Der Samstagsfilm: Grüne Tomaten


Evelyn, eine Hausfrau zu Beginn der Wechseljahre und sehr spärlich mit Selbstbewusstsein ausgestattet, führt eine unglückliche Ehe. Im Altersheim des Südstaaten-Provinzstädtchens, in dem sie wöchentlich die Tante ihres Ehemanns besucht, freundet sie sich mit der Seniorin Ninny Threadgoode an, die ihr die tragisch-komische Lebensgeschichte eines einst dort heranwachsenden Mädchens in den 1920er und 1930er Jahren erzählt:

Idgie, ein eigenwilliges, widerspenstiges kleines Mädchen, fühlt sich nur von ihrem großen Bruder Buddy verstanden. Doch Buddy, der sich in die hübsche Ruth verliebt hat, verunglückt bei einem tragischen Unfall tödlich. Idgie ist verbittert und erst nach Jahren entwickelt sie allmählich eine innige Freundschaft zu Ruth, die als die bravere der beiden der draufgängerischen Idgie zögernd folgt. Das geht so lange, bis Ruth heiratet und nach Georgia fortzieht.

Als Idgie ihre Freundin dort einige Jahre später besucht, erfährt sie, dass Ruth von ihrem Ehemann geschlagen wird. Einige Zeit später erhält Idgie einen Brief von Ruth, in dem sie ihr mitteilt, dass ihre Mutter inzwischen verstorben sei und sie nun bereit für ein neues Leben sei. Idgie, inzwischen eine überaus selbstbewusste, burschikose Frau, kehrt in Begleitung zweier Männer zurück, „entführt“ die schwangere Ruth von ihrem Mann und nimmt sie bei sich auf. Gemeinsam betreiben sie in einem kleinen Ort in Alabama das Whistle Stop Café, wo die Titel-gebenden gebratenen grünen Tomaten angeboten werden.

Zum einen müssen sie sich gegen rassistische Zeitgenossen behaupten, aus deren Sicht es sich nicht gehört, Afroamerikaner zu bedienen. Zum anderen auch gegen Ruths verlassenen Ehemann Frank, der Ruth aufsucht und ihr das Kind wegnehmen will. In einer Nacht nach seinem Auftauchen ist er spurlos verschwunden. Idgie wird deswegen Jahre später des Mordes angeklagt, jedoch freigesprochen. Erst später stellt sich heraus, dass der aggressive Ehemann von der afroamerikanischen Köchin Sipsey mit einer gusseisernen Bratpfanne erschlagen wurde. Ein anderer dort arbeitender Angestellter namens Big George, ebenfalls Afroamerikaner, verarbeitet die Leiche zu Barbecue, das sogar der mit der Vermisstenanzeige befasste Sheriff als vorzüglich lobt.

Später lenkt Idgie den Mordverdacht vorsätzlich auf sich, um die schwarze Köchin zu schützen. Diese hätte bei der Konstellation „Täter schwarz, Opfer weiß, Sheriff beim Ku-Klux-Klan“ bei Gericht keine Chance gehabt. In der Verhandlung hilft der Gemeindepfarrer Idgie überraschend mit einem Meineid, wobei er allerdings nicht auf die Bibel, sondern verborgen auf eine Ausgabe von Moby Dick schwört. Später muss Idgie einen bitteren Verlust hinnehmen, als Ruth 1939 an Krebs stirbt.

Im Verlauf der von Ninny Threadgoode erzählten Geschichte entwickelt Evelyn zunehmend Selbstbewusstsein. Zu spüren bekommt dies ihr Ehemann. Zudem gelingt es ihr, sich gegen zwei junge Damen zur Wehr zu setzen, die ihr einen Parkplatz vor der Nase weggeschnappt haben.

Gruß an die kreativen Köche

TA KI

Die USA können in der Ukraine keinen grossen Krieg beginnen


Nikolai Starikow

Übersetzung von The Us cannot start a major war in Ukraine

Wie lange ist der Westen bereit, für die zusammenbrechende Wirtschaft der Ukraine zu zahlen, ohne den Anfang eines Krieges mit Russland garantiert zu bekommen? Die Regel der westlichen Strategie besagt: wenn du die Kontrolle über das Gebiet verlierst, schaffe die Antithese.

Es ist möglich, zu verstehen, was in der Ukraine geschieht, es ist weitaus schwieriger, die Entwicklung der Ereignisse zu bewerten und vorherzusagen. Worum auch immer es geht, muss man notwendig eine Regel befolgen: Gefühle beiseite zu lassen. Blut, Tod und Zerstörung sind die schwersten emotionalen Schläge, aber wenn man seinem Gefühl folgt, wird daraus weder eine ordentliche Einschätzung noch eine zutreffende Vorhersage folgen.

