Der Film vorm Feiertag: The Man From Earth


Professor John Oldman ist eben dabei, seinen Pick-Up Truck mit Umzugskartons und anderen Gegenständen zu beladen, als er überraschend von seinen Freunden und Kollegen besucht wird. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Wissenschaftlern, bestehend aus Harry (Biologe), Edith (Kunstwissenschaftlerin und bibelfeste Christin), Dan (Anthropologe) und Sandy (Historikerin). Kurz darauf treffen noch Art (ein Archäologe) und dessen Studentin Linda ein. Alle wollen sich von John verabschieden und sind neugierig zu erfahren, warum er geht und wohin. Nachdem es sich alle im Wohnzimmer gemütlich gemacht haben, offenbart Sandy in einem ruhigen Moment John, dass sie sich in ihn verliebt habe und seinen Wegzug bedauere.

Immer wieder kommt in der Runde die Frage nach dem Grund für Johns Weggang auf, doch der weicht aus. Da seine Freunde nicht locker lassen, stellt John ihnen die Frage: „Angenommen, ein Mensch aus der Altsteinzeit hätte bis heute überlebt, was wäre er für ein Mensch?“ Im Verlauf der Diskussion zu dieser Frage stellt sich heraus, dass John sich selbst meint. Nach einigen Erzählungen Johns aus seiner 14.000-jährigen Erinnerung erklärt er, dass er nun – wie schon oft – weiterziehen müsse, da den Menschen in seinem Umfeld nach einigen Jahren auffalle, dass er nicht altere.

John erzählt, dass er einst als Höhlenmensch gelebt habe. Art wird skeptisch und ruft den allseits bekannten Dr. Will Gruber (Psychiater) an, um ihn zu bitten, vorbeizukommen. Nachdem John erklärt, dass er Buddha und Hammurabi gekannt habe, erscheint Will und hört sich ebenfalls Johns Geschichten an. Auch historische Personen wie Christoph Kolumbus und van Gogh will John persönlich gekannt haben. Die Wissenschaftler verfallen immer tiefer in Diskussionen über die Beweisbarkeit seiner Behauptung und andere philosophische und theologische Probleme. Die Situation eskaliert plötzlich und Will bedroht John mit einer, wie sich später herausstellt, ungeladenen Waffe.

Schließlich erklärt John, dass er einst Jesus war und nur versucht habe, die Weisheiten seines Lehrers Buddha an die Rituale der damaligen Zeit anzupassen. Edith bezeichnet ihn daraufhin als Blasphemiker, und Will – noch immer wie die meisten sehr skeptisch – meint, man müsse John so behandeln wie einen Geisteskranken, der glaubt, er sei Napoleon. Ungeachtet dessen sitzt die Runde um den Kamin, der John an das Feuer in der Höhle seiner Kindheit erinnert, und hört sich zur 7. Sinfonie von Beethoven weitere seiner Erzählungen an.

Schließlich droht Will John mit einer Zwangseinweisung und fordert ihn auf, seine Erzählung als Lügengeschichte zu enttarnen. John kommt dem nach und erklärt, dass alles nur eine Erfindung war. Die Runde löst sich daraufhin langsam auf, obwohl einige inzwischen geneigt sind, Johns Geschichte zu glauben. Nachdem alle gegangen sind außer Sandy und Will, der jedoch im Hintergrund bleibt, nennt John seiner Freundin Sandy einige Namen, die er in seiner Vergangenheit verwendet habe. Als Will einen dieser Namen hört, erkennt er, dass John sein Vater sein muss, und erleidet durch den Schock eine Herzattacke. Der herbeigerufene Rettungswagen kann nur noch seinen Tod feststellen. John ist sehr aufgewühlt, da er noch nie ein eigenes Kind hat sterben sehen, denn er verließ bisher jede Familie nach nur wenigen Jahren des Zusammenlebens. Er steigt in sein Auto und fährt los. Kurz darauf hält er an und lässt Sandy einsteigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/The_Man_From_Earth

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Die Lufthansa und ihre Ärzte sind in Erklärungsnot


Der Germanwings-Pilot Andreas L. konnte sechs Tauglichkeitstests bei Lufthansa-Ärzten bestehen. Ein zweites psychiatrisches Gutachten gab es nicht. Und das Luftfahrtbundesamt wurde nicht informiert.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr

Lufthansa-Chef Carsten Spohr musste in den Tagen nach dem Germanwings-Absturz häufig vor die Presse. Das Hauptthema: Was wusste sein Konzern über die Erkrankung von Andreas L.? Foto: AP

Via Skype ließ sich Lufthansa-Sprecher Martin Riecken am 18. März in den Hörsaal des Rheinischen Landesmuseums in Bonn schalten. „Wie Unternehmen, Behörden, Verbände und die Politik Krisen erfolgreich bewältigen können“ stand auf der Agenda des „Krisenkommunikationsgipfels 2015“.

