunreinigungen konnten nicht nachgewiesen werden. Reines Eisen besitzt aber eigentlich eine geringe Festigkeit.

eisenhammer

Der fossile Hammer aus London in Texas. Er war ursprünglich komplett im Gestein eingeschlossen, nur das Ende des Hammerstiels schaute heraus. (Foto: Dr. C. Baugh, Druckerlaubnis erteilt)

Zu den zerstörungsfreien Prüfverfahren der Stahlgüte gehören das Röntgenverfahren, magnetische Prüfverfahren und Ultraschall-Verfahren. Mittels Röntgenaufnahmen wurde festgestellt, dass der Stahl des Hammerkopfes keine Einschlüsse oder Unregelmäßigkeiten aufweist. Also wurde er auf irgendeine Art und Weise vergütet und gehärtet. Eigentlich muss chemisch reiner Stahl, der nicht weiter behandelt worden ist, relativ weich sein. Aber aufgrund der nachgewiesenen gleichmäßigen Struktur scheint es sich um harten Stahl zu handeln, der durch eine hochentwickelte Technologie hergestellt wurde.
Das Untersuchungsergebnis ist einfach sensationell und fast utopisch zugleich, denn wer sich mit moderner Stahlherstellung nur einigermaßen auskennt, weiß, dass bei allen uns bekannten Herstellungsprozessen von hochwertigem Stahl Verunreinigungen durch Silizium oder Kohlenstoff zwangsläufig entstehen müssen! Ich unterstreiche nochmals fett das Wort „müssen“. Eine Stahlerzeugung ohne diese Verunreinigungen ist heute einfach gar nicht denkbar! Auch andere uns zur Stahlveredlung bekannte Beimengungen wie Kupfer, Titan, Mangan, Kobalt, Molybdän, Vanadium, Wolfram oder Nickel konnten nicht nachgewiesen werden. Diese und andere Elemente werden bei den uns bekannten Methoden der Stahlherstellung, je nach Anwendungsgebiet, zur Erzielung bestimmter Stahleigenschaften eingesetzt.
Hochwertiger Stahl in der hier vorliegenden Zusammensetzung kann durch unsere modernen Verarbeitungsmethoden also gar nicht hergestellt werden. Es stellt sich automatisch die Frage: Wer hat dann aber diesen Hammer produziert und zu welcher Zeit? Gemäß dem offiziellen Stand unserer Forschung und Wissenschaft kann dieser Hammer eigentlich überhaupt nicht vorhanden und nicht hergestellt worden sein. Ein gefälschter Hammerkopf ist damit grundsätzlich ausgeschlossen. Entsprechendes hatte ich ja auch schon für den Hammerstiel festgestellt.
Also zwei fälschungssichere Materialien, für die wir keine wissenschaftliche Erklärung haben, vereint in einem Werkstück. Außerdem war dieses antike Werkzeug komplett in solidem Gestein eingeschlossen. Na, wenn das kein Beweis für eine ganz andere Erd- oder Menschheitsgeschichte ist!
Wenn unsere Wissenschaft mit dem Ablauf der Erdgeschichte recht hat, bleibt nur eine Lösungsmöglichkeit:

Diesen Hammer hat ein Außerirdischer bei seinem Besuch auf der Erde verloren. Aber es gibt noch eine andere logische Erklärung, die ich im Verlauf eines von mir geplanten Buchprojekts (Erscheinungszeitpunkt wahrscheinlich Juli 1998) beschreiben werde. Allerdings steht die Lösung dieses Problems nicht im Einklang mit den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem gewohnten, geologisch geprägten Weltbild, da sie eine grundsätzlich andere Zusammensetzung der Atmosphäre, im Gegensatz zu der uns vertrauten Lufthülle, zur Zeit der Hammerherstellung voraussetzt und die Koexistenz von Dinosauriern, Säugetieren sowie des Menschen nachweist.

Wann wurde der Hammer hergestellt?

