Krieg in Europa – Die Opferung der Ukraine (18+)


Diese Dokumentation beschäftigt sich mit den Hintergründen des Ukraine-Krieges! Es werden Fakten und Vermutungen zusammengetragen, um den wahren Gründen der Krise etwas näher zu kommen! Dabei kommt ein grausamer Verdacht an das Tageslicht, welcher alles in den Schatten stellt!

Danke an Traugott Ickeroth

Gruß an Dich

TA KI

“Sieg der Ukraine” oder “Falle für Kanarienvögel”


Übersetzung von Михаил Онуфриенко. «Победа Украины» или Ловушка для канареек


Im zum Klassiker gewordenen Detektivroman von Tom Clancy “Das Spiel der Patrioten” gibt es eine “Falle für Kanarienvögel” – die Methode, in Dokumente schöne Phrasen hineinzuschreiben, die auf jeden Fall vom Gegner benutzt werden. Genau dies sehen wir nach Abschluss der Minsker Absprachen. Die Tinte war noch nicht trocken unter den in Minsk unterzeichneten Dokumenten, als Poroschenko mit ziemlich übertriebenen Pathos den diplomatischen Sieg erklärte: “Keinerlei Föderalisierung, Gefangenenaustausch nach dem Prinzip “alle für alle”, völlige Feuereinstellung und Abzug der schweren Waffen von der Linie des Gegenüberstehens, Wiederherstellung der Kontrolle von Kiew über die Grenze zu Russland und Wahlen in den aufständischen Republiken nach “Gesetzen der Ukraine”. “Sieg” ….

Wirklich ein Sieg? Warum hat dann der Führer des “Rechten Sektors” Dmitri Jarosch sofort erklärt, dass seine im Grunde neonazistische Partei die Legitimität der mit den Aufständischen unterschriebenen Dokumente nicht anerkennt und die Kampfgruppen der Nazis vom Rechten Sektor die Kampfhandlungen fortsetzen werden? Warum hat der Volksdeputierte und ehemalige stellvertretende Kommandeur des nazistischsten Bataillons “Asow” Melnitschuk so heftig auf die Ergebnisse von Minsk reagiert, und sie Verrat genannt? Schließlich folgte auf das erste Minsk im Herbst keine solch heftige Reaktion. Warum? Und warum reagierte die USA auf die Minsker Vereinbarungen, die die “Normandie-Vier” sich so lange (fast 17 Stunden) abgerungen hat, mit offensichtlichem Verdruss, und erklärte, dass sie sich das Recht auf die Einführung neuer Sanktionen gegen Russland und die Lieferung letaler Waffen für Kiew vorbehalten?

Der Grund für so lange Verhandlungen und die so harschen Reaktionen auf die Ergebnisse sind im Wesen der im Dokument festgeschriebenen Punkte verborgen. Nicht in den schönen Phrasen, die speziell für Poroschenko geschrieben wurden (wir kommen auf ihn noch zurück), sondern im Wesen. Zuallererst wird im Dokument überhaupt nichts geschrieben von der “von Russland annektierten Krim”. Solch ein Problem existiert für die Unterzeichner nicht. Überhaupt nicht. Genau wie es keinerlei Erwähnung gibt von einer Anwesenheit auf ukrainischem Territorium von regulären Teilen der Russischen Föderation. Im Medienraum der Junta und des Westens gibt es sie, im Dokument kein Wort. Nur eine indirekte Erwähnung der Notwendigkeit des Abzugs ausländischer Truppen. Welche? Wo? Kein Wort. Das kann man auslegen als Forderung des Abzugs des an der Seite der Junta kämpfenden und formal nicht existierenden Bataillons Isa Munajew (früher Dshochar Dudajew), welches von in die EU geflüchteten tschetschenischen Terroristen gegründet wurde. Hingegen gibt es in den Dokumenten festgeschrieben eine Menge Bedingungen, nach deren Erfüllung Wahlen in den aufständischen Regionen durchgeführt und die Kontrolle Kiews über die Grenze wiederhergestellt wird. Vor allen geht es hierbei um die Veränderung der Verfassung, in der der besondere Status des Donbass und sogar “humanitäre Fragen” – also dem Wesen nach der Status der russischen Sprache in den aufständischen Provinzen – festgeschrieben werden muss. Solange das von der Junta nicht erfüllt ist, ist von irgendeiner Souveränität der Ukraine auf diesen Gebieten keine Rede. Es ist das Verständnis, dass hinter den schönen Phrasen eine für die ukrainischen Nazis unangenehme Realität versteckt ist, die die Wut von Jarosch und sonstigen Banderaleuten hervorrief. Und die Erkenntnis des Offensichtlichen – Deutschland und Frankreich (dem Wesen nach Europa) lehnen es ab, die Junta zu unterstützen, und treten sehr elegant zur Seite.