Riecken hatte nicht persönlich kommen können, weil die Lufthansa-Piloten mal wieder streikten. Er bat die etwa 200 Teilnehmer, nichts zu seinem Vortrag zu twittern, zu heikel sei die Lage. Die schlimmste Katastrophe, fuhr er dann fort, sei aber natürlich ein Absturz. Ein Konzern müsse dann mit einer Stimme sprechen. Da müsse das „One Sheet“-Prinzip gelten. Soll heißen: ein Blatt, eine Faktenbasis, eine kommunikative Linie.

Nur sechs Tage später passierte die Katastrophe. Doch das mit dem „One Sheet“-Prinzip ging gründlich schief. Und mittendrin Carsten Spohr: Der Lufthansa-Chef hatte den Unglückspiloten Andreas L. an Tag zwei nach der Katastrophe als „100 Prozent flugtauglich“ bezeichnet. „Ohne jede Auffälligkeit.“

Erneut sechs Tage später musste Spohr seine Worte wieder einsammeln. In den Akten der Lufthansa-Verkehrsschule in Bremen war eine E-Mail aufgetaucht. Darin hatte Andreas die Ausbildungsstätte über eine „schwere depressive Episode“ informiert. Es war nicht das erste Mal, dass die Lufthansa ihre kommunikative Linie revidieren musste. Offenbar hatte der Medizinische Dienst den Konzernchef falsch informiert.

Die medizinische Aufsicht hat nicht alles getan

Und es ist gut möglich, dass es nicht das letzte Mal war. Weiterhin stellt sich die Frage, wie ein 27 Jahre junger Mann zu dieser grausamen Tat fähig sein konnte. Wobei für die Sicherheit der Flugpassagiere noch eine andere Frage viel wichtiger ist: Warum haben die Lufthansa-Ärzte den Copiloten nicht aussortiert? Hat der junge Mann sie so arglistig getäuscht, dass sie nichts mitbekommen konnten? Haben die Mediziner versagt? Oder ist gar das ganze System der medizinischen Kontrolle von Piloten in Deutschland reformbedürftig?

Es wird sich wohl nie herausfinden lassen, ob die Probleme des Andreas L., dieses ehrgeizigen, leidenschaftlichen Piloten, von den Flugärzten hätten erkannt werden können. Eines hingegen scheint schon jetzt klar: Die medizinische Aufsicht über diesen Piloten hat nicht alles getan, was sie hätte tun können, um die Katastrophe zu verhindern.

Die Tragödie um den Patienten Andreas L. und seine medizinische Betreuung lässt sich am besten an drei Buchstaben erklären: „SIC“. Es ist der 16. von insgesamt 17 Vermerken, die ein Fliegerarzt oder die Lizenz gebende Behörde – in Deutschland ist es das Luftfahrtbundesamt (LBA) – in das Tauglichkeitszeugnis eines Piloten eintragen kann. „SIC“ steht für „specific regular medical examination(s) – contact licensing authority“. Was auf Normaldeutsch heißt: Es liegt eine Erkrankung vor, die regelmäßiger ärztlicher Betreuung bedarf. Der Arzt, so ist es vorgeschrieben, soll deshalb das Luftfahrtbundesamt kontaktieren.

SIC-Vermerk nur in der Lizenz

Ziemlich klare Sache also, sollte man meinen. Doch im Fall von Andreas L. ist es alles andere als klar. Das beginnt mit dem Nebenaspekt, dass eben jener Vermerk zwar in seiner Lizenz stand, nicht aber in seinem Tauglichkeitszeugnis. Dort war nur „REV“ eingetragen. Das bedeutet „Review“ und damit das Gleiche wie „SIC“. Im Fall von Andreas L. sorgte das erst einmal für Verwirrung: Die Lufthansa behauptete anfangs, es gebe keinen SIC-Vermerk und die medizinischen Zeugnisse seien einwandfrei.

Was zumindest mit Blick auf den SIC-Vermerk stimmt: Das Luftfahrtbundesamt war sich wegen neuer internationaler Bestimmungen zunächst nicht sicher, wo genau dieser wichtige Vermerk stehen sollte und ließ ihn lediglich in die Lizenz eintragen. Inzwischen ist aber klar: Er gehört ins Tauglichkeitszeugnis, in das sogenannte „Medical“. Wobei es auch kein gutes Licht auf den Medizinischen Dienst der Lufthansa wirft, konzernintern nicht darauf hingewiesen zu haben, was ein „REV“-Eintrag bedeutet. Was eine Erklärung ist, warum Konzernchef Spohr kommunikativ in die Falle tappte.

Viel gravierender aber ist die Antwort auf die Frage nach den Folgen des SIC-Vermerks in der Lizenz von Andreas L. Sie fällt ernüchternd aus: So gab es nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ offenbar so gut wie keine Maßnahmen der Ärzte, die einen Lizenzentzug hätten wahrscheinlich werden lassen. Und wenn das so stimmt, dann wirft das sehr viele unangenehme Fragen auf.

