RELIGULOUS


religulousTäglich sind 20 unterbezahlte Kinder in Taiwan damit beschäftigt, für Sie im Internet nach einer spannenden Doku zu suchen. Heute haben sie Bill Mahers tolle Dokumentation über Religionen rausgesucht. Bill Maher wagte sich mit diesem Dokumentarfilm an den Un- und Wahnsinn von Religionen heran. Zusammen mit Borat-Regisseur Larry Charles hat Maher eine herrliche Satire auf alle Religionen gemacht.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+Krass+Doku+RELIGULOUS+de+/522187/detail.html

Gruß an die Irrgläubigen

TA KI

 

Werbeanzeigen

BHW kündigt zu Weihnachten- Bausparkassen werfen Altkunden raus


Von Axel Witte

Teure Sparer fliegen raus. So einfach und konsequent verfahren derzeit die Bausparkassen mit 25.000 belastenden und allzu treuen Altkunden. So auch die BHW, die meint, eine entsprechende Rechtfertigung im BGB gefunden zu haben. Doch der Schuss könnte nach hinten losgehen.

In Zeiten extrem niedriger Zinsen für das Ersparte erfreut sich manch Einer an seinem alten, gutverzinsten Bausparvertrag – oder besser: wird erinnert. Denn eine Bausparkasse nach der anderen kündigt alte, teure Verträge. Und es scheint, dass einigen Vertretern der Branche jedes Mittel recht ist, um ihre Kunden um die ehemals stark umworbenen Produkte zu bringen.

Vor allem wer in den neunziger Jahren einen Vertrag abgeschlossene hat und diesen nun als Geldanlage nutzt, konnte in den letzten Jahren von einer überdurchschnittlichen Verzinsung profitieren. Denn Kunden erreichen bis zum Vertragsende – also wenn die Bausparsumme erreicht ist – durch Basis- und Bonuszinszahlungen leicht eine Rendite von vier bis fünf Prozent Zinsen pro Jahr. Gesellen sich noch Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage dazu, sind über sechs Prozent möglich. Das sind prächtige Konditionen.

Doch damit soll nun auch bei der BHW Bausparkasse Schluss sein. Nachdem sich bereits unter anderem Wüstenrot und die LBS Bayern von teuren Altlasten getrennt haben, legt die BHW nun nach. Schon vor zwei Jahren hatte das Unternehmen trickreich versucht, die belastenden Sparer loszuwerden. Klar ist, wer seinen Vertrag überspart hat, dem kann gekündigt werden. Dies ist richterlich durch das Landgericht Hannover und das Oberlandesgericht Celle entschieden. Clevere Sparer stoppten rechtzeitig ihre Einzahlungen, um möglichst lange etwas von ihren Verträgen zu haben. Bei allen anderen zum Teil gewagten Interpretationen der Vertragsbedingungen gibt es noch keine höchstrichterliche Entscheidung durch den Bundesgerichtshof.

„Rendite-Renner“ nicht mehr gefragt

Die BHW beruft sich bei den jüngsten Kündigungen darauf, dass die entsprechenden Verträge seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif seien und diese als reine Sparanlage genutzten Bausparverträge zweckentfremdet würden. Die Bausparkasse zitiert dazu das ordentliche Kündigungsrecht des Darlehensnehmers, das im BGB geregelt ist. Verbraucherschützer sind allerdings der Meinung, dass sich dieses Kündigungsrecht auf andere Vertragskonstellationen bezieht.

So oder so, die Bausparkassen begründen ihre Trennungsoffensiven im Allgemeinen damit, das Kollektiv der Bausparer schützen zu müssen. Denn die allzu treuen Sparkunden belasten die anderen Kunden, die mit ihren Verträgen tatsächlich eine Immobilienfinanzierung bezwecken.

Im Falle der BHW ist eine derartige Argumentation neben dem Verweis auf ihr Kündigungsrecht jedoch höchst zweifelhaft. Wurden die gekündigten Verträge seinerzeit doch gerade wegen ihrer hohen Verzinsung auch alternativ zum Bauspardarlehen als „Rendite-Renner“ angepriesen (Werbe- und Vertragsmaterial liegen der n-tv.de Redaktion vor).

