Deutschland: Abkommen von 1990 doch kein Friedensvertrag?


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Als 1990 über die Wiedervereinigung Deutschlands verhandelt wurde, achteten die Unterhändler des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl darauf, dass das Wort „Friedensvertrag“ nicht verwendet wurde. An einem solchen könne man „aus finanziellen Erwägungen kein Interesse haben“, so der Staatssekretär.

Daher wurde von den vier Siegermächte und beiden deutschen Staaten der sogenannte „Zwei-plus-vier-Vertrag“ unterzeichnet. Denn wahrscheinlich hätte die Bezeichnung „Friedensvertrag“ zu Forderungen anderer Länder (darunter Griechenland) aus Reparationsansprüchen gegenüber Deutschland geführt.

Auch verhinderte die damalige Bundesregierung eine Beteiligung von Ländern mit entsprechenden Ansprüchen an den Verhandlungen. Heute wehrt sich die Regierung der BRD gegen die alten Forderungen mit dem Argument, diese hätten 1990 vorgebracht werden müssen.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1143594/deutschland-abkommen-von-1990-doch-kein-friedensvertrag

Gruß an die Wachen

TA KI

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