Der Nutzen dieser Position für die EU ist offensichtlich. Ein Jahr nach dem bewaffneten Umsturz in Kiew und der Machtergreifung durch die Neonazis haben Europa offensichtlich bewiesen, dass es keinerlei politischen oder materiellen Vorteile durch die Unterstützung der Junta erhält. Im Gegenteil, sie verschwenden nur Geld, welches ihnen auch so fehlt – Griechenland alleine kostete 200 Mrd. Euro und es ist völlig unklar, ob es die irgendwann zurückzahlen kann. Und die Unterstützung Kiews ist nicht nur teuer, sondern erfordert auch noch die Einführung immer neuer und neuer Sanktionen gegen Russland, die im Bumerang die Ökonomie der EU-Länder treffen. Ein anschauliches Beispiel dafür ist die paradoxale Situation mit der aufgehaltenen Lieferung der französischen Hubschrauberträger an Russland. Ohne die Möglichkeit, irgendjemandem außer Russland die “Mistrals” zu verkaufen (die Schiffe wurden für die Standards der Hubschrauber Russlands gebaut), riskiert Paris, Milliarden zu verlieren nur wegen des Vertragsbruchs. Dazu kommen noch große Reputationsverluste auf dem Waffenmarkt, als unzuverlässiger Lieferant. Und wofür? Für die Unterstützung eines höchst zweifelhaften Regimes in Kiew, welches in einen immer offeneren Faschismus abgleitet? Und das alles nur wegen des andauernden Drucks der USA auf seine Bündnispartner. Man sollte nicht vergessen, dass die Vereinigten Staaten direkt und grob Druck ausüben auf die Staaten der EU, und bedingungslose Unterstützung der von ihnen durchgeführten Politik fordern. Und das kann Staaten wie Frankreich und Deutschland, die vor nicht so langer Zeit Großmächte waren, die es selbst gewohnt waren, der Welt (oder zumindest Europa) seinen Willen zu diktieren, und die heute unfähig sind (wie Deutschland) seine eigenen (!) Goldvorräte aus den USA auszuführen.

Unter diesen Umständen haben die Führer Deutschlands und Frankreichs die ihnen von Putin gegebene Chance genutzt, auf schöne Art aus dem Spiel auszusteigen – ohne Finanz- und Reputationsverluste. Faktisch wurde in Minsk beschlossen, entsprechend dem Sprichwort “Kein Mensch mehr da – kein Problem mehr da” zu handeln. Die Vernichtung der Junta führt automatisch dazu, dass die EU keinen Grund mehr hat, wegen amerikanischer Interessen in Konflikt mit Russland zu kommen, die Sanktionen verlieren ihren Sinn, und es gibt keinen Grund mehr für Konfrontation und Säbelrasseln.

Ist dieses Szenario für die USA befriedigend? Natürlich nicht. Die Niederlage der Junta ist eine öffentliche Ohrfeige für den Staat, der offen erklärt hat, dass dies sein Projekt ist und dass die amerikanische Herrschaft über den Erdball außerhalb jeder Diskussion ist. Der Zusammenbruch der Junta bedeutet für alle Staaten das Ende der monopolaren Welt, die sich nach dem Zerfall der UdSSR gebildet hat, und fixiert Russland als das Kraftzentrum, um das herum sich alle mit der Politik der USA Unzufriedenen scharen können. Und dies stellt für die USA eine “direkte und offensichtliche Gefahr” dar. Aber weil sie direkt nichts machen konnten, da sie nicht an den Verhandlungen beteiligt waren, blieb ihnen nur, sich “das Recht vorzubehalten”. Wobei man auch im Weißen Haus selbst die Unvermeidlichkeit des Zusammenbruchs der Junta sieht, unabhängig von der Ausgabe von Krediten oder von Waffenlieferungen. Weswegen man einfach nur Zeit schindet und sich allmählich von den verlierenden Marionetten distanziert.

