Zwangsgeschlossene Burger-King-Filialen bleiben zu


Die Skandalfirma Yi-Ko-Holding hat auch mit neuem Eigentümer bei der Burgerkette keine Chance. Damit ist die Gefahr einer Pleite gestiegen. Und die Zukunft für 3000 Beschäftigte ungewiss.

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Die Verhandlungen zwischen Burger King und dem gekündigten Franchisenehmer Yi-Ko-Holding über die Wiedereröffnung der 89 geschlossenen Filialen sind gescheitert. „Es war in der Kürze der Zeit und mangels ausreichender Informationen nicht möglich, die potenziellen Risiken in der ehemaligen Yi-Ko abzuschätzen“, sagte ein Sprecher von Burger King der „Welt“.

Das Unternehmen bedauere, vor allem mit Blick auf die Mitarbeiter, dass die Verhandlungen bislang noch zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Zukunft der geschlossenen Restaurants und damit auch der 3000 betroffenen Mitarbeiter ist damit ungewiss. „Wir werden weiter versuchen, eine Lösung für die unverzügliche Wiedereröffnung der Restaurants und die Sicherung der Arbeitsplätze zu finden“, beteuerte der Sprecher.

Eine Lösung mit Yi-Ko scheint allerdings nicht mehr denkbar. Dass der einstmals größte Franchisenehmer, dem Burger King Mitte November wegen wiederholten Verstößen gegen das Arbeitsrecht gekündigt hatte, in den vergangenen Wochen seine Eigentümerstruktur verändert und dazu in Abstimmung mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter versprochen hatte, beeindruckt die Burger King-Führung jedenfalls nicht.

Intensive Verhandlungen ohne Ergebnis

Der Fast-Food-Riese strebt eine Übertragung der Restaurants an einen neuen Eigentümer an, also an neue Franchisenehmer. Denn selbst übernehmen will Burger King den Betrieb der Filialen nicht. Zu der geplanten Konstruktion gab es in den vergangenen Wochen intensive Verhandlungen mit potenziellen Investoren, wie in der Branche zu hören ist.

Und noch zu Wochenbeginn war von einem „guten Weg“ die Rede, auf dem sich die Gespräche befinden würden. Sogar ein Gerichtstermin vor dem Landgericht München I, bei dem über den Widerspruch von Yi-Ko gegen eine von Burger King erwirkte einstweilige Verfügung verhandelt werden sollte, wurde auf Wunsch den Beteiligten abgesagt, um die Gespräche nicht zu gefährden.

Dass die Gespräche nun gescheitert sind, wird mit zu hohen finanziellen Risiken begründet, etwa in Bezug auf noch ausstehende Sozialabgaben. Möglicherweise spekulieren die Investoren aber auch auf eine Insolvenz der Yi-Ko, was den Kaufpreis nochmal senken könnte.

Zwei Drittel der Beschäftigten warten auf ihr Geld

Die Gefahr einer Pleite jedenfalls ist für Yi-Ko nach dem Scheitern der Gespräche gestiegen. Zumal die Gehälter für den Großteil der Mitarbeiter fällig werden. Zwar hat Yi-Ko-Inhaber Alexander Kolobov dem Vernehmen nach die Löhne der Angestellten in Leitungspositionen bezahlt, also beispielsweise von Restaurantleitern.

Rund zwei Drittel der Beschäftigten dagegen warten noch immer auf ihre November-Gehälter. Nach Aussagen der Mitarbeiter wird das Geld üblicherweise zwischen dem Siebten und dem Zehnten eines Monats ausgezahlt. Yi-Ko war bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article135220009/Zwangsgeschlossene-Burger-King-Filialen-bleiben-zu.html

Gruß an die Gesundesser

TA KI

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Ein Kommentar zu “Zwangsgeschlossene Burger-King-Filialen bleiben zu

  1. Himmel sei Dank machen diese elendigen Fressbuden zu.
    Schade um die 3000 Beschäftigten, die versuchen ja auch nur zu überleben.
    Aber sind wir doch mal ehrlich, in jeder Branche droht die Arbeitslosigkeit…. wer jammert um die Verschwiegenen, die die ehrliche Handarbeiten taten? Das sind so einige mehr wie nur 3000. Deren Problem war, sie waren keine Büttel für die Großkonzerne.

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