Freitag der 13. ein Pechtag?


Die Templer – verhaftet, verurteilt, verbrannt!

Vor knapp 700 Jahren wurden die Templer in Frankreich verhaftet

Bis an die Zähne bewaffnete Bogenschützen hatten den Tempel in Paris umstellt.
Es war Freitag, der 13. im Jahre 1307. Fast auf den Uhrschlag genau drangen in ganz Frankreich die Soldaten des Königs in die Unterkünfte und Häuser des Tempelritterordens ein, und es begann eine beispiellose Verhaftungswelle. Ziel: Die Inhaftierung so vieler Angehöriger des Ritterordens wie nur möglich und Sicherstellen des angeblichen ordenseigenen „Schatzes der Tempelritter“. Die Vernichtung eines der angesehensten und sagenumwobensten Ritterorden sollte beginnen.
Seit seiner Gründung im Jahre 1119 hatte der Orden eine gewaltige Anzahl an Mitgliedern gewonnen. Schenkungen und geschickter Handel hatten ihn reich gemacht. Der Mut und die Entschlossenheit seiner Mitglieder waren über die Grenzen Europas hinaus sprichwörtlich geworden. Der Orden war mit dem Schutz der Pilger, die ins Heilige Land kamen, betraut. Im Zuge dessen baute er u.a. ein Versorgungs- und Finanznetz auf, das auch nach dem Untergang der Kreuzfahrerstaaten weiterunterhalten wurde. Dabei genossen die Templer das besondere Vertrauen von Händlern, Adligen und sogar Königen. Der wachsende Reichtum und die damit
verbundene Macht aber wurde auch argwöhnisch betrachtet. Die Könige standen den supranational organisierten päpstlichen Orden zunehmend mit Misstrauen gegenüber. Besonders vom damaligen König von Frankreich – Philipp IV., auch „der Schöne“
genannt.
Nachdem das Heilige Land verloren war, empfahlen ihm seine Berater einen neuen Kreuzzug. Das dazu nötige Geld könne er sich doch besorgen, indem er den Tempelritterorden vernichte und seine Güter beschlagnahme. So konnte Philipp IV. zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einen finanziellen Segen für sich und den Kreuzzug, und die Beseitigung der Templer, in denen er Gefahr für seine Macht witterte.
1305 wurden die Mitglieder des Ordens schließlich der Ketzerei und der Sodomie (im Sinne homosexueller Handlungen) angeklagt. Der Papst war zu dieser Zeit vom französischen König abhängig, daher standen die Chancen des Ordens schlecht.
Philipp IV. machte die Sache zur Staatsaffäre. Geschickt setzte er den aus Frankreich stammenden Papst Klemens V., der seinen Amtssitz auch nach Avignon verlegt hatte, unter Druck, und drohte unter dem Vorwand angeblich vorhandener Kinder des
Papstes mit einem Ketzerprozess gegen dessen Vorgänger und Mentor Bonifatius VIII., der bis 1303 Papst gewesen war. Auch
drohte der König die Kirche Frankreichs abzuspalten, falls der Papst seine Unterstützung der Templer nicht einstelle („stellte er
sich vor die ketzerischen Templer, wäre er selber ein Ketzer“).
 verhaftung der templer
So wurden an jenem 13. Oktober 1307, einem Freitag, alle Kommandanturen der Tempelritter (und eine große Zahl dienender Brüder) in Frankreich verhaftet.
Eben dies begründete den Aberglauben, dass ein Freitag der Dreizehnte Pech bringt.
Die zahlreichen und fast gleichzeitigen Verhaftungen waren eine völlige Überraschung für die Templer. Die königliche Seite brüstete sich damit, dass nur zwölf Ritter entkommen seien, darunter nur ein einziger Würdenträger. In Paris wurden 138 Personen festgenommen. Eine päpstliche Kommission zählte 1309 noch 546 Inhaftierte in Paris, wohin die Festgenommenen gebracht worden waren. Die Untersuchung der Inquisition zog sich über Jahre hin. Die Vorwürfe waren bei allen Brüdern gleich. Da dem Prozess jegliche reale Grundlage fehlte, musste er erfolgreich sein, d. h. mit dem Todesurteil der Angeklagten enden, und so wurden falsche Zeugenaussagen massenhaft produziert. Unter Folter gestand der Großmeister Jacques de Molay zunächst, widerrief dann aber. Der Inquisitionsprozess dauerte 7 Jahre und endete mit Todesurteilen.
Am 22. März 1312 löste Papst Klemens V. auf dem Konzil von Vienne (Frankreich) unter dem Druck von König Philipp IV. den Orden auf. Am 19. März 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, zusammen mit Geoffroy de
Charnay in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sie standen bis zuletzt zur Kirche, selbst, als diese sie verfolgte. Sowohl der König als auch der Papst starben ein Jahr danach, (wie ein Fluch Jacques de Molays – kurz vor der Verbrennung ausgestoßen – es vorhersagte). Der Papst, Clemens V. war bloß ein Werkzeug des Königs und selber von der Unrechtmäßigkeit seines Handelns überzeugt. Der Orden wurde durch ihn zwar aufgehoben, aber nicht verboten. Die Geschichtswissenschaft spricht die Templer seit Jahrzehnten von Schuld frei. In dem erst vor drei Jahren im Vatikan gefundenen Freispruch des Papstes Clemens V. vom 17. August 1308 wird der Templerorden von allen Anschuldigungen freigesprochen und der Papst erteilt den Orden die Absolution. Im „Documenta Vaticana“ aus dem Jahre 2005 heißt es nunmehr u.a.: „Trotz aller vom König Philipp IV. Ersonnenen Behinderungen konnte Clemens V. den arglistigen Anklagevorwurf der königlichen Anwälte aufdecken. Die Anschuldigungen der Ketzerei und Sodomie bestanden aus Intrigen durch vom König in dem Orden eingeschleusten Spionen. Nicht zuletzt handelt es sich um den Kampf Philipps IV. Gegen die Autorität des Papstes. Nach Monaten kräftezehrender Kämpfe begriff Papst Clemens V., dass er die Kirche nur retten konnte, wenn er in der Sache der Templer nachgab. Fiel der Orden auch durch die Bulle „Vox in excelso“ des Papstes im Jahre 1312 der Auflösung definitiv anheim, so konnte Clemens V. doch wenigstens die Unschuld der Tempelritter behaupten, die so viel für das Wohl der Kirche getan hatten.“ (Orginal-Zitate a.d. Documenta Vaticana).
Die Güter der Templer wurden, abzüglich der Verfahrenskosten, den Johannitern übergeben. Die Monarchen Europas stellten jedoch erstaunlich hohe Verfahrenskosten fest. Eine unrühmliche, aber von der Geschichtswissenschaft gestützte Erklärung für den Verbleib des sagenumwobenen Schatzes der Tempelritter.
Heute arbeitet der „Ritterorden Christi vom Tempel zu Jerusalem“ als „Ordo Militae Christi Templi Hierosolymitani“ (OMCTH) unter dem geistlichen Protektorat des mit Rom unierten griechisch-katholisch-melkitischen „Patriarchates von Antiochien, Alexandrien und Jerusalem“ als christlich-ökumenischer Ritterorden international weiter. In einem „Kreuzzug der Liebe“ kümmert sich der OMCTH als förderungswürdige Wohltätigkeits-Organisation um Arme, Kranke, Schwache sowie um die Christen im Heiligen Land. Er richtete Krankenhäuser in Nablus/Palästina und auf dem Hirtenfeld von Bethlehem (Beit Sahour) ein und unterstützt in Deutschland Kinderheime, Hospize und Jugendeinrichtungen
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Gruß an die Ungläubigen
TA KI
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Fastnacht- Von den Römern und den Germanen…