Wer das Problem verstehen will, muss ins Jahr 2009 zurückblicken. Damals, im April, unterbrach der Abiturient aus Montabaur seine Ausbildung. Und das für mehrere Monate. Als er im August zurückkam, meldete er seiner Schule, an einer „abgeklungenen schweren depressiven Episode“ gelitten zu haben. Das ist ein feststehender medizinischer Begriff: Wer an einer solchen schweren Episode erkrankt ist, hat meist Schlaf- und Konzentrationsstörungen, leidet unter Hoffnungslosigkeit und hat möglicherweise auch Selbstmordgedanken. Nicht wenige bringen sich sogar um.

Rückfall hätte sofortigen Lizenzentzug bedeutet

Entsprechend aufmerksam wurde die Lufthansa. Andreas L. musste im Sommer 2009 erneut den mehrtägigen Eignungstest bestehen. Auch die erste Tauglichkeitsprüfung des Pilotenanwärters stand nun an. Und weil der behandelnde Lufthansa-Arzt sich seiner Sache sicher sein wollte, holte er ein psychiatrisches Gutachten ein. All diese Tests bestand L. Was allerdings blieb, waren jeweils drei Buchstaben: SIC stand in der Lizenz und REV im Tauglichkeitszeugnis. Nach Information des „Spiegel“ verweist das Medical auf eine Sondergenehmigung mit der Nummer FRA 091/09. Laut „Spiegel“ soll es zudem einen Verweis auf eine Sondergenehmigung gegeben haben: Bei Wiederauftreten der Symptome erlischt die Lizenz umgehend.

Mehr Einträge gab es nicht. Das Gerücht jedenfalls, Andreas L. habe auch noch einen „OCL“-Eintrag und hätte somit grundsätzlich nur als Copilot fliegen dürfen, ist nicht zutreffend.

Ein SIC- und REV-Vermerk allein, verbunden mit der Sondergenehmigung, sollten aber auch genug sein. Seit diesem Spätsommer 2009 wusste jeder Lufthansa-Arzt, dem sich Andreas L. vorstellte, dass er bei diesem jungen Piloten genauer hinschauen muss – wegen einer schweren Depression. Da die wenigsten Fliegerärzte Psychotherapeuten oder Psychiater sind, wäre es naheliegend gewesen, regelmäßig die Expertise eines Experten zu holen.

Trotz bekannter Vorerkrankung keine weiteren Gutachten

Doch genau das ist, wie die „Welt am Sonntag“ aus gut informierten Kreisen erfuhr, nicht geschehen. Jahr für Jahr ließ sich Andreas L. im Aeromedical Center der Lufthansa in Frankfurt am Main bescheinigen, dass er tauglich war. Mindestens sechs solcher Untersuchungen gab es, die letzte im August 2014 in München. Auch diese bestand Andreas L. offenbar problemlos.

Weitere psychiatrische oder psychologische Gutachten gab es seit 2009 nicht. Und das, obwohl klar war, dass der begeisterte Flieger nach seiner Vorgeschichte und seinen Vermerken besonders darauf bedacht sein musste, seine Krankheit zu verbergen. Ein Versprecher gegenüber dem Fliegerarzt in der Tauglichkeitsprüfung und seine Lizenz hätte weg sein können. Der Vorsatz war somit naheliegend. Das hätten die Ärzte wissen und entsprechend handeln müssen.

Aber für derart intensivere Betrachtungen scheint im Aeromedical Center der Lufthansa in Frankfurt am Main schon seit langem kaum noch Zeit zu sein. Es gibt heftige Kritik. Die Abteilung sei eine „Blackbox“, heißt es im Unternehmen. „Als Manager haben Sie von außen eigentlich kaum die Möglichkeit, das mal eben zu lösen“, sagt eine erfahrene, ranghohe Lufthansa-Führungskraft: „In diesen Medizinischen Dienst muss man seit langem tief hineinleuchten.“

Kritik an der Arbeitsdirektorin

Das ist aber offensichtlich nicht geschehen. Was man da zu sehen bekäme, wäre wohl auch alles andere als erfreulich: Der frühere Leiter des Medizinischen Dienstes soll über viele Jahre eine sehr eigentümliche Personalpolitik verfolgt und die Anzahl der Fliegerärzte für die Tauglichkeitsklasse 1 gering gehalten haben – jener Fliegerärzte also, die Piloten der großen Passagiermaschinen untersuchen dürfen. Sein Bereich sei „profitabel und schreibe schwarze Zahlen“, soll der frühere Leiter gesagt haben.

An der grundsätzlichen Personalknappheit geändert hat sich auch nach dem Führungswechsel im Medizinischen Dienst im April 2014 wenig. Im Gegenteil: Das verantwortliche Vorstandsmitglied, Arbeitsdirektorin Bettina Volkens, soll lange Zeit geblockt haben. „Sie verspricht viel, aber es passiert nichts“, sagt einer, der die Abläufe kennt: „Sie interessiert sich nicht für die Belange des Medizinischen Dienstes.“

Die Zahlen scheinen das zu bestätigen: Die Lufthansa hat nur noch elf Fliegerärzte für die Top-Kategorie in den eigenen Reihen. Davon wiederum arbeiten der Auflistung zufolge zwei in Teilzeit. Und drei haben entweder gekündigt oder gehen bald in Rente.

