WOLFGANG EGGERT: Missing – Parallelen zwischen der kleinen Inga und Maddie McCann?


Unbenannt

Quelle Screenshot: http://vermisstekinderfinden.de/


Nach zehn Tagen gibt das Verschwinden der kleinen Inga Gehricke aus Sachsen-Anhalt noch immer viele Rätsel auf.

Inga war am Abend des 2. Mai in einem Wald bei Stendal verschwunden. Nach einer erfolglosen tagelangen Suche in der Umgebung hält die Polizei eine Straftat für immer wahrscheinlicher.

Für Vermutungen, dass sich Inga in Berlin aufhalten könnte, gab es bislang keine Belege. Ausgewertete Videobänder von Überwachungskameras hätten keine Erkenntnisse gebracht, hieß es. Eine Touristin aus Baden-Württemberg hatte der Polizei gemeldet, sie habe das Kind vor einigen Tagen in Begleitung eines Mannes in einer Berliner U-Bahn gesehen.

Quelle (neben hunderten anderen): http://www.berliner-kurier.de/panorama/inga-gehricke-spurlos-verschwunden-neues-foto–polizei-erhaelt-mehr-hinweise,7169224,30663530.html

Der Journalist und Historiker Wolfgang Eggert hat betreffs des rätselhaften Verschwindens der kleinen Inga recherchiert. Seine Erkenntnisse sind wohl so brisant, dass er in verschiedenen Foren gesperrt wurde.

Bei mir natürlich nicht.


 

Ein Kollegenbeitrag von WOLFGANG EGGERT

 


GRUNDSÄTZLICH

1.: Wir MÜSSEN davon ausgehen, dass die Polizei aus Ermittlungs-taktischen Gründen vorsätzlich “ausgesuchte” und zum Teil sogar den Täter (und damit auch uns!) irreführende Informationen nach außen gab/gibt.

2.: Wir KÖNNEN NICHT von vornherein davon ausgehen, dass die Informationen der tatnahen Zeugen(Eltern) wortwörtlich stimmen. Im besseren Fall wäre das vor allem nicht gegeben, wenn hier wie gesagt eine “gutgemeinte polizeiliche Ermittlungspolitik” greift/mit Regie führt. Im schlechteren z.B. wenn wir auch hier behördliche Verdachtsmomente in Betracht ziehen, so wie sie in den Fällen Kampusch und Maddie Maccann zumindest zeitweilig gegeben waren (dort fiel übrigens ab einem bestimmten Zeitpunkt der positivistische Ansatz der offiziellen “Ermittlungs”politik zugunsten hochpolitischer Opportunitäten weg)

 

DER ZEITASPEKT

Wir entnehmen den Zeitungen, dass die beiden grillenden Elternpaare – es waren NUR ZWEI – ihre Kinder gegen 18.15 “zum Holzsammeln” weggeschickt haben – wodurch dann allein die Erwachsenen zurückblieben – und (ZUMINDEST zeitweilig) das eine Kind, das jetzt fehlt. (MÖGLICHERWEISE wurde Inga gegen 19.00 von den anderen Kindern noch gesehen. Doch selbst das ist lt. Medien ZWEIFELHAFT, die Angaben diesbezüglich sind WIDERSPRÜCHLICH. die Eltern “VERMUTEN” dass die Kleine beim Holzsammeln dabei war- die “Hundeergebnisse” sprechen klar dagegen)  Die 90 Minuten, in denen die Halbwüchsigen in/am Wald  waren sind eine lange Zeit. Das sind 2 x 45 Minuten, in denen jemand Inga fortgefahren haben kann. Und sogar wieder an den Ort des “Kidnappings” zurückgekommen sein kann.

 

DER ÖRTLICHE ENTFÜHRUNGSHINTERGRUND

1.Inga war NICHT IM WALD und auch nicht am Waldrand. Dort hat man nichts finden können weder die Helfer, noch die Wärmebild-Überflüge noch die “speziellen, sehr gut ausgebildeten Fährtenhunde aus ganz Deutschland” (Ermittleraussage)

2.Inga war aus den gleichen ermittlungstechnischen Ergebnissen heraus NICHT IN DEN GEBÄUDEN

3.Inga war hingegen sicher auf dem Spielplatz/Trampolin, wo sie die Spürhunde erschnüffelten. Für die Benutzung des Trampolins spricht, dass sie auf dem überliefertem Foto – das unmittelbar vor ihrem Verschwinden aufgenommen wurde – KEINE SCHUHE trug.