Die Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fasteloovend, Fasteleer, Karneval oder fünfte Jahreszeit sind keine kirchlich-liturgischen Zeiten, zählen nicht eigentlich zum kirchlichen Festjahr. Fastnacht ist aber ein Schwellenfest vor dem Aschermittwoch und ohne die nachfolgende Fastenzeit nicht denkbar. Als Karneval, Fastnacht oder Fasching (auch fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude gefeiert wird.

Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthaber zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Verspottete man in Mainz die Franzosen, so konnten in Köln die Preußen straffrei verballhornt werden, die nach dem Wiener Kongress das Rheinland und Westfalen annektiert hatten.

Als „fünfte Jahreszeit“ – nämlich neben dem Oster- und Weihnachtsfestkreis und den beiden Zeiten im Jahreskreis gehört die Fastnacht in allen katholischen Ländern zum festen Bestandteil des – nichtliturgischen – Festjahres. Schon um 1200 ist mhd. vastnacht (= Vorabend des Fasttages Aschermittwoch) belegt. Für später ist das leichter auszusprechende „vas[e]nacht“ belegt, das das mittelrheinische und oberdeutsche „Fas[e]nacht“ ausbildete. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Begriff „Fastnacht“ (auch) durch ein im frühnhd. „faseln“ = gedeihen, fruchtbar sein, enthaltenen Stamm mit der Bedeutung „Fruchtbarkeit“ mitgeprägt wurde, vgl. die rheinische Begriffsbildung „Fasabend, Fas(t)elabend.

Ehe die Fastnacht im 12. Jahrhundert durch die Kirche auf die Zeit vor dem Fasten eingegrenzt wurde, wurde in ganz Deutschland die Fastnacht als Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsfest gefeiert. Heute gilt der 11.11. (Elfter im Elften) als offizieller Fastnachtsbeginn. Wenn auch die Zahl 11 als Symbol- und Narrenzahl schon bekannt war, gilt der 11.11. als Narrendatum erst seit dem 19. Jahrhundert. Die Fastnacht begann früher und beginnt vielfach auch heute noch (= Fastnachtssession) am Dreikönigstag, eine Nachwirkung des alten Bohnenfestes. Die eigentliche Fastnacht dauert sechs Tage: Sie beginnt im Alemannischen am Donnerstag (gumpiger, schmotziger Donnerstag) vor Karnevals-Sonntag oder im Rheinischen an Weiberfastnacht, dem Freitag vor Karnevalssonntag („kleiner Fastabend“) und dauert bis zum Karnevalsdienstag (Veilchendienstag). Der Karnevalssonntag (Estomihi) hieß auch „großer Fastabend“. Als die „drei tollen Tage“ galten Donnerstag bzw. Freitag, Sonntag und Dienstag. Als sich nach 1823 der Rosenmontag durchsetzte, lief dieser Tag dem „Veilchendienstag“ den Rang ab. Als ein Gegengewicht zu den „tollen Tagen“ legte die Kirche gern das Ewige Gebet in die Fastnachtszeit.

