Euro rutscht schlagartig unter 1,20-Marke


Die Furcht vor einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone löst Kursverluste bei der Gemeinschaftswährung aus. Der Euro-Kurs fällt in Fernost auf den tiefsten Stand seit neun Jahren.

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Der geänderte Kurs der Bundesregierung gegenüber Griechenland bleibt nicht ohne Wirkung: So rutschte der Euro ist am Montag im fernöstlichen Handel zum Dollar auf den tiefsten Stand seit Anfang 2006. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1860 Dollar, nachdem sie am Freitag noch mit 1,2002 Dollar gehandelt worden war.

Zuletzt konnte sich der Euro allerdings etwas erholen, lag aber mit 1,1936 Dollar immer noch deutlich unter der Marke von 1,20 Dollar, unter der er zuletzt im Sommer 2010 gestanden hatte.

euroabsturz

Auslöser der Verluste waren die jüngsten Spekulationen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, erklärten Händler. Aber auch die Erwartung, dass die Europäische Zentralbank in Kürze Quantitatives Easing (QE) einsetzt, sorgt für Abwärtsdruck auf den Euro. Dazu wird derzeit ein Maßnahmenpaket für die nächste Notenbanksitzung am 22. Januar vorbereitet.

Das sehen auch Experten so: „Die Gründe, warum der Euro verkauft wird sind klar: Draghi ist ein Schritt näher an QE – und es gibt verschärfte Bedenken wegen der politischen Lage in Griechenland“, sagte Sean Callow, Währungsanalyst bei Australiens größter Bank Westpac in Sydney.

Folgt man den pessimistischsten Szenarien der Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley dann kann der Euro-Kurs noch bis zur Dollar-Parität abrutschen. Die im Herbst prognostizierten Basisszenarien von einem Kurs von 1,15 Dollar pro Euro sind bereits in Schlagweite.

Stop-Loss-Mechanismen vergrößern Verluste

Der für eine große Währung relativ starke Verlust, hat aber auch technische Ursachen. Bei dünnem Handel habe eine Welle von Stop-Loss-Verkäufen den Euro weiter gedrückt, nachdem er unter die Schwelle von 1,20 Dollar gerutscht sei, sagten Händler

Am Samstag hatte „Spiegel Online“ berichtet, dass die Bundesregierung einen Kursschwenk vollzogen habe: Sowohl Kanzlerin Angela Merkel als auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) hielten einen Euro-Austritt Griechenlands für verkraftbar.

Die Griechen müssen am 25. Januar ein neues Parlament wählen, nachdem es in dieser Woche auch im dritten Wahlgang keine Mehrheit für die Wahl eines Staatspräsidenten gegeben hatte. Derzeit liegt in Umfragen der Linkspopulist Alexis Tsipras mit seinem Syriza-Bündnis vorn. Tsipras will den Sparkurs beenden und die Reformverträge mit Griechenlands Geldgebern aufkündigen. Außerdem fordert er einen neuen Schuldenschnitt.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article136009837/Euro-rutscht-schlagartig-unter-1-20-Marke.html

Gruß an die, die ihr Geld noch auf der Bank haben

TA KI

2 Kommentare zu “Euro rutscht schlagartig unter 1,20-Marke

  1. Es läuft alles nach Agenda NWO.

    Sie brauchen eine richtige Krise wenn nicht sogar Krieg und eine Menge leid und eine Zeit ohne „Leader“ um Ihr neues System zu installieren, und die EU und der Euro sind dazu ein hervorragendes Mittel.

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