Unter diesen Bedingungen war es das Schwerste, die für die Junta tödlichen Fakten in eine schöne Verpackung zu stecken – die Falle für Kanarienvögel, die dazu dient, Poroschenko für eine möglichst lange Zeit (Monate, nicht Jahre) an der Macht zu halten. Die Gründe sind offensichtlich – auf dem Gebiet der aufständischen Republiken findet der Aufbau einer Armee und einer zivilen Administration statt, die ausreicht, um das gesamte (sic!) Territorium der Ukraine zu kontrollieren. Und das braucht Zeit. Genau deshalb haben die Gespräche so lange gedauert. Russland musste aus dem Rahmen des Dokuments alles herausstreichen, was auch nur im geringsten auf seine Beteiligung am Krieg hinweist, die Europäer mussten auf sanfte Art von der Unterstützung des Regimes Abstand nehmen, dies jedoch den Schein früherer Beziehungen aufrechterhaltend und nicht von “europäischen Werten” abgehend, Poroschenko hingegen braucht ein schön klingendes Dokument, welches wenigstens für eine gewisse Zeit den Umsturz in Kiew hinauszögert. Das Resultat übertraf in der Tat alle Erwartungen. Sogar ein solcher diplomatischer Gigant wie der Chef des Außenministeriums Russlands Sergei Lawrow hat es nach meiner Erinnerung zum ersten Mal nicht ausgehalten und hat, für einen Augenblick die Maske der diplomatischen Unerschütterlichkeit verlierend, schon vor dem Ende der Verhandlungen verraten, dass die Verhandlungen “besser als super” gehen. Und obwohl keineswegs alle das bisher mitbekommen haben – die “Falle für den Kanarienvogel” ist zugeschnappt.

Quelle: http://vineyardsaker.de/novorossiya/sieg-der-ukraine-oder-falle-fuer-kanarienvoegel/#more-2728

Gruß nach Rußland

TA KI

Texanischer Richter stoppt Obamas Zuwanderungserlass


bundesstaaten-rebellieren-richter-stoppt-obamas-zuwanderungserlassIm letzten Moment hat ein texanischer Richter die Zuwanderungsreform von US-Präsident Barack Obama gestoppt – zumindest vorläufig. 26 Bundesstaaten hatten unter der Führung Texas‚ gegen Obamas Erlass geklagt. „Das ist ein Sieg der Rechtsstaatlichkeit in den USA und ein wichtiger erster Schritt, Obamas Gesetzlosigkeit einzuschränken,“ zitierte die „New York Times“ den texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton.

Obama hatte im Alleingang Neuerungen erlassen, die bis zu fünf Millionen illegal in den USA lebende Menschen vor der Abschiebung bewahren könnten. Per einstweiliger Verfügung ordnete Richter Andrew Hanen an, dass Obamas Erlass nicht umgesetzt wird, bis die Klage der Bundesstaaten gerichtlich geklärt ist.

Illegale Einwanderung verschärft

Richter Hanen, ein ausgesprochener Kritiker der US-Regierung, verteidigte seine Eilentscheidung. Ohne den vorläufigen Stopp der Reform könnte das Anliegen der Bundesstaaten „irreparablen Schaden“ erleiden, heißt es in einem Memorandum zu der Entscheidung. „Es wäre unmöglich, den Geist wieder in die Flasche zu bekommen.“ Er stimme der Einschätzung der Kläger zu, dass es quasi unmöglich wäre, die Legalisierung des Status von Millionen Menschen rückgängig zu machen. Hanen beschuldigte die Regierung, beim Grenzschutz versagt und die illegale Einwanderung verschärft zu haben. Dies zerre an den Ressourcen der Bundesstaaten.