Daher, so schwer es auch sein magt, lasst die Gefühle draussen. Um die geopolitischen Spiele zu bewerten (und das ist es, was vor uns liegt), brauchen wir nur den Kopf. Nur jene, die wissentlich manipulieren, wollen, dass Ihr mit dem Herzen denkt (und mit dem Herzen wählt – wie Jelzin 1996).

Die Vereinigten Staaten und der Westen befinden sich in einer der schwersten Krisen der Geschichte. Die Stärke und Tiefe der Probleme wird durch die Tatsache verschärft, dass … der Westen gewonnen hat. Er hat praktisch ganz Europa in sich aufgesogen, und die ganze Welt, mit einigen Ausnahmen, in unterschiedlichen Maße zerschmettert.

Darin liegt das Problem – die ganze Zeit über hat der Westen von Raub gelebt. Jetzt gibt es immer weniger, die beraubt werden können, und jene, mit denen man das “geraubte Gut” teilen muss, also den Lebensstandard, der auf der ungezügelten Emission von Dollars beruht, immer mehr. Daher die ungeheuren Staatsschulden. In den USA sind es 18 Billionen Dollar, aber solche Schulden, und sogar eine schlimmere Ration von Schuld zum BIP, bestehen in allen sogenannten entwickelten Ländern.

Welche Lösung suchen die USA und ihre engsten Verbündeten in dieser Lage? Das ist jetzt für jeden offensichtlich. Die Lösung heißt Krieg. Chaos. Aber dieses Chaos und dieser Krieg müssen zu einem “kontrollierten Zusammenbruch” führen.

Die USA müssen im Ergebnis zwei Bedrohungen ihrer Macht eliminieren – China und Russland. Idealerweise, indem sie miteinander zusammenstoßen. Um dies zu erreichen, brauchen die USA einen Regimewechsel in einem dieser Länder. Offensichtlich denken die Amerikaner, ein Regimewechsel in Russland sei die leichtere Aufgabe.

Die Frage ist, wie wollen sie das erreichen? Die orange Technik hat schon 2011 nicht funktioniert, Putin wurde erneut Präsident.

Was der Westen tut, wenn er irgendein Gebiet verliert, ist sehr wichtig, um die Ereignisse in der Ukraine zu verstehen.

Wenn wir von einem Verlust des Westens reden, meinen wir das Fehlschlagen seiner Pläne und den Verlust der Kontrolle über ein bestimmtes Gebiet, ganz oder teilweise.

Was tun die westlichen Strategen in dieser Lage?

149. Britannien wird aus Indien “hinausgeworfen”. Ehe sie gingen, etablierten die Briten ein Anti-Indien – den neuen Staat Pakistan. Spannungen und militärische Konflikte zwischen den neuen Staaten waren die Folge. Kurz, viele Gelegenheiten für die Angelsachsen.

Nochmals 1949. Der Bürgerkrieg in China endet mit dem Sieg des pro-sowjetischen Mao Tsedong. Was tun sie? Schaffen das Anti-China Taiwan. Evakuieren die Armee Tschang Kai-Tscheks unter dem Schutz der US-Navy. Spannungen, die ständige Möglichkeit eines Krieges zwischen China und dem Anti-China folgen. Tianmen-Platz 1989, Peking – wer kann die ‘verzweifelten’ Festlandchinesen von den Agenten der Taiwanesischen Geheimdienste unterscheiden?

Aufgepasst, bitte. Im geopolitischen Spiel bedeutet die diplomatische Anerkennung nur, den gegenwärtigen ‘nationalen’ Interessen zu folgen, sonst nichts. Zuerst anerkennen die USA Taiwan als China. Für die, die es nicht wissen: bis 1973 sassen die Vertreter Taiwans in den Vereinten Nationen als Vertreter Chinas. Aber später änderte Washington seine Position, erkannte Peking an und beendete die Anerkennung Taipehs. Gleichzeitig unterstützt es Taiwan weiter kraftvoll und verhindert die Wiedervereinigung der zwei “Chinas”.

Gehen wir nicht zu tief in die Geschichte. Die Regel der dauerhaften angelsächsischen westlichen Strategie lautet: verlierst Du die Kontrolle über ein Gebiet – schaffe die Antithese.

2011 verlor der Westen die Kontrolle über Russland – noch nicht völlig, aber seine Pläne, Putin an einer weiteren Präsidentschaft zu hindern, scheitern. Der Abbruch der fünften Kolonne beginnt, Russland verteidigt deutlich seine Interessen in der Welt.

Und was tut der Westen? Er schafft die Antithese. Das ist Anti-Russland.