Nachdem die Synode von Benevent 1091 (vgl. Fastenzeit, österliche) die Fastenzeit neu geordnet, sich die Fastenzeit deshalb um eine Woche nach vorn verschoben hatte, konnte sich diese Neuordnung vor allem am Oberrhein nicht gegen die ältere Tradition durchsetzen. In Basel, Baden und in Teilen des Markgräflerlandes hielt man an der „alten Fastnacht“ als „Bauernfastnacht“ zum alten Termin gegenüber der „Herrenfastnacht“ am neuen Termin fest. Noch bis ins 16. Jahrhundert existierten beide Fastnachtstermine, die alte „Burefasnacht“ (Bauernfastnacht) und die neue „Herren-“ bzw. „Pfaffenfastnacht“ konkurrierend nebeneinander. Insbesondere im badischen Raum als auch in der Schweiz haben sich viele Bräuche der alten Fasnacht erhalten. Am bekanntesten ist davon sicherlich die Basler Fasnacht. Bis heute beginnt in diesen Gebieten die Fastnachtszeit erst, wenn andernorts bereits die Fastenzeit begonnen hat. Die Alte Fastnacht war oft auch eine protestantische Demonstration gegen die „katholische“ Fastenzeit. Die Alte Fastnacht ist geradezu sprichwörtlich geworden: Wer zu spät kommt, kommt hinterher wie die alte Fastnacht. Wer ein schlechter Zahler ist, weil er immer auf die Zukunft vertröstet, für den fällt die Fastnacht immer spät.

Im orthodoxen Raum beginnt das volle Fasten bereits am Montag nach dem 7. Sonntag vor Ostern, und bereits eine Woche vorher beginnt der Fleischverzicht. Die russische „Butterwoche“, in der traditionell gefeiert wird und große Mengen Blini, eine Art Pfannkuchen gegessen werden, liegt dazwischen; andere osteuropäische Länder haben ähnliche Bräuche. Da das östliche Osterfest oft später ist als das westliche – beruhend auf der westlichen Reform des Kalenders, verschiebt sich auch die Fastnacht.

Die mittelalterliche Fastnacht wird auf die augustinischen Lehren vom Zwei-Staaten-Modell zurückgeführt. Die Fastnacht steht daher für die civitas diaboli, den Staat des Teufels. Daher wurde die oftmals ausartende Fastnacht von der Kirche als didaktisches Beispiel geduldet, um zu zeigen, dass die civitas diaboli wie auch der Mensch vergänglich ist und am Ende Gott siegreich bleibt. Mit dem Aschermittwoch musste daher die Fastnacht enden, um die unausweichliche Umkehr zu Gott zu verdeutlichen. Während die Kirche bei gotteslästernden Szenen während der Fastnacht untätig blieb, wurde ein Weiterfeiern der Fastnacht in den Aschermittwoch hinein streng verfolgt.

Da die Reformation die vorösterliche Fastenzeit abschaffte und somit auch die Fastnacht ihren Sinn verlor, gerieten viele Bräuche zum Teil wieder in Vergessenheit. Bis heute ist der Karneval Sinnbild katholischer Mentalität. Während ältere Fastnachten in Südwestdeutschland sich nach wie vor in katholischen Gebieten finden lassen, führte ein regelrechter Fastnachtsboom in den 1990er Jahren auch in evangelischen Gegenden die Fastnacht ein. In der Schweiz hat Basel einen Sonderstatus: Die Stadt feiert trotz des seit Jahrhunderten vorherrschenden Protestantismus eine alte, traditionelle Fastnacht.

Quellen:
– Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln
– Dietz-Rüdiger Moser: Fastnacht, Fasching, Karneval. Das Fest der „verkehrten Welt“. Edition Kaleidoskop, Graz 1986
– Johannes Grabmayer (Hg.): Das Königreich der Narren. Fasching im Mittelalter. Klagenfurt 2009
– Michael Matheus (Hg.): Fastnacht/Karneval im europäischen Vergleich (Mainzer Vorträge 3), Franz Steiner Verlag, Mainz 1999
– Werner Mezger: Das große Buch der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Ursprünge, Entwicklungen und Erscheinungsformen organisierter Narretei in Südwestdeutschland. Theiss, Stuttgart 1999
– Migros-Genossenschafts-Bund (Hg.): Feste im Alpenraum, Migros-Presse, Zürich 1997
– Dietz-Rüdiger Moser: Fastnacht, Fasching, Karneval. Das Fest der „verkehrten Welt“. Edition Kaleidoskop, Graz 1986, ISBN 3-222-11595-8.

Quelle: http://www.theology.de/kirche/kirchenjahr/fastnacht.php

 

Völlig bekloppt oder liebgewonnene Tradition: Die Meinungen über Karneval gehen stark auseinander. Dabei führt die Tradition von Karneval, Fasching und Fastnacht weit in die deutsche Geschichte zurück. Römer, Kelten, Mittelalter  – die Bedeutung des Karneval entwickelte sich vom rauschenden Fest über das Vertreiben böser Geister zum Winterende bis hin zur sprichwörtlichen Fastenzeit. Heute gilt der Karneval vielen als gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres.