Auf n-tv.de Anfrage teilt die BHW mit, derzeit über einen Bestand  von ca. 3,6 Millionen Bausparverträgen mit einer Bausparsumme von etwa 109,6 Milliarden Euro zu verfügen. Das Volumen der aktuell betroffenen 25.000 Verträge liegt damit deutlich unter der 1-Prozent-Marke des Bestandes.

Betroffene Bausparer solten der Kündigung zunächst umgehend schriftlich widersprechen und ihre Verträge dann bei den Verbraucherzentralen auf Vertragsfortführung überprüfen lassen, was schon in einigen Fällen zum Erfolg führte. Darüber hinaus können sie sich auch über die Schlichtungsstelle der Bausparkassen gegen die Kündigung wehren. Bedacht werden sollte hier allerdings, dass der Ombudsmann von den Bausparkassen bezahlt und besetzt wird. Im Zweifelsfall bleibt nur der Klageweg.

Ungeachtet dessen sind die Bausparkassen gut beraten, sich an die einst gegebenen Vertragsversprechen zu halten und nicht im Kleingedruckten nach Ausflüchten zu suchen, um sich ihrer Verpflichtungen zu entledigen. Andernfalls steht die dauerhafte Akzeptanz der Branche infrage.

Quelle: http://www.n-tv.de/ratgeber/Bausparkassen-werfen-Altkunden-raus-article14199736.html

Gruß an die Geprellten

TA KI

Russland verstärkt Luftwaffenbasis in Weißrussland


9EN_00919715_0065

Vor dem Hintergrund der Abkühlung mit der Nato verstärkt Russland seinen Luftwaffenstützpunkt in Weißrussland. In Bobrujsk sollen mehr Kampfjets und Hubschrauber als bisher geplant stationiert werden, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag bei einem Treffen mit dem weißrussischen Amtskollegen Andrej Rawkow ankündigte.

Diese Verstärkung sei für die Sicherheit des gemeinsamen Luftraums Russlands und Weißrusslands, sagte Schoigu. Genaue Zahlen nannte er nicht. Laut Schoigu muss Russland wegen der außenpolitischen Situation in Europa die militärische Zusammenarbeit mit Weißrussland ausbauen.

Schoigu hatte bereits im Frühjahr 2013 den Bau eines neuen Luftwaffenstützpunktes in Weißrussland angekündigt und die Lieferung von S-300-Fla-Raketensystemen zugesagt, um die weißrussische Luftabwehr zu stärken. Im vergangenen Sommer gab das Verteidigungsministerium in Moskau der Gratis-Lieferung grünes Licht. Erste russische Su-27-Kampfjets sind bereits in Bobrujsk stationiert. Vier S-300-Systeme sollen bis Jahresende dem Nachbarland übergeben werden. Der weißrussische Verteidigungsminister sagte bei dem Treffen, dass die russischen S-300 im Oktober 2015 in Dienst gestellt würden.
Quelle: http://german.ruvr.ru/news/2014_12_23/Russland-verstarkt-Luftwaffenbasis-in-Wei-russland-5130/

Gruß an die Besonnenen

TA KI

Vorwort zu: Die weitreichenden Arme des „auserwählten Volk“ Satans


PDF Download: http://www.file-upload.net/download-10028428/Vorwort-zu–Die-weitreichenden-Arme-des-auserw–hlten-Volk-Satans.pdf.html

Augen auf „Neues“ – Vorwort zu: Die weitreichenden Arme des „auserwählten Volk“ Satans

Hiermit stelle ich euch das Vorwort meines baldigen Videos vor,
denn der hochbrisante Inhalt wird nicht bei jeden Zuspruch finden,
deshalb habe ich lange überlegt ob ich das kommende Video erstellen sollte…
Aber ich denke das es jetzt an der Zeit ist, das das Unausgesprochene endlich Kund gegeben wird und ein Gehör findet.
Es wurde schon oft darüber berichtet wer hinter all diesem heutigen Übel stecken könnte,
wie Wirtschaftskriese, Terrorkriege, Zinsknechtschaft und Drangsal etc.
Wie es einst die Ältesten schon wussten und es überlieferten, nimm ich mir ihre Erkenntnisse unbefangen zu Herzen,
denn ohne eine „vernünftige“ Aufarbeitung der Vergangenheit kann es keine gloreiche Zukunft geben!
In diesem Video trage ich auch vor, wie weit die satanischen Wurzeln und deren Fangarme wirklich reichen könnten!