Und die Angelsachsen beginnen, es zu schaffen, in der Ukraine ist der Boden bereitet. Die Propaganda beginnt 1991, wenn nicht schon früher, die Kämpfer werden geschult, Geld wird bereitgestellt, die Eliten werden gekauft und gut genährt.

Nach den US-Plänen sollte Janukowitsch in den Wahlen 2015 entfernt werden. Auf eine solche Art entfernt werden, dass eine anti-russische Hysterie entfacht werden und aus der Ukraine das Anti-Russland geschaffen werden kann. Die Umstände erzwangen einen früheren Start, aber entsprechend der Hauptregel: es braucht nicht den friedlichen Abgang von Janukowitsch, sondern einen blutigen Umsturz, um Russland beschuldigen zu können.

Was heute in der Ukraine geschieht, ist nichts Anderes als die Erschaffung von Anti-Russland. Propaganda, Hass, die Bereitschaft zu zerstören und zu töten auf Seiten der Nationalisten und einiger irregeleiteter gewöhnlicher Bürger.

Wohin bewegen sich die USA damit? Auf einen Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu. Auf “Initiative” der Ukraine. Wann? Wenn sie die ukrainische Armee aufgeblasen, ausgestattet, geschaffen und vorbereitet haben. Das dürfte etwa fünf Jahre dauern. Danach werden die USA versuchen, die zwei Teile einer Nation gegeneinander zu stellen, die Ukraine gegen Russland. Der Anlass – die Krim.

Wäre die Krim nicht mit Russland wiedervereint worden, bliebe sie immer noch der Vorwand. Die Stationierung der russischen Armee auf der Krim, die pro-russische Bevölkerung, die dort lebt, würde eine Menge Gelegenheiten schaffen, Konflikte und Provokationen zu organisieren. Daher blieben die westlichen Pläne gleich, ungeachtet der Handlungen Putins und der Bevölkerung der Krim.

Was kann die Entwicklung dieses schrecklichen Szenarios stoppen, das in einen großen Bruderkrieg abgleitet?

Jene in der Ukraine unterstützen, die mit dieser Wendung nicht einverstanden sind.

Der Westen schafft Anti-Russland. Russland muss dem Anti-Anti-Russland helfen und es unterstützen.

Als sich im Südosten der Ukraine die Menschen, die mit dem Kiewer Putsch nicht übereinstimmten, erhoben, hatten nur wenige eine klare Vorstellung davon, dass sie einem solch schrecklichen Szenario “den Weg versperrten”. Die Gegenwart eines Anti-Anti-Russland als Teil einer föderalisierten Ukraine, der sich weigert, sich für den Westen zu bewaffnen, und ebenso, für ihn die Kastanien aus dem Feuer zu holen, versperrte den westlichen Plänen, den ukrainisch-russischen Krieg auszulösen, den Weg. Erinnert Ihr Euch an das Ende des Frühlings 2014?

Die beständigen Rufe Moskaus nach territorialer Integrität der Ukraine, nach Föderalisierung, nach Verhandlungen. Moskau braucht eine einige Ukraine, in der der pro-russische Teil der Gesellschaft den Militanten und den gekauften Politikern die ‘Hände bindet’ und es nicht zulässt, das ganze ukrainische Volk in den Krieg zu ziehen.

Der Westen braucht weder Frieden noch Wohlstand in der Ukraine. Er braucht einen militarisierten Staat mit einer aggressiven Ideologie in Gestalt eines gegen Russland gerichteten Hasses.
Kiew startet aggressive Handlungen gegen den Donbass. Sofort beginnt die Propaganda von den ‘Terroristen’ und russischem Militär. Militärische Handlungen, die mit Grausamkeit gegen Zivilisten vorgenommen werden, geben dem Westen zwei Möglichkeiten:

– mit militärischen Mitteln zu gewinnen und dann den geplanten Zusammenbruch der ukrainischen Wirtschaft als Anfang der Vorbereitungen zum Krieg gegen Russland einzuleiten. Die Wohlgenährten wollen nicht kämpfen. Der Westen kann Russland die Schuld für die Schwierigkeiten und das Leid zuweisen, während der Militärdienst ein Einkommen bietet, wenn auch ein geringes;

Russland in den Krieg zu ziehen, es zwingen, Truppen in die Ukraine zu schicken. Die Niederlage der ukrainischen Armee ist für den Westen ohne Bedeutung. Es will nicht den Sieg, sondern den Krieg selbst.

Und je mehr ukrainische Bürger in dem Bruderkrieg sterben, desto besser für den Westen – die rebellische slawische Nation löscht sich selbst aus. Im Gefolge des Krieges in der Ukraine wird der Westen versuchen, 1917 zu wiederholen und ‘das blutige Regime des Kreml zu stürzen’. All das, um Kurs auf die Vorbereitung eines Krieges zwischen Russland und China zu nehmen.

