Die Anderwelt (oder: ein Nachruf auf Bernhard Kornstedt)


Digital StillCamera

Freitag, 16.1.2015, Eifel. Im Schwarzbuch USA von Peter Scowen finden wir in der Einleitung folgende, bemerkenswerte Passage (Deutsche Erstausgabe DTV 2004, Seite 7) :

“Meine Schwester Amy ist in leitender Stellung bei einer amerikanischen Unternehmensberatung tätig und saß am Morgen des 11.September 2001 ab 8:30 Uhr in der 54. Etage des Südturms des World Tade Center an ihrem Schreibtisch. Später erinnerte sie sich, dass sie, bevor sie mit der Arbeit begann, ein unerklärliches Verlangen verspürt hatte, per E-Mail weit entfernt lebende Freund und Bekannte zu kontaktieren”.

Um 8.48 wurde klar, woher dieses Verlangen stammte: es kam zum größten Angriff auf die USA nach dem Zweiten Weltkrieg, angeblich ausgeführt von einer Handvoll mit Teppichmessern bewaffneter Fanatiker. Diese Geschichte geht schnell unter – zumal sie in einem Buch steht, dass sich hauptsächlich mit den politischen Verfehlungen der USA beschäftigt. Im Prinzip wäre es eine Geschichte, die jeden Naturwissenschaftler aufhorchen lassen sollte: offenbar liegt hier der Beweis vor für erstaunliche Fähigkeiten des menschlichen Unterbewusstseins: es kann Verzerrungen in der Zeit, in der Geschichte wahrnehmen, fühlt Entwicklungen, bevor sie eintreten – und meldet sich bei dem Bewusstsein mit “unerklärlichem Verlangen”, kurz vor dem Tod nochmal alle Freunde und Bekannte zu kontaktieren, um einen letzten Abschiedsgruß zu schicken.

Nun – Ami hat überlebt. Nicht durch Zufall, sondern weil sie weiterhin ihrem Gefühl traute – sie und viele andere. Wären sie nur dem Verstand gefolgt, hätten sie wohl ihre letzte Lebenszeit damit verbracht, den Einschlag im Nordturm mit Entsetzen zu beobachten, während sich ihnen die Maschine, die ihren Südturm im Visier hatte, unaufhaltsam näherte. Gut, dass sie – ohne jeden rationalen Anlass – ihrem Gefühl gefolgt sind und das Gebäude aus eigenem Antrieb verließen: das hat ihnen das Leben gerettet.

Eine faszinierende Fähigkeit, oder? Offenbar verfügt auch der Mensch über einen Instinkt (oder “sechsten Sinn”) der ihn – wie bei Tieren oft zu beobachten – vor Gefahren warnt. Wer Hunde oder Katzen hat, kennt das: manchmal bellen die Hunde panisch, obwohl nichts zu erkennen ist – und manchmal jagen Katzen wie verrückt unsichtbaren Dingen hinterher.

Was machen wir nun? Natürlich beschäftigen sich hunderte von Wissenschaftlern mit dieser Fähigkeit und mit der Existenz von Welten, die unserer Wahrnehmung noch verschlossen sind, weil Naturwissenschaft gerne alle Aspekte der Natur verstehen und begreifen will …. nein, das tun sich natürlich nicht. Sie machen eher in geschlossener Front das Gegenteil: sie versuchen, alle, die nicht ihrem Weltbild entsprechen, in die Psychiatrie zu schicken, streng nach dem Motto: “wer nicht mein Weltbild teilt, gehört eingesperrt”.

So formuliert, hört sich das fürchterlich an – doch ist es alltägliche Praxis.

Ich durfte einige dieser Menschen kennenlernen, unterliege hier jedoch der Schweigepflicht … doch die Geschichte kann ich erzählen. Im Rahmen der Neueinführung eines Mittel gegen Schizophrenie besuchte ich einige psychiatrische Kliniken mit dem Auftrag, Hospitationsplätze für Pharmareferenten zu besorgen. Wir wollten, dass unsere Mitarbeiter die Krankheit vor Ort studieren konnten, um adäquate Gesprächspartner beim niedergelassenen Arzt werden zu können, Menschen, die wissen, wovon sie sprechen. Ich trug unseren Wunsch in verschiedenen Häusern vor – in einem Haus jedoch verlief das Gespräch anders, der Chefarzt fragte nach meiner vorherigen Ausbildung. Als er von meinen Studienfächern hörte, wurde er hellhörig – und lud mich in sein Allerheiligtes ein: das Privatzimmer, das normalerweise Ärzten und Patienten verschlossen blieb, weil es – wie früher die Kapitänskajüte – dem obersten Boss eine Rückzugsmöglichkeit bietet und seine besondere, unerreichbare Stellung unterstreicht.

Bevor wir nun zu dem Thema kommen, warum auch heute noch in der Ärzteschaft Strukturen des preussischen Militärs im 19. Jahrhundert herschen (auch ein sehr spannendes Thema), bleiben wir lieber bei den Schizophrenen. Der Chefarzt hatte ein Problem – kurz gefasst, beschrieb er es so: “Wenn der Deutsche zu mir kommt und mit Gott spricht, muss ich ihn behandeln. So haben wir das gelernt. Kommt aber der Moslem zu mir, so deshalb, weil er nicht mehr mit Gott sprechen kann – und ich muss Methoden finden, wie er seinen Dialog mit Gott wieder aufnehmen kann”.