4.Der plötzliche Spurabbruch (Hunde!) sagt uns, dass Inga von dort mit dem Auto weggeschafft wurde.

5.Es spricht einiges dafür, dass Inga NICHT von einem UNBEKANNTEN entführt wurde. 1. da niemand Schreie hörte. 2. weil keine Kampfspuren zu finden waren und  3. weil ein außenstehender Fremder kaum vorher wissen konnte, dass der Grilltreff an diesem Tag stattfand. Die Polizei sieht das allem Anschein nach ebenso.Ein Ermittler zu BILD: „Dass ein Unbekannter, Ortsunkundiger unbemerkt dort ein Kind entführen kann, ist kaum vorstellbar.“Unter Verdacht stehen daher vor allem jene, die am Tag des Verschwindens in der Anlage waren.”

6.Dieser BEKANNTE, der sie mitnahm, müsste wenigstens zeitweilig auf der FamilienFeier gefehlt haben. Offenkundig wurde das den Beamten NICHT weitergegeben, was stutzig machen sollte. (Eine wichtige Zusatzfrage: Warum und durch wen entstand die unwahre Behauptung, Inga wäre in den Wald gegangen?)

  1. Folgerichtig ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf “Kindesentziehung”. “Das ist nicht mit Entführung gleichzusetzen”, betonte Pressesprecher Mike von Hoff. Für eine Entführung gebe es keine Hinweise. Entführung betrifft unbekannte Fremde. Entziehung meist das nächste Opfer-Umfeld oder Verwandte.

8.Warum Eltern und Polizeibehörden während nahezu einer Woche als Suchfoto ein Bild auswählten, auf dem Inga Gesichtsmässig kaum zu erkennen sind, bleibt rätselhaft. Mit diesem zufälligen und zudem verwackelten Schnappschuss war zwar ihre Kleidung, nicht aber das Mädchen an sich identifizierbar. Jeder weiß, dass Eltern ihre Kinder quasi einmal wöchentlich abfotografieren- entsprechende Fotos lagen ohne Zweifel vor. Für eine Optimierung, ja sogar schon eine grundsätzliche Gewähleistung der Fahndung, musste man diese präsentieren. Man tat es nicht. Warum?

 

7.DER ORTSHINTERGRUND ALLGEMEIN

Das Diakoniewerk, auf welchem die Familienbegegnung stattfand, gehört der schon zu DDR-Zeiten existierenden Baptistengemeinde an. Der jetzige Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt war von 1984-1990 Abteilungsleiter dieser Diakonie.

Ingas Vater sitzt für die “LINKE” im Stadtradt von Schönebeck; die Gemeinde hatte während der DDR-Zeit außerhalb Berlins landesweit das größte und bestsortierteste Einkaufszentrum. Was daran lag, dass sich in der Umgebung der Kleinstadt höchste Parteiführer ihre Datschas errichtet hatten, darunter Erich Honecker und Wirtschaftsminister Mittag. Diese und ihre zahlreichen Staatsjagdgäste bedurften spezieller “Betreuung”. Zur “Betreuung” auswärtiger Diplomaten und Journalisten zählte die Stasi ganz allgemein auch sexuelle Anbahnungen. Je mehr der “Klient” hierdurch kompromittiert werden konnte, desto besser!

2012  kam es  zu einem Prozess gegen einen 43jährigen Schönebecker, der seine beiden Stieftöchter mehrfach sexuell missbraucht hatte. Ob er sie auch Dritte zuführte, wurde nicht bekannt.

Letzte Meldung: Am letzten Donnerstag (den 7.5.) hat die Polizei in Schönebeck mehrere mutmaßliche Drogenhändler auffliegen lassen. Sie stellte dabei 54 Kilogramm Haschisch, 10 Kilo Amphetamin und zwei Kilo Marihuana und 50.000 Euro Bargeld sicher. Die Polizei fasst diese Strafen (ebenso wie Kind-Missbrauch-Ringe) in den Bereich “Organisierte Kriminalität” (OK). Es war laut Medienberichten zunächst “unklar, ob gegen die Verdächtigen Haftbefehl erlassen werde”. Auch das kommt im Bereich OK, in dem Geheimdienste laut Experten (wie Andreas von Bülow/SPD) immer wieder eine Rolle spielen, durchaus vor.