Und dann gab es ein Problem. Weder der militärische Erfolg noch der Einmarsch durch Russland und seine Teilnahme am Bürgerkrieg wurden erreicht.

Und was jetzt? Das ist es, was.

Die Existenz der DNR und LNR als Anti-Anti-Russland sind der Schlüssel zur Unfähigkeit des Westens, einen Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu beginnen.

Dieser Klotz an ihrem Bein erlaubt es den Vereinigten Staaten nicht, Kiew in diesen großen Krieg zu schieben, mit zehntausenden, hundertausenden Opfern.

Darum hilft Moskau dem Donbass auf jede mögliche weise, und darum sagt Sergej Lawrow, wir sind für die territoriale Integrität der Ukraine.

Darum erkennt Russland die DNR und LNR nicht als unabhängige Staaten an. Sie anzuerkennen, ihnen dei Abtrennung zu erlauben, bedeutet, den Countdown zum Krieg mit der Ukraine zu starten. In diesem Szenario wird der westliche Plan reaktiviert: da ist Russland, da ist Anti-Russland, und da ist Noworossija. Anti-Anti-Russland gibt es nicht mehr. Im Falle einer Eingliederung des Donbass nach Russland würden die in Washington aufstehen und stehend applaudieren. Das ist es: der Krieg wird praktisch unvermeidbar. Das Bild Russlands als Feind wird von Russland selbst geschaffen.

In der heutigen Situation ist die russische Taktik in der Ukraine die einzig richtige. Die USA müssen 40 Millionen Menschen unterstützen, Russland muss den drei Millionen im Donbass helfen, und 1,5 Millionen Flüchtlingen. Moskau besteht fortgesetzt auf Verhandlungen und erlaubt es dem vom Westen geformten Aggressor nicht, den Klotz von seinem Bein zu entfernen, lässt es nicht zu, dass die DNR und LNR militärisch unterliegen.

Wie lang wird der Westen bereit sein, für die zusammenbrechende Wirtschaft der Ukraine zu bezahlen, wenn es keine Garantie gibt, dass sie den Krieg mit Russland beginnt? Diese Leute tun nichts ohne Grund, sie werfen kein Geld weg. Selbst den Militanten in Tschetschenien in den 90ern gaben sie keine Dollars, sondern Druckplatten, um falsche Dollars zu drucken.

Selbstfinanzierung – das ist das Prinzip der angelsächsischen Politik, in extremen Fällen eine Wiederfinanzierung in kurzer Zeit. Ein überzeugendes Beispiel: die Bolschewiki, die mit Russlands Gold über schwedische Banken bezahlten, und die darauf folgenden Zugeständnisse, die heutigen libyschen ‘Freiheitskämpfer’ mit den Öldollars, die mit unbekanntem Ziel Libyen verlassen.

Zeit ist heute sehr wichtig. Die Wette des Westens – einen neuen Maidan in Russland zu organisieren, jetzt, da der Weg zum Krieg in der Ukraine durch den Mut und die Entschlossenheit der Milizionäre der DNR und LNR blockiert wurde. Die Wette Russlands – warten, bis der Westen das interesse an der Ukraine verliert, da die Kosten zu hoch sind und kein Ertrag wahrnehmbar ist.

Der Wunsch Washingtons, ‘zumindest irgendetwas’ zu bekommen, führte zum Druck auf Europa und den paradoxen Wunsch der Europäer, die Errichtung von “South Stream” nicht zu erlauben.
Paradox? Kein Paradox. Washington will die Instabilität der Ukraine zumindest nutzen, um Moskau über das Gas zu erpressen. Und Europa.

Das ist die Essenz der gegenwärtigen und der vergangenen Ereignisse in der Ukraine.

Und das letzte, was ich in diesem Zusammenhang sagen will.

Wenige in der heutigen Ukraine verstehen, welch eine enorme Rolle der Mut der Bewohner des Donbass in der heutigen Weltpolitik spielt. Sie retten heute die gesamte russische Welt. Und, das ist das Paradox, sie retten die Leben hunderttausender ukrainischer Bürger.

Die selben Kinder, die heute in den ukrainischen Schulen hüpfen, deren Eltern Geld für die ATO sammeln, die Kiewer Machthaber unterstützen, würden im Falle einer Niederlage des Donbass in sehr kurzer Zeit Kanonenfutter, wenn es nach dem US-Plan geht.