Ein sehr fortschrittlicher Wissenschaftler, dieser Arzt. Was ihm vorschwebte – als Gegenleistung der Firma für Hospitationen von Mitarbeitern – war eine Vorlesungsreihe in der Klinik, in der “Verrückte” (er nannte sie natürlich nicht so) der verschiedensten Glaubensrichtungen auftraten, damit seine Mitarbeiter (vor allem die Ärzte) lernten, welche Dimensionen normales, gesundes Denken annehmen kann, ohne behandlungsbedürftig zu sein: nur einfach Gottes Stimme zu hören reichte nicht mehr aus, das war für andere Kulturkreise normaler Alltag – und um hier differentialdiagnostisch sicher arbeiten zu können, musste man neue Perspektiven entwickeln – oder man würde wieder in eine Psychiatrie des 19. Jahrhunderts zurückfallen.

Die Organisation einer solchen Vortragsreihe schien mir eine Kleinigkeit zu sein – ich hatte auch Arbeitszeit genug zur Verfügung, um das nebenbei zu organisieren. Neben christlichen Mystikern, Zen-Buddhisten, Nonnen und Theologen hatte ich auch eine ganze Reihe von Wissenschaftlern im Sinn, die jemand anders schon für mich zusammen gestellt hatte: “Der Wissenschaftler und das Irrationale” hieß damals ein Sammelwerk, wo Geisteswissenschaftler aller Fachrichtungen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Irrationalen berichteten – ich hatte dieses Werk im Rahmen der Ausbildung über Erkenntnistheorie durchgenommen – was bei mir zu der Erkenntnis führte, wie wenig wir überhaupt über die Welt wissen und wie wunderbar unerforscht sie doch noch ist.

Zudem war ich aufmerksamer Leser der Ärztezeitung … wo man in der Tat sonderbare Artikel zu lesen bekam, die unser Weltbild sehr in Frage stellten: erfolgreiche Schädeloperationen vor 12000 Jahren – oder ein kleiner Junge mit einem so starken Eigenmagnetfeld, dass er regelmäßig den Diebstahlsalarm von Kaufhäusern auslöste – leider haben die Artikel (und andere) die letzten zwei Umzüge nicht überlebt, ich hoffe, sie beim nächsten Umzug wieder zu finden. Darüberhinaus hatte ich die Neuauflagen der Werke von Charles Fort studiert, der in den dreißiger Jahren des 20 Jahrhunderts die Zeitungen nach “Verdammten” durchsucht hatte: so nannte er Meldungen, die nur kurz erschienen, bevor sie von der modernen Inquisition “verdammt” wurden.

Neben diesen hochqualifizierten Zeugen der “Anderwelt” (so ein Sammelbegriff für das Mystische, der aus der älteren europäischen Kultur stammt) kam mir aber auch noch ein anderer Mensch in den Sinn. Ich hatte während des Studiums Feldforschung im Sauerland gemacht – im hochkatholischen Sauerland, auf einsamen Höfen fernab der Kultur. Dort stieß ich auf einen “Aberglauben”, der mit dem Christentum nichts zu tun hatte – Geschichten über unheimliche Dinge, die an bestimmten Abenden auf den hofeigenen Friedhöfen geschahen. Bis heute habe ich die panischen Gesichter der Hofbewohner (einer davon war Rechtsanwalt) vor Augen, als ich – der rationale Atheist – vorschlug, ich würde – obwohl gerade eine der “gefährlichen” Nächte war – einfach jetzt mal auf den Friedhof gehen, um zu sehen, warum man eigentlich um diese Uhrzeit zu gewissen Tagen dort nicht hingehen soll: die Angst der Menschen sprang mir förmlich entgegen und ich habe keine Zweifel, dass sie mich mit Gewalt gehindert hätten, den kleinen Friedhof zu betreten … um mich vor dem zu schützen, was dort umging und den Menschen schadete, wenn sie ihm begegneten.

Ich wollte diesen “Andersglauben” gerne zum Gegenstand einer Doktorarbeit machen (im Sinne von “Traumzeit” von H.P.Duerr: immerhin handelte es sich hier um lebendige und aktive Formen einer Religion, die mit dem herrschenden Christentum nichts gemein hatte – aber einen enormen Einfluss auch auf akademisch gebildete Menschen in Deutschland bewies), doch scheiterte ich mit diesem Ansinnen an dem Veto eines Kirchenfürsten: so etwas durfte es einfach nicht geben.

Ich hatte später (im Jahr 2000) meine ersten Gehversuche im Internet hinter mir (per Spielkonsole der Kinder, Dreamcast genannt), hatte in einem “Parsimony”-Forum einen Ort zum Gedankenaustausch gefunden, geleitet von einer Autorin, die ein Werk über den Odilienberg geschrieben hatte (wenn ich mich recht erinnere, war die Frau danach in die USA ausgewandert um dort Asyl zu beantragen – so sehr wurde sie von deutschen Behörden und Neonazis verfolgt – aber das ist eine andere Geschichte).  Aus diesem Forum meldete sich eines Tages ein Herr bei mir telefonisch, der mich gerne mal kennen lernen wollte.

Ich war verblüfft – und noch verblüffter war ich, als das Telefonat beendet war. Ich erfuhr, dass ich ein “Geistkrieger” sei – und das jener Herr … Bernhard Kornstedt … sich zur Aufgabe gemacht hatte, jene Geistkrieger zusammeln, um gegen eine kommende Dunkelheit anzugehen und die Menschen vor Unheil zu schützen. Man hätte das leicht als Unfug abtun können – wäre Herr Kornstedt (“Bärenherz”) nicht ein ausgebildeter Religionswissenschaftler gewesen – und somit für mich ein “Bruder im Geiste”.