Für mehr Informationen, schauteuch bitte das Video oder das PDF an 😉

LG Chembuster33

Danke Marco

Schöne Rauhnächte

TA KI

Haithabu


kurs_haithabu

Lage von Haithabu/Hedeby an der Südgrenze des wikingerzeitlichen Nordgermanenlandes.haithabu-ol

Haithabu  (altnordisch Heiðabýr, aus heiðr = Heide, und býr = Hof; dänisch Hedeby, lateinisch Heidiba) war eine bedeutende Siedlung dänischer Wikinger. Der Ort gilt als erste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und war ein wichtiger Handelsort und Hauptumschlagsplatz für den Handel zwischen Skandinavien, Westeuropa, dem Nordseeraum und dem Baltikum.

Haithabu lag auf der Kimbrischen Halbinsel am Ende der Schlei in der Schleswigschen Enge (Isthmus) zwischen Nordsee und Ostsee in der Nähe des historischen Ochsenwegs (oder Heerweg). Der Ort gehörte wohl zur damaligen Verwaltungseinheit Arensharde. Heute gehört das Gebiet zu Deutschland, und das Gelände ist ein Teil der Gemeinde Busdorf bei Schleswig im Kreis Schleswig-Flensburg.

Der seit über neun Jahrhunderten verlassene Ort Haithabu ist gemeinsam mit dem Danewerk das bedeutendste archäologische Bodendenkmal in Schleswig-Holstein.

Lageplan

 Geschichte:  haithabu2Nach der Völkerwanderung, in deren Verlauf die Angeln und viele Sachsen vermutlich nach England auswanderten, drangen Dänen und Jüten in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts von Norden bis zur Schlei und zur Eckernförder Bucht vor. Das Gebiet scheint zu diesem Zeitpunkt nur dünn besiedelt gewesen zu sein. Spätestens um 770 wurde Haithabu gegründet und sehr bald der bedeutendste Handelsplatz der Dänen. Im 9. Jahrhundert entstand eine zweite Siedlung weiter nördlich und eine weitere Siedlung am Haithabu-Bach dazwischen. Ende des 9. Jahrhunderts wurden der nördliche und südliche Teil der Siedlung aufgegeben. Der mittlere Teil am Haithabu-Bach wurde weiter benutzt und durch Wälle in die dänischen Grenzanlagen des Danewerks eingebunden.

Gedenkstein an die Erstnennung von Sliesthorp (= Haithabu) im Jahre 804

Durch die Zerstörung des konkurrierenden slawischen Handelsortes Reric in der Nähe von Wismar durch den dänischen König Gudfred im Jahr 808 und die anschließende Zwangsumsiedlung der Kaufleute nach Haithabu entwickelte sich die Stadt rasch zur Handelsstadt, noch bevor Dänemark Einheit erlangte. Seit 811 markierte die einige Kilometer südlich fließende Eider die Grenze zum Frankenreich, was die Bedeutung Haithabus noch vergrößerte. Die Lage des Ortes war sehr günstig, denn die Schlei, ein langer Arm der Ostsee, war schiffbar, und zugleich verlief hier die uralte Nord-Süd-Route, der Ochsenweg. Wahrscheinlich wurden hier zudem Handelsgüter verladen, die über Land nur wenige Kilometer weit bis zur Eider gebracht und von dort weiter zur Nordsee verschifft wurden – und umgekehrt.

Vom 9. bis ins 10. Jahrhundert war Haithabu mit seinen mindestens 1000 ständigen Einwohnern ein wichtiger, überregional bekannter Handelsplatz. Hier wurden auch eigene Münzen geprägt. Andere Handelszentren in Nord- und Westeuropa, ohne die Haithabu keine solche Bedeutung hätte erlangen können, waren zu dieser Zeit u. a. Västergarn (zuvor Paviken) und Vallhagar auf Gotland, Avaldsnes, Kaupang, Skiringssal und Spangereid (Norwegen), Birka, Löddeköpinge und Sigtuna (Schweden), Domburg, Dorestad und Witla (Niederlande), Quentovic (Frankreich), Nowgorod (Russland), Ribe und Tissø (Dänemark) und an der südlichen Ostseeküste Jomsburg (Vineta), Menzlin, Ralswiek, Truso (bei Danzig) und Wiskiauten (bei Cranz), sowie Seeburg im Baltikum. Um 890 unternahm Wulfstan von Haithabu im Auftrag Alfred des Großen eine Reise nach Truso.