Das ist es, woran wir uns alle erinnern müssen, ungeachtet unserer gegenwärtigen Staatsbürgerschaft.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/ukraine/die-usa-koennen-in-der-ukraine-keinen-grossen-krieg-beginnen/

Gruß an die, die Hintergründe

TA KI

Netanjahu-Scherz: Strafgerichtshof soll Palästina-Beitritt wegen „palästinensischer Kriegsverbrechen“ ablehnen! –


Es hört sich wie ein schlechter Scherz an. Tausende Menschen, Kinder und Frauen hat die israelische Armee in den vergangenen Monaten während des Gaza-Angriffs getötet. Nun fordert der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) auf, einen Beitritt Palästinas abzulehnen. Grund seien Kriegsverbrechen der Palästinenser! –

urn-newsml

Das Gesuch der Palästinenserführung sei scheinheilig, ächzte Netanjahu am Donnerstag. «Die Palästinenserbehörde sei kein Staat, sondern eine Entität, die in einem Bündnis mit der Hamas, die Kriegsverbrechen begehe, sagte er.

In einem dramatischen Schritt hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den Weg zu einem Beitritt Palästinas zum internationalen Strafgerichtshof bereitet. Wegen des Scheiterns einer Nahost-Resolution im UN-Sicherheitsrat unterzeichnete er in der Silvesternacht die vertragliche Grundlage des IStGH, das sogenannte Rom-Statut, sowie 19 weitere internationale Verträge.

Mit einer Ratifizierung des Rom-Statuts ist das Gericht für Verbrechen in Palästina einschließlich des Gazastreifens zuständig. Israelis müssen damit befürchten, wegen der Besatzungspolitik in den Palästinensergebieten strafrechtlich verfolgt zu werden. Im Rahmen der im April gescheiterten Friedensverhandlungen hatten die Palästinenser diesen Schritt bisher unterlassen.

Quelle: http://deutsch-tuerkische-zeitung.de/netanjahu-scherz-strafgerichtshof-soll-palaestina-beitritt-wegen-palaestinensischer-kriegsverbrechen-ablehnen/

Gruß nach Palästina
TA KI

Verlag streicht Israel aus Schul-Atlas für Nahen Osten


HarperCollins ist einer der größten Verlage der Welt. In einem Atlas, der sich speziell an Käufer im Nahen Osten richtet, unterläuft ihm eine peinliche Panne. Oder war es Absicht? Mehr im Nachtblog.

Verlag streicht Israel aus Schul-Atlas für den Nahen Osten

Naher Osten Israel frei

Der Buch-Verlag HarperCollins mit Sitz in New York, ein Tochterunternehmen von Rupert Murdochs News Corporation, hat in einem neuen Atlas Israel von der Landkarte gestrichen. Die Publikation richtet sich laut Verlag speziell an Schulen im Nahen und Mittleren Osten. Darin sind alle Länder, die Israel umgeben, mit Namen versehen: Syrien, Jordanien, der Libanon. Auch die West Bank und Gaza tauchen, obwohl sie keine eigenen Staaten sind, als quasi staatliche Gebilde auf. Dagegen fehlt der jüdische Staat. Seine Umrisse sind gerade so erkennbar, sein Name aber wird verschwiegen. Darüber hatte als erstes das katholische Newsmagazin „The Tablet“ berichtet. Nach großer Kritik unter anderem in den Kommentarspalten von Amazon, ruderte HarperCollins nun zurück. Auf Facebook schrieb der Verlag: „HarperCollins bedauert das Weglassen des Namens Israel in seinem Collins Middle East Atlas. Das Produkt wird aus dem Verkauf genommen und die verbleibende Auflage eingestampft.“ Allerdings, wie schon dieser Post andeutet, ein Zufall oder gar eine Panne war die Veröffentlichung mitnichten. Vielmehr war es eine ganz bewusste Entscheidung wie Collins Bartholomew von HarperCollins „Tablet“ sagte. Schließlich wäre es „unakzeptabel“ gewesen, Israel in einem Atlas für den mittleren Osten einzuschließen. Man hätte Israel deshalb entfernt auf Grund „lokaler Präferenzen“.

Quelle: http://www.welt.de/politik/article135962290/Verlag-streicht-Israel-aus-Schul-Atlas-fuer-Nahen-Osten.html

Gruß an den mittleren Osten

TA KI

 

SETA – Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen- Teil 1: Die geistigen Väter von SETA


.