Was folgte, waren jahrelange Telefonate, nahezu jeden Sonntag morgen rief er an um verschiedene Dinge zu besprechen – und ich merkte schnell, dass hier jemand eine lebendige Kultur repräsentierte und rational einwandfrei belegen konnte, die ein Hans Peter Duerr als verstorben und ausgerottet erachtet hatte. Für einen Erkenntnistheoretiker war es hoch interessant, hier jemanden zu sprechen, der sehr rationale Emotionen als Instrumentarium der Wahrheitsfindung benutzte und so in einem Weltbild lebte, dass – ja- das ursprünglichste religiöse Weltbild der Menschheit praktizierte, ohne irgendeine Anbindung an irgendwelche Lehren oder dogmatische Systeme zu haben. Heutzutage würde man es “Schamanismus” nennen – obwohl man gleich warnen muss: wo in Deutschland offen “Schamanismus” verkauft wird, ist mit fast absoluter Sicherheit keiner drin – so wie in der gesamten zum Konsumgut verkommenen “Esoterik”.

Anders jedoch die wissenschaftliche Bedeutung: die Existenz einer solchen Kultur ohne Anbindung an Glaubenslehren deutete primär – nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit – darauf hin, dass hier kein “Glauben” sondern eine “Wahrheit” gelebt wurde: ein idealer Mensch, um Medizinern klar zu machen, dass man ganz vernünftig, plausibel und rational nach den Maximen westlicher Wissenschaftlichkeit ein Weltbild leben konnte, dass konträr zu den Dogmen der Gegenwart stand – und vor allem politsch äußerst brisant war.

Politisch? Nun – nach den Öffnungen der Archive des Vatikan zum Thema Hexenverbrennungen und Auswertung historischer Dokumente hatte sich gerade zur damaligen Zeit eine kleine Revolution ereignet (ob dies im Internet schon dokumentiert ist, kann ich momentan nicht sagen): zwar schrieb ein Mönch den Hexenhammer, aber eingesetzt wurde dieses Werk von der weltlichen Obrigkeit, hauptsächlich von Ärzten (die die Konkurrenz durch die Hebammen ausschalten wollten – ein gerade dieser Tage hochaktuelles Thema) und den Juristen, aber auch von einer Gruppe skrupelloser Machtmenschen, die vor allem eins im Sinn hatten: sich selbst an die Stelle Gottes zu setzen (auch ein hochaktuelles Thema, der Papst hatte sich kürzlich dazu geäußert). Die Folgen dieser Entwicklung nennen wir “Kapitalismus” – und er wurde in der Neuzeit vorbereitet durch Auslöschung jeglicher lebendiger Religiösität, ein Prozess, der heute stringend durch den “Krieg gegen den Terror” – der in Wahrheit ein Krieg gegen den Islame, die letzte, ernsthafte Großreligion, ist – fortgeführt wird.

Im Kontakt mit “Bärenherz” habe ich viele interessante Menschen kennenlernen können – und einen Einblick in eine lebendige, religiöse Gegenkultur gewonnen, der Betriebsratsvorsitzende, Boxer, Unternehmensberater und Radiomoderatoren angehören – oder ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, die sich voller Entsetzen vor den kalten Machtspielen im Bundestag vom politischen Treiben abgewandt haben, um ihre Seele nicht zu verunstalten. Menschen, die im klaren Bewusstsein einer parallelen Realität leben, die zu den ältesten Paradigmen der Menschheit weltweit gehören: der sicheren Gewissheit, dass es jenseits der Welt, die unseren Sinnen zugänglich ist (und immer noch jenseits der Wirklichkeit, die wir mit unseren Apparaten ertasten können) eine andere Wirklichkeit gibt – unter anderem bevölkert mit intelligenten Wesen … die auch äußerst boshaft sein können.

Manchmal jedoch setzen die “Spirits” auch Impulse ins Unterbewusstsein – zum Beispiel wenn ein Akt äußerst boshafter Dunkelheit droht …wie bei Amy. Manchmal rettet die Anderwelt Menschenleben – wenn man noch sensibel genug ist, ihre Stimme zu hören; wer durch massenhaften TV-Konsum aktive Innenweltvergiftung betrieben hat, wird da im Nachteil sein, die sehr leisen Stimmen der Anderwelt sind dann nicht mehr zu hören: man ist taub geworden.

Bernhard Kornstedt ist vor zwei Tagen gestorben – Anfang sechzig. Ein Schicksal, das ich in den letzten Jahrzehnten oft beobachten durfte: wer sich den geistigen Herren der Welt in den Weg stellt, wird selten alt. Ich bringe das manchmal in einen Zusammenhang mit der verblüffenden Beobachtung (die Textstellen dazu werde ich erst nach meinem Umzug wiederfinden, so lange sei das jetzt eine unterhaltsame Geschichte), dass die US-Armee die Medizinmänner der Indianer beseitigte – nicht so sehr ihre Kriegshäuptlinge. Der neue Geldgott wusste wohl, wer seine Erzfeinde sind. Mit Bernhard Kornstedt starb einer der letzten lebenden europäischen Schamanen, der sich sein Weltbild – wie es dort Tradition ist – nicht durch Theorie sondern durch praktische Arbeiten, Gespräche mit und Reisen durch die Anderwelt geschaffen hatte: wie es Wissenschaftler eben tun sollen. Und dieses Weltbild ist weltweit durch alle Zeiten das Gleiche – ein wahrer Fundus für undogmatische Wissenschaft.