Da kommt es auch nicht gut, wenn man in der aktuellen Phase in den Osterurlaub fliegt, wie es Volkens dem Vernehmen nach getan hat. Wobei sie nun doch wieder nach Frankfurt zurückgekehrt sein soll.

Lufthansa dementiert Personalengpässe im medizinischen Dienst

Die Lufthansa verteidigt sich damit, dass der eigene medizinische Dienst ja nur einen Teil der Tauglichkeitsprüfungen abdecke, die Piloten könnten ja auch zu externen Fliegerärzten gehen: „Insofern sagt die Zahl der beim Medizinischen Dienst beschäftigten Ärzte nichts über die insgesamt verfügbaren Kapazitäten aus. Unterstellte personelle Veränderungen – selbst wenn sie zutreffend sein sollten – haben nichts mit der Qualität der flugmedizinischen Untersuchungen zu tun.“

Zudem genieße der medizinische Dienst hohe Aufmerksamkeit. Rücksprachen zwischen der Leitung und dem zuständigen Vorgesetzten fänden regelmäßig statt. Und gerade in jüngster Zeit habe das zuständige Vorstandsmitglied Bettina Volkens, die schon seit 2012 bei der Lufthansa ist, „entgegen dem sonstigen allgemeinen Druck zum Abbau von Stellen in der Verwaltung – einen Stellenaufbau beim medizinischen Dienst inklusive einer Weiterentwicklung desselben beschlossen“.

Und was den gegenwärtigen Aufenthaltsort der Arbeitsdirektorin angeht, so hält man bei der Lufthansa diese Frage für „völlig unangemessen“. „Wir alle hier bei Lufthansa befinden uns seit dem Absturz der Germanwings-Maschine und dem Tod von 150 Menschen im Ausnahmezustand.“

Hätten Fliegerärzte Luftfahrtbundesamt informieren müssen?

Die Staatsanwaltschaft dürfte trotzdem unangenehme Fragen stellen, und die werden sich auf die Vergangenheit beziehen: Was waren die Ergebnisse der Tauglichkeitsprüfungen? Wie viel Zeit nahmen sich die Lufthansa-Mediziner dafür? Wie sehen die Berichte aus? Und wer hat sie wann überprüft?

Angesichts dieser Fragen gerät der Fokus auf eine Behörde, die ebenfalls wie der medizinische Dienst schon Besuch von der Staatsanwaltschaft bekommen haben soll: das Luftfahrtbundesamt, kurz LBA. Die Braunschweiger Behörde mit 674 Mitarbeitern ist verantwortlich für die Lizenzvergabe an Piloten sowie die Kontrolle der Fliegerärzte.

Was die Vorschriften in einem Fall wie Andreas L. angeht, so sehen die eindeutig aus: Ein Flugmediziner muss bei schweren Krankheiten eines Piloten, und dazu zählt die Depression, seit April 2013 den Fall an das LBA „verweisen“, wie es im Fachjargon heißt – wobei die Entscheidung darüber beim Fliegerarzt selbst liege. Angesichts eines SIC-Eintrags sollte die Sache allerdings klar gewesen sein. Denn da heißt es ja: „Contact licensing authority“.

Aber ist das wirklich geschehen? Haben die Lufthansa-Ärzte die Mediziner des LBA eingespannt? Aus Lufthansa-Kreisen war zunächst zu hören: „Ja“. Das LBA und seine – gerade einmal drei – Mediziner hätten wie vorgeschrieben alle Tauglichkeitszeugnisse erhalten. Offiziell will das freilich niemand bei der Lufthansa sagen. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, versteht sich.

EU-Verordnung schreibt „Verweisung“ seit April 2013 ans Amt vor

Doch das war wieder nicht korrekt. Denn das Luftfahrtbundesamt dementiert: „Es trifft nicht zu, dass das Luftfahrtbundesamt über die medizinischen Hintergründe im Fall L. unterrichtet war“, teilte das Amt auf Anfrage schriftlich mit. Bis zum 27. März 2015, also drei Tage nach dem Unglück, habe das LBA keine Informationen über die medizinischen Hintergründe zum Copiloten gehabt. Lediglich das Flugtauglichkeitszeugnis 2009 sei im Fall L. vom Aeromedical Center (AMC) dem LBA übermittelt worden. Und weiter: „Das AMC hat das LBA über die abgeklungene schwere Depressionsphase nicht informiert.“

Wenn das stimmt, dann könnten die Lufthansa-Ärzte ein Problem haben. Laut EU-Verordnung 1178/2011, die seit April 2013 auch in Deutschland umgesetzt ist, müssen Fliegerärzte das Amt von einer einer Depression informieren und den Fall ans LBA verweisen. Nun können die Lufthansa-Fliegerärzte zwar behaupten, L. sei geheilt gewesen, so dass es keinen Grund mehr für eine Verweisung gegeben habe. Aber es gab ja immer noch den SIC-Eintrag in der Lizenz. Ganz gleich, wie man es wendet: Es sieht nicht gut aus für die Lufthansa und ihre Ärzte.