Teil 1: Die geistigen Väter von SETA

Als das Akronym SETA (Search for ExtraTerrestrial Artifacts) 1983 erstmals Erwähnung fand, waren alle bisherigen vier offiziellen (erfolglosen) Suchläufe nach außerirdischen Artefakten bereits wieder Vergangenheit. Seither ist es ruhig geworden um SETA. Doch nach Jahren der Stagnation und Resignation mehren sich wieder die Stimmen, die verstärkt für eine Suche nach extraterrestrischen Artefakten im Sonnensystem plädieren. Sofern technologisch hochstehende fremde extraterrestrische Kulturen zur Kontaktaufnahme materiell-stoffliche Artefakte in ausgewählten Sternsystemen deponieren und diese nicht absichtlich tarnen, sollten solche nach Ansicht der SETA-Befürworter in unserem System auch zu finden sein. Wie in Arthur C. Clarkes Kurzgeschichte „The Sentinel“ und „2001 – Odyssee im Weltraum“ beschrieben, könnte die interplanetare Botschaft sogar im grauweißen Sand des Mondes vergraben sein …

Clarkes Pyramidenmaschine

Es war zuerst nur ein flüchtiges metallisches Funkeln, das der Selenologe­ zufällig bemerkte. Doch beim genaueren Hinsehen kristallisierte sich heraus, dass der Quell des vermeintlichen Blinkens ein Lichtpunkt ohne Ausdehnung war. Auf den Forscher wirkte die Szenerie so, als hätte eine der scharfkantigen Bergspitzen auf dem Mond „einen Stern vom Himmel gekratzt“. Als der Mondgeologe, getrieben von unbändiger Neugierde, den Berg mit seinem Vier-Zoll-Teleskop sezierte, lokalisierte er auf dem Gipfel ein merkwürdig flaches Terrain. Das Plateau war für eine natürliche geologische Formation schlichtweg zu eben. Für den Astronauten Anlass genug, den Raumanzug überzustülpen, den samtenen Mondstaub zu durchwaten und den fast zwölftausend Fuß hohen Berg stante pede zu erklimmen …

Arthur C. Clark 1917 bis 2008

In der 1951 publizierten 11-seitigen Kurzgeschichte „The Sentinel“ („Der Wächter“) von Arthur C. Clarke – sie bildete die Grundlage für den weltberühmten SF-Film „2001: Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick – entdeckt Clarkes Hauptfigur auf dem lunaren Berg eine künstlich angelegte Hochebene, auf der ein pyramidenförmiges, zweimal mannshohes Gebilde „wie ein gigantischer Edelstein mit vielen Facetten“ in den Fels eingelassen war.

Wie dem Protagonisten kurze Zeit später klar wird, handelt es sich bei der kleinen Kristallpyramide einerseits ein symbolisches Gebilde einer außerirdischen Macht, andererseits um eine aktive Maschine, die sich selbst mit allen Kräften vor zerstörerischen Einflüssen schützt und infolge dessen als eine Art Wachposten die Zeiten überdauert hat. Irgendwann in geologischer Urzeit streifte „etwas“ das Sonnensystem und registrierte eine vielversprechende Welt, auf der in ferner Zukunft einst Intelligenz gedeihen könnte.

(…)

Das „Etwas“, vielleicht eine interstellare Sonde, deponierte das Artefakt bewusst auf dem Nachbarmond eines blau-weisen Planeten, dem von seinem Muttergestirn aus gesehen dritten Begleiter im System. In der Hoffnung, dass die Nachfahren der gerade aufblühenden Welt Jahrmillionen später den Schritt ins All meistern und auch die Skulptur entdecken, zog das kosmische Gefährt weiter seines Weges. Arthur C. Clarke:

Also ließen sie einen Wächter zurück, einen von Millionen, die sie überall im Universum aussetzten, damit sie alle Welten beobachteten, auf denen man Leben erhoffen könnte. Und dieser Leuchtturm meldete durch die Jahrhunderte geduldig immer wieder, dass niemand ihn bisher entdeckt hatte.

Formvollendeter Quader

Kam Clarkes außerirdisches Artefakt in seinem ersten Opus noch pyramidenförmig daher, so präsentierte sich das extraterrestrische „Kunstwerk“ in Clarkes Roman „2001: Odyssee im Weltraum“ respektive der gleichnamigen Verfilmung von Stanley Kubrick bekanntermaßen formvollendet als pechschwarzer Monolith. Ein perfekt ausgebildeter Quader, eingebettet in dem Mondkrater Tycho und dort vergraben in zwanzig Fuß Tiefe, erblickte nach drei Millionen Jahre wieder das „lunare“ Licht. Starke, von dem unbekannten Objekt absichtlich generierte Magnetfelder verrieten seinen Standort und deuteten auf seinen künstlichen Ursprung hin.

mondkrater

Als das drei Meter hohe und eineinhalb Meter breite Gebilde freigelegt war, wirkte es auf seine Betrachter wie ein scharfkantiger, symmetrisch und absolut glatt geschliffener Grabstein, der unwirklich schwarz war, derart schwarz, dass er jedes auf ihn niederprasselnde Lichtphoton regelrecht absorbierte. Erst als die aufgehende Sonne das gestrandete extraterrestrische Artefakt nach Jahrmillionen wieder begrüßte, pulste dieses schrille und quälend laute Signalfolgen.