Im Jahr 934 besiegte der ostfränkisch-sächsische König Heinrich I. die Dänen unter König Knut I. in der „Schlacht von Haithabu“ und eroberte die Stadt anschließend. Damit fiel das Gebiet zwischen der Eider und der Schlei für etwa ein Jahrhundert an das Ostfränkische bzw. Römisch-Deutsche Reich. Das lokale skandinavische Herrschergeschlecht blieb aber noch eine Generation im Amt.

Haithabu war jetzt wegen seiner Lage an den Handelswegen zwischen dem Fränkischen Reich und Skandinavien sowie zwischen Ostsee und Nordsee endgültig ein Haupthandelsplatz. Adam von Bremen bezeichnet „Heidiba“ als portus maritimus, von dem aus Schiffe bis nach Schweden und in das Byzantinische Reich geschickt wurden. Besonders die Herstellung und Bearbeitung von Tonwaren (Geschirr), Glas und Werkzeug wurde wichtig für die Bedeutung Haithabus, das auch von arabischen Händlern und Reisenden (so 965 von Ibrahim ibn Jaqub) besucht und beschrieben wurde.

948 wurde Haithabu Bischofssitz, nachdem Kaiser Otto Haithabu besucht hatte. Schon um 850, wahrscheinlich durch Erzbischof Ansgar von Hamburg, war die erste christliche Kirche errichtet worden. Die Existenz dieses Baus ist zwar in den Schriftquellen sicher belegt, konnte aber noch nicht archäologisch nachgewiesen werden. Allerdings wurde eine aus dem frühen 10. Jahrhundert stammende Kirchenglocke geborgen.

Im 10. Jahrhundert erreichte Haithabu seine Blütezeit und war mit mindestens 1500 Einwohnern der bedeutendste Handelsplatz für den westlichen Ostseeraum. Im Jahre 983 eroberte der dänische König Harald Blauzahn (auch: Harald I. Gormson; dänisch Harald Blåtand), der seit 948 die Hoheit des Kaiserreiches anerkannte, Haithabu und in den Jahrzehnten um das Jahr 1000 gehörte die Siedlung zum Machtbereich des deutschen Kaisers. Unter Kaiser Konrad II. wurde die Grenze dann vermutlich durch eine von Sven Gabelbart unternommene Kriegshandlung von der Schlei wieder an die Eider zurückverlegt (→ Mark Schleswig).

Obwohl ein neun Meter hoher Wall mit Palisade die Handelsstadt umgab, wurde sie im Jahr 1050 in einer Schlacht zwischen Harald Hardrada von Norwegen und Sweyn II. zerstört; sie wurde danach nur teilweise wiederaufgebaut und dann 1066 von den Westslawen geplündert und gebrandschatzt, die damals in den Gebieten östlich der Kieler Förde lebten. Die Einwohner verlegten die Siedlung daraufhin nach Schleswig – auf das andere Ufer der Schlei – und bauten Haithabu nicht wieder auf. Gemeinsam mit der Schlacht von Hastings im selben Jahr markiert die Zerstörung und Aufgabe von Haithabu das Ende der Wikingerzeit.

Ausführliche Erwähnung findet Haithabu (Heidiba) in der Chronik des Erzbistums Hamburg, die Adam von Bremen im Jahr 1076 fertigstellte. Die Sachsen und Franken nannten eine neuere Siedlung nahe Haithabu Sliaswig und Sliaswich (Siedlung oder Bucht an der Schlei), wovon der Name der Stadt Schleswig und des Herzogtums Schleswig abgeleitet ist.

Heute befindet sich in der Nähe des Halbkreiswalles das Wikinger-Museum Haithabu. Auf dem Gelände Haithabus wurden von 2005 bis 2008 sieben aus Befunden rekonstruierte Wikingerhäuser errichtet. Am 7. Juni 2008 wurden alle sieben Häuser in einem Festakt der Öffentlichkeit präsentiert. Im gleichen Jahr wurde auf der Museumswerft in Flensburg ein rund 6,50 Meter langes Wikinger-Boot gebaut. Seit Mitte Mai 2009 liegt es in Haithabu an der Landebrücke. 2008 wurde die Absicht bekannt gegeben, Haithabu zusammen mit dem Danewerk und anderen Wikinger-Stätten zu einem kulturellen UNESCO-Welterbe zu nominieren.