 

EINE HISTORISCHE PARALLELE

“Seit ihrem Verschwinden am 3. Mai”, heißt es im Pressetext der Polizei zum Fall Inga.

Das ist falsch (der Abgang ereignete sich am 2.) und fällt aus einem zweiten Grund auf: 

Da ebenfalls an einem 3. Mai die vierjährige Maddie McCann verschwand, ebenfalls während einer Familienfreizeit in nächster Nähe zu ihren Eltern, ebenfalls während sich die Eltern mit einer befreundeten Familie traf. Ebenso spurlos. Auch hier schaltete sich sofort ein Polizei-Großaufgebot ein.

Im Fall Inga waren das Hubschrauber, Fährtensuchhunde der Staffeln Stendal, Salzwedel, Magdeburg und aus dem Jerichower Land, dazu “mehr als 300(!) Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr DRK und THW” – alles in weniger als 24 Stunden.

Was dabei ins Auge fällt: Kinder verschwinden ständig. Aber nicht mit diesem Beamten- und Medienaufgebot. Das auch im “Fall Maddie” sofort zur Stelle war. Und: Auch von dem englischen Kind Maddie wurden hochidentifikable Bilder erst mit erstaunlicher Verspätung an die Öffentlichkeit gegeben.

Unbenannt

 


 

Ein Wort in eigener Sache: Sollten Sie etwas über den Verbleib der kleinen Inga wissen, dann melden Sie Ihre Erkenntnisse bitte bei der nächsten Polizeidienststelle.

Danke!

Guido Grandt


Rechtlicher Hinweis: Die namentlich gekennzeichneten “Kollegen-Beiträge” auf diesem Blog geben die Meinung des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung des Blogbetreibers wieder.

(…)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2015/05/12/wolfgang-eggert-missing-parallelen-zwischen-der-kleinen-inga-und-maddie-mccann/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Deutsche müssen Israels Politik offener kritisieren


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Osnabrück – Anlässlich des 50. Jahrestags der bilateralen diplomatischen Beziehungen hat Israels früherer Botschafter in Deutschland, Avi Primor, die Deutschen zu einer kritischeren Haltung gegenüber seinem Land aufgefordert.

«Zu einer dauerhaften Freundschaft gehört, dass man offen, ehrlich und kritisch miteinander umgeht, doch das fehlt bislang in unserem Dialog», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Die Deutschen seien wegen des Holocausts noch immer gehemmt gegenüber Israel und äußerten Kritik deshalb nur verhalten, besonders mit Blick auf die Politik in den besetzten Gebieten und gegenüber den Palästinensern.

Allerdings hatten sich am gestrigen ersten Tag des Staatsbesuchs des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin in Berlin deutliche Differenzen offenbart. Sowohl Bundespräsident Joachim Gauck als auch Kanzlerin Angela Merkel hatten sich klar für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten ausgesprochen. Rivlin lehnt zusammen mit der neuen rechts-religiösen Regierung in Tel Aviv unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen eigenen Palästinenserstaat ab.

Heute Abend wird in der Berliner Philharmonie der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel mit einem Festakt (19.00 Uhr) begangen. Zuvor kommt Rivlin mit Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier zusammen. Gemeinsam mit Merkel wird er im Kanzleramt auch mit einer Gruppe Jugendlicher über den Stand der deutsch-israelischen Beziehungen diskutieren.

Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article140813799/Deutsche-muessen-Israels-Politik-offener-kritisieren.html

Gruß an die, die wirklich offen diskutieren und Verbrechen kritisieren

TA KI

GPS-Messungen zeigen- In Norddeutschland kippt der Boden


unveroeffentlichte-daten-des-geophysikers-holger-steffen-vom-landesvermessungsamt-schweden-zeigen-erstmals-den-genauen-verlauf-der-linie-entlang-der-das-land-kippt-Trockenfallende Häfen, verrutschende Flüsse, knarzender Untergrund: Der Boden kippt entlang einer Linie in Norddeutschland – mit erstaunlichen Folgen. Erdöl wandert, die Tage werden kürzer, Skandinavier leichter.