Nicht nur der Mensch, auch die meisten Tiere, die es auf Erden gab, hatten noch nicht existiert, als dieses schwarze Rätselding hier im größten Mondkrater sorgfältig eingegraben worden war. Denn es war vergraben worden, und zwar mit voller Absicht.

Angesichts dieser Worte Clarkes nimmt es nicht wunder, ihn einerseits als wahren Vater der so genannten SETA-Idee, andererseits als geistigen „Erfinder“ der Bracewell-Sonden zu bezeichnen. Denn ohne es zu ahnen, hatte Clarke 1951 in seiner Kurzerzählung just jenes Prinzip antizipiert, das neun Jahre später der australische Radioastronom Ronald N. Bracewell von der Stanford University in einem Nature-Fachartikel[1] auf zwei Seiten näher erläutern sollte, ohne Clarkes Beitrag mit einem einzigen Wort zu würdigen.

Bracewell Sonden-Artefakte

Seinerzeit warf Bracewell die hypothetische Frage auf, welchen direkten Weg der Kontaktaufnahme eine außerirdische hochstehende Zivilisation bevorzugen würde, um einer fremden Kultur eine vielsagende Botschaft zuzustellen. Von der Existenz zahlreicher hochstehender Exokulturen im Universum überzeugt, ging Bracewell von folgender Überlegung aus: Angenommen, eine kontaktfreudige Hochintelligenz würde mit einem einzigen Radioteleskop und Transmitter aktiv nach anderen Technologien suchen und sich beim Entsenden von schmalbandigen Funknachrichten auf einen Radius von 100 Lichtjahren beschränken, wissend, dass innerhalb dieses Bereichs immerhin noch 1000 Sternsysteme liegen, wäre der Hochkultur nur in dem Fall Erfolg beschieden, wenn sie einen direkten Volltreffer landen würde.

Es sei nämlich kaum denkbar, dass die Fremden mit 1000 Transmittern gleichzeitig mehrere Jahre lang unentwegt Botschaften in verschiedene Sternsysteme senden.

Ronald N. Bracewell 1921 bis 2007Um die eigenen Erfolgsaussichten zu erhöhen, würden sie solche Zonen nicht mit Radiowellen, sondern wohl eher systematisch mit kleinen Raumschiffen überfluten und diese sogleich in der Nähe oder innerhalb der Ökosphäre des Sternsystems aussetzen, wo sie in eine stabile Umlaufbahn um den Zielstern oder einen seiner Planeten bzw. Monde einschwenken.

galaxie

Für die Absenderwelt, die auf dem Gebiet der interstellaren Raumfahrt sehr erfahren sein musste, wären Aufwand und Kosten immens, die Chancen auf einen Treffer jedoch umso größer, wenn sie Tausende oder gar Millionen solcher Sonden ins All entließe, die geschlossen – dem astralen Strom der kosmischen Zeit trotzend – sich für mehrere Millionen Jahre in der Umlaufbahn fremder Sterne und Planeten einnisteten. Verfeinern ließe sich diese Methode durch das gezielte Entsenden von Sonden an lebensfreundliche Sonnensysteme, von denen bekannt ist, dass auf ihnen bereits die ersten organischen Moleküle zu komplexeren Bausteinen zusammengefunden haben.

Interplanetare Botschafter

Ummantelt mit einer Panzerung, die vor Strahlung und Meteoriten schützt, und ausgerüstet mit starken Sendeanlagen sowie schnellen, völlig autonom operierenden Computern, würden Roboter dieser Niveaus ihre Energie aus dem Licht der fremden Sonnen beziehen. Solange der Zielstern lebt und strahlt, kann der extraterrestrische Botschafter vom Orbit aus selbst energiereiche Funksignale an die Planeten des Systems senden und auf sich aufmerksam machen. Der Roboter könnte die Existenz einer anderen technisch begabten Spezies nachweisen, die gesammelten Daten umgehend an seine Heimatwelt schicken und mit den Bewohnern des observierten Planeten in Kontakt treten, um diesen einen unglaublich großen Fundus an Wissen zu übermitteln.

