Analyst: Ukraine-Krise zerstörte den Traum von russisch-deutschem Bündnis


Die Ukraine-Krise hat nach der Einschätzung des irischen Kolumnisten Bryan MacDonald den Traum von einer „Achse“ zwischen Moskau und Berlin und einem Europa von Lissabon bis Wladiwostok scheitern lassen.

 Bereits in den 1960er-Jahren hatte der belgische Politiker und Denker Jean-Francois Thiriart die Idee von einem gemeinsamen Europa von Lissabon bis Wladiwostok formuliert. Viele im heurigen Europa und in Russland, darunter auch der deutsche Alt-Kanzler Gerhard Schröder und der russische Staatschef Wladimir Putin, möchten diese Europaidee umsetzen, schreibt MacDonald in einem Beitrag für RT.

Nach der Annäherung hätten Moskau und Berlin die Chance, „eine Achse zu bilden — als Gegengewicht zu den USA und zum aufstrebenden China“. „Davon hat man lange geträumt. Nun scheint die Ukraine-Krise dieses Projekt endgültig durchkreuzt zu haben.“ Russland sei enttäuscht, weil viele europäische Staaten, mit denen der Kreml vertrauensvolle Beziehungen aufbauen wollte,  „unter dem US-Diktat sind und keine unabhängige Politik betreiben können“, so MacDonald weiter. Weil eine Annäherung mit Europa unter diesen Umständen nicht möglich sei, wende sich Russland dem Osten zu.

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Gruß an die „Planer“
TA KI

Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität


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Pharma-Industrie – ein organisiertes Verbrechen? Dänischer Mediziner deckt auf

 

Das atemberaubende  Buch: „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert“ des dänischen Medizinprofessors Peter Christian Gøtzsche öffnet dem Leser die Augen über das Versagen der Politik. „Wir könnten auf ziemlich einfachem Weg 95 Prozent der Medikamenten-Ausgaben sparen und hätten sogar eine gesündere Bevölkerung“, schreibt der Autor.

Ein sensationelles Aufklärungsbuch, das jeder Arzt dringend genau studieren sollte. Peter Christian Gøtzsche hat für seine 2013 in England erschienene Publikation den „BMA-Award“ der British Medical Association bekommen, die seit wenigen Monaten vorliegende deutsche Ausgabe ist leider kaum ins Bewusstsein der Bevölkerung vorgedrungen. Die führenden Medien hier müssten wohl einen Wegfall des lukrativen Anzeigengeschäfts mit Pharma-Produkten befürchten.

Professor Peter Christian Gøtzsche, 1949 geboren, Facharzt für Innere Medizin, ist Direktor des Nordic Cochrane Centers, einem Institut, welches sich mit der Erstellung, Aktualisierung und Verbreitung systematischer Übersichtsarbeiten zur Bewertung von Therapien beschäftigt. Im Rahmen seiner Arbeit erhielt er tiefe Einblicke in das Gesundheitssystem – ein System, dem er unwissenschaftliches, korruptes und kriminelles Verhalten attestiert. Der Pharmaindustrie wirft Gøtzsche aggressive Verkaufsstrategien vor. Klinische Studien seien getarntes Marketing. Das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie sei organisierte Kriminalität und Hoffmann-La Roche der größte Drogenhändler.

Dritthäufigste Todesursache

Seine Beispiele für Medikamente mit tödlichen Nebenwirkungen haben schwindelerregende Dimensionen. Wie etwa das vor einigen Jahren vom Markt genommene Rheumamittel Vioxx: „Ich habe berechnet, dass Vioxx 125.000 Leute umgebracht hat. Wir haben auch Psychopharmaka. Eins der populärsten ist Olanzapin (Zyprexa), das zum Beispiel bei Schizophrenie verschrieben wird. Nach meinen Schätzungen hat allein dieses Medikament 200.000 Leute umgebracht.“

Pharmazeutische Studien, die nicht die gewünschten Ergebnisse erbringen, würden geheim gehalten oder manipuliert. Insidern sei das längst bekannt. Aber es müsse endlich ein Thema werden, das breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. „Ich wundere mich, dass das kein öffentliches Thema ist, wenn wir so viele Leute mit Arzneien umbringen. Wenn ein neues Virus nur einen Bruchteil dieser Leute umbringen würde, würden wir uns sehr anstrengen, um das Virus zu bekämpfen. Aber wenn es sich um Medikamente handelt, tun wir praktisch nichts. Der Grund dafür ist, dass die Pharmaindustrie unglaublich mächtig ist und reich und weite Bereiche unserer Gesellschaft korrumpiert hat.“

Die Psychiatrie bezeichnet Gøtzsche als das Paradies der Pharmaindustrie. Das Kapitel zu diesem Thema leitet er mit einem Zitat des englischen Psychiaters David Healy ein: „Es gibt wahrscheinlich keinen anderen Bereich der Medizin, in dem die wissenschaftliche Literatur so sehr den Rohdaten widerspricht“.