Nachweisbar war der ganze Hammer komplett, und er ist immer noch teilweise vom Sandstein eingeschlossen. Ein Teil des Metalls der Oberfläche des Hammerkopfes ging mit dem umgebenden Material des Felsens eine chemische Verbindung ein. Daraus folgt zwangsläufig, dass der Hammer vor der Entstehung des Steinmaterials entstanden sein muss! Das Alter des Gesteins wird von den Geologen auf mindestens 140, eventuell auch 400 oder sogar 500 Millionen Jahre geschätzt. Wenn diese Aussage stimmt, müsste dieser fossile Hammer mindestens genauso alt sein. Zwangsläufig würde die Menschheit auch nicht erst seit vielleicht vier Millionen Jahren existieren, sondern mindestens 140 Millionen Jahre, aus geologischer Sicht könnte sie möglicherweise auch 400 bis 500 Millionen Jahre alt sein. Alles hängt somit von der Datierung des Gesteins ab. Wird diese indirekte und direkte Zeitbestimmung erschüttert, und weist man einen Fehler in der ihr zugrundeliegenden theoretischen Grundlage nach, könnten der Hammer, damit aber auch das Kalkgestein und das Geschlecht der Dinosaurier, vielleicht nur 10 000 Jahre alt sein. Und genau das – die Unstimmigkeit und die grundsätzlichen Fehler der Methoden der Altersbestimmung – werde ich, im Rahmen meines geplanten Buchprojekts mit dem vorläufigen Arbeitstitel „Auch Dinos waren auf der Arche“, nachweisen. Gelingt mir dieser Nachweis, dann wäre das ganze Feld der erdgeschichtlichen Entwicklung für andere, und in sich schlüssigere Überlegungen, offen. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass die Erdzeitalter, im Sinne des Darwinismus, frei erfunden werden mussten, da eine Entwicklung der Arten ganz einfach sehr viel Zeit benötigt.
Da eine Fälschung des Hammers aufgrund der beschriebenen technischen, optischen, chemischen und physikalischen Eigenschaften nicht in Betracht kommt, hat die Wissenschaft somit das Alter der Menschheit im Sinne unseres gültigen Weltbildes unfreiwillig sehr weit in die Vergangenheit zurückverlegt. Eigentlich zu weit. Warum? Weil dann die bekannte Evolutionstheorie als reine Erfindung abqualifiziert ist. Der Mensch war
in diesem Fall schon vor den Affen da. Die können sich frühestens erst nach dem Verschwinden der Dinosaurier vor etwa 64 Millionen Jahren mit der danach beginnenden Evolution der Säugetiere langsam entwickelt haben. Ein grundsätzlicher Widerspruch zu den Aussagen der Wissenschaft. Eine rhetorische, aber im Sinne der Evolution durchaus folgerichtige, Frage stellt sich von selbst: Stammt der Affe jetzt von den Menschen ab? (1)
Eine Evolution und langsame, zufällige Entwicklung des Menschen durch viele Zufälle und Mutationen über lange Zeitepochen hinweg, stellt sich plötzlich als ein Märchen dar. Auf jeden Fall scheinen Menschen und Dinosaurier gleichzeitig in der gleichen Zeitepoche gelebt zu haben.
Fällt das Zeitalter der Dinosaurier, Menschen und vielleicht auch der Säugetiere in die gleiche Zeitperiode, dann kann es per Definition überhaupt gar keine Evolution gegeben haben.
Wie auch immer, bei meinem Besuch in Amerika wurde ich eingeladen, bei Ausgrabungen von versteinerten Fußspuren von Dinosauriern teilzunehmen, was ich auch dankend annahm. Worin die Sensation besteht? In dieser Sequenz mehrerer versteinerter Fußspuren eines dreizehigen Dinosauriers in ununterbrochener Rechts-Links-Folge wurden die Abdrücke eines barfuß laufenden Menschen nachgewiesen…
Anmerkung
(1) Diese These vertritt seit langem u.a. mit der These der Bipedie der französische Biologe und Zoologe François de Sarre, der u.a. davon ausgeht, dass Affen eine Degeneration aus der menschlichen Entwicklungslinie darstellen.