Ein Funksignal eines Raumgefährts außerirdischer Herkunft in unserem Sonnensystem nähmen irdische Radioastronomen im Gegensatz zu einer aus den Tiefen des Alls kommenden Radiobotschaft klar und deutlich wahr. Eine sendefreudige fremde Raumsonde in unserem Sonnensystem – dieses Szenarium könnte sich bereits zugetragen haben. Ein außerirdischer Roboter könnte uns schon seit vielen Jahren Informationen über seine Anwesenheit zuspielen, ohne dass wir dies bislang bemerkt haben. Hierzu Bracewell:

Aus diesem Grund sollten wir besser unsere Anstrengungen darauf verwenden, in unserem Sonnensystem nach Anzeichen von Sonden zu suchen, die höher entwickelte Nachbarn entsandt haben.

52 Jahre nach ihrem ersten Auftauchen, wenigstens auf rein theoretisch-imäginare Weise, präsentieren sich die Bracewell-Sonden heute formvollendet und hochmodern. Die von Arthur C. Clarke erstmals angedachten und von Bracewell näher erläuterten kleinen unbemannten Raumflugkörper haben in den Universen der irdischen Science-Fiction-Autoren, Pseudoforscher und fantasiebegabter Wissenschaftler längst zahlreiche Nischen erobert. In Romanen, Skripten und sogar diversen wissenschaftlichen Abhandlungen buhlen die verfeinerten und modifizierten Nachfolgemodelle Bracewells um ungeteilte Aufmerksamkeit.

Neumanns maschinelle Artefakte

Heute ist das Erbe Bracewells längst auf eine Roboterart übertragen worden, die von der Grundidee her auf den österreichisch-ungarischen Mathematiker John von Neumann (1903-1957) zurückgeht. Er entwickelte 1953 ein Modell sich selbst reproduzierender Automaten, das gleichwohl erst posthum im Jahr 1966 publiziert wurde, kurz darauf aber bereits von einigen Science-Fiction-Autoren aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Obwohl von Neumann seinerzeit beim Theoretisieren nicht im Geringsten an eine Besiedlung unserer Galaxie durch solche Automaten dachte, wurden die Von-Neumann-Sonden schnell zu einem Synonym für sich autonom replizierende Maschinen bzw. Raumschiffe, die ohne externe Hilfe und Einflussnahme einer anderen Apparatur oder Lebensform eine exakte Kopie ihrer selbst herstellen können. Eine Kopie wohlgemerkt, die wiederum selbst in der Lage ist, von sich einen Doppelgänger zu kreieren.

mondforschung

John von Neumann. Bild: Alan Richards/Archives of the Institute for Advanced Study

Die einzigen Ingredienzen, die es hierfür benötigt, sind einige Rohstoffe, die in dem observierten Sonnensystem reichlich vorhanden wären. Bereits die Entsendung einer einzigen Von-Neumann-Sonde in ein fremdes Sonnensystem genügte, um eine galaktische Kettenreaktion in Gang zu setzen, die in der konsequenten Besiedlung der ganzen Milchstraße gipfeln könnte.

In bester Clark’scher Tradition

Einmal in fernen Gefilden angekommen, würde der interstellare Gesandte als Vorbote eines expansiven Eroberungsfeldzugs einen weiteren Grundstein für ein galaxisweites Sondennetzwerk legen. Je nach einprogrammiertem Willen seiner Absender oder den Vorstellungen seines eigenen Elektronengehirns entsprechend, könnte das Maschinenwesen entweder im besten Bracewell‘schen Sinne nach Intelligenzen in anderen Systemen suchen und mit diesen in Kontakt treten – oder zuerst seine Heimatwelt über den Fund in Kenntnis setzen. Gleich nach seiner Ankunft oder nach beendeter Mission würde die Maschine mindestens eine Kopie von sich herstellen und diese zum nächsten System schicken, wo sich die ganze Prozedur wiederholte.

pionier plaketteSo sehr Clarkes, Bracewells und Neumanns Ideen der Realität entrückt waren und vom Gros der Fachleute schnell als interessante Spekulation abgetan wurden, sosehr überrascht, dass einige handverlesene Wissenschaftler längst nach außerirdischen Artefakten Ausschau gehalten haben. In bester Clark’scher Tradition fahndeten bislang mindestens vier verschiedene Teams in offizieller Mission nach den Artverwandten des literarisch und cineastisch verklärten Monolithen. Doch bei ihrer Fahndung nach außerirdischen Artefakten, die seit knapp 30 Jahren unter dem Kürzel SETA (Search for ExtraTerrestrial Artifacts) firmiert, beschränkten sich die SETA-Jäger gleichwohl nicht allein auf Monolithen, Pyramiden oder Skulpturen. Nein, bei der Spurensuche nach extraterrestrischen Monolithen sind vor allem „aktive“ Artefakte gefragt …

Moment der Erkenntnis: „2001: A Space Odyssey – The Monolith On The Moon“

Quelle : http://www.heise.de/tp/artikel/36/36257/1.html

Gruß an die „Anderen“

TA KI