Arzneimittel-Epidemie

 Das 500-Seiten-Buch handelt vom Versagen eines Systems, das völlig aus den Fugen geraten ist. Unsere Politiker tun offenbar gar nichts, etwas zu verändern und sich von der Macht der Lobbyisten zu befreien. Erinnert sei an die Bankrott-Erklärung vom CSU-Ministerpräsidenten Horst Seehofer, ehemaliger Bundesgesundheitsminister und Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in der ZDF-Sendung „Frontal 21“ vom 6. Juni 2006: Seit 30 Jahren bis zur Stunde sind sinnvolle strukturelle Veränderungen auch im Sinne von mehr sozialer Marktwirtschaft in deutschen Gesundheitswesen nicht möglich wegen des Widerstandes der Lobby-Verbände“.

Das Hauptproblem unseres Gesundheitssystems sind die finanziellen Anreize, die es in Gang halten. Sie verhindern einen vernünftigen, wirtschaftlichen und ungefährlichen Umgang mit Medikamenten. Die Pharmaindustrie floriert dabei und hat die Informationen voll unter Kontrolle. Die wissenschaftliche Literatur über Medikamente wird durch Studien mit fehlerhaftem Design und unzutreffenden Analysen sowie durch selektive Veröffentlichung von Studien und Daten, Unterdrückung unerwünschter Ergebnisse und durch von Ghostwritern verfasste Artikel systematisch verfälscht.

Bildungsforscher Gerd Gigerenzer: Dieses Buch ist ein Augenöffner

„Peter Christian Gøtzsche erklärt, wie die profitorientierte Vermarktung von Medikamenten dabei ist, das Vertrauen zwischen Arzt und Industrie langfristig zu zerstören. Es ist nur zu hoffen, dass dieses mutige Buch Politik und Öffentlichkeit wachruft, etwas zu tun, um dem Gesundheitssystem die ganz große Vertrauenskrise zu ersparen. Bevor Sie das nächste Medikament nehmen, sollten Sie auf jeden Fall erst einmal dieses Buch lesen.“  (Professor Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin).

Die „Hall of Shame“ der Pharmariesen

Ein geradezu erschütterndes Buchkapitel, wo der Autor ausführlich von Strafzahlungen wegen Betrugs berichtet:

Pfizer im Jahr 2009: 2,3 Milliarden US-$,

Novartis im Jahr 2010: 423 Millionen US-$,

GlaxoSmithKline im Jahr 2011: 3 Milliarden US-$,

AstraZeneca im Jahr 2010: 520 Millionen US-$,

Johnson& Johnson im Jahr 2012: mehr als 1,1 Milliarden US-$,

Merck im Jahr 2007:  670 Millionen US-$,

Elly Lilly im Jahr 2009:  mehr als 1,4 Milliarden US-$,

Abbott im Jahr 2012:  1,5 Milliarden US-$, u.v.a.m..

Unvorstellbare Betrugssummen. Professor Gøtzsche zitiert einen ehemaligen Vizepräsidenten des Pharma-Giganten Pfizer: „Die Mafia verdient unverschämt viel Geld, diese Industrie ebenfalls. Die Nebenwirkungen des organisierten Verbrechens sind Morde und Tote, und das sind auch die Nebenwirkungen dieser Industrie. Die Mafia besticht Politiker und andere Leute, die Pharmakonzerne tun das ebenfalls.“

Die Korruption muss ein Ende haben

Der mutige dänische Medizinforscher, der ständig weltweit Vorträge hält, macht sinnvolle Vorschläge:

„Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen, das mit schöngefärbten Studien Milliarden Euro oder Dollar verdienen kann, meist der einzige ist, der jemals die Rohdaten der Studien zu Gesicht bekommt.  Wir haben ein System, in dem die Pharmaunternehmen ihre eigenen Richter sind. Es wäre zum Beispiel lächerlich, zu einem Richter zu sagen: „Ich habe selbst ermittelt, hier sind alle Beweise“. Aber genau dieses System haben wir im Gesundheitswesen akzeptiert. Die Industrie macht ihre eigenen Studien und manipuliert sie häufig in einem schrecklichen Ausmaß. Aus diesem Grund können wir den Veröffentlichungen der Unternehmen – selbst in angesehenen Fachzeitschriften – nicht vertrauen.