Es wird erwartet, dass die US-Regierung die Entscheidung des Richters anficht und das Berufungsgericht in New Orleans anruft. Allerdings gab es zunächst keine Stellungnahme vom Weißen Haus oder vom US-Justizministerium. Joaquin Guerra von der Migrantenorganisation Texas Organizing Project sprach von einem „temporären Rückschlag“. Man werde weiter Migranten darauf vorbereiten, sich um die Legalisierung ihres Status zu bewerben.

„Ungeheuerlich“

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, lobte die Entscheidung des Richters. Zu dem Bündnis gegen Obamas Pläne gehören noch etliche weitere konservative Staaten im Süden und im Mittleren Westen. Unter texanischer Führung hatten sie geklagt, die Vorschriften seien „ungeheuerlich“ und mit riesigen Kosten für die Bundesstaaten verbunden. Der Erlass zwinge sie zu Investitionen in Sicherheit, Gesundheitswesen und Schulen.

Obama hatte nach jahrelangen Debatten im Kongress Ende 2014 eigenmächtig eine Reform per Erlass begonnen, nachdem sich die Republikaner geweigert hatten, einen Kompromiss zur Einwanderungsreform im Abgeordnetenhaus zur Abstimmung zu bringen. Das Parlament fühlte sich übergangen. Inzwischen dominieren die Republikaner beide Kammern des Kongresses.

Schutz vor Abschiebung

Die erste von Obamas Maßnahmen sollte am Mittwoch in Kraft treten. Dabei ging es um die Ausweitung eines Programms, das minderjährige Einwanderer vor Abschiebung schützt, wenn sie als Kinder illegal in die USA gebracht wurden. Danach soll am 19. Mai ein zweiter Teil in Kraft treten. Dieser weitet den Schutz vor Deportationen auch auf viele Erwachsene aus, die seit Jahren in den USA leben.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_72924830/texanischer-richter-stoppt-obamas-zuwanderungserlass.html

Gruß an die Richter

TA KI

Deutschlands Krieg … gegen die Armen. Kassieren JA, liefern: nein.


Digital StillCamera

Lesen Sie eigentlich noch Zeitung? Schauen Sie noch Nachrichten? Und vor allem: glauben Sie, was da verkündet wird? Bei mir ist langsam der Geduldsfaden zu Ende, wenn ich lese, dass das atomare Schreckgespenst zurückgekehrt ist … und wir 1995 – lange nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes – am Rande einer nuklearen Katastrophe standen (siehe Spiegel). Kaum zu glauben: hätte der oft besoffene Jelzin innerhalb von 10 Minuten eine falsche Entscheidung getroffen – wir wären jetzt alle Asche … schon zwanzig Jahre lang. Sehr beruhigend übrigens, dass uns damals niemand Bescheid gesagt hatte – mir kommt gleich der Gedanke, was die uns heute alles nicht erzählen – Ihnen nicht?

Es ist auch in höchstem Maße verwunderlich, dass solche Nachrichten heute in breiter Front die Öffentlichkeit erreichen, galt doch sonst immer die Devise “bloß nicht das Volk beunruhigen” … also, auf deutsch gesagt: bloß nicht das Volk über die Wirklichkeit informieren. Es könnte beunruhigt werden, dieses arme, kleine, dumme Volk – und das will man ja unter allen Umständen vermeiden, weil sonst die Panik ausbricht, der Mob auf den Straßen tobt und das Land unregierbar wird. Eine schreckliche Vorstellung, dieses unregierbar werden – wer sorgt denn dann noch für die pünktliche Auszahlung der Diäten?

Kaum zu glauben, dass nun am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz ein amerikanischer General von “militärischen Optionen” gegen Russland faselt (siehe Spiegel), kaum zu verstehen, dass niemand mehr sich einfach hinsetzt und bloße Zahlen sprechen läßt: von den einstigen 70000 russischen Panzern der Sowjetunion sind nur noch 6500 aktiv, die Mehrzahl davon veraltete T-72 und T 64, die schon einen Sadam Hussein keinerlei Schutz mehr boten – allein die USA haben 7500 modernste Kampfpanzer im Betrieb, die gerne von militärischer Propaganda im Irakkrieg als faktisch unzerstörbar dargestellt wurden: ein gigantisches Militärbündnis mit knapp einer Milliarde Menschen steht einem einzigen Land mit 140 Millionen Einwohnern gegenüber: militärische Bedrohungen sehen anders aus.

