Pentagon protestiert nach Abfangen von US-Spionageflugzeug an Russlands Grenze


Nachdem eine Su-27 ein US-Spionageflugzeug von der russischen Grenze abgedrängt hat, protestiert das Pentagon gegen ein „unprofessionelles Handeln“ der russischen Piloten.

„Das unprofessionelle Abfangen in der Luft kann für die Besatzung beider Maschinen gefährlich sein“, sagte Pentagon-Sprecher Mark Wright nach Angaben der Agentur AP. Zudem könnte ein unvorsichtiges Vorgehen eines der Piloten die Spannungen zwischen den Ländern eskalieren lassen, so Wright. Nach dem Zwischenfall vom 7.  April haben die USA Protest eingelegt.Das US-Verteidigungsministerium hatte am Samstag mitgeteilt, dass ein russisches Jagdflugzeug des Typs Su-27 in „gefährlicher Nähe“ an einem US-Spionageflugzeug RC-135U über der Ostsee vorbeigeflogen sei. Pentagon-Sprecherin Eileen Lainez bestätigte der Zeitung „Washington Free Beacon“, dass die US-Maschine die russischen Truppen  in Westrussland und in der Ostsee-Exklave Kaliningrad ausspioniert habe.

Laut den russischen Behörden flog das US-Flugzeug  mit abgeschalteten Transpondern  und konnte deshalb nicht über Radar identifiziert werden. Deshalb musste eine Su-27 zu dem unbekannten Luftfahrzeug geschickt werden, das direkt in Richtung der russischen Grenze flog.

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