Wir stoßen überall auf das Geld der Industrie. Ich schlage daher vor, Pharmawerbung schlichtweg zu verbieten. Gute Medikamente werden sich immer durchsetzen, hierfür benötigen wir keine Werbung.  Ein Werbeverbot würde dazu führen, dass Ärzte nicht mehr von Pharmareferenten korrumpiert werden können. Die Herausgeber medizinischer Fachzeitschriften hätten nicht mehr so große Angst, Artikel zu veröffentlichen, die nicht im Interesse der Industrie sind. Mit Hilfe einer solchen Reform könnten wir die Fachmagazine aus der Umklammerung von „Big Pharma“ befreien.

Die Industrie behält die Rohdaten ihrer Studien für sich. Stattdessen sollten wir neue Medikamente von öffentlichen Einrichtungen untersuchen lassen. Die Hersteller könnten die Tests bezahlen, sollten aber mit den Studien selbst nichts zu tun haben. Ärzte sollten auch keine Zuwendungen der Industrie annehmen dürfen.

Aktuell sind leider viele Mediziner bereit, als Mit-Autoren von Studien zu fungieren, zu deren Rohdaten ihnen der Zugriff verweigert wird und die in Wahrheit von den Firmen verfasst werden. Dabei könnten die Studien ohne die Mitwirkung der Ärzte und ihrer PatientInnen nicht durchgeführt werden. Dies ist ein Verrat akademischer Integrität und ein Bruch des Patienten-Vertrauens. Ärzte und Selbsthilfegruppen müssen das Geld einer derart korrupten Industrie schlichtweg zurückweisen“.

(…)

Quelle: http://www.epochtimes.de/Toedliche-Medizin-und-organisierte-Kriminalitaet-Pharma-Industrie-%E2%80%93-ein-organisiertes-Verbrechen-Daenischer-Mediziner-deckt-auf-a1233167.html

Gruß an die Aufdecker

TA KI

Werden kanadische Militärinstrukteure Neonazis in Ukraine ausbilden?


301139685Kanada schickt etwa 200 Instrukteure für die Ausbildung der ukrainischen Armee. Die Regierung in Ottawa versichert, dass die Ausbilder nicht mit den ukrainischen Neonazis arbeiten würden. Doch kanadische Diplomaten bezweifeln das, wie die Zeitung Ottawa Сitizen berichtet.

Kanadas Verteidigungsminister Jason Kenney gab zu, dass das Problem des Rechtsextremismus bei den ukrainischen Streitkräften existiere. „Aber wir haben nicht vor, die provisorischen bewaffneten Verbände zu schulen“, versicherte Kenney. „Wir werden nur jene Einheiten der ukrainischen Nationalgarde und der Armee auszubilden, die von der ukrainischen Regierung anerkannt sind.“Anfang April hatte die Regierung in Kiew mitgeteilt, dass die Schläger der radikalnationalistischen Bewegung „Rechter Sektor“ bei der ukrainischen Armee als Vertragssoldaten beschäftigt würden. Laut dem kanadischen Diplomaten James Bissett ist es deshalb kaum noch möglich, unter den ukrainischen Soldaten Neonazis auszumachen.

Kämpfer mehrerer ukrainischer Kampeinheiten bekennen sich offen zu Antisemitismus und Nazismus. „Diese Einheiten wurden dann in die ukrainischen Streitkräfte integriert. Deshalb können wir uns nicht mehr sicher sein, wen genau wir ausbilden“, sagte Bissett zur Zeitung. Ex-Botschafter in Jugoslawien, Bulgarien und Albanien. Er rief das kanadische Militär auf, sich von „diesen suspekten Gruppen“ zu distanzieren.Die Schläger des „Rechten Sektors“ hatten bei den Krawallen auf dem Kiewer Protestplatz Maidan, die im Februar vergangenen Jahres zum Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch führten, eine große Rolle gespielt. Seit dem Umsturz kämpfen die Nationalisten auf der Seite der regulären Armee gegen die Regierungsgegner im Osten der Ukraine.