Alkohol fliesst reichlich und auch eine gute Portion Ironie und Kritik an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begleitet die pompösen Karnevalsumzüge in Köln, Düsseldorf, Mainz etc. Angst und bange kann einem bei der alemannischen Fastnacht werden, auf der sich viele furchteinflössende Hexen und Zauberknechte tummeln…

“Als Karneval, Fastnacht oder Fasching (auch fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, um die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude zu feiern. Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Ihren Ursprung haben die Bräuche in einer christianisierten Form der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur christlichen Fastenzeit entstand. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der französischen Besatzung am Anfang des 19. Jahrhunderts.”  Wikipedia

Von den Römern und den Germanen, übers Mittelalter in die Franzosenzeit bis zur Gründung des “Festordnenden Comités” im Jahre 1823

Kölner Karneval Bild Rolf Hahn

Die römische Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium hatte als Hauptstadt der Provinz Niedergermaniens u.a. die Aufgabe, die kulturelle Überlegenheit des römischen Reiches nach außen zu dokumentieren. So war die Stadt von Anfang an weltoffen. Bis Skandinavien und weit in das rechtsrheinische germanische Gebiet bestanden wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen. Aus Italien strömten Besucher aller Art nach Köln (Soldaten, Händler, Gewerbetreibende usw.), die zum Teil hier sesshaft wurden. Durch die Fremden kamen kulturelle Einflüsse aus dem fernen Süden. Osten und Norden in die römische Kolonie am Rhein. So ist es nicht verwunderlich, dass im römischen Köln auch Gottheiten verehrt wurden, die aus dem keltischen, germanischen und griechisch-orientalischen Kulturkreis kamen. So bunt gemischt wie die Einwohner waren, so bunt gemischt war auch die Götterverehrung.

Als Kolonie hatte Köln das Recht, die gleichen Feste zu feiern wie Rom. Dazu gehörte unter anderem das Fest der Saturnalien, das vom 17. – 19. Dezember gefeiert wurde (meistens dehnte es sich sogar eine ganze Woche aus). Es war ein bedeutendes Freudenfest der antiken Welt und sollte an die Zeit der Herrschaft des Gottes Saturn erinnern, in der es noch keine Sklaven gab. An diesen Tagen war es nicht erlaubt etwas Ernsthaftes oder Wichtiges zu tun. Die Arbeit in der ganzen Stadt ruhte und die Schulen blieben geschlossen. Alle waren fröhlich, lärmten, tranken, sangen, tanzten, spielten und scherzten. Männer und Frauen, Herren und Sklaven tauschten die Kleidung. Die freien Bürger bewirteten an diesen Tagen die Sklaven. Das Fest der Saturnalien, an dem die streng geübte Hierarchie ins Gegenteil gekehrt wurde, war eine Art Karneval der antiken Welt.

Die Römer veranstalteten an diesem Tag auch einen Umzug, in dem hier in Köln ein Schiffskarren mitgeführt wurde, der carrus navalis. Von diesem kultischen Schiffskarren leitet sich vermutlich das Wort Karneval ab. Dieser Schiffskarren war ein kunstvoll gezimmertes Schiff, das auf einem Wagen gezogen wurde. Es war in grellbunten Farben bemalt und es wurden Figuren der Göttinnen Isis und Nerthus darauf mitgeführt. Isis wurde als ägyptische Göttin der Fruchtbarkeit und des Todes verehrt und Nerthus als germanische Fruchtbarkeitsgöttin. Die Römer taten sich mit dem ägyptischen Isiskult etwas schwer, daher haben sie ihn mit dem Gott Saturn verbunden. Wie die römische Mythologie behauptet, brachte der Gott Saturn mit seiner milden Herrschaft den Menschen Freiheit und Glückseligkeit.

Der Schiffskarren mit Isis und Nerthus wurde von verkleideten und lärmenden Menschen begleitet, sowie von einer aufreizenden Musik von Handpauken, Zimbeln, Flöten und Rasseln. Vielleicht sollte damit der Tod verbannt oder verscheucht werden, denn der Göttin Isis sagte man eine magische Kraft zum Reich der Toten nach. Hier wurde mit Übermut gegen den Tod gekämpft. Durch dieses Fest wurde der Lebenswille der Römer gewaltig gesteigert.

Die Saturnalien wurden noch bis ins 4. Jahrhundert gefeiert. Durch griechischen Einfluss wurde aus dem Fest allerdings mehr und mehr ein Karnevalstreiben. Der Isiskult verband sich später mit dem Kaiserkult. Unter Kaiser Konstantin wurde das Christentum (343) zur Staatsreligion ernannt. Von da ab vermischten sich allmählich heidnische und christliche Bräuche miteinander.

 

Karneval bei den Kelten und Germanen

Im keltisch-germanischen Kulturraum war das Frühjahr die Zeit der Vertreibung böswilliger Winterdämonen. Mit Lärm und Feuer rückte man gegen sie aus. Unter der Maske von Bock, Hirsch und Bär, die den Fruchtbarkeitsgottheiten heilig waren, wurde der Winter ausgepeitscht. Der christlichen Welt war dieses “Teufelswerk” fremd, darum ordnete sie den Karneval der Liturgie des Kirchenjahres unter. Der Karneval bekam nun einen tieferen Sinn, weil er vor den Beginn der Fastenzeit gelegt wurde. Trotzdem ist in der christlichen Fastnacht bis heute ein heidnischer Anklang spürbar geblieben, wie z.B. das Tragen von Masken, das Zechen, Lärmen und Umhertollen. Im Mittelalter versuchte die Kirche mehr und mehr diese alten Bräuche zu verdrängen. Köln war schließlich Bischofssitz, und die Kirche hatte einen starken Einfluss auf das Leben in der Stadt.