Natürlich wird ein entsprechender Wind aufgebaut, der die Meinung in eine gewissen Richtung treiben soll, wie üblich wird die Bedrohung in dem neuen Maßstab “Hitler” gemessen – und auch der Putin ist ein Hitler (wenn nicht sogar 1,2774 Hitler: ein neuer Rekord auf der Hitler-Skala) wie man aus den Aussagen John McCains schließen kann, der jüngst die mächtige Madam Merkel wegen ihrer “Appeasement-Politik” kritisierte – ein Begriff aus der Zeit im Kampf gegen den echten Hitler (siehe t-online).

Dabei darf man sich doch jenseits des Atlantiks nicht über mangelndes Säbelrasseln aus Deutschland beschweren: Deutschland ist wieder bereit, Führung zu übernehmen – so verkündete eine stolze deutsche Verteidungsministerin auf der aktuellen Münchener Sicherheitskonferenz – Führung, eng verzahnt mit anderen europäischen Nationen (siehe Handelsblatt). Ob jemand diesen neuen Führer überhaupt will, wird gar nicht erst gefragt – wir haben in der Politik neue Maßstäbe der Wahrheitsfindung und Verurteilung gesetzt, die zu verblüffenden Ergebnissen kommen (siehe Spiegel):

“Die Nato hat öffentlich nachgewiesen, dass russische Waffen eingesetzt werden, die Russen sind erkennbar stark engagiert.” – so Madam Albright, die große Gönnerin unseres Ex-Außenministers Joschka Fischer  in einem Interview. Ich selbst habe amerikanische Waffen im Einsatz bei der ukrainischen Armee ausgemacht – einfach selbst man recherchieren, auf fast jedem Video der ukrainischen Armee findet man “Hummer”-Geländewagen aus US-Produktion. Ja – die selbe Madam Albright, die eine halbe Million toter Kinder als einen akzeptablen Preis im Kampf gegen den Irak bezeichnete (siehe Fembio) – eine Aussage, die in meinen Augen auf ein Potential von mindestens 1,7443 Hitler in der nach oben offenen Hitlerskala hinweist. Offen werden weitere Waffenlieferungen gefordert, dass die Nato (und sogar die Konrad-Adenauer-Stiftung) in der Ukraine “erkennbar stark” engagiert sind, stört scheinbar niemanden: gleiches Recht für alle scheint eine Maxime längst abgeschaffter Zeiten zu sein.

Unglaublich, wie sehr ein atomarer Krieg in Europa wieder eine reale Option geworden ist – und unglaublich, wie still die einstige Friedensbewegung geworden ist. Wahrscheinlich wollen die keinen neuen grünen Außenminister und rotten das Übel gleich an der Wurzel aus.

Ja – wir haben auch einen neuen Wind in Deutschland, wir sind wieder bereit (bzw. werden von der Politik dazu genötigt) “Verantwortung” zu übernehmen – wie es so beschönigend heißt. Verantwortung jedoch … hat man nur in Folge von TATEN, was in diesem Zusammenhang eindeutig bedeutet: wir wollen beim Krieg führen wieder mitmachen … und zwar ganz vorne, als Führer.

Das wird zur Not auch am Gesetz vorbei in die Tat umgesetzt – wie der Einsatz deutscher Fallschirmjäger in Lybien – ein Einsatz, der mutmaßlich illegal war (siehe Welt). Ja, da wurden Deutsche im Ausland gerettet, es war ein genialer Sieg … der einen kleinen, nicht unbedeutenden Schatten wirft. Das Prinzip ist bekannt: so wurde das deutsche Kolonialreich aufgebaut. Erst kamen die Missionare – und wenn die nicht mit offenen Armen und größtmöglichem Gehorsam und eifrigster Dienstbereitschaft empfangen wurden … kamen die Soldaten. Nur zum Schutz der Missionare, die das Wort Gottes brachten, versteht sich: so konnte man das dem Volk besser verkaufen, es war keine brutale Kolonialisierung fremder Völker, sondern nur der Schutz des einen, wahren Glaubens.