Quelle: http://www.efodon.de/html/archiv/vorzeit.htm

Gruß an die geschichtlichen und archäologischen Hammer

TA KI

 

5 Kommentare zu “Die Evolution, frei erfunden?

  1. „Nun, so merket, wo die Tierwelt anfängt!“:
    .
    03.10.2013 – Lichtteilchen bilden Moleküle – Forscher aus den USA haben ein neues Verhalten von Photonen entdeckt: Unter bestimmten Umständen interagieren die Lichtteilchen und bilden Moleküle.
    http://www.golem.de/news/neuer-materiezustand-lichtteilchen-bilden-molekuele-1309-101819.html
    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/10/03/neuer-materiezustand/
    .
    “Unter bestimmten Umständen interagieren die Lichtteilchen und bilden Moleküle”:
    .
    Lorberschriften ca. 1850:
    .
    [GS.02_070,22] … Denn wenn ihr die Größe der Erde betrachtet, so werdet ihr es auch begreifen können, welche Zeiten-Multiplikation dazu erfordert wird, um aus dem völlig nichtigen Lichtäther einen Tautropfen zu gewinnen und diesen hernach freilich wohl durch steten und stets mehr potenzierten Zuwachs bis zur gegenwärtigen Größe der Erde sich ausdehnen und endlich verfesten zu sehen….
    .
    [HiG.01_40.08.15,07] Nun, so merket, wo die Tierwelt anfängt! – Ihr werdet meinen, das Wasser sei die Mutter der Tiere. Allein es ist dem nicht so. Denn wo ihr mit dem Mikroskope in einem Tropfen des Wassers animalische Lebensformen entdeckt, da steht das Reich der Tiere schon auf der tausendsten Stufe der Fortbildung.
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    [HiG.01_40.08.15,08] Die erste Klasse der Tierwelt sind die unendlich kleinen Bewohner des Äthers. Sie sind in demselben ungefähr das, was ihr in eurer Sprache „Atome” nennet und sind so außerordentlich klein (wohlgemerkt nur eurem Auge), daß auf einem Punkte, den ihr nur unter einer starken Vergrößerung als solchen entdecken könnt, schon mehrere Trillionen überflüssigen Platz fänden.
    .
    [HiG.01_40.08.15,09] Wenn ihr solche Tierchen mit euren Augen entdecken wolltet, so müßtet ihr einen solchen Punkt trillionenmal vergrößern können, was euch im irdischen Leben wohl nie gelingen wird, allda nie ein sterbliches Auge die Dinge in ihrer Wahrheit wird schauen können, sondern nur das Auge des Geistes.
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    [HiG.01_40.08.15,10] Nun werdet ihr fragen, woher diese Tiere kommen und wie sie entstehen? – Da sage Ich euch: Diese Tiere entstehen aus dem Zusammenflusse der Sonnenlichtstrahlen, welche sich allenthalben in dem unermeßlichen Schöpfungsraume begegnen. Und daher wird es euch auch verständlich klar werden, wozu das viele Licht, welches der Sonne in die weiten, leer scheinenden Räume entströmt, von Mir, gewiß nicht unweise, verwendet wird.
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    [HiG.01_40.08.15,11] Die Gestalt dieser Tiere ist die einer Kugel, deren Oberfläche äußerst glatt ist. Ihre Nahrung ist die Essenz des Lichtes. Und ihre Lebensdauer ist der trillionste Teil einer Sekunde, worauf sie – nach ihrem Ableben zu Trillionen sich einend – eine zweite Klasse von Wesen zu bilden anfangen, die sich zwar hinsichtlich der Größe von ihren Vorgängern um nicht gar vieles unterscheiden; nur wird ihr Leben um soviel konzentrierter, so zwar, daß sie schon ein Bedürfnis nach Nahrung empfinden; daher sie auch schon mit einem Organe versehen und unter dem Ausdrucke „Monaden” zu verstehen sind.