Karneval im Mittelalter

Im Mittelalter war der Fastabend sehr wörtlich zu nehmen, als der Abend vor der großen Fastenzeit. Erst im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte dehnte sich das Fest aus. Das Fastnachtstreiben nahm dann im Laufe der Zeit offensichtlich unliebsame Formen an. Nicht nur, dass die Stadt nicht mehr gewillt war Zuschüsse für das Fest zu zahlen (städt. Protokoll von 1341 und mehrfach danach), das Fest wurde sogar wiederholt verboten. Das Motiv für das Verbot war weniger eine gesunkene Moral, als das Streben nach Sicherheit. Die Angst, dass sich unter der Narrenkappe Diebe und Spione in die Stadt schleichen könnten, war begründet.

Auch die Kirche feierte Fastnacht, obwohl sie vielfach gegen dieses “teufliche Treiben” wetterte. So war es im Mittelalter üblich, dass im Dom und in den Stiftskirchen von der niederen Geistlichkeit ein “Narrenpapst” oder “Narrenbischof” gewählt wurde. Man ließ ihn auf einem Esel in die Kirche reiten. Es sollte die scherzhafte Umkehrung der strengen kirchlichen Hierarchie sein. Es folgte ein Lobgesang auf den Esel und ein Gottesdienst wie üblich. Hier sind Verbindungen zu den römischen Saturnalien erkennbar, wo freie Bürger und Sklaven die Rollen tauschten. Da unsere religiöse Haltung eine andere ist, als die der Menschen im Mittelalter, wäre dieser Brauch heute nicht mehr denkbar.
Alemannisch Fasnacht Foto Andreas Praefcke

Die religiösen Bruderschaften veranstalteten im Mittelalter zur Fastnacht Figuralprozessionen in unterschiedlicher Verkleidung. Diese Prozessionen, in denen Männer in Frauenkleidern oftmals zu einem Ärgernis der Kirchenoberen wurden, ähnelten einer fastnachtlichen Kappenfahrt. Wiederholt wurde es den Klerikern verboten, sich zu maskieren. Diese religiösen Maskenfeste hatten jedoch auch ihre Befürworter. Im 15. Jahrhundert hieß es: “Unsere Vorfahren waren große und ehrwürdige Männer. Sie haben das Narrenfest aus weisen Gründen eingesetzt. Lasst uns leben wie sie und tuen, was sie taten.”

Es war auch die Klostergeistlichkeit, die ab dem 18.Jahrhundert am Donnerstag vor Karneval den Anfang des Fastelabends machte .

Die Form des Karnevalsfestes wurde im Mittelalter durch die jeweils tonangebende Schicht der Gesellschaft bestimmt. Das waren ab dem 17. Jahrhundert die Zünfte, ihnen fielen die Hauptrollen im Karneval zu. Mit ihren Banden bestimmten sie das äußere Bild des Karnevals. Diese Banden waren Aufführungen, in denen sich Fastnachtsspiel und Verkleidung miteinander verbanden. Mit Tanzen und Spielen zogen die “Gesellenbanden” auf öffentliche Plätze, vor Gasthäuser und vor den Häusern der reichen Bürger auf und boten in Liedern und satirischen Szenen Begebenheiten aus ihrem Berufsleben dar und nahmen in witziger Persiflage alles aufs Korn, was Anlass zum Spott bot. Als Dank wurden sie bewirtet. Dieser Brauch geht wieder auf die Römer zurück, bei denen die Herren die Sklaven bewirteten. Während des 18. Jahrhunderts kam es nach italienischem Vorbild zu einer Art Korso in Köln. An den Karnevalstagen versammelten sich Komödianten, Schausteller und Gaukler in der Stadt.

Kölner Karneval unter Franzosen und Preußen

1794 wurde Köln unter französische Herrschaft gestellt. Obwohl die Franzosen versicherten, nichts an den Gesetzen und Gebräuchen des Landes zu ändern, wurden Kirchen und Klöster aufgelöst und der Karneval verboten. Aber so ganz ließ sich der Karneval nicht verbieten. Er verlagerte sich vielmehr von der Straße in die Wirtshäuser, aber auch dem geboten die Franzosen Einhalt. Als sie sich dann allmählich von der Harmlosigkeit des Festes überzeugt hatten, hoben sie das Karnevalsverbot 1801 wieder auf. Da zwischenzeitlich die Zünfte abgeschafft wurden, war dem Karneval der Boden entzogen worden. Auch Revolution und Krieg hatten sich ungünstig auf das Fest ausgewirkt, so dass es teilweise ausartete.

In der Franzosenzeit häuften sich die Charaktermasken im Karneval, und es wurde verstärkt das Zeitgeschehen aufs Korn genommen. Man fand sich zu kleinen Zügen zusammen, die durch die Stadt zogen. Wer an einem dieser Züge teilnehmen wollte, musste sich bei der Armenverwaltung eine Karte kaufen. Der Erlös diente wohltätigen Zwecken. 1812 nahm sogar die französische Besatzung an den Zügen teil. Neigten sich die Fastnachttage dem Ende zu, wurde die Zeremonie des “Begrabens” vollzogen. Es bildete sich ein Trauerzug mit Trompetenbegleitung (siehe Nubbelverbrennung).