Unsere Wissenschaft ist jedoch nicht undogmatisch – und deshalb ist sie auch schon lange keine mehr, sie ist Büttel des neuen Gottes “Geld” geworden und verfolgt seine Widersacher bis aufs Blut – ohne Rücksicht darauf, ob sie nicht vielleicht doch eine Wahrheit leben, die größer und wichtiger ist als die, die noch in unseren Schulen gelehrt werden darf.

Unfug, meinen Sie? Meinte ich auch mal. Ich kann Ihnen als Angehörigen einer Gesellschaft, die Pornographie und Sexualität vergöttert, andere Kunde bringen: das, was an Orgien und sexuellen Ausschweifungen im Rahmen der europäischen “Anderweltkultur” (wie ich sie nennen möchte, um einen Oberbegriff einzuführen) gelebt wurde (nicht nur in Griechenland unter dem Siegel des Dionysus), läßt selbst das hemmungsloseste westliche Bordell oder den verruchtesten Swingerclub als ein Nonnenkloster erscheinen. Es kann viel Magie und Zauber in der Sexualität liegen – und wer einmal davon genossen hat, ist mit Geld nicht mehr zu kaufen, noch an Bullshitarbeit zum Gelderwerb interessiert: er weiß, dass das Leben größere Genüsse bieten kann (“gratis”, sozusagen), die auch den Geist weit über seine erlaubten Grenzen hinausführen können. Vielleicht ist das mit ein Grund für die Urlaubssucht des westlichen Menschen: man weiß, dass es Reisen gibt, die unglaubliche Wunder möglich machen … allerdings findet man sie nicht an den Stränden dieser Welt.

Die “Gegenkultur” zu diesem “Anderweltkultur” befindet sich im 21. Jahrhundert auf dem absteigenden Ast – um so mehr muss sie ums Überleben kämpfen … und um so mehr Erlebnisse wie die von Amy ignorieren, obwohl sie geeignet sind, allen Ansprüchen von “Wissenschaft” gerecht zu werden. Nur zweihundert Jahre nach ihrem Sieg über die Kirche (die – als katholische Kirche – noch für viele “Zaubermenschen” eine sichere Zuflucht bietet, wenn sie den richtigen Dress- und Verhaltenscode befolgen) hat die Kultur des dogmatischen Materialismus die Welt an den Rand der Vernichtung geführt: Massenvernichtungswaffen bestimmen das Kriegsgeschehen (das vor zweihundert Jahren von nordamerikanischen Eingeborenen noch als Spiel mit manchmal tödlichem Ausgang geführt wurde – und nicht als Massenvernichtungsorgie im Namen alternativloser “Kollateralschäden”), das politische System produziert trotz demokratischer Sicherheitsstrukturen einen Krieg nach dem anderen (was den Schamanen nicht wundert, weiß er doch, welch´ üble Dinge böse “Spirits” den ungeschultem Geiste einflüstern können), das wirtschaftliche System hat sich in einen realitätsfernen Wahn verwandelt, jahrtausendealte Sozialsysteme (“Familie”) stehen kurz vor der Vernichtung, die Umweltschäden ihrer unausgereiften und undurchdachten Technologien (der Erfinder des “Herrn der Ringe” J.R.R. Tolkien nannte es mal “Orks, die den einen Ring gefunden haben”) verwüsten die Erde Tag für Tag, ihre Nebenwirkungen greifen desaströs in den Klimahaushalt des ganzen Planeten ein – und neben bei wird der Mensch (einst: Ebenbild Gottes) immer weiter zur bloßen Funktion, zum billigen Futter für die Maschine degradiert und gnadenlos aussortiert, wenn er nicht mehr für den Profit des Mammon dienlich ist.

Angesichts dieser desaströsen Bilanz ist es schon dreist, ältere Kulturen als “krank” zu beschreiben und ihre Vertreter in die Psychiatrie zu überweisen – dabei werden wir womöglich die Hilfe dieser Kulturen (bzw. die Hilfe der Anderwelt) gut gebrauchen können, wenn die Rechnung präsentiert wird und der neue Turmbau zu Babel in sich zusammenfällt. Ja – die Selbstvergötterung des Menschen hatten wir schon mal, wir wissen, wie das endet – und wir wissen, wie die Menschen den Zusammenbruch überstanden haben.

Was bleibt noch zu sagen – zum Abschied eines Menschen aus unseren Kreisen … und zum Abschied einer Kultur, die ein hohes Maß an Lebensqualität auf niedrigem Verbrauchsniveau erlaubte?

Als ich Bernhard das erste mal persönlich traf (das letzte Mal war 2004 … ab 2005 waren mir solche Reisen nicht mehr möglich und ich hatte auf einmal ganz andere Probleme) schaute er mich an und sprach mit merkwürdigem Ton (den man leicht als “Bewunderung” hätte deuten können): “Jetzt bist Du also endlich da” … so als ob dieser Besuch von größter Wichtigkeit gewesen wäre. Es war im Krankenhaus, er war damals schon sehr angegriffen. Ich hätte gerne gewusst, was er da eigentlich in mir gesehen hatte – doch wir hatten so viele andere Themen, dass ich zu der Frage nie gekommen bin.