Mitarbeit: C. Badde, S. Gaschke, F. Flade, P. Hinrichs, M. Lutz, A. Maisch

http://www.welt.de/vermischtes/article139148626/Die-Lufthansa-und-ihre-Aerzte-sind-in-Erklaerungsnot.html

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Gruß an das Personal

TA KI

Medien: Britisches U-Boot erleidet Schäden bei Jagd auf russische Schiffe


Militär

Das britische Atom-U-Boot HMS Talent ist einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Eisscholle zusammengestoßen, als es nach russischen Schiffen suchte.

Nach Angaben der Zeitung Daily Mail kehrte die HMS Talent mit einem großen Loch am Turm in ihren Stützpunkt zurück. Die Reparatur soll mehrere Monate dauern und mindestens 500.000 Pfund kosten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland schickt Großbritannien regelmäßig U-Boote auf Patrouillen in die Nordsee.

Im Herbst hatte die schwedische Marine in den Schären vor Stockholm nach einem angeblich russischen Phantom-U-Boot gesucht. Die groß angelegte Suchaktion dauerte mehrere Tage und wurde ohne Ergebnis beendet. Beweise, dass sich tatsächlich ein ausländisches Unterwasserfahrzeug unerlaubt in den schwedischen Gewässern aufgehalten hat, gibt es nicht. Russland wies jede Verwicklung von sich. Dennoch legte Schweden die militärische Zusammenarbeit mit Moskau auf Eis.

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Gruß an die Haveristen
TA KI

Unbarmherzige, sinnlose Tierversuche


Tierversuche sinnlose Äffchen_1Mit dem Wissenstand des 19. Jahrhunderts…


werden sinnlose, sadistische Tierversuche gemacht. Hängt dieses Verhalten -von stolzen, oft preisgekrönten Forschern- mit der Religion oder der Verachtung dieser Geschöpfe ab?

Obwohl der Stand der Forschungen seit ca 25. Jahren die Sinnlosigkeit dieser erbarmungslosen Tierquälereien beweisen kann, wird zur Rechtfertigung einer überholten Hypothesen- und Dogma-Medizin munter weiter „geforscht“.

Wer sich in eine so missbrauchte „Kreatur“ einfühlen kann, weiss, dass die Forschungsresultate für den Menschen nicht brauchbar sind. Doch die Profit-Medizin benötigt „angepasste“ Forschungsresultate zur Bestätigung ihrer Renditen-Medizin. Siehe Contergan oder Vioxx..

Um Widerstand gegen diese sinnlosen Tierversuche in der Bevölkerung zu unterdrücken, werden systematisch gut gemeinte Organisationen „unterwandert“. Verfolgen Sie die Slogans von Tierschutz-Organisationen aufmerksam. Sie werden sich wundern. Wenn anlässlich der ersten Sammlung das Motto „gegen alle Tierversuche“ lautet, wird nach kurzer Zeit der Satz abgewandelt. Dann heisst das Motto: „gegen alle unnötigen Tierversuche“. Der mitfühlende Spender merkt nicht, wie er an der Nase herumgeführt wird! Da diesen gut gemeinten und selbstlosen Organisationen das nötige „Kleingeld“ fehlt, findet sich immer wieder ein „Sponsor“, der dann auch gezielt der Grundgedanke dieser Vereinigung „beschönigt“!

Dank „intensiven“ Forschungen und Tierversuchen seitens der Profit-Medizin, konnte bewiesen werden, dass Contergan und Vioxxx… usw, für den Menschen nicht / kaum schädlich sind. Die Zulassungen und der Verkauf dieser Medikamente bescherte der Rendite-Medizin Milliarden. Treu nach dem Motto: Medizin zum Wohle des Gewinnes. Welches die tragischen Auswirkungen sind, muss hier nicht erwähnt werden.
Die Heilmittel-Kontrollstellen geben sich bei solchen „Rohrkrepierer“ immer überrascht, haben sie doch auch ihren „Segen“ gegeben. Dafür haben sie die „Quacksalber“ aus dem Appenzell total unter Kontrolle. Es könnte ja sein, dass ein Patient nach Einnahme einer Kräuterpille Durchfall bekommt. :o(

Eine der wenigen -noch nicht unterwanderten- Tierschutzorganisation wird von Dr. med Dr. phil. II Christopher Anderegg geführt. Mit dem „Verein zur Abschaffung der Tierversuche“ will er positiven Einfluss auf unsere „meinungsbewussten“ Politiker und Mediziner nehmen. Um die Unabhänigkeit weiterhin zu behalten, ist diese Organisation auf unsere Spenden angewiesen.