Alemannische Fastnacht Foto Andreas Praefcke

1815 kamen die Preußen nach Köln. Köln wurde wieder eine deutsche Stadt und von den Rheinlanden annektiert. Die Preußen erlaubten den Karneval erst einmal, trotz einer immer bedrohlicher werdenden Verrohung. Es machten sich hemmungslose Ausschweifung und Rüpelhaftigkeit breit. So wurde unter der Maske der Narrheit viel Unfug getrieben und viele Masken waren unmoralisch und taktlos. Das Fest war zu einem wüsten Durcheinander ausgeartet. Darum war zu befürchten, dass die Preußen den Karneval verbieten würden. Die Kölner taten sich ohnehin schwer mit den preußischen Begriffen von Disziplin und Ordnung, die sie mit ihrer Lebenseinstellung nicht in Einklang bringen konnten. Der Kölner ist ein Mensch, der nie untertan gewesen ist und auf Maßnahmen, die seiner Auffassung von Freiheit widersprechen, reagiert er mir Ironie. Eine Tatsache, die die Preußen verärgerte.

Aus diesem Grund ergriffen einige Männer der geistigen und wirtschaftlichen Oberschicht die Initiative. Sie reformierten den Karneval im romantischen Sinne und organisierten ihn neu. Man gab dem Fest den Helden Karneval als Mittelpunkt, an dem sich das ganze Fest hochranken sollte. Man wollte die Oberschicht der Kölner Bürger für den Karneval zurück gewinnen und das Fest wieder in altem, längst vergessenem Ruhm erstrahlen lassen. Das war die Geburtsstunde des Festordnenden Comités und die Erneuerung des Karnevals in romantischem Sinne. Die Gründer des Comités waren alle noch dem reichsstädtischen Köln und dem Kaiser verbunden, und so stand der Held Karneval plötzlich im Gewand des Kaisers vor seinen Mitbürgern.

Quelle: http://www.einapplaus.de/blogDE/die-geschichte-des-karneval_00577/

Gruß an die alten Bräuche

TA KI

EU-Gipfel: Das sind die neuen Maßnahmen gegen den Terror


EU-Gipfel

Im Kampf gegen den Terror haben sich die Regierungschefs auf dem EU-Gipfel in Brüssel auf ein umfassendes Paket geeinigt, berichtet unter anderem die „Zeit“. So soll künftig Anschlägen wie dem jüngsten von Paris vorgebeugt werden. Zu den Maßnahmen des Anti-Terror-Pakets zählen unter anderem strengere Grenzkontrollen, die Löschung von Terror-Webseiten im Internet und der Datenaustausch über Flugpassagiere.

Problematisch ist allerdings die Vereinbarkeit mit dem Recht auf persönliche Freiheit – die soll laut der Politiker unbedingt weiter gewährleistet sein. „Alle Bürger haben das Recht, frei von Angst zu leben, egal, welche Meinung oder welchen Glauben sie haben“, heißt es in einer Erklärung der EU-Gipfel-Teilnehmer. „Wir werden unsere gemeinsamen Werte sichern und vor jedweder Gewalt schützen, ob sie nun ethnisch, religiös oder rassistisch motiviert ist.“

Mithilfe der EU-Polizeibehörde Europol sollen künftig gefährliche Inhalte im Netz, die Hass und Gewalt propagieren, aufgespürt und entfernt werden. Während die Debatte um den möglichen Austausch von Flugpassagierdaten noch 2013 unter Berufung auf die Bürgerrechte gescheitert war, wurde der Beschluss beim EU-Gipfel in Brüssel mit großer Mehrheit angenommen.

Weiterhin sollen die Pässe von in die Schengenzone ein- oder ausreisenden Personen streng kontrolliert werden, auch will die EU enger mit Drittstaaten zusammenarbeiten – beispielsweise aus dem Nahen Osten oder aus Nordafrika. Doch nicht nur das Thema Einreise, auch die Terrorfinanzierung wurde in Brüssel thematisiert. Künftig will Europa intensiver gegen Geldwäsche und andere Mittel vorgehen, genau wie gegen den illegalen Handel mit Feuerwaffen.

(…)

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/eu-gipfel-das-sind-die-neuen-ma-nahmen-051832152.html

Gruß an die Freiheit

TA KI

Jeder zweite Häftling ist kein Österreicher


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Eine brisante Studie hat jetzt der Europarat in Straßburg veröffentlicht: Im direkten Vergleich mit allen europäischen Staaten sitzen in Österreichs Gefängnissen überdurchschnittlich viele Ausländer – jeder zweite Häftling ist kein Österreicher. „Wir sind leider ein Transitland für Kriminelle“, sagt dazu Staatsanwalt Gerhard Jarosch.

Die veröffentlichte Expertise (SPACE 1, hier finden Sie das pdf in Englisch) des Europarates  zeigt: Die Zahl der Ausländer in Österreichs Gefängnissen nimmt zu. Waren im Jahr 2012 46,8% aller Häftlinge nicht aus Österreich, registrierten die EU- Statistiker 2013 bereits 48,2%. Das heißt: Von 8.831 Sträflingen in den heimischen Gefängnissen sind 4.255 Ausländer. Damit liegt Österreich statistisch im Europavergleich auf Platz 5.