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    [HiG.01_40.08.15,12] Diese Tiergattung hat ihren Lebensraum schon in der Planetensphäre, d.h. in dem Bereiche, allda Planeten um die Sonne kreisen. Ihre Lebensdauer ist der tausendbillionste Teil einer Sekunde. Sehet, wie groß auch der Unterschied zwischen der Lebensdauer eines Atomes und einer Monade ist, so ist er aber für euch – eurem natürlichen Wahrnehmen nach – doch ein ganz unmerkbarer, da ihr mit euren Sinnen den trillionsten und tausendbillionsten Teil wohl niemals unterscheiden möchtet. Und doch wird euch die Rechnung einen ungeheuren Unterschied zeigen. – Nun auf gleiche Weise wird fast unter gleicher Gestalt eine Klasse nach der andern mit einem stets potenzierteren Leben gebildet, bis endlich das Leben solcher Wesen zu einer solchen Potenz gediehen ist, daß es anfängt, sich an der obersten Luftregion als ein lichtvoller, bläulicher Dunst anzusiedeln.
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    [HiG.01_40.08.15,13] Die Lebensdauer dieser Wesen ist dann schon nach und nach bis zum tausendmillionsten Teile einer Sekunde angewachsen. Da geschieht es dann öfter, daß sich durch einen innern Trieb viele Trillionen und Trillionen solcher Blaulicht-Tierchen ergreifen und zur Fortbildung einer höheren Klasse begatten.
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    [HiG.01_40.08.15,14] Ein solcher Prozeß wird dann euren Augen unter der Gestalt einer sogenannten Sternschnuppe sichtbar. Das Leben vieler solcher Tierchen tritt dabei aus ihren leichten Larven und vereinigt sich dann wieder zu einem Leben. Die Larven aber fallen dann vermöge ihrer Lebenskraft-Kompression als scheinbare, oft als weichere, oft aber auch schon als steinfeste, sogenannte „Meteoroliten“ zur Erde und vermehren die Erde mit ihrer toten Wesenheit.
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    [HiG.01_40.08.15,15] Die nun freigewordenen Tierchen-(Seelen) sammeln sich dann gerade auf der spiegelglatten Oberfläche der atmosphärischen Luft in großen Massen und werden euch sichtbar als sogenannte „Lämmerwolken“. Bei diesen Tierchen, die noch immer unendlich klein sind für euer Auge, findet schon eine Reproduktion ihresgleichen statt, welche jedoch nicht permanent, sondern intermittierend ist. Denn wenn sie sich bis zu einer gewissen Masse und großen Anzahl vermehrt haben, dann werden sie vermöge der entlebten, freigewordenen Lebenshülschen schwerer und schwerer und sinken dann unter die Oberfläche des Luftmeeres. Dadurch geschieht wieder eine gewisse Vermählung erwähnter Tierchen-Massen mit dem in der Luft konzentrierten wärmehaltigen Lichte, welches unter dem sogenannten „elektrischen Stoffe“ verstanden wird.
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    [HiG.01_40.08.15,16] Dadurch wird nun sogleich eine schon vollkommenere, sehr lebhafte Klasse gebildet, und diese füllt dann die Luft in dichter Wolkengestalt.
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    [HiG.01_40.08.15,17] Wenn dann – was freilich nur periodisch geschieht, je nach dem mehr oder minder starken Ausströmen des Lichtes aus der Sonne (was von den verschiedenen, euch noch unbekannten, großen Prozessen auf dem Sonnenkörper herrührt) – nach euren Begriffen diese Wolken vermöge ihrer schon wieder potenzierten Reproduktionskraft zu einer großen Masse herangewachsen sind, allda geschieht dann wieder ein Klassenwechsel. Das Leben entbindet sich aus den noch immer kugelförmigen Larven, welche jetzt schon so groß sind, daß sie unter einem starken Mikroskope bereits wahrgenommen werden können, und fährt dann urplötzlich mit großer Schnelligkeit und großem Getöse als sichtbarer Blitz zur Erde, oft auch wieder in die feuchten Teile der Luft – und teilt sich sogestalt in großer Schnelle teils der Materie, teils der Vegetation der Pflanzenwelt, hauptsächlich aber einer in seiner Lebenssphäre ihm zunächstliegenden Tierklasse mit.
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    [HiG.01_40.08.15,18] In die entleerten Larven aber zieht sich alsogleich beim Austritte des Lebens aus denselben die Feuchtigkeit der Luft, welche Feuchtigkeit eigentlich eine wohlgesegnete Substanz Meiner Barmliebe ist, und fällt dann nach Vereinigung vieler solcher segenerfüllter Larven als Regen zur Erde.
