Dresdner wehren sich gegen Asyl im Hotel


Während am Montagabend in der Dresdner Innenstadt Tausende Anhänger und Gegner der Pegida-Bewegung demonstrierten, stellte sich Oberbürgermeisterin Helma Orosz im Ortsamt Leuben der Kritik am Asylkonzept der Stadt. Im Mittelpunkt der Einwohnerversammlung standen die Pläne für ein Übergangswohnheim für Asylbewerber im Ortsteil Laubegast. Im Hotel „Prinz Eugen“ sollen ab Februar kommenden Jahres 94 Asylbewerber untergebracht werden. Das lehnen die Anwohner ab. Noch vor Beginn der Einwohnerversammlung überreichten sie der Oberbürgermeisterin eine Petition mit 5.700 Unterschriften.

dresden hotel

In einer ruhigen und sachlichen Diskussion verlangten die Einwohner von der Stadt eine offenere Informationspolitik. Sie kritisierten, zu spät und zumeist aus der Zeitung über die Pläne zur Aufnahme von Asylbewerbern erfahren zu haben. Oberbürgermeisterin Helma Orosz räumte Versäumnisse ein. Weil die Asylbewerberzahlen so plötzlich angestiegen seien, habe die Stadtverwaltung viele Dinge gleichzeitig regeln müssen. Orosz zufolge käme man nun mit den Bürgern besser ins Gespräch. Auch würden Vorschläge der Anwohner aufgegriffen und geprüft.

Orosz stellt Lösungen in Aussicht

Die Bürger mahnten an, dass Ehrenamtliche der Gemeinde nicht Lückenbüßer sein dürften für einen zu hohen Betreuungsschlüssel bei Asylbewerbern. Die Oberbürgermeisterin versprach auch hier bessere Bedingungen. Dafür stünde jetzt mehr Geld von Bund und Land zur Verfügung. Noch in dieser Woche solle das Geld verteilt werden, so Orosz.

Stadt ist in der Bredouille

Die Oberbürgermeisterin wies in dem Gespräch auf die schwierige Lage in Dresden hin. Durch die gute Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren seien nur wenige freie Grundstücke oder leer stehende Häuser vorhanden. Deswegen suche man mit Hochdruck nach geeigneten Standorten für Asylbewerberheime.

Die Sorge einiger Anwohner, dass zu viele Asylbewerber kämen und die Stadt damit überfordert würde, räumte Orosz aus. Der Ausländeranteil in Dresden betrage nur 4,8 Prozent. Darin seien auch Europäer enthalten, die schon viele Jahre in Dresden lebten und arbeiteten. Orosz zufolge sollen Asylbewerberanträge künftig schneller bearbeitet werden. Ziel sei es, in drei Monaten zu einem Ergebnis zu kommen. Bisher dauern die Verfahren laut Orosz bis zu 15 Monate.

Am Donnerstag will der Dresdner Stadtrat über das Asylkonzept für den Stadtteil entscheiden. Der Leubener Ortsbeirat hat dem Konzept nur mit Änderungen zugestimmt – dazu gehört auch der Verzicht auf den Umbau des Hotels „Prinz Eugen“.

Quelle: http://www.mdr.de/nachrichten/einwohnerversammlung-asylbewerberheim-dresden-leuben100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Danke an Denise

Gruß an die Dresdener

TA KI

5 Kommentare zu “Dresdner wehren sich gegen Asyl im Hotel

  1. Bei 530.000 Einwiohner haben die Probleme mit 94 Asylsuchenden? Haben die Dresdner nichts bessers zu tun? Ich dachte die backen um diese Zeit alle Christstollen.

    • Das Problem liegt wesentlich tiefer als Dir bewußt zu sein scheint…
      Es sind nicht nur die Dresdner- es geht auch nicht um „nur 94 Asylsuchende“, es geht um Sozialleistungen die den Menschen unseres Landes verwehrt bleiben ( siehe unsere Rentner die eine „O“-Runde nach der Anderen fahren wobei die Preise für Dinge des täglichen Lebens ständig steigen- an die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes darf bei der Höhe des Eigenanteils kaum noch zu denken sein)- Asylbewerber werden gerade in 100.000er Größenordnungen ins Land geschleust- mit Fachkräftemangel kann hier kaum argumentiert werden, denn die Personen die hier rein geholt werden sind meist nicht mal des Schreibens und Rechnens mächtig, von Umgangsformen ganz zu schweigen-
      und jetzt bitte nicht der „Gutmenschennummer a la: ….sie kommen aus Kriegsgebieten und sind auf der Flucht….-
      wenn das jemals so gewesen wäre hätten wir weniger Kulturbereicherer mit kriminellem Hintergrund…

      • Wahrlich das Problem liegt tiefer unda gebe ich Dir Recht. Nur will niemand darüber sprechen. Wir haben heute ein Unterdeckung der Geburtenzahl von ca. 200.000. Macht in 5 Jahren 1.000.000 fehlende Einwohner. Das ist nicht nur bei uns so, sondern in allen westlichen Ländern. Momentan lässt sich nur mit Zuwanderern eine halbwegs stabile Bevölkerung erhalten. Das ist den Menschen die hier protestieren gar nicht bewusst. Die Zahlen mögen am Anfang nicht dramatisch erscheinen, doch der Umkipppunkt kommt rasch. Per saldo ist es immer noch wirtschaftlicher jemand ins Land zu holen da er die schwindende Nachfrage anhebt.
        Wenn man sich den Steuerbetrug ansieht, sehe ich Kulturbereicherer mit kriminellem Hintergrund eher auf Seite der Einheimischen und wenn ich mir die Bewegung ansehe kommt mir einr ziemlich böser Verdacht: Alles gewollt um die Bevölkerung zu verängstigen. Mit Angst sind die Menschen so leicht lenkbar wie eine Herde….

        • Nun gehen wir mal ins Eingemachte….

          Die Unterdeckung der Geburtenzahl läßt sich in keinem Land der Welt durch Einschleusung mit fruchtbaren Zuwanderern ohne kulturellen und intellektuellen Hintergrund gewährleisten- nur Menschenfleisch in Form von Personenzahlen sichert keineswegs die Strukturen einer Gesellschaft in Gänze.

          Die Bevölkerung- das Volk eines Landes stabil zu halten sollte und MUß das erste Anliegen einer jeden Regierung sein- dumm ist bei uns nur, daß die Souveränität unseres Volkes nicht gewährleistet ist und wir fremdregiert werden – und da gebe iCH Dir recht: Die wenigsten wissen darum!!!<

          Den Steuerbetrug jedoch in Kontext mit Raub, Mord aus Habgier ( ergo= Niederen Gründen) und Vergewaltigung zu setzen ist mehr als beschämend..

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