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Die Grafik zeigt den Ausländeranteil in Europas Gefängnissen. In unseren war er am 1.9.2013 bei 49%.
Foto: aus dem Space-I-Bericht 2013 vom Council of Europe

Allerdings ist dieses Ergebnis durch die Daten einiger „Mini- Staaten“ geschönt: So hat Monaco mit 89,7% den höchsten Ausländeranteil in den Gefängnissen (26 der 29 Häftlinge sind keine Monegassen). Ähnlich hohe Zahlen kommen aus Luxemburg (72,2%), Liechtenstein (55,6%) und Zypern (53,2%).

Auffallend in den Tabellen: In der Schweiz sind von den 7.072 Sträflingen 5.258 Ausländer, also 74,3%. Und in Deutschland ist der Anteil der Ausländer an der Gesamtzahl der Häftlinge mit 28,5% wesentlich geringer.

„Österreich wohlhabender, schnell zu erreichender Staat“

Gerhard Jarosch, der Präsident der Vereinigung der Österreichischen Staatsanwälte, analysierte für die „Krone“ die EU- Statistik: „Österreich liegt in der Mitte Europas und ist ein wohlhabender Staat, von ärmeren östlichen Ländern aus schnell zu erreichen. Eine hohe Anzahl an Vermögensdelikten ist eine logische Konsequenz.“

Übrigens zeigt die Studie auch: 2012 entkamen in Österreich nur drei Strafgefangene – in der Schweiz konnten 24 Häftlinge flüchten, in Frankreich sogar 89.

Quelle: http://www.krone.at/Oesterreich/Jeder_zweite_Haeftling_ist_kein_Oesterreicher-Brisante_Studie-Story-438773

Gruß an die sich im Knast befindlichen Kulturbereicherer mit deutschem Paß, ihr fallt ja nicht in die Statistik- zumindest nicht in die, welche diesem Artikel zugrunde lag

TA KI

Kein Faschingsscherz: NRW beschlagnahmt Olper Familienferienstätte für Flüchtlinge


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Sensation im Olper Stadtrat: Bürgermeister Müller informierte darüber, dass schon am Samstag erste Flüchtlinge kommen.

Olpes Bürgermeister Horst Müller ließ die Bombe im Stadtrat um 17.04 Uhr platzen: Die Familienferienstätte Regenbogenland, so Müller, sei vom Land mit Hilfe einer Ordnungsverfügung sofort beschlagnahmt worden, um bereits ab Samstag dort Flüchtlinge unterzubringen. Müller: „Seit Donnerstagnachmittag ist die Situation eine völlig andere. Wir sind von der Bezirksregierung darüber informiert worden, dass es unvorhersehbare Flüchtlingsströme nach NRW gebe.“ Die Zahlen seien relativ plötzlich explodiert, Unterkünfte in Dortmund und Bielefeld platzten aus den Nähten.

Müller: „Das Land war offenbar gezwungen, spontan zu handeln und hat dann nach dem Ordnungsbehörden-Gesetz reagiert, um die Obdachlosigkeit zu verhindern.“

Alles, was man bisher in Sachen „Regenbogenland“ geplant habe , könne man vergessen. Nach der Ordnungsverfügung, die das Kolpingwerk als Eigentümer des Regenbogenlandes erhalten habe, „sind wir als Stadt ab sofort nicht mehr zuständig.“ Die Zuständigkeit liegt allein beim Land NRW und der Bezirksregierung.“

Beginn schon am Samstag

 

Und weiter: „Laut der neuesten Mitteilung von Mittwoch wird mit der Unterbringung der ersten Flüchtlinge am Samstag begonnen.“ Bereits Donnerstag gebe es Treffen mit dem DRK, das für die Betreuung beauftragt werden solle, um entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Wie lange das „Regenbogenland“ über die Ordnungsverfügung Notunterkunft bleibe, so Müller, gehe aus der Ordnungsverfügung nicht hervor.

Beigeordneter Thomas Bär informierte über weitere vorliegende Zahlen: „Alle fünf Regierungspräsidenten sind aufgefordert worden, bis Freitag Mittag Unterkünfte zu nennen.“

 

300.000 verlassen das Land

 

Hintergrund der offenbar spontanen Aktionen: Innerhalb eines Jahres erwarte man, dass etwa 300.000 Menschen den Kosovo verlassen würden. Allein NRW erwarte in der nächsten Zeit rund 6000 Menschen aus dieser Region. Bär verwies auch darauf, dass das Kosovo zunächst einmal als sicheres Drittland einzustufen sei und die Quote derer, die später tatsächlich Asyl erhielten, minimal sei. Aber, so Bär: „Zunächst einmal sind diese Menschen hier unterzubringen.“ Und gegen eine solche Ordnungsverfügung bestünden nur begrenzte Rechtsmittel.“ Es sei der sofortige Vollzug angeordnet. So etwas mache das Land nur in Not: „Das ist ein ganz scharfes Schwert, das der Staat hier einsetzt.“

Bevor die Ratsvertreter zu Wort kamen, machte Bürgermeister Müller klar, dass er nicht befugt sei, im Auftrag des Landes Fragen zu beantworten. Die Bezirksregierung habe für Freitag eine Pressemitteilung angekündigt.