Rekonstruierte Häuser im Bereich der alten Siedlung

 Siedlung: haithabu7Die Hallenhäuser aus Holz- und / oder Flechtwerkwänden waren wahrscheinlich mit Reet oder Stroh gedeckt. Die überbauten Grundflächen variierten zwischen 3,5 × 17 Meter und 7 × 17,5 Meter.

In der Siedlung wurden unterschiedliche Gräbertypen analysiert: dänische Brandgruben, schwedische Kammergräber, sächsische Urnengräber, christliche Erdgräber und slawische Urnengräber. Daraus lässt sich das Völkergemisch Haithabus erkennen, aber auch der Einfluss der Christianisierung (ab 826). Außerdem wurden unterschiedliche Werkstätten, Befestigungsanlagen, Landestege, Schiffbrücken und Speichergebäude gefunden.

Handel:  Haithabu lag bei der Kreuzung zweier wichtiger Handelsrouten: Wenige Kilometer westlich führte der Ochsenweg (dänisch Hærvejen, dt. Heerweg) vorbei, jahrhundertelang die entscheidende Süd-Nord-Verbindung von Hamburg bis Viborg in Jütland. In West-Ost-Richtung gab es eine Seehandelsroute zwischen Nord- und Ostsee: Über die Eider und Treene konnten Schiffe bis nach Hollingstedt kommen. Eine Nutzung der Rheider Au mit kleineren Schiffen war danach möglich. Dann mussten die Schiffe von der Rheider Au zum Selker Noor (südliche Fortsetzung des Haddebyer Noors) über Land gezogen werden, um in die Schlei zu gelangen. Nach anderen Theorien kann der Kograben knapp südlich des Danewerks als Schifffahrtskanal gedient haben.

Waren aus der gesamten damals bekannten Welt wurden in Haithabu gehandelt: aus Norwegen, Schweden, Irland, Baltikum, Konstantinopel, Bagdad. Dabei kamen aus Skandinavien vorwiegend Rohstoffe, aus den entfernteren Gebieten eher Luxusgüter. Durch archäologische Funde von eisernen Fuß- und Handfesseln ist ein Handel mit Sklaven belegt.

Für das Entstehen einer gewachsenen Stadt ist das Beispiel Haithabu, das ein Warenumschlagsplatz auf grüner Wiese ohne städtische Infrastruktur war, untypisch. Durch die erzwungene Ansiedlung der Kaufleute von Rerik und den Zustrom von Handwerkern kam es zu einer Siedlungsverdichtung. Weil die Landbevölkerung ihre Getreideüberschüsse in die Stadt verkaufte und die Stadtbewohner deshalb nicht auf Selbstversorgung angewiesen waren, konnten sich dort differenzierte Tätigkeiten entwickeln.

Untergang:  Die größte Wikingerstadt des Nordens fand mit dem Ausgang der Wikingerzeit (1050 n. Chr.) ihr Ende im Feuer. Während der dänische König Sven Estridsson (König von 1047 bis 1074) an anderer Stelle gebunden war, unternahm König Harald der Harte von Norwegen (König von 1047 bis 1066) den Angriff auf Haithabu. Darüber verfasste ein norwegischer Skalde König Haralds den folgenden Gesang:

Verbrannt wurde von einem Ende zum anderen ganz Haithabu im Zorn, eine vortreffliche Tat, meine ich, die Svend schmerzen wird. Hoch schlug die Lohe aus den Häusern, als ich in der Nacht vor Tagesgrauen auf dem Arm der Burg stand.

Blick vom begehbaren Wall aufs Haddebyer Noor

 Ausgrabungen:haithabu8  Die aufgegebene Siedlung Haithabu verfiel am Ende des 11. Jahrhunderts auf Grund des Wasseranstiegs von Ostsee und Schlei. Die Anlagen und Bauten im Siedlungs- und Hafengelände, mit Ausnahme des Walls, vergingen oberirdisch vollständig. Schließlich geriet sogar in Vergessenheit, wo sich der Ort am Haddebyer Noor befunden hatte.