Und ich wüsste langsam endlich mal gerne, was ein “Geistkrieger” ist. Werde ich nun wohl nie erfahren.

Das letzte Telefonat mit ihm ist übrigens ein paar Monate her – er war in Eile, getrieben von dem dringenden Gefühl “seine Arbeit fertig stellen zu müssen”.

Wie Amy gab ihm das Gefühlt recht.

Ach ja – das sei noch gesagt: mit dem Gefühl, dass der Menschheit großes Ungemach droht, hatten wir wohl nicht Unrecht. Leider bin ich von denen, die 2000 darüber gesprochen haben, der einzige Überlebende. Am 2001 haben es aber dann ja auch alle mitbekommen – und Hartz IV hat 2005 in Deutschland gezeigt, dass es auch wirklich jeden treffen kann, 2014 standen wir wieder kurz vor dem Ausbruch eines neuen großen europäischen Krieges … eine Gefahr, die jetzt festzementiert über uns schwebt.

Andererseits: wann war die Menschheit schon mal nicht von großem Ungemach bedroht.

Nur: früher wares es Naturkatastrophen, denen man siegreich als Gemeinschaft begegnete. Heute machen wir das selbst.

Oder lauschen den falschen Geistern.

Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2015/01/16/die-anderwelt-oder-ein-nachruf-auf-bernhard-kornstedt/

Gruß an die, die sich ihrer selbst bewußt sind

TA KI

 

Die Kräfte Noworossijas übernehmen die Kontrolle über den grössten Teil des neuen Terminals des Donezker Flughafens


vom Saker

Es scheint, als hätten die Leute von Noworossija den ganzen Donezker Flughafen unter Kontrolle gebracht, mit Ausnahme einiger Stockwerke des neuen Terminals, in denen die Ukrainer von oben und unten umzingelt sind. Schaut Euch diese Aufnahmen an, die zeigen, wie die Kräfte Noworossijas die verbleibenden Ukrainer mit Sprengstoffen und Panzerabwehrwaffen erledigen. Das braucht wirklich keine Übersetzung; es sind vor allem Kampfaufnahmen, und die Soldaten aus Noworossija erklären, was sie tun.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/novorossiya/die-kraefte-noworossijas-uebernehmen-die-kontrolle-ueber-den-groessten-teil-des-neuen-terminals-des-donezker-flughafens/

Gruß an die Widerständler

TA KI

„Je suis Charlie“-Schöpfer will berühmten Satz schützen lassen


ein-je-suis-charlie-glas-vor-dem-brandenburger-tor-weltweit-tauchen-souvenirs-mit-dem-satz-auf-der-schon-jetzt-historisch-ist-Es waren drei kleine Worte, die nach den Anschlägen in Frankreich um die Welt gingen: „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie). Nun will der Grafikdesigner Joachim Roncin, der das Idiom auf Twitter prägte, seinen kleinen Satz rechtlich schützen lassen. Dadurch will er einen kommerzielle Missbrauch des Slogans verhindern, der zum Symbol der Unterstützung für die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ wurde, die islamistische Attentäter angegriffen und dabei zwölf Menschen erschossen hatten.

Geschäftemacher weltweit versuchen, den Slogan für die Meinungs- und Pressefreiheit für ihre Zwecke zu nutzen – die weißen und grauen Buchstaben auf schwarzem Grund werden auf alles gedruckt, von T-Shirts, Kaffeetassen und Aufklebern bis Anhängern.

Patentamt lehnte zunächst ab

Der 39-jährige Roncin ist entsetzt, was mit seinem Satz passiert und wieviele Leute „damit Geld machen wollen“. Vor allem werde dadurch der Slogan völlig entwertet. „Derzeit arbeite ich mit Juristen daran, um möglichst sicherzustellen, dass Objekte mit dem Slogan nur dem Zweck der Förderung der Meinungsfreiheit dienen.“

Nach Angaben seiner Anwältin Myriam Sebban will Roncin möglichst auf sein Urheberrecht pochen. Das französische Patentamt hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass es die zahlreichen Anträge, den Slogan #JeSuisCharlie als Marke einzutragen, nicht annehme.

Vorbild „I am Michael Brown“

Roncin, der vor den Anschlägen 400 Follower auf Twitter hatte, schuf einen der populärsten Hashtags aller Zeiten. Zusammen mit seinen Kollegen vom Mode-Gratis-Magazin „Stylist“ saß er in einer Redaktionskonferenz, als am Mittwoch vergangener Woche zwei Islamisten in die Redaktionskonferenz von „Charlie Hebdo“ stürmten und mit Kalaschnikows unter „Allahu Akbar“-Rufen um sich schossen. Ein Kollege von Roncin sah die Meldung von dem Anschlag auf Twitter, und der Grafikdesigner entwarf „geschockt“ das Logo.

Roncin weiß nicht mehr genau, wie er auf die Idee zu dem Logo kam, er meint aber, es sei eine Mischung aus Geschichte und Pop-Kultur. Von dem berühmten Kennedy-Satz „Ich bin ein Berliner“ im Jahr 1963 bis zu „Wir sind alle Amerikaner“ nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA ließ er sich inspirieren. Auch der Satz „I am Michael Brown“ in der Stadt Ferguson in den USA, wo ein unbewaffneter junger Schwarzer von der Polizei erschossen wurde, spielte eine Rolle.