Primavesi sehr verwundert

CDU-Fraktions-Chef Peter Weber nannte die aktuelle Entwicklung „dramatisch“. Thomas Primavesi (CDU) zeigte sich verwundert über die Vorgehensweise des Landes und davon, dass man von dem Zuzug aus dem Kosovo derart überrascht werde. Auf die Frage, ob die Stadt nach der Spontan-Verfügung auch weitere Flüchtlinge nach dem normalen Aufnahmeschlüssel zugewiesen bekomme, antwortete Bürgermeister Müller: „Nach unserem Kenntnisstand sind wir damit aus dem weiteren Verfahren raus.“

In nichtöffentlicher Sitzung fiel kurz danach die Entscheidung, die Stadt Olpe solle die ehemalige Familienferienstätte vom Kolpingwerk kaufen. Zwei Gegenstimmen, zwei Enthaltungen.

Josef Schmidt
Quelle: http://www.derwesten.de//staedte/nachrichten-aus-olpe-wenden-und-drolshagen/regenbogenland-ab-sofort-fluechtlings-unterkunft-id10337022.html

Gruß an die, die endlich erkennen für wen die ReGIERung der BRiD installiert ist- zumindest ganz sicher NICHT für die Rechte von Deutschen!!

TA KI

 

Runen Weisung


Germania_RunenkreisGermane_Runenkreis

Ich weiß, dass ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
ich selber mir selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met
lernte sie seufzend,
fiel endlich zur Erde.

Hauptlieder neun;
da neigt‘ ich mich nieder
auf Runen sinnend,
lernt‘ ich vom weisen Sohn
Bölthorns, Bestlas Vater
und trank einen Trunk
des teuren Mets,
aus Odrörir geschöpft.

Runen wirst du finden
und Ratstäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe.
Erzredner ersann sie,
Götter schufen sie,
sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen,
den Alfen Dáinn,
Dvalinn den Zwergen,
Álsvidur den Riesen,
einige schnitt ich selbst.

Weißt du zu ritzen?
Weißt du zu raten?
Weißt du zu finden?
Weißt du zu forschen?
Weißt du zu bitten?
Weißt du zu opfern?
Weißt du zu senden?
Weißt du zu tilgen?

Besser nicht gebetet
als zuviel geboten:
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet
als zuviel getilgt.
So ritzt‘ es Thulur
zur Richtschnur den Völkern.
Dann entwich er
dahin, wo er herkam.

 Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.

Við hleifi mig sældu
né við hornigi;
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll ag aftur þaðan.

Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
Bölþorns, Bestlu föður,
og eg drykk um gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.

Rúnar munt þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulþulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna.

Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Álsviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.

Veistu, hve rísta skal?
Veistu, hve ráða skal?
Veistu, hve fáa skal?
Veistu, hve freista skal?
Veistu, hve biðja skal?
Veistu, hve blóta skal?
Veistu, hve senda skal?
Veistu, hve sóa skal?

Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf;
betra er ósent
en sé ofsóið,
Svo Þundur um reist
fyr þjóða rök,
þar hann upp um reis,
er hann aftur um kom.

Runen sind nicht einfach nur Schriftzeichen .
Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann.
Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weist wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld „hinter“ der Rune verschaffen.
folgende Links nutzen

Der kosmische Ursprung der Runen **
Runen wissenschaftliche Evolutionsforschung **
Odins Runen – unsere Schrift **

Runen selbst herstellen **
Kleine Runenkunde
Runen 24er futhark **

Wenn du dich entschlossen hast dich mit den Runen zu beschäftigen so werden sie dich nicht mehr loslassen. Der Ruf der Runen ist sehr stark, das war er schon von alters her.
Bereits unsere Vorfahren haben sich mit den Runen beschäftigt. Bei den Runen gibt es zwei verschieden Systeme sie zu benutzen. Das eine ist das sie als Schrift fungieren der zweite Aspekt, der meiner Meinung nach viel wichtigere, ist es sie als magisches System zu erkennen.
Im magischen Sinne können Runen sehr viel tun. Mit ihnen kann man Dinge und Personen schützen oder Eigenschaften verändern.

Wenn du die Runen wirklich erkennen willst so musst du dahin gehen wo die Runen früher benutzt wurde. Finde alte Kraftorte, Eichenhaine, Hügelgräber oder Bergkuppen. An diesen Plätzen sind diese Symbole durch das viele Arbeiten mit ihnen immer noch präsent. Tausende Schamanen vor dir haben an diesen Plätzen ihr Wissen vertieft, weitergegeben oder gefunden.
Im Beschäftigen mit der Natur erschließt sich die Bedeutung der Runen auch für uns. Runen sind Symbole für die Natur und für den Menschen. Auch für das Zusammenwirken von Mensch und Natur sind Runen ein Symbol.

Odin hing am Weltenbaum als er die Runen „fand“. Das bedeutet nicht dass du dich auch an einen Baum hängen sollst aber in die Natur musst du gehen. Verlasse die Stadt und mache dich auf um im Wald an einem Bach zu Meditieren. Finde deine Kraft unter einer mächtigen, tausend Jahre alten Eiche. Denke über die Natur nach und über das was die Natur dir mitteilen will. Finde deinen eigenen Zugang zur Natur, zu den Runen und zur geistigen Welt. Verbinde dich mit Odin, Thor, Thyr, Freya mit allen deinen Vorfahren und deren Göttern.

Den Einstig und Beginn der Runen findest du hier im Blog doch die Bedeutung für dich die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

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Gruß an die alten Bräuche
TA KI