In der Ost-Ukraine war im April 2014 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar 2014 setzte die neue ukrainische Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk ein, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den Bürgermilizen von Donbass sind laut UN-Angaben mehr als 6000 Zivilisten ums Leben gekommen.Seit dem 15. Februar 2015 gilt im Kampfgebiet eine Waffenruhe. Sie ist Teil des Friedensplans, der am 12. Februar in Minsk unter Vermittlung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, des französischen Präsidenten François Hollande und des russischen Staatchefs Wladimir Putin ausgehandelt wurde.

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Gruß nach Russland
TA KI

Nun also der Papst – Wer unangenehme Wahrheiten sagt, wird umgebracht


Von Hubert von Brunn

Die Meldung “Morddrohungen gegen den Papst”, die einige Zeitungen am 14. April abdruckten, ist in mehrfacher Hinsicht erschütternd und birgt erheblichen Zündstoff in sich. Mit Andersdenkenden, die es auch noch wagen, unangenehme Wahrheiten beim Namen zu nennen, wird kein kritischer Disput mehr geführt – sie sollen eliminiert werden. An die Stelle einer dem demokratischen Prinzip inhärenten Streitkultur ist in den letzten 20-25 Jahren zunehmend ein menschenverachtender Radikalismus getreten, der vor nichts und niemand mehr Halt macht. Nun also ist Papst Franziskus in Visier geraten, und die Drohungen kommen aus der Türkei!

Das “Verbrechen”, dessen sich der Heilige Vater schuldig gemacht hat, besteht darin, dass er den Genozid, den die Osmanische Regierung 1915-17 an den Armeniern begangen hat, beim Namen nannte: Der erste Völkermord im 20. Jahrhundert in Europa. Die Zahl der Opfer variiert in der Geschichtsschreibung erheblich und wird – je nach Perspektive und zugrunde gelegten statistischen Materialien – mit 300.000 bis 1,5 Millionen beziffert. Doch bereits 1928 hat man sich gewissermaßen auf die Zahl 800.000 “geeinigt”. Eine Zahl, die auch der Gründer der Türkei, Mustafa Kemal, später Atatürk genannt, akzeptiert hat. Angesichts so vieler Opfer nicht von Völkermord zu sprechen, ist eine glatte Geschichtslüge.

Schuldanerkenntnis würde der Türkei teuer zu stehen kommen

Diese Lüge betreibt die türkische Regierung beharrlich, denn als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches müsste die Türkei – würde sie diesen Genozid als historische Tatsache anerkennen – Gerechtigkeit walten lassen. Und das würde dem türkischen Staat sehr teuer kommen. Denn dann müssten die Nachfahren der Opfer entschädigt werden. Grund- und Immobilienbesitz müssten zurückgegeben, über den Verbleib gestohlener Wertgegenstände Rechenschaft abgelegt werden und vieles mehr. Das türkische Volk, alle, auch die Jungen, die ursächlich mit den Verbrechen nichts zu tun haben, müssten sich zu einer gewissen moralischen Schuld bekennen und die Vergehen ihrer Vorfahren öffentlich und vorbehaltlos verurteilen. Der Schandfleck müsste in den Geschichtsbüchern als solcher benannt und den nachfolgenden Generationen als verachtenswerte Tat, die sich nie mehr wiederholen darf, vor Augen gehalten werden.

Das gesamte Programm also, das Deutschland und die Deutschen nach 1945 durchmachen mussten und immer noch müssen, wäre fällig. Kein anderes Land hat die dunklen Episoden seiner Vergangenheit so minutiös, selbstkritisch und verantwortungsvoll aufgearbeitet wie Deutschland. Kein anderes Volk hat für die Vergehen seiner Vorfahren so viel bezahlt wie das deutsche. Wo Krieg ist, herrscht das Grauen, Menschen werden zu Bestien und Dinge geschehen, die in Friedenszeiten unvorstellbar sind. Das gilt für alle Kriege, auch für die, an denen Deutschland nicht teilgenommen hat, und das gilt für alle Beteiligten! Aber wenn es um Schuld und Sühne, Bekenntnis und Wiedergutmachung geht, ist es gewissermaßen ein deutsches Privileg, im Fokus des Interesses zu stehen. Die anderen waren immer die “Guten” – die Türken sowieso.