„Krankhafte Ausmaße“

Danach ging der Slogan um die Welt. „Es geschah alles sehr schnell. Es ist alles sehr verworren, es war eine Kette von Ereignissen, es war weltweit“, sagt Roncin und wirkt überrollt von den Geschehnissen. „Ich habe nur ein Bild entworfen, einen Slogan. Die sozialen Netzwerke haben diese Bewegung zu etwas gemacht, das krankhafte Ausmaße angenommen hat.“ Er gibt aber zu, dass er einen „Wow“-Moment erlebt habe, als bei dem großen Gedenkmarsch inParis von rund 1,5 Millionen Menschen für die Anschlagsopfer überall der Slogan zu sehen gewesen sei.

Auf der anderen Seite gibt es die, die seinen Slogan abändern, verhunzen oder gar missbrauchen. So tauchte ein Hashtag #JeSuisNico im Internet auf, wo Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy durch den Kakao gezogen wurde, weil er beim Gedenkmarsch plötzlich in der ersten Reihe aufgetaucht war. Oder eine Fotomontage des französischen Schauspielers Gérard Depardieu, der für seinen ausschweifenden Wein-Konsum bekannt ist, und der mit einem Schild #JeSuisChablis gezeigt wurde.

Aber auch Twitter-Botschaften mit #JeSuisPasCharlie (Ich bin nicht Charlie) oder gar #JeSuisKouachi als Unterstützung für zwei der Attentäter gab es. Roncin ist entsetzt: „Ich glaube, diese Leute verstehen die ursprüngliche Botschaft nicht. Eine säkulare Botschaft der Hoffnung und voilà, eine Botschaft für Frieden.“

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_72514540/charlie-hebdo-je-suis-charlie-schoepfer-will-satz-schuetzen-lassen.html

Es ist doch geradezu entzückend, welches Gedankengut sich nach und nach enttarnt!

Erst die selbstlose Aktion der “ 1- Million Auflage“ des Blättchens und nun das Patentieren eines schlagkräftigen Werbespruchs um den Massen einzuheizen-  was soll man dazu noch sagen??? :

“ Yes we can??!“

Gruß an die, die geistig noch nicht so umnachtet sind

TA KI

Schweizer Währungsvolte weckt die D-Mark-Sehnsucht


Die Schweizer Notenbank hat mit ihrer Abkoppelung vom Euro Chaos an den Devisenmärkten ausgelöst. Viele Bundesbürger applaudieren aber, weil sie die Aktion an die eigensinnige Bundesbank erinnert.

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Ein Crash, zwei Wahrheiten. Das eigentlich bemerkenswerte der historischen Ereignisse vom Schwarzen Donnerstag sind die zwei vollkommen unterschiedlichen Bewertungen der Protagonisten. Während die Finanzmärkte in der überraschenden Abkoppelung vom Euro einen massiven Vertrauensverlust für die Schweizerische Nationalbank (SNB) sehen und von chaotischen Zuständen sprechen, interpretieren die meisten Deutschen und viele Experten die Lage grundlegend anders.

Sie bewundern fast schon die Eidgenossen für ihren Mut, im Zweifel auch Fehler einzugestehen und die Notbremse zu ziehen. „Ich muss den Hut ziehen“, wurde SNB-Chef Thomas Jordan in vielen Internetforen gelobt. Die SNB hatte am Donnerstag völlig überraschend den vor mehr als drei Jahren eingeführten Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben und damit panikartige Reaktionen an den Devisenmärkten ausgelöst. Der Euro brach daraufhin in der Spitze um fast 30 Prozent ein.

Es war der größte Kursverlust der modernen westlichen Währungswelt. Zeitweise drohte das elektronische Handelssystem, das auf tägliche Transaktionen von 5,3 Billionen Dollar ausgelegt ist, zu kollabieren. „Die SNB hat ihre Glaubwürdigkeit weitestgehend verloren“, sagt Lutz Karpov, Devisenstratege der Commerzbank, stellvertretend für die Finanzzunft. Den Marktteilnehmern stößt insbesondere negativ auf, dass die Währungshüter noch im Dezember wieder betont hatten, den Mindestkurs mit allen Mitteln verteidigen zu wollen.

Schlagartig ist vielen klar geworden, dass die Notenbanken nicht länger dazu da sind, die Akteure mit frisch gedruckten Euro, Dollar und Franken im Billionenwert zu beruhigen. Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 haben die großen Währungsbehörden nach Berechnungen der Deutschen Bank umgerechnet rund zehn Billionen Dollar in die Märkte gepumpt.

Die SNB hat für viele einen globalen Konsens aufgekündigt

„Die SNB hat ihren seit der Euro-Krise hart erarbeiteten Ruf aufs Spiel gesetzt“, sagt David Woo, Währungsstratege bei der Bank of America Merrill Lynch. Für viele Finanzmarktakteure hat die SNB einen globalen Konsens aufgekündigt und damit das weltweite Währungssystem noch fragiler gemacht. „Die Währungsvolte der Schweizer Notenbank konterkariert sämtliche Bemühungen der vergangenen Jahre, dass die Geldpolitik auf globaler Ebene transparenter und vorausschauender wird“, sagt beispielsweise Catalina Krauss vom französischen Anlagehaus Natixis.