Unsere modernen Missionare?

Geschäftsleute und Touristen, die den “american way of live” offensiv und aggressiv in alle Welt tragen. Stört das jemanden … kommen die Marines. Tja – das hätten Sie jetzt auch nicht gedacht, dass ihr Afrika-Urlaub Sie zur Speerspitze des neoliberalen Imperialismus macht, oder? Ist aber wirklich kein Unterschied zu den alten Missionaren – aus der Sicht der Eingeborenen, die wenig von den Schönrednereien westlicher Propaganda wissen.

Ja – da saß damals der Feind: in den finsteren Winkeln der Welt, in die der Deutsche Licht brachte. Der böse Eingeborene: nackt, kannibalistisch, geistergläubig und von unermesslicher Boshaftigkeit – einige sollen sogar die Beichte abgelehnt haben, weil sie sich keiner Sünde bewusst waren: das durfte man auf keinen Fall durchgehen lassen, wäre ja noch schöner.

Jenseits dieses Kriegsgetöses, in Sphären, wo Besinnung noch Asyl erhält und nicht als “Verschwörungstheorie” gebrandmarkt wird, bleibt nur noch wenig Platz für eigene Gedanken: man hat ja auch seine Alltagssorgen.

Lassen Sie uns aber mal kurz eine Pause machen  – und überlegen, wer denn die eigentlichen Feinde der Menschheit sind.

Nein – nicht die Franzosen, die waren mal Erbfeind, weil sie Deutschland überfallen hatten – zu diesem Titel hatte es Russland nie gebracht, weil es meistens aus dem Westen überfallen wird und selber meistens friedlich vor sich hin schlummert.

Auch nicht der Islam, der Neoliberalismus, der Kapitalismus, die Roten oder die kleinen grünen Männchen von der Wega –  unsere wirklichen Feinde sind gut bekannt.

Hunger zum Beispiel. Jedes Jahr sterben 2,9 Millionen Kinder unter fünf Jahren weltweit am Hunger (siehe wfp) – zusammen mit der Anzahl der Erwachsenen produziert der Hunger ein ähnliche Anzahl von Toten wie der ganze zweite Weltkrieg samt Holocaust. DAS ist ein FEIND.

Doch es ist nicht der einzige. Krankheit ist der nächste. 38 Millionen Menschen sterben jedes Jahr allein an völlig unnötigen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes (siehe Deutsche Welle), d.h. jene Zivilisation, deren Missionare durch die Welt streifen, bringen eine Kultur des Massensterbens – die Menschen, die aufgrund von Mangelernährung sterben, sind gar nicht eingerechnet. Damit kommt der “american way of life” als Killer auf Platz Nummer 2 – und die Krebstoten haben wir da noch gar nicht mitgerechnet.

Vermeidbare Krankheit tötet JÄHRLICH fast so viel Menschen wie ein GANZER WELTKRIEG – das scheint mir ein echter Feind zu sein. Schlimmer als jeder Putin.

Wenn Sie mir nicht glauben: machen Sie einen Selbsttest: essen Sie mal ein paar Monate gar nichts – sie werden merken, was es heißt, dem Hunger zu begegnen. Oder machen Sie eine Cola-Diät.

Es gibt nun noch einen schlimmeren Feind als Krankheit und Hunger, einen Feind, an den wir uns kaum noch erinnern können, weil er sich lange Zeit fernab unserer Wahrnehmung verbarg, ja – er galt fast schon als besiegt.

Auch hier empfehle ich den Selbsttest – allerdings ist der Feind so schlimm und tödlich, dass Sie keine vierundzwanzig Stunden überleben werden. Mir war er – wie Ihnen wahrscheinlich auch – völlig unbekannt, bis ich ein Überlebenstraining in der Wildnis absolvierte. Man muss dazu allerdings nicht zum Amazonas reisen – Sauerland reicht schon völlig aus … oder die Innenstadt von München im Winter.