Erdogan will Franziskus den Mund verbieten

Weil Papst Franziskus das etwas differenzierter sieht, giftet nun die türkische Regierung gegen ihn. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nannte den Pontifex sinngemäß einen “Hassprediger” und Ministerpräsident Ahmet Davutoglu warf ihm vor, mit seinem Statement den “wachsenden Rassismus in Europa” zu schüren. Dem türkischen Minister für EU-Angelegenheiten, fiel dann wieder mal gar nichts Dümmeres ein, als die Nazi-Karte zu ziehen, indem er sich zu der Bemerkung verstieg: Franziskus komme ja aus Argentinien und “Argentinien ist das Land, das Nazi-Folterer mit offenen Armen empfing”. Wie verblödet muss man sein, um Papst Franziskus mit den Nazis in Verbindung zu bringen? Oder wie perfide?

Präsident Recep Tayyip Erdogan, der Kalif von Ankara, erteilte dem Pontifex eine öffentliche Rüge und warnte ihn davor, weiterhin „Unsinn“ zu reden und den Vorwurf des Völkermords zu wiederholen. Er solle sich, so Erdogan weiter, als religiöses Oberhaupt betätigen, aber nicht als weltlicher Staatsmann mit politischen Absichten. Bezogen auf den türkischen Staatspräsidenten müsste die Ermahnung genau anders herum lauten: Kümmere dich um weltliche Politik und versuche nicht, aus einem laizistischen Staat wieder Stück für Stück ein Kalifat zu machen. Der Papst hat – im Gegensatz zu Erdogan – keinerlei Ambitionen, seine persönliche Macht zu vermehren. Er sorgt sich vielmehr um die Menschlichkeit und den Frieden in der Welt und als Chef eines völkerrechtlich anerkannten souveränen Staates, nämlich des Vatikan, hat er sehr wohl das Recht, sich auch zu politischen Fragen zu äußern.

Twitter wird als Kampfmittel eingesetzt

Die Morddrohungen gegen den Papst wurden über das Internet, hauptsächlich über Twitter, verbreitet. Dieser Umstand erscheint besonders pikant, wenn man sich daran erinnert, dass Erdogan in jüngster Zeit – zuletzt vor wenigen Wochen – Order gegeben hatte, solche Internet-Dienste, in denen jeder seine Meinung – auch regierungskritische – von sich geben kann, für eine gewisse Zeit abzuschalten. Jetzt aber ist Wahlkampf in der Türkei und die bei den jungen, aufgeklärten Türken alles andere als unumstrittene Regierungspartei AKP muss sehen, wo sie willige Wähler an den Rändern einsammelt.

Da kommt es doch ganz gelegen, den Papst als Buhmann einzusetzen, um mit diesem Feindbild im Lager der Nationalisten (MHP) und der radikalislamischen Saadet-Partei nach Stimmen zu fischen. Also wird jetzt über Tausende von AKP-treuen Twitter-Konten eine Kampagne organisiert, der sich die nationalistischen und religiösen Ultras gerne anschließen. Die Sozialen Medien werden von der türkischen Regierung brutalst instrumentalisiert und nach Erdogans Gnaden entweder abgedreht oder als Kampfmittel eingesetzt. Nun ist es also Papst Franziskus, an dem sich die Gemüter erregen. Und wenn türkische Gemüter sich erregen, kann es gefährlich werden, auch für einen Papst. An der Stelle sei an den Anschlag gegen Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981 erinnert. Der Attentäter hieß Ali Agcas – und kam aus der Türkei.

Wenn aus den Drohungen Ernst würde? – Eine Katastrophe!

Erdogans Machtkalkül hinter den Twitter-gesteuerten Morddrohungen, ist unübersehbar. Das Problem ist: Wir reden hier nicht über irgendein Land in Zentralafrika oder in Südostasien. Wir reden über die Türkei, ein geopolitisch und wirtschaftlich wichtiges Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, ein Land, das so gerne Teil der EU sein möchte, ein Land das Mitglied der Nato ist. Wenn Regierungsmitglieder dieses Landes sich nicht entblöden, das Oberhaupt der Katholischen Kirche und des Vatikanstaates zu beschimpfen und ihm einen Maulkorb zu verpassen, ist das schon eine sehr schlimme Sache. Wenn sich aber diese Regierung nicht sofort und entschieden von den gegen Papst Franziskus ausgestoßenen Morddrohungen distanziert und versucht, die Urheber dingfest zu manchen, sondern stattdessen diese üble Kampagne auch noch unterstützt – dann ist das zutiefst böse. Dieses Verhalten bestärkt mich in meiner in früheren Beiträgen schon mehrfach geäußerten Meinung: Diese Türkei hat in der EU nichts verloren.