Noch harscher lautet die Kritik des Chefberaters der Allianz, Mohamed El-Erian. Seines Erachtens hat die SNB mit ihrer Entscheidung andere Länder destabilisiert und die ohnehin schwierige Lage der EZB noch verschlimmert. „Die Historie hat gezeigt, dass größere Währungssprünge Schäden anrichten.“

Die Sichtweise der Finanzmarktprofis kontrastiert mit der Einschätzung vieler Ökonomen und vor allem der deutschen Öffentlichkeit. „Die Schweizer verstehen was von Geld“, schrieb beispielsweise Brigitte Lupo via Kurznachrichtendienst Twitter. Viele Bundesbürger deuten den radikalen Schritt als Misstrauensvotum gegenüber der Europäischen Zentralbank und dem Euro.

Denn die Bindung des Franken an die Gemeinschaftswährung sorgte für eine Art Schicksalsgemeinschaft zwischen Euro-Zone und der Schweiz. Der Franken sackte im weltweiten Währungsgefüge Hand in Hand mit dem Euro ab und drohte von einer international anerkannten Devise zur Schwachwährung zu verkommen.

Den Deutschen graut vor den Entscheidungen der EZB

Der Zeitpunkt der Abkopplung dürfte nicht zufällig gewählt worden sein. Denn in der kommenden Woche dürfte die EZB auf ihrer Sitzung den Aufkauf von Staatsanleihen in großem Stile verkünden. Das bedeutete eine weitere radikale Lockerung der Geldpolitik. Am Mittwoch hatte der Europäische Gerichtshof der EZB de facto grünes Licht gegeben. Die EZB habe eine große Entscheidungsfreiheit, und der Kauf von Anleihen ist keine verbotene Staatsfinanzierung.

Vielen Deutschen graut genau vor dieser Entscheidung. Zu tief sind die Ereignisse der Hyperinflation der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts den Deutschen im Gedächtnis eingebrannt, die auf die Staatsfinanzierung der Reichsbank nach dem Ersten Weltkrieg folgte. „Ich will die D-Mark zurück zum alten Umrechnungskurs“, twitterte etwa Commander-Flex. Tatsächlich hat der Schritt der SNB eine Art D-Mark-Nostalgie bei vielen Bundesbürgern ausgelöst. Zwar wollen nur die wenigsten Bundesbürger wirklich den Euro abschaffen, allerdings würden die meisten lieber heute als morgen die Reißleine bei der EZB-Rettungspolitik ziehen und wieder ihre solide Bundesbank zurückhaben.

In den Augen vieler erinnerte die Volte der Schweizer Währungshüter an die Bundesbank, die in ihrer Geschichte nicht selten mit fast schon sturem Agieren an den Märkten für Unruhe sorgte. So erhöhten die Bundesbanker wegen des Wiedervereinigungsbooms zu Beginn der 90er-Jahre die Leitzinsen und beschleunigten damit den Austritt der Briten aus dem Europäischen Währungssystem.

Außerdem zeigt die Schweizer Notenbank für viele Ökonomen, dass allein Gelddrucken nicht ausreicht. Um eine Ökonomie wieder flottzubekommen, braucht es wirkliche Reformen.

Der Franken würde heute fast 1,90 DM kosten

Ironischerweise lassen sich die heutigen Folgen der EZB-Rettungspolitik am weiter gerechneten Kurs der D-Mark zur Schweizer Währung ablesen. Mittlerweile müssten die Deutschen fast 1,90 D-Mark für einen Franken hinblättern. Zum Start des Euro im Jahr 1999 waren erst 1,20 D-Mark fällig. Damit haben die Bundesbürger zum Nachbarland Schweiz weit mehr als ein Drittel an Kaufkraft eingebüßt. Jeder Wintersporturlauber bekommt das zu spüren.

„Spätestens seit dem gestrigen Votum des Generalanwalts der EU steht fest, dass es für den Euro nur eine Richtung gibt: die zunehmende Aufweichung und Abwertung durch verzweifelte Rettungsmaßnahmen der EZB. Die SNB handelt rechtzeitig, bevor durch Staatsanleihekäufe der EZB der Euro endgültig zur Weichwährung wird“, sagt David Stelter, Ökonom und Buchautor. Den Kauf weiterer Euro zur Stützung des Mindestkurses habe die SNB offensichtlich nicht für eine sinnvolle Anlage von Volksvermögen gehalten.

„Der durch die starke Währung erhöhte Anpassungsdruck auf die Schweizer Industrie und den Tourismus wird zwar kurzfristig wehtun. Mittelfristig wird er aber den Produktivitätszuwachs verstärken und die Schweizer Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen“, sagt Stelter.

Ruiniert der Euro die Wettbewerbsfähigkeit

Genau hier liegt auch ein Risiko des Euro-Verfalls. Eine zu schwache Gemeinschaftswährung könnte langfristig die Wettbewerbsfähigkeit ruinieren, weil die Unternehmen wegen des billigen Euro ohne große Anstrengungen ihr Produkte losschlagen können. Auch auf der „Welt“-Wirtschaftskonferenz hatten deutsche Spitzenmanager vor einem weiteren Euro-Verfall gewarnt und auch den Kurs der EZB kritisch gesehen.

Wenn die Finanzmärkte nun aber die SNB in die Kritik nehmen, mag das einen einfachen Grund haben. „Viele Investoren werden durch die SNB-Volte große Verluste machen, von denen einige echte Schwierigkeiten bereiten werden“, sagt Keith Pilbeam, Professor für Internationale Wirtschafts- und Finanzwissenschaften an der City University in London.