Hohenzieritz hat 490 Einwohner, liegt in der Idylle Mecklenburgs und ist eine Sensation; noch dazu eine unsichtbare. Das Dorf steht auf einer geologischen Linie, die nordwestwärts zieht: über Ostholstein, knapp vorbei an Flensburg nach Dänemark. Die Bewohner der Orte auf der Strecke eint eine Besonderheit: Sie leben auf der Kante.

Daten zeigen erstmals genauen Verlauf

Nordöstlich hebt sich das Land, Südwestlich senkt es sich, nur die Kantenbewohner leben in konstanter Höhe. Unveröffentlichte Daten von Holger Steffen vom schwedischen Landesvermessungsamt zeigen erstmals den genauen Verlauf der geologischen Linie. Auf Grundlage von GPS-Navigationsdaten hat der Geophysiker Veränderungen der Landschaft am Computer nachvollzogen. Hunderte GPS-Sensoren in Nordeuropa registrieren millimetergenau ihre Position.

Die Aufzeichnungen bestätigen einen grundlegenden geologischen Befund: Der Boden kippt wie eine Wippe. Skandinavien taucht weiter auf, das Meer zieht sich zurück. In Nordschweden müssen Hafenstädtchen wie Luleå der schwindenden Ostsee hinterherziehen – der Ort wurde verlegt. Auch Gävle in Mittelschweden schob seinen Hafen weiter raus in die Bucht, in den alten Docks Hunderte Meter landeinwärts wohnt mittlerweile die Schickeria.

Ursache des Kippens

Weite Teile Schleswig-Holsteins und Niedersachsens hingegen sinken, Ostfriesland und Hamburg etwa um einen halben Millimeter im Jahr. Für die Küste wird die Wippe zum Problem: Zusätzlich zum Anstieg des Meeresspiegels kommt die Landsenkung – das Meer rückt also schneller vor als anderswo.

Im Norden hingegen, wo sich das Land hebt, wirkt die Wippe dem Meeresspiegelanstieg entgegen. Etwa 250 Kilometer nördlich der Kippkante, entlang einer Linie von Norddänemark über den südlichsten Teil Schwedens, heben sich beide Effekte auf: Die Landhebung verläuft genauso schnell wie der Meeresspiegelanstieg.

Es sind die Nachwehen der Eiszeit, die das Land kippen lassen. Vor 18.000 Jahren lasteten drei Kilometer hohe Eismassen auf Skandinavien, sie drückten den Boden bis zu 900 Meter tief in die Erde. Eiszungen standen bis nach Holstein und Vorpommern. Dann schmolz das Eis, seither federt das Land zurück. Zunächst mit bis zu zwölf Zentimetern im Jahr. Heute mit bis zu einem Zentimeter wie in Umeå in Nordschweden.

Halten die Endlager dicht?

Der Süden der ehemaligen Gletschergrenze, also auch weite Teile Norddeutschlands, bildet die andere Seite der Wippe. Während der Eiszeit drückte das Gewicht der Eiszungen die Region nach oben, auf indirekte Weise: Die Last der Gletscher beulte das Land vor ihnen aus – ähnlich wie das Pressen eines Daumens in Butter am Rand des Abdrucks eine Wölbung erzeugt. Seit die Gletscher verschwunden sind, senkt sich die Beule.

Die Wippe wirkt weit nach Deutschland, so dass Flüsse ihren Lauf ändern. Der Rhein etwa wanderte während der Eiszeit südwärts, das zeigen seine Ablagerungen. Offenbar rutschte das Flussbett nach Süden, weil sich das Gletschervorland im Norden wölbte. Ob der Strom derzeit wieder nordwärts wandert, ist unklar.

Die bewegte Landschaft lässt auch Experten nicht ruhen: Endlager für hochradioaktiven Abfall etwa sollen für Jahrtausende dichthalten – es muss also sichergestellt werden, dass die Stätten nicht aufreißen, wenn sich das Land hebt oder senkt.

Öl verlagert sich unter der Erde

Auch auf der Suche nach Erdöl kalkulieren Forscher das Auf und Ab: Die Bewegung der Erdkruste öffne dem Öl neue Wege im Boden, es verlagert sich, berichtete Willy Fjeldskaar von der University of Stavanger jüngst auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien.