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    [HiG.01_40.08.15,19] Nun erst fängt ein irdisches Tierleben an, und zwar in den Zwischenräumen solcher wassergefüllter Hülschen, und saugt die Nahrung aus Meiner Barmliebe.
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    [HiG.01_40.08.15,20] Wenn dann nun die erlösten und freigewordenen Geister aus dem unteren Pflanzenreiche solches gewahr werden, alsdann treten sie nach Meiner Ordnung alsobald aus ihren Hüllen, vereinigen sich mit diesem gleichsam elektrischen Tierleben zu Millionen in eines und bilden die euch schon etwas bekannten sogenannten Infusionstierchen; wovon ihr euch überzeugen könnet, so ihr was immer für eine Pflanze nehmet, dieselbe ins Wasser leget und einige Zeit stehen lasset. Wenn ihr dann einen großen Tropfen unter ein gutes Mikroskop bringet, so werdet ihr da sobald schon in einem nur sandkorngroßen Punkte gar viele frei lebende und sich bewegende, geformte Wesen entdecken. Das ist nun die erste Tiergattung, die in der sichtbaren Materie dem aufmerksamen Beobachter zum Vorscheine kommt.
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    [HiG.01_40.08.15,21] Jedoch werdet ihr nach Verlauf einer längeren Zeit in einem solchen Tropfen nicht nur eine, sondern wohl tausenderlei Tiergattungen entdecken, die sich in ihrer Form und Benehmungsweise wesentlich unterscheiden. Und ihr müßt ja nicht meinen, daß diese Tiere zugleich entstehen, sondern da geht immer eine Klasse durch die Vereinigung aus einer andern hervor.
    .
    [HiG.01_40.08.15,22] Wenn ihr sehr gute Instrumente besitzen würdet, welche bis jetzt freilich noch nirgends in erwünschter Vollkommenheit vorhanden sind, so würdet ihr in der Beschaffenheit einer höheren Klasse noch deutlich zahllose Formen einer unteren Klasse entdecken. Denn da geht eine zweifache Zeugungsweise vor sich, nämlich die von Seinesgleichen und die einer höheren Klasse, welches auf folgende Weise geschieht:
    .
    [HiG.01_40.08.15,23] Eine höherstehende Tierklasse nämlich verschlingt sehr gefräßig eine Unzahl Lebewesen aus der unteren Klasse. Dadurch wird nun aus dem materiellen Substrate und der individuellen Beschaffenheit der höheren Klasse Seinesgleichen reproduziert. – Jedoch was die vielen dadurch freigewordenen geistigen Potenzen in einer solchen höheren Klasse betrifft, so bilden diese – sich wieder einend – immerwährend eine noch höhere Klasse, welcher Akt dem materiellen Auge freilich niemals sichtbar werden kann, da er ein geistiger ist.
    .
    [HiG.01_40.08.15,24] Und so geht es von Stufe zu Stufe höher, bis wieder ein Kreis von tausend Gattungen durchgegangen ist. Allda geschieht dann wieder ein sichtbarer, großartiger Prozeß, welcher sich durch Stürme oder sonstige große Bewegungen im Wasser kundgibt, allwann solche Geister schon mächtig werden und ihre Gegenwart in den Winden fühlen lassen. – Da geschieht dann eine Teilung. Einige vereinigen sich zu allerlei Gewürm der Erde, andere aber zu dem Gewürm des Wassers. Und diese Weiterzeugung geschieht dann durch Bewegung von sichtbaren größeren Hülsen, welche ihr schon „Eierchen“ nennt, woraus dann wieder ein und dieselbe Gattung sich reproduziert zur Aufnahme einer vielfältigeren unteren Klasse.
    .
    [GS 2.124.6] Aber alles dessen ungeachtet bleibt sich der Grundstoff gleich; und ihr könnet auf chemischem Wege alle Materie zerlegen, wie ihr nur immer wollt und könnt, und dennoch werdet ihr bei der letztmöglichen Zerlegung auf nichts als zwei Urgrundstoffe kommen, nämlich auf den euch wohlbekannten sehr flüchtigen Kohlenstoff und auf den zusammenziehenden Sauerstoff.
    http://www.j-lorber.de/

  2. Pingback: Die Evolution, frei erfunden? | das Erwachen der Valkyrjar | behindertvertriebentessarzblog

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