1897 gelangte der dänische Archäologe Sophus Müller zu der Annahme, das Gelände innerhalb des Halbkreiswalles sei der Siedlungsplatz des alten Haithabus gewesen. 1900 wurde dies von Johanna Mestorf bestätigt. Sie ließ erste Ausgrabungen innerhalb des Walles durchführen, und Funde bestätigten die Annahme. Von 1900 bis 1915 fanden alljährlich Ausgrabungen mit dem Ziel statt, die Bedeutung Haithabus für die dänische Geschichte und seine Rolle in der Welt der Wikingerzüge zu klären. In den Jahren von 1930 bis 1939 wurde unter der Leitung von Herbert Jankuhn intensiv gegraben. In der Zeit des Nationalsozialismus standen die Grabungen seit 1934 unter Schirmherrschaft von Heinrich Himmler und wurden anfangs finanziert durch die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe. 1938 übernahm die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe Haithabu. Für die Nationalsozialisten hatten die Grabungen eine hohe ideologische Bedeutung bei ihrer Suche nach einer vermeintlich „germanischen“ Identität.In Haithabu investierte das SS-Ahnenerbe über die Hälfte seines Ausgrabungsetats. Nach dem Krieg wurden die Arbeiten unter Kurt Schietzel fortgesetzt.

Das Langschiff im Museum

haithabu9

Für die Arbeit der Archäologen gab es in Haithabu günstige Voraussetzungen: Der Platz war nie überbaut worden, und infolge der Nässe waren die ufernahen Partien noch sehr gut erhalten, sodass das Grabungsfeld noch viele Details erkennen ließ. Seit 1959 hat man die gesamte Südsiedlung vor dem Halbkreiswall sowie einen großen Teil des alten Siedlungskerns im Halbkreiswall ausgegraben. Auch die Untersuchung des 11 ha großen Hafenbeckens wurde vorangetrieben. Erfolgreiche Tauchfahrten fanden 1953 statt. Dabei wurden Reste der Hafenpalisade und das Wrack eines Wikingerschiffes entdeckt. 1979 konnte dieses nach der Errichtung eines Bergebauwerkes (Spundkasten) geborgen werden.

Das Wikinger-Museum Haithabu 2010

haithabu10

Die Bergung des Wracks, seine Konservierung und die danach erfolgte Rekonstruierung des Wikingerschiffes wurden von der Film-AG im Studentenwerk Schleswig-Holstein unter Leitung von Kurt Denzer mit 16-mm-Film festgehalten. Als Ergebnis dieser filmischen Dokumentation erschien 1985 der 30-minütige Dokumentarfilm Das Haithabu-Schiff.

Haithabu ist der besterforschte frühmittelalterliche Hafen in Deutschland. Mit Schiffsbergungen und Hafenuntersuchungen bis 1980 fanden die Ausgrabungen ein vorläufiges Ende. Bislang sind fünf Prozent des Siedlungsareals und ein Prozent des Hafens intensiv untersucht worden. Mit Hilfe der Dendrochronologie hat man festgestellt, dass die einzelnen Gebäude auf dem feuchten Boden nur eine kurze Lebenszeit hatten und mehrmals überbaut wurden.

Seit 2002 wurde mit Hilfe magnetischer, geophysikalischer Prospektion eine Art Stadtplan von Haithabu erstellt. Dabei macht man sich zunutze, dass die Überreste menschlichen Tuns andere magnetische Strukturen aufweisen als das umgebende Erdreich. Zur Überprüfung und Bestätigung der Ergebnisse wurde ab 2005 bis 2010 erneut in Haithabu gegraben. Dabei wurde u. a. ein auf den Überresten eines abgebrannten Grubenhauses errichteter Kuppelofen gefunden, der zur Herstellung von Glasperlen gedient haben könnte. Im Rahmen einer dreijährigen Förderung durch die Volkswagenstiftung werden die Funde und Befunde aus der Grabung ausgewertet.

Die wichtigsten Funde sind seit 1985 im Wikinger-Museum Haithabu ausgestellt. Direkt am Danewerk liegt das Danewerkmuseum. Ein Wikingerhaus von Haithabu ist im Museum von Moesgård in Dänemark rekonstruiert worden.