Insbesondere Hedgefonds stünden vor großen Verlusten und könnten gezwungen sein, Vermögenswerte zu verkaufen. „Einen solchen Tag wie den Donnerstag haben wir im Devisenmarkt seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen, und viele Menschen sind völlig überrascht worden.“ Kurzfristig erwartet Pilbeam erhebliche Störungen der Finanzmärkte und weitere Turbulenzen; die die Profis hart treffen werden, private Anleger und damit die deutsche Öffentlichkeit aber weniger.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article136428346/Schweizer-Waehrungsvolte-weckt-die-D-Mark-Sehnsucht.html

Gruß an den Honigmann, der seit Jahren sagt, daß die DM geplant zurückkehren wird.

Werden wir „so“ dahingehend sensibilisiert??

TA KI

Charlie Hebdo, Jörg Haider & Natascha Kampusch – Drei Chefermittler begehen scheinbar Selbstmord!


GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  469 (7/2015) ♦



 

Drei Selbstmorde in drei Fällen, die die Welt bewegten …

Drei Chefermittler, die offenbar “depressiv” waren, an “psychischen Problemen” litten …

1. Helric Fredou, der Vize-Chefermittler im Fall Charlie Hebdo …

2. Manfred Dörfler, der Chefermittler im Fall Jörg Haider …

3. Franz Kröll, der Chefermittler im Fall Natascha Kampusch …

Im Einzelnen:

1. Jüngster und aktuellster “Selbstmord” des Vize-Chefermittlers im Fall CHARLIE HEBDO:

Der 45-jährige stellvertretende Direktor der Kriminalpolizei in Limoges, Helric Fredou, hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Selbstmord begangen. Das meldet die französische Polizeigewerkschaft auf ihrer Website. Er soll sich mit seiner Dienstwaffe in seinem Büro in den Kopf geschossen haben, berichtet Le Populaire. Seine Leiche wurde am Donnerstag um 13 Uhr von einem Kollegen aufgefunden, meldet das Regional-Radio Tendance Ouest. Ursächlich für den Selbstmord sollen Depressionen gewesen sein, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft dem Fernsehsender France 3. Fredou war damit beauftragt, das Attentat auf das französische Satire-Magazin “Charlie Hebdo” aufzuklären. Der Kommissar war von 2007 bis 2010 der polizeiliche Leiter des Departements Haute-Vienne. Anschließend war er am Ärmelkanal stationiert und wurde 2013 nach Limoges beordert. Dort soll im Jahr 2013 auch sein Vorgänger Selbstmord begangen haben, berichtet Le Parisien.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/10/terror-in-frankreich-ermittelnder-kommissar-begeht-selbstmord-2/

2. “Selbstmord” des Chefermittlers im Fall JÖRG HAIDER:

Erst kürzlich kam jedoch noch etwas ganz anderes ans Licht der Öffentlichkeit: Der damalige Chef-Ermittler soll sich bereits am 11.10. 2013 – ausgerechnet am 5. Todestag Jörg Haiders – selbst das Leben genommen haben! Er soll “psychische Probleme” gehabt haben. Es handelt sich um Manfred Dörfler, den Bruder des Lokalpolitikers Gerhard Dörfler, der nach Haiders plötzlichem Tod Landeshauptmann von Kärnten wurde. Der Tod des Chefermittlers wurde regelrecht zum “Staatsgeheimnis” gemacht.

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/?s=selbstmord+haider+kr%C3%B6ll

Sowie: Guido Grandt: Logenmord Jörg Haider – Freimaurer und der mysteriöse Tod des Politikers

3. “Selbstmord” des Chefermittlers im Fall NATASCHA KAMPUSCH:

Auch diesen Fall bezeichneten die Ermittler, ehemalige Kollegen Krölls (Franz Kröll war der Chefermittler in der Causa Natascha Kampusch/GG), schnell für aufgeklärt: Der Oberst habe sich selbst erschossen, er sei depressiv und frustriert gewesen, weil er wieder Dienst nach Vorschrift hätte machen müssen …Karl Kröll, Bruder des Ermittlers, bezweifelt, dass sich sein Bruder freiwillig das Leben nahm … Nun hat er den Institutsleiter der Gerichtsmedizin Graz, Peter Leinzinger, mit einem Gutachten zum Tod des 59-Jährigen beauftragt …Die Zweifel des Bruders hat Leinzinger nun bestätigt: Der Universitätsprofessor widerspricht der Suizid-Theorie der Ermittler

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-kampusch-der-suizid-des-ermittlers-kroell-a-932107.html

Sowie: Guido Grandt: Fall Natascha Kampusch – Die inoffizielle Story Band I-III

Handelt es sich bei diesen scheinbaren Selbstmorden um Auftragsmorde?

Oder alles nur unglaubliche Zufälle?

Fakt ist: Diese Chefermittler wussten zu viel über die Hintergründe der Fälle, die sie bearbeiteten. Wurden somit zu “gefährlichen” Zeugen, die vielleicht aus dem Weg geräumt werden mussten?

Waren es in allen drei Fällen etwa “Inside-Jobs”?

In den Fällen Haider und Kampusch scheint es tatsächlich so zu sein. Im Fall des Vize-Chefermittlers, der den Terrorakt gegen Charlie Hebdo bearbeitete, ist noch zu wenig bekannt.

(…)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2015/01/10/charlie-hebdo-jorg-haider-natascha-kampusch-drei-chefermittler-begehen-scheinbar-selbstmord/

Gruß an die Zufallsgläubigen

TA KI