Die Nachwehen der Eiszeit lassen den Boden vibrieren und knarzen – und gelegentlich brechen, sodass die Erde bebt. Dutzende kilometerlange Brüche im Boden Skandinaviens zeigen, dass kurz nach der Eiszeit schwere Erdbeben Nordeuropa geschüttelt haben.

Ist die stärkste Spannung im Untergrund wirklich schon abgebaut? Oder kann es noch immer zu verheerenden Beben kommen? Geologen wissen es nicht. Eine Antwort fällt auch deshalb schwer, weil sich die Spuren früherer Beben schlecht datieren lassen. Somit bleibt unklar, ob sich Starkbeben tatsächlich nur kurz nach der Eiszeit ereignet haben, oder ob sie womöglich nicht allzu lange her sind – und mithin ein aktuelles Risiko sein könnten.

Wippe macht Skandinavien leichter

Der ganze Planet bekommt die Landhebung zu spüren, denn der Boden wölbt sich in hohen Breiten der gesamten Nordhalbkugel, auch in Kanada und Russland. Dadurch wirkt auf der Erde das gleiche Phänomen wie bei einer Eistänzerin, die bei einer Pirouette ihre Arme anlegt: Sie beschleunigt ihre Drehung, weil sich ihre Masse näher an die Drehachse verlagert.

Auch die Erde beschleunigt ihre Drehung: „Um 0,7 Tausendstelsekunden pro Jahrhundert werden die Tage deshalb kürzer“, berichtet Geophysiker Holger Steffen. Die Anziehungskraft des Mondes allerdings wirkt dem Effekt entgegen, sie bremst die Erddrehung.

Skandinavier können sich zudem über einen persönlichen Effekt freuen. Die Wippe macht sie leichter. Denn ein ganz bisschen verändert das Kippen des Bodens die Anziehungskraft: Hebende Regionen entfernen sich vom Rest der Erde – sie verlieren dadurch an Anziehung.

Die Landhebung verringere das Gewicht, sagt Steffen. Bei einem 80 Kilo schweren Schweden zeige eine Waage pro Jahr etwa 250 Millionstel Gramm weniger an. Eine Kleinigkeit mehr essen zu können, ohne schwerer zu werden – auch das ist eine Folge der Eiszeit.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/id_73930326/gps-messungen-zeigen-in-norddeutschland-kippt-der-boden.html

Gruß an die Forscher

TA KI

Donezk nennt NATO-Appell nach Feuereinstellung „Heuchelei“


302259959Der jüngste Appell der NATO, das Feuer in der umkämpften Donbass-Region einzustellen, ist aus Sicht der selbst ernannten Volksrepublik Donezk eine „Heuchelei“. Das erklärte der Donezker Vize-Volksratschef Denis Puschilin am Montag.

„Die Allianz unterstützt allseitig die Kiewer Machthaber. Wir sind mit beiden Händen für die Feuereinstellung. Wir lassen OSZE-Beobachter überall durch, die sich über die Situation auch in besonders komplizierten Gebieten informieren können. Dagegen tut die Ukraine nichts. Nach uns vorliegenden Angaben werden Truppen und Technik schon wieder umdisloziert und (zur Trennlinie) verlegt“, kritisierte Puschilin.Am Montag hatte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die beiden Konfliktseiten in der Ukraine aufgerufen, das Regime der Feuereinstellung strikt einzuhalten.

Gruß nach Donezk
TA KI

Prozac – Bekenntnisse eines Pharma-Täters


Zehn Jahre lang ging’s immer nur aufwärts für John Virapen. In Schweden machte er beim Pharma-Riesen Eli Lilly grosse Karriere. Dann wurde er von einem Tag auf den anderen abgesägt. Heute blickt er schuldbewusst und reuevoll auf das zurück, bei dem er Komplize war, und was er in einem spektakulären Bekenntnis-Buch veröffentlicht hat: „Nebenwirkung Tod – die Korruption in der Pharma-Industrie.

Von: Ursula Seiler
prozac_03aJohn Virapen ist ein moderner Saulus, der zum Paulus wurde. „Nacht für Nacht versammeln sich schattenhafte Wesen an meinem Bett. Irgendwann in den frühen Morgenstunden schleichen sie ins Zimmer. Sie schlagen die Köpfe gegen die Wände, ritzen Arme und Hals mit Rasierklingen. Schweißgebadet erwache ich. Ich habe dazu beigetragen, daß diese Menschen, deren Schatten mich verfolgen, gestorben sind.