Ja – die KÄLTE ist der schlimmste Feind der Menschheit, ihr schutzlos ausgeliefert so sein, bringt schneller den Tod als Krankheit, Hunger und selbst Durst. Darum – bei weitem nicht so dumm wie uns Regierungen gerne sehen – haben wir mächtige Allianzen geschmiedet, die all´ jene Feinde in die Schranken gewiesen haben: wir gründeten arbeitsteilige Gemeinschaften und wurden so stärker als die mächtigsten Feinde der Gesellschaft.

Das Wissen um “Feinde” haben allerdings einige geschicke Geschäftemacher erfolgreich ausgenutzt – und das Wissen um die echten Feinde auf die Franzosen (Iraker, Juden, Arbeitslose, Russen oder Investmentbanker) übertragen und so einen ganz neuen Feind geschaffen: den KRIEG. Er ist nun jener Feind, der alles Leben auf Erden auszulöschen trachtet, in jedem den Feind sieht, wenn er nur zwei Beine hat und sich in eine Uniform zwängen läßt. Er hat einen Partner, der genauso zuverlässig tötet, weil er Hunger, Krankheit und Kälte mit sich bringt: die ARMUT. Beide Feinde sind künstlich geschaffen, richten die Kräfte der Gemeinschaft gegen sich selbst um die Tore der sicheren Stadt den alten Feinden der Menschheit zu öffnen, gleich düsteren Vorboten der Vernichtung und des Verderbens.

Merken Sie nun, wobei die deutsche Verteidungunsministerin “Führung” übernehmen möchte? Merken Sie, woran die Missionare der Moderne arbeiten? Die TAZ weist aktuell darauf hin (siehe TAZ):

“Deutsche Finanzinstitute legen laut einer Studie  Milliarden in die Herstellung von atomaren Massenvernichtungswaffen an. Darunter sind die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Allianz-Versicherung.”

Konzerne: seelen- und geistlose Götzen der Moderne, die keinerlei Skrupel daran haben, durch die Vorbereitung von Massenvernichtungskriegen bzw. des “atomaren Holocaust” Millonen zu verdienen.

Jetzt haben wir wieder einen großen Bogen geschlagen, um zum eigentlichen, kaum bemerkten Skandal der letzten Tage zu kommen, der im Auftrag des deutschen Gesetzgebers mit höchstrichterlichem Segen zum Krieg der deutschen Regierung gegen seine eigene Bevölkerung geschieht (siehe gegen Hartz):

“Urteil: Wohnungskündigung wegen Zahlungsverzug ist auch dann rechtmäßig, wenn das Sozialamt schuld an den ausbleibenden Mietzahlungen ist”

Ja – Sie lesen richtig: den Ärmsten der Armen droht jetzt systematisch erschaffene Obdachlosigkeit – sie werden gnadenlos tödlicher KÄLTE ausgesetzt … nicht nur der Kälte mangelnden menschlichen Mitgefühls, sondern der echten, vernichtenden Kälte des Betons viel befahrener Straßen. Das macht der Staat, der bislang höchste Organisationsgrad menschlicher Gemeinschaften. Macht das Amt nicht seine Arbeit … trägt der Arme die Verantwortung.

Von wegen: Deutschland ist wieder bereit, Verantwortung zu übernehmen!

Es ist nur ein kleines Urteil des Bundessozialgerichtes – und läßt tief auf den Grad der Degenerierung unsere Kultur blicken. Jegliche Fürsorgepflicht des Staates wird ignoriert – ja, die Grundlage eines jeden Gemeinschaftsgedankens wird angegriffen … was natürlich niemanden auf die Idee kommen läßt, dann auf sämtliche Steuer- und Beitragszahlungen für diesen Staat und seine Funktionsorgane zu verzichten.

Kassieren: JA, liefern: NEIN – die Erfolgsparole modernen Brutalokapitalismus hat die höchsten Ebenen des Staates erreicht.

Wo sind da die Demonstrationen?

Wohnung – ist Obdach. Fehlt dieses, ist man Kälte schutzlos ausgeliefert. Der Tod kommt schnell.

Zahlt das Amt nicht, kündigt der Vermieter (oft auch auch zur Vermeidung eigener finanzieller Not – sprich: Armut), trägt das Opfer (der Arme) die Verantwortung. Arme sind bereit Verantwortung zu übernehmen – ob sie wollen oder nicht.