Denken wir doch die Morddrohungen gegen Franziskus einmal bis zur letzten Konsequenz zu Ende. Der Vatikan ist eine 0,44 qkm kleine Enklave mit weniger als 900 Einwohnern inmitten der italienisch Hauptstadt Rom gelegen – aber ein souveräner Staat. Italien ist auch Mitglied der Nato und hat in militärischer Hinsicht eine gewisse Schutzfunktion für den Vatikan übernommen. Was also, wenn das Oberhaupt des Vatikan, Papst Franziskus, mit Unterstützung oder mindestens mit Billigung der Regierung eines anderen Nato Landes, der Türkei, ermordet würde? Schwerwiegende diplomatische Verwicklungen und nachhaltige Zerwürfnisse innerhalb Europas und der gesamten westlichen Welt wären unweigerlich die Folge. Bis jetzt ist das Verhalten des Kalifen von Ankara und seiner Gefolgsleute „nur“ moralisch verwerflich. Solle es zum Äußersten kommen, wird Erdogan als der schlimmste Brandstifter des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen. Vor dieser Verantwortung werden sich die türkischen Nachfahren dann nicht mehr drücken können.

http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/nun-also-der-papst-wer-unangenehme-wahrheiten-sagt-wird-umgebracht/

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Gruß an die „Weiter-Denker“

TA KI

Deutschland soll 2017 G-20-Vorsitz übernehmen


Die Bundesrepublik Deutschland wird voraussichtlich im Jahr 2017 den Vorsitz der G 20 übernehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr zuständiger Berater Lars-Hendrik Röller werben darum, dass Deutschland diese prestigeträchtige Aufgabe übernehmen könne, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Neben Deutschland gebe es keine Bewerber aus den europäischen Mitgliedsstaaten und nach den Regeln der G 20 müsse der Vorsitzende 2017 aus Europa kommen. Der Vorsitz verspricht eine Reihe von Auftritten auf internationaler Bühne. Bei zahlreichen Treffen mit Staats- und Regierungschefs sowie auf Ministerebene könne Merkel Deutschland als Land präsentieren, welches die Finanzkrise und die Herausforderungen des demographischen Wandels bewältigt habe, berichtet der Spiegel weiter.

Authors: dts

http://www.mmnews.de/index.php/net-news/42506-deutschland-soll-2017-g-20-vorsitz-%C3%BCbernehmen

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Gruß an die Gläubigen

TA KI

Teenager planten Anschlag nach IS-Vorbild


Zwei Teenager sollen einen Anschlag in Melbourne geplant haben. Als Vorbild nannten sie die Terrormiliz Islamischer Staat. Sie wurden festgenommen. Im Irak fliehen unterdessen Tausende vor dem IS.

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In Australien hat die Polizei Terrorpläne einer Teenager-Gruppe vereitelt. Wie die Behörden mitteilten, wurden am frühen Samstagmorgen in Melbourne bei mehreren Razzien fünf junge Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren festgenommen. Nach Polizeiangaben planten zwei von ihnen Anschläge am 25. April,

Sie sollen einen größeren Anschlag in der Stadt geplant haben. Ihr Ziel seien in erster Linie Polizeibeamte gewesen. Vorbild der Festgenommenen sei die Extremistenorganisation Islamischer Staat (IS), die große Teile Syriens und des Irak kontrolliert.

Anschlag am Nationalfeiertag

Anlass der Attacke ist den Angaben zufolge der australische Nationalfeiertag am kommenden Samstag. Am 25. April wird der australischen und neuseeländischen Truppen (Anzac) gedacht, die 1915 an der Schlacht von Gallipoli im Kampf gegen das damalige Osmanische Reich in der heutigen Türkei teilnahmen.

In den vergangenen Wochen kamen in Australien Befürchtungen auf, dass IS-Kämpfer anlässlich dieses Jahrestages Anschläge begehen. Mehrere Hundert australische Soldaten bilden irakische Truppen im Kampf gegen IS aus.