Ich habe den Tod von Menschen mit zu verantworten, die ich nicht kannte. Ich habe sie nicht eigenhändig getötet. Nein, ich war ein williges Werkzeug der Pharmaindustrie.“

Virapen (64), ein indischstämmiger Mann aus British-Guayana arbeitete seit 1968 bei den Pillenproduzenten; diente sich hoch vom kleinen Ärztevertreter bis zum „Landesleiter Schweden“ für den Pharma-Multi Eli Lilly & Company. „Daß ich willig mitmachte, ist die große Last, die mich quält. Von Angst durchgeschwitzte Pyjamas – das ist der Motor der Selbsterkenntnis. Ich war ein Schwein. Ich habe die Zulassung von Medikamenten forciert, obwohl ich wußte, daß sie den Menschen schaden.“

Virapen hat Angst. Nicht davor, dasselbe zu erleben wie Alfredo Pequito, ein ehemaliger Bayer-Mitarbeiter in Portugal, der für das Auspacken unbequemer Wahrheiten mit dem Messer angegriffen wurde und mit 70 Stichen wieder zusammengeflickt werden mußte. Er hat Angst davor, „daß mein Sohn ebenfalls zu dem gemacht wird, wie die Pharmaindustrie den Menschen am liebsten sieht: ein williger Pillenschlucker, der für erfundene und eingeredete Krankheiten Medikamente einnimmt. Tödliche Nebenwirkungen im Preis inbegriffen. Die Pharmaindustrie verändert das Denken der Menschen der kommenden Generationen.“

„Ein Auto, bei dem die Bremsen nicht oder nur bei jedem zweiten Mal funktionieren, bei dem die Windschutzscheibe ab einer Geschwindigkeit von über 60 km/h aus dem Rahmen bricht oder bei dem die Abgase ins Fahrzeuginnere geleitet würden – solche Fahrzeuge kommen nicht auf den Markt. Medikamente mit vergleichbaren Defekten schon. Wie ist das möglich?“, fragt Virapen. „Warum werden die Verbraucher besser gegen Pfusch am Auto geschützt als gegen Pfusch an ihrem Körper, an ihrer Gesundheit, an ihrem Leben?“
Virapen hat als Insider ein Buch geschrieben. Ein packendes, aufrüttelndes, ja erschütterndes Buch: Nebenwirkung Tod Er fragt darin:

  • Wußten Sie, daß große Pharmakonzerne 35’000 Euro pro Jahr und pro niedergelassenen Arzt aufwenden, um den Arzt dazu zu bringen, ihre Produkte zu verschreiben?
  • Wußten Sie, daß sogenannte Meinungsführer – also anerkannte Wissenschaftler und Ärzte – mit teuren Reisen, Geschenken und ganz schlicht mit Geld bestochen werden, um über Medikamente, deren schwerwiegende oder gar tödliche Nebenwirkungen publik wurden, positiv zu berichten, um die berechtigte Besorgnis bei Ärzten und Patienten zu zerstreuen?
  • Wußten Sie, daß es für viele neu zugelassene Medikamente nur Kurzzeitstudien gibt und niemand weiß, wie sich die längere oder dauerhafte Einnahme auf den Patienten auswirkt?
  • Wußten Sie, daß Forschungsberichte und Statistiken, die zur Zulassung eines Medikamentes bei den staatlichen Gesundheitsbehörden nötig sind, solange geschönt werden, bis durch das Medikament verursachte Todesfälle nicht mehr darin vorkommen?
  • Wußten Sie, daß mehr als 75 Prozent der führenden Wissenschaftler in der Medizin von der Pharmaindustrie bezahlt werden?
  • Wußten Sie, daß Medikamente im Handel sind, bei deren Zulassung Bestechung im Spiel war?
  • Wußten Sie, daß die Pharmaindustrie Krankheiten erfindet und sie in gezielten Marketingkampagnen bewirbt, um den Absatzmarkt für ihre Produkte zu vergrößern?
  • Wußten Sie, daß die Pharmaindustrie zunehmend Kinder im Visier hat?