Siehe auch: Millionen getötete Versuchstiere für die Dogma-Medizin!

Sadistische Tierversuche um Vogelgrippe-Idiotie „nachzuweisen“. Wie Krankheitserreger erfunden und „wissenschaftlich“ bestätigt werden: Siehe

Tierversuche mit dem Ziel, dass menschliche Krankheiten unheilbar bleiben!

Zauberwörter bei Tierversuchen


Erinnern Sie sich? – Bis vor etwa 30 Jahren hiess es aus der Forschung, „Tierversuche“ würden uns von allen Übeln wie AIDS, Krebs, Dieabetes, Alzheimer, Parkinson, Querschnittlähmungen und multipler Sklerose befreien.
Dann kam anfangs der 80er Jahre der Begriff „gentechnisch veränderte Tiere“, dank welcher schwere Krankheiten geheilt würden.
Während den 90er Jahre hiessen die neuen tierexperimentellen Zauberwörter „Gentherapie“, DNS-Impfstoffe“ und „Xenotransplantation“. Und seit dem Milleniumwechsel tauchen in immer kürzeren Abständen Schlagwörter auf wie „Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes“, „therapeutisches Klonen“ und – das Neuste – „Forschung an embryonalen Stammzellen“, welche unheilbare Krankheiten bald kurieren würde!
Fazit:
Bis heute ist keine einzige Krankheit dank dieser auf Tierversuchen basierenden Forschungsgebiete heilbar. Tatsache ist: Die Fixierung auf unzuverlässige, nicht aussagekräftige Tierversuche garantiert der real existierenden Schulmedizin, dass menschliche Krankheiten unheilbar bleiben!

Wer die Forschungen und die Lehre von Dr.med G. Hamer kennt und sich in die Germanische Neue Medizin® einarbeitet,  weiss schnell mal weshalb sich Tierversuche nur mit dem verachtenden Gedankengut religiöser Dogmen und der Profit-Medizin vereinbaren lassen!
Seit der Veröffentlichung der Lehre von Dr. G. Hamer (1981) ist es der real existierenden Schulmedizin, nicht in einem einzigen Krankheitsfall gelungen, die Germanische Neue Medizin® zu widerlegen!

…Warum bekommen Tiere keine Metastasen?
Weil keine „Zocktoren“ sie verängstigen (Todesangstkonflikt >Kreisrunder Lungenkrebs), verschneiden (Stahl), verbrennen (Strahl), vergiften (Chemo), verunstalten (Verunstaltung- oder Besudelungskonflikt > z.B. Melanom), verarschen (Selbstwertverlust-Konflikt >z.B. Knochenkrebs) usw….
Metastasen sind Folgekonflikte

(…)

Quelle: http://www.new-focus.ch/products.asp?CatID=13&SubCatID=110&ProdID=203

Gruß an die Alternativen

TA KI

Allerlei vom Osterei


Von den vielen Oster- und Frühjahrsbräuchen, die man grundsätzlich in Feuer- und Fruchtbarkeitsbräuche einteilen kann, ist wohl am bekantesten der Ostereierbrauch, der ein ausgesprochener Fruchtbarkeitsbrauch ist. Damit das folgende Allerlei vom Osterei auch von jungen Leuten gelesen wird, beginne ich meine Schilderung mit der Beziehung zwischen Osterei und Liebe. Wir wissen, auf Ostern gibt das Deandl ihrem Buam a rot’s Ei, manchmal am Kammerfenster in der Nacht vom Ostersonntag auf Ostermontag (im Oberland), manchmal beim Hoagarscht (Heimgarten), manchmal auch beim abendlichen Ausgang. Die Zahl der gespendeten Eier wird von der Tiefe der Liebe bestimmt. Eins, drei, ja, wenn’s recht arg is’ auch 5 und 7 Oar, aber immer eine ungerade Zahl Eier wird gegeben. Eine gerade Zahl zu schenken, würde eine große Beleidigung, in Liebesangelegenheiten sogar eine Absage bedeuten. Wie die Zahl, so ist auch die Farbe bestimmt. Ursprünglich schenkten die Deandln nur rote Eier. Wenn im Laufe der Zeit auch andersfarbige Eier gespendet wurden, so ist dies eine Verwässerung des alten, ursprünglichen Brauches. Wie es in der Liebe nun einmal ist, manchmal wird der Bua, der sich am Fenster sein rotes Ei zu holen eingefunden hat, auch schwer enttäuscht. Statt eines guten Eies, bekommt er ein faules oder auch ein mit Sand gefülltes. Dann allerdings weiß er, wieviel’s g’schlag’n hot.