Literatur

  • Archäologisches Landesmuseum der Christian-Albrechts-Universität Schleswig (Hrsg.): Berichte über die Ausgrabungen in Haithabu. 34 Bde. Wachholtz, Neumünster 1963ff. ISSN 0525-5791
  • Robert Bohn: Geschichte Schleswig-Holsteins.. Verlag C.H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-50891-X.
  • Klaus Brandt, Michael Müller-Wille, Christian Radke (Hrsg.): Haithabu und die frühe Stadtentwicklung im nördlichen Europa. Wachholtz, Neumünster 2002, ISBN 3-529-01812-0, (Schriften des Archäologischen Landesmuseums 8).
  • Ute Drews, Joachim Schultze, Bernd Zich: Schaufenster einer frühen Stadt. Museum Haithabu. In: Archäologie in Deutschland (AiD) 2005, 6, ISSN 0176-8522, 72ff.
  • Hildegard Elsner: Wikinger Museum Haithabu. Schaufenster einer frühen Stadt. Wachholtz, Neumünster 1989, ISBN 3-529-01836-8.
  • Herbert Jankuhn: Haithabu. Ein Handelsplatz der Wikingerzeit. 8. neubearbeitete und stark erweiterte Auflage. Wachholtz, Neumünster 1986, ISBN 3-529-01813-9.
  • Herbert Jankuhn: Haithabu und Danewerk. 56. – 65. Tsd. Wachholtz, Neumünster 1988, ISBN 3-529-01602-0, (Wegweiser durch die Sammlung – Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte in Schleswig 2).
  • Wolfgang Laur, Christian Radtke, Marie Stoklund, Ralf Wiechmann: Haiðaby. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Band 13. de Gruyter, Berlin u. a. 1999, ISBN 3-11-016315-2.
  • Wolfgang Laur: Sprachen, Schriften, ‘Nationalitäten’ in Haithabu und Schleswig. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Band 25. de Gruyter, Berlin u. a. 2001, ISBN 3-11-016978-9.
  • Marlies Leier, Katja Leier: Es war einmal ein Mensch wie DU vor 1000 Jahren in HAITHABU. agimos verlag, Kiel 2000, ISBN 3-931903-24-9.
  • Jan Richter: Haithabu. Eine Drehscheibe des frühmittelalterlichen Welthandels. In: Stephan Conermann, Jan Kusber (Hrsg.): Studia Eurasiatica. EB-Verlag, Schenefeld/Hamburg 2003, ISBN 3-930826-99-2, S. 383–391.

Weblinks

Commons: Haithabu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

  • Website des Wikinger Museums Haithabu. Abgerufen am 12. September 2011.
  • Website zu den Haithabu-Filmen. Abgerufen am 12. September 2011.
  • Flickr-Fotoalbum: Wikinger-Häuser und Museum. Abgerufen am 12. September 2011.
  • TK25 Blatt 1523 Kropp (1877) – Karte mit zahlreichen Details zur Topographie des Hinterlandes von Haithabu (Oldenburg) im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.] Abgerufen am 12. September 2011.

Einzelnachweise

  1. Adam von Bremen, Buch III, Kapitel 13
  2. Bericht Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag vom 9. Dezember 2008
  3. Bericht Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag vom 28. Mai 2009
  4. Henning Bleyl: Streit um Archäologie im Dritten Reich. Wikinger jetzt nazifrei, taz.de vom 1. März 2013, abgerufen am 2. März 2013.
  5. Michael H. Kater, 2006: Das ‘ Ahnenerbe’ der SS 1935 – 1945: Ein Beitrag zur Kulturpolitik des Dritten Reiches. Band 6 von Studien zur Zeitgeschichte. Oldenbourg Verlag. ISBN 3486579509, ISBN 9783486579505. S. 90
  6. Hartmut Lehmann, Otto Gerhard Oexle, 2004: Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften: Fächer, Milieus, Karrieren. Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte. Band 1 von Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften, Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht. ISBN 3525351984, ISBN 9783525351987. S. 474
  7. Henning Bleyl: Streit um NS-Archäologie. Die Wikinger schlagen zurück. taz.de vom 8. März 2013, abgerufen am 24. März 2013.
  8. “Zwei Schleswiger Grabungen im Fokus” Internetseite von Schloss Gottorf. Abgerufen am 11. März 2012.

Quelle: https://germanenherz.wordpress.com/2010/12/07/haithabu/

Gruß an die Wikinger

TA KI