Denn nachdem es die Pharmalobby geschafft hat, Kinder, die nicht still sitzen können, den Unterricht stören und zappelig sind – also eigentlich ganz normale Kinder – zu einem Krankheitsfall zu machen (Stichwort: Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, ADS), und sie mit gefährlichen Medikamenten wie Ritalin oder Strattera ruhiggestellt hat, dürfen Kinder in Deutschland ab 2008 jetzt sogar Prozac schlucken. Es wird unter dem Markennamen Fluctin verkauft und macht lebensmüde und aggressiv.

Blockbuster gesucht

Anfang des 20. Jahrhunderts, als viele der heutigen Pharmariesen mit ihrem Aufstieg begannen, ging es noch darum, für die Menschen Mittel zum Heilen herzustellen. Als die Entdecker des Insulins 1923 den Nobelpreis erhielten, teilten sie diesen noch freiwillig mit Kollegen, die maßgeblich an der Entwicklung beteiligt gewesen, jedoch vom Nobelkomitee nicht berücksichtigt worden waren. Und sie verkauften ihr kostbares Patent zum symbolischen Preis von einem Dollar an die Universität Toronto.

Spätestens seit den 1980er Jahren geht es nun darum, „Blockbuster“ zu erfinden, welche innerhalb kürzester Zeit Milliardenumsätze bringen. Virapen: „Ein Blockbuster ist viel mehr als einfach eine milliardenfach verkaufte Pille. Ein Blockbuster ist eine Pille, bei der die Krankheit, die geheilt werden soll, völlig zweitrangig ist.“ Ganz einfach, weil Kranke ein „relativ kleiner Markt“ sind. „Stellen Sie sich vor, man könnte Pillen auch denjenigen verkaufen, die gar nicht krank sind! Dann erst haben Sie eine neue Dimension des Marketings betreten. Das ist die Qualität des Blockbusters. Und Fluoxetin sollte diese Rolle spielen. Das war eher Zufall, denn es war für diese Rolle eigentlich nicht geeignet.“
Fluoxetin ist ein Wirkstoff, der die Wiederaufnahme des Botenstoffs Serotonin im Gehirn unterbindet, und somit am Regler der Serotoninbalance dreht und angeblich den ausgeglichenen, idealen Zustand wieder herstellt. Er sollte daher als Antidepressivum dienen.

Mittlerweile weiß man, daß sich der Serotoninspiegel im Gehirn gar nicht messen läßt; und Studien haben ebenfalls ergeben, daß Fröhlichkeit oder Traurigkeit eines Menschen nicht von biochemischen Vorgängen in seinem Gehirn abhängen. Versuche mit Fluoxetin hatten jedoch einen interessanten Nebeneffekt gezeigt: Einige der Probanden hatten damit Gewicht verloren – ein Aspekt, den die Konzernchefs für viel lukrativer hielten.
Dicke sind – da es sie real oder eingebildet so massenweise gibt – ein hervorragender Absatzmarkt. Schlecht war nur, daß es weiterer umfangreicher Studien und Tests bedurft hätte, um die Zulassung als gewichtsreduzierendes Medikament zu erreichen. „Eli Lilly aber hatte es eilig“, bemerkt Virapen. „Jeder verlorene Tag, den das neue Wundermittel nicht auf dem Markt war, kostete Geld.“

Also entschloß man sich, die Zulassung des Wirkstoffs Fluoxetin erst mal als Antidepressivum anzustreben. „Denn einmal zugelassen, ist es leichter, später die Zulassung auf weitere Anwendungsgebiete auszuweiten. Das ist ein ganz üblicher, wichtiger Trick der Pharmaindustrie, den Sie immer wieder beobachten können.“

Der Weg eines Medikaments in einen Markt läuft über bestimmte Stationen: Erst wird der Wirkstoff im Labor, dann an Tieren auf Wirkungen und Nebenwirkungen untersucht. Danach ist der Mensch „Versuchskaninchen“, meist in Kliniken. Solche Testreihen nennt man im Fachjargon „Protokolle“. Verläuft ein Protokoll nicht wie erhofft, bricht man es ab. Denn fatalerweise müssen abgebrochene Testreihen – also „Protokolle“ – und ihre Ergebnisse nicht an die Zulassungsbehörden weitergegeben werden. „Warum aber bricht man eine Versuchsreihe ab? Weil es Schwierigkeiten gibt, etwa weil zu viele Patienten das Medikament nicht vertragen, sich umbringen oder aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht weiter am Versuch teilnehmen möchten“, schreibt Virapen. „Gerade diese Informationen, von großer Wichtigkeit für Zulassungsbehörden und Patienten in spe, verschwinden in den Schränken der Pharmamanager.“

Das nächste „Protokoll“ kann die Pharmafirma dann so aufsetzen, daß die Resultate positiver ausfallen werden. Sie verändert beispielsweise die Teilnehmerstruktur; nimmt weniger oder keine Alte, Kranke und psychisch Labile als Testpersonen auf. Oder sie vergleicht das eigene Medikament mit einem anderen, bei dem das eigene vergleichsweise besser abschneiden kann.