Darf ich hier von einem Krieg Deutschlands gegen die Armen sprechen, jenen Armen, die in Griechenland nun für überraschende politische Verhältnisse gesorgt haben, weil dort die staatlich verordnete Armut Massen von Menschen in den Tod getrieben hat?

Es kommt noch schlimmer, keine Sorge – davon berichten msn-Nachrichten

Wer sein eigenes Vermögen zu schnell aufbraucht, kann von Leistungen der Grundsicherung im Alter ausgeschlossen werden. Das entschied das Landessozialgericht Stuttgart in einem Urteil im Fall einer 83-jährigen Rentnerin, die vor dem Antrag beim Sozialamt innerhalb von vier Jahren ein sechsstelliges Vermögen verbraucht hatte.

Wer wann wieviel Vermögen im Alter aufbraucht, sollte den Staat nicht interessieren. Ich nehme an, die gute Frau hat nicht damit gerechnet, noch so lange zu leben – oder wollte einfach mal noch was vom Leben haben. Wir nötigen ja auch keine Bundestagsabgeordneten zum Zwangssparen, damit sie am Ende der Legislaturperiode im Falle einer verlorenen Wahl nicht dem Jobcenter zur Last fallen … was in der Tat vorkommt.

Mit diesem Urteil greift der Staat nach jedem Cent, der sich in Privatbesitz befindet – früher nannte man das Wegelagerei. 19 Prozent des Geldes hat der Staat doch sowieso schon als Mehrwertsteuer erhalten – wahrscheinlich kommt noch einiges an Luxussteuern obendrauf. Von dem Geld sind Arbeitsplätze gesichert worden, anstatt das es sich sinnlos durch Investitionen in den atomaren Holocaust vermehrt: weise scheint mir diese Sicht nicht zu sein.

Eher scheint es mir ein weiterer Zug im Krieg Deutschlands gegen die Armen zu sein, indem man sich die Hoheitsgewalt über ihre Vermögen erschafft, bevor die von Leistungen der Gemeinschaft – für die sie BEZAHT habe, zurückgreifen können.

Kassieren: JA.

Liefern: Nein.

Ob die Richter berücksichtigt  haben, dass allein Leistungen für Zahnersatz schon mal 15000 Euro erreichen können? Ja – so einen Fall bei einer Rentnerin kenne ich persönlich – und ich frage mich, warum da keiner mal den Arzt fragt, warum er keine Rücksicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Frau nimmt.

Will der Staat nun auch die Dimensionen privaten Konsums regulieren – zur Verbesserung der eigenen Finanzen?

Seinen Auftrag, die Menschen vor ihren wahren Feinden zu schützen, scheint er völlig vergessen zu haben … dabei brauchen wir den Staat nur dazu. Liefert er nicht mehr, wofür er bezahlt wird: wird sollten ihn am Besten schon gestern abschaffen – samt der Millionen von Menschen, die an ihm gut verdienen.

Dafür aber wird er mehr und mehr zum Instrument im Krieg gegen die Armen … anstatt zum Werkzug im Krieg gegen die Armut.

Wahrscheinlich haut man uns deshalb das Kriegsgetöse lautstarkt um die Ohren, macht aus Putin einen neuen Hitler (wenn nicht sogar ein doppelter, mindestens aber 1,2774), damit niemand den echten, vernichtenden Krieg bemerkt, der seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat.

Aber die neuesten Urteile deuten darauf hin, dass dieser Höhepunkt noch kommen wird, wenn die 15 Millionen Menschen, die um die Jobcenter zirkulieren, mangels Zahlungen auf den Straßen liegen.

Aber dann haben wir ja endlich einen Grund, die alten, in Deutschland so gut erprobten Lager wieder in Betrieb zu nehmen, während wir immer noch vor Angst zitternd auf den Putin starren.

Und die wahren, uralten Feinde der Menschheit erheben wieder ihr gräßliches Haupt … und verdrängen das heilige Sozialstaatsprinzip.

Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2015/02/09/deutschlands-krieg-gegen-die-armen-kassieren-ja-liefern-nein/

Gruß an 

TA KI