Doch in den meisten Fällen ist es anders, ja das verliebte Madl gibt nicht nur schöne, rote Eier, es versieht sie auch noch mit heißesten Liebesgrüßen, um gleich auf den ersten Blick seine große Zuneigung erkennen zu lassen. In mühevoller Arbeit werden die roten Eier mit Sprüchen versehen. Ein Zündholz oder eine Stricknadel werden in heißes Schmalz getaucht und damit vor dem Färben das Ei beschrieben. Bei der nachträglichen Färbung nehmen die mit Schmalz bestrichenen Stellen (das Schmalz ist inzwischen eingetrocknet) seine Farbe an, der Liebesspruch der Schönen glänzt dem Liebsten so feurig entgegen, wie ihm hinterm Mieder das Herzchen entgegenschlägt. Leider muß ich allerdings feststellen, daß dieser schöne Liebes- und Eibrauch sowohl in Ober- wie in Niederbayern und auch in der Oberpfalz in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen ist. Wenn auch viele dieser Eierverse nachgeschrieben waren, sie ließen doch tiefe Einblicke in die Volksseele zu, und es wäre zu begrüßen, wenn dieser Brauch wieder aufleben würde.
Von meinen vielen, seit Jahren gesammelten Eierversen will ich nun eine kleine Auswahl bringen:

Mein Herz brennt wie Feuer,
drum schenk i dir die Eier.
Dieses kleine Angedenken,
will ich dir zu Ostern schenken.
Dieses Ei ist kugelrund,
Ich denke Dein zu jeder Stund.
Liab’n und net hab’n,
is hirter wia Stoan trag’n.
Mein Herz brinnt als wie a Gluat,
es fragt, was das deine tuat?
Zum Dank der Lieb’und ewigen Treu’ Verehr’ ich dir das Osterei.
Wenn dein Herz ist wie das mein’, Wird die Lieb’ beständig sein.
Nimm hin dies kleine Osterei,
Denk’, das beste ist dabei.
Dieses Ei zeigt rosenrot,
Ich liebe dich bis in den Tod.
Das Ei zerbricht, meine Liebe nicht.
So klein auch diese Gabe scheint,
Sie ist doch gut gemeint.
Die 3 Eier schick ich dir,
Ein gutes Busserl möcht ich dafür.
Der Himmel ist blau, die Eier sind rot, ich will dich lieben bis in den Tod.
Lieben und sich nicht sehen,
Ist härter als auf Dornen gehen.

Wir sehen schon aus dieser Kostprobe, daß diese Eierverse volksechte Liebesgefühle widergeben. Besonders fällt auf, daß meistens von „roten“ Eiern die Rede ist. Wir erkennen eben, daß ursprünglich nur das rote Ei im Osterbrauch vorkam.Es gibt nun auch Eierverse, die gerade nicht von Liebe sprechen und alles andere sind als Liebeserklärungen. Zum Beispiel:

 

Dieses Ei hat die Henn’ gesch…..
Von dir will ich nix mehr wissen.“

„Die Liebe hat die Katz’ gefressen,
Auf dich hab’ich schon lang vergessen.“

 

Das Ei kommt weiter vor in der heimischen Volkssprache: „An Oa is a ganze Goa (Gab)“, sagt der Oberpfälzer und will damit ausdrücken, dass mit einem Ei etwas ausgerichtet ist, daß das Ei einen besonderen Nährwert hat. „Dem legt sogar der Gockel Eier“, sagt man bei einem, dem bei jeder Gelegenheit das Glück in den Schoß fällt. Im gleichen Sinne wird gesagt: „Dem seine Oar hab’n zwoa Dotter.“ „Wer’s Oa zum Fester raus wirft, braucht’s nimmer aufheben.“ Das heißt, wer sich so aufführt, daß er gleich alles von vornherein zerstört, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keinen Erfolg hat.„Um a ung’legtes Oa soll man sich nicht kümmern.“ Damit will gesagt sein, man soll sich nicht schon um Sachen grämen, die noch in weiter Ferne liegen.„Jungfrau’n und Oar soll ma nöt lang aufheb’n.“ Hierzu ist keine Erklärung notwendig. Jeder Leser wird dem Spruch beistimmen. Unter den Ostereiern gibt es nun hinsichtlich ihrer Wertschätzung im österlichen Brauch ganz verschiedene Abstufungen. Die am Gründonnerstag gelegten Eier sind die „Antlaßeier“, auch „Olaßeia“ und „Dudlaseier“ genannt. Sie gelten als heilsam, dienen vielfach als Schutzmittel gegen Krankheit in Haus und Hof, sie kommen noch vereinzelt bei der Ernte in die erste Garbe und sollen niemals verderben. Ihnen wird besondere Kraft zugemessen. Man gibt sie Schwerarbeitern zum Schutz gegen Leibbruch. Auch das Feuer können sie bannen, und früher warf man sie vielfach in die lohende Brunst. Vergräbt man Antlaßoar unter der Türschwelle, kann weder die Drud noch die Hex in Haus und Stall. Antlaßeier einer Henne untergelegt, gibt Hühner, die alle Jahre neue und andersfarbige Federn bekommen. (Niedb.) Als die besten Olaßoar gelten die von den schwarzen Hennen. Im Isarwinkel gibt die Bäuerin den jungen Hühnern zerhackte Antlaßoar, damit sie der „Hennerstößer“, der „Hühnerhabicht“, nicht erwischen kann. Auch im Hausgebälk, besonders auch im First, werden solche Eier gegen Blitzschläge eingelassen. In Oberaudorf gelten die am Gründonnerstag gelegten Eier ohne weiteres als geweiht. Im Inntal wurden die Gründonnerstagseier erst am Ostermontag des folgenden Jahres verspeist. Bekannt ist, daß gerade die Antlaßoarschalen in den Felderecken zum Schutz gegen Hagel und Bilmesschneider neben dem „Palm“ vergraben werden. In der Umgebung von Passau fand ich, daß man um Ostern zwei gekreuzte Fadennudeln und ein Antlaßei in den Barren legt. In der Oberpfalz aß man diese Eier mit der Schale und schrieb dieser Übung besondere Körperkraft zu. Sie sollen auch gegen Sand- und Gries-Leiden gut sein. Bei Waldmünchen ist man der Meinung, daß viele Antlaßeier Unglück brächten. Die 30 übersteigende Zahl dieser Eier warf man über’s Hausdach. Ähnliche brauchtümliche Bedeutung hat das am Karfreitag gelegte Ei. Dasselbe übers Haus geworfen, zerbricht nicht. Vielfach gehen in den Kartagen die Kinder mit kleinen Karfreitagsratschen (Holzklappern) und einem Korbe von Haus zu Haus und erbetteln sich „Oar“; z. B. in der Gegend von Tann in Niederbayern. In Oberbayern fand man 1902 n. übl. Ztr. noch, daß am Ostersonntag der erste Knecht vor dem Taganläuten im Auftrag der Bäuerin mit einem weißen Ei im Munde durch alle Stallungen, Schupfen und Kammern ging, damit die Hühner nicht verlegten. Ähnliches stellte ich einmal auch noch in Niederbayern fest. Daß das Ei beim „G’weichten“ am Ostersonntag nicht fehlen darf und dabei aufgeschlagen sein muß, damit die „Weicht“ hineingeht, ist in ganz Altbayern Brauch und nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt. Weniger mehr in Übung ist ein niederbayerischer Brauch. Dort bekommen die Firmlinge drei Jahre lang von ihren Paten an Ostern Eier geschenkt. Und nun zum Schluß noch etwas von den „Eierspielen“: Eierspiele kennt man fast überall. Wir selbst erinnern uns – vorausgesetzt, daß wir auf dem Lande aufgewachsen sind – an das „Eierspacken“, „Eierpicken“, wie wir gegenseitig mit einem Ei bewaffnet aufeinander lospickten, Eispitze gegen Eispitze, und wie wir dann vorher als richtige Lausbuben ein Ei ausbliesen und es mit Pech anlaufen ließen, damit wir immer dem anderen seine Eispitze einschlagen konnten. Gehörten doch alle diese angebrochenen Eier dem, der sie anpickte. In der Gegend von Grafenau heißt man das Spiel „Eierverebbsen“. Man spielt eben auf „ebbs“. In der Oberpfalz warf man die Ostereier in die Höhe, z. B. auf der Rödelwiese bei Nabburg und fing sie wieder auf. In Nieder- und Oberbayern kennt man dann das „Oarkugln“ bzw. „Oarringln“, das „Oarwoigln“ und „Oarscheiben“ oder „Oarwerfen“. Beim „Eierkugeln“ läßt man die Eier auf zwei schräggestellten Latten oder Regenstangen herunterlaufen. Stoßen die Eier unten an die dort liegenden anderen Eier an, gehören die angestoßenen Eier dem Spieler. Beim „Oarringeln“ wird in den Rasen im Halbkreis eine Anzahl Eier gelegt. Zwischen zwei schief gestellten Brettchen läßt man einen Ring ablaufen. Das Ei, welches der Ring berührt, gehört dem Spieler. Beim „Oarwoigln“ läßt man von einem schief gestellten Brett Geldstücke auf den Boden ablaufen. Am Boden liegen in Abständen Eier. Die Eier, die vom Spieler getroffen werden, gehören dem Spieler. Beim „Oarwerfen“ nimmt man in der Gegend von Oberaudorf ein Ei mit zwei Fingern in die Hand, so, daß die Hälfte des Eies hervorsteht. Der Spieler wirft nun mit einer Münze nach dem Ei. Trifft er das Ei, gehört es ihm.Image  Damit schließe ich meine Plauderei „Allerlei vom Osterei“, obwohl ich noch manches ausführen könnte. Doch ich möchte nicht einen alten Waldlerspruch auf mich angewendt haben, der da heißt: „Drei Wocha vor Ostern geht’s Weiberg’schmatz on,

Sagt oane zur andern:

„Leg’n deine Henna schon.“

Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=64:allerlei-vom-osterei-&catid=6:jahreslauf&Itemid=25

Schöne Ostern

TA KI