Anschließend werden die Ergebnisse der unterschiedlichen Protokolle in einem Datenpool zusammengeführt, und damit beginnt das, was Virapen die „Zahlenjonglage“ nennt: „Hier läßt sich alles glattbügeln und aufpolieren, was in klinischen Versuchen nicht so gut oder sogar gefährlich aussah.“ Der Datenberg landet schließlich bei der nationalen Zulassungsbehörde. Spezialisten, die auf Honorarbasis arbeiten (also weder festangestellt noch Beamte sind) sollen die Daten kritisch und kompetent durchleuchten und ein unbestechliches Urteil fällen. Von ihrem Urteil hängt ab, ob sich für den Konzern die Tür zu einem Milliardengeschäft öffnet oder aber verschlossen bleibt.

Antidepressiva: genauso wirksam wie Zuckerpillen

Ein Wissenschaftlerteam um den britischen Psychologen Irving Kirsch fand Anfang dieses Jahres zweifelsfrei heraus, daß Antidepressiva der SSRI-Gruppe etwa so wirksam sind wie Zuckerpillen. Diese Gruppe der Antidepressiva, zu der auch Prozac (in Deutschland/Schweiz Fluctine) gehört, wirkt über den selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Als die Droge im Jahr 1988 in den USA auf den Markt kam, kürte das Time Magazine Prozac zur „Pille des Jahres“; die New York Times berichtete von einer „beginnenden legalen Drogenkultur“ und Prominente wie Woody Allen priesen sie; der Rapper Vanilla Ice widmete ihr gar einen Song.

Rund 54 Millionen Menschen in rund hundert Ländern schluckten Prozac.

Sie hätten, so sagt es Kirschs Studie, genausogut Zuckerpillen schlucken können. Der Erfolg der „Glückspille“ war nämlich nicht höher als jener von Placebos. Einzig die kleine Gruppe der schwerst depressiven Patienten hätte merklich besser auf die echten Wirkstoffe reagiert, so Kirsch.

Wie kommt es, daß Kirsch solch ernüchternde Ergebnisse publizieren kann? Weil er dank des amerikanischen Informationsfreiheitsgesetzes Zugang zu unveröffentlichten Studien hatte. Die Pharmakonzerne müssen zwar sämtliche existierende Studien (also solche, die sie nicht zuvor schon abgebrochen hatten, siehe Artikel) der Zulassungsbehörde einreichen. Veröffentlichen tun sie in der Regel jedoch nur jene Tests, die das gewünschte Resultat erbracht haben. Eine „Datenmanipulation par excellence“, kritisiert denn auch Wolfgang Becker-Grüser, Herausgeber des pharmakritischen „arznei-telegramms“.

Eines der Probleme mit den SSRI-Medikamenten liegt darin, daß man bis heute nicht beweisen kann, daß Serotonin bei Depressionen überhaupt eine Schlüsselrolle spielt. „Falls sich andere Botenstoffe im Gehirn als ebenso wesentlich erweisen sollten, bricht die ganze Theorie der Glückspillendreher in sich zusammen“, kommentiert das Magazin Der Spiegel (10/2008). Und fügt an: „Studien deuten darauf hin, daß ein anderer Wirkstoff in hoher Dosierung bei leichten und mittelschweren Depressionen äußerst effektiv ist. (…) Der Name des Wundermittels: Johanniskraut.“

Auch die Blütenmittel von Dr. Bach (siehe Artikel: Edward Bach: Ein Leben für die Heilung der Menschheit) halten verschiedene Rezepturen für depressionsgebeutelte Menschen parat. Nicht weniger als zehn Blüten helfen – je nachdem, was der Grund für die seelische Verstimmung ist!

— Ende des Artikelauszugs —
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Gruß an die